Polizei stellt bei Schulwegkontrollen viele Verstöße fest – auch von Eltern

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POTSDAM. Bei Schwerpunktkontrollen im Umfeld von Schulen hat die Brandenburger Polizei zu Beginn des neuen Schuljahrs zahlreiche Verstöße von Verkehrsteilnehmern festgestellt. Rund 6700 Autofahrer waren zu schnell unterwegs, wie das Polizeipräsidium am Freitag mitteilte. «Der Großteil der Verkehrsteilnehmer passt seine Geschwindigkeit trotz der angekündigten Schwerpunktkontrollen im Umfeld von Schulen nicht an.» In mehr als 100 Fällen waren Kinder im Fahrzeug nicht richtig gesichert und etwa 270 Autofahrer waren nicht angeschnallt.

Die Polizei kontrollierte Autofahrer, darunter viele Väter und Mütter. Foto: Martin Quast / pixelio.de

«Unsere Schwerpunktkontrollen zeigen, dass wir auch weiterhin in die Prävention investieren müssen», sagte der zuständige Polizeioberrat Jan Strotzer. Daher werde die Polizei in den kommenden Wochen und Monaten in ihrem Engagement nicht nachlassen. «Wichtig ist aber auch, dass Eltern ihren Kindern das richtige Handwerkszeug mit auf den Weg geben und mit ihnen den eigenständigen Schulweg zu Fuß oder mit dem Fahrrad üben», betonte Strotzer. «Die Kinder jeden Morgen mit dem Auto zur Schule zu fahren, ist nicht zielführend und erhöht das Verkehrsaufkommen unnötig.» dpa

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