Start Nachrichten Ältere Lehrkräfte (bis 60) sollen mehr arbeiten: Streit um Abminderungsstunden

Ältere Lehrkräfte (bis 60) sollen mehr arbeiten: Streit um Abminderungsstunden

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ERFURT. Ab einem Alter von 55 Jahren müssen Thüringer Lehrer weniger Unterricht geben – bislang. Das Bildungsministerium will diese Altersgrenze nun anheben. Die GEW lehnt das strikt ab.

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Thüringer Lehrkräfte sollen nach dem Willen des Bildungsministeriums erst ab einem höheren Alter als bisher weniger Unterricht geben müssen. Geplant sei eine Neuausrichtung der Altersabminderung, teilte das Bildungsministerium mit. Bislang erhielten Thüringer Lehrkräfte ab dem 55. Lebensjahr eine Altersabminderung um zwei Unterrichtsstunden pro Woche. Künftig soll es damit erst ab 60 losgehen. Ab dem 63. Lebensjahr soll es drei Abminderungsstunden geben, ab einem Alter von 66 vier. «Damit entsteht ein gezielter Anreiz, erfahrene Lehrkräfte über das 63. Lebensjahr hinaus im aktiven Schuldienst zu halten», hieß es in der Mitteilung.

GEW ist strikt gegen die Pläne

Die Thüringer Gewerkschaft für Erziehung und Wissenschaft (GEW) lehnt «Bestrebungen zur Verschlechterung bei der Altersabminderung» ab und kritisierte, dass damit verfehlte Schulpolitik auf dem Rücken der Lehrerinnen und Lehrer ausgetragen werden solle. Vielmehr zeige die Erfahrung, dass die meisten Lehrkräfte Einbußen in Kauf nehmen, «um so schnell wie möglich in den Ruhestand zu wechseln». «Das liegt vor allem an den hohen Belastungen und schlechten Arbeitsbedingungen.»

Auch der Thüringer Lehrerverband (tlv) kritisierte die Pläne. «Wer Altersentlastung nach hinten verschiebt, spart kurzfristig Stunden ein – aber auf Kosten der Gesundheit und Belastbarkeit der Lehrkräfte», teilte tlv-Vorsitzender Tim Reukauf mit. «Das lehnen wir ab.»

Bislang gibt es nach Angaben des Ministeriums keine genauen Vorgaben, welche Aufgaben die Lehrer in den Abminderungsstunden erledigen. «Die Neuausrichtung stellt sicher, dass ein größerer Anteil der Arbeitszeit von Lehrkräften wieder unmittelbar den Schülerinnen und Schülern zugutekommt», hieß es.

Stunden ansparen für andere Lebensphasen

Die Pläne zur Umstrukturierung der Altersabminderung sind den Angaben zufolge Teil eines Pakets gegen Unterrichtsausfall mit 20 Maßnahmen. Es soll zum Schuljahr 2026/2027 starten. «Unser Maßnahmenpaket verfolgt ein klares Ziel: mehr Unterricht für unsere Schülerinnen und Schüler, spürbare Entlastung für Lehrkräfte und ein Bildungssystem, das die Erfahrung seiner Lehrkräfte besser nutzt», erklärte Bildungsminister Christian Tischner (CDU) dazu.

Geplant ist die Einführung eines neuen Arbeitszeitmodells. Lehrkräfte sollen zusätzlich geleistete Unterrichtsstunden ansparen und zu einem späteren Zeitpunkt ausgleichen können – zum Beispiel vor dem Ruhestand.

Weniger Bürokratie

Außerdem sollen dienstliche Beurteilungen abgeschafft werden, um Lehrer von Bürokratie zu entlasten, Dokumentationspflichten und Zeugnisformulare sollen vereinfacht werden und ein Kompetenztest in der Klassenstufe 6 entfällt. Künstliche Intelligenz soll bei der Unterrichtsvorbereitung und Elternkommunikation helfen.

