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GEW Bayern kämpft mit Bündnispartnern für eine bessere Inklusion in Kitas

MÜNCHEN. Der Bayerische Landesverband der Gewerkschaft Erziehung und Wissenschaft, das „Netzwerk Inklusion Bayern“ und die „Aktion gute Schule“ kritisieren den Freistaat Bayern, sich nicht genügend um den Aufbau eines inklusiven Bildungswesens zu kümmern. Gemeinsam haben sie deshalb die „Petition für inklusive Kindertagesstätten in Bayern“ gestartet.

„Vor fünf Jahren verpflichtete sich der Freistaat Bayern, wie die anderen Bundesländer auch, entsprechend der UN-Behindertenrechtskonvention, ein inklusives Bildungswesen aufzubauen. Bis zum heutigen Zeitpunkt ist die Landesregierung dieser erklärten Selbstverpflichtung nur unzureichend nachgekommen“, heißt es in der gemeinsamen Presseerklärung. Deshalb befinde sich die Inklusion in den bayerischen Kindertagesstätten nach wie vor in den Kinderschuhen.

Die GEW Bayern will zusammen mit seinen Bündnispartnern die Inklusion in den Kindertagesstätten des Freistaats verbessern. Screenshot von www.gew-bayern.de

Die GEW Bayern will zusammen mit seinen Bündnispartnern die Inklusion in den Kindertagesstätten des Freistaats verbessern. Screenshot von www.gew-bayern.de

Im Vergleich mit allen anderen Bundesländern habe Bayern die niedrigste Inklusionsquote in diesem Bereich. Diese Situation sei absolut unbefriedigend. „Inklusion kann gut funktionieren, aber es gibt sie nicht zum Nulltarif“, so Hermine Sagmeister, Vorsitzende der Landesfachgruppe Sozialpädagogische Berufe in der GEW Bayern.

„Entsprechend den Anforderungen der UN-Behindertenrechtskonvention und aus Sorge um das Wohlergehen unserer jüngsten Mitbürgerinnen und Mitbürger fordert die GEW Bayern mit ihren beiden Bündnispartnern, dass endlich genügend Gelder für zusätzliches Personal, für Weiterqualifizierung und die Reduzierung der Gruppengrößen bereit gestellt werden müssen. Eltern von Kindern mit Beeinträchtigungen sollen von Bürokratie entlastet und ausreichend Inklusionsplätze wohnortnah zur Verfügung gestellt werden.“

Zu diesem Zweck ruft das Bündnis alle Interessierten auf, bei Kollegen, Freunden, Verwandten und Bekannten Unterschriften für die Petition zu sammeln, die noch in diesem Jahr im Bayerischen Landtag eingereicht werden soll. Einsendeschluss der Listen ist der 20. Oktober 2014. Sie können per Post (GEW Bayern, Schwanthalerstr. 64, 80336 München), per Fax (089 / 5389487) oder per E-Mail (info@gew-bayern.de) eingereicht werden.

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