Diese Forscherin baut die Schule der Zukunft: Es gibt nur noch Projektunterricht – und Lehrer werden zu Lernbegleitern

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DRESDEN. Rund 200 Schüler, zehn Lehrer, ein Plattenbau als Schulgebäude: Die Rahmendaten der neuen Schule, die Anfang der Woche ihren Betrieb in Dresden aufgenommen hat, klingen erst einmal wenig spektakulär. Der pädagogische Ansatz allerdings ist es: Nichts Geringeres als die Schule der Zukunft soll im Zusammenwirken von Stadt und Universität entstehen – digital, individuell, inklusiv, jahrgangsübergreifend und fächerverbindend. Wir fragten die Bildungsforscherin Prof. Anke Langner, die das Modell wissenschaftlich leitet, welche Idee dahintersteckt. 

“Wir müssen Bildung mehr vom Schüler aus denken als vom Lehrplan”, sagt Prof. Anke Langner. Foto: privat

News4teachers: Was beinhaltet das Konzept der Universitätsschule?

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Anke Langner: Zum Hintergrund muss man vielleicht wissen, dass ich Professorin für inklusive Bildung bin, also immer sehr stark dafür argumentiert habe, dass wir eine Schule aufbauen, die individualisierte Lernwege ermöglicht. In dem Wissen, dass wir eine öffentliche Schule sind und nicht mehr Lehrerinnen und Lehrer bekommen werden, haben wir überlegt, wer oder was uns dabei helfen könnte, Schule funktionaler für die individuellen Lernwege zu machen. Es kam die Idee, dass uns digitale Werkzeuge helfen könnten, bestimmte Dinge effizienter und effektiver zu gestalten. Um also individualisierte Lernwege in einem kooperativen Lernprozess zu ermöglichen, haben wir geschaut, was wir uns aus dem Bereich der Digitalisierung holen können, was uns neue Wege eröffnet.

News4teachers: Wie sehen die aus?

Langner: Die klassische Methode für die Umsetzung ist die Projektmethode. Das heißt, die Lehrkraft greift einen Impuls der Kinder auf und unterstützt sie dann darin zu planen, wie sie sich ihre Fragen erklären können. Eltern beschreibe ich es wie folgt: Wenn sich ein Kind fragt, warum das Flugzeug in der Luft bleibt, können davon ausgehend ganz viele weitergehende Fragen gestellt werden. Als geschickte Lehrerin kann ich eigentlich an so einer Frage den kompletten Lehrplan bearbeiten lassen. Das ist die Idee unserer Schule zu sagen: Schüler kommen mit Fragen und an diesen Fragen etablieren sie Projekte, begleitet durch die Lehrerinnen und Lehrer. In der Regel arbeiten fünf bis sechs Schülerinnen und Schüler in einem solchen Projekt zusammen. Die Gruppen sind altersheterogen und wir setzen an dieser Stelle sehr bewusst auch auf eine starke Heterogenität und die Möglichkeiten des Peer Learning.

News4teachers: Wie verändert sich durch das Projektlernen die Rolle der Lehrkräfte?

Langner: Lehrer werden zu Lernbegleitern, die das Lernumfeld entsprechend für die Schülerinnen und Schüler gestalten. Damit verändert sich die Rolle des Lehrers zentral: Es geht nicht mehr um die Wissensvermittlung, die an eine Person gebunden ist. Um den Lernprozess gut begleiten zu können, müssen die Lehrerinnen und Lehrer die individuellen Lernwege der Schülerinnen und Schüler genau beschreiben und dokumentieren. Hier unterstützt uns eine eigens dafür entwickelte Software, in der die Kinder ihre Projekte planen und in Form eines E-Portfolios auch hinterlegen – dies bedeutet nicht, dass alles elektronisch im Lernprozess erfolgt, sondern dass es lediglich so abgelegt wird. Die Dokumentation erfasst auch die bereits bearbeiteten Themen des Curriculums und die erreichten Kompetenzen. Beides ist die Basis für die Beratung des einzelnen Schülers bei der kommenden Entwicklung von Projekten. Wir können gemeinsam mit dem Schüler überlegen, was die nächsten Schritte sind, womit er oder sie sich noch beschäftigen kann und welche weiteren Fragen er oder sie sich stellt.

News4teachers: Schülerinnen und Schüler sollen also in Form von Projekten lernen – in ihrem eigenen Tempo. Diese Projekte werden digital dokumentiert, damit ersichtlich wird, was jedes einzelne Kind gemacht hat und welche Lerneffekte es erzielt hat. Richtig zusammengefasst?

