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Trendwende? Landesregierung zählt weniger Gewalt an Schulen (aber: viele verletzte Lehrer)

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DÜSSELDORF. Nach jahrelangem Anstieg ist die Gewalt an NRW-Schulen erstmals leicht gesunken. Zeichnet sich eine Trendwende ab?

Jugendgewalt – leicht rückläufig (Symbolfoto). Foto: Shutterstock

Die Gewalt an den Schulen in Nordrhein-Westfalen ist nach jahrelangem Anstieg erstmals leicht gesunken. Im vergangenen Jahr wurden 6.200 Gewaltdelikte mit einer Schule als Tatort gezählt, teilte die Landesregierung auf eine SPD-Anfrage mit. Im Jahr zuvor seien es 6.330 Taten gewesen. Das entspricht einem Rückgang um 2,1 Prozent.

Sowohl bei Mord und Totschlag als auch bei Vergewaltigung waren die Zahlen rückläufig. Das Gleiche gilt für den mit Abstand größten Anteil an den Gewaltdelikten: Körperverletzungen.

Taten haben nicht zwingend einen schulischen Bezug

Die Landesregierung hatte im vergangenen September ein Pilotprogramm an 20 Schulen zur Eindämmung der Gewalt gestartet. Ob sich dies bereits in den Zahlen an den Schulen bemerkbar gemacht hat, geht aus dem Bericht nicht hervor.

Erfasst werden Gewalttaten mit einer Schule als Tatort: Die Taten können in der Schule, auf dem Schulgelände oder im unmittelbaren Umfeld der Schule begangen worden sein. Dabei muss es nicht immer einen schulischen Bezug geben: Die Straftaten können auch zwischen schulfremden Personen außerhalb des Schulbetriebs begangen worden sein.

Dem Bericht zufolge wurden im vergangenen Jahr aber 249 Gewalttaten mit mindestens einem verletzten Lehrer und 1.380 Fälle mit mindestens einem verletzten Schüler aufgeführt. Vergleichszahlen des Vorjahres wurden dazu nicht genannt. News4teachers / mit Material der dpa

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