Gleiche Fehlerzahl – schlechtere Note: Migrationshintergrund macht offenbar den Unterschied

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MANNHEIM. Ein Befund, wie geschaffen, die aktuelle Integrationsdebatte zu befeuern: Eine Studie der Uni Mannheim zeigt, dass Grundschulkinder mit ausländischen Wurzeln im Fach Deutsch von angehenden Lehrkräften schlechter benotet werden – bei gleicher Leistung.

Die aktuelle Integrationsdebatte nach dem Rücktritt von Mesut Özil aus der deutschen Fußball-Nationalmannschaft trifft auch die Schulen. Die Verunsicherung ist groß. Der differenzierte Blick auf die Bildungsdaten zeigt verbesserte Werte hinsichtlich der Integration von Migrantenkindern. Doch längst ist noch nicht alles zum Besten bestellt. Das zeigt auch eine neue Studie der Universität Mannheim.

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Hatten die Bildungsforscher bereits im letzten Jahr herausgefunden dass Migrantenkinder im Fach Mathematik bei gleicher Sprachfertigkeit und sozialer Herkunft auf dem Gymnasium im Vergleich zu ihren Mitschülern ohne Migrationshintergrund schlechter bewertet wurden. Nahmen sie dieses Mal Grundschulkinder und das Fach Deutsch in den Blick.

In einer experimentellen Studie legten die Mannheimer Wissenschaftler 204 Studenten einer pädagogischen Hochschule Diktate zur Bewertung vor, die vermeintlich von Schülern der dritten Klasse geschrieben waren. Durch das Design des Experiments wurden die Probanden in dem Glauben gelassen, an einer Studie zum Einfluss verschiedener Merkmale von Lehrern auf die Leistungsbewertung teilzunehmen

Die eine Hälfte der Probanden erhielt Diktate mit jeweils fünf Fehlern, die andere sollte Diktate mit 30 Fehlern beurteilen. Nachdem sie einen Fragebogen zu eigenen demografischen Merkmalen ausgefüllt hatten, wurden sie aufgefordert, die Diktate zu korrigieren, die Fehlerzahl zu notieren und eine Note zu vergeben. In der Einleitung erhielten sie die Information, das Diktat sei von Murat oder von Max geschrieben. Im Anschluss ermittelten die Forscher schließlich die impliziten Einstellungen der angehenden Lehrer zu den Leistungen von Kindern mit Migrationshintergrund anhand eines Tests, bei dem sie Menschen auf Fotos bestimmte Eigenschaften zuordnen mussten.

Im Ergebnis zeigte sich, dass „Murat“ durchweg schlechtere Noten erhielt, als „Max“. Unabhängig von der Zahl der gefundenen Fehler leiteten die Beurteiler aus der gleichen Fehlerzahl unterschiedliche Noten ab – mit Nachteil für die vermeintlich türkischen Schüler. Entsprach das Diktat mit 30 Fehlern einer schlechten Leistung, fiel dabei der Unterschied deutlicher aus, als bei einer vermeintlich durchschnittlichen Leistung mit fünf Fehlern.

Max versus Murat: Grundschulkinder mit türkischem Hintergrund erhielten schlechtere Noten im Diktat. Foto: White77 / pixabay (CC0) (bearbeitet)
Max versus Murat: Grundschulkinder mit türkischem Hintergrund erhielten schlechtere Noten im Diktat. Foto: White77 / pixabay (CC0) (bearbeitet)

Offensichtlich liege das Problem also nicht in der Ermittlung der Fehler, sondern in der Notensetzung, im Übrigen weitgehend unabhängig von der inneren Einstellung der Studenten. Überraschend für die Forscher war allerdings, dass Lehramtsstudenten mit einer eher positiven Einstellung zur Schulleistung von Jugendlichen mit Migrationshintergrund die schlechten Diktate von „Murat“ noch einmal strenger bewerteten, als diejenigen mit eher negativer Erwartung.

Trotz dieses überraschenden Befunds ist sich Meike Bonefeld, die die Auswertungen geleitet hat sicher: „Unsere Studie liefert neue Ansatzpunkte für die Lehrkraftausbildung“. Nach ihrer Ansicht sollten „Vor allem die Bewertungsstandards vereinheitlicht werden, damit angehende Lehrerinnen und Lehrer in Zukunft Noten nach objektiveren Standards vergeben“.

