Wann öffnen die Kitas und Schulen? Heute wird darüber entschieden

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BERLIN. Die Experten der Leopoldina haben ihre Empfehlungen abgegeben, nun muss die Politik entscheiden: Wann werden Corona-Beschränkungen wieder gelockert? Wann öffnen die Kitas und Schulen? Die Debatte darüber ist vor dem Treffen von Merkel und den Ministerpräsidenten am Mittwoch in vollem Gange.

Setzt auch auf digitalen Unterricht: Bundesbildungsministerin Anja Karliczek. Foto: Jan Zappner/re:publica/ Wikimedia Commons (CC BY-SA 2.0)

Vor dem möglicherweise entscheidenden Gespräch von Bundeskanzlerin Angela Merkel (CDU) und den Ministerpräsidenten am Mittwoch fordern immer mehr Politiker Lockerungen der Corona-Beschränkungen. Die Grünen-Chefs Annalena Baerbock und Robert Habeck plädierten dafür, Schulen und auch Kitas nach und nach wieder zu öffnen – aber begleitet von Vorsichtsmaßnahmen. Die SPD-Ministerpräsidenten wollen mögliche Lockerungen an eine Reihe von Indikatoren knüpfen. Bundesbildungsministerin Anja Karliczek (CDU) sieht wenig Chancen auf einen baldigen Normalbetrieb von Kitas und Schulen.

Schulen „sobald wie irgendmöglich“ öffnen

Die nationale Wissenschafts-Akademie Leopoldina hatte am Montag für einen «realistischen» Zeitplan zurück zur Normalität plädiert (News4teachers berichtete). Die einflussreichen Wissenschaftler empfahlen, Schulen «sobald wie irgendmöglich» wieder zu öffnen – angefangen bei Grundschulen sowie Unter- und Mittelstufen. Die Leopoldina nannte allerdings auch zahlreiche Voraussetzungen, damit das öffentliche Leben wieder normaler ablaufen kann: Die Zahl der Neuinfektionen müsse sich auf niedrigem Niveau stabilisieren. Kliniken bräuchten genug Reserve. Schutzmaßnahmen wie Hygiene, Abstandsregeln und auch das Tragen von Schutzmasken müssten eingehalten werden. Dann könnten Einzelhandel und Gastgewerbe wieder öffnen, Menschen wieder reisen. Für den öffentlichen Personenverkehr empfehlen die Wissenschaftler eine Mundschutz-Pflicht – ebenso für die Schulen.

Bundesbildungsministerin Karliczek (CDU) bezeichnete die Empfehlungen der Leopoldina als «exzellente Beratungsgrundlage» für die anstehenden Entscheidungen der Bundesregierung zur möglichen Lockerung von Einschränkungen in der Corona-Krise. Die Bundesregierung werde «die fundierte wissenschaftliche Expertise» der Leopoldina auswerten und die Vorschläge im Kabinett und im Gespräch mit den Ländern beraten, erklärte Karliczek. Absehbar sei: «Es wird längere Zeit dauern, bis an den Schulen wieder normaler Unterricht stattfinden kann.» Oberstes Ziel bleibe, die Ansteckungsgefahr zu reduzieren und Risikogruppen zu schützen.

Karliczek betonte, Kinder und Jugendliche gingen anders mit den Einschränkungen um, etwa was die Einhaltung von Abstandsregeln oder das Tragen eines Mund-Nase-Schutzes angehe. Die Leopoldina berücksichtige dies ebenso wie den höheren Bedarf an direkter Anleitung jüngerer Schülerinnen und Schüler. Nachdem die Leopoldina die Möglichkeiten digitalen Lehrens und Lernens betont und den Ausbau dieser Möglichkeiten nach der Krise fordert, sagte Karliczek, in diesem Bereich leiste der Digitalpakt Schule einen substanziellen Beitrag. Der Bund stelle bis 2024 insgesamt fünf Milliarden Euro bereit.

Kultusminister beraten heute per Videokonferenz

Am Dienstag beraten die Kultusminister der Bundesländer per Videokonferenz über das weitere Vorgehen in der Corona-Krise. Bundesgesundheitsminister Jens Spahn (CDU) besucht am Dienstag mit Hessens Ministerpräsident Volker Bouffier (CDU) das Uniklinikum Gießen und Marburg. Bei einer Pressekonferenz am Nachmittag dürfte er sich auch zu Erwartungen an das Gespräch mit der Bundeskanzlerin und den Ministerpräsidenten am Mittwoch zum weiteren Vorgehen in der Corona-Krise äußern.

Spahn hatte laut  am Wochenende erklärt, er halte es für bestimmte Branchen für möglich, dass sie unter Einhaltung von Corona-Sicherheitsregeln allmählich wieder zum Alltag zurückkehren können. Wenn diese Branchen zeigten, dass sie Hygiene- und Abstandsregeln durchsetzen könnten, „dann können die Bereiche, wo das geht, auch wieder anfangen, in den Alltag zurückzukehren“, sagte Spahn „Bild TV“. Für Schulen und Kindergärten werde es
dagegen knifflig.

Lehrerkalender 2020/21
nicht vergessen!
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Merkel und die Ministerpräsidenten beraten dann am Mittwoch darüber, wie nach dem 19. April verfahren wird. Die Runde hatte am 22. März zunächst für zwei Wochen umfassende Einschränkungen beschlossen. Diese wurden dann bis in die Woche nach Ostern verlängert.

Grüne: Priorität für die Klassen eins bis sechs – und Abschlussklassen

Die Grünen-Chefs Baerbock und Habeck schrieben einen Brief an die Parteimitglieder. «Abschlussklassen sollten als erste wieder in die Schulen», heißt es darin. Auch die Klassen eins bis sechs sollten Priorität haben, weil die Betreuung der jüngeren Schüler besonders wichtig sei.

