Karliczek plädiert für Schutzmasken-Pflicht in den Schulen – und stellt Samstagsunterricht in Aussicht

14

BERLIN. Bundesbildungsministerin Anja Karliczek (CDU) hat sich für eine Maskenpflicht in den Schulen ausgesprochen – und Samstagsunterricht in Aussicht gestellt. „Wichtig ist, dass die Schulen nun schrittweise öffnen, aber alle Verantwortlichen auch streng darauf achten, dass sich das Infektionsrisiko nicht wieder erhöht“, sagte sie gegenüber dem „Spiegel“. Und: Die Verantwortlichen für die Schulen müssten darauf achten, dass das laufende Schuljahr kein verlorenes werde.

Zeigt sich optimistisch: Bundesbildungsministerin Anja Karliczek (CDU). Foto: BMBF / Laurence Chaperon
Macht Druck auf die LÄnder: Bundesbildungsministerin Anja Karliczek (CDU). Foto: BMBF / Laurence Chaperon

Die Bundesländer gehen sehr unterschiedlich mit der Frage um, ob Schüler in der Schule Schutzmasken tragen sollten (siehe Liste unten). Während einige Bundesländer wie Rheinland-Pfalz oder Bayern an die Kinder und Jugendlichen Schutzmasken ausgeben wollen, hält zum Beispiel Niedersachsen das Tragen von Schutzmasken für nicht notwendig. In Nordrhein-Westfalen gibt es Schulen, die eine Maskenpflicht für ihre Schüler erlassen haben – und andere, die nicht einmal über genügend Desinfektionsmaterial verfügen. Im ÖPNV sowie in Geschäften gilt ab Montag praktisch bundesweit eine Maskenpflicht.

Hessens Ministerpräsident Bouffier begründete die Maskenpflicht ab kommender Woche auch mit dem teilweisen Neustart der Schulen am Montag. Ein Großteil dieser Schüler werde dann mit den Bussen zum Unterricht kommen. «Und in Bussen ist es klassischerweise so, dass das Abstandhalten etwas schwierig ist. Gerade da ist eine Maske ein Teil eines Schutzkonzeptes», sagte er.

Überall dort, wo Schüler den Abstand nicht einhalten können

„Aus meiner Sicht spricht viel dafür, dass überall dort, wo Schülerinnen und Schüler den Abstand nicht einhalten können, Masken getragen werden müssen“, sagte nun Karliczek im Interview mit dem „Spiegel“. „Das ist im Schulbus der Fall, auch auf dem Weg ins Schulgebäude und auf den Fluren. In den Klassenzimmern wird die Schule vielleicht differenzieren können. Wenn die Lehrer ihre Schüler weit genug auseinander setzen, dürfen die Masken vielleicht auch einmal abgelegt werden. Aber auch hier wäre ich vorsichtig – wie wir generell jetzt nicht übermütig werden dürfen“, so erklärte sie.

Offen zeigte sich Karliczek für einen Vorstoß von Schleswig-Holsteins Bildungsministerin Karin Prien (CDU), über Samstagsunterricht bis zum Sommer nachzudenken – um zu verhindern, dass manche Schüler in diesem Schuljahr ihre Schule nicht mehr von innen zu sehen bekommen.

„Die Lehrerinnen und Lehrer sollten erst mal schauen, wie groß der Rückstand wirklich ist“, sagte Karliczek. „Aber alle für Schule Verantwortlichen dürfen keine Option ausschließen. Das Schuljahr sollte für die Kinder kein verlorenes Schuljahr werden. Das wird nicht einfach sein. Und wenn es besser ist, dass Kinder abwechselnd zur Schule gehen, also nur jeden zweiten Tag, wird man womöglich den Samstag brauchen, um alle dreimal pro Woche zu unterrichten.“ Tatsächlich haben die Bundesländer die Teilung von Klassen in Aussicht gestellt. Bevor die Sommerferien verkürzt würden, so Karliczek, sollten allerdings andere Möglichkeiten – etwa freiwillige Sommerkurse in den Ferien – genutzt werden.

