Planlos ins nächste Schuljahr: Wie die Kultusminister sich in Corona-Zeiten blamieren

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Ein Kommentar von News4teachers-Herausgeber ANDREJ PRIBOSCHEK.

Die Kultusminister haben sich aus ihrer Verantwortung gemogelt. Der Beschluss, nach den Sommerferien „regulären Schulbetrieb nach geltender Stundentafel“ stattfinden zu lassen – also ohne die außerhalb der Klassenzimmer weiterhin geltende Abstandsregel –, ist eigentlich gar kein Beschluss. Denn der Vorbehalt lautet: „… sofern es das Infektionsgeschehen zulässt“. Wer wollte dagegen etwas einwenden? Auf die entscheidenden Fragen – etwa: Wann lässt das Infektionsgeschehen denn normalen Unterricht zu? Wie viele infizierte Schüler sind nötig, um eine Schule zu schließen? Wie sieht der Hygieneschutz an weiterführenden Schulen mit wechselnden Fächern und Kursen aus? – bleibt die  KMK Antworten schuldig.

Schutzmaßnahmen? Wer braucht die noch? Foto: Shutterstock

Ein Schutz- und Hygienekonzept, so heißt es lediglich, werde jetzt erarbeitet. Bis zum Ende der Sommerferien liege es vor. Wie bitte? Die Kultusminister schüren Erwartungen bei Eltern und wecken Ängste bei Lehrern – ohne eine konkrete Idee davon zu haben, wie in der Corona-Krise mit täglichen Großveranstaltungen namens Schule umzugehen ist? Sie wollen die Kollegien ernsthaft unvorbereitet aufs nächste Schuljahr in „schöne Ferien“ schicken? Wie sieht denn der Unterricht danach aus? Werden die Lücken, die im laufenden Schuljahr bei den Schülern entstanden sind, irgendwie berücksichtigt, gar aufgearbeitet? Oder gelten bruchlos die Lehrpläne weiter – und Lehrer wie Schüler müssen halt sehen, wie sie mit dem Vorgaben zurechtkommen? Gibt es weiter Fernunterricht? Und wie sieht der dann aus?

Kultusminister zeigen sich mit der Krise überfordert

Das Beschlusspapier der KMK von gestern ist ein Armutszeugnis – eine Sammlung von Selbstverständlichkeiten. Darin heißt es: „Die Länder stellen sicher, dass Schülerinnen und Schüler ihre angestrebten Abschlüsse im Schuljahr 2020/2021 erreichen können.“ (Toll – es soll Abschlüsse geben!) „Die Länder ergreifen geeignete Maßnahmen, um mögliche Lernrückstände zu überwinden.“ (Aha – und welche? Dazu wollen sich die Minister „fortlaufend beraten“ lassen.) „Die Länder werden die Digitalisierung des Lehrens und Lernens weiter vorantreiben.“ (Echt? Sogar noch weiter als jetzt schon?)

Viele Kultusminister, zugegeben: nicht alle, zeigen sich mit der Krise überfordert. Man hat als Beobachter den Eindruck, dass ihre Kapazitäten damit erschöpft sind, die Schulöffnungen möglichst schnell voranzutreiben. Hauptsache, die Vorgaben der Parteistrategen werden erfüllt. Anders ist es kaum zu begründen, dass in einigen Bundesländern kurz vor den Ferien die Grundschulen genötigt werden, ihre gerade eingefahrenen Modelle für den Schichtunterricht über Bord zu werfen, um nochmal flott zehn Präsenztage irgendwie hinzubekommen. Anders ist es auch nicht zu erklären, wie beharrlich der Stand der Forschung – genauer: die nach wie vor dünne Studienlage – hinsichtlich der Wirkung von Schulöffnungen ignoriert wird.

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Es ist grotesk, wenn sich stattdessen Kultusminister hinter angeblich „führenden Wissenschaftlern“ verstecken, die sich bei näherem Hinsehen als Ärzte-Lobbyisten entpuppen, oder wenn Landesregierungen selbst Studien in Auftrag geben, die schon vom Setting her keine Erkenntnisse für Schulöffnungen bringen können, weil die Daten nur während der Schulschließungen erhoben wurden.

Niemand weiß, wie das Experiment Schulöffnungen ausgeht

Warum werden Schüler und Lehrer nicht wenigstens regelmäßig getestet, um schnell auf mögliche Ausbrüche reagieren zu können? Ob in Göttingen, in Gütersloh, in Magdeburg oder aktuell in Berlin-Neukölln – bei allen Corona-Hotspots der vergangenen Tage waren Kinder betroffen, zumeist auch nachweislich infiziert (obwohl sie doch eigentlich nahezu Corona-resistent sein sollen). Wie stellen die Kultusminister im nächsten Schuljahr sicher, dass ein solcher Ausbruch nicht unbemerkt das Virus in Schulen trägt und sich dort unkontrolliert weiterverbreitet? Darauf hätte man schon gerne eine Antwort gehabt. Und zwar BEVOR die Streichung der Abstandsregel in Aussicht gestellt wurde.

