Kita- und Schulöffnung durch die Hintertür? Notbetreuung immer stärker in Anspruch genommen – Gewerkschaften schlagen Alarm

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BERLIN. Wegen Corona befindet sich Deutschland im Lockdown – doch an Kitas und Schulen tummeln sich immer mehr Kinder. Eltern schicken sie seit den Weihnachtsferien verstärkt in die Notbetreuung. Daran wird zunehmend Kritik laut. Gewerkschaften schlagen Alarm. Verdi fordert, Corona-Infektionen bei Erzieherinnen und Erziehern als Berufskrankheit anzuerkennen. 

Von wegen Lockdown: In vielen Kitas herrscht fast Normalbetrieb (Symbolfoto). Foto: Shutterstock

Trotz Corona-Lockdowns rechnet die baden-württembergische Landesregierung mit weiter steigenden Schülerzahlen an den eigentlich geschlossenen Grundschulen. Es sei davon auszugehen, dass die Nachfrage nach Notbetreuungsangeboten in den kommenden Tagen kontinuierlich zunehmen werde, sagte ein Sprecher des Kultusministeriums. In der Woche nach den Weihnachtsferien seien je nach Grundschule zwischen 10 und 25 Prozent der regulär unterrichteten Schüler notbetreut worden. Das habe eine Abfrage an den Schulämtern ergeben.

Hamburg meldet aktuell: «Die Auslastung der Kitas im gegenwärtigen eingeschränkten Regelbetrieb liegt im Durchschnitt über ganz Hamburg nur bei knapp der Hälfte. In einigen Kitas ist die Auslastung erheblich geringer, in einigen jedoch auch höher», sagte ein Sprecher der Hamburger Sozialbehörde. „Nur“ bei knapp der Hälfte? In einzelnen Kitas bestünden bereits personelle Engpässe, so räumt der Sprecher ein. Zudem seien mit zu vielen Kindern in den Kitas die Hygieneanforderungen nicht mehr sicher einzuhalten. Im bevölkerungsreichsten Bundesland, Nordrhein-Westfalen, werden aktuell etwas mehr als ein Drittel der Kinder in den Kindertagesstätten betreut – das sind mehr als 200.000 Kinder. Die Landesregierung hatte lediglich an die Eltern appelliert, ihre Kinder wenn möglich zuhause zu betreuen.

Die Eltern müssen «zwingend auf eine Betreuung angewiesen» sein – so lautet die Bedingung. Kontrolliert wird das nicht

Bund und Länder hatten Anfang des Jahres den Lockdown auch an Schulen und Kitas bis Ende Januar verlängert. Einer zunächst angedachten vorzeitigen Öffnung von Kitas und Grundschulen in Baden-Württemberg schon am 18. Januar erteilte die Landesregierung am vergangenen Donnerstag eine Absage – wegen der weiter hohen Corona-Infektionszahlen. Für Kita-Kinder und Schüler der Klassen 1 bis 7 soll es aber weiter die Möglichkeit einer Notbetreuung geben.

In Baden-Württemberg müssen dafür bestimmte Voraussetzungen erfüllt sein: Die Eltern müssen «zwingend auf eine Betreuung angewiesen» sein, wie das Kultusministerium festlegt. Sie müssen erklären, «dass beide entweder in ihrer beruflichen Tätigkeit unabkömmlich sind oder ein Studium absolvieren oder eine Schule besuchen, sofern sie die Abschlussprüfung im Jahr 2021 anstreben». Ein Nachweis dafür muss jedoch nicht erbracht werden. In Hamburg gilt: Eltern, die ihre kleinen Kinder nicht zu Hause betreuen können, dürfen sie weiterhin in die Kita bringen. Es gilt ein eingeschränkter Regelbetrieb, keine Notbetreuung. Einschränkungen wird es dabei lediglich in den Randzeiten geben.

Die Folgen der lockeren Handhabung: Schon jetzt nutzen laut der GEW Baden-Württemberg deutlich mehr Kinder die Notbetreuungsangebote der Grundschulen und Kitas als in den Tagen vor Weihnachten. Zum Teil gebe es deshalb Personalengpässe, erklärte GEW-Landesgeschäftsführer Matthias Schneider. Aus Grundschulen höre er, dass zum Teil Lehrer und Lehrerinnen gleichzeitig Notbetreuung und Online-Fernunterricht sicherstellen sollen, was unmöglich sei. Vereinzelt erreiche ihn aus den Kitas auch Kritik daran, dass Eltern für ihre Kinder die Notbetreuung nutzten, obwohl diese anscheinend keinen Anspruch darauf hätten.

