Hubig: In diesem Jahr wohl doch keine Laptops mehr für Lehrer

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Die Lehrer in Deutschland werden wahrscheinlich erst im kommenden Jahr flächendeckend mit Laptops ausgestattet. «In diesem Jahr wird sich das nicht mehr umsetzen lassen», sagte die Präsidentin der Kultusministerkonferenz (KMK), Stefanie Hubig (SPD), der «Neuen Osnabrücker Zeitung».

Die versprochenen Lehrer-Laptops lassen auf sich warten. Foto: Shutterstock

Grund für die Verzögerung ist laut der rheinland-pfälzischen Bildungsministerin Beratungsbedarf des Bundes bei der Finanzierung. Zum anderen seien die Lieferfristen für Geräte deutlich länger geworden. Die Vereinbarung zwischen Bund und Ländern könne nun aber rasch geschlossen werden. Das Dienstlaptop-Programm hatten Ländervertreter, SPD-Chefin Saskia Esken und Bundeskanzlerin Angela Merkel (CDU) im August bei einem «Schulgipfel» im Kanzleramt angestoßen. dpa

VBE: Dienst-Laptop für jeden Lehrer? Ist auf die Schnelle gar nicht machbar

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55 KOMMENTARE

  1. Ach herrjeh – wer hätte DAS für möglich gehalten???

    Da sind jetzt aber bestimmt die faulen Lehrer … ah nee … die faulen Weihnachtswichtel schuld?

  2. Hallo Kollegen, ich habe das Gefühl, dass die Zeit der Forderungen vorerst vorbei ist. Nach der Pandemie wird Kassensturz gemacht und dann stehen die öffentlichen Kassen vor einem grossen Loch. Bisher wurde nur das Nötigste gemacht und in Zukunft wird nur noch das Allernötigste gemacht. Bitte lasst doch Eure Forderungen nach A13 für alle sein. Es ist eh nur Wunschdenken. In der Öffentlichkeit kommt das mittlerweile nur noch schlecht an. Wir haben so schon einen sehr schlechten Stand und ein negatives Image. Wenn die Bevölkerung nicht hinter unseren Forderungen und Wünschen steht, dann wird da nichts draus. Im Moment sieht der Rückhalt für uns sehr bescheiden aus.
    An unserer Schule hatten wir ein sehr gutes Verhältnis zwischen Schülern, Lehrern, Eltern und Förderverein. Dieses Verhältnis ist seit einigen Wochen total im Eimer. Zum Beispiel waren 2 Väter für unsere IT in ihrer Freizeit tätig, sie machten es gerne und vor allem sehr gut und schnell. Seit kurzem haben sie damit aufgehört, jetzt stehen wir da. Ein anderer Vater (Elektrofirmeninhaber) wartete und reparierte unentgeltlich unsere Kaffeeautomaten im Lehrerzimmer, auch er hat damit von heute auf morgen aufgehört. Die eine Maschine streikt schon und die offizielle Reparatur ist nicht im Budget unterzubringen. Wir haben 2 Sprudelwasserautomaten gehabt, einen im Lehrerzimmer und einen für die Schüler, beide waren von der Firma incl. Service gesponsert. Der im Lehrerzimmer wurde letzte Woche abgeholt, mit dem Kommentar, es solle uns (den Lehrern) blos nicht einfallen den Automaten von den Schülern jetzt ins Lehrerzimmer zu nehmen.
    Und genauso wird es weitergehen, jede Forderung oder Wunsch trifft im Moment auf Unverständnis. Es wird wohl besser sein, die nächsten Monate den Ball einfach etwas flach zu halten. Ich habe das Gefühl, dass uns sonst nur noch mehr Ungemach droht. Die Stimmung ist im Moment einfach zu feindselig, auch der Ton der Schüler wird zunehmend aggressiver, nicht nur der von den Eltern. Ich denke die fetten Jahre sind vorerst vorbei für uns….

    • Wow!
      Was für ein überwältigender Post!

      Zunächst Erstens: Ich sehe einen gravierenden Unterschied zwischen Lehrerlaptops (=Arbeitsausstattung; nötig für gelingenden Digitalunterricht) und Luxuselementen wie Sprudelwasserautomaten. Solche habe ich in meiner ganzen Jahrzehnte langen Dienstzeit noch an keiner Schule gesehen.
      Forderungen nach entsprechend angemessener Arbeitsausstattung sind legitim; Polizisten kaufen sich die Dienstwaffe nicht selber, Finanzbeamte bringen auch nicht ihren eigenen PC mit zur Arbeit oder drucken Steuerbescheide auf Privatdruckern aus. Auch keine Bankkaufleute, oder Büroangestellten aller Art.

      Zweitens können Sie froh sein, wenn Ihnen diese „fetten Jahre“ nicht als Datenschutzvergehen (welchen Einblick in welche Daten hatten diese IT-Freizeitväter?) oder Vorteilsnahme im Amt (kostenlose Wartung der Kaffeeautomaten, Sponsoring,..) um die Ohren fliegen!
      Wo auch immer Sie unterrichten – bei uns wäre das ein absolutes No-Go!