«Kitas sollten schrittweise geöffnet werden», so Baerbock und Habeck – erst für Kinder mit einem Elternteil in sogenannten systemrelevanten Berufen, dann auch für andere, vor allem an Orten mit geringen Infektionszahlen. Sowohl für Schüler als auch Kita-Kinder schlagen die beiden vor, Gruppen aufzuteilen, um sie zu verkleinern. Die Nationalakademie Leopoldina hatte empfohlen, Kitas bis zu den Sommerferien im Notbetrieb zu lassen, und nur Fünf- bis Sechsjährige mit höchstens fünf Kindern im Raum auf den Übergang in die Grundschule vorzubereiten.

SPD-Ministerpräsidenten stellen Bedingungen für Schulöffnungen

Die SPD-Ministerpräsidenten wollen mögliche Lockerungen der Corona-Regeln – und damit auch die Öffnung von Schulen – an eine Reihe von Indikatoren knüpfen. Das sagte die rheinland-pfälzische Ministerpräsidentin Malu Dreyer (SPD) der «Allgemeinen Zeitung Mainz». Zu den Indikatoren gehören für die SPD-Ministerpräsidenten demnach eine niedrige Rate der Neuansteckungen, eine ausreichende Kapazität des Gesundheitssystems, die ausreichende Nachverfolgung von Infizierten und den Kontaktpersonen, die Ausweitung von Tests und ausreichend Schutzausrüstung.

«Das müssen wir in Relation setzen, dann können wir in einer ersten Phase Teile des Wirtschaftslebens lockern und teilweise die Schulen», sagte die SPD-Politikerin. Wenn es dann keinen sprunghaften Anstieg von Neuansteckungen gebe, könne man in einer zweiten Phase weiter lockern, gegebenenfalls auch Teile der Gastronomie. Dabei müssten aber immer besondere Hygienemaßnahmen ergriffen werden. News4teachers / mit Material der dpa

Der Beitrag wird auch auf der Facebook-Seite von News4teachers diskutiert.

Leopoldina-Gutachten fordert: Grundschulen und Sekundarstufe I möglichst schnell wieder öffnen – Kitas bis Sommer nur im Notbetrieb

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40 KOMMENTARE

  1. Wer jetzt die Phase 1 vorschnell beendet, befindet sich schon sehr bald in Phase 1 mit Sternchen. Denn die Länder, die bisher, bei einer viel geringeren Ausbreitung die Maßnahmen zurückgenommen haben, mussten ihre Maßnahmen sehr bald wieder verschärfen.

    Deutschland würde einen Sonderweg fahren, meines Erachtens einen zu gefährlichen.

    Bei Gesprächen mit Lehrern, die im Ausland unterrichten, hört man nichts als Fassungslosigkeit über die Vorschläge in Deutschland. Dort sind eher Verlängerungen der Schließungen bis September im Gespräch und schon gar keine Öffnungen im April oder Mai.

    • Die Bildungsminster/innen, wollen nur das die Prüfungen statt finden, dass sich die Schüler anstecken könnten oder auch werden wird vergessen. Fast niemand würde die Masken den ganzen Schultag tragen. Und die Hygiene an Deutschen Schulen eine Katastrophe. Ich gebe Ihnen da komplett recht es ist, absoluter Schwachsinn.

  2. @Stefannn
    Haben Sie Quellen für ihre Aussagen? Von welchen Ländern sprechen sie? Haben diese Länder “Phase 1“ mit den gleichen Maßnahmen beendet wie Deutschland?

  3. Try and Error mit unseren Kindern – Soll das der richtige Weg aus der Corona Krise sein?

    Liebe Redaktion,

    die gestern vorgelegte Studie der Akademie der Wissenschaften Leopoldina entsetzt mich. Sprechen wir es doch mal aus, die Grundschulen und Kitas die hier im Fokus der ersten Öffnungswelle stehen sollen, sind ein Testballon. Wenn das irgendwie bei den Kleinen funktioniert, wird es bei den Großen auch klappen. Dann können die Eltern wieder arbeiten gehen und das Leben sich normalisieren.

    Aber wenn wir ehrlich sind, dann wissen wir alle doch:

    – Es ist unmöglich Abstandregelungen bei Kindern in den Alterstufen durchzusetzen
    – Es ist unmöglich, dass diese Kinder mit adäquaten Masken ausgestattet werden und sie diese über den geplanten Schultag lang tragen werden
    – Es ist unmöglich die Pausen mit Abstandsregelungen durchzuführen
    – Sanitäre Regeln wie Händewaschen und sich nicht an Augen, Mund und Nase berühren, werden dieses Kinder nicht einhalten
    – Die sanitären Anlagen in den Grundschulen sind heruntergekommen und bieten oft keine Möglichkeiten zur funktionierenden Handdesinfektion
    – Es gibt nur unzureichend Reinigungspersonal und wie sollen Klassenräume etwa beim Wechsel der einen Gruppe zur anderen desinfiziert werden?

    Als chronisch kranker Mensch, Vater von drei Kindern mit deren Großmutter als Teil unserer häuslichen Gemeinschaft, möchte ich wissen wie unser Leben von Frau Ministerin durch solch einen Schritt geschützt wird.

    Ich selbst arbeite im Bildungsbereich, ich weiß wie wichtig Bildung ist. Aber neben dem Grundrecht gibt es auch noch die Rechte zum Schutz der Unversehrtheit des Lebens und den Schutz der Familie. Diese Rechte sehe ich massiv bedroht, wenn wir anfangen unsere kleinsten Kinder jetzt in die Schule zu schicken. Von Ausnahmeregeln oder einer Studie die einwandfrei belegt, dass allein kleine Kinder „wirklich“ immun sind und nicht sterben, lese ich nichts. Welche Sterberate wollen wir hier akzeptieren bei der Gruppe der 3 bis 11-Jährigen? Ich akzeptiere hier nur den maximalen Schutz des Lebens!