VBE: Weil das Betreuungsangebot so niederschwellig angesetzt sei, wird es von Eltern häufig genutzt

An Grundschulen gibt es laut dem VBE Baden-Württemberg dasselbe Phänomen. «Wir wissen von Eltern, die zuhause sind, kein Home-Office haben und trotzdem ihre Kinder in die Notbetreuung schicken», erklärte der stellvertretende VBE-Landesvorsitzende Oliver Hintzen. Gerade weil das Angebot so niederschwellig angesetzt sei, werde es häufig genutzt. An Standorten mit viel Platz und wenigen Kindern in der Notbetreuung funktioniere das System gut. «Bei Standorten mit großen Gruppen hingegen haben wir aber genau das Gegenteil von dem erreicht, was mit einer Schulschließung bewirkt werden soll», bemängelte er. In Landkreisen, Städten und Gemeinden mit hohen Infektionszahlen müsse überlegt werden, ob Schulen überhaupt für Notbetreuung geöffnet werden müssten.

Und die Zahlen steigen – auch in anderen Bundesländern. Beispiel Mecklenburg-Vorpommern: Trotz der Appelle der Landesregierung schicken mehr Eltern ihre Kinder wieder in die Schule. Nach Erhebungen des Schweriner Bildungsministeriums waren am Dienstag vor einer Woche 31,2 Prozent der Grundschüler in der Schule. Von den Fünft- und Sechstklässlern waren es demnach 16,4 Prozent. Heute kam die Meldung: Fast die Hälfte aller Kita- und Hortkinder wird trotz der Corona-Pandemie derzeit im Land außer Haus betreut.

Ähnlich verläuft die Entwicklung in Thüringen – dem Bundesland mit dem bundesweit höchsten Inzidenzwert (274). Auch dort ist die Zahl der Familien, die die Notbetreuung für ihre Kinder wegen der pandemiebedingt geschlossenen Schulen und Kindergärten in Anspruch nehmen, gestiegen. Zum Stichtag 14. Januar wurden knapp zwölf Prozent der Erst- bis Sechstklässler in Schulen betreut, wie das Bildungsministerium mitteilte. Das sind rund 13.000 Mädchen und Jungen. In die Kindergärten kamen 34.000 Kinder, was einem Anteil von 36 Prozent der Kita-Kinder entspricht. Die Notbetreuung ihrer Kinder können nach der aktuellen Corona-Landesverordnung Eltern in Anspruch nehmen, die aus beruflichen Gründen keine Alternative haben. Zu Beginn des Monats (Stichtag 4. Januar) waren laut Ministerium an den Schulen erst 8,8 Prozent der Kinder aus den Klassenstufen 1 bis 6 und 24,6 Prozent der Kindergartenkinder notbetreut worden.

Verdi fordert einen konsequenten Schutz der Kita-Beschäftigten – und will, dass Corona-Infektionen als Berufskrankheit anerkannt werden

In Hamburg reagiert die Sozialbehörde nun auf den Andrang. Bei Einrichtungen mit deutlich mehr betreuten Mädchen und Jungen geht sie mit einem Schreiben auf die Eltern zu. «Wir bitten in diesen Fällen darum, zu prüfen, ob die Betreuung an einzelnen Tagen nicht bereits ausreicht», so berichtet der Sprecher. Sollte das auf diesem Weg nicht gelingen, dürfe die Kita-Leitung die Betreuung weiter einschränken, um wieder sicher arbeiten zu können. «Ziel ist es, sichere und angemessene Arbeitsbedingungen zu ermöglichen.»

Die Gewerkschaft Verdi hat angesichts des Notbetriebs in Kindertagesstätten und der Mutation des Coronavirus konsequenten Schutz der Beschäftigten angemahnt. Während viele Menschen im Homeoffice arbeiteten, hätten die Kita-Beschäftigten täglich viele Kontakte, teilte die Gewerkschaft mit. Notbetrieb bedeute, dass bis zu 50 Prozent der Kinder in den Kitas seien – die ansteckenderen Virus-Mutationen bereiteten vielen Beschäftigten deshalb Sorgen. Verdi forderte, Covid-19 grundsätzlich als Berufskrankheit bei Kita-Beschäftigten anzuerkennen.

