
Die Spitzenkandidatin Daniela Schmitt hat sich auf dem Parteitag der rheinland-pfälzischen FDP für ein Umdenken in der Bildungspolitik ausgesprochen. Kinder und Jugendliche sollten sich wieder darauf verlassen können, dass sie die Schule gut gerüstet für Ausbildung oder Studium verlassen, sagte sie vor rund 190 Delegierten. In Frankenthal will die Partei ihr Programm für die kommende Landtagswahl verabschieden.
In den Schulen solle mehr Fachwissen vermittelt werden, sagte Schmitt. Die Liberalen wollen sich deshalb für die Schaffung eines «Handwerksgymnasiums» und für verpflichtende Praktika und Exkursionen ins Handwerk einsetzen. Neben Bildung liegen die Schwerpunkte der Partei auf Wirtschaftsförderung, Verkehr, Gesundheit und innere Sicherheit. Für ihre Rede erhielt die Spitzenkandidatin und Landesvorsitzende minutenlangen Applaus.
In Umfragen unter fünf Prozent
Derzeit stellt die Partei 6 der 101 Abgeordneten im Landesparlament in Mainz. Seit 2016 ist die FDP in Rheinland-Pfalz in der Ampelkoalition an der Regierung beteiligt. Bei der Wahl am 22. März müssen die Liberalen um den Wiedereinzug in den Landtag bangen – in Umfragen lag die Partei zuletzt recht deutlich unter fünf Prozent. News4teachers / mit Material der dpa
Werkunterricht auf den Stundenplan! Weshalb Handwerk für Schüler so wichtig ist









“Handwerkgymnasium”?
Also so eine Art Gymnasium light für eher praktisch begabte Schüler?
Also eine Art Vorbereitung auf das “reale Leben”?
Ich hätte da einen viel passenderen Namen für:
“Realschule”
Vielleicht sollte ich mir diesen Namen als Markennamen schützen lassen, bevor noch irgendjemand anders auf die Idee kommt…
Zumindest zu meiner Schulzeit rekrutierten sich Handwerker überwiegend aus der Hauptschule.
Abgesehen davon bin ich ein Freund von praxisorientierten Inhalten und praxisorientierten Unterricht, unabhängig von der Schulform. Ich weiß nicht, was man dagegen haben kann.
Die eigentliche Aufgabe des Gymnasiums war mal die Befähigung zur akademischen Ausbildung, nicht der praktischen.
Des humanistischen/altsprachlichen GY. Spätestens seit Einführung der Realgymnasien hat sich das aber geändert. Früher bedeutete akademische Ausbildung auch lediglich ein paar Semester an einer Hochschule eingeschrieben gewesen zu sein. Der Abschlusszwang kam erst Ende der 70er auf.
Könnte man bei den Handwerksgymnasien dann nicht auch auf die Oberstufe verzichten, weil man das Abitur für handwerkliche Berufe nicht braucht?
Vielleicht studieren die Handwerksabiturienten und arbeiten dann im Ausland. Wäre lustigm
Der Kniff an der neuen Schulart: es braucht ausschließlich neue Türschilder für die bereits vorhandenen Schulen. Genial!
Sehe ich auch so, weil die aktuellen Namen Hauptschule und Sekundarschule politisch verbrannt sind.
Was ist FDP?
Fast drei Prozent
“Bei der Wahl am 22. März müssen die Liberalen um den Wiedereinzug in den Landtag bangen – in Umfragen lag die Partei zuletzt recht deutlich unter fünf Prozent.” Kein Wunder bei dem negativen Rückenwind durch einen ehemaligen “erfolgreich-intriganten” Spitzenkandidaten der FDP.
Da genieße ich lieber ein Stück Lind-Vollmilchschokolade.
Ein Handwerksgymnasium gab es schon mal, es hieß Realschule.
Nein, dafür gibt es die Fachschulen an den Berufkollegien.
https://www.lippe-berufskolleg.de/bildungsangebote/bildungsgaenge/fachschule/fachschule-technik