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Gemeinsame Erklärung von Geistlichen: Religionsunterricht soll Fundamentalismus vorbeugen

DÜSSELDORF. Die an den Schulen in Nordrhein-Westfalen vertretenen Glaubensrichtungen haben eine gemeinsame Erklärung zur Rolle des Religionsunterrichts verabschiedet. Religionsunterricht trage dazu bei, Fundamentalismus zu verhindern, heißt es in dem am Dienstag in Düsseldorf vorgestellten Papier. Unkenntnis, Vorurteile und fehlende kritische Auseinandersetzung mit Dogmen und Traditionen der eigenen wie auch fremder Religionen sei «eine wesentliche Ursache für die Anfälligkeit junger Menschen für religiös verbrämten Fundamentalismus».

Unterzeichnet wurde die Erklärung von Vertretern der katholischen Bistümer in NRW, der Orthodoxen Kirche, der syrisch-orthodoxen Kirche, der evangelischen Kirchen, der jüdischen Landesverbände, des Beirats für den islamischen Religionsunterricht sowie der Alevitischen Gemeinde. Darin heißt es weiter: «Wenn wir eine tolerante, gewaltfreie und humane Gesellschaft sein wollen, muss der Religionsunterricht fester Bestandteil des Unterrichtsangebots an allen unseren Schulen bleiben.»

Schulministerin Sylvia Löhrmann (Grüne) lobte den Religionsunterricht. Dort lernten die Schüler, «dass universelle Werte wie Mitmenschlichkeit, Respekt und Achtung vor dem Nächsten den Religionen gemeinsam sind». dpa

Zum Bericht: AfD will keinen Islam-Unterricht: EKD-Vorsitzender ist ein «gefährliches Irrlicht», meint Gauland

Ein Kommentar

  1. Angeblich gibt’s immer noch Menschen, die wähnen, im Religionsunterricht sollten Kinder in die Grundideen ihrer Religion eingeführt werden …

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