    Alle diese Regeln, die auf der einen Seite aufgestellt werden, um unsere Gesellschaft zu schützen, sollen ausgerechnet bei den Schwächsten gelockert werden? Denen, die man dann mit dem Gebot der Schulpflicht dort zur Teilnahme an „dem Experiment Schulöffnung“ zwingen kann? Während man ansonsten in dem Text der Akademie auf „Freiwilligkeit“ plädiert?

    Warum sollte es jetzt mit 125.000 Fallzahlen laut RKI sicherer sein, als zu dem Zeitpunkt an dem man die Schulen dicht gemacht hat?
    Ich sehe das als äußerst gewagtes Spiel an.
    Beste Grüße

    Fabian Rudzinski

  4. @Stefannn
    „Bei Gesprächen mit Lehrern, die im Ausland unterrichten, hört man nichts als Fassungslosigkeit über die Vorschläge in Deutschland.“
    Komisch, ich führe nie Gespräche mit Lehrern im Ausland. Und wer ist eigentlich „man“? Und seit wann sind Lehrer Experten bei medizinischen Sachverhalten?
    „Dort sind eher Verlängerungen der Schließungen bis September…“
    Und wo ist eigentlich dieses „dort“?

    Bitte argumentieren Sie sachlich und nennen Sie ebenso Ihre Quellen, ansonsten driftet das Ganze hier sehr schnell auf Stammtischniveau ab – vielen Dank!

    • Ich kann nicht für Stefan sprechen aber ich bin eine Schottin und die Schulen und Kitas sind bis zum nach der Sommerferien (d.h. bis zum circa Mitte August od. Sept.) im Großbritannien zu. Natürlich das Lauf des Viruses ist dort anders und die Maßnahmen waren anders als hier eingesetzt. Trotzdem haben sie keine Probezeit mit Schulöffnungen bevor Aug. eingeplant und haben aktuell strenger Maßnahmen als hier.

      Ich weiß nicht, was das Beste ist aber vom Gefühl her fühlte April viel zu früh an die Schulen wieder aufzumachen. Als Erzieherin würde ich nie erwarten, dass Vorschulkinder sich an Sicherheitsmaßnahmen in der Kita halten könnte.

  5. Hallo ihr Lieben, ich bin Schulbegleitung für ein Mädchen mit gesundheitlichen Problemen in der 3.Klasse im Kreis Helmstedt. Meine Erfahrung mit den Schülern zeigt das ein Unterricht wie er jetzt stattfinden soll garnicht möglich ist. Denen fehlt einfach die nötige Disziplin um alle Vorsichtsregeln exakt zu befolgen, ausserdem kann auch jedes Kind nur Überträger sein.
    Das finde ich gänzlich verantwortungslos, denn wer legt denn fest das Phase 1 schon am Ende ist.

  6. „In Elfenbeintürmen und Parlamenten gibt es keine Schulklos.“ – So ähnlich neulich gelesen und bei all der Polemik kann ich hier nur zustimmen.

    Derweil überlege ich mir Campingstuhl und Campingtisch mit in die Schule zu nehmen. Die Abstandsregeln lassen sich im Lehrerzimmer nicht einhalten. Vielleicht ist auf dem Schuldach oder dem Sporthallendach ja noch Platz in der Pause für Lehrer. Und wenn dann erst ein Kind Husten oder Niesen muss unter seiner Maske.

  7. Die Öffnung der Schulen ist im Grunde ein riesiger Feldversuch an unseren Kindern. Bei einer Schulöffnung müssten alle von der Leopoldina genannten Schutzmaßnahmen konsequent umgesetzt werden. Gleichwohl wird dies im Grundschulbereich höchstschwierig bis unmöglich sein. Als Grundschullehrer kann ich aus Erfahrung sagen, dass Kinder im Grundschulalter die notwendigen Regeln wohl kaum befolgen können. Selbst in der Notbetreuung mit 5-6 Kindern war es nicht möglich, die Kinder dazu zu kriegen, die Regeln konsequent einzuhalten. Wenn die Infektionszahlen dann wieder rasant steigen sollten, wird man alles wieder zurücknehmen müssen. Um den Preis von mehr Erkrankten und auch Verstorbenen. So ein Öffnungs- und Schließungs-Prozedere schadet übrigens auch der Wirtschaft. Wenn Eltern von Schulkindern erkranken, fallen sie aus. Wenn es Coronafälle in der Schule gibt, muss die Schule schließen. Wieder sind alle zu Hause. Was soll das auf Dauer denn werden?

  8. Die Entscheidungsträger wissen einfach nicht, wie heute unterrichtet wird. Frontal ausgerichtete Tischreihen sehe ich in den Grundschulen nicht mehr, wodurch sich die Einhaltung von 1,5-2m Sitzabstand nicht umsetzen lässt. Von den räumlichen Gegebenheiten und der Einhaltung der Hygienemaßnahmen durch die Kinder ganz abgesehen. Kooperatives Lernen, die Essenz der heutigen Lernkultur, ist aktuell nicht praktizierbar.
    Ein großer Teil der Lehrerschaft gehört außerdem zur Risikogruppe, die weiterhin nicht unterrichten darf. Vertreten werden diese nicht, von wem auch? Durch weitere Quereinsteiger gemäß dem Berliner Modell?
    Die Kitas bleiben wahrscheinlich bis zum Sommer geschlossen. Wer betreut u.a. die Kinder der Lehrkräfte?
    Man kann dieser Krise in einem Punkt danken – sie deckt die eklatanten Mängel unseres Bildungs- und Sozialsystems schonungslos auf. Möglich, dass beide in Zukunft zielstrebiger angegangen werden.

    • In Ihrem Kommentar leuchtet mir vieles nicht ein.
      1) Auch wenn Sie frontal ausgerichtete Tischreihen heutzutage in den Grundschulen nicht mehr sehen, lässt sich diese Anordnung doch kinderleicht herstellen.

      2) Auch von der Mode „kooperatives Lernen“ kann zwecks Abstandswahrung mehr auf „lehrerzentriertes Lernen“ umgeschaltet werden.