„Regelbetrieb an Schulen auf absehbare Zeit nicht möglich“

Karliczek hatte gestern ein „Sofortausstattungsprogramm‘“ des Bundes in Höhe von 500 Millionen Euro vorgestellt, mit dem die Schulen sowie Schülerinnen und Schüler in der Coronakrise unterstützt werden sollen (News4teachers berichtet hier ausführlich darüber). Schulen sollen Geld bekommen, um verstärkt Online-Lernmittel nutzen zu können, Außerdem sollen bedürftige Schüler einen Zuschuss von 150 Euro bekommen, für den Kauf eines Laptops oder eines anderen Gerätes für den Unterricht zu Hause. Dazu erklärte die Bundesbildungsministerin: „Ein Regelbetrieb an den Schulen, wie wir ihn vor der Zeit der Pandemie kannten, wird auf absehbare Zeit wegen der Infektionsgefahr leider nicht möglich sein. Daher wird das digitale Lernen im Lernalltag unserer Kinder auch in den nächsten Monaten immer wichtiger werden.“ News4teachers

Wo gilt die Maskenpflicht auch an Schulen?

BERLIN. Im Kampf gegen das Coronavirus setzen mittlerweile alle Bundesländer auf eine Maskenpflicht in Teilen des öffentlichen Lebens. In einigen Ländern soll die Pflicht nun auch an Schulen gelten. Mund und Nase bedecken muss in jedem Fall, wer mit Bus und Bahn zum Unterricht kommt. Ein Überblick.

BADEN-WÜRTTEMBERG: Während des Unterrichts soll keine Maskenpflicht gelten, allerdings gilt sie ab Montag (27. April) für die Fahrt in den öffentlichen Verkehrsmitteln.

BAYERN: In den Schulen müssen keine Masken getragen werden. Für Schulweg, Pausen und Toilettengang sieht das Bildungsministerium Hygieneregeln vor. Im Nahverkehr gilt ab Montag Maskenpflicht.

BERLIN: An Schulen gibt es keine Maskenpflicht. Ein Schutz für Mund und Nase ist aber in Bussen und Bahnen ab Montag verpflichtend.

BRANDENBURG: Ob die Maskenpflicht auch an Schulen gilt, war am Donnerstag zunächst noch offen. Im Nahverkehr müssen Mund und Nase ab Montag allerdings bedeckt werden.

BREMEN: Eine Maskenpflicht an Schulen ist in der Rechtsverordnung, die am Freitag verabschiedet werden soll, nicht vorgesehen. Die Pflicht gilt aber für den Öffentlichen Personennahverkehr (ÖPNV).

HAMBURG: Maskenpflicht gilt ab Montag im Nahverkehr, für Schulen gibt es lediglich eine dringende Empfehlung, aber keine Pflicht.

HESSEN: Es gilt keine Maskenpflicht in den Schulen, dafür aber im Nahverkehr ab Montag.

MECKLENBURG-VORPOMMERN: Wer auf dem Weg zur Schule öffentliche Verkehrsmittel nutzt, muss während der Fahrt einen Mund-Nasen-Schutz tragen. Für den Unterricht selbst ist dies nicht vorgesehen. Doch empfiehlt das Bildungsministerium in seinem Corona-Hygieneplan für die Pausen im Schulgebäude ebenfalls das Tragen einer Maske.

NIEDERSACHSEN: Es gilt keine Maskenpflicht für Schüler und Lehrer. Wer in den Pausen eine Maske tragen möchte, muss sie selbst mitbringen.

NORDRHEIN-WESTFALEN: In Schulen gilt grundsätzlich keine Maskenpflicht, allerdings ist das Tragen in Bussen ab Montag verpflichtend.

RHEINLAND-PFALZ: In Pausen und im Schulbus ist eine Mund-Nasen-Maske ab kommenden Montag Pflicht, im Unterricht selbst aber nicht.

SAARLAND: Schülerinnen und Schüler sind nur dann von der allgemeinen Maskenpflicht betroffen, wenn sie für den Weg zur Schule den ÖPNV nutzen. Ansonsten sind Schulen nicht von der Maskenpflicht erfasst.

SACHSEN: Verpflichtend ist das Tragen eines Mund-Nasen-Schutzes in den Schulen nicht, es wird aber wie andernorts empfohlen. Im Nahverkehr müssen Mund und Nase hingegen bedeckt sein.

SACHSEN-ANHALT: Es gibt keine Maskenpflicht an Schulen, für die Rückkehrer gelten allerdings viele Auflagen zu Abstand und Hygiene.