Das Ministerium kündigte an, Ausbildungskapazitäten weiter auszubauen und die Lehrergewinnungskampagne neu auszurichten. News4teachers / mit Material der dpa

Kultusminister hält an Mehrarbeit für Lehrkräfte fest – Gewerkschaften sind wütend: “Noch weniger Zeit für guten Unterricht”

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38 Kommentare
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Tina
7 Tage zuvor

In Sachsen-Anhalt gibt es erst mit 60 Jahren 2 Anrechnungsstunden wegen Alter. Diese wurden bis heute nicht geändert, nun bin ich 65. aber angestellt. Falls die Frage aufkommt, warum ich mir das noch antue. Meine 66 steht im Sommer an, die Schulleitung fragt auch dauernd, wann ich gehe. Aber pst, nicht aus Mitleid, sondern weil im neuen Schuljahr bei uns Stundenüberhang ist und sonst junge Kollegen abgeordnet werden müssten. Nun mache ich ihnen den Spaß und trete erst mit der regulären Altersrente ab.
So viel zum Thema, wir achten die Arbeit der älteren Kollegen. Tritt ins Kreuz und weg!

Quartett
6 Tage zuvor
Antwortet  Tina

Das stimmt so nicht mehr.

Arbeitszeitverordnung Lehrkräfte: Zum 18.04.2023 aktuellste verfügbare Fassung der Gesamtausgabe

§ 5
Altersermäßigung
(1) Zur Entlastung der Lehrkräfte wird die Regelstundenzahl nach Vollendung des 62. Lebensjahres mit Beginn des darauf folgenden Schulhalbjahres um zwei Unterrichtsstunden ermäßigt 

Tina
6 Tage zuvor
Antwortet  Quartett

Stimmt, war mal so. Ich sollte nur noch Präteritum verwenden. Ist halt schon 3 Jahre her, muss es einfach mehr “würdigen”,

Klaus
7 Tage zuvor

“Die Alten sollen die Schule retten.” – das ist der Plan. Bitter für diejenigen die bereits Abminderungsstunden erhalten und nun nicht mehr angerechnet kriegen. Bestandsschutz anscheinend Fehlanzeige. Abschaffung regelmäßiger dienstlicher Beurteilung ist überfällig, da in Thüringen für den “normalen Lehrer” gilt: Eingangsamt=Endamt. Ob das angekündigte “Thüringer Ansparkonto” sich nicht als verkappte Vorgriffsstunde entpuppt bleibt abzuwarten.

Katze
7 Tage zuvor

„Damit entsteht ein gezielter Anreiz, erfahrene Lehrkräfte über das 63. Lebensjahr hinaus im aktiven Schuldienst zu halten.“
Hääää? Gezielter Anreiz?
Merkt ihr’s noch!
Man erhöht einfach das Alter, ab dem man weniger unterrichten darf – und verkauft das dann als Motivationsprogramm. Das ist ungefähr so logisch wie: „Wir streichen die Pausen, damit alle entspannter arbeiten.“
Offenbar glaubt man ernsthaft, Lehrkräfte würden sagen:
„Oh, ich darf jetzt erst mit 60 zwei Stunden weniger unterrichten? Na dann bleibe ich natürlich bis 66! Das ist ja ein Traum!“
Man fragt sich, ob im Ministerium jemand mal mit echten Menschen gesprochen hat – oder ob man dort inzwischen komplett im Paralleluniversum der Verwaltungslogik lebt, in dem Belastungserhöhung als Anreiz gilt und Realität optional ist.
Wenn das der neue Plan ist, um Lehrkräfte zu halten, dann gute Nacht. Es gibt keinen Letzten mehr, der dann noch das Licht ausmacht. Zappenduster ist jetzt schon.

Lera
7 Tage zuvor

Das muss ein Irrtum sein.

Es gibt doch seit gestern keinen Lehrermangel an Grundschulen mehr und ab morgen nen fetten Überhang.

