Startseite ::: Nachrichten ::: Plötzlich Grundschullehrer: Was Niedersachsen seinen Gymnasial-Pädagogen zumutet – in Zeiten des Lehrermangels

Plötzlich Grundschullehrer: Was Niedersachsen seinen Gymnasial-Pädagogen zumutet – in Zeiten des Lehrermangels

HANNOVER. Statt vor angehenden Abiturienten stehen viele Studienräte in Niedersachsen jetzt vor Erst- bis Viertklässlern. Angesichts des Lehrermangels an Grundschulen wurden sie abgeordnet. Dass dies so kurzfristig geschah, macht die Pädagogen wütend.

Können Gymnasiallehrer mal eben an der Grundschule unterrichten? Foto: Florian Schwalsberger / flickr (CC BY 2.0)

Können Gymnasiallehrer mal eben an der Grundschule unterrichten? Foto:
Florian Schwalsberger / flickr (CC BY 2.0)

Eigentlich sollte der 39 Jahre alte Studienrat einen Politik-Leistungskurs übernehmen. Darauf hatte sich der Lehrer aus der Region nördlich von Hannover schon gefreut, doch für ihn kam es am ersten Schultag nach den Ferien überraschend anders – wie für Dutzende Kollegen in Niedersachsen. Er wurde für zehn Stunden an eine Oberschule abgeordnet. Dort wird der Gymnasiallehrer hauptsächlich Werte und Normen unterrichten – ein Fach, das er gar nicht studiert hat. «Die Abordnungen an sich stören uns nicht. Wir sind alle Beamte», sagt er. «Uns stört, dass es so kurzfristig war.»

Neue Mehrheitsverhältnisse

Am Freitag mussten Kultusministerin Frauke Heiligenstadt (SPD) und der Leiter der Landesschulbehörde, Ulrich Dempwolf, dem Kultusausschuss die Hintergründe der Abordnungen sowie das Thema Unterrichtsausfall erläutern. (Hier geht es zum Bericht über den Auftritt und die Reaktionen darauf.) Die CDU-Fraktion will kommende Woche im Landtag angesichts der neuen Mehrheitsverhältnisse Kurskorrekturen erzwingen, darunter eine Übernahmegarantie für Referendare. Kurz vor dem Start des neuen Schuljahres konnten erst 462 von 632 ausgeschriebenen Stellen an Grund-, Haupt- und Realschulen besetzt werden.

Lehrermangel-Chaos – Kurzfristige Abordnungen von Kollegen noch nach Schuljahresbeginn setzen Stundenpläne außer Kraft

Schulleiter klagen, dass selten ein Schuljahr so holprig gestartet ist wie nach diesen Sommerferien. Der Vorsitzende des Schulleitungsverbandes Niedersachsen, Frank Stöber, sieht die Ursache dafür in Fehlplanungen im Kultusministerium und in der Landesschulbehörde, nicht erst seit Rot-Grün. «Es ist ein hausgemachtes Problem», sagt der Verbandschef.

Der 39-jährige Lehrer erfuhr erst nach den Ferien, dass es mit seinem Politik-LK nichts wird. Sechs Wochen zuvor hatte der Direktor seines Gymnasiums zwar angefragt, welcher Kollege sich eine Abordnung an eine Grundschule vorstellen könnte. Erst war die Rede von 40 Stunden, später von 20 weiteren. Der 39-Jährige meldete sich freiwillig und machte auch keinen Rückzieher, als es plötzlich hieß, er müsse an die Oberschule.

Dort stellt sich der Pädagoge auf völlig andere Anforderungen ein. «Ich weiß, dass es mir schwerfallen wird», meint er. Die Abordnungen gelten erst mal nur für ein halbes Jahr. «Gerade junge Schüler brauchen Bezugspersonen, aus pädagogischer Sicht sind Wechsel nicht gut», sagt der 39-Jährige. Zudem seien Gymnasiallehrer nicht für die Grundschule ausgebildet. «Sie machen den Beruf von anderen, fast so, als wolle man Tischler in eine Bäckerei schicken.»