Es wäre jetzt an der Zeit, dass die Kultusminister ehrlich bekennen: Niemand weiß, wie das Experiment Schulöffnungen ausgeht – auch sie nicht. Ein solches Eingeständnis hätte allerdings eins zur Folge: Die Zeit einsamer Entscheidungen wäre vorbei. Betroffene – also Schüler, Eltern und Lehrer – müssten zwingend in die Planungen einbezogen werden. Die GEW und der VBE fordern seit Wochen „runde Tische“. Die wären tatsächlich dringend geboten, um mit Blick aufs nächste Schuljahr endlich voranzukommen. Die KMK allein, das hat sie spätestens jetzt bewiesen, ist mit der Krise überfordert.

Der Autor

Der Journalist und Sozialwissenschaftler Andrej Priboschek beschäftigt sich seit 25 Jahren professionell mit dem Thema Bildung. Er ist Gründer und Leiter der Agentur für Bildungsjournalismus – eine auf den Bildungsbereich spezialisierte Kommunikationsagentur, die für renommierte Verlage sowie in eigener Verantwortung Medien im Bereich Bildung produziert und für ausgewählte Kunden Content Marketing, PR und Öffentlichkeitsarbeit betreibt. Andrej Priboschek leitete sieben Jahre lang die Öffentlichkeitsarbeit des Schulministeriums von Nordrhein-Westfalen.

Der Bildungsjournalist Andrej Priboschek. Foto: Tina Umlauf
News4teachers-Herausgeber Andrej Priboschek, Gründer und Leiter der Agentur für Bildungsjournalismus. Foto: Tina Umlauf

In eigener verlegerischer Verantwortung bringt die Agentur für Bildungsjournalismus tagesaktuell News4teachers heraus, die reichweitenstärkste Nachrichtenseite zur Bildung im deutschsprachigen Raum mit (nach Google Analytics) in den vergangenen drei Monaten jeweils mehr als 1.000.000 Leserinnen und Lesern monatlich und einer starken Präsenz in den Sozialen Medien und auf Google. Die Redaktion von News4teachers besteht aus Lehrern und qualifizierten Journalisten. Neben News4teachers produziert die Agentur für Bildungsjournalismus die Zeitschriften „Schulmanager“ und „Kitaleitung“ (Wolters Kluwer) sowie „Die Grundschule“ (Westermann Verlag). Die Agentur für Bildungsjournalismus ist Mitglied im didacta-Verband der Bildungswirtschaft.

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Tepe fordert von Kultusministern, das nächste Schuljahr endlich „seriös“ vorzubereiten – unter Mitwirkung der Lehrerschaft

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41 KOMMENTARE

  1. !Hauptsache, die Vorgaben der Parteistrategen werden erfüllt. Anders ist es kaum zu erklären, dass in einigen Bundesländern kurz vor den Ferien die Grundschulen genötigt werden, ihre gerade eingefahrenen Modelle für den Schichtunterricht über Bord zu werfen, um nochmal flott zehn Präsenztage irgendwie hinzubekommen. Anders ist es auch nicht zu erklären, wie beharrlich der Stand der Forschung – genauer: die nach wie vor dünne Studienlage – hinsichtlich der Wirkung von Schulöffnungen ignoriert wird.“ Meine Grundschul-KollegInnen und ich sehen es ebenso. Vielen Dank für diesen treffenden Artikel! Es ist wahrlich grotesk, was wir gerade erleben. Man fühlt sich ausgeliefert und mit dem Risiko alleingelassen.

    • Wieso kommt mir jetzt die schöne Helene in den Sinn: Atemlos in den Schacht….

      Vielen Dank für diesen sehr treffenden Artikel.
      Ich hoffe wirklich sehr, dass Frau Merkel ihre Kultusminister zurückruft.
      https://www.t-online.de/nachrichten/deutschland/id_88077356/suche-nach-loesungen-kultusminister-beraten-ueber-schule-nach-den-sommerferien.html?amp_js_v=0.1&usqp=mq331AQFKAGwASA=
      Demnach hat sie der Öffnung nach den Sommerferien ohne Abstandsregel nicht zugestimmt.

