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Gewerkschafter drohen vor Tarifverhandlungen mit Lehrer-Warnstreiks

BERLIN. Vor der anstehenden Tarifrunde für den öffentlichen Dienst der Länder droht die Gewerkschaftsseite mit baldigen Warnstreiks der Lehrer. Sollten die Arbeitgeber in der ersten Verhandlungsrunde am 31. Januar keinerlei Bewegung signalisieren, könnten bereits am 1. Februar Aktionen starten, sagte das Vorstandsmitglied der Gewerkschaft Verdi, Achim Meerkamp. 

Gewerkschafter und Arbeitgeber verhandeln ab der kommenden Woche über die Bezahlung für die rund 800 000 Angestellten der Länder. Sie sollen nach dem Willen der Gewerkschaften 6,5 Prozent mehr Geld bekommen. Die Arbeitgeber halten das vor überzogen. Für die rund 200 000 angestellten Lehrer gibt es eine zusätzliche Forderung: Für sie soll per Tarifvertrag geregelt werden, in welche Gehaltsklassen sie eingruppiert werden. Bislang ist dies den Arbeitgebern überlassen. Verdi kritisierte das Prozedere als willkürlich. Beide Seiten hatten bereits bei den letzten Tarifverhandlungen 2011 über dieses Thema gesprochen – ohne Ergebnis. dpa

(23.1.2013)

Zum Bericht: Tarifstreit: Möllering nennt 6,5 % mehr Lohn für Lehrer “absurd”

 

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