Wer hat Schuld am dramatischen Lehrermangel? Wer zukünftig besser planen will, kommt um eine Antwort nicht herum

Das gegenseitige Aushelfen von Schulen kann auch problemlos klappen. Die Leiterin der Grundschule Bennigsen südlich von Hannover, Madlen Ludwig, etwa lobt den Mathelehrer vom nahen Otto-Hahn-Gymnasium in Springe. «Wir haben großes Glück mit dem Kollegen gehabt. Er hat sich sehr gut auf die neue Situation eingestellt», sagt die Schulleiterin. Gleichzeitig behält der Pädagoge einen Grundkurs in der Oberstufe des Gymnasiums. «Kurz vor dem Abitur wollten wir niemanden aus dem Kurs reißen», sagt Schulleiterin Kerstin Prietzel.

Umverteilungsproblem

Während in Springe nur ein Lehrer gehen musste, steht der Schulleiter des Ratsgymnasiums Osnabrück, Lothar Wehleit, vor einem großen Umverteilungsproblem. Schon vor den Sommerferien war klar, dass Lehrer aus seinem Kollegium mit 45 Stunden an anderen Schulen aushelfen würden. Durch die kurzfristigen Abordnungen seien nun «wie ein Phantom» weitere 50 Stunden aufgetaucht, die an die nahe Hauptschule und eine Oberschule im Norden der Stadt gehen. Zwei Wochen dauere es, einen Stundenplan zu entwerfen, bei dem die Balance wieder stimmt, klagt der Schulleiter. Für das Ratsgymnasium bedeutet das außerdem: Wahlunterricht sowie besondere Arbeitsgemeinschaften müssen auf den Prüfstand und können eventuell überhaupt nicht angeboten werden. Von Christina Sticht und Kristina Wienand, dpa

Schüler-Boom einerseits, Lehrermangel andererseits: Meidinger fordert „Masterplan“ der Länder

33 Kommentare

  1. Die Oberschule in Niedersachsen ist eine Schulform der SekI, eine kooperative Gesamtschule, in anderen Bundesländern auch Realschule Plus oder Mittelschule genannt. An dieser Schulform werden auch Gymnasiallehkräfte eingestellt und Oberschulen führen auch zum Abitur.
    Es gibt ein paar Oberschulen, die gemeinsam mit einer Grundschule ein Schulzentrum bilden.

  2. Ich finde das gut, das holt die Gymnasiallehrer, die ja immer noch die Unverfrohrenheit besitzen, sich für besser und intelligenter zu halten, mal ganz schnell auf den Boden der Tatsachen zurück. Wetten, dass von denen nie wieder einer auf Grundschullehrer herabsieht ? ! Und dass sie nie wieder über A13 für Grundschullehrer schimpfen, weil sie meinen, sie würden soooo viel schwerer arbeiten !?
    Diese Erfahrung täte auch einigen hier auf der Seite extrem gut !!!

    • Der Emil mal wieder, wie schön. Ist schon toll, wie würdevoll und ausgesucht höflich Sie immer wieder den Berufsstand der Gymnasiallehrer zu diskreditieren versuchen und dabei nicht einmal merken, auf welch eindrucksvolle Weise Sie gleichzeitig den hier im Forum schon oft (gerade auch von Eltern) formulierten Eindruck eines schweren Minderwertigkeitskomplexes der Grundschullehrer bestätigen.

      • Wie man es in den Wald hineinruft, …..
        Lernt man schon in der Grundschule!
        Also mal an die eigene Nase fassen

        • Eben! Sie reden von (und mit) sich selbst, gell?

          • Und mit wem reden Sie?
            Ich rede tatsächlich von mir und meiner Meinung, wie es sich gehört. Ich neige nicht dazu, wie einige andere hier ständig von mir als „wir alle“

            Im übrigen lässt Ihr Beitrag keinerlei Sachbeitrag erkennen, sondern lediglich persönlich Angriffe. Nicht unbedingt qualitativ wertvoll….

          • Was bedeutet eigentlich das Wort „Minderwertigkeitkomplex“?

          • @ Emil: sofawolf war bisher der einzige, der sich in dieser Weise verallgemeinernd ausgedrückt hat. Und das auch nur ein einziges Mal – und nicht ständig.