      Ich wiederhole mich auch an dieser Stelle gerne mal wieder: die Teilnahme an diesem unwürdigen Menschenexperiment muss freiwillig sein!
      Ich will als Eltern entscheiden dürfen, ob mein Kind in die Schule geht unter diesen Umständen.und zwar durch eine gesezzliche Regelung!
      Ich lasse mich nicht zum Opfer derer machen, die schlicht die Gefährdung der Gesundheit ausblenden und die Schulpflicht vor das Recht auf Unversehrtheit stellen.
      Jeder der das anders sieht darf gerne in den Urlaub in die Türkei fliegen und ohne Sicherheitsabstand und Mundschutz auch wieder einkaufen.
      Wer sich die endlich öffentlich geteilten Informationen zu den Langzeitfolgen von Covid 19 aufmerksam durchliest, darf durchaus besorgt sein, nicht nur um die Risikopatienten, die in dieser Diskussion schon längst abgehängt wurden.
      Es wird viele junge Menschen mit Langzeitschäden geben. Das Kawasaki ähnliche Syndrom bei Kindern ist hinweisgebend für die Schäden, die das Virus auch im Gefäßsystem von (gesunden, jungen) Erwachsenen hinterlässt, mit entsprechenden erhöhtem Risiko eines Schlaganfall in der Folge.
      Abgekürzt: keiner weiß, ob er nach einem Infekt als Gemüse aufsteht und noch zu gebrauchen sein wird. Es wird mindestens 1/4 der Bevölkerung betreffen. Ca. 20 Mio und mehr.
      Es geht darum einen Zeitraum zu überbrücken, bis es massenverfügbare Medikamente gibt, die einen schweren Verlauf mit Covid-19 beherrschen. Sonwie es aussieht kommen die Forschungen langsam zu Ergebnissen.
      Solange sollte der Gesundheitsschutz aller Beteiligten ( der Schule ) vor dem Recht auf Bildung stehen. Eltern müssen schlicht mal verstehen, dass das System Schule als Aufbewahrungsanstalt gerade zum Schutz aller ausfällt.

      Gaaaaaanz ehrlich Schule und der eingeforderte Leistungsterror vieler Eltern ist tatsächlich gerade nicht unser vornehmlichstes Problem.

  2. Vielleicht würde es schon helfen, Fachleute für den jeweiligen Bereich zu Ministerin zu machen…
    Ärzte zu Gesundheitsministern, Lehrer zu Schulministern etc.
    DAS fände ich mal eine wirklich innovative Idee.

    Sorry, aber nach den Vorgängen der letzten Wochen kann man wohl nur noch in Sarkasmus verfallen und auf Wunder hoffen, die uns unversehends alle über die Ferien immun machen.
    Und zwar ALLE, die irgendwie mit irgendwem Kontakt haben, der mit Schule zu tun hat.
    Das ist die breite Mehrheit der Bevölkerung!
    Jedes Kind hat Eltern, Geschwister, Freunde, Großeltern, Nachbarn, Chefs der Eltern, Mitarbeiter der Eltern, Freunde der Mitarbeiter der Eltern usw.

  3. Ich arbeitet an einer Grundschule mit Knapp 300 Schülern. Wie aber sollen Schulen mit 1000 Schülern und mehr die Öffnung a) organisieren und b) ohne Ausbrüche überstehen? Wir sind bereits an unserer Schule jeden Tag an Grenzen gestoßen und geraten täglich hundertfach in potentiell ansteckende Situationen. Das Wort Verantwortungslosigkeit reicht in seiner Dimension im Grunde nicht mehr aus, um zu beschreiben, auf welche Weise hier agiert wird.

    • Eine Schule mit 1.000 SuS hat dann allenfalls ein Siebtel der Infizierten wie die Fa. Tönnies mit 7.000 Mitarbeitern.

      Was ich an der derzeitigen nachrichtenlage bemängele ist die anchricht, dass 7.000 Mitarbeiter in Quarantäne geschickt worden sind. Das ist falsch, da viele dieser Mitarbeiter – auch die aus dem EU-Ausland – hier mit Familie leben, muss die genante Zahl mal sieben genommen werden. Es gibt auch die meinung, dass mit dem fünffachen gerechnet werden muss. Das heißt für Rheda-Wiedenbrück und Umgebung, wozu auch dei Kreise Soest, Warendorf, die Städte Bielefeld und Hamm gehören sowie das Osnabrückerland in Niedersachsen, dass im genannten Raum sich zwischen 20.000 und 30.000 Personen in Quarantäne befinden (müssten) und diese hoffentlich auch einhalten.

      Hoffen wor das kein Tönnies-Mitarbeiter am Anfang der Woche von D’dorf aus mit in den Urlaub auf dei Ballearen geflogen ist.

      Also alle ‚mal locker machen und den Armin – nicht den in Detmold sondern den in D’Dorf – hinter seiner Plexiglasverkleidung im Plenarsaal hervorlocken und mit ihm ganz locker über die Lockerungsbestrebungen diskutieren. Vielleicht lockt das dann auch Y.G. aus der Reserve, und sie verliert ihr Dauerlächeln.

      • Ich habe hier mehr Probleme mit Legionellen- und Clamydien-Pneumonien, die eine invasive Beatmung erforderlich machen, mit inversed ratio ventilation, Bauchlagerung und einer Kreislaufinstabilität verbunden sind.
        Die wenigen Patienten mit positiveen Corona-Befunden sind weitgehend symptomlos, sie sind isoliert und lafe auf ihren Zimmern mit Balkon herum.