      Drittens würde mich einfach mal interessieren, wo es denn gehakt hat: Haben es sich die Lehrer mit den Vätern, den entsprechenden Firmen und dem Förderverein verscherzt – und wenn ja, wie – oder wurden diese „Ehrenämter“, bei denen man bei geltwerter Umrechnung sicher auf ein stolzes Sümmchen gekommen wäre (= Vorteilsnahme = „Bestechung“), „einfach so“ nieder gelegt?
      Können oder wollen sich diese Eltern diese „Vorleistung“ nicht mehr leisten? Dann darf man sich auch hier die Frage stellen, was das denn denen „gekostet“ hat, wenn denn der Betrag schon in keinem Budget ist. Möglicherweise mehr, als Sie dachten.
      Hoffen Sie mal, dass keiner Sie irgendwo „hinhängt“ und – da mögen Sie Recht haben – klagen Sie auf keinen Fall zu öffentlich!

    • Bisher habt ihr als brave Lehrer Zuckerchen von den Eltern bekommen? Jetzt sind die böse weil ihr nicht springt? Wir traurig!
      Die sollen ihren Scheiß behalten!!
      Ihr werdet doch wohl selber Sprudelwasser mit bringen können. Man übersteht auch einen Tag ohne Kaffee.
      Etwas Stolz sollte man sich doch schon bewahren.
      Wenn der Computer nicht durch die Eltern gewartet wird, dann gibt es eben keinen Computer. Somit keinen Computerunterricht.
      Wenn das Ministerium und der träger uns ausstatten wie Schulen in der dritten Welt, dann gibt es eben auch Unterricht in der dritten Welt.
      Es ist an der Zeit, dass wir Lehrer den Karren gegen die Wand fahren lassen.
      Die Eltern tun Dinge in der Schule nicht für mich oder die Schule. Brauch ich auch nicht. Sie tun diese Dinge für ihre Kinder.
      Wenn es ohne Hilfe der Eltern nicht geht, dann weil das Ministerium und der Träger der Schule sich nicht um ihren Scheiß kümmern.
      Es muss aufhören, dass wir die Versäumnisse der Ministerien auf eigene Kappe bereinigen.
      Wenn Eltern sich beschweren, einfach an das Ministerium oder den Träger verweisen.
      Unter Umständen erreichen die Eltern ja mehr als wir.
      Ich werde jedenfalls nicht auf Dinge verzichten die mir zustehen, um mir die Gnade und Barmherzigkeit der Eltern zu sichern.
      Gleich muss ich kotzen.

    • Abwarten. Das Urteil des BVerfGs vom 4. Mai diesen Jahres dürfte allen Beamten, die Widerspruch gegen die Besoldung einlegen, ein ordentliches Sümmchen bringen. Da wird auf die Finanzminister noch etwas zukommen!
      🙂

      • @Besorgter Bürger: Können Sie nur mal ganz kurz erklären, was Sie meinen bzw. warum ich Widerspruch gegen die Besoldung einlegen sollte?

    • Ich gönne Euch von Herzen Arbeits-Laptops, wie auch eine funktionierende Kaffeemaschine. Nur es gibt viele Branchen, da ist es auch nicht üblich solche Forderungen zu stellen. Ich arbeite in einem 250-Mann-Unternehmen. Jedes Büro besorgt sich auf Privatkosten einen Wasserkocher oder eine kleine Kaffeemaschine, bekommen VPN-Zugänge nur auf unsere privaten Laptops, ansonsten könnten wir es uns auch nicht leisten aufgrund der Pandamie in Schichten (1Tag Mobil Office und 1 vor Ort) zu arbeiten. Wir würden auch gerne sehen, dass der Arbeitgeber uns all diese Dinge stellt, bloß ist es keine Pflicht. Nicht desto trotz, weiß die Gesellschaft, was viele LuL leisten (nicht alle). Wir leben nur gerade in einer Zeit, in der viele Menschen gar Existenz-Ängste haben, und da wirkt es wie ein Jammern auf hohem Niveau.
      Alles Gute

    • Ach herrje! Die FETTEN JAHRE!!! sind vorbei? Irgendwie muss ich die verschlafen haben!
      Fauler Sack, der ich bin!
      Kaffeeautomaten und Sprudelwasser im LZ? Auch verpennt!
      Wartung für unsere 10 Schüler PCs aus dem Jahr 2001( Spende einer Firma, die sich 2001 neue Laptops kaufte. Konnte damals abgesetzt werden!)? Verpennt.
      Aber wahrscheinlich meinen Sie die 10er-Werbepackung Stoffmasken, die im September bei uns eintrudelte? Darüber haben wir uns sehr gefreut! Wurden an die Schüler verteilt, die ihre Masken vergessen hatten!
      Ja, schade, hätte ich mal nicht so lange gepennt, dann wären die fetten Jahre auch nicht an mir vorbeigerauscht!

