Dschungelcamp-Affäre: Jetzt geht’s für die Lehrerin um ihren Beamtenstatus

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LÜNEBURG. Die Mutter von Dschungelcamp-Teilnehmerin Nathalie Volk (22) muss sich im April erneut vor Gericht verantworten. Dabei geht es am Verwaltungsgericht Lüneburg um die berufliche Zukunft der Lehrerin. Die Beamtin hatte ihre Tochter im Januar 2016 zum RTL-Dreh nach Australien begleitet. Die von der niedersächsischen Landesschulbehörde erhobene Klage soll am 17. April verhandelt werden, wie das Gericht am Freitag mitteilte.

Der Pädagogin droht die endgültige Entfernung aus dem Beamtenverhältnis, wie von der Landesschulbehörde angestrebt. Sollte die Klage nicht abgewiesen werden, so kommen auch eine Zurückstufung, eine Kürzung der Bezüge, eine Geldbuße oder ein Verweis in Frage. Derzeit ist die 49-Jährige bei halben Bezügen vom Dienst suspendiert. Das Verwaltungsgericht hatte die Entscheidung des Oberlandesgerichts im Strafverfahren abgewartet.

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In dem parallel laufenden Strafverfahren hatte das Oberlandesgericht Celle im August vergangenen Jahres die vom Landgericht Lüneburg verhängte Geldstrafe bestätigt und eine Revision verworfen. Die Lehrerin hatte sich nach Überzeugung der Richter eine Krankschreibung erschlichen, um ihre Tochter nach Australien begleiten zu können. Ein Antrag auf Sonderurlaub war zuvor abgelehnt worden. Sie sei wirklich erkrankt gewesen, hatte die Frau dagegen wiederholt erklärt. dpa

Lieber mit der Tochter zum Dschungelcamp als Abiturvorbereitungen mit ihren Schülern – jetzt gibt’s ein Urteil gegen die Lehrerin

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