Eisenmann: Im Fastenmonat Ramadan auf Gesundheit von Kindern achten

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Kurz vor Beginn des Fastenmonats Ramadan hat Kultusministerin Susanne Eisenmann an Muslime appelliert, auf die Gesundheit ihrer Kinder zu achten. «Auch jugendlichen Muslimen ist es unbenommen, im Ramadan zu fasten», sagte die CDU-Politikerin der «Heilbronner Stimme».

Während der Fstenzeit ist Disziplin gefragt.                                                                     Foto: Marco Verch / flickr / CC BY 2.0

«An erster Stelle muss aber die Gesundheit des Kindes stehen. Besonders bei Grundschulkindern sehe ich hier die Eltern in der Pflicht.» Während des Fastenmonats Ramadan nehmen Gläubige erst nach Einbruch der Dunkelheit Speisen zu sich.

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«Sie müssen dafür Sorge tragen, dass ihre Kinder den Fastenmonat gesund erleben können», sagte Eisenmann mit Blick auf die Eltern. «Dann leidet auch nicht die Leistungs- und Konzentrationsfähigkeit in der Schule.» In diesem Jahr beginnt der Fastenmonat Ramadan am 15. Mai.

«Auch im Fastenmonat Ramadan sind Schüler muslimischen Glaubens vollumfänglich schulpflichtig», sagte ein Ministeriumssprecher dem Blatt. «Zum Fastenbrechen, dem sogenannten Zuckerfest, erhalten sie jedoch einen Tag Sonderurlaub.» dpa

Lehrer in Sorge: Diese Woche beginnt der Ramadan – und immer mehr Schüler fasten

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3 KOMMENTARE

  1. Was oben zu Frau Eisenmann steht, ist natürlich windelweiches Blabla, das alle eigentlichen Probleme nur schönreden will. Natürlich leidet die Leistungs- und Konzentrationsfähigkeit. Genau das ist doch das Problem. Und etliche Eltern nehmen es bewusst in Kauf, weil sie Religion über Schule stellen. Nach unseren Gesetzen ist es aber umgekehrt: Es gibt eine Schulpflicht, aber keine Religionspflicht. Religiöse Vorschriften gelten im juristischen Sinne einfach nicht. Nach unserem Grundgesetz darf niemandem ein Nachteil entstehen, der solche religiösen Gesetze ignoriert oder auf seine Art schwächer auslegt. Es gibt in Deutschland auch eine negative Religionsfreiheit (im Islam gibt’s die allerdings nicht), und zwar bereits ab 14 Jahren. Das letztere scheint in Vergessenheit geraten zu sein. Ich kann mir nicht vorstellen, dass die muslimische Jugend ihren Eltern derart hörig ist, dass sie nicht auf die Idee kommt, mal aufzubegehren. Die christliche Jugend hat schon öfter aufbegehrt.

  2. Mich würde mal interessieren, wie hochbezahlte Fußballspieler wie Ilkay Gündogan oder Mesut Özil mit dem Fastenmonat umgehen. Beide sind überzeugte Muslime und begeisterte Anhänger von Staatspräsident Erdogan. Özil macht sogar Werbung für dessen Partei AKP. Vor Jahren hatte Özil überdies für Schlagzeilen gesorgt, weil er sich weigerte, vor Länderspielen die deutsche Nationalhymne mitzusingen. An deren Stelle bete er lieber Koranverse, ließ er verlauten.
    Wer seine Religion so ernst nimmt, müsste im Fastenmonat Ramadan eigentlich für den Hochleistungsfußball ausfallen. Werden Gündogan sowie Özil von ihren Vereinen Manchester City und Arsenal London in diesen Wochen also vom Spielen freigestellt?
    Wenn nicht, frage ich mich, wie Ausnahmen für Erwachsene gerechtfertigt werden. Dann müsste es doch erst recht gesundheitsbegründete Ausnahmen für Heranwachsende geben.

    • lol

      Ich gehe mal davon aus, dass sehr viele den Ramadan oder den Islam so auslegen, dass er dem eigenen Vorteil zuträglich ist. Schule ist eh egal, also Ramadan. Geraucht wird trotzdem wegen Sucht und cool. Sex für mich (m) ja, aber wehe meine Schwester und wehe meine Frau ist vor der Hochzeit schon aktiv.

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