SCHLESWIG-HOLSTEIN: In Schleswig-Holstein soll es nach dpa-Informationen keine Maskenpflicht an Schulen geben. Aber wenn Schüler mit dem Bus zur Schule fahren, werde für sie ab Mittwoch auch die Maskenpflicht im ÖPNV gelten, sagte ein Sprecher des Bildungsministeriums.

THÜRINGEN: Schülerinnen und Schüler sollen in den Pausen und wenn sie den Raum wechseln Masken tragen, während des Unterrichts aber nicht. Die Maskenpflicht gilt auch in den Schulbussen. Die Stadt Gera macht das Tragen von Gesichtsschutz auch in Parks zur Pflicht. dpa

Der Beitrag wird auch auf der Facebook-Seite von News4teachers diskutiert.

Kinderärzte warnen: Maskenpflicht für kleine Kinder ist kontraproduktiv

 

Anzeige


14 KOMMENTARE

  1. Also ganz ehrlich – diesen Spruch vom verlorenen Schuljahr kann ich nicht mehr hören. Meine Zweitklässler werden von mir seit Wochen mit differenzierten Aufgaben versorgt. Die Eltern geben eine regelmäßige Rückmeldung über den Stand der Arbeit. Klar, nicht alles kann man zum Selberlernen in den Plan schreiben, aber doch ziemlich viel. Und auch, wenn sie nur alle 2 Tage in die Schule kommen werden, wird es für den zu-Hause-Tag Aufgaben geben. Insofern ist es für meine Kinder kein verlorenes Jahr!!

  2. Solche Statements bringen doch nichts. Wer soll denn bei einer Maskenpflicht die Masken bezahlen? Die Schulträger beklagen sich zwar alle, ducken sich aber auch alle weg. Die haben mit dem Pandemiegeschehen an Schule nun agr nichts zu tun und zahlen auch nichts.

  3. Dann ist ja jetzt klar was man als Lehrer den ganzen Tag zu tun hat. Nach den Masken schauen. Schon Erwachsene tun sich schwer, wie sollen das Grundschüler bewältigen… Sollen die Lehrer jetzt auch noch dafür die Verantwortung tragen? Unglaublich!!!

    • Die Verantwortung für das Ganze hier wird von oben nach unten übertragen. Ich bin sicher, dass man in den oberen Etagen der Bildungsverwaltung lieber nicht so genau wissen will, unter welchen Voraussetzungen und Bedingungen das dann in der Schule alles umgesetzt wird. Bei einem Corona-Ausbruch wird dann die Schulleitung der einzelnen Schule verantwortlich gemacht.

  4. Seit wann hat K. auf Länderebene auch nur irgendwas sagen, was wirklich Gewicht hat? Sie nervt extrem damit, sich politisch profilieren zu wollen, was offenbar bei ihrem Bekanntheitsgrad auch bitter nötig ist.

    • Samstag ist fuer mich ohnehin Schreibtuschtag. Da die Wochenstunden eine Lehrkraft dann auf 6 Tage verteilt werden, wird der taeglich stresspegel sinken. Und der Sonntag könnte mal Schreibtischarbeitszeit frei bleiben.
      Das Problem bei dem Vorschlag ist aber, dass die Zeit am Sammsatg draufgeschlagen werden soll. Die Regelungen zur Mehrarbeit sind nun aber so deutlich, dass den Leuten in den Finanzministerium sicherlich der Schock noch in den Gliedern sitzt, weil die ausrechnen können, was das kosten würde.

    • Knallhart analysiert! Wie wäre es, wenn Sie Ihre Behauptung auch durch Argumente bzw. Quellen untermauern?
      Die Antwort hört sich für mich nach einer Schülerantwort an, wo sich langsam die Angst breit macht, aus samstags in die Schule gehen zu müssen 😉

      • Die Schulträger kommen doch derzeit überhaupt nicht mit den veranschlagten Hausmeister- und Putzfrauenstunden aus.
        Derzeit hat man zunächst einmal größere Teile der Schulgebäude mit einem Betretungsverbot belegt bzw. Teilflächen gesperrt, damit die Putzfrauen – ja und auch Männer – die anderen Bereiche intensiver entsprechend der besonderen Hygieneanforderungen – die ja nicht einmal bezüglich des Corona-Virus (SARS-CoV2) sonderlich angepasst worden sind – reinigen können.