            @ Küstenfuchs: Was ein Minderwertigkeitskomplex ist, lassen Sie sich am besten von jenen Usern/Eltern erklären, die den Grundschullehrern hier im Forum dies vorwarfen, nachdem einzelne der hier vertretenen Grundschulkollegen so ziemlich alles dafür getan hatten, eben diesen Eindruck zu erwecken.

          • Wir fühlen uns nicht minderwertig, sondern wir kämpfen für unsere Rechte, die sachlich gesehen von niemandem, auch von der Politik, angezweifelt werden.

          • Die zahllosen Eltern, die Sie regelmäßig anführen, beschränken sich soweit ich das verfolge auf einen Vater, der sich einmal geäußert hat. Im übrigen positiv über Grundschullehrern und die Qualität ihrer Arbeit!

          • Wenn Sie selbst auch schon bemerkt haben, dass hier gerne mit „ich rede für uns alle“ argumentiert wird, dann melden Sie das doch mal zurück!

          • Emil schreibt von „zahllosen Eltern, die Sie (Wilma Pause) regelmäßig anführen“.

            Na, wer legt hier jetzt wem etwas in den Mund? Ich jedenfalls habe nie von „zahllosen“ Eltern gesprochen – und schon gar nicht „regelmäßig“, da ich dazu gar nicht die Zeit habe. (Offensichtlich übrigens im Unterschied zu einigen anderen hier…)

            Emil schreibt weiterhin: „W i r fühlen uns nicht minderwertig, sondern wir kämpfen für unsere Rechte.“

            Und wer argumentiert hier mit „Ich rede für uns alle“?

            Wie gut, dass alle Interessierten (Kollegen wie Eltern) Ihre Art der „Argumentation“ verfolgen und sich ein Bild davon machen können…

          • P.S. Ich schrieb ausdrücklich von „einzelne[n] der hier vertretenen Grundschulkollegen“. Kann jede(r) nachlesen – und damit überprüfen, wer hier verallgemeinert und polemisiert.

          • Und Tschüss !

    • nur das die kinder darunter leiden. lassen sie sich von einem metzger einen schrank zimmern? ich hoffe nicht, obwohl ihr Kommentar die Bereitschaft dazu suggeriert.

      • Wenn Grundschullehrer in der Lage sind, eine Vielzahl von Fachrichtungen der Sonderpädagogik zu unterrichten und Gärtner als Seiteneisteiger in der Lage sind zu unterrichten, dann sollten wohl Gymnasiallehrer in der Lage sein, Grundschüler zu unterrichten (Ironie aus ).
        Glauben Sie ernsthaft, dass es in der Bildungspolitik um die Kinder geht??? Das ist ausgesprochen naiv!

    • Und Sie werden dann in den Kindergarten versetzt.Mal sehen, ob Sie dann ein anderes Verhältnis zu Kindergärtnerinnen entwickeln.

      • Da Sie mein Verhältnis zu Kindergärtnerinnen in keiner Weise kennen, disqualifizieren Sie sich selbst mit diesem Kommentar

      • nach der logik könnten die grundschullehrer an der grundschule bleiben und die gymnasiallehrer in die kita gehen. die können ja alles.

      • Die Grundschullehrerinnen gehen seit 2006 in den Kiga und erteilen dort Sprachförderung vor der Einschulung. Zudem gibt es gemeinsame Konferenzen für den Übergang KiGa- Grundschule und mancherorts sogar Projekte wie Kiga+Grundschule unter einem Dach.

  3. Da sogar Herr Wrobel weiß, wie Grundschullehrer geht, werden die Gymnasialkollegen das doch auch können.

  4. Puh, wenn der Stil hier so persönlich und unsachlich ist, dann werde ich hier nicht mehr kommentieren. Oder ist es sonst besser?

