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Erhöhung der Schulleiterbesoldung in NRW soll rückwirkend gelten

DÜSSELDORF. Noch Anfang April soll der nordrhein-westfälische Landtag die im letzen Jahr angekündigte Erhöhung der Besoldung der Schulleiter beschließen. Schulministerin Löhrmann sagte zu, dass die erhöhten Bezüge rückwirkend ab Januar gezahlt würden. Für die kommende Legislaturperiode habe sie weitere Besoldungsanpassungen geplant.

Die im vergangenen Jahr von der Landesregierung versprochene Besoldungserhöhung für Rektoren an nordrhein-westfälischen Grund- und Hauptschulen kommt in Kürze. Das hat Nordrhein-Westfalens Schulministerin Sylvia Löhrmann (Grüne) beim Deutschen Schulleiterkongress zugesagt. Die Aufstockung ist Teil einer Ergänzungsvorlage für den Haushaltsentwurf 2017. Die Änderung solle Anfang April in den letzten Plenarsitzungen vor der Landtagswahl verabschiedet werden, sagte Löhrmann.

Mehr Geld in der Tasche: Je nach Familienstand und Berufserfahrung bringt die Besoldungserhöhung den Schulleitern monatlich zwischen 300 und 500 Euro brutto zusätzlich. Foto: S. Hofschlaeger / pixelio.de

Mehr Geld in der Tasche: Je nach Familienstand und Berufserfahrung bringt die Besoldungserhöhung den Schulleitern monatlich zwischen 300 und 500 Euro brutto zusätzlich. Foto: S. Hofschlaeger / pixelio.de

Das Kabinett hatte im vergangenen November beschlossen, die Besoldung von Rektoren, die bislang nach A 12 oder A 13 bezahlt werden, um jeweils eine Stufe anzuheben. Das Geld werde nach der Verabschiedung der Vorlage im Parlament mit Wirkung ab Januar 2017 nachgezahlt, sagte Löhrmann zu.

Mit der Maßnahme will das Schulministerium auch den chronischen Schulleitermangel an Grund- und Hauptschulen entschärfen. Im Februar hatten nach Zahlen des Ministeriums fast 700 allgemeinbildende öffentliche Schulen in NRW keinen regulären Leiter – rund 13 Prozent der 5278 Schulen.

Für die kommende Legislaturperiode strebe sie weitere Besoldungsanpassungen an, sagte Löhrmann. Zu prüfen seien etwa Anreize für Leiter an schwierigen Schulen. (dpa)

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