        • Mein Kommentar war auf den ursprünglichen Post von Carlisle bezogen. Allerdings wurden zu dem Zeitpunkt, als ich ihnen geschrieben habe keine anderen Kommentare angezeigt 😉

      • Die Wahrscheinlichkeit der gleichen Besoldung aller Lehrämter im Eingangsamt entspricht der Wahrscheinlichkeit einer starken Zunahme der Population von Einhörnern.
        Die Wahrscheinlichkeit von Besoldungskürzungen bzw. Reallohnverlusten in den nächsten Gehaltsrunden hingegen steigt derzeit überproportional zur Neuverschuldung der öffentlichen Haushalte.

    • Reperatur der Kaffeeautomaten im Lehrerzimmer aus dem Schulbudget? Bei uns läuft das alles über die Kaffeekasse… Ich meine ist zwar n bissi arm, dass der Arbeitgeber einem keinen Kaffeeautomaten zur Verfügung stellt – ich muss sagen, wo ich mich Umschaue, bieten Firmen ihren Angestellten Kaffee, selbst bei meinem Bruder in der Werkshalle – aber die paar Kröten können die Kollegen ja wohl selbst berappen. Was mich viel mehr fuchst ist die Tatsache, dass wir zwei Drucker und zwei Kopierer für 170 Kollegen haben und ich die Arbeitsblätter für meine Schüler lieber daheim Drucke, statt mich da in die Schlange zu stellen. Natürlich darf ich meinen Drucker nur zu 50% von der Steuer absetzen, ich nutze ihn ja schließlich Privat. Nun ja.. die Steuererklärung, die ich damit gedrückt habe, war tatsächlich privat….

      • Wie, da wird ’ne „Schwarzkasse“ geführt? Dafür sollte sich einmal die Steuerfahndung der zuständigen OFD kümmern. Oder werden solche Finanzskandale an hessischen Schulen durch Herrn Lorz und seinen Chef gedeckt?

    • Ihren Post finde ich als Mutter sehr verwunderlich. An unserer Grundschule ist der Zusammenhalt gewachsen, weil auch die letzten Eltern begreifen,
      dass wir alle im selben Boot sitzen und die Politik uns alle zusammen verheizt. Selten war die Unterstützung der Lehrkräfte durch die Elternschaft größer als jetzt. Und jeder hat verstanden, dass für alles Geld da ist, bloß nicht für die Schulen. Vielleicht sollten Sie Ihre Anspruchshaltung an die Elternschaft grundsätzlich überdenken?

  3. Beruhigung an die KMK:
    – Nächstes Jahr kommen wieder Black-Friday Angebot – Nur nichts übereilen …
    *Ironie off*

    Ohne Worte ….

  4. Noch vor kurzem hat die vorsitzende der KMK, frau hubig, vollmundig erklärt, dass alle lehrer laptops fristgerecht erhalten. was von solchen aussagen zu halten ist, sieht man jetzt.
    das gerangel der behörden und politiker nimmt groteske züge an. vielleicht ist ja auch system dahinter, damit verschiebt sich der mögliche digitalunterricht wiederum um monate..
    allein, mit den geräten ist es ja nicht getan.. wo sind die anbindungen der schulen ans schnelle w-lan? wo sind die plattformen für digitalen unterricht? wo sind die versprochenen fortbildungen?
    was haben die kultusminister/innen eigentlich seit den sommerferien gemacht?
    ich tippe auf däumchendrehen und beten, dass ihre aussage, schulen seien sichere orte, sich bewahrheiten…
    ich hoffe, dass nach überstandener infektionslage das große aufräumen kommt und die vertuscher und ignoranten in den ministerien endlich zur rechenschaft gezogen werden.. sei es mit klagen oder dienstaufsichtsbeschwerden.
    ich höre schon jetzt die ausrede unserer KMín eisenmann, die umsetzung von schichtbetrieb sei nicht möglich, da ja die sächlichen voraussetzungen noch nicht geschaffen wurden… die lehrer hätten es versäumt, sich rechtzeitig um geräte etc. zu kümmern..

  5. Auch wenn ich anderer Meinung der hier gelesenen Kommentare war und bin, möchte ich diese Entscheidung – Nichtbeschaffung von Laptops für die Lehrer – verurteilen.
    Denn dies widerspricht jeder Logik. Zuerst kommt die Hardware, dann die Weiterbildung aller Lehrer auf den Stand, um einen Hybrid- bzw. Distanzunterricht anbieten zu können und dann kommt die Umsetzung, in Form von coronabedingten Unterrichtsabwandlungen. Und das sollte so schnell, wie möglich von statten gehen, wenn nicht schon längst hätte geschehen müssen.