  5. Schade. Nein, sonst ist es nicht besser. Die Philologen sagen, dass wir den Grundschülern nichts mehr beibringen, Kommentatoren mit anderen Berufen schreiben seitenweise, wie Lesen – und Schreibenlernen geht und andere meinen, dass Grundschullehrer mit ihrem niedrigeren Gehalt noch gut bedient sind. Jetzt, da welche in die Grundschule müssen, ist das Geschrei groß. Dabei dürfen die Gymnasiallehrer bestimmt ihre niedrigere Stundenzahl und ihr höheres Gehalt behalten. Na ja, wenigstens werden die dann bei der Inklusion gleich bezahlt wie der anwesende Sonderschulkollege, was sonst nicht der Fall ist. Nicht vergessen: In den Sommerferien Klassenzimmer einrichten mit verschiedenen Lernecken, alles beschriften, Ordnungssysteme bereitstellen und differenziertes Material vorbereiten.

    • Die Sommerferien in Niedersachsen sind ja schon vorbei, die Tische und Stühle geschleppt, die Klassenzimmer eingerichtet.
      Die KollegInnen, die abgeordnet werden, haben mehr Stunden, wenn sie mit mehr als der Hälfte ihrer Stunden in die Grundschulen gehen, da dann die Stundenverpflichtung von 28 zählt.
      Die Differenzierung für Migranten, Förderbedarfe aller Art, Hochbegabung u.a. müssen sie ebenso leisten, wie alle anderen Kolleginnen auch.

      Ärgerlich bleibt, dass die Abordnungen die Kolleginnen erst nach den Ferien erreichen. Da bereitet man sich in den Ferien auf einen Oberstufenkurs Deutsch mit fast erwachsenen SuS vor und bekommt nach den Ferien womöglich eine 3. Klasse. Bis zu den Herbstferien müssen 2 Arbeiten geschrieben sein, wenn man nach hinten raus nicht ins Trudeln kommen will. Aber das Ministerium hat wohlweislich die Deutsch-Curricula 2 Tage vor Schuljahresbeginn rausgegeben. Da müssen auch die Grundschullehrerinnen ihre erledigte Planung noch mal über den Haufen werfen.

      • Wir sind uns einig: Das, was den Schulen und Kollegien zugemutet wird, wäre schneller und einfacher umsetzbar gewesen, wenn – Verzeihung- einige ihren werten Allerwertesten mal rechtzeitg hochbekommen hätten und seit dem Frühjahr mal ein Plan dagewesen wäre. War aber nicht. Ausbaden werden es die Schulgemeinden

  6. @ Wilma Pause: Eigentlich habe ich keine Lust, auf diese ewige Diskussion. Aber warum werden immer nur die Grundschullehrer kritisiert? Dauernd wird festgestellt, dass Abiturienten nicht mehr studierfähig sind. Haben Sie deswegen schon einmal irgendwo eine Kritik an der Arbeit der Philologen gefunden? Ich nicht.

    Und um das auch einmal loszuwerden: Ein user hier schreibt ständig von der Überlastung der Lehrer. Ich arbeite 90% und fühle mich nicht überlastet, bin aber auch schon lange dabei. Ich liebe meinen Beruf und wollte nichts anderes sein. Was nervt, ist die ständige Kritik an der Arbeit der GS-Lehrer und auch solche Bemerkungen, wenn hier z.B.ein anderer user ehemalige Kommilitoninnen verallgemeinernd als „Grundschulmäuschen“ bezeichnet.

    Außerdem wird hier so getan, als würde die ganze Republik nach LdS unterrichten. Keine Ahnung, wo das so ist. Scheint wohl nur in NRW verbreitet zu sein. Die zwei KollegInnen, die ich in 25 Jahren kennengelernt habe, die teilweise so gearbeitet haben, sind schon Jahre pensioniert.

    • mississippi schrieb: „Aber warum werden immer nur die Grundschullehrer kritisiert?“
      Schon diese Frage zeigt Ihre Ich-Bezogenheit. Was glauben Sie denn, was Gymnasiallehrer oder Lehrer aller anderen Schulformen sich alles anhören müssen? Dieses Phänomen betrifft uns leider alle.

      Falls Sie jedoch tatsächlich der Meinung sind, dass i m m e r n u r die Grundschullehrer kritisiert werden, dann könnten Sie und Ihre Kolleginnen und Kollegen doch mal überlegen, ob dies möglicherweise mit der Art und Weise zu tun haben könnte, in der Sie sich in der Öffentlichkeit äußern (z.B. hier im Forum) oder öffentlich vertreten lassen (z.B. durch den Schwachsinn, den die GEW verzapft, weshalb ihr inzwischen auch die letzten Gymnasialkollegen von der Fahne gehen).

