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40 Jahre “Pong”: “Atari” veröffentlichte die Mutter aller Computerspiele

DÜSSELDORF. 1972 wurde ein Meilenstein geboren:  “Atari”  startete den Verkauf des Spiel-Automaten “Pong”.  Das heute sehr simpel scheinende Spiel war dass erste weltweit kommerziell erfolgreiche Videospiel.   “Atari” warb damals mit dem Slogan: “A new product. A new concept. A new company”. Wie recht sie damit hatten, sollte sich später erweisen.

Diese heute sehr aniquiert erscheinende Grafik faszinierte vor 40 Jahren Computerspieler (Bild: Wikimedia)

Diese heute sehr aniquiert erscheinende Grafik faszinierte vor 40 Jahren weltweit Computerspieler (Bild: Wikimedia)

Das Spielprinzip von Pong ist simpel und ähnelt dem des Tischtennis: Ein Punkt („Ball“) bewegt sich auf dem Bildschirm hin und her. Jeder der beiden Spieler steuert einen senkrechten Strich („Schläger“), den er mit einem Drehknopf (Paddle) nach oben und unten verschieben kann. Lässt man den „Ball“ am „Schläger“ vorbei, erhält der Gegner einen Punkt. Das programmtechnisch aufwändigste an Pong war die Anzeige des aktuellen Punktestandes.

Rückblickend unfreiwillig komisch: Da das Originalspiel nie von der Prüfstelle zur Selbstkontrolle geprüft wurde, ist in Deutschland die originale Version formal freigegeben ab 18 Jahren. Dies gilt jedoch nicht für die Version von 1999, die „ohne Altersbeschränkung“ freigegeben wurde.

Später, als 1982 das “Atari Video Computer System 2600” – kurz: Atari 2600 – erschien, war das Schicksal der Computerspielfreunde besiegelt. “Auf der Konsole enstanden eine Reihe von bahnbrechenden und die Zukunft der Videospiel-Branche definierenden Games: Pac-Man trat seinen weltweiten Siegeszug an, Donkey Kong warf erstmals mit Fässern und auch die Gebrüder Mario und Luigi konnte – wenn auch in noch recht abgespeckter Form – zum ersten Mal auf europäischen Bildschirmen bewundert werden”, schreibt der Radiosender “1live.de” auf seiner Webseite. “Atari” bediente die Fans bis die Konkurrenz von “Nintendo” und “Commodore” sie mit Weiterentwicklungen vom Markt verdrängten. nin

(27.6.2012)

 

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