    • So läuft es in den Skandinavischen Ländern.
      In D: Im Jahr 2019 wurden wir Lehrer aufgefordert, ein Konzept für digitalen Unterricht zu erstellen. Immerhin winkten 5 Milliarden Euro.
      Nach vielen Arbeitsstunden und Absprachen unter den verschiedenen Schulen – fing an bei gutem WLAN – wurde unser Konzept Ende April 2019 vom Schulträger gebilligt.
      Dann geschah…. NICHTS!
      Ein endloses Gerangel zwischen Kreis und Land bezüglich Lernplattformen, Datenschutz, Kosten, alles musste noch einmal neu konzipiert werden.
      Also noch einmal von vorne.
      Dann kamen die neuen Herausforderungen durch Covid 19.
      Also: neue Konzepte, endlose Arbeitsstunden und Absprachen und wieder passierte NICHTS.
      Das können wir noch endlos so weiter führen, Schulträger und Land streiten noch um die billigere Lernplattform und IT’ler winken bei der Bezahlung dankend ab.
      Netzwerk und Wartung sollen nun von (GS-) Lehrer*innen gestemmt werden, aber auch die Fortbildung von 5 Stunden findet nicht statt, da kein Ing. sich für das Geld an die „sicheren Schulen“ begeben möchte.
      Außerdem bezweifeln diese Ing., dass selbst Lehrer in 5 Stunden ein 5-jähriges Studium absolvieren können.

      • In Dänemark werden erst einmal die Schulen bestmöglichst mit Hard- und Software ausgestattet, Verlage bekommen Mittel, um z.B. digitales Unterrichtsmaterial zu erstellen, und wenn jeder weiß, was zur Verfügung steht, DANN ERST wird Konzeptarbeit gemacht.
        Dann klappt das auch zügig.

  6. @ Carlisle: Ganz ehrlich, dass Ihr Kollegium die Kaffeemaschinen von einem Vater warten lässt, befremdet mich. So was muss auch nicht aus dem Budget einer Schule bezahlt werden. Da sollen die Kaffeetrinker*innen halt zusammenlegen…
    Der Skandal ist, dass sich Väter um die IT kümmern müssen. Wann begreift der Schulträger endlich, dass er für so was zuständig ist. Der Oberbürgermeister fragt ja auch keinen Bekannten, ob er sich mal um seinen Dienstlaptop kümmert.
    Ich bin übrigens Grundschullehrerin und werde weiter A13 fordern – weil ich es verdiene…

    • Und womit verdienen Sie A13? Mit Recht! Die ganze Inklusion stemmen wir GSlehrer inzwischen alleine.
      Ich glaube, Carlisle ist keinesfalls ein Lehrer. Eher ein Troll! ……

  7. Wir haben uns schon vor den Sommerferien einen Laptop oder iPad wählen können.
    Die Geräte waren nicht verfügbar und die neue Bestellung läuft über die IT-Abteilung vom Kreis, der ist Schulträger.
    Wahrscheinlich werden wir vor den nächsten Sommerferien die Hardware erhalten. Laptop dauert länger als die Impfstoffentwicklung…

    • In Bielefeld durften wir nicht wählen, ob Laptop oder Tablet. Wir kriegen ein iPad. Leider reicht das Geld nicht für Tastatur und Stift. Freue mich schon aufs Zeugnisschreiben auf dem Tablet…

  8. Was aus Frau Hubigs Mund kommt ist nicht zwangsläufig „wahr“ bzw. hat nicht zwangsläufig Bestand. Das wissen wir doch nun alle hier.

    @Bavarianteachy –
    ja im Grunde stimmt das schon mit der „Bestechung“. Allerdings betrifft das eine ganze „Schule“ einen tatsächlich bestochenen wird man kaum ausfindig machen können – insofern…
    Datenschutz der IT Wartung – reine Spekulation…
    Eine Sache stimmt allerdings nicht: Ja Polizisten müssen zwar ihre Dienstwaffe nicht selbst bezahlen – schaffen aber wie z.B. auch manche Soldaten durchaus Teile ihrer Ausrüstung auf eigene Kosten an.
    Das ist selbstverständlich nicht „gut“ nicht „richtig“ aber auch traurige Realität.
    Selbstverständlich sollten Lehrern Dienstgeräte zur Verfügung gestellt werden. Schülern aber selbstverständlich auch. Da war man sich im August auch einig drüber – nur seit dem existiert das gar nicht mehr.

    @Georg –
    im Grunde bin ich bei Ihnen. Ich bin grundsätzlich dagegen Aufgaben privat/ehrenamtlich zu übernehmen, die der Staat zu erledigen hat. Und ja man müsste so manches kollektiv an die Wand fahren lassen.
    Allerdings ist es nicht richtig, dass Eltern nur Dinge für ihre Kinder machen/übernehmen. Es werden durchaus Dinge für die Schulgemeinschaft getan, von denen auch Lehrer profitieren und sei es „nur“ von der besseren Stimmung.
    Das Grundproblem ist doch, dass hier wieder die Gruppen gegeneinander ausgespielt werden und die Politik profitiert davon. Würden Lehrer, Eltern und Schüler die in ihrem gegenseitigen Interesse stehenden Dinge gemeinsam einfordern, wäre auch mehr zu erreichen.

    • Wir alle an unseren Schule würden liebend gern auf die „billigen“ Dienstlaptops verzichten, wenn wir dafür unsere Klassenräume sicher machen könnten, z.B. durch Luftfilter!
      An den Grundschulen ist Präsenzunterricht einfach durch nichts zu ersetzen.
      Deshalb verstehe ich nicht, dass nicht in Sicherheit investiert wird!