        • Sie ignorieren ja auch beharrlich bis dato sich zu evt. Spätfolgen der Erkrankung zu äußern. Und darin liegt für mich die unentdeckte Gefährlichkeit des Virus.
          Symptomlos zu sein, sagt nichts aus und es zeigt wie wenig Fachkenntnis Sie besitzen. Es werden immer mehr Arbeiten veröffentlicht, die Langzeitfolgen einer – auch bei einem sehr milden akuten Verlauf – Infektion mit dem Virus beschreiben. Ich habe mehrmals schon auf einige diese Veröffentlichungen hingewiesen. Übrigens ziehe ich mir ihren Schuh des Lehrerbashing nicht an, da ich kein Lehrer bin. Biologen sind aber auch in der Lage wissenschaftliche Veröffentlichung zu lesen. Hier eine andere Schilderung als die Ihre von Kollegen:
          Frankfurter Arzt im Kampf gegen Corona: „Mich macht die Lockerheit der Menschen fassungslos“
          https://www.fnp.de/frankfurt/frankfurt-corona-krise-uniklinik-aerzte-harter-alltag-13801732.amp.html?__twitter_impression=true
          Einige, die wir nur mit Sauerstoff, aber ohne künstliche Beatmung behandelt haben, berichteten uns am Telefon, dass sie auch nach mehreren Wochen noch nicht wieder hergestellt sind. Vor allem das ist ein starker Unterschied zur Grippe.

          Laut einer Umfrage der Organisation für Atemwegserkrankungen Longfonds haben Menschen, die mit Coronavisrus infiziert sind, aber nicht ins Krankenhaus eingeliefert wurden, Monate nach ihrer ersten Erkrankung mit schwerwiegenden gesundheitlichen Auswirkungen zu kämpfen . Etwa 95% der 1.600 Befragten, von denen 91% nicht ins Krankenhaus eingeliefert wurden und 43% nie offiziell diagnostiziert wurden, gaben an, drei Monate nach der Infektion Probleme mit normalen Alltagsaktivitäten zu haben. Anhaltende Symptome sind Müdigkeit, Atemnot, Kopfschmerzen, Muskelschmerzen und Herzklopfen. Das Durchschnittsalter der Befragten beträgt 53 Jahre.

          Die meisten Befragten, etwa 85%, gaben an, vor der Infektion keine gesundheitlichen Probleme zu haben!
          https://www.dutchnews.nl/news/2020/06/coronavirus-takes-a-shocking-toll-on-health-patient-survey/

          Abstandsregeln und Masken in der Schule gänzlich zu unterlassen halte ich für grob fahrlässig und zwar für alle Beteiligte – auch für die indirekte betroffen Elternschaft.
          Die Frage, ob Masken und Abstandsregeln die Verbreitung von SARS-CoV-2 verhindern können, ist eine Frage, die man einerseits auf Basis dessen, was man von SARS-CoV-2 weiß, aerosole Übertragung, hohe Viralität, lange Überlebensfähigkeit und schnelle Reproduktion mit hoher Virenlast, mit gesundem Menschenverstand beantworten kann: Natürlich schützen Masken und entsprechender Abstand.
          Und wenn sich keine langanhaltende Immunität aufbaut – worauf einige Studien hinweisen -, sieht das Risiko nochmals anders aus. Hier wird entscheidend sein inwieweit sich sog. memory cells (memory lymphocytes) bilden.
          Neue Studien zu Immunität sagen 40% der Asymptomatischen haben nach kurzer Zeit keine A-körper mehr,trotzdem zeigen viele von ihnen Lungenveränderungen…… Herdenimmunität ist fraglich und Schweden kapituliert derzeit.

          Deshalb muss Schule neu gedacht werden und Deutschland tut so, als sei für uns die Pandemie zu Ende.

          • „Deshalb muss Schule neu gedacht werden.“ Genau hierzu scheinen die Kultusminister nicht bereit zu sein. Statt digital gut ausgestatteter Schulen mit kleineren Lerngruppen praktizieren wir Frontalunterricht wie zu Kaisers Zeiten mit 30 Kindern in einer Klasse.

      • Wieso?
        Es werden doch weiterhin nur die Erstkontakte in Quarantäne gesetzt.

        Die Kinder der Mitarbeitenden sind, sofern die Eltern (noch) nicht als infitziert getestet wurden, nur Zweitkontakt und könnten weiter zur Schule gehen, wenn sie geöffnet wären.

        Aber bestimmt ist alles nur ausgedacht, klarer Fall von Bielefeldverschwörung!

        • Typischer Fall von hysterischer Grundstimmung und Angstmacherei.
          Sehen sie sich einmal die Fallzahlen in ihren jeweiligen Landkreisen und kreisfreien Städten unabhängig von den regionalen Ausbrüchen in Schlachthöfen an.
          Es ist möglich das Virus in seiner regionalen Ausbreitung einzugrenzen.
          Das Risiko an SARS-Covid-19 zu erkranken ist heute sehr viel geringer als zu Beginn der Pandemie, und Kinder gehören zur Personengruppe die kaum erkrankt sowie sehr viel weniger zur Verbreitung des Virus beiträgt als Erwachsene.

