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Sachsen-Anhalts CDU spricht sich für Schulfach Wirtschaft aus

MAGDEBURG. Droht eine Kontroverse um das Schulfach Wirtschaft in Sachsen-Anhalt? Die CDU-Fraktionschef André Schröder will die Einführung zumindest prüfen. Das Kultusministerium verweist auf bestehende Lehrpläne und warnt vor Bedarf an zusätzlichen Lehrern.

Wirtschaft als eigenes Schulfach? Dies sollte nach Ansicht von CDU-Fraktionschef André Schröder in Sachsen-Anhalt zumindest geprüft werden. Andernfalls müsse das Thema Wirtschaft in den Lehrplänen aufgewertet werden, erklärte Schröder in Magdeburg. Die richtige Berufswahl könne so besser begleitet werden.

 

André Schröder

Will Wirtschaft als eigenes Schulfach für Sachsen-Anhalt zumindest prüfen: CDU-Fraktionschef André Schröder.

Beim Kultusministerium stieß der Vorschlag auf Skepsis. Das Thema Wirtschaft sei im Schulalltag schon heute präsent – etwa durch das Fach Wirtschaft, Technik und Hauswirtschaft in der Sekundarschule oder ab der Klasse 9 im Gymnasium über das von den Schülern wählbare Fach Wirtschaftslehre, wie ein Sprecher erläuterte. Wenn man das Angebot ausweiten wolle, müsse an anderer Stelle gekürzt werden oder es würden zusätzliche Lehrer benötigt. (dpa)

(26.03.2013)

zum Bericht: Konsumieren mit Köpfchen: Initiative fordert “Verbraucherbildung” als Schulfach

3 Kommentare

  1. Anscheinend hat doch jeder so seine eigenen Wünsche nach neuen Lehrfächern in der Schule. Ich plädiere da schon lange für ein Fach Pädagogik/Psychologie. Die Heranwachsenden, von denen die meisten ja mal Eltern werden, sollen da z.B. die Entwicklungsphasen von Kindern „kennenlernen“ und sie dadurch besser verstehen und besser reagieren. Im Bereich der Psychologie wünsche ich mir, dass die Kinder sich selbst besser verstehen lernen und warum wir manchmal wie reagieren.

    • Das Fach Pädagogik/Psychologie würde ich auch befürworten, wenn ich beide „Wissenschaften“ für seriös und verlässlich hielte.
      In ihnen tummelt sich aber zu viel Mode, Glaube und Ideologie. Das birgt enorme Gefahren.
      Gerade die Psychologie und die Pädagogik haben in den vergangenen Jahrzehnten kläglichst versagt und fragwürdige Empfehlungen gegeben, sonst hätten Lehrer und Schüler nicht derart große Probleme sowohl im sozialen als im auch fachlichen Bereich.
      Überdies ist die Meinungsvielfalt in beiden „Wissenschaften“ enorm groß, so dass Widersprüche und gegensätzliche Meinungen an der Tagesordnung sind.
      Nach wessen Lehre soll man sich also richten? Wer legt das fest? Die Bildungspolitiker?

  2. @ Stefan, Ihre Bedenken sind sicherlich nicht unberechtigt. Ein Fach Pädagogik/Psychologie könnte zum einen grundlegend Anerkanntes vermitteln, zum anderen natürlich auf widerstreitende Positionen verweisen. Ich finde einfach, dass zu viele Kinder, die später Eltern werden, ihre Kinder wieder einfach so behandeln, wie sie selbst behandelt wurden. Da könnte man Alternativen zeigen. Es reicht ja einfach nicht zu sagen, man solle sein Kind nicht schlagen, wenn es „bockig“ ist, man muss auch dazu sagen, wie man es denn anders wieder zur Ruhe bringen kann. Und manchmal hilft einfach Wissen, Verständnis zu wecken, z.B. dass ein Kleinkind nicht „böse“ ist, sondern sich gerade in der „Trotzphase“ befindet, wo man sich am besten so oder so verhält. Man kann aufzeigen, welche Erziehungsstile es gibt und was sie bewirken usw.-usf.

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