      • Ich denke das eine darf das andere nicht ausschließen. Sichere Räume und Digitalisierung.
        Wer weiß, ob Covid 19 die letzte Pandemie oder Katastrophe ist.

        Ich finde, dass unsere Schulsystem ( egal welche Art von Schule) über eine externe IT-Firma mittels Vertrag ausgestattet, gewartet und auf dem neusten Stand der Technik gehalten werden sollte, wie am Beispiel Bundeswehr.
        Ja, das kostet. Aber nur so ist ein Erfolg zu erzielen.

  9. Als Grund für die Verzögerung nennt Frau Hubig Beratungsbedarf für die Finanzierung.
    Ich frage mich wirklich, wie sehr und wie lange man uns noch für blöd hält. Nicht zu fassen.
    Von den fünf Milliarden Euro aus dem Digitalpakt sind bisher erst 20 Millionen bewilligt. In einigen Bundesländern ist noch gar kein Vorhaben beauftragt.
    Jahrelang haben Kommunen und Länder auf den Digitalpakt gewartet, der ihre
    Schulen und deren IT-Ausstattung fit für die Zukunft machen soll. Doch offenbar haben nicht alle die Zeit gründlich genutzt, um sich auf den Tag vorzubereiten, an dem sie die Mittel aus dem fünf Milliarden schweren Pakt endlich abrufen können.

    Sieben Monate, nachdem der Pakt in Kraft getreten ist, gibt es einige Länder, in denen bislang kein einziger Antrag bewilligt worden ist. (siehe tagesspiegel.de vom 23.01.2020)
    Warum muss man jetzt noch mal beraten, wenn die geldlichen Mittel doch schon beschlossene Sache sind. Wofür hält man die Gelder zurück?
    Auch für Luftreinigungsgeräte könnte man doch von den 5 Milliarden Euro etwas umfinanzieren. wenn der eigentliche Zweck offensichtlich nicht seiner Bestimmung zu Nutze gemacht wird.
    Aber da müsste man ja sicher wieder unzählige Debatten führen, um auch den Letzten davon zu überzeugen.
    Mittlerweile ist seit Bereitstellung der Mittel zum Zwecke der Digitalisierung viel Zeit vergangen und getan hat sich fast nichts. Von allein spazieren die PC’s nicht in die Schulen und die Laptops nicht zu den Lehrern. Dazu haben die Lehrer, Schulleiter und Kommunen als Schulträger eine Mitverantwortung genauso, dass die Schüler in einem sicheren Lernumfeld lernen können.
    Man kann nicht oft genug betonen,
    jeder Einzelne, egal, ob Lehrer/in, Schüler /innen haben das gleiche Recht auf Gesundheit und damit auf körperliche Unversehrtheit, so wie es im Grundgesetz verankert ist.

  10. Nächstes Jahr heißt es dann, so kurz vor den Sommerferien‘ Jipppiiieeehhh, jetzt sind alle mehr oder weniger geimpft, jetzt können wir uns das Geld sparen!!!
    War doch klar, dass da viel geredet wird, aber unten nichts ankommt. Ich mache seit März Hybridunterricht mit meinem eigenen privaten ‚Technikpark‘.
    Das Problem sei bei uns, hieß es, dass, falls überhaupt Geräte angeschafft würden, nicht klar ist, wer die Wartung der Geräte übernimmt und bezahlt, und wer überhaupt die Ausleihe organisieren soll. Und wer bezahlt die Versicherung? Etwas die Stadt?? Neeee….

  11. Lasst euch Zeit. Bin gut ausgestattet mit PC, Drucker, Kopierer, Scanner, Laminiergerät und was man sonst noch alles braucht. Einen Laptop benötige ich nicht, will ich auch gar nicht haben.
    Können sie gerne an meine Schüler weitergeben, die zu 80% mit NIX ausgestattet sind und die ich digital gar nicht erreiche.

  12. Eigentlich wollte ich mich gar nicht zu manchem Quatsch hier äußern. Die Quintessenz meines Beitrages war auch nur, dass wir uns die nächsten Jahre auf kleinere Brötchen einstellen müssen. Und die Stimmung uns im Moment nicht gerade in ein gutes Licht stellt. Damit dies nicht noch schlimmer wird sollten wir etwas ruhiger sein. Und an die Neider die unser bisher sehr gutes Verhältnis zu genannten Institutionen verurteilen. Ich gehe davon aus, dass sie jegliches Entgegenkommen eines Fördervereins oder von Eltern die eine Fahrgemeinschaft managen, Firmen die sich in der Berufsorientierung oder bei IT_Spenden ablehnen. Dann jetzt bitte das Taxi selbst organisieren, externe Referenten anstellen, damit die Bewerbungen Ihrer Schüler nicht weiterhin aussehen wie vor 20 Jahren. Und bitte ALLES irgendwie den Schulträger bezahlen lassen. Das gleiche gilt für Firmen, die den klammen Schulen etwas unter die Arme greifen wollen und sei es auch nur ein Vortrag über gesunde Ernährung oder ein Workshop über die richtige Sitzhaltung. Vielen Dank noch und gute Nacht…

  13. Unser Förderverein hat auch einen Wasserspender für die Schule gesponsert, der auch von den Lehrern sehr gut und gern angenommen wird. Es gibt mir jetzt doch zu denken wie sich hier darüber geäußert wird. Oder spricht da nur der Neid. Bei der nächsten Fördervereinssitzung werde ich das Mal zur Sprache bringen, ob der Automat doch nicht nur für die Schüler vorgehalten werden soll. Ich kann über manche Posts nur den Kopf schütteln….