Der Braunschweiger Verdi-Gewerkschaftssekretär Bruno Gerkens empfahl, die Kita-Teams zu teilen. Eine Hälfte übernehme die Betreuung, die andere befasse sich im Homeoffice mit Vorbereitungen oder Dokumentation, sagte er. «Nach einer Woche kann gewechselt werden. So muss im Falle einer Ansteckung nicht die ganze Kita dichtgemacht werden.» Regelmäßige Corona-Tests und künftig auch Impfangebote in der Arbeitszeit «sollten eigentlich eine Selbstverständlichkeit sein». Sollten die Infektionszahlen nicht bald sinken, müsse der Notbetrieb reduziert werden. News4teachers / mit Material der dpa

Von wegen „Kitas sind sicher“! Von allen Berufsgruppen werden Erzieher am häufigsten wegen Corona krankgeschrieben

 

 

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84 KOMMENTARE

  1. Unsere Kinder verblöden langsam wenn die nächste Pisa Studie kommt belegen wir zun100% den letzten Platz
    Wir Deutschen galten mal als sehr gewissenhaft in Sachen Bildung
    Diesen ganzen lernstoff nachzuholen den die Kinder verpasst haben ein Ding der Unmöglichkeit
    Corona hin Corona her.
    Die Kinder müssen.in die Schule.
    In 1 Linie müssen die Grundschüler unbedingt in die Schule und die Abschluss Klassen. Ab der 6 Klasse sind die Kinder soweit selbständig das sie in der Lage sind homeschooling zu machen .

    • Blödsinn – ist denn Bildung wichtiger als Gesundheit? Was bringt es, wenn sie superschlau aus der Schule kommen, aber dafür alle 2 Tage zur Dialyse müssen – die Langzeitfolgen sind noch viel zu wenig erforscht, als dass man dieses Risiko eingehen könnte. Diabetes, Herzerkrankungen und vieles mehr wurde auch schon bei Kindern als Folge berichtet…von den Lehrkräften und Betreuer, die OHNE Schutz arbeiten müssen mal ganz zu schweigen….alle Schüler, die nicht mitkommen, könnten ohne Probleme das Schuljahr wiederholen – würde diesen Schülern dann sowieso gut tun und würde LEBEN schützen!!!!
      Manchmal frage ich mich, ob Eltern, die eine solche Aussage treffen, denn überhaupt Gefühle für ihre Kinder haben….Mein wichtigstes Anliegen ist der Schutz MEINER Kinder und zwar über alles!!!

      • @ Willes Sabine „die Langzeitfolgen sind noch viel zu wenig erforscht“ – das ließe sich in Bezug auf jedes neuartige bzw. irgendwie neuartige Virus oder Bakterium sagen, überzeugt mich insofern noch nicht.

        Ich würde mal sagen … so ernst ich sämtliche Coronaviren nehme (es gibt mehrere, einige waren bekanntlich immer schon hier) … es wird schon alles nicht so schlimm werden mit den Langzeitfolgen.

        Mag sein, Sie sind Coronapessimist und ich bin Coronaoptimist …?

        • Es gibt schon einige Studien die nachweislich Schäden auch bei asymptomatischen Kindern zeigen – einfach mal Google bemühen, denn wer sucht, der findet auch. Nur leider werden diverse Studien in Deutschland nicht verbreitet, könnte ja kontraproduktiv sein. Von daher würde ich niemals mein Kind freiwillig diesem Risiko aussetzten. Gesundheit kann man nicht kaufen – ein Schuljahr aber wiederholen….

        • Ihre Argumentation zeugt von gefährlichem Halbwissen, das zu unreflektiertem, gefährlichem Handeln führt unter welchem Ihre Kinder, Sie selbst, Ihre Familie und alle anderen Kontakte in Kita oder Schule zu leiden haben werden. Ich wünsche es Ihnen nicht, die teils furchtbaren Folgen, schnell oder erst viel später, erleben zu müssen und vielleicht ein Kind als Pflegefall durch Covid betreuen zu müssen. Aber ein Gedankenanstoß: Es soll Leute gegeben haben, die den Sturz vom Hochhaus schon überlebt haben. Schon lange gibt es Hochhäuser-vielleicht sollten Sie einmal einen Sprung von dem ganz neuen, superhohen in Frankfurt probieren, die Chance zu überleben ist immerhin da.
          Nebenbei: Es sind schon viel mehr an SARS-CoV2 gestorben als beim Suizidversuch vom Hochhaus!