Im weiteren Verlauf ihrer Studien wollen die Forscher herausfinden, wie die Urteilsprozesse der Lehrer bei Notenvergabe ablaufen und was die Gründe für die festgestellten Unterschiede sind. Diese Mechanismen zu verstehen und zu durchbrechen, sei eine wichtige Herausforderung für zukünftige Forschung, so Bonefeld. (zab)

Studie “(Biased) Grading of Students‘ Performance: Students‘ Names, Performance Level, and Implicit Attitude” als Open Access-Manuskript („Frontiers in Psychology“, Juni 2018)

Wie rassistisch geht’s in den deutschen Schulen zu? Tausende berichten auf “#MeTwo” von Diskriminierungserfahrungen

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43 KOMMENTARE

  1. Zwei Dinge wundern mich an dieser Studie.

    (1) Wieso werden die Leistungen von Studenten so einfach auf die Leistungen ausgebildeter und erfahrener Lehrer übertragen? Was habe ich als Student alles (unabsichtlich) für Mist gemacht?!?
    (2) Aber wichtiger ist mir, wieso kann man bei gleicher Fehlerzahl unterschiedliche Noten vergeben? Das geht zwar in gewisser, klassenspezifischer Weise, z.B. kann der Notenmaßstab strenger oder leichter gemacht werden vom Lehrer

    a) in Abhängigkeit vom Leistungsvermögen einer Klasse (sogar einzelne Schulen in einer Stadt können sich unterschiedliche Notenmaßstäbe geben, was mich immer sehr verwunderte) oder
    b) vom Schwierigkeitsgrad eines Diktates
    c) von der jeweiligen Vorarbeit (geübt, ungeübt)
    d) unter Berücksichtigung des Förderschwerpunkts Lernen für diejenigen Schüler
    und dergleichen mehr …

    aber ansonsten kann man nicht für Schüler einer Klasse (außer d) unterschiedliche Noten bei gleicher Fehlerzahl geben. Da stimmt was in der Studie oder in den Aussagen über diese Studie nicht.

    Siehe auch: https://www.lehrerfreund.de/schule/1s/notenschluessel-diktate/2602

  2. “Überraschend für die Forscher war allerdings, dass Lehramtsstudenten mit einer eher positiven Einstellung zur Schulleistung von Jugendlichen mit Migrationshintergrund die schlechten Diktate von „Murat“ noch einmal strenger bewerteten, als diejenigen mit eher negativer Erwartung.”

    Das dürfte bei Bernd & co Kopfschmerzen wegen kognitiver Dissonanz hervorrufen. Man kann also zusammenfassen, dass Lehrer bzw. Lehramtsstudenten die Herkunft eines Schülers am besten ausklammern sollten, was mit einem vernünftigen Erwartungshorizont und einer eindeutigen Notentabelle (Fehleranzahl vs. Note) bequem leistbar ist. Alles in Allem ist diese Studie mal wieder ein Beispiel für eine beobachtete Korrelation, die aufgrund der sehr kleinen Stichprobe und nur mit Studenten nicht ohne weiteres auf die Schullandschaft übertragen werden kann.

  3. “Offensichtlich liege das Problem also nicht in der Ermittlung der Fehler, sondern in der Notensetzung, im Übrigen weitgehend unabhängig von der inneren Einstellung der Studenten. Überraschend für die Forscher war allerdings, dass Lehramtsstudenten mit einer eher positiven Einstellung zur Schulleistung von Jugendlichen mit Migrationshintergrund die schlechten Diktate von „Murat“ noch einmal strenger bewerteten, als diejenigen mit eher negativer Erwartung.”

    In dieser Studie widerspricht sich einiges. Geht es jetzt um Vorurteile der Studenten oder um die Notenfestlegung?
    Zur Notenfestlegung:
    Als Student wäre ich auch unsicher gewesen, wie ich Noten festlegen sollte, weil mir die Erfahrung fehlte. Da wächst man aber im Austausch mit Kollegen und durch die Kriterien zur Notenvergabe, die die Schulen/Fachschaften erarbeitet haben, hinein.
    Bei uns wären übrigens 30 Fehler bei einer pro Jahrgangsstufe festgelegten maximalen Wörterzahl eine 6 gewesen (in Klasse 3/4), egal ob das Kind Max oder Murat heißt. Allerdings hätte da schon längst vorher eine Überpüfung auf eine Rechtschreibstörung stattgefunden. 5 Fehler würden sich je nach Vereinbarung bzw. Schwierigkeit des Diktates zwischen 2 und 3 bewegen. (Neuerdings schreiben wir so oder so nur noch Rechtschreibproben mit einem kleinen Diktieranteil.)
    Um objektiven Maßstäben gerecht zu werden, betrachtet man in der Regel den Lerngegenstand. Es ist eher so, dass Schüler mit Sprachschwierigkeiten aufgrund ihrer Zweisprachigkeit bei manchen Arbeiten (z.B. Sachkunde) – wenn es inhaltlich richtig ist, aber schlecht ausgedrückt – einen pädagogischen Bonus haben.

    Vorurteile:
    Ich wäre grundsätzlich vorsichtig aus diesem Ergebnis auf Vorurteile von Grundschullehrern gegenüber Migrantenkindern zu schließen. Zum einen stellten sich Widersprüche heraus, zum anderen ging es um Studenten und nicht um fertige Lehrer. Bis dahin vergeht noch viel Zeit und werden zwischenzeitlich Erfahrungen gesammelt.