          • Nein nein, die Schule ist virenfreie Zone. Die stecken sich alle völlig unabhängig voneinander zuhause an oder meinetwegen auch im Bus, aber nicht in der Schule. Niemals in der Schule!….und die Erde ist eine Scheibe. Ihr mangelndes Fachwissen ist bezeichnend.
            Dem israelischen Virologen billige ich mehr Kompetenz zu Zusammenhänge mit dem Virusgeschehen einzuordnen als Ihnen.
            Israelischer Virologe warnt vor Regelbetrieb an deutschen Schulen “Erstens: Wir müssen zu kleinen Klassengruppen von maximal 10 bis 15 Schülern zurückkehren. Zweitens: Masken müssen immer getragen werden. Wenn es zu heiß ist, muss der Unterricht ausfallen.

            Mit Recht wird kritisiert. Lehrer haben Fürsorgepflicht und Aufsichtspflicht, die wird schlichtweg nicht mehr einzuhalten sein. Fakt : man setzt Lehrer, Schüler und Angehörige einer Gefahr aus die weitreichende gesundheitliche Schäden impliziert und damit die ganze Gesellschaft. Leider werden viele Schulen vermutlich auf das Mantra der uneingeschränkten Schulöffnung nach den Ferien vertrauen. Kann nur zu einer kontinuierlichen Weiterentwicklung der Distanz-Konzepte raten. Beim kurzen Besuch im Supermarkt Abstand und Maske und in kleinen Klassenräumen den ganzen Vormittag beides nicht. Finde den Fehler…

          • Wieso, das gesagte trifft doch auf GT zu. Die Tönniesmitarbeiter, die positiv getestet sind werden unter Quarantäne gestellt, dei Familienangehörigen als Zweitkontakte nur bedingt. Das ist doch der Grund für die Schulschließungen. Hinzu kommt, wie unterscheiden Sie den derzeit bereits positiv geteste und noch nicht getestete Tönnies-Mitarbeiter? Sehen Sie dennen das an, wenn Sie mit denen gemeinsam durch die Gütersloher City schlendern, im noch bestehenden Karstadt Galerie Kaufhof shoppen oder diese sonstwo treffen? Wozu muss die Bw eigentlich Corona-Scouts zusätzlich zu den 25 Uniformierten, die für das Abstreichen und die Dokumentation gebraucht werden, schicken? Vermutlich weil die positiv Getesteten bei dem schönen Wetter so gerne in ihren Unterkünften sitzen. Das sind im übrigen nicht nur die Werkvertragsarbeiter, die in Sammelunterkünften in der Region untergebracht sind, sondern auch direkt bei Tönnies Beschäftigte, die mit ihren Familien in der Region wohnen.

            Interessant auch die anchricht, dass nach den Testungen die Zahl der Bargeldabhebungen in der region sprunghaft angestiegen ist bzw. ganze Konten leergeräumt worden sind. Braucht man sein gesamtes Guthaben, wenn man die nächsten zwei Wochen brav in Quarantäne zuhause verbringen möchte?

  4. Der Föderalismus hat uns im Schulbereich noch nie etwas Gutes getan. Man sollte die Verantwortlichkeit dem Bund übertragen. Ich fühle mich nicht in guten Händen und habe kein Vertrauen mehr, dass die Bundesländer die Sache auch nur ansatzweise im Griff haben!

    • Gerade der Förderalismus sorgt dafür, dass unser Schulsystem vor Zugriffen durch Rechts- oder Linksextteme gut geschützt ist. Wir stellen uns mal vor, eine Rechtsextreme Dackel-Partei würde hier in Deutschland auf Bundesebene eine extreme Mehrheit haben. Welche Ministerien wären wohl vorrangig von ihnen zu besetzt? Bildungsministerium, Finanzministerium, Innenninisterium.

      NöNö, der Förderalismus hat seine Schwächen, er hat aber auch gute Seiten.

  5. Panisch ins nächste Schuljahr gleiten, angsterfüllt den Blick in eine ungewisse Zukunft gerichtetet, und dann noch diese zwei letzten Wochen, es ist aber nur noch eine übrig geblieben.

    Wurden wir gefragt, als die Welle auf uns zurollte, man trotzdem an Deck blieb, obwohl man doch auch schon zum Risikoalter gehört, dass bei einer Infektion mit schweren Folgen rechnen musste.
    Den Sechzigsten hat man schon erreicht, nur wenige stiegen aus, als die ersten Patienten mit dem neuen und vollkommen unbekannten Krankheitsbild auftauchten und beatmet werden mussten. Der Großteil der Patienten war jedoch asmptomatisch.
    Und dann immer wieder der Corona-Arlarm, wenn jemand mit Fieber und Kurzatmigkeit auf der Intensivstation aufgenommen wurde.
    All zu oft stellt sich der fieberhafte Infekt als eine Harnwegsinfektion oder ein Abzess heraus.
    Corona negativ, Isolationsmaßnahmen beenden.