Oder?^^

Rainer Zufall
6 Tage zuvor
Antwortet  Lera

❤️

Rainer Zufall
7 Tage zuvor

Der Bedarf ist immens, da könnte man sich vielleicht auch in der Mitte treffen: Arbeit in Differenzierungsgruppen, anstelle von Klassenunterricht, Klassenleitung ausgeschlossen (alles schon gesehen…), keine Teilnahmepflicht an GLK etc.

Thüringen kann und sollte – mit Blick auf die Attraktivität des Berufs – hier Angebote machen

Hysterican
6 Tage zuvor
Antwortet  Rainer Zufall

Immer wieder bemerkenswert, wie toll du dich auskennst und was für super Ideen du so hast… eigentlich bist du die perfekte Besetzung für ein wichtiges Amt im KuMi … solche Ideengeber und Vorgesetzte haben uns gerade noch gefehlt…

dickebank
6 Tage zuvor
Antwortet  Hysterican

Die Gruppe der älteren Teile des Kollegiums sind eben vulnerabeler. Nur die Wenigsten nutzen das.

Rainer Zufall
6 Tage zuvor
Antwortet  Hysterican

Ich bin mir nicht sicher, ob Sie respektlos zu seien versuchen – wie ein Kind – oder ob Sie als Troll das Siezen nicht verstanden haben bzw. Ihre Autoübersetzung daran scheitert.

Ungeachtet dessen, ist dies mein Vorschlag, ja. Sehr gerne können Sie bessere einbringen. Bin gespannt, ob Sie ? konstruktive Beiträge einbringen möchten/ dürfen 😉

vhh
6 Tage zuvor
Antwortet  Rainer Zufall

Zu den Vorschlägen, ausdrücklich nicht Thüringen, aber ein Beispiel aus NRW: Ältere KuK sollen nicht in den Burnout getrieben werden (Schulleitung zu verschiedenen Anfragen bzgl. Belastung) Realität: im letzten Jahr eine neue 5. Klasse für dieses eine Jahr (ideal für Klasse und Kollege…). Differenzierungsgruppen haben alle, die Kollegin 12 Monate vorm Ruhestand allerdings nur Grundkurse in Jahrgang 7-9. Teilzeitkräfte mit 50% dürfen Veranstaltungen auslassen, aber auf keinen Fall die GLK. 8 Springstunden mit viermal Nachmittagsunterricht für 65jährige, die dann natürlich jede Woche drei Vertretungsstunden haben. Im ersten Schuljahr mit Altersentlastung die ‘freundliche Bitte’ doch die Dauervertretung (es wären doch nicht mehr Stunden als letztes Jahr) für XY zu übernehmen. Natürlich waren die Vorschläge nur Beispiele, aber ich befürchte, auch alle anderen ‘weichen’ Ansätze ließen sich ähnlich anpassen.
Das ist leider die Realität, egal wie schön Ministerien das verpacken. Vor Ort ist jede Schule mit Vollbesetzung immer noch massiv unterversorgt, muss irgendwie alles abdecken und die wenigsten Älteren setzen solche Zusagen gerichtlich durch. Ja, selber schuld, aber das ändert es nicht. Eine klare ja/nein-Regelung, als festgesetzte Reduzierung, das allein lässt sich ohne Diskussion durchsetzen.

Corinna Gonest- Miss 71%
6 Tage zuvor
Antwortet  vhh

Da braucht es kein Gericht, sondern einfach nur ein Wort: NEIN
Was will oder kann man denn jemandem 1, 2 Jahre vor der Person?
Meine Güte, Lehrer lassen auch alles mit sich machen! Dann wird’s eben auch gemacht.

Rainer Zufall
5 Tage zuvor

Was würden Sie sich wünschen, um Ja sagen zu wollen? Darum geht es ja

Corinna Gonest- Miss 71%
4 Tage zuvor
Antwortet  Rainer Zufall

Ich sage bestimmt nicht ja, sondern nur: Noch 54 Tage.
Und im Post von vhh wurde geklagt, was Kolleg:innen so widerfährt. Darum ging es.