Langner: Ja. Die Schülerinnen und Schüler entwickeln etwas miteinander und trotzdem haben sie unterschiedliche Aufgaben innerhalb des Projekts – aber nur dadurch, dass alle ihre Aufgaben erledigen, ist das Projekt auch als Ganzes denkbar. Ein Beispiel: Stellen wir uns vor, wir wollen ein Floß bauen, mit dem wir über die Elbe fahren können. Dann bearbeiten die Schülerinnen und Schüler ganz unterschiedliche Aspekte und am Ende kann auch das jeweilige Ergebnis für jeden unterschiedlich sein. Der eine kalkuliert vielleicht, wie viel Holz wir brauchen, damit das Floß schwimmt, ein anderer fragt nach der geschichtlichen Bedeutung des Floßbaus und so weiter. Da sind unterschiedlichste Elemente denkbar, aber am Ende haben die Schüler möglicherweise alle zusammen das Ergebnis, dass wir mit dem Floß über die Elbe schippern können, ohne dass wir untergehen. Das muss gemanagt werden und dabei hilft die Lern- und Schulmanagementsoftware, denn wir brauchen natürlich Lehrer an bestimmten Stellen oder freie Räume. Wenn ein Floss gebaut werden soll, müssen die Schülerinnen und Schüler in die Werkstatt und die sollte dann frei sein.

News4teachers: Wie frei sind die Schülerinnen und Schüler bei der Wahl ihrer Projekte?

Langner: Es soll wirklich ganz frei sein und darin liegt am Anfang die Herausforderung für die Lehrkräfte. Sie müssen mit ihrer Fachkompetenz versuchen, Projektumfelder zu gestalten, die vieles möglich machen. Was können sie einem Kind anbieten, wenn es sich mit einer bestimmten Frage auseinandersetzt, was kann es in Mathe oder im Sachunterricht dazu noch bearbeiten? Noch ein Beispiel: Wenn ein Kind direkt eine sehr komplexe Frage stellt, wie „Warum kann eine Rakete zum Mond fliegen?“, ist die Beantwortung der Frage nicht der einzige Erkenntnisprozess. Dazu gehört auch die Erkenntnis, dass es sich Wissen aneignen und planen muss, wie es vorgeht. Und um sich dieses Wissen anzueignen, muss es in irgendeiner Form lernen, Kulturtechniken zu beherrschen, also Lesen, Rechnen, Schreiben. Aus allen reformpädagogischen Institutionen wissen wir, dass Schülerinnen und Schüler relativ selbstständig lernen, wenn sie sozusagen gelernt haben, zu lernen. Und darauf wird neben dem Erwerb der Kulturtechniken der Fokus in den ersten Jahrgängen liegen.

News4teachers: Das heißt, am Anfang sollte die Erkenntnis stehen, warum soll ich lernen, warum will ich lernen? 

Langner: Ja, und die eigene Einsicht, warum ich überhaupt Lesen, Schreiben und Rechnen brauche. Und das kann man sehr spielerisch machen: Kinder wollen wissen, wie alt und wie groß sie sind. Daran kann man wunderbar Zahlen etablieren. Oder sie wollen verstehen, was in einem bestimmten Buch steht, oder sie wollen wissen, was da unter dem Bild steht. Was wir auf keinen Fall wollen, ist, dass Lehrer Projekte anbieten. Stattdessen sollen die Schülerinnen und Schüler diese Schule mit ihren Fragen an die Welt formen.

News4teachers: Und was haben Sie Eltern gesagt, die in Sorge waren, dass ihr Kind mehr Struktur braucht?

Langner: Dann habe ich immer auf Individualisierung gesetzt. Ich habe gesagt, Kinder, die viel Struktur brauchen, werden sie auch bekommen. Man kann mit den Kindern ja auch ganz enge Vereinbarungen treffen, was jeweils der nächste Schritt ist und auch mehr Meilensteine im Rahmen des Projekts setzen als bei einem Kind, das sehr selbstständig lernen kann. Das ist genau die Idee unserer Schule, dass wir versuchen, das zu ermöglichen: Jedem Kind das zu geben, was es braucht.

Der Beitrag wird auch auf der Facebook-Seite von News4teachers diskutiert.

Digital, individuell, inklusiv und fächerverbindend: Die Schule der Zukunft geht an den Start

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74 KOMMENTARE

  1. Es handelt sich wohl eher um ein Projekt nachdem Modell der Laborschule Bielefeld in der 2. Auflage.
    Irgendwie erinnert sie mich an Herrn Mathias Wissmann.

    • Die Methoden der Dame sind zum Ersten die selbständige Gruppenarbeit mit 5 bis 6 Schülern pro Gruppe, sowie die Zusammensetzung mit möglichst gemischtem Alter und möglichst verschiedenen Lernvoraussetzungen in der geistigen und kognitiven Lernfähigkeit, sich selbstständig Probleme bearbeiten zu können und sich damit Wissen anzueignen.
      Es soll ein selbst bestimmtes Lernen der Schüler erfolgen, wobei der Lehrer nur noch als Lernbegleiter und diese die Lernwege der Schüler dokumentieren sollen. Die Lehrer greifen die Gedanken der Schüler auf und formulieren diese als Projekt. Die Schüler stellen vorher selbst die Fragen zu selbst gewählten Problemen. Gelernt wird in Form von Projekten im eigenen Tempo. Das Lernen der Schüler soll also ganz frei und selbst bestimmt stattfinden.
      Herr Peter Petersen hätte seine wahre Freude an diesem Projekt.
      Es erschließt sich für mich nicht, wie es möglich wurde, dass derartige Projekte Eingang in die Wirklichkeit finden konnten.