    • Mag sein, dass Sie an Deck geblieben sind. Dort hat Ihr Arbeitgeber sie aber nach bestem Wissen und Gewissen geschützt. Wir Lehrer fühlen uns gerade eher wie das Orchester der Titanic – Spielen bis zum bitteren Ende.

      • Schützen mussten wir uns selbst, in dem wir unser Verhalten der neuen Situation anpassten, wie im Beruf, so auch im privaten Umfeld.
        Ich kann nicht erkennen, dass sich ein Vergleich zur Titanic ergibt.
        Versuchskaninchen sind all die Kinder in der dritten Welt, denen man keine Grundimmunisierung gegem Masern, siehe Kongo, Tetanus und Polio auf Grund von Krieg und Vertreibung zukommen lassen kann.

      • Guter Vergleich! Weitermachen und mit dem Schiff untergehen, während aber alle Kapitäne gar nicht auf dem Schiff sind.

    • Was hat das jetzt mit dem Artikel zu tun?

      Lehrer*innen sind nunmal kein medizinisches Personal! Und Schüler*innen in der Schule keine Patient*innen!

      • Ich werde mich nie an die Genderei gewöhnen. Wie schön klar und einfach las es sich doch früher. Ich stelle mir vor, ich müsste einen längeren Text oder sogar ein Buch in diesem Stil lesen – grauenhaft! Das wäre die perfekte Art, mir jegliches Lesen abzugewöhnen.
        Außerdem gibt es laut Gender doch noch mehr Geschlechter als nur männlich und weiblich. Wie will man die denn alle in dem Kauderwelsch noch als gleichberechtigt unterbringen?

  6. In der Headline war ein Fehler, ich habe ihn mal korrigiert:

    „Planlos ins nächste Schuljahr: Wie sich die Kultusminister Jahr um Jahr blamieren.“

    Interessant ist in dem Zusammenhang auch der aktuelle Spiegel, also der Leitartikel. An einer Stelle wird erwähnt, dass wohl eine Stichprobe in Hamburg ergeben habe, dass sich bis zu 30% außerstande sahen/sehen, Präsenzunterricht zu geben. Rabe meint daraufhin, dass da wohl eine Großzügigkeit ausgenutzt werde.
    Das ist auf so vielen Ebenen einfach nur Falsch. Es gibt in Hamburg Schulen, da arbeiten überdurchschnittlich viele alte Kollegen. Außerdem gibt es einige mit Risiko-Vor-Erkrankugen usw.

    Aber wer so einen Dienstherren hat, der braucht… 😉

    • Die Kultusminister wälzen jegliche Verantwortung auf die unteren Ebenen ab. Sie machen im Grund mit, bei dem Spiel, Lehrer als Sündenböcke hinzustellen.

      • @ Grundschullehrer: Und genau das ist es, was mich immer wütender macht. Es war schon oft zu lesen in den Kommentaren: die Lehrer werden – nicht nur aktuell – für zu viele Dinge verantwortlich gemacht, die sie de facto nicht zu verantworten haben. Während ihre Dienstherren wahlweise Däumchen drehen, in die Luft gucken, den Kopf in den Sand stecken – kurzum: sich nicht kümmern.
        Aber jetzt bitte nicht gleich wieder reflexhaft gegenkommentieren von wegen selbstgewähltes Schicksal und „kannst ja aufhören“.

        • Noch viel besser ist es heute geworden, als ich von einem Bekannten aus der Gewerkschsft (echte interesensvertreter, nicht GEW) ein Foto eines Artikels bekam, wonach im Hamburger Koslitionsvertrag steht, das Tarifabschlüsse nur noch eventuell auf Besmte übertragen werden.

          Ist doch geil: Arbeit ohne Ende, von dem Dienstherren Unterstellungen und dann wurd das ganze vielleicht noch mit ner Null-Runde in den Bezugserhöhungen abgeschlossen. Der klassische Arschtritt um sich mal in anderen Bundesländern umzusehen und Hamburg hat bereits massive Personalprobleme.

  7. Jetzt wäre es wichtig, verstärkt neue Lehrkräfte auszubilden. doch nichts passiert. Es bleibt alles ruhig – zu ruhig: keine neuen Stellen, keine Zukunftorientierung, nur weiter ein planloses Herumgewurstel … Auch im Wintersemester keine Präsenzlehre an den Unis und Hochschulen. Schlafen, pennen und aussitzen und dann heißt es „plötzlich“ wieder: „Huch, wir haben gar keine Lehrkräfte mehr! Wir müssen welche aus anderen Bundesländern anwerben …“ Traurig nur, dass es dort auch nicht genügend gibt.