Rainer Zufall
5 Tage zuvor
Antwortet  vhh

“Das ist leider die Realität, egal wie schön Ministerien das verpacken.”
Wären dann Ihrer Meinung Klassenleitungen eine “stabilere” Lösung, ds weniger Springen?

Ich würde mich gerne austauschen und fände diese Perspektive – und was diesbezüglich geschehen soll interessant, will Sie da aber nicht missverstanden haben.

vhh
5 Tage zuvor
Antwortet  Rainer Zufall

An meiner Schule hat jeder eine Klassenleitung und leider hat noch niemand eine Lösung dafür, das bei gleichzeitiger Rücksichtnahme auf die Älteren zu realisieren. Für die Schulleitung ist das stabil und einfach, immer zwei KlassenlehrerInnen, für mehrere Jahre. Es könnte Wege geben, mit gut organisierten Teams, ob in Jahrgängen oder Fächern, die Arbeit besser zu verteilen und einige, kurz vor dem Ruhestand, aus dieser Praxis herauszunehmen und ihnen Teamaufgaben zuzuweisen. Dazu müsste allerdings alles komplett ‘auf links gedreht’ werden, dazu müssten die aufgeführten ‘Unbequemlichkeiten’ von Schulleitung und einer Mehrheit der Kollegen als die Belastung gesehen werden, die sie sind. Das ist nicht zu erwarten, die Betroffenen relativ wenigen ‘Alten’ werden zwar wegen ihres Wissens um Abläufe und Vorgaben geschätzt (eher benutzt), haben aber keine Lobby (mehr). Für eine sinnvolle Aufgabenzuteilung in den letzten drei Jahren will auch kaum jemand von ihnen zwei Jahre kämpfen, die Energie haben die wenigsten.
Die Schulorganisation wird und muss sich ändern, vermutlich wirklich in Richtung Teams, aber der Grund wird eher sein, dass keiner noch alle Aufgaben allein bzw zu zweit bewältigen kann. Wann? Gute Frage.
Viel schreiben hier ‘einfach nein sagen’ oder sinngemäß ‘sich wehren und den Finger zeigen’: einige Jahrzehnte Schule, das kostet Energie und Gesundheit, ganz abgesehen vom simplen Lebensalter. Jetzt die freie Wahl, das letzte Jahr als KL im Jahrgang 5 (vorher vielleicht zehn Jahre Stufenleitung in der Oberstufe) und kopfschüttelnd diese Zeit ‘Dienst nach Vorschrift’ machen oder Eskalation, gegen mehr oder weniger subtiles Mobbing, dauernden Kampf und nach zwei Monaten meldet sich der Körper? “Weil Kollege X diese Aufgabe nicht mehr übernehmen will, kommt auf alle etwas Mehrarbeit zu” – nicht so plump, aber noch nie so ähnlich gehört?
Geht es hier wirklich darum, ältere Lehrkräfte zu benachteiligen, wenn diese lediglich so viel arbeiten sollen wie die anderen (jüngeren) auch? Ich nehmen mal an, dass die “Altersabminderung” bisher nicht zu einer Reduzierung der Bezüge geführt hat.” schreibt @Jan hier. Reicht das als Beispiel für den zu erwartenden einsamen Kampf?
Ich hätte gerne eine Patentlösung, aber abgesehen von einem vielleicht möglichen längeren Weg sehe ich da nicht viel. Ihre Vorschläge gehen in eine ähnliche Richtung, könnten aber ohne zusätzliche organisatorische Veränderungen sehr schnell ‘weil es nicht anders geht, für die Solidarität, für die Kinder…’ umgangen werden, Beispiele s.o.


Rainer Zufall
4 Tage zuvor
Antwortet  vhh

Zwei Klassenlehrer*innen klingt für mich nicht wie die schlechteste Option, wenn die alleinige Leitung theroretisch auf dem Tisch liegt. Aber da läge jetzt meine Frage – nicht an Sie allein.
“An meiner Schule hat jeder eine Klassenleitung und leider hat noch niemand eine Lösung dafür, das bei gleichzeitiger Rücksichtnahme auf die Älteren zu realisieren.”
Ist da die Gefahr nicht höher, dass die älteren Kolleg*innen völlig zu recht aufhören, wenn die Option “genau so Weitermachen” ist?
Darum ja mein Kommentar zu Beginn.

