Frauenanteil bei Habilitationen steigt auf knapp ein Drittel

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WIESBADEN. Die Zahl der angehenden Professorinnen in Deutschland ist nach einem kurzzeitigen Rückgang wieder gestiegen. Im vergangenen Jahr haben sich 483 Frauen an wissenschaftlichen Hochschulen habilitiert, das sind vier Prozent mehr als 2017, wie das Statistische Bundesamt am Donnerstag in Wiesbaden mitteilte. Der Frauenanteil an den Habilitationen stieg damit von 29 auf 32 Prozent. Zehn Jahre zuvor hatte er noch bei 23 Prozent gelegen und war seither – bis auf einen kleinen Rückgang 2017 – kontinuierlich gestiegen.

Eine der ersten Professorinnen in Deutschland: die Physikerin Lise Meitner. Foto: Wikimedia Commons
War eine der ersten Professorinnen in Deutschland: die Physikerin Lise Meitner. Foto: Wikimedia Commons

Die Zahl aller habilitierten Männer und Frauen ging um vier Prozent auf 1529 zurück. Mehr als die Hälfte aller Abschlüsse entfielen auf die Fächergruppe Humanmedizin/ Gesundheitswissenschaften, gefolgt von Mathematik/ Naturwissenschaften und Geisteswissenschaften. Das Durchschnittsalter lag bei knapp 42 Jahren. Frauen waren im Schnitt ein halbes Jahr älter. Der Ausländeranteil lag bei zehn Prozent. dpa

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