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BLLV: Mittelschülern Chancen geben

MÜNCHEN. Der Präsident des Bayerischen Lehrer- und Lehrerinnenverbandes, Klaus Wenzel, hat einer Pressemitteilung zufolge besorgt auf die Analyse des Deutschen Gewerkschaftsbundes reagiert, wonach Mittelschüler bei der Suche nach einem Ausbildungsplatz deutlich benachteiligt seien. In der Studie heiße es, dass fast zwei von drei angebotenen Ausbildungsplätzen Jugendlichen mit einem Hauptschulabschluss von vorneherein verwehrt sind.

Fehlende Ausbildungsreife oder mangelndes Ausbildungsangebot? Die Zahl der jungen Menschen ohne Berufsabschluss in Rheinland-Pfalz stagniert. Foto: Charles & Hudson / flickr (CC BY-SA 2.0)

BLLV-Präsident Wenzel wünscht sich, dass alle Schüler auf der Suche nach einer Ausbildungsstelle eine faire Chance erhalten. Foto: Charles & Hudson / flickr (CC BY-SA 2.0)

Wenzel appelliert an Arbeitergeber, allen Mittelschülern bei der Suche nach beruflicher Perspektive faire Chancen zu geben. Ihn ärgere die Heuchelei in der Mittelschuldebatte. „Einerseits wird die Notwendigkeit dieser Schulart immer wieder beteuert, andererseits werden Lehrer und Schüler im Stich gelassen.“

Erst vor kurzem hatte der Bayerischen Lehrer- und Lehrerinnenverband (BLLV) nach eigenen Angaben mit Ergebnissen einer Studie unter Mittelschullehrkräften darauf hingewiesen, dass Lehrerinnen und Lehrer an Mittelschulen deutlich mehr Unterstützung brauchen. Nach der Veröffentlichung der Studie des Deutschen Gewerkschaftsbundes (DGB) zeige sich, dass auch Schülerinnen und Schüler im Regen stehen gelassen werden. „Dies ist umso bedauerlicher, als gerade die Absolventen der Mittelschule über wertvolle Qualifikationen und anspruchsvolle Kompetenzen verfügen.“

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