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BLLV zeigt sich zufrieden mit Ergebnissen der Personalratswahl: „unangefochten an der Spitze“

MÜNCHEN. Rund 194.000 Beschäftigte unter dem Dach des bayerischen Kultusministeriums hatten die Gelegenheit, ihre Personalvertretung für die nächsten fünf Jahre zu wählen. Bei den Lehrkräften an Grund- und Mittelschulen errang der Bayerische Lehrer- und Lehrerinnenverband (BLLV) bei den Landeswahlen einen Sieg: 74,4 Prozent der Wähler votierten für den Verband. Auch auf regionaler Ebene stieß der BLLV nach eigenen Angaben auf „überragende Zustimmung“. Mit dem Ergebnis geht der BLLV erneut als stärkste Kraft in der Personalvertretung hervor. BLLV-Präsidentin Simone Fleischmann freut sich über das gute Abschneiden: „Es bestärkt mich, meinem schul- und berufspolitischen Kurs treu zu bleiben.“

In einer Pressemitteilung des Verbands heißt es: „Nach den endgültigen Ergebnissen hat der BLLV bei den Grund- und Mittelschulen in Konkurrenz mit zwei weiteren Verbänden auf Landesebene 74,4 % der Stimmen errungen. Das ist im Vergleich zur letzten regulären Wahl von 2011 ein Plus von 2,0 %. Bei den Lehrern an Förderschulen konnte der BLLV 53,7 % (+ 1,9 %) erreichen.

Von den neun Sitzen für Grund-, Mittel- und Förderschulen erhält der BLLV sieben. Bei den Bezirkspersonalräten hat der BLLV im Bereich der Grund- und Mittelschulen 52 von 64 Sitzen erzielt und bei den Förderschulen 58 von 91. Der BLLV ist mit diesem Ergebnis die stärkste Kraft im Hauptpersonalrat des Kultusministeriums. Der Hauptpersonalrat vertritt die dem Kultusministerium zugeordneten etwa 194.000 Beschäftigten gegenüber den Dienstherren.

Fleischmann bedankte sich auch ausdrücklich bei allen Wählerinnen und Wählern für ihr Vertrauen. ‚Eine so starke Personalvertretung im Rücken gebe Kraft und Sicherheit‘, sagte sie. Das sei in Zeiten großer schul- und bildungspolitischer Herausforderungen ein dickes Pfund. Der BLLV werde auch künftig nicht müde, den Finger auf die Wunden bayerischer Bildungs- und Beamtenpolitik zu legen. ‚Allerdings werden wir immer konstruktive Vorschläge unterbreiten und pädagogischen, schul- und berufspolitischen Sachverstand in die Kooperation mit Politik und Administration einbringen.‘ Allein die große Aufgabe, tausende Flüchtlingskinder zu integrieren und in die Gesellschaft einzugliedern zeige, wie unentbehrlich eine kontinuierliche Zusammenarbeit sei.“

Weitere Ergebnisse der Hauptpersonalratswahl sind hier nachzulesen.

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