    • Ich würde schon unterscheiden zwischen Sachunterricht und Diktat. Beim Sachunterricht geht es um den Inhalt, miese Rechtschreibung oder kaum lesbare Schrift hat also ein geringeres Gewicht. Beim Dikat geht es allein um die Rechtschreibung, der Inhalt ist egal. Da kann man bequem Fehler zählen und die Anzahl einer Note zuordnen.

      Bei Schülern mit anerkannter Rechtschreib- oder sonstiger Schwäche gibt es andere Notenstufen. Bei Migrantenkindern ohne offizielle Sprachförderung gehe ich davon aus, dass sie ein gutes Deutsch beherrschen. Die Maßstäbe sind also dieselben wie für Kinder ohne Migrationshintergrund.

      • Im Prinzip habe ich nichts anderes gemeint.
        Allerdings meinte ich bei den anderen Arbeiten nicht die Schrift oder Rechtschreibung, sondern den Inhalt z.B. bei Sachkundearbeiten.
        Bei anerkannter Rechtschreibstörung gibt es bei uns keine anderen Notenstufen, sondern eher Hilfen wie Zeitverlängerung oder gar einen Notenschutz auf die Rechtschreibung.

        • Genau das meinte ich auch. Extrem miese Rechtschreibung in Sachunterricht dürfen auch Sie sicherlich geringfügig mit in die Note einfließen lassen. Unleserliche Schrift indirekt mehr, weil Sie evtl. richtige Inhalte nicht entziffern können und daher mit 0 Punkten bewerten müssen.

          Die anderen Dinge hinsichtlich LRS sind mir auch bekannt, ebenso wie die leider häufigen Gefälligkeitsgutachten in die Richtung.

      • “Bei Migrantenkindern ohne offizielle Sprachförderung gehe ich davon aus, dass sie ein gutes Deutsch beherrschen. Die Maßstäbe sind also dieselben wie für Kinder ohne Migrationshintergrund.”

        Bei Migrantenkindern ist es bei uns so, dass sie 2 Jahre Deutsch lernen dürfen und Notenfreiheit bekommen, danach aber die normalen Maßstäbe angelegt werden, egal wie gut sie dann die Sprache samt Rechtschreibung beherrschen.
        Kinder mit Migrationshintergrund und Kinder mit mangelnder Sprachentwicklung fallen nicht darunter, für sie gelten die gleichen Maßstäbe.

        “Ohne offizielle Sprachförderung” würde ja intendieren, dass hierfür Stunden zur Verfügung gestellt würden, vorhanden sind und erteilt werden können. In Wirklichkeit werden sie aber nur nach umfangreichem, aufwändigem Antragsverfahren gewährt und fallen im Anschluss dem Lehrermangel zum Opfer.

        Deutlich ist, dass die Maßstäbe offenbar nicht bekannt waren.
        Diese Seminare gab es auch in früheren Zeiten schon an den Unis, bei uns wurden sie von einer Lehrbeauftragten erteilt, die sonst Lehrkraft an einer Schule war und die das Thema Leistungsbewertung samt Bezugsnormen sehr anschaulich vermitteln konnte. Ein gutes Seminar für die Grundlagen.
        Dennoch braucht es die Konferenzen für genauere Abstimmungen, je mehr, desto schwammiger die Vorgaben sind.

        • Ich habe nicht verlangt, dass die Schüler und ggf. ihre Eltern die Sprachkurse an der Schule durch Lehrkräfte absolvieren. Eine Sprachförderung kann durchaus auch ein verpflichteter VHS-Kurs sein. Der “Sprachtest” muss ja nur bestanden werden und ist dann auch kostenlos im Sinne einer Kostenerstattung. Wenn nicht, entfällt die Kostenerstattung.

          • Wie auch immer braucht es eine Einschätzung des Sprachvermögens, eine Förderung, die stattfindet,
            und eine Entscheidung, ab wann man davon ausgehen kann, dass einE SchülerIn derartige Leistungen erbringen kann oder soll, dass sie den allgemeinen Maßstäben genügen.

          • Ab wann lässt sich einfach und vollkommen empathiefrei beantworten:

            Wer sein ganzes bisheriges Leben in Deutschland verbracht hat und in Klasse 1 beschult werden möchte, hat zum Einschulungstermin fließend und weitgehend akzentfrei Deutsch zu sprechen können. Wenn die Familie nicht dazu bereit ist, das sehr zeitnah (z.B. bis Jahresende) und dann auf eigene Kosten nachzuholen, darf sich gerne eine neue Heimat suchen an einem Ort, der besser zur eigenen Sprache und Kultur passt.

            Da Herkunft und Intelligenz unabhängig voneinander sind, kann man bis auf sehr wenige Ausnahmen im Bereich der Inklusion jedem Kind ein dafür ausreichendes Sprach- und Leistungsvermögen zutrauen. Die Umsetzung der Bedingung ist Sache der Eltern.