      Ansonsten gebe ich Ihnen völlig recht. Diese Diskussion ist müßig. Der Grund dafür, dass ich hier überhaupt nochmal etwas gepostet habe, waren Emils Äußerungen, die ein Musterbeispiel für das sind, was ich soeben beschrieben habe.

      • Es ist hanebüchen, den Grundschullehrern hier vorzuwerfen, sie seien Ichbezogen. Wenn eine Berufsgruppe gerechte Entlohnung fordert, ist das nicht Ichbezogen, sondern eine tarifliche Auseinandersetzung mit dem Arbeitgeber. Das hat mit Ichbezogenheit nichts zu tun.
        Im übrigen stimme ich Mississippi voll zu, ich arbeite 100%, liebe meinen Beruf und fühle mich nicht überfordert, so wie einige andere hier, die nichts anderes tun, als täglich auf ihre Überfordern hinzuweisen
        Darüber hinaus stimmt es nicht, das hier im Form über die Philologen geschimpft wird, und darauf bezieht sich Mississippi Aussage.

        Sie neigen dazu, einem das Wort im Mund herumzudrehen.
        Eine sachliche Meinung zu den eigentlichen Artikeln hier vermisse ich allerdings weiterhin. Könnte das Ichbezogenheit sein ?

  7. @ Wilma Pause: Ich bezog mich nur auf die Diskussionen hier. Was wir alle an unseren Schulen erleben, steht hier nicht zur Debatte.

    • mississippi schrieb: „Ich bezog mich nur auf die Diskussionen hier. Was wir alle an unseren Schulen erleben, steht hier nicht zur Debatte.“

      Sie bestimmen also, was hier zur Debatte steht und was nicht?
      Herzlichen Dank dafür, dass Sie allen Mitlesenden noch einen weiteren Beleg für das liefern, was viele User/Eltern kritisieren.

      Übrigens: Der Titel des Textes, zu dem wir diskutieren, lautet: „Was Niedersachsen seinen Gymnasial-Pädagogen zumutet“

  8. Wilma Pause schrieb: „Was glauben Sie denn, was Gymnasiallehrer oder Lehrer aller anderen Schulformen sich alles anhören müssen? Dieses Phänomen betrifft uns leider alle.“ Darauf meine Antwort: „Ich bezog mich nur auf die Diskussionen hier. Was wir alle an unseren Schulen erleben, steht hier nicht zur Debatte.“ Ich habe nicht auf den Artikel oben geantwortet, sondern auf Ihre Aussage.

    • mississippi schrieb: “ Ich habe nicht auf den Artikel oben geantwortet, sondern auf Ihre Aussage.“

      Das haben hier auch alle verstanden.
      Was S i e offensichtlich immer noch nicht verstanden haben, ist, dass die von Ihnen in diesem Zusammenhang getätigte apodiktische Aussage „Was wir alle an unseren Schulen erleben, steht hier nicht zur Debatte“ ein Musterbeispiel dafür ist, wie anmaßend, verallgemeinernd und überheblich sich einige Grundschulkollegen hier äußern. Meine These war ja, dass das ein Grund dafür sein könnte, „warum […] immer nur die Grundschulkollegen kritisiert [werden]“, wie Sie formulierten.

      Im übrigen habe ich daran erinnert, worum es im Ausgangsartikel eigentlich geht. Das ist dank Emils Gymnasiallehrer-Beschimpfung („Gymnasiallehrer, die ja immer noch die Unverfrohrenheit besitzen, sich für besser und intelligenter zu halten…“) leider etwas aus dem Blick geraten.

      Aber wie gesagt: Alle Mitlesenden können sich allein anhand dieser einen Diskussion zu diesem einen Artikel ein wunderbares Bild von dem machen, was ich kritisiere.

      Damit verabschiede ich mich. Mir ist meine wenige Zeit zu schade für sowas.

Hinterlasse einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht.Benötigte Felder sind markiert *

*