      3) Unser „Bildungs- und Sozialsystem“ hat zweifellos Schwächen. Ihre Behauptung, dass diese erst von der Corona-Krise so richtig aufgedeckt würden, kann ich allerdings nicht nachvollziehen. Mängel, die ich sehe, haben mit der Corona Krise herzlich wenig zu tun, auch wenn ich dem illusorischen Wunsch anhänge, unsere Klassenstärken seien nur halb so groß, so dass jedes Kind im erforderlichen Abstand zum nächsten sitzen kann.
      Das meinen Sie aber wohl nicht, wenn ich an Ihr „kooperatives Lernen“ denke.

  9. Coronaparty Schule
    Ich habe eine Tumorerkrankung.
    Es reduziert die weiteren Behandlungskosten und meine Lebenszeit, wenn ich durch diesen praktischen Ansteckungsweg an Covid 19 erkrankte. Gute Idee?
    Fassungslos

  10. Es ist die wirklich denkbar schlechteste Idee ausgerechnet die Grundschulen wieder zu öffnen. Wer kann denn für die Gesundheit der Kinder und Lehrer garantieren? Die hygienischen Zustände waren schon vor Corona sehr schlecht, die Schulen wurden in Deutschland zu spät geschlossen und jetzt- wo die Zahl der Infizierten weiterhin steigt will man ausgerechnet die Kleinen wieder zur Schule schicken…..wer denkt sich sowas aus???

  11. Elsa….einfach nur fassungslos…da die Kinder nicht den Hygienestandard in den Schule haben…und dann die Eltern und Großeltern mit Vorerkrankungen ..anstecken werden…der blanke Horror

    • Als arbeitende Bevölkerung die nicht in Kurzarbeit oder anderweitig zu Hause ist, stellt sich die Betreuung und die Vermittlung von Unterrichtsstoff als unlösbar zur Zeit. Dieser Zustand darf nicht weiter anhalten. Auch Kinder in der Schule können durch die Lehrer zur Sorgfalt angehalten werden. Dazu trägt natürlich auch die Erziehung im Elternhaus bei. Auch sollten zur Zeit freie bezahlte Pädagogen in sozialen Einrichtungen aushelfen und diese Mitarbeiter entlasten. Mit Schutzmaßnahmen wie in de medizinischen Einrichtungen (Krankenhäusern) wird sich auch niemand anstecken. Bleibt alle gesund aber denkt an die Anderen

  12. Da sieht man mal das diese Wissenschaftler der Leopoldina nur studierte Theoretiker sind. Nur wir Pädagogen wissen wirklich wie es praktisch in Kitas und Schulen ist. Das umsetzen ist eine logistische Meisterleistung und nicht mit Kleinkindern und Grundschüler umsetzbar….in die Kitas besteht kaum räumliche Kapazität um die Kinder aufzuteilen geschweige denn das es personell möglich wäre. Ich bin echt entsetzt über soviel unrealistischen Aussagen von angeblichen Wissenschaftlern. Von Schutzmaßnahmen kann gar nicht die Rede sein denn das ist nahezu unmöglich mit Kleinkindern und Grundschüler.

  13. Es ist schwierig eine Entscheidung zu treffen, aber die Schließung der Schulen und Kitas trifft auch gerade schwache Familien. Was passiert mit den Kindern in Familien mit Eltern die Alkoholiker sind, sozial – emotionale Defizite haben, sexuell übergrifflich sind. Ja sogar „normale“ Familien stoßen an Grenzen. Ich bin Erzieherin und kenne zb ein Kind das aufgehört hat zu sprechen in den letzten Wochen.
    Selbst bei meiner Tochter die sagt sie ist froh wenn sie nicht in die Schule geht merke ich in den letzten Tagen eine Art Depression.
    Ja das mag manch einer nicht als Grund sehen um sich einer gesundheitlichen Gefahr auszusetzen. Ich selber habe keine Angst vor Corona und sehe nicht das Kinder tatsächlich Betroffene sind. Beim nach lesen findet man keine Fälle darüber. Für mich ist das Risiko einer Verwahrlosung zu Hause größer. Menschen die zur Risiko Gruppe gehören, vorerkrankungen haben oder Angst und sollten zuhause bleiben dürfen. Wäre es nicht grundsätzlich eine Idee den Schulbesuch freiwillig zu gestalten?