“Das ist nicht zu erwarten, die Betroffenen relativ wenigen ‘Alten’ […] haben aber keine Lobby (mehr).”
Das tut mir leid, dass Sie da sich nicht an Ihrer Schule gesehen fühlen. Wünsche Ihren Kolleg*innen diesbezüglich mehr Ein- und Voraussicht, wenn sie diese derzeit nicht zeigen.

“Dazu müsste allerdings alles komplett ‘auf links gedreht’ werden”
Muss es (meine Meinung zumindest).
Ich hoffe, es kann den Entscheidungsträger*innen klar gemacht werden, dass sich diese Umstände nicht auf Stundenzahlen auf Papier reduzieren lassen.
Es ist frustrierend, aber sonst haben wir viel an Ihnen zu verlieren.

Corinna Gonest- Miss 71%
4 Tage zuvor
Antwortet  vhh

Meine Güte- im letzten Jahr?! Dann bleibt man eben zu Hause. Das ist dann die Patentlösung.

Tina
5 Tage zuvor
Antwortet  vhh

Kommt mir sehr bekannt vor, habe auch noch eine 1.Klasse als Klassenlehrer für das letzte Schuljahr übernehmen “dürfen”. Frage nach Sinn wurde nicht beantwortet. Dafür erhalte ich immer mehr Anfeindungen aus dem “Kollegium”. Plötzlich bin ich der KRAWALLO, nur weil ich meine Meinung öfter äußere als früher. (Aussage der Schulleiterin) Personalrat nicht ansprechbar, schleimt lieber nach oben. Irgendwann kommt die ganze Wahrheit auf den Tisch. (Alkohol in den Pausen, schwarze Kassen für alle möglichen Dinge, Treffen mit meinem letzten Elternrat -4.Klasse- hinter meinem Rücken,..) Die Eltern setzten mich über den Inhalt in Kenntnis, sie sollten gegen mich aufgebaut werden. Es war aber bis zum Schluss der 4.Klasse ein tolles Verhältnis zu den Kindern und Eltern, der Schuss ging nach hinten los. Sie bestärkten mich, gegen diese unfaire Behandlung vorzugehen, aber wie, wenn Personalrat und Schulleitung dasselbe tun?

Corinna Gonest- Miss 71%
5 Tage zuvor
Antwortet  Tina

Wie heißt das Zauberwort???

Tina
5 Tage zuvor

Wehren! Mund aufmachen! Nicht kuschen! Missstände offenlegen! DURCHHALTEN und auf das Finale freuen!

Rainer Zufall
5 Tage zuvor
Antwortet  Tina

Ich hoffe, Ihre Schüler*innen spüren das nicht all zu arg, aber wäre es da nicht ganz unerheblich zu wissen, was Sie sich wünschen?

Tina
4 Tage zuvor
Antwortet  Rainer Zufall

Vorfreude ist die schönste Freude und gibt unwahrscheinlich viel Kraft. Diese rothaarige Frau (Schulleiterin) wird sich bald verabschieden können.

Hans Malz
6 Tage zuvor

«Damit entsteht ein gezielter Anreiz, erfahrene Lehrkräfte über das 63. Lebensjahr hinaus im aktiven Schuldienst zu halten»

Ähm, nein, damit ensteht ein gezielter Anreiz dem ganzen System den ausgestreckten Mittelfinger zu zeigen.

Corinna Gonest- Miss 71%
6 Tage zuvor
Antwortet  Hans Malz

Richtig! Und tschüss!

Jan
6 Tage zuvor

Geht es hier wirklich darum, ältere Lehrkräfte zu benachteiligen, wenn diese lediglich so viel arbeiten sollen wie die anderen (jüngeren) auch? Ich nehmen mal an, dass die “Altersabminderung” bisher nicht zu einer Reduzierung der Bezüge geführt hat.