          • “Wer sein ganzes bisheriges Leben in Deutschland verbracht hat und in Klasse 1 beschult werden möchte, hat zum Einschulungstermin fließend und weitgehend akzentfrei Deutsch zu sprechen können. Wenn die Familie nicht dazu bereit ist, das sehr zeitnah (z.B. bis Jahresende) und dann auf eigene Kosten nachzuholen, darf sich gerne eine neue Heimat suchen an einem Ort, der besser zur eigenen Sprache und Kultur passt.”

            Das muss eine sehr, sehr große Insel sein, wo Sie diese dann alle aussetzen wollen…
            …zumal die Familien, die nicht _akzentfrei_ Deutsch sprechen. 🙂
            https://de.wikipedia.org/wiki/Akzent_(Aussprache)
            und
            http://www.atlas-alltagssprache.de/

            … vielleicht wäre es einfacher, die anderen zu verschicken… das düften nur ein paar Hannoveraner sein, die sich noch rühmen, akzentfrei zu sprechen.

          • Ich meine die Kinder, die Deutsch als zweite Muttersprache parallel neben der der Eltern lernen, sprechen Deutsch akzentfrei (oder mit dem Akzent der jeweiligen Gegend). Die Eltern haben sehr wahrscheinlich einen Akzent, weil sie Deutsch erst nach der Einreise oder im Laufe der Schulzeit gelernt haben.

          • Dann müssen die Eltern halt in die Pflicht genommen werden oder ergänzend eine Kindergartenpflicht mindestens 2 Jahre vor der geplanten Einschulung.

            Wie stehen Sie, Anna und Palim, dazu, dass etliche Mütter mit ihren Kindern auf den Spielplatz oder spazieren gehen, dabei aber mehr auf ihr Smartphone schauen als auf ihre Kinder?

            Was ist mit den Müttern, die gezwungen werden, ihr Kind gegen ihren Willen mit 2 Jahren in die KiTa zu geben, weil sie ein Jahr später keinen Platz bekommen würden?

  4. Oh man, beim Lesen des Artikels und besonders der Einleitung musste ich mehrfach schlucken – da wundert man sich doch, wie durch Verallgemeinerung und ungenaue Darstellung eine klare Diskriminierung in einem unrealistischen Maße impliziert werden soll.

    1. “Hatten die Bildungsforscher bereits im letzten Jahr herausgefunden dass Migrantenkinder im Fach Mathematik bei gleicher Sprachfertigkeit und sozialer Herkunft auf dem Gymnasium im Vergleich zu ihren Mitschülern ohne Migrationshintergrund schlechter bewertet wurden.”
    Diese Aussage ist so nicht haltbar. Man hat festgestellt, dass Kinder mit Migrationshintergrund in standartisierten Tests besser abschnitten als in Klassenarbeiten und bei Zeugnisnoten.
    a. Ein Vergleich, der die Zeugnisnote ohne Berücksichtigung z. B. der mündlichen Mitarbeit mit einem Test gleichsetzt und nur den Migrationshintergrund betrachtet, vernachlässigt wichtige Aspekte.
    b. Ein Test, der als absolut und objektiv dargestellt wird und die Klassenarbeiten unterschiedlicher Lehrkräfte somit als subjektiv und benachteiligend einstuft, ist ebenfalls zu hinterfragen. Müssten dann nicht Klassenarbeiten allgemein als unzulänglich eingestuft und durch standartisierte Tests ersetzt werden?
    Wie ist das denn überhaupt möglich, wenn nach der Max/Murat-Studie die Lehrkräfte die gleichen Fehler finden?
    Spitzfindig ist die Formulierung “bewertet” hier missverständlich, da sie impliziert, dass die Lehrkräfte hier aktiv nach Migrationshintergrund selektieren.

    2. Die Max/Murat-Studie sollte etwas genauer im Artikel dargestellt werden. Da sie im Internet einfach auffindbar ist, empfehle ich diese interessante Lektüre. Nur so versteht man die Rahmenbedingungen der Studie wirklich.
    Wenn man es grob vereinfacht haben die Autoren der Studie die Bewertung eines Kindes in der Grundschule so realisiert:
    a. Statt einer erfahrenen Lehrkraft wurden Studenten ohne Erfahrung gewählt.
    b. Statt eines Klassensatzes hat jeder Student GENAU EIN Diktat erhalten.
    c. Statt Informationen zu Bewertungsgrundlagen oder Informationen zum Kind gab es nur einen Namen.
    Da die Studenten – trotz anderer Erwartungen der Autoren – die Fehler unabhängig vom Namen in gleichem Maße entdeckten, mussten sie anschließend eine Note festsetzen.
    Bei dem Setting, das jede objektive Bewertungsgrundlage außer der Fehleranzahl ausschloss, neigten die Studenten dazu Murat schlechter zu bewerten als Max.
    Unter diesen Bedingungen würde aber Marie auch besser abschneiden als Max.
    Unter diesen Bedingungen würde aber Karl auch besser abschneiden als Kevin.
    Hier lag mehr oder minder nur eine Bewertung vor, die mangels objektiver Kriterien von Gefühlen beeinflusst war.
    Dass das unrealistisch ist, müsste man keinem erklären müssen. Allein mit einem Bewertungsmaßstab würde sowas nicht auftreten, weil ja die gefunden Fehler nicht vom Namen abhingen.