    • Das ging ja jetzt sehr schnell. Ein kurzes Gespräch mit dem Vorsitz des Fördervereins hat jetzt ergeben, dass der Wasserspender, sobald er wieder geöffnet wird (zu Zeit coronabedingt gesperrt) nur noch für die Schüler da ist. Wir wollen da niemandem Probleme bereiten wegen Vorteilsnahme und geldwertem Vorteil. Da ist da Finanzamt sehr scharf drauf, wenn so etwas ans Licht kommt. Dann ist wohl der Vorstand des Fördervereins privat fällig.
      Zur Prüfung steht jetzt eben auch noch an inwiefern sich die Schulbediensteten auf den Sitzecken niederlassen dürfen, welche von einem benachbarten Möbelhaus gesponsert wurden. Aber das wird die Steuerabteilung dieser Firma nachprüfen müssen.
      Es ist schon schade wie so tolle Kooperation einfach kaputt gemacht werden, weil man Angst haben muss von den Nutzniessern angeschwärzt zu werden. Ich denke unter solchen Voraussetzungen wird sich so mancher Schulförderverein auflösen.

      • Das wird sicher ein tolles Erlebnis für die Schüler, wenn sie die Lehrer zum Aufstehen auffordern können, wenn sie auf für die Schüler beschafften Sesseln sitzen oder sich am Schülerwasser bedienen. Das wird sicher ein Spass für einige. Aber wie bestellt so erhalten. Als ob es nicht schon schwer genug ist, das Sahnehäubchen wird sich selbst erstellt. In unserer Mensa haben einige Lehrer das für Schüler verbilligte Essen auch gegessen. Das passte einigen nichtessenden Lehrern nicht und schwärzen die Anderen an. Ergebnis: Die Mensa ist für Lehrer dicht. Weiter so….

      • Bei uns sind auch Lehrer im Förderverein – und Ehemalige. Es geht dem Verein darum, eine gute Lern- und Arbeits-Atmosphäre für alle und Ausstattung der Schule, die eben nicht von der Stadt zur Verfügung gestellt wird, zu fördern. Wieso Ihr Verein Ihnen nun die Nutzung des Wasserspenders verbieten will, erschließt sich mir nicht. Lächerlich! Das Wasser kommt aus der Leitung und wird gut gekühlt, das ist alles!

        • Siehe oben: Da wird einem Bestechung, Vorteilsnahmen im Amt, Bestechung, Mithilfe zu Steuerhinterziehung durch den geldwerten Vorteil vorgeworfen. Dazu heißt es noch: Behaltet Euren Scheiss!
          Manche Lehrer laufen wohl sofort zur Staatsanwaltschaft, nachdem sie irgendetwas erhalten haben um den Spender stehenden Fusses anzuzeigen.
          Übrigens, das Wasser kommt mitnichten nur aus der Wand es wird über Filter aufbereitet, gekühlt und wenn gewünscht mit CO2 angereichert. Dazu kommt noch der monatliche Servicevertrag.
          So verhält sich nur jemand der mit seinem Leben total unzufrieden ist und Anderen nichts gönnt.,..

  14. Carlisle– kleine Brötchen backen? Es gab vor Corona schon Nix und nach Corona wird’s auch Nix geben. Und uns klein machen, weil die Stimmung gerade nicht gut ist? Eher umgekehrt- Chance nutzen, dass unsere „Zunft“ gerade mal Aufmerksamkeit bekommt und alle Mängel deutlich machen. Aber um Sie mal etwas zu beruhigen: Unsere Kreide wird man uns schon nicht wegnehmen….und Zuhörer*innen für die Predigt der neuen Bescheidenheit finden Sie jeden Tag zahlreich und ohne Abstand vor der eigenen Nase. Und A13 für alle Lehrkräfte wäre doch auch echt dekadent…Wir könnten ja auch freiwillig A11 für Alle anbieten, damit noch genug Geld für Wassersprudler und Kaffeeautomaten für alle Lehrerzimmer über bleibt. Und da viele wissen, dass Ironie schlecht in der Pädagogik an kommt- also mein Beitrag ist total ernst gemeint.