    • Wie es im Artikel schon gesagt wird. Man hat in den Kultusministerien nicht den Mut, neue Wege zu gehen und nicht den Willen kreativ zu sein. Stattdessen wird sich der Parteilinie gebeugt. Schließlich will man ja in dieser Partei auch noch Karriere machen. Und das alles auf unsere Kosten und auf Kosten der Kinder. Sehr schäbig!

  8. Immer diese Warnungen und Empfehlungen! Ich kann sie nicht mehr hören und lesen. Was nutzen all die Warnungen von Meidinger, VBE und der GEW!? Das sind Streicheleinheiten für die Kultusministerien!

    „Schulleiter und Lehrer vereinigt Euch!“ „Lasst Euch das nicht länger bieten!“ „Seid nicht die Laborratten der Politik!“ „Schützt die Gesundheit der Kinder!“

    Solche Aufrufe vermisse ich. Ich habe das Gefühl, wer in dieser Krise nichts fordert und nicht laut wird, der kriegt halt auch nichts und mit dem kann man umgehen, wie man gerade Lust hat! Auch Schulleiter und Lehrer haben Druckmittel.

    Es ist an der Zeit sich zu wehren. Damit auch endlich dieses unverschämte Lehrerbashing von Eltern aufhört, die tatsächlich denken sie würden unsere Arbeit übernehmen, weil sie in Zeiten einer Pandemie ein einziges Kind (ihr eigenes) zu Hause beschulen müssen.
    Ganz ehrlich: Das ist grad mal 1/30, der Hälfte meiner Arbeit!
    Bei den Kleinen verstehe ich ja das Ohnmachtsgefühl der Eltern. Aber ab spätestens ab Klasse 6 hört es mit dem Verständnis auf.
    Klar ist, und das beweisen mehrere verlässliche Studien, wenn die Abstandsregel fällt, sind wir alle einer uneinschätzbaren Gefahr ausgesetzt. Damit meine ich nicht nur die Schulgemeinden, sondern die gesamte Gesellschaft.

    Es reicht! Lasst Euch nichts mehr gefallen!

    • Genau meine Ansicht: Ich denke ebenfalls, dass wir uns als Eltern und Lehrer zusammmen organisieren müssen…erhalte jedoch keine Resonanz.

      • Lehrer können (dürfen) öffentlich nicht aktiv werden – es würde als Aussage gegen ihren Dienstherrn ausgelegt. Vorgesetzte warnen nicht nur davor, sie drohen auch ihrerseits mit Konsequenzen, sollte jemand öffentliche Aussagen wagen.
        Dennoch tun viele Lehrer was sie können (dürfen), aber eben nicht öffentlich, sondern über Gewerkschaften (mit fraglicher Wirkung), Personalräte (die ihrerseits nicht angemessen gehört werden), vielleicht im persönlichen Kontakt zu Politikern, über die Beteiligung an Petitionen etc.

        Eltern sind da freier und könnten laut werden. Ich würde mir wünschen, das täten nicht nur die, die einfach nur das alte System wiederhaben wollen…

        • ….die Elternverbände, mit denen ich im Kontakt war, haben eine andere Meinung: Leistungsterror. Kinder habem das Recht auf Bildung…muss ich noch etwas sagen. Ich bin nicht gut vernetzt. Alleine richte ich gar nichts aus.
          Falls andere Eltern ebenfalls Interesse haben sich zu organisieren, dann wäre ich froh…vielleicht sind ja Juristen und Biologen und Mediziner darunter….

        • Es ist wie immer: Hannemann geh du voran! Sei nicht feige, lass mich hinter’m Baum.
          Auch als mir nach, ich folge euch, besonders engagierter Revolutionäre bekannt.

          Ich kann ja verstehen, dass viele Eltern unzufrieden sind. Nur von denen liest keiner die unglaublichen Schulmails aus D’dorf, kennt den Inhalt der Kommunikation mit der zuständigen Schulaufsicht im Rahmen der Schulleiterdienstbesprechungen – gemeinhin als Befehsempfang tituliert – oder den Vertreteren des schulamtes der örtlich zuständigen gemeinde.
          Die Lehrkräfte hingegen werden in regelmäßigen Mails, Dienstbesprechungen und Konferenzen unter Corona-Bedingungen mit den „neuesten Ergüssen“ der vorgesetzten Stellen konfrontiert und per Dienstanweisung verpflichtet, diese umzusetzen. Von den eingeleiteten maßnahmen sind dann in erster Linie die SuS betroffen, die dann zuhause davon berichten. „Frau xyz hat gesagt …“ oder Herr ZYX hat gemacht …“
          Bei den Eltern sieht das dann so aus, als ob die angeordneten Maßnahmen, die ja konkret umgesetzt werden, abhingen von den einzelnen Lehrkräften und somit willkürlich erscheinen. DAs liegt eben daran, dass das MSB sich nicht hinstellt und ein ausgefeiltes Konzept der breiten Öffentlichkeit vorstelt, das vorgibt, was umgesetzt werden soll, wie es umgesetzt werden soll und wann es umgesetzt werden soll und für wie lange es umgesetzt werden soll.