  14. Ich bin einfach nur fassungslos und irritiert. Wie kann man nur so Verantwortungslos sein? Welche Maßnahmen sollen denn die Grundschulkinder einhalten? Mal abgesehen davon, sind die Abiturienten keine Menschen? Können sie nicht vorerkrankt sein oder ihre Eltern? Ist es so schwer die Schulen bis zu den Sommerferien für alle zu schließen?? Die ganze Zeit wird aussortiert, wer zur Schule kann und wer nicht, aber es wird nicht darüber nachgedacht, was passieren könnte, wenn sich der Virus weiter verbreitet? Er wird sich weiter verbreiten. Ja das wird er. Alles was jetzt aufgebaut wurde, wird zerstört und alle die wirklich Zuhause geblieben sind, sind umsonst geblieben. Die Menschen sind zu bequem. Hauptsache jeder kann wieder nach draußen und die Wirtschaft ernähren nicht wahr? Das ist so dermaßen dumm, dass ich selbst schon an der Intelligenz mancher zweifele. Waren Leopaldina und die ganzen Experten, schon mal in einer Schule oder habe diese von innen gesehen? Von welchen Hygienemitteln redet ihr? Von denen die ausverkauft sind? Ach wie albern ihr doch alle seid. Vor Corona gab es keine Seifen an der Schule, hat jemand schon mal die Toiletten betrachtet? Es gab nicht mal Toilettenpapier, aber jetzt wo Corona da ist, wird es Seife geben oder wie? Also wird es in jeder Klasse Desefektionsmittel, Masken, Seifen usw. geben. Ach ja und wie stellt man sich das vor? Abstand hin und her, keiner wird sich daran halten auch die Jugendlichen nicht. Es ist leider so. Die Schulen müssen für alle Schüler und Schülerinnen bis zu den Sommerferien zu bleiben ! Und dann auch noch diese Weisheiten: es wird alles gut werden. Quatsch, es wird alles schlimmer werden. Zu Beginn meinte man Masken würden nichts bringen, jetzt meint man jeder müsste bald in Zukunft eine tragen. Merkt ihr es selbst? In China hat das Virus 3 Monate gedauert und das mit harten Maßnahmen, hier wird es ganz bestimmt nicht kürzer dauern. Es wird sogar länger anhalten. An der Intelligenz der Politiker und der Leopaldina erkennen wir, dass Deutschland verloren ist. Noch nicht mal die Abiturprüfungen werden in so einer Zeit abgesagt, was bitte soll man dann noch von Deutschland erwarten?
    Was passiert denn wenn sich wirklich doch jemand infizieren sollte oder schon infiziert ist? Diese stecken dann andere an und dann werden die Eltern angesteckt, dann kommen noch die Freunde der Eltern und so geht es weiter. Die Ärzte arbeiten Tag und Nacht, wenn ihr schon an andere Familien nicht denkt, dann denkt doch bitte an die Ärzte wenigstens. Anstatt die Schulen für alle schließen zu lassen bis zu den Sommerferien riskieren wir das Corona nochmal die Gelegenheit bekommt, um sich weiterzuverbreiten. Wenn man voreilig reagiert, wird man sich mit den Konsequenzen auseinandersetzen müssen, so ist das nun mal eben. Man müsste warten, bis das Virus wirklich so dermaßen sein Ende erreicht, dass nicht mehr an einem Tag über 3000 neue Infektionen hinzukommen.

    Ich kann mir das nicht leisten. Ich habe selbst eine Familie. Eltern die vorerkrankt sind. Es geht nicht um mein Leben, sondern um das Leben meiner eigenen Familie, aber wenn es nicht eure Familie ist interessiert es euch auch nicht oder?

  15. Es ist schön, dass Sie keine Angst vor Corona haben kann aber auch schlecht ausgehen. Ja es gibt Gewalt in den Elternhäusern, die gibt es auch vor und nach der Schule und am Wochenende. Was doch so eine Schule oder Kita nun wichtig ist. Trotzdem geht es um die Gesundheit der Lehrer, Erzieher und Kinder und um Zeit, Lebenszeit auch und vielleicht gibt es ja auch allen zum Trotz bald schon eine Impfung. Ich finde die Meinungen zum Sterben von sogenannten Risikogruppen, die halt nur mal ein paar Monate eher unsere Welt verlassen, echt krass. Keiner weiß wirklich, was in ihm los ist oder einfach eine extreme Immunabwehr schließlich einen gesunden Menschen ersticken lässt. Ich habe immer mehr den Verdacht, dass hier der Versuch und Irrtum die Oberhand gewinnen soll. Bin seit 4 Wochen im Hort in der Notbetreuung. Die Kinder sind auch ohne Mundschutz total verunsichert und gestresst. Aus Frust spucken sich heute 2 Drittklässler erst mal an. Meine Kollegen haben zunehmend ein ungutes Gefühl, sie schlafen schlecht und es zerrt an den Nerven, was noch kommen mag. Und dann die Ruhe bei den Kindern behalten?! Das geht zu Lasten der allg. Gesundheit, da braucht es die Corona Erkrankung gar nicht mehr. Der Psychiater schreibt gleich mal mehrere Wochen krank, weil wir vorher schon nicht mehr topfit waren und es einen Mangel an Lehrern und Erziehern schon seit Jahren gibt.

  16. Es gibt viele Eltern und Kinder mit Vorerkrankungen. Ich habe Vorerkrankungen und einen Schulplichtigen Sohn .Wenn die Schulen wieder öffnen,dann laufen wir ins offene Messer.Wie sollen wir uns dann noch Schützen?

  17. Hallo.
    Ich bin selbst Mutter von 4 schulpflichtigen Kindern im Alter von 10 bis 16 Jahren. Ich finde es überhaupt nicht richtig das die Schulen jetzt schon wieder auch wenn es nur Stufenweise sein sollte wieder zu öffnen. Das ist definitiv viel zu früh. Ich unterrichte meine Kinder vormittags zuhause und es gibt immer Möglichkeiten zum lernen. Auch wenn ich selbst keine Lehrerin von Beruf bin arbeiten meine Kinder gut mit .Und die Klassenlehrer meiner Kinder haben sich angeboten das auch sie wenn es Fragen geben sollte jederzeit zu erreichen sind.
    Auch wenn es im Prinzip nicht das gleiche ist wie in einer Schule haben alle Schulen meiner Kinder genügend Stoff zum lernen gegeben. Klar ist Bildung und Weiterbildung wichtig heutzutage aber ich finde das die Gesundheit unserer Kinder und unserer Familie und vor allem der Gesellschaft wesentlich wichtiger ist als die Bildung zur Zeit. Kinder sind in diesem Alter noch gar nicht in der Lage die Gefahren richtig zu erkennen und umzusetzen. Sei es mit Abstand halten und Hygiene. Versuchen Sie einem Kind mal zu erklären das es in der Pause nicht spielen darf das stellt eine weitaus größere Herausforderung dar als von zuhause aus zu arbeiten. Und was ist mit der Gesundheit der Lehrer?Die Theologen von dem Institut überlegen irgendwie nicht richtig was das alles für eine Kettenreaktion zufolge haben könnte sollte man alles zu früh angehen. Was ist wenn sich Kinder trotz Hygiene Maßnahmen anstecken?was ist mit den Familien die sich unbewusst der Gefahr aussetzen müssen sollten auch sie einer Risiko Gruppe angehören so wie mein Mann. Er gehört auch einer Risiko Gruppe an und ich finde es einfach unverantwortlich alles so früh wieder zu lockern .Diese Menschen sind meiner Meinung nach einfach nur egoistisch und denken nicht an sich ihre Familie und vor allem unser Mitmenschen. Wo soll das denn alles nur hinführen. Selbst das Robert Koch Institut ist gegen eine zu frühe Lockerung. Es ist einfach zu gefährlich und man sollte es nicht unterschätzen. Es würden sich viel mehr Menschen in Gefahr begeben als wenn wir alle noch versuchen vernünftig zu sein und weiterhin durchhalten zumindest bis nach den Sommerferien. Ich hoffe wirklich das Frau Merkel eine vernünftige Entscheidung trifft und nicht unsere Kinder einer unnötigen Gefahr aussetzt.Ich werde egal wie morgen entschieden wird meine Kinder nicht einer Gefahr aussetzen die man so noch nicht kontrollieren kann.