  2. Herr Peter Petersen hätte seine wahre Freude an diesem Projekt!
    Selbstbestimmtes Lernen in Kleingruppen mit einer möglichst heterogenen Zusammensetzung in der Alterszusammensetzung, wie auch in den Lernvoraussetzungen der Schüler.
    Die Lehrer fungieren nur noch als Lernbegleiter, die die Arbeitswege der Schüler dokumentieren.
    Alle erhalten einen Abschluss, haben bestimmt sehr viel fürs Leben gelernt und sind bestens auf das Leben vorbereitet. Einfach toll.

  3. Wie lange läuft das Projekt? Weniger als acht Jahre machen bei einer Grundschule, weniger als 12 bei einer weiterführenden Schule keinen Sinn.

  4. Frau Langner hat nur ein Jahr Schuldiensterfahrung. Das allein schon sollte zu denken geben. Bekanntlich heißt es Übung macht den Meister, das gilt für den Schüler, für Lehrer, für Professoren ebenso. Heißt es in Zukunft Projekt macht den Meister….
    Auch Professoren sollten jahrelange Praxiserfahrung haben, um den Sachverhalt unter verschiedenen Aspekten kennenzulernen.

    • Frau Prof. Langner ist wissenschaftliche Leiterin der Versuchsschule, daneben gibt es sogar zwei Schulleiterinnen, die ffür den Betrieb verantwortlich sind.

      Hier wird genau das versucht, was von Lehrerseite immer gefordert wird: Die Erkenntnisse der Bildungsforschung im Zusammenwirken mit einem erfahrenen Kollegium in die Praxis zu bringen. Das ist ein hervorragender Ansatz, um endlich mal das anzugehen, was das Schulsystem leisten soll, aber nicht leistet: Individuelles Lernen, Inklusion, nachhaltige Lernprozesse (im Gegensatz zum üblichen Bulemie-Lernen von Prüfung zu Prüfung). Darin steckt perspektivisch eine riesige Chance auch für Lehrerinnen und Lehrer, die doch oftmals im Schulalltag so frustierenden Grenzen unseres starren Systems zu überwinden.

      Wenn Dresden nicht so weit weg wäre von unserem Wohnsitz: Meine Kinder wären dabei.

      • Das Projekt kränkt jedoch an einer Stelle: “nachhaltige Lernprozesse (im Gegensatz zum üblichen Bulemie-Lernen von Prüfung zu Prüfung)”

        Die SuS erhalten weiterhin ein Zeugnis und sollen später einen regulären Schulabschluss erhalten. Deshalb befinden sie sich weiterhin in diesem starren System. Im Konzept wird das ja deutlich: die SuS sollen ein Arbeitsblatt in der offenen Lernzeit bearbeiten, um sich auf einen Test vorzubereiten. Das Projekt ist definitiv interessant, um diverse Antworten zu erhalten. Es wählt meiner Meinung nach jedoch den falschen Ansatz. Es sollte zunächst darum gehen das System zu hinterfragen und eine Alternative aufzuzeigen, sprich wie sollte der Lehrplan aussehen und wie sollten Leistungen überprüft werden. Ich würde persönlich erstmal damit anfangen die Lehrpläne auszumisten und dann ein Konzept entwickeln, in dem SuS mehr Zeit haben bestimmte Inhalte zu lernen, ihre Interessen stärker einbringen zu können und man auch erst dann neue Inhalte lernen sollte, nachdem man die Voraussetzungen dazu auch wirklich verstanden hat.

        • Das sehe ich auch so. Vor allem macht mir der Gedanke zu schaffen, dass da auch Grundschüler miteinbezogen sind , die zum Teil sehr viel Zeit brauchen werden, die Kulturtechniken zu erlernen und einzuüben. Gerade bei Kindern mit leichteren Teilleistungsstörungen kann ein hohes Maß an Übungen verhindern, dass diese zum Vorschein kommen,ist meine Überzeugung nach Beobachtungen über einen sehr langen Zeitraum. Auch in Mathematik und Fremdsprachen sehe ich die extreme Projektorientierung kritisch, da man auch hier den zeitraubenden Übbedarf vieler Schüler nicht übersehen darf.