Tina
6 Tage zuvor
Antwortet  Jan

Ich arbeite teilweise mehr als manch jüngerer Kollege, bin seit über 40 Jahren als Klassenlehrerin tätig. “Ganz nebenbei” Teamleiterin und habe noch nie in Teilzeit gearbeitet.
Ich “nehme mal an…” Sie sind so ein junger Kollege (?), der vielleicht etwas neidisch ist, dass wir Alten es bald geschafft haben. “Ganz nebenbei” habe ich bereits in verschiedenen Schulformen gearbeitet. (Sekundarschule, Schule für geistig und körperlich behinderte Kinder, Förderschule). Da habe ich keine Erhöhung der Bezüge erhalten, sondern das Gehalt eines Grundschullehrers. (P.S. Es waren immer Abordnungen- in meinen “jungen” Jahren.) Noch Fragen dazu?

Corinna Gonest- Miss 71%
6 Tage zuvor
Antwortet  Tina

Warum rechtfertigen Sie sich denn?

Corinna Gonest- Miss 71%
6 Tage zuvor
Antwortet  Jan

Natürlich nicht. Hinzukommt, dass die älteren Lehrkräfte höhere Bezüge haben als jüngere.
Neidisch?

Götz
6 Tage zuvor

Schon lustig: Soll man mehr arbeiten und wird gebraucht, ist man “erfahren”. Soll man gehen und wird nicht gebraucht, ist man (zu) “alt”.

Ich_bin_neu_hier
6 Tage zuvor

“Lehrkräfte sollen zusätzlich geleistete Unterrichtsstunden ansparen und zu einem späteren Zeitpunkt ausgleichen können – zum Beispiel vor dem Ruhestand.”

Man kann niemandem raten, sich darauf einzulassen. Was passiert z.B. bei vorzeitiger Dienstunfähigkeit (die ja unter Umständen durch zusätzliche Belastungen – wie z.B. zusätzlich erteilte Unterrichtsstunden – wahrscheinlicher wird)?

potschemutschka
6 Tage zuvor
Antwortet  Ich_bin_neu_hier

“Temporäre 🙂 ” Arbeitszeiterhöhung in Berlin um 2 Deputatsstunden für alle Lehrer von 2003 bis 2914. Pro Jahr erhielt man % Tage aufs Arbeitzeitkonto gut geschrieben, “014 Abschaffung des “temporär” und weiterer Anspartage- Tage fürs Arbeitszeitkonto. Die 2 Stunden Mehrarbeit sind geblieben, bis heute! 🙂

potschemutschka
6 Tage zuvor
Antwortet  potschemutschka

Tippfehler:
>statt % natürlich % Tage<
Die Abschaffung erfolgte 2014, also nach 11 Jahren!

laromir
3 Tage zuvor
Antwortet  potschemutschka

Naja. Bis 2914 muss man wahrscheinlich noch 5 h mehr machen 😀

laromir
3 Tage zuvor
Antwortet  potschemutschka

Hessen auch. Und man bekommt pro Unterrichtswoche angesparte Stunde aufgeschrieben, beim nehmen werden allerdings alle Wochen eine es Jahres gerechnet. Auch interessant…

Hans Malz
6 Tage zuvor
Antwortet  Ich_bin_neu_hier

Nach dem Tod hat man doch genug Zeit zum Ausgleichen.

vhh
5 Tage zuvor

Plant das Ministerium eigentlich, das angesparte Arbeitszeitguthaben im Falle eines vorzeitigen Todes als Überstunden an die Erben auszuzahlen? Ich weiß, das war noch nie so, da könnte ja jeder kommen, wo soll das denn hinführen… Beamte zahlen nicht in eine Rentenversicherung ein, viel Spaß liebe Juristen? Praktischer wäre es, die Erben bekommen ein schriftliches Dankeschön des Ministeriums, unterschrieben i.A. vom Schulleiter, reicht doch.