        Die Samstagsöffnung erhöht ja nur die Freiheitsgrade bezüglich der Räumlichkeiten und des Zeitfensters, das Entscheidende, eine Ausweitung der Lehrerstunden, entsteht durch diese Maßnahme eben nicht. Ebenso wird die Zahl der derzeit zur Verfügung stehenden Lehrkräfte, die auch unterrichten, da sie zu keiner Risikogruppe gehören, nicht größer.
        Die Wochenstundenzahl wird ja nur auf sechs anstatt auf fünf Tage verteilt.
        Das ganze nennt sich „Milchmädchenrechnung“. Letztere ist Folge der beruflichen Ausbildung im Hotel- und Gastrogewerbe.

  5. Wir fordern die sofortige Aufhebung des Kontaktverbotes und der damit verbundenen Maskenpflicht für Kinder an Grundschulen und für Erzieher in Kitas.

    Begründung:

    Die aktuellen Fallzahlen Infizierter und Erkrankter (leider fehlen hier für „nur Infizierte“, „leicht Erkankte“ und „schwer Erkrankte“ umfassende Statistiken) und die aktuellen Stellungnahmen von Kinderärzten, Virologen sprechen sich klar gegen eine weitere Schließung von Schulen und Kitas aus.
    P
    https://www.rki.de/DE/Content/InfAZ/N/Neuartiges_Coronavirus/Fallzahlen.html

    https://interaktiv.morgenpost.de/corona-virus-karte-infektionen-deutschland-weltweit/

    https://www.intensivregister.de/#/intensivregister

    https://www.heise.de/tp/features/Von-der-fehlenden-wissenschaftlichen-Begruendung-der-Corona-Massnahmen-4709563.html

    In den Beiträgen finden sich auch bemerkenswerte Hinweise dafür, dass kaum Ansteckung noch Übertragung bei Kindern unter 10 Jahren stattfindet.

    https://www.krankenhaushygiene.de/ccUpload/upload/files/2020_05_19_Stellungnahme_DGKH_Covid-19_Kinder.pdf

    Leider sind die daraus geschlußfolgerten Maßnahmen immer noch auf Masekenpflicht und Abstand ausgerichtet.

    Dies ist NICHT nachvollziehbar.

    Wenn von Kindern kaum Ansteckungsrisiko ausgeht und auch kaum eine Krankheitsübertragung stattfindet, ist eine Maslkenpflicht unter Kindern und gegenüber NICHT-Risikogruppen nicht notwendig.

    https://bewusst-leben.org/index.php/corona-denk-mit/kinderaerzte-zu-corona

    Lediglich der Schutz der Risikogruppen (Ältere, Vorerkrankte Erzieher / Lehrer ist daher notwendig. Dies kann auf vielfältige Weise erfolgen: Maske (FFP2 oder 3) tragen und Abstandhalten (z.b. von den Kindern) oder Freistellung / Homeofficearbeiten.

    http://www.tagesschau.de/inland/corona-kitas-schulen-oeffnung-fachverbaende-101.html

    https://www.spiegel.de/panorama/bildung/corona-krise-mediziner-fordern-komplette-schul-und-kita-oeffnung-a-4d1a0336-680d-4259-818e-7a263732f811

    Die Separierung und Einschränkung elementarer Grundbedürfnisse von Kindern nach sozialen Kontakten, Spielen, sozialem Austausch, wie es im Kindesalter für eine gesunde Entwiicklung notwendig ist, ist aus oben genannten Gründen NICHT notwendig und kann beendet werden.

    Der Einsatz von Masken im Vor- und Grundschulalter setzt bei den Kindern pathologische Lernmechanismen in Gang.
    Sie werden verantwortlich gemacht für Tod / Erkrankung von Erwachsenen, sie fühlen sich schuldig für das was in der Welt derzeit geschieht, Das ist beides nachweislich NICHT vorhanden.
    Sie haben Angst, miteinander vorbehaltlos umzugehen.
    Das Gefühl, sicher und erwünscht in der Welt zu sein, als grundlegendes Bedürfnis wird elementar erschüttert.

