Projekt soll Jugendliche vor Islamismus bewahren

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BERLIN. Ein Berliner Verein richtet sich mit Workshops für Schüler und Fortbildungen für Lehrer auf die Abwehr gewaltbereiter Salafisten ein.

In der Hauptstadt startete am Freitag das auf drei Jahre angelegte Projekt «Maxime» des bundesweit tätigen Vereins Violence Prevention Network. «Wir müssen jungen Leuten, die in den Extremismus abzudriften drohen, die Werte einer Demokratie vermitteln», sagte der SPD-Fraktionsvorsitzende Raed Saleh nach der Eröffnungsfeier. «Die Rattenfänger dürfen es nicht zu einfach haben.»

Das Projekt will unter anderem die Radikalisierung bei gefährdeten jungen Menschen verhindern. Foto: ChrisPearce / flickr (CC BY 2.0)
Das Projekt will unter anderem die Radikalisierung bei gefährdeten jungen Menschen verhindern. Foto: ChrisPearce / flickr (CC BY 2.0)
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Die Deutsche Klassenlotterie Berlin unterstützt das Projekt mit 1,5 Millionen Euro, wie die Stiftung mitteilte. In Hessen kümmert sich der Verein mit einer Beratungsstelle auch um Jugendliche, die bereits in der Szene sind, aber nach einem Ausstieg suchen. «Es spricht vieles dafür, dieses Modell auch auf Berlin zu übertragen», sagte Saleh. Laut Verfassungsschutz leben derzeit rund 500 Salafisten in Berlin. Davon sei die Hälfte gewaltbereit. (dpa)

Projektwebseite „Maxime Berlin“

zum Interview mit Professor Bülent Ucar: Bessere Jugendarbeit soll junge Muslime vor Extremismus bewahren
zum Bericht: Islamismus: Lehrer auf schmalem Grat im Umgang mit Salafisten

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