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Gefährlicher Reisebus mit Schülern gestoppt

HOFHEIM. Die hessische Polizei hat einen Reisebus mit 49 Schülern und vier Lehrer aus dem Verkehr gezogen, weil er gravierende Schäden an Federung und Bremsen aufwies, das berichtet „fr-online.de“. Die Gruppe aus Hofheim war auf dem Weg auf eine Klassenfahrt nach Italien.

Unfall im Februar 2012 in Niedersachsen: Der Bus brannte vollständig aus. Foto: Polizeiinspektion Heidekreis

Unfall im Februar 2012 in Niedersachsen: Der Bus brannte vollständig aus. Foto: Polizeiinspektion Heidekreis

Besorgte Eltern hätten sich nach der Abfahrt bei der Polizei gemeldet, die daraufhin den Bus suchte. Die Eltern hatten offenbar ihre Kinder zum Bus gebracht, mit dem die Fahrt nach Italien beginnen sollte. Der Reisebus habe auf sie keinen guten Eindruck gemacht, berichtet „fr-online.de“. Schüler und Lehrer stiegen aber trotzdem in das Fahrzeug und starteten ihre Reise.

Die Polizei fand den Bus auf der Autobahn nahe Frankfurt und lotste ihn auf einen Parkplatz. Dort hätten Experten Schäden an Federung und Bremsen festgestellt, die so gravierend gewesen seien, dass die Tour abgebrochen werden musste, berichtet die hessische Webseite. Die Klassenfahrt wurde daraufhin um einige Tage verschoben, bis ein verkehrssicherer Bus gefunden worden ist.

Immer wieder geraten Reisebusse in den letzten Wochen in die Schlagzeilen, weil Sicherheitsstandards nicht eingehalten werden. Im Februar 2012 verletzten sich acht Schüler aus Hamburg, weil ihr Reisebus auf dem Rückweg von einer Skifreizeit in Brand geriet. Im März 2012 starben 28 Personen einer belgischen Schulreisegruppe, weil ihr Bus in einem schweizer Tunnel gegen die Wand raste. Der Elternverband NRW und der ADAC fordern deshalb verpflichtende Kontrollen von Reisebussen. Immer mehr Schulen steigen derweil auf Züge um, wenn sie mit Schülern unterwegs sind, berichtet die Tageszeitung „Rheinische Post“. nin

Zum Bericht Eltern fordern verpflichtende Sicherheitskontrollen von Bussen

(3.6.2012)

 

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