    Eine Aussage wie die Überschrift oder
    “Eine Studie der Uni Mannheim zeigt, dass Grundschulkinder mit ausländischen Wurzeln im Fach Deutsch von angehenden Lehrkräften schlechter benotet werden.”
    ist daher reißerisch, da sie impliziert, dass Max und Murat in einer gemeinsamen Klassenarbeit bei gleicher Fehleranzahl unterschiedliche Noten erhalten. Das ist aber nicht zutreffend.

    • @ Peter: Danke für die Erläuterungen, denen ich nur zustimmen kann, besonders Ihrem Fazit.

      (Zitat) “Eine Aussage wie die Überschrift oder “Eine Studie der Uni Mannheim zeigt, dass Grundschulkinder mit ausländischen Wurzeln im Fach Deutsch von angehenden Lehrkräften schlechter benotet werden.”
      ist daher reißerisch, da sie impliziert, dass Max und Murat in einer gemeinsamen Klassenarbeit bei gleicher Fehleranzahl unterschiedliche Noten erhalten. Das ist aber nicht zutreffend.”

      • Ich habe öfter gelesen, dass etliche Studien erwiesen haben, dass generell Mädchen bei gleicher Leistung bessere Schulnoten erhalten. Das ist offenbar seit langem so. Sollen wir uns jetzt darüber aufregen, weil es “ungerecht” ist und die Jungs “benachteiligt”? Warum protestiert eigentlich niemand dagegen? Und im Grundschulbereich haben wir 90 % Lehrerinnen und 10 % Lehrer. Ob das damit zusammenhängt?

        • Die Gleichstellungsbeauftragten wollen und sollen nur dafür sorgen, dass Mädchen den Jungs bzw. Frauen den Männern in den oberen Positionen mindestens gleichgestellt sind. Von der Umkehrung oder wie es in niedrigeren Positionen aussieht, war nie die Rede.

        • Ich möchte an den Fall der Gleichstellungsbeauftragten von Goslar, Monika Ebeling, erinnern, der 2011 bundesweit die Gemüter erregte. Die Dame hatte sich erlaubt, unter „Gleichstellung“ auch wohlwollend an die Männer zu denken, was ihr einen Empörungssturm einbrachte. „In dem kleinen Harz-Ort stürzen sich die traditionellen Feministinnen und ihre Unterstützer ins Gefecht – gegen eine Frau, die ihrerseits Mails und Solidaritätsadressen aus ganz Deutschland erhält.“
          Das Ende vom Lied: Monika Ebeling wurde ihres Postens enthoben.
          https://www.focus.de/politik/deutschland/goslar-falsche-frau-falscher-platz_aid_627967.html

          • “Weil ein User auf der Väternotruf-Seite in seiner Polemik die Bundesrepublik mit dem Dritten Reich verglichen hatte, verfügten Ebelings Gegner nun auch noch über einen vermeintlich konkreten, wenn auch abenteuerlich zusammengeschusterten Anklagepunkt.
            Die Gleichstellungsbeauftragte, tönte der Linkspartei-Fraktionschef, habe „die Stadt Goslar mit rechtsnationaler Propaganda in Verbindung gebracht“.”
            Diese Sätze aus dem Link muss man sich mal auf der Zunge zergehen lassen. Offenbar dürfen User auf solchen Seiten immer den Nazi-Vorwurf gegen andere erheben, auch dann, wenn es — wie im vorliegenden Fall — absolut unglaubwürdig ist (warum wird sowas nicht gelöscht?). Mit dem Vorwurf der “rechtsnationalen Propaganda” kann man dann alles und jedes und auch jede(n) totschlagen. Man kann damit auch unangenehme Wahrheiten unterdrücken, ganz nach Belieben. “Linke” Propaganda darf natürlich immer gemacht werden.

  5. Die Zahl der Probanden ist mit n=204 sehr niedrig.
    Die Aussagekraft dieser “Studie” ist sehr gering , 5% 10 Probanden.

    Ist das Ergebnis auf ausgebildete Lehrer übertragbar ?
    Liegt nicht eher ein Zufall vor ?
    Wie hoch ist die Validität einzuschätzen?
    Wer hat die Studenten ausgesucht und wie wurden die Studenten ausgesucht?