      • Viele Stichworte des Projekts tauchen ebenso im Konzept der baden-württembergischen Gemeinschaftsschulen auf, z.B. “Lehrer als Lernbegleiter”. Derzeit versuche ich auf 4teachers.de Lehrer an Gemeinschaftsschulen zu finden, die ihre Erfahrungen mit dieser seit 6 Jahren betriebenen Schulform schildern, aber in 2 Wochen bisher hat niemand einen Beitrag geschrieben. Vielleicht finde ich auf diesem Weg Lehrkräfte, die “Erfahrungen mit der Gemeinschaftsschule” berichten wollen?

      • Anna, welche Schulform besuchen Ihre Kinder nach der Grundschule? Falls Gymnasium: Warum? Selbst bei Eignung müssten Sie haltungsbedingt eine inklusive Schulform vorziehen. Alles andere wäre Heuchelei.

    • Die berufliche Laufbahn weist nur ein Jahr Berufserfahrung (11/07-11/08) an einer Schule in Essen mit dem Förderschwerpunkten Lernen und sozial-emotionale Entwicklung auf, sowie ein Jahr als pädagogische Leiterin des privaten Vereins VIANOVA für Inklusion in Reutte (12/08-12/09), 2 Jahre wissenschaftliche Mitarbeiterin der Uni Köln (10/09-9/11) , anschließend ein Jahr Tätigkeit als Lektorin an der Uni Köln (10/11-10/12) , um dann ein Jahr (11/12-9/13) an der PH Linz als Professorin für Inklusion und Sonderpädagogik tätig zu sein. Seit 2013 ist sie Professor für Erziehungswissenschaft der Uni Dresden. Mehr ist da nicht.

      • Diese berufliche Laufbahn ist geradezu typisch für wissenschaftliche Laufbahnen im Bereich der Grundschulpädagogik in der heutigen Zeit.
        Es fehlen wichtige Jahre der Forschung in den Grundlagenfächern.

  5. Warum dieses nicht ausprobieren? Zum einen ist es freiwillig, zum anderen an eine Uni angegliedert und wissenschaftlich begleitet. Der Ausgang ist offen, es könnte auch gut gehen. Wichtig ist ein ständiger, kritischer Blick darauf und daraus folgende Optimierungen. Ich bin gespannt auf die Ergebisse in ein paar Jahren.

    • Die Ergebnisse, die dann veröffentlicht werden, kenne ich heute schon, weil sie sich von vergleichbaren Projekten kaum unterscheiden werden:
      Es ist alles komplett großartig und die mangelhaften Ergebnisse in Vergleichs- und Abschlussarbeiten werden – wenn überhaupt – am Rand erwähnt und mit kaum nachvollziehbaren Argumenten erklärt.

    • Stimme zu. Sicher gibt es Kinder, die in diesem Konzept gut lernen können. Verschiedene Menschen brauchen verschiedene Schulformen. Will nicht Richard David Precht etwas ganz ähnliches? Er könnte dort unterrichten.

    • Schwer einzuschätzen, da unklar ist, was die propagierten Methoden sind. Im Wesentlichen werden buzzwords verwendet und Phrasen gedroschen. Die Härte der Realität wird in die konkrete Situation abgegeben. Der Lehrer soll sich halt in jeder Situation auf jedes Kind jeweils einstellen. Problem gelöst.

      • Doch, es gibt eine Menge Untersuchungen. Die Defizite der allgemeinbildenden Schulen in Deutschland sind hinreichend bekannt. Das ist ja gerade der Grund, warum man’s mal anders versuchen sollte. Dazu kommt die Digitalisierung: Noch niemand in Deutschland hat wissenschaftlich eruiert, wie sich IT sinnvoll einsetzen lässt, um Lehr- und Lernprozesse effektiver und effizienter zu machen. Schon das rechtfertigt den Versuch.

        • Niemand von den Geldgebern möchte aber fünf Jahre oder länger auf erste Ergebnisse warten, zumal das Ergebnis in der Richtung aus politischen Gründen schon fest steht.

        • “Die Defizite der allgemeinbildenden Schulen in Deutschland sind hinreichend bekannt.” Die Defizite der “Schulversuche” sind dagegen weniger bekannt, da sie aus wissenschaftlichen und politischen Erwägungen heraus weniger publiziert werden – auf nichts anderes wollte der Vorposter wohl hinweisen. Und WENN Defizite von “Projekten” bekannt werden, haben die Reformer sie noch immer dem allgemeinbildenden Schulsystem zugerechnet.

        • Das Ursache-Wirkungsprinzip bescheinigt aber gerade den reformpädagogischen Lernmethoden Defizite in der Vermittlung orthographischer Kenntnisse und Fähigkeiten, der Leseleistungen, weil diese selbstständig erarbeitet werden sollen, sowie Defizite in der Vermittlung einer verbundenen Schreibschrift, die gar nicht mehr primär durch systematische schriftliche Übungen gezielt als Ziel erreicht werden soll. Der Ansatz des selbst bestimmten Lernens ist schon der falsche Weg.