  18. Die nationale Wissenschafts-Akademie Leopoldina nicht zu fassen? Der Virus ist immer noch da wie vor Paar Wochen als.die Schulen und Kitas Dicht gemacht würden. Wie kann man solchen Empfehlungen geben? Die sind auf keinen Fall bei kleinen Kinder umsetzbar!! Mundschutz, Anstand, Hoch Higyene??? Wie? Kinder tragen der Virus an Eltern die auch vielleicht zu Risiko Gruppen gehören. Es gibt auch keine Garantie dass Kinder nicht stark erkranken werden können! Frankreich hat alles bis Mitte Mai verschieben! Sind unsere Kinder und Familien einen Test? Unglaublich!!!

  19. Ich bin auch überrascht, dass so ein Vorschlag kam.
    Nun stellen wir uns vor :
    Masken , Platz , Hygiene und Personal ist da
    Wie essen und trinken unsere Kleinen?
    Spätestens dann muss doch die Maske runter?

  20. Ich bin eine alleinerziehende Mutter von drei Kindern im Alter von 5,7,13 Jahren. Wobei das Kind mit 5 Jahren zu den risikopatzienten gehört und ich selbst auch.
    Ich finde es ist viel zu früh, mit den kleinsten anzufangen. Mit den Abschlußjahrgänger wäre es möglich den schulbetrieb zu begleiten. Ich sehe es selbst, wenn meine Kinder ihre Freund sehen oder andere Kinder. Ist es sehr schwierig sie weiter auf Abstand zu halten, die Kinder blendend alles aus und wollen endlich wieder mit Kindern spielen. Dies ist verboten. Die kinderseelen sind sehr belastet dadurch und die Nerven liegen Blank ob bei Erwachsenen und Kindern.
    Ich würde meine Kinder ungern, eher garnicht losschicken wieder in die Schule und Kita. Da mir die Gesundheit aller Betroffenen Personen vor allen meiner Kinder vorgeht.
    Es ist wirklich für niemanden leicht und vorallen die richtigen Entscheidungen zu treffen.

    Liebe Grüße
    Steffi M.

  21. Die denken wircklich das Schüler Spielzeuge sind denen ist egal was mit Schüler pasiert die denken ans geld warscheinlich kein Eltern Teil wird ihre kinder in diesem zu stand zu schule usw schicken wollen erst mal garantie Sicherheit haben 2 Meter Abstand Masken tragen wer hält das draußen ein und in der schule werden die schüller nich lange einhalten können es gibt schüller lange weg haben bvg fahren müssen und in diesem Zustand kann sich auch kein Kind konzentrieren unsere kinder sind sehr wichtig werden es nicht zu lassen

  22. Es gibt viele Eltern und Kinder mit Vorerkrankungen. Ich habe Vorerkrankungen und einen Schulplichtigen Sohn. Wenn die Schulen wieder öffnen,dann lassen die uns ins offene Messer laufen. Wie sollen wir uns da dann noch schützen?

  23. Ich finde es im Hinblick auf die Gesamtsituation für jede Altersgruppe von Schülern unverantwortlich, die Schulen wie auch die Kitas wieder zu öffnen. Steigende Infektionszahlen sind da doch vorprogrammiert und richtig angefangen hat es bei uns noch nicht, aber das können die Personen, die solche Gutachten erstellen anscheinend nicht verifizieren. Die sitzen in Ihrem Home Office und brüten per Telefonkonferenz solche Fehlentscheidungen aus, da wahrscheinlich keiner von denen persönlich betroffen ist und es wieder nur ums Geld. Unfassbar, was der Gesellschaft zugemutet wird. Allein, dass die Abiturienten unter diesen Umständen zum Ablegen des Abiturs genötigt werden und sich einem nicht sicheren Infektionsschutz aussetzen sollen, die Vorbereitung fehlt und soziale, psychische und physische Aspekte nicht berücksichtigt werden. Das ist auch unfassbar. Die tun so, als würden sie den Kindern was schenken, aber, dass sie für ihre bisher erlangten Noten auch hart gearbeitet haben, sieht keiner von denen. Wir leben in einem Ausnahmezustand gerade. Hat das schon mal jemand erfasst?? Welchen Stellenwert haben die Kinder in diesem Land, dass sie für solche Experimente benutzt werden?? In dem Punkt sind uns andere Länder wirklich voraus. Aber hier muss immer auf Messers Schneide gehandelt werden. Anstatt mal aufzuwachen, wird mit Ignoranz und Machtspielchen reagiert. Was muss noch passieren, damit die Regierung mal zuhört?? Aber die interessiert es überhaupt nicht, was die Leute sagen, die lesen das wahrscheinlich nicht mal. Die leben in einer anderen Welt und verdienen ihr sicheres Geld mit Diskussionen, die am realen Leben vorbeigehen. Sprechen davon, wir schaffen die Krise zusammen, zum Wohle der Bevölkerung…Sieht man jetzt wieder, die Kinder sind die Leidtragenden und müssen die Zwänge der da oben über sich ergehen lassen. Wer da letztendlich auf der Strecke bleibt, interessiert die sicherlich nicht, die haben alle ihr Schäfchen im Trockenen. Gute Pensionen, hohe Diäten…Lösungen auf menschlicher Ebene sehen anders aus. So, das musste ich mal loswerden. Das hält man langsam nicht mehr aus. Wut, Angst und Enttäuschung über soviel Unfähigkeit und Unverständnis von der Politik, macht die Menschen fassungslos.