    • Ich denke mit so einer Einstellung wird das ein Schuss in den Ofen. Die meisten Gewerkschaften halten sich schon mit ihren Lohnforderungen zurück oder sind schon zurückgerudert. Darunter auch die Verdi, bequemerweise hängen sich die Lehrer ja immer an die Abschlüsse von Verdi. Übrigens, bei Verdi sind auch Branchen organisiert, wie die Energieversorger, denen der Lockdown bisher nicht sehr geschadet hat. Selbst diese Zweige halten sich zurück, weil überzogene Forderungen und Wünsche jetzt zur Unzeit kämen und sicher einen Shitstorm in der Bevölkerung auslösen würden. Wenn jetzt nur die Lehrer ausscheren würden kann ich mir sehr gut vorstellen was los wäre. Wie manche Posts hier aufzeigen ist die Stimmung so schon negativ genug und wenn die auch noch auf die Schüler überschwappt, dann macht es das Schulleben ganz sicher nicht einfacher. Bei etlichen Menschen geht es jetzt nicht nur um Laptops oder ein paar zusätzliche Ferientage, da geht es um den ganzen Arbeitsplatz, von dem natürlich auch Steuern generiert werden und aus diesem Topf werden bekanntlich auch die Lehrer bezahlt. Was passiert wenn dieser Topf leer ist?

      • @Achim

        Achim,
        das ist doch klar:
        Wenn dieser Topf leer ist, dann arbeiten LuL endlich auch monetär umsonst.
        In vielerlei Hinsicht haben wir schon seit langen Jahren das Gefühl umsonst zu arbeiten!

        Seit vielen Jahren gab es bei der Besoldung Nullrunden, aber das wissen Sie ja. Leider hatten Sie damals keine Zeit/Lust für passende Kommentare?
        Und da reden Sie von überzogenen Forderungen und Wünschen?
        Sie sind doch auch schon seit einigen Wochen in diesem Forum unterwegs!
        „… überzogene Forderungen und Wünsche jetzt zur Unzeit kämen und sicher einen Shitstorm in der Bevölkerung auslösen würden“
        Und an Shitstorms und Bashing haben wir uns mittlerweile dermaßen gewöhnt, nehmen Sie uns diese Konstante nicht auch noch!
        (Wie Sie sehen, sehen Sie sich völlig bestätigt … LuL sind *****)

        • Wenn das so ist, dann entschuldige ich mich natürlich. Hätten Sie für die Nullrunden eine Quellenangabe? Mit Berücksichtigung der dynamischen Pensionsansprüche natürlich. Vielen Dank schon Mal…

          • @Achim
            Füttere nicht den Troll (Fliewatüüt) der ist nur auf Krawall aus und jede Woche anderer Meinung nur um Unfriede zu stiften. Leider gibt es solche Menschen…

  15. Dienstlaptops für alle Lehrer, hahaha…,dass ich nicht lache.Hat hier wirklich einer ernsthaft geglaubt, dass das umgesetzt wird? Wenn Sie wüssten, was ich alles privat an Lehr-Unterrichts- und Hilfsmitteln bezahlt habe….Dass man teilweise nicht mal grundlegendste Arbeitsvoraussetzungen für fachspezifischen Unterricht hat.Aber damit ist jetzt Schluss, was nicht da ist, kann eben nicht benutzt werden…..Letztendlich geht es leider zulasten der Kinder…

  16. Ich Antworte mal aus Schüler sicht aus BW wir haben in jedem raum eine dokumentenkamera einen beamer lautsprecher und einen Apple TV. Außer dem haben wir eine I Pad Klasse und ein paar 4-5 ipadkoffer mit je einem halben klassensatz ipads. wir haben 2 trinkspender mit leitungswasser (zurzeit geschlossen wegen corona) und 3 pc räume. Ich weiß zwar nicht wie die Ipads finanziert wurden aber in meinen Augen kann das nicht ganz ohne lobbyismus passiert sein denn so ein ipad, apple pencil, aplle tv sind teuer.
    500€ ipad ×5×15=37.500
    100€ apple pencil ×5×15= 7.500
    100€ apple tv×60=6.000
    Das sind mindestens 50.000€
    Es gibt angebote für einen 15 zoll laptop mit 8 GB ram und ryzen 3500u für 400 euro
    Oder welche mit 16 gb ram und ryzen 4500u einer der neusten prozessoren! Und sieger im preisleistungssegment.
    Die Schulen würden extra angebote von den firmen sogar bekommen mit preisnachlass und so… Und mit linux statt Windows.
    Es wäre möglich von den günstigen laptops 127 stück zu kaufen oder 85 von den neueren und teureren da kann man nur den kopf schütteln. Die meisten Lehrer wollen nicht mal Ipads vorallem in fächern wie Physik oder informatik ist das einfach nur dämlich und es wäre viel effizienter gewesen hdmi auf lithnig adapter statt ipads zu kaufen. Aber ich bin ja nur ein schüler und die wissen es ja alles besser

    • Ja, da haben sich viele Schule veräppeln lassen 🙂 Wir haben auch appleTV aber Beamer ohne HDMI, damit ich nicht auf die Idee komme, mein privatLaptop an die alten Beamer anschließen zu können.