        • Zu Pisa und Hattie kommt zum Beispiel noch eine finnische Studie, auf die im folgenden Artikel (“Ein Stern im Sinken”) eingegangen wird:

          https://www.profil-dphv.de/wp-content/uploads/Profil-07_08_2019.pdf
          Seite 28 – 30

          Hier wird analysiert, welches die Gründe sind, warum finnische Schüler in den Pisa-Studien immer schlechter abschneiden (vor allem die Schüler aus Risikogruppen) und warum im finnischen Schulsystem die soziale Herkunft wieder entscheidender für den Schulerfolg wird.

          • Auch ich bedanke mich für den Link. Neben dem Artikel über Finnland ist für mich als Mathelehrer auch der über das Matheabitur sehr lesenswert.

        • @ GriasDi: Danke für den interessanten Link zu Profil. Hier ein schönes Zitat daraus:
          “Die Leiterin der Studie […] war offenbar selber auf das Höchste erstaunt über die Vielzahl der Reaktionen […] Die Botschaft der meisten Lehrer lautete wohl überwiegend gleich, dass nämlich über die Schwachpunkte des digital basierten und auf die Selbststeuerung der Schüler setzenden Unterrichtsverfahrens in den Schulen nicht gesprochen werden durfte. Vielen Lehrern kam das Thema fast wie ein ‘Tabu’ vor.”
          Und dem sollen oder sollten wir nacheifern? Gibt’s bei uns vielleicht auch solche Tabus zu verschiedenen Themen?

          • Klar doch, Carsten60, gibt es auch bei uns solche Tabus.
            Bricht man sie, kommen Reaktionen wie “erschreckend” oder “empörend” und rhetorische Fragen wie “schämen Sie sich nicht?” oder “in welcher Zeit leben Sie eigentlich?”
            An den Anstand wird dann auch gern appelliert, fehlende Empathie für Kinder beklagt oder der Wunsch nach bequemer Abschiebung bestimmter Kinder auf Förderschulen unterstellt.

            Der Grundtenor ist meist, dass jemand ein fragwürdiger Mensch sein muss, wenn er die Tabus durchbricht.
            Die Themen zu diesen Reaktionen können Sie sich vermutlich ohne große Mühe selbst denken.

    • Natürlich fährt das gegen die Wand auf dem Rücken der Kinder, die diese Schule besucht haben. Ein gigantischer Menschenversuch halt.

  6. Den Sozialismus (oder das, was man seinerzeit dafür hielt) gesellschaftlich herbeizuzwingen, war ja bekanntlich auch nicht von unbedingt durchschlagendem Erfolg gekrönt; ihn in Gestalt von vermeintlich progressiven Egalitätsschwärmereien in die Schulen zu injizieren, ist in der Vergangenheit ebenso krachend gescheitert – auch dieser wird wie ein Wölkchen wirkungslos vorüberziehen.

    • Würde er doch “wirkungslos wie ein Wölkchen vorüberziehen”! Dann wäre wenigstens nicht wieder ein Schaden angerichtet, der “auf dem Rücken der Kinder” ausgetragen wird, “die diese Schule besucht haben”. Das sehe ich genauso wie Küstenfuchs.
      Und keiner trägt hinterher Schuld oder hat ein schlechtes Gewissen. Man wollte doch wieder mal nur das Beste für die Kinder.

      • Sind Sie in der Medizin auch so “innovationsfreundlich”? Möchten Sie, wenn Sie zum Beispiel an Krebs erkranken, auch lieber behandelt werden wie vor 50 Jahren – oder freuen Sie sich dann nicht doch, dass der Fortschritt Ihre Überlebenschance um ein Vielfaches verbesert hat?

        Das Schulsystem in Deutschland produziert alljährlich 50.000 Bildungsverlierer, die ohne Schulabschluss und damit ohne Berufsperspektive abgehen. Wer hat denn dafür “ein schlechtes Gewissen”? Klar, das sind dann immer die anderen (Eltern, Politiker, die Schüler selbst) schuld.

        “Menschenversuche” finden tagtäglich in deutschen Schulen statt, seit Jahrzehnten – indem Kindern und Jugendlichen ein Bulemie-Lernen aufgenötigt wird, das völlig an den Erkenntnissen der Lernforschung vorbei geht. In Dresden nun findet wohlbegründet ein wissenschaftliches Modell statt, zu dem niemand gezwungen wird. Die z. T. ätzende Kritik daran zeigt mir, dass manche Lehrer offenbar einen Erfolg fürchten: Man könnte ja genötigt sein, das eigene Tun selbstkritisch zu hinterfragen. Schlimmer noch: Womöglich würde sich an den Schulen ja mal etwas ändern. Das wäre natürlich fürchterlich.