  24. Ich bin selbst Schüler und weiß wie es an Deutschen Schulen aussieht. Dazu kann man nur Katastrophe sagen. Ich würde natürlich auch gerne meinen MSA schreiben wollen, aber, wenn man jetzt mal realistisch ist, wenn man die Klassen aufteilt woher nehmen wir die Lehrer es gibt einen großen Mangel an Lehrern/innen. Auch kann man den mindestabstand nicht in Klassen räumen einhalten und es gibt auch zu wenige Klassen raume, um die Klassen aufzuteilen. Es gibt noch mehr dinge die ich aufzählen kann, aber ich muss leider sagen das wenn die Schulen und Kitas wieder Öffnen, dann wird sich kaum einer an die Masken Pflicht halten egal, ob Schüler oder Lehrer. Es denke ich glaube ich auch besser, wenn man anhand der schon erbrachten Leistungen den MSA oder das Abi bekommt. So verhindern wir viele weitere Ansteckungen und Verbreitung, dann sollen Schüler sich einfach dafür bei Krankenhäusern, Betrieben bewerben… um langsam alles wieder zum Laufen zu bringen und damit das Medizinische Personal noch mehr entlastet wird, so wie andere Systemrelevante Betriebe. Dies ist nur meine Meinung. Es gibt bestimmt leute die das komplett anders sehen.

  25. Also ich bin absolut sprachlos,sollten die Schulen in dieser Corona Krise schnell öffnen!
    Sind die Kinder Versuchskaninchen ?
    Da sind meine Kids zuhause besser aufgehoben , als sich in der Schule anzustecken !!!
    So würde der Virus nicht eingedämmt ,sondern
    Würde sich mehr verbreiten.

  26. Ich möchte meine Kinder nicht dieser Gefahr aussetzen.Ich frage mich wie viele Kinder wohl allein durch eine einzige Türklinke in der Schule angesteckt und/oder zum Überträger gemacht werden,wie viele Familien dadurch wohl in eine Tragödie getrieben werden könnten und wie man ein solch experimentelles Handeln rechtfertigen könnte,wenn Menschenleben dahinter stehen,später in Prozentzahlen kleingerechnet große,schlimme Spuren hinterlassen.
    Wenn es denn so sein soll,dass die Schulen nun unbedingt schnell wieder geöffnet werden sollen,dann ist mindestens die Schulpflicht auszusetzen.
    Komme was wolle,aber es gibt Eltern die möchten ihre Kinder der Gefahr nicht aussetzen.Welches Kind wird es sich verzeihen können,wenn auch nur als Überträger,Schlimmeres in der Familie zu verantworten,selbst wenn man von keiner Verantwortung sprechen kann.
    Ich bin auch nur ein Kind,eine Tochter,eine Mutter…..Nachholbare Bildung steht nicht vor der Gesundheit.Diverse Hygiene-Maßnahmen für Kinder sind nichts als eine Ausrede,für den Fall das es schief geht,dann gibt man einfach dem Mangel an durchgesetzten Maßnahmen die Schuld.
    Jedem sollte doch im Vorfeld klar sein das solche Regeln bei Kindern nicht durchzusetzen sind.
    Und die Lehrer?Die sitzen dann in Glaskästen?
    Das wäre ein sehr kühles Klima ohne Klassengemeinschaft,da mit Kontaktverbot…?
    Wird das ganze auch mal bis zu Ende gesponnen?
    Was passiert mit den Kindern und den Eltern die aus diesem Grund die Gefahr der Schulpflichtverletzung eingehen,weil diese Gefahr eher zu vertreten ist für einige oder viele Eltern?
    Viel wichtiger als jetzt die Schule,finde ich die Öffnung auch kleinerer Geschäfte und Existenzen unter bestimmten Voraussetzungen.
    Warum darf ein Blumenladen denn nicht öffnen und einzeln Kunden bedienen wie der Bäcker?Warum stehen zwanzig Leute in einem Fahrstuhl *Ironie*
    Warum bekommt ein Teil es nicht hin seine Kinder selbst und digital zu unterrichten?Andere Länder zum Vorbild…
    Verdammt nochmal,schützt unsere Gesundheit,stellt die Schule hinten an und unterstützt Familien die Unterstützung brauchen,damit keiner verloren geht…

  27. Ich finde es zu früh die Kinder in die Schule zuschicken. Mein Sohn geht in die 6. klasse und gehört Tour Risiko Gruppen, ich weiß nicht was ich denn machen soll, da die Angst das er Corona bekommt und das nicht gut ausgehen könnte.
    Darüber sollten sich die Kanzlerin und Minister sich Gedanken machen sollten. Über die Kinder, die zu denn Risiko Gruppen gehören.
    Ich hätte große Bedenken und Bauchschmerzen mein Kind zur Schule zuschicken.

  28. Man sollte auch einmal die Kehrseite einer Schulöffnung bedenken.
    Wir leben hier auf dem Land, unsere Kids fahren mit dem Bus in die Schule. Die Schulbusse sind gnadenlos überfüllt, es gibt keine freie Sitzplätze, die Kinder stehen sogar im Gang des Buses, eng aneinander gedrängt.
    Ein Mindestabstand kann hier nicht eingehalten werden.
    An der Bushaltestelle wo zugestiegen werden muß stehen 50 Kids um in den Bus einzusteigen, bzw. die darauf warten das dieser kommt.
    Gerade bei der Desinfektion der Hände beim betreten der Schule werden viele jüngere Kids sehr schnell Wunde Hände haben, da diese so lange eingerieben werden muß bis die Hände wieder trocken sind und die Inhaltsstoffe verflüchtigt sind. Gerade jüngere Grundschüler kehren zum Alltag zurück, spielen, toben im Pausenhof, so daß auch kein Mindestabstand gewährt wird. Wir haben kaum Masken für unser Pflegepersonal, wenn jeder Schüler Masken bekommt, müssen diese auch regelmäßig erneuert werden, da werden Kapazitäten benötigt.
    Ich bin mal gespannt wie dies gehandhabt wird.