  6. Dieser “wissenachftliche” Befund macht mich sprachlos. Es wurde unter den Kommentaren schon hingeweisen, dass Diktate mit einem Fehlerschlüssel bewertet werden.
    Einfach mal scheinbar nach Schrotflintenmanier Studierende auf Schülertexte loszulassen erscehint hier das Adjektiv “wissenschaftlich” kaum glaubhaft erscheinen.
    Der Befund ist, zumindest nach der Darstellung im Text, eerschreckend aufgrund des Ansatzes und ärgerlich zugleich.

    • Sie haben die Studie nicht verstanden. Es geht nicht darum, nachzuweisen, dass bestimmte Schüler in deutschen Schulen bei Diktaten benachteiligt würden – es geht darum aufzuzeigen, dass bei Bewertungen selbst in vermeintlich klaren Kategorien subjektive Maßstäbe eine Rolle spielen, die auf eine Benachteiligung von Migrantenkindern hindeuten. Es geht hier also nicht um empirische Bildungsforschung, sondern um (psychologische) Vorurteilsforschung.

      Und: Die Studie steht mit ihrem Befund ja nicht allein. Es gibt mittlerweile eine Vielzahl von Studien (auch aus der empirischen Bildungsforschung – bis hin zu PISA), die Benachteiligungen von Schülern mit Migrationshintergrund aufzeigen.

      Hier ist ein ganz guter Überblick: https://www.news4teachers.de/2018/07/der-fall-oezil-und-die-hysterische-debatte-um-integration-bildungsdaten-zeigen-sie-gelingt-immer-besser/

      • Es geht ja wohl darum, dass ein Deutschlehrer gelernt haben sollte, wie ein Diktat anzulegen und wie die Benotung zu erfolgen hat.
        Was bei freien Texten noch nachvollziehbar wäre, trifft bei reinen Diktaten wohl kaum zu: klarer lassen sich Kriterien nicht festlegen als bei Diktaten.
        Methodisch sauber angelegt, lässt sich eine Vorurteilungsforschung eigentlich kaum bei dieser Art der Leitsungserherbung nachvollziehen.
        Liebe ANNA, ob SIe es glauben oder nicht, es gibt Dinge, die erwarte ich handwerklich von meinen Lehrkräften.
        Dass Sie nun allen selbst die einfachsten Verständnisleistungen bei Texten, Lehrkräften fehlende Methodenkompetenz usw. unterstellen, möchte ich mit der derzeitigen Temperaturen entschuldigen. Aber nur deshalb.

        • Sie kritisieren angebliche Inhalte an der Studie, die gar nicht Untersuchungsgegenstand waren – es geht nicht um Diktate.

          • Doch, die Diktate bildeten die Datenlage für die Studie, aus der die Forscher gewisse Schlüsse gezogen haben. Wie von mehreren hier dargelegt, beinhaltet das neben der viel zu kleinen Stichprobe und den Studenten als Probanden massive methodische Schwächen, die die Aussagen Studie nichtig machen.

            Aufgepasst: Ich habe keine Ahnung, ob Migrantenkinder bevor- oder benachteiligt werden, _weil_ sie Migrantenkinder sind (und nicht aufgrund ihrer lernfreundlichen oder -feindlichen Erziehung). Ich habe nur Gründe genannt, weshalb diese Fragestellung mit der gewählten Methode nicht überprüft werden kann.

            Leider wird durch diese Studie meine Auffassung, dass Soziologie keine Wissenschaft mehr ist, mal wieder bestätigt. Die Veröffentlichungen, Vorträge und Artikel der Autorin bei “The Inquisitive Mind” tun ihr Übriges.

          • Letztlich erhebt das Diktat Rohdaten – nämlich Fehler – die interpretiert werden.
            Hierzu braucht es Kriterien, die den Studierenden offenbar nicht an die Hand gegeben wurden, sodass eine subjektivere Beurteilung möglich war: Welche Note bedeuten 30 Fehler?

            Dabei soll herausgekommen sein, dass die Leistung der Kinder mit Namen, die einen Migrationshintergrund vermuten lassen, schlechter beurteilt wurden, obwohl die Fehleranzahl gleich war. So zumindest verstehe ich die Studie.

            Es ist wichtig, dass Lehrkräften und werdenden Lehrkräften die Subjektivität der Notengebung bewusst ist. Dies gilt auch für andere Effekte bei der Beurteilung von Schülerleistungen.

            Dennoch kann nicht davon ausgegangen werden, dass Lehrkräfte sich generell davon (ver)leiten lassen.

          • Nach dieser Logik, Palim, könnte man auch einen Satz von 30 Vornamen mit Zufallszahlen versehen, die die Anzahl Fehler in einem Diktat repräsentieren sollen. Die Studenten bekommen dann die Aufgabe, die Fehlerzahl den Vornamen zuzuordnen.