        • Es kommen in diesen Versuchsmodell Methoden zur Anwendung, die schon in der Vergangenheit nur eine geringe Effektivität auf das Lernverhalten beinhalteten. Das ist der Grund, warum man sich als Eltern nicht an einem derartigen Projekt beteiligen sollte. Motivation alleine reicht nicht aus, um gute Ergebnisse zu erreichen.

          Nebenbei erforderte es im Bereich der Medizin einer umfangreichen und forschenden Erweiterung des Wissens um bestimmte Tumortypen,um deren Teilungsraten etc., um auf Grundlage dieses Wissens neue Methoden zu entwickeln, die auf die entsprechenden Zelltypen wirken.

          Der Vergleich zur praktizierten Schulpädagogik hinkt. Besser wäre es, das Wissen um das Lernen zu erweitern, in dem man die entsprechenden Disziplinen (Psychologie sowie Teile der Medizin) in eine wissenschaftliche Forschung mit einbindet.
          Da helfen Beiträge von Prof. Onur Güntürkün zum Verständnis von Lernprozessen deutlich weiter als die obskuren Vorstellungen von Pseudowissenschaftlern, die sich ihr Wissen in Hinterzimmern angelesen haben und Wanderpredigern gleich durch ausverkaufte Großhallen ziehen, um mit ihrer simplen Rhetorik große Zuhörerschaften in ihren Bann zu ziehen.

        • In der Medizin werden – bevor ein neues Medikament, eine neue Therapie eingesetzt wird – Doppelblind-Studien gemacht. Hier nicht.

      • So ist es. Was ist, wenn man nach Jahren feststellt, dass manche Schüler Wesentliches nicht gelernt haben? Lässt sich das nachholen? Man wird erkennen, was jeden Tag in unserem Schulsystem geleistet wird und wurde.

  7. Ja, das ist doch wirklich ein alter Hut – schön in der Theorie und unter Idealbedingungen und immer wieder in und an der Realität scheiternd.

    • subjektorientiertes lernen basiert auf reformpädagogischen ansätzen, die sich über hundert jahre immer wieder bis heute dank engagierter kolleginnen praktisch bewährt. warum dies hier bei einigen auf so immensen widerstand stößt, bleibt unklar: vermutlich liegen diese in persönlichen frustrationen und unsicherheiten vor bisher nicht selbst erprobten methoden. die angst vor möglichem scheitern blockiert somit eine erweiterung der eigenen begrenztheit.

  8. Beinhaltet reformorientiertes Lernen auch die Abschaffung der Rechtschreibung als vermutlich-vermeintliches Instrument bourgeoiser Klassenherrschaft ?

    • Im Artikel steht, wie dieses Problem angegangen wird:
      “Um sich dieses Wissen anzueignen, muss es [das Kind] in irgendeiner Form lernen, Kulturtechniken zu beherrschen, also Lesen, Rechnen, Schreiben. Aus allen reformpädagogischen Institutionen wissen wir, dass Schülerinnen und Schüler relativ selbstständig lernen, wenn sie sozusagen gelernt haben, zu lernen.”
      Ein wenn – dann – Satz. Ob das aber auch für Kinder aus bildungsfernem Milieu oder für türkische Kinder ebenso gilt, das muss wohl erst noch untersucht werden. Diktate jedenfalls dürften bei der skizzierten Projektarbeit praktisch unmöglich sein. Zu befürchten ist jedenfalls, dass Rechtschreibung in den Projekten mit “stark heterogenen Gruppen” als “nicht so wichtig” eingestuft werden wird, es sei denn, die Eltern insistieren darauf. Überhaupt dürfte unklar sein, was Kernlehrpläne bei reiner Projektarbeit noch bedeuten.

  9. Gaehn…bitte nicht schon wieder die mehr als ausgeleierte suendenbocknummer, die die schuldursache von rechtschreibunkenntnissen einer reformpaedagogisch und damit natuerlich kulturabschaffenden methode zu schiebt.

  10. Nun, Sie beharren offensichtlich auf flächendeckende Minuskeln nicht aus Unkenntnis, sondern als Teil
    einer wie auch immer damit verbundenen Botschaft, die Sie freilich bislang dem interessierten Publikum
    vorenthalten haben (wobei die Verschreibung “zu schiebt” vielleicht doch nicht einer “message”, sondern tatsächlich barer Unkenntnis geschuldet ist).

  11. Diese Art des Lernens hat bei uns an Schule und Uni nur zu einer ziemlichen Unsicherheit geführt, und einen enormen Erarbeitungs-aufwand zur Folge gehabt, der kaum mehr Zeit zum Wiederholen des Stoffes ließ.

    Wenn die Materialien so gut wie die von Helmut Lindner sind (TT-Programme), dann wäre SOL zumindest etwas für motivierte Schüler.

  12. ihre beharrliche demo von rechtschreibkenntnissen ist wahrlich beeindruckend. thematisch relevante argumente bleiben offensichtlich zu wünschen übrig.