          So werden halbgare Konzepte propagiert, die sich an Wunschvorstellungen und nicht am Machbaren orientieren, und im Nachgang noch aus dem Home-office erklärt, alles scheitere daran, dass die Vielzahl der Angehörigen einer Risikogruppe (15% bis 20%) doch tatsächlich zum Schutz ihrer Gesundheit oder der betroffenen Familienangehöriger ein entsprechendes Attest vorgelegt hätten.

          Gleichzeitig wird dann intern mit disziplinarischen Konsequenzen für den Fall gedroht, dass Misstände von Bediensteten in der Öffentlichkeit angeprangert werden. Und so dnnhäutig wie derzeit der oberste Dienstherr/Arbeitgeber ist, besteht ernsthaft die Gefahr, dass da konsequent gehandelt werden wird.

          Alles Andere würde nämlich bedeuten, dass man zugeben müsste, dass man die letzten Jahrzehnte die Schulstrukturreformen und ideologischen Grabenkämpfe geführt hat, um in deren Windschatten nichts tun zu müssen, was Schulen tatsächlich voranbringen könnte.

          Über dei hygienischen Bedingungen eines Großschlachthofes, den noch keiner von innen gesehen hat, regt sich jeder auf. Über die intervall gereinigten Schulräume die die Kinder täglich aufsuchen müssen, regen sich hingegen nur wenige auf, über den ASnierungstau an Schulen einschließlich der Toilettenanlagen zwar schon ein paar Leute mehr. – Aber wofür Geld für Schulen und Bildung ausgeben, wo doch nur ein Achtel der ALndesbevölkerung davon aufrund der Schulpflicht direkt betroffen ist, wenn dei mehrheit dei Schlaglöcher auf der Straße vor ihrer Haustür dringlicher sind.

        • Was für ein Blödsinn, natürlich dürfen Lehrer öffentlich aktiv werden. Und auch Beamte. Nur weil ein Beamter 24 Stunden im Dienst ist heißt das nicht, dass er nicht seine Meinung äußern darf oder nicht auf Missstände hinweisen darf. Ja, auch Beamte sind Bürger. Es darf halt letztkich nicht Demokratiefeindlich sein.

        • „Eltern sind da freier und könnten laut werden.“ Im Grundschulbereich sind das häufig die – wenigen – Akademiker-Eltern, die sich dann mal kritisch äußern oder ihrem Unmut bekunden. Hinter vorgehaltener Hand sind es aber noch einige mehr, die durchaus unzufrieden sind, mit der derzeitigen Situation.

      • Ich hatte in einer Rundmail an Schulleitungen meines Schulbezirkes Bedenken zu einer Corona- Maßnahme des Ministeriums geäußert und um Meinungen dazu gebeten. Den zuständigen Schulrat habe ich cc gesetzt, da ich nichts zu verbergen habe und auch wollte, dass die Schulaufsicht davon Kenntnis hat. Zwei Rückmeldungen habe ich erhalten und eine „nette“ Mail vom Schulrat, die mir den Mund verbot und mich als „Aufwieglerin“ darstellte.

        • Ja genau das ist das Problem, dass man als Eltern, die beginnen Widerstand aufzubauen die Spinner dieser Zeit sind.
          Ich bin wirklich entmutigt, weil ich alleine nicht weiterkomme. Wie gesagt: Zusammenarbeit und Zusammenschlüsse von Eltern und Lehrern und andern kompetenten Gegnern dieses Feldversuchs kann eine starke Gegenstimme erzeugen. Die Elternverände fordern andere Ziele ein und unterstützen damit das System.

  9. Wenn die Abstandsregel in den Schulen fällt, kann sie auch generell und überall fallen.
    Was soll der Quatsch?
    Schule verkommt sowieso zum Aufbewahrungsort für Kinder berufstätiger Eltern. Dafür sind Lehrer dann doch noch gut genug – abgesehen davon sind ja faul, Hypochonder, inkompetent usw.
    Als ich am Freitag in meiner Klasse wegen mehrerer Niesanfälle der S. meine Maske aufgesetzt habe, haben die S. ihre eigenen auch angelegt – ich hatte fast den Eindruck, sie haben nur auf ein Zeichen gewartet.
    Der Unterricht mit 14 Kindern anstatt 28 war paradiesisch. Was könnte man mit dennKindern in Deutschland an den Schulen aalles erreichen, wenn man durchgängig solche Lernbedingungen schaffen würde?!
    Dann müsste man sich auch um Abstände weniger Sorgen machen – in jeder Beziehung.

  10. „Der Unterricht mit 14 Kindern anstatt 28 war paradiesisch. Was könnte man mit dennKindern in Deutschland an den Schulen aalles erreichen, wenn man durchgängig solche Lernbedingungen schaffen würde?!“ Dieses Thema ist – genauso wie die Digitalisierung – ganz schnell wieder vom Tisch der Kultusminister gewesen.

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