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Peer Steinbrück: „Katastrophale Schulgeschichte in der Mittelstufe“

BERLN. Seien wir mal ehrlich: So mancher von uns besuchte selbst oft ungern die Schule. So ging es auch dem Kanzlerkandidaten der SPD. 

Peer Steinbrück kann reden. Ziemlich gut sogar, wie er in unzähligen Ansprachen als ehemaliger Bundesfinanzminister und Ex-Ministerpräsident von Nordrhein-Westfalen bewiesen hat. Dabei fand der gebürtige Hamburger in seiner Schulzeit keinen Bezug zu Vokabeln und Grammatik, wie die Zeitung „Die Welt“ berichtet.

Peer Steinbrück musste mehrmals Klassen wiederholen. (Foto: Dirk Vorderstraße/Flickr CC BY 2.0)

Peer Steinbrück musste mehrmals Klassen wiederholen. (Foto: Dirk Vorderstraße/Flickr CC BY 2.0)

Der heutige SPD-Politiker wechselte zwischen 1961 und 1966 mehrfach die Schule, in seinem Gesprächsband mit Helmut Schmidt sagte er über diese Phase: „Ich habe eine katastrophale Schulgeschichte in der Mittelstufe gehabt, aber die lassen wir hier mal weg.“ Steinbrück spricht über diese Phase seines Lebens kaum und nur ungern.

Seine Abschlussnoten vom Hamburger „Johanneum“ 1961 sprechen eine eigene Sprache: Laut „Welt“ prangte auf Steinbrücks Abgangszeugnis in Latein, Griechisch und Mathematik ein Mangelhaft . Englisch, Biologie, Handschrift, Kunsterziehung und Leibesübungen, wurden mit „ausreichend“ bewertet.

Nachdem er schon am „Johanneum“ nicht in Klasse 9 versetzt wurde, folgte noch eine weitere Ehrenrunde. Für die Klassen 8, 9 und 10 benötigt Steinbrück fünf Jahre.

(29.09.2012)

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