    • Die konsequente Anwendung von karolingischen Minuskeln ist weder beeindruckend, noch alleine als solche der Vermittlung von Textinhalten förderlich, handelt es sich durch nur um Abwandlungen der Großbuchstaben im 8.Jahrhundert nach Christus, aus denen diese damals hervorgingen, um neben der Worttrennung ein einfacheres Erfassen von Textinhalten zu bewirken, wobei die Konsonanten jeweils die Silbenränder der Wörter bilden.
      Allerdings lassen sich die Minuskeln einfacher miteinander verbinden, wodurch ein flüssiger Schreibfluss initiiert wurde, denn Großbuchstaben lassen sich in keinem Schrifttyp miteinander verbinden.

    • unverzagte, was machen Sie eigentlich mit Ihren eigenen Kindern, wenn Sie die Wahl zwischen Gymnasium und heterogene Gesamtschule hätten?

      • Ihre kuenstliche Problematisierung ist mir nicht nachvollziehen, als wenn per se ein Gymnasium die bessere Wahl waere…glauben Sie an den Weihnachtsmensch oder lieber an den Osterhasen?

        • Sie haben meine Frage nicht beantwortet. Daher gehe ich, Eignung vorausgesetzt, vom Gymnasium aus. Alternativ höchstens andere Schulformen wie Waldorf & co.

          • ihre frage derart pauschal gestellte frage lässt sich nicht beantworten: es gibt zuviele zu beachtende qualitätsmerkmale.

          • Natürlich lässt sich das sehr leicht bezogen auf Ihren Wohnort beantworten. Ihr Eiertanz sagt aber schon genug aus.

          • ach so, sie differenzieren nicht zwischen schlechten gymnasien und guten gesamtschulen und werfen mir einen eiertanz vor…in der tat ungenügend.

          • Es ist ein Eiertanz, weil Sie sich auf Ihren eigenen Wohnort beziehen können. Warum schreiben Sie nicht einfach, dass Sie die Gesamtschule vorziehen, weil das Gymnasium den schlechteren Ruf hat? Selbst wenn es nicht stimmen sollte, hätten Sie Ihren Ruf gewahrt und ich bin ob der konkreten Antwort auch zufrieden. Auf diese Weise nähren Sie nur Spekulationen, dass Sie für Ihre eigenen Kinder anders vorgehen als im anonymen Internet.

          • Für mich kann ich es beantworten: Für meine Kinder würde ich die bezogen auf die Schulformempfehlung höchstmögliche Schulform wählen, die Hauptschule aber unter allen Umständen, die Sekundarschule wahrscheinlich vermeiden. Bei der Real- oder Gesamtschule müsste ich überlegen. Eine Antwort in dieser Art ist doch nicht so schwer.

      • da schlechte gymnasien ebenso wie gute gesamtschulen gibt, lässt sich diese frage kaum einheitlich beantworten. in hamburg genießen wir seit vielen jahren die großartige reformschule in winterhude, die sich insbesondere für leistungsstärkere kinder eignet, da lernen ein hohes maß an selbstständigkeit vorraussetzt.

      • Schön, dass mal wieder gute Rechtschreibung als “Formfetischismus” herabgewürdigt und als Feind inhaltlicher Qualität dargestellt wird. Diese überragende Weisheit ist in letzter Zeit viel zu sehr in Vergessenheit geraten. Plötzlich regen sich alle auf, dass viele unserer Schulabgänger kaum mehr richtig lesen und schreiben können.
        Als ob das fürs schulische Lernen und spätere Leben wichtig wäre.
        Hauptsache ist doch kerniges Sprücheklopfen. Das bringt weiter.

        • @m.n. finden sie ihren vergleich zwischen kolleginnen hier und schulabgängern, die die rechtschreibung nicht beherrschen angemessen? hauptsache gift und galle spritzen oder wie möchten sie ihren “beitrag” verstanden wissen?

  13. Das ist ein Ansatz, um das immer brennende Problem zu lösen: Wie schaffe ich den Brückenschlag zwischen einer Theorie zu der sicht- und fühlbaren Welt, in die wir hineingeworfen werden?
    Die alte Schule sagt: “garnicht. Die Kinder müssen uns halt glauben, dass die Theorie einen Nutzen hat. Und büffeln. Sonst hagelt’s schlechte Noten!”
    Der neue Ansatz: “der Lernende (*,*) soll seinen Weg finden, wir begleiten.”
    Von links und von rechts gesehen ist die Brücke gleichlang.

    • Stimmt. Die Zeit der alten Schule war bis ungefähr 1970. Besuchen Sie mal heute eine Schule, Sie werden finden, dass sich viel verändert hat. Nicht mal den Rohrstock gibt es mehr.