  29. Ich bin sprachlos. Wie soll das klappen das vorallem Kleinkinder in Kitas abstand halten sollen,mit Masken rumlaufen sollen. Den Kinder ist schon zuhause langweilig vermissen ihre Schulen und Freunde,dann öffnet die Schulen und Kitas und dann abstandhalten. Was für ein Schwachsinn und dazu noch unverantwortlich. Also ich werde meine Kinder bestimmt nicht in die Schule, schickenwobei sich die Situation nicht viel gebessert hat.

  30. Ich arbeite an einer Grundschule als Erzieherin und bin auch in den Lernzeiten dabei. Meine Kinder gehen in die 5.und 7.Klasse.
    Also genau dieser Altersbereich der jetzt anfangen soll.
    Grundschulkinder halten keinen Abstand. Die Altersstufe meiner Kinder genauso wenig. Im Notdienst(3-4Kids) derzeit sehe ich es nur zu gut .Selbst da ist an Abstand nicht zu denken. Hände waschen Fehlanzeige – sie vergessen das eben einfach. Wir schicken immer wieder die Kids zurück zum Hände waschen(es gibt im übrigen auch kein warmes Wasser). Das Desinfizieren finden Sie noch lustig und wird somit auch einfach mal so verspritzt.
    Sollten sich meine Kinder anstecken und wir dadurch in Quarantäne kommen, fällt eine Arbeitskraft aus (nämlich ich da ich alleinerziehend bin) und eventuell muss wieder eine Schule unter Quarantäne gestellt werden.
    Was haben wir damit dann gewonnen?
    Da in Italien eh im Mai die Sommerferien beginnen wird nicht mehr geöffnet, in den USA (Michigan) gibt es Homeschooling. Australien hängt ebenfalls hinterher und in Österreich soll es erst im Mai langsam wieder los gehen.
    Ich verstehe das die Schulabgänger ihre Prüfungen machen sollen und auch wollen. Doch finden sie danach eine Ausbildungsstelle?
    Die Uni’s wollten nach meinem letzten Stand ein Online Semester beginnen.
    Also was bringt es den Shutdown bei den jüngsten zu beginnen, außer das die Eltern wieder arbeiten können. Allerdings eben auch nicht alle. Das Leben so wie es vorher war kann noch lange nicht beginnen.
    Haben die Politiker anscheinend immer noch nicht begriffen. Da sowieso jeder Politiker, Forscher und und und was anderes sagt.
    Ich wäre mal langsam für die Wahrheit, die Studien zu veröffentlichen und eine einheitliche Regelung.
    In meinen Augen ist es unverantwortlich jetzt schon alles langsam wieder hoch zu fahren in den Kitas und Schulen.

  31. Schämt euch! Was ist denn das für eine Empfehlung
    Nein, das wird nicht funktionieren, weder mit den Hygieneregeln , Maskenpflicht und Abstand halten. (Wo sind die Seife, Warmwasser, Handtücher???Masken??)
    Unsere Schulen und Kitas sind doch keine Corona Versuchslabore!!!Schützt das Leben der Kinder, der Angehörigen und der Lehrer!!
    Die Kinder könnten über ein Fernsehprogramm bis Sommer unterrichtet werden, denn TV gibts in jedem Haushalt. Da wären die GEZ Gebühren mal gut angelegt.

    P.S. Ich arbeite in einer Mittelschule und gehöre zur Risikogruppe.

  32. Ich finde es unfassbar,in solch einer Lage die Schulen zu öffnen. Man muss doch Mal an den Risikogruppen denken. Die sind den Gefahren völlig ausgeliefert. Wie sollen die Abiturentinnen und Abiturienten in solch einer extremen Lage die Prüfungen absolvieren?
    Sie haben vielleicht Risikogruppen im Haushalt oder ihre Eltern gehören dazu. Wie soll sich da jemand auf das Abitur konzentrieren?

  33. Ich bin Schulbegleiterin, Mutter und Tochter von Risikopartienten. Ich sehe das Öffnen der Schulen für die 4. Klassen mit großer Sorge! Ich verstehe auch nicht den Zweck. Die 4. Klassen sind ja schon an den weiterführenden Schulen zum größten Teil angemeldet. Entlastet werden die Eltern auch nicht – eher noch mehr belastet. Es wird ja meist gestaffelt damit nicht nur ca 10 Kinder in einem Raum sind und Rundumbetreuung mit Mittagessen gibt es auch nicht. Kinder die alleine nach Hause laufen sind dann auf sich gestellt . Und wie schon erwähnt kann man Kinder in diesem Alter nicht ruhigstellen und mit Regeln zu ballern. Wenn sie sich nach so langer ZEit wieder alles sehen werden sie sich umarmen wollen . Ich wurde jeden Morgen umarmt und Kinder wollten mein Hand halten. Bei den Kinder die von uns Schulbegleiter betreut werden geht nur Körperkontakt.
    z.B ein Autist oder ADHS Kinder dass Wutausbrüche hat oder sich nicht an Regeln halten kann..wie soll das funktionieren???? Und jedes Kind trägt dann den Virus in sein Umfeld . Und die Lehrer und Schulbegleiter müssen sich dem aussetzen?? Ist überhaupt durchdacht wie bei einem Coronaverdacht reagiert werden soll während der Schulzeit?? Schade, schade..jetzt haben wir alle soviel geleistet und waren tapfer und durch die neuen Lockerungen sehe ich leider schwarz!

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