            Hinsichtlich Kopfnoten habe ich mal eine interessante Anekdote gehört: Ohne die erteilten Kopfnoten zu kennen, wurden Lehrkräfte gebeten, allein auf Basis der Fachnoten auf den Zeugnissen und der Namen der Schüler, aber ohne die Schüler persönlich jemals gesehen oder gar unterrichtet zu haben, Kopfnoten zu vergeben. Die Übereinstimmung mit den vergebenen Noten war frappierend. Vorurteile, gesunder Menschenverstand, Berufserfahrung, Korrelation aus Fachnote und Verhalten haben durchaus ihren Sinn. Gewisse Muster lassen sich nicht abstreiten, auch wenn sie den Bildungsmarxisten nicht schmecken dürften.

          • Man hätte als Vergleich die gleichen Unterlagen einer anderen Gruppe Studierenden geben können, wobei die Diktate nur mit Zahlen versehen gewesen wären statt mit Namen. Wie weit dabei wohl die Bewertung abweichen würde?

            Menschenverstand hin oder her, nur weil das Kind “xxx” heißt, muss es ja nicht auffallend gut sein. Dann würden ja in Zukunft alle Eltern ihre Kinder danach benennen und denken, das sei schon die halbe Miete.
            Es gibt diese Vorurteile, man muss sich diese bewusst machen, damit sie nicht dominieren.

          • Zu Ihrem ersten Absatz:

            Wahrscheinlich ähnlich weit wie bei einer x-beliebigen anderen Leistungserhebung, wenn die Kontrollinstanz den Bewertungsmaßstab selbst festlegen darf. Die Studie wird auch dadurch nicht valider.

  7. Das Totschlagsargument “Sie haben… nicht verstanden” scheinen Sie zu lieben. Jedenfalls benutzen Sie es recht häufig und stellen dann Ihr Verständnis als das einzig Richtige dar.
    Ich muss wohl auch nicht verstanden haben, wenn ich das Urteil von OMG und aller sonstigen Kritiker der Studie teile.

  8. “In der Einleitung erhielten sie die Information, das Diktat sei von Murat oder von Max geschrieben. Im Anschluss ermittelten die Forscher schließlich die impliziten Einstellungen der angehenden Lehrer zu den Leistungen von Kindern mit Migrationshintergrund anhand eines Tests, bei dem sie Menschen auf Fotos bestimmte Eigenschaften zuordnen mussten.”

    Abgesehen davon, dass man eine solche Thematik fertigen Lehrern nicht vorlegen kann, könnte man bei unerfahrenen Studenten folgendes daraus schließen:
    Die Studenten haben prinzipiell keine Vorurteile gegen jugendliche Migranten, trauen ihnen aber aufgrund des Migrationshintergrundes im Vergleich keine so guten Leistungen zu wie denjenigen, die in Familien ohne Migrationshintergrund aufwachsen.
    Die Einstellung könnte davon kommen, dass man meint bzw. verallgemeinert, dass in Familien mit (arabisch – türkischem Hintergrund – darauf lässt der Name schließen) es um die schulische Unterstützung und Förderung schlechter bestellt ist.
    Dadurch, dass auch öffentlich immer wieder darauf hingewiesen wird, dass man Kinder- und Jugendliche mit Migrationshintergrund besser fördern müsste, kann man sich diese Einstellung, die evtl. die schlechtere Beurteilung verursacht hat, sogar erklären.
    Meine Erfahrung ist, dass man sich in diesen Familien heutzutage schon mehr kümmert und die grundsätzliche Einstellung sich gewandelt hat ( in der Türkei – so hat mir einmal unser Türkischlehrer erklärt, kümmern sich die Eltern nicht um die Schule, sondern Schule ist Schulsache), als es noch vor vielen Jahren war, aber doch oft nicht konsequent genug.

    Wie die Studie interpretiert wird, finde ich nach wie vor unrealistisch. Den Studenten Bewertungsmaßstäbe an die Hand zu geben, wie eine Professorin ausdrückte, mag eine nette Idee sein, doch in der Schule werden sie dann so oder so mit diesen konfrontiert und zwar dann praxisnah und nicht realitätsfremd.
    Allerdings gibt es in der Schule schon Bewertungsfallen, wie z.B. die mündlichen Noten oder die Kopfnoten. In manchen Bundesländern und Fächern haben die mündlichen Noten einen großen Anteil der Fachnote. Deshalb würde ich schon bei den Studenten in der Konsequenz das Bewusstsein schaffen, dass Herkunft, aber auch Verhalten, soziales Umfeld und Geschlecht noch lange nichts über Leistungsvermögen aussagen. Das ist vielleicht ein guter Anfang in der Schule objektiv zu bewerten und sich nicht unbewusst von diesem beeinflussen zu lassen.