  14. Sagen wir es so: ich bin froh, noch eine richtige altmodische Ausbildung bekommen zu haben, vermittelt von naturwissenschaftlich gebildeten Fachkräften, ohne Lerngruppen und Inklusion.
    Wenn die Kinder zukünftig in Lerngruppen nur noch das machen, was sie interessiert, werden drei Kinder berechnen können, wieviel Holz sie für das Floß brauchen und 24 werden Pokemons nach Kampfkraft sortieren können.
    Das ist der Bankrott der staatlichen Schulen. Jeder, der kann wird seine Kinder an eine Privatschule schicken.

  15. Unsere Kinder werden im staatlichen Bildungssystem vernachlässigt, weil in einem staatlichen Monopol grundsätzlich Verantwortungslosigkeit herrscht.

    Wolkenschloss-Architekten wie “BIldungsforscherin” Langner bekommen Zugriff auf die Kinder nur deswegen, weil nur wohlhabende Familien (zB von Politikerinnen) es sich leisten können, zweimal für Schulen zu bezahlen: einmal per Steuern die gescheiterten staatlichen, dann per Gebühren eine private.

    Es wird Zeit, dass Eltern sich radikalisieren und das staatliche Monopol kippen.

    • Es ist totaler Quatsch, zu behaupten, Kinder würden in staatlichen Schulen nurmehr machen, was sie wollen. Selbst für den o.g. Schulversuch wird von “Lehrplan” gesprochen, den die Lehrkraft im Blick behält und nicht von einer “Freien Schule”.
      Die Vorstellung oder Definition eines “Lernbegleiters” scheint den Protest zu bewirken, dabei kann darunter eine Lehrkraft verstanden werden, die nicht über die Köpfe hinweg doziert, sondern die Kinder im Blick behält und entsprechend ihrer Fähigkeiten fördert und herausfordert. DAS machen Lehrkräfte heutzutage auch schon, der Grad der Öffnung des Unterricht varriiert.

      Ebenso ist der Vorwurf, Kinder würden im staatlichen Bildungssystem vernachlässigt, ebenso abstrus.
      “Es wird Zeit, dass Eltern sich radikalisieren und das staatliche Monopol kippen.”
      Ob es da wirklich noch ums Lernen geht?

      • Mit den oben genannten Methoden des selbst erforschenden/selbst entdeckenden Lernens sind die meisten Schüler überfordert .
        Selbstentdeckendes Lernen verlangsamt die Prozesse des Erlernens eines automatisierten Lesens, Schreibens und Rechnens, da diese Methoden in den Anfängen des Lernens in der Grundschule mit einer hohen Fehlerrate verbunden sind, die ebenso einer einer Automatisierung entgegenwirkt.
        Außerdem kostet es die Schüler sehr viel mehr Zeit, sich die entsprechenden Grundlagen selbstständig anzueignen.
        Schüler mit auditiven Wahrnehmungs- und Verarbeitungsstörungen, Kinder die Dialekt sprechen, sowie Kinder mit einem sprachlichen Migrationshintergrund, sind mit den Selbstlernmethoden überfordert und laufen Gefahr schließlich frustriert dem Lernen auszuweichen, sobald sie frustrierende Lernerlebnisse haben und keinen Erfolg erkennen.
        Schließlich werden durch die Selbstalphabetisierung sehr viele Fehler eingebaut, das heißt neuronal verschaltet und verfestigt, so dass sich die weiteren Lernfortschritte verlangsamen.
        Die Grundkompetenz eines sicheren automatisierten Lesens und Schreibens ist aber eine Grundvoraussetzung für ein späteres selbst erforschenden Lernen, das selbstverständlich einer zuwendungsfreudigen Betreuung durch die Lehrer bedarf.

    • “weil in einem staatlichen Monopol grundsätzlich Verantwortungslosigkeit herrscht. ”
      Das scheint mir doch eine dumme unzulässige Verallgemeinerung oder schlimmeres zu sein. Es beleidigt mich und mindestens 100 Kollegen von mir, deren verantwortungsbewusste Arbeit für ihre Schüler ich kenne.

  16. Ich bin ja einmal gespannt, welche Schüler als Vergleichsgruppe herangezogen werden, um die Ergebnisse zu evaluieren. Die Vergleichsgruppe sollte allerdings mit dem selben personellen und finanziellen Aufwand beschult werden.

    • Es werden keine Vergleichsgruppen an Schülern zusammengestellt, die sich in der Methodik und der Gruppenzusammensetzung der Schüler nach ihrer Leistungsstärke unterscheiden.
      Auch fehlt es an einer Definition der Einschluss- und der Ausschlusskriterien in den Lerngruppen.
      Es handelt sich eben wieder um einen einzelnen Feldversuch.
      Gewünscht ist eine möglichst große Bandbreite in der Heterogenität der Leistungsstärke der Schüler.

      Nebenbei kann die Dame in ihrem beruflichen Lebenslauf keinen Nachweis über eine wissenschaftliche Weiterbildung in einem der Grundlagenfächer der Psychologie oder der Medizin erbringen.

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