      • Ähm, einen Haufen Geld ausgeben für AppleTV, auch wenn es billigere und gleichwertige Anbieter gibt mit opensource-Technologie für alle Endgeräte? Aber es muss ja wieder mal Apple sein, vermutlich als Statussymbol.
        Wie wäre es mit einem Schnittstellenadapter von HDMI auf VGA oder DVI, kostet 3,53€? Das sollte bei Ihrer Luxusausstattung schon drin sein, sonst macht das alles keinen Sinn.

    • Unsere Schule ist auch in den Klassenräumen nicht schlecht ausgestattet – aber bei den Dienstgeräten für Lehrer geht es um das Arbeitsgerät, das zu Hause benötigt wird, und das die Lehrer von dem Geld, das sie für ihren Lebensunterhalt verdienen, bisher selbst bezahlen.
      Früher schon war das viel, wenn man aktuelle Bücher und alle Büromaterialien etc. kaufte, aber jetzt in der Zeit der Computer kann der Arbeitgeber das nicht mehr ‚aus Tradition, weil wir das immer schon brav gemacht haben und normal fanden‘ weiterhin erwarten. Ich möchte genauso gut ausgestattet werden wie meine Freunde, die in der Bezirksregierung vor ihrem Computer am Schreibtisch sitzen – sogar in einem eigenen Büro. während wir LehrerInnen nicht mal einen eigenen Arbeitsplatz haben, sondern nur ein winzig kleines Fach im LZ.

  17. Es ist ja auch erst seit 20 Jahren Neuland, was die Digitalisierung in Deutschland angeht.
    Es ist ein Armutszeugnis für unser reiches Land.
    Wir hätten genügend Geld, wenn man die Gehälter aller Kultusminister sparen würde.
    In der Industrie hätten sie keine Chance.

  18. Fette Jahre?!?
    In Berlin kämpft man seit Jahren erfolglos für die Wiedereinführung der Verbeamtung für LuL.
    Ich sehe es jetzt leider kommen, dass wir auch weiterhin über viele Jahre hinweg erfolglos bleiben werden mit unserer Forderung.

    Für mich steht damit fest, dass ich mich nach dem Referendariat nach einer neuen Stelle im Speckgürtel Berlins, sprich Brandenburg, umsehen werde… Ich sehe es nicht ein, die massiv schlechten Arbeitsbedingungen und die falschen Entscheidungen der Politik ausbaden zu müssen…
    Dauerhafter Personalmangel, der teilweise jetzt schon mit Studenten in Klassenleiterfunktion aufgefüllt wird, damit wir positive Zahlen zeigen können…
    Marode Schulgebäude, sodass wir Eltern anflehen mit Mobiliar auszuhelfen…

    Die Sus der Zukunft tun mir nur unendlich leid, da Berlin nun nochmehr Seiteneinsteiger benötigt…
    Besser und qualitativ hochwertiger wird es damit nicht.

    Ich weiß nicht, wo es hier in Berlin „Fette Jahre“ gegeben hat…

  19. Hallo Fliewatüüt, ich bin kein Pädagoge und somit eine Mitarbeiterin der Schule, die für SIE seit Jahren, meist im kalten Februar, auf die Straßen geht und streikt. Sie als Beamter bekommen ohne ein Zutun jedes Mal eine Besoldungserhöhung. Und das seit vielen Jahren. Bei uns an der Schule gibt es einige Beamte, die trotz Allem mit auf die Straße gehen. Ich verstehe Ihren Beitrag nicht. Vielleicht können Sie mir das ja mal erklären. Jetzt wäre doch die Zeit der Beamten mit den Eltern mal zu zeigen, dass auch Ihr mal für uns eintreten könntet ( Schulbüro ). Übrigens genauso – obwohl mit mehr wechselnden Besuchern – gefährdet wie Ihr !
    Bleibt gesund …

  20. Ich finde die Abschaffung des Beamtenstatus für Lehrer richtig, nur sollte es flächendeckend geschehen. Natürlich muss die Bezahlung dann auch stimmen. Die Funktion eines Beamten besteht gerade darin, dass er auch in Unwirren „funktioniert“. Und das ist im System Schule nicht mehr der Fall. Also es sollten nur noch die Leistungsträger als Belohnung verbeamtet werden, dann gibt es auch einen Ansporn für die weniger motivierten Lehrer mal einen Gang zu zulegen.
    Ich musste vorhin lachen, als gelesen habe, dass Eltern angefleht werden mit Mobilar auszuhelfen. Ein paar Posts oben dran wird ausdrücklich gesagt: Behaltet Euren Scheiss!
    Für mich ganz klar: Nie wieder! Ich war früher sehr engagiert (von Berufswegen schon) bei Kooperationen mit Schulen und Lehrern. Ich habe es gelassen, es wird nicht gedankt, eher das Gegenteil, man wird, wie oben zu lesen ist noch angeschwärzt. Bitte liebe Lehrer kommt einmal aus Eurem Elfenbeinpalast Schule raus und erlebt die Wirklichkeit.
    Die Stimmung ist mittlerweile so, dass bei jeder Breitseite, die die Lehrer trifft seht vielen Leuten ein Grinsen ins Gesicht steigt. Nicht schön aber wahr, gerade bei einem wichtigen Thema wie Bildung und leider alles hausgemacht…

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