    Zudem ist die Wirksamkeit von MNS bereits mehrfach widerlegt worden. Sie dient lediglich dem Sicherheitsgefühl des Trägers, kann aber nicht vor einer Ansteckung schützen.

    https://www.aerzteblatt.de/nachrichten/111799/COVID-19-Patienten-husten-Viren-durch-chirurgische-Masken-und-Baumwollmasken-hindurch

    Masken längere Zeit zu tragen kann zudem einige unschöne Nebenwirkungen haben oder zumindest die damit verbundenen Symptome bedacht werden.

    https://www.aerzteblatt.de/nachrichten/112344/Nicht-fuer-jeden-ist-das-Tragen-einer-Maske-unbedenklich

    https://infekt.ch/2020/04/atemschutzmasken-fuer-alle-medienhype-oder-unverzichtbar/

    Auch die Idee, Kinder im Freien (auf dem Schulweg, auf dem Schulhof) Masken tragen zu lassen, entberht jeglicher Grundlage.

    Ich fordere hiermit Politik sowie Sozial- und Schulwesen auf, sich intensiv mit den Folgen der Maskenpflicht bei Kindern und den psychologischen Konsequenzen des Kontaktverbots unter Kindern auseinander zu setzen.
    Die derzeitige Situation in Schulen (die sich gerade immens kontrollierend und einschränkend gegenüber dem kindlichen Wesen und fernab von bisher gültigen pädagogischen Grundsätzen von Bindung und Vertrauen entwickelt) ist unhaltbar und muss umgehend verändert werden.

    Hierfür sind mutige politische Meinungen gefragt. Ich appeliere dringlichst um den Einsatz empathischer Denkweisen bei der Umsetzung von Richtlinien.

    Exkurs (Antizipation möglicher weiterer politischer Denkweisen ´)

    Vorhandene Projekte, wo in Schulen nichtinfizierte Kinder anders als infizierte Kinder andere „Bewegungsrechte im Schulgelände haben, erscheinen vor dem Hintergrund der Gleichberechtigung absolut haltlos und undiskutabel diffamierend.

    https://m.focus.de/familie/eltern/familie-heute/schule-kennzeichnet-nicht-infizierte-mit-gruenem-punkt-psychologe-schlaegt-alarm_id_12004568.html

    https://www.wochenblick.at/corona-experimente-mit-schulkindern-schockieren-weltweit/

    Zudem fehlen für solche „Experimente“ die datenschutzrechtliche Grundlagen, denn es handelt sich bei Infizierten nicht einmal um Erkrankte.

    https://www.datenschutzbeauftragter-info.de/zweites-pandemiegesetz-kein-datenschutz-fuer-gesunde/

    • Erstens kann Frau Karliczek privat vieles einfordern, als Ministerin des Bundes ist sie aber für die Schulen nicht zuständig.

      Gegen eine generelle Öffnung von Schulen bei einer generellen Aufghebung von Corona-bedinkten Einschränkungen (Abstandsgebot, verschärfte Hygieneregeln, Kontaktbeschränkungen etc.) in allen Bereichen des öffentlichen und privaten Lebens spricht doch lediglich eine Minderheit. Wenn die Schulen zurück kehren zur Normalität, müssen die zuständigen ALndesministerien doch lediglich erklären wie sie trotz offizieller Warnung des RKI die Fürsorgepflicht für ihr Personal umsetzen wollen. Verpflichtung auch der Risikogruppen, um den Unterrricht gewährleisten zu können, und gleichzeitiger Ausschluss eines gesundheitlichen Schadens durch eine Infektion mit COVID19- Erregern als „Betriebsunfall“ (Arbeitsunfall) wird nicht gehen.
      Während der Arbeit ist das Infektionsrisiko größer als in meiner privaten Umgebung, aber bei einer möglichen Infektion muss ich als Privatperson gegenüber meinem Arbeitgeber nachweisen, dass ich mich während der Arbeitszeit infiziert habe. Kein Wunder das eine Landesregierung, die so verfährt, nicht von sich aus die Arbeitsbedingungen an Schlachthöfen und die lebensbedingungen von den dort beschäftigten Werkvertragsarbeitern im Auge gehabt hat. Das gleiche Arbeitsbedingungen auch in landwirtschaftlichen Betrieben und auf Großbaustellen herrschen wird derzeit ja ausgeblendet. Von den Beschäftigungsverhältnissen in vielen Privathaushalten mit pflegebedürftigen Älteren ganz zu schweigen.

HINTERLASSEN SIE EINE ANTWORT

Please enter your comment!
Please enter your name here