    • Problem ist nur, dass sich die sonstige Mitarbeit nur schwer, das Sozialverhalten in Form von Kopfnoten überhaupt nicht objektiv beurteilen kann. Vermutlich haben die Autorinnen auch deshalb das Diktat gewählt und keine Erörterung oder eine sonstige Mitarbeit.

      • Mündliche Noten sind nicht unbedingt Kopfnoten. Mündliche Noten werden hauptsächlich zu mündlichen Leistungen vergeben.
        Ich wollte in meinem Post etwas anderes ausdrücken. Mir ging es um die Konsequenz aus diesem Test und wie man an der Uni in meinen Augen sinnvoller weiterarbeiten könnte (statt dem Vorschlag, der aus der Uni kam) , denn an den Bewertungsmaßstäben liegt es in meinen Augen nicht, sondern an der unbewussten Beeinflussung durch die Kritierien, die ich oben genannt habe.

        • Da haben Sie recht. Übertrieben ausgedrückt sind diejenigen die grõßten Rassisten, die die größte Rücksicht auf vermeintliche Rückstände türkisch-arabischer Schüler nehmen, und die, die die Herkunft nicht interessiert, die nicht-Rassisten. In den Medien ist es meist umgekehrt.

          • Hintergründe wie auch immer geartet (oben ausgeführt) sollten bei der Notengebung nicht interessieren. Da gebe ich Ihnen Recht. Ausnahme: pädagogische Überlegungen (habe ich oben erläutert).
            Doch in einem Punkt muss ich klar widersprechen. Es geht nicht um Rassisten. Komisches Vokabular für angehende Lehrer oder Lehrer.
            Außerdem geht es nicht um Rücksicht, denn bei diesem Experiment kam heraus, dass Studenten einen Schüler mit türkisch- arabischem Hintergrund strenger bewertet hätten. Ginge es um Rücksicht, wäre das umgekehrt gewesen.

            P.S.:
            Es ist mühsam, immer wieder klarzustellen, was ich gemeint habe. Bitte versuchen Sie meine Posts neutral ohne politische Aussagen zu lesen.
            Die anschließende Deutung Ihrerseits ist dann die Ihre und nicht mehr meine.

  9. @ysnp
    Sie meinen: “Es geht nicht um Rassisten. Komisches Vokabular für angehende Lehrer oder Lehrer.”
    Dazu meinerseits: Bei mir ist der unkritische Artikel über die Studie aber in Richtung dieses “komischen Vokabulars” angekommen. Ich habe mich geheimer Vorurteile gegenüber Migrantenkindern angeklagt gefühlt, die zwar unbewusst sind, deswegen aber keineswegs harmloser, im Gegenteil.
    Die “wissenschaftliche” Behauptung einer automatisch und reflexhaft funktionierenden Abwertung “fremder” Kinder durch fast alle Lehrer fand ich verletzend und empörend. Man kann sich ja noch nicht einmal gegen diese Behauptung wehren, wenn alles unbewusst geschieht und so automatisiert ist, dass man noch nicht einmal sein “rassistisches” Verhalten bemerkt.
    Ich habe mich gefragt, was die fragwürdige Studie und der unkritische Artikel darüber soll und frage mich das immer noch. Gehören Generalverdächtigungen über Lehrer jetzt auch schon zum Kampf gegen Rassismus oder zur Schule gegen Rassismus?

    • Ich verstehe, was Sie meinen. Von welcher Seite wird denn das Wort “rassistisch” Lehrern gegenüber in den Mund genommen?
      Dieses Wort ist erst in letzter Zeit in Mode gekommen. Ich mag es nicht, weil es extremes Verhalten ausdrückt, wie alle Wörter, die auf “istisch” enden. Wer hat das Wort überhaupt in Umlauf gebracht? Ist das Sprachfeingefühl verloren gegangen?

      Das Wort “Vorurteile” würde diese Untersuchung besser treffen. Ich sehe mich als Lehrer hier nicht betroffen, weil Greenhorns – also Studenten – befragt worden sind. Schade finde ich, dass man offensichtlich verführt ist, die Untersuchungsergebnisse auf Lehrer zu beziehen, man schreibt in den Artikeln darüber von “angehenden Lehrern” – dabei sind es nicht einmal Referendare. Besser wäre gewesen, man hätte Lehramtsstudenten geschrieben.

  10. “Eine Studie der Uni Mannheim zeigt, dass Grundschulkinder mit ausländischen Wurzeln im Fach Deutsch von angehenden Lehrkräften schlechter benotet werden – bei gleicher Leistung.”

    Mich hätte interessiert, was gewesen wäre, wenn ein Schüler “Igor”, einer “Marek”, ein anderer “Giovanni” und noch ein anderer “Kevin” geheißen hätte. Dann wäre es interessant geworden. Ich denke nicht, dass ein “Igor” schlechte Bewertungsmaßstäbe bekommen hätte, eher Kevin, wenn wir bei den Vorurteilen, was die Namen betrifft, bleiben.

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