    • Es ist ein Zeichen der Verblödung, nicht auf kompetente WissenschaftlerInnen hören zu können, sondern sich von Bauchgefühl und Wunschdenken leiten zu lassen. Deutschland sollte sofort massiv in Erwachsenenbildung investieren. Als Fernunterricht. #TeamMerkel

    • Recht so, Nicole. Lieber Erster sein in der Sterbe-Statistik der WHO als ein schmählicher hinterer Platz bei „Wer weiß den sowas“. Nur der Sieg zählt!

    • Liebe Nicole,
      schauen Sie doch bitte etwas positiver in die Zukunft und betrachten die Situation etwas differenzierter. Bildung halten alle Beteiligten für wichtig. Es geht jedoch in der aktuellen Lage um deren Rahmenbedingungen, die Probleme bereiten. Da würde ich mir schon etwas mehr wünschen als ein „Die Kinder müssen in die Schule“.
      Im Übrigen haben ihre Mängel in Orthographie und Interpunktion Ihnen ja scheinbar im Leben auch nichts anhaben können.

    • Andere Länder, die auch an det Pisa-Studie teilnehmen haben die Schulen viel länger dicht. Wenn es nur um einen vorderen Platz in det Pisa-Studie geht, sind wir somit klar im Vorteil. Gegen Verblödung hilft gerade mit Grundschulkindern Vorlesen, Gesellschaftsspiele spielen, zusammen kochen…… Was man eben mit den eigenen Kindern so machen sollte, hilft auch gegen Vereinsamung.

    • Ihre Kinder mögen verblöden- evtl. könnten Sie ihnen auch einfach helfen?
      Sicher gibt es Haushalte mit Sprachbarrieren und sozialen Nöten, da ist das weitaus schwieriger machbar, aber auch diese Kinder werden sicher mit 4 Wochen Homeschooling besser zurechtkommen als mit Krankheit oder dem Verlust eines Familienmitglieds.
      Die Mehrzahl der Kinder hat Eltern, die Grundschulaufgaben nicht überfordern.
      Mein Kind war vier als es lesen wollte und da habe ich ihm gezeigt wie’s geht (als Nicht-Pädagoge im Kindergarten hatten die gar nicht davon mitgekriegt) Mit fünf hat es dann dort den Jüngeren vorgelesen. Eigenmotiviation zu fördern fängt schon früheran als in der Grundschule. Und das wäre dann einfach Ihr Versäumnis- kein Grund Ihre Kinder hier schlecht zu machen.

      • Das ist wenn die Kinder Lust auf etwas haben, und ohne Druck arbeiten. Das kann man nicht vergleichen mit jetzt. Grundschulalter ist nicht geifnigt für 3-4 Stunden sitzen um die Hausaufgaben zu machen, es ist einfach schwierig. Frankreich hat viel strenge Regeln für Erwachsene, die Schulen sind aber offen. In Deutschland zB Gottesdienste sind erlaubt, aber Schulen sind zu.

    • „Corona hin Corona her.“

      Würden Sie so auch argumentieren, wenn man vor der Schule den Fußgängerüberweg abmontiert und statt Tempo 30 im Interesse der örtlichen Wirtschaft einfach Tempo 70 erlaubt? Laut Studie der KMK würden dadurch nur 0,00x% der Kinder überfahren…

      • Naja, letztes Jahr sind sehr viel mehr Kinder im Straßenverkehr tödlich verunglückt als an Covid-19 gestorben.
        Das mag nicht immer auf dem Schulweg gewesen sein, aber hätten wir Fernunterricht auf Dauer, könnten wir noch einige Leben retten…

    • @Frau Hanse:
      Ich riskiere das 🙂
      Vielleicht sollten die Abendschulen öffnen?! Dort könnten Sie ihre Rechtschreibung verbessern …

      Was stimmt nicht mit Ihnen? Glauben Sie ernsthaft, dass Ihre Kinder JETZT mit 30 anderen im selben Raum den Tag verbringen sollten?

      Googeln Sie bitte „Übertragung durch Aerosole“, falls Sie tatsächlich davon noch nichts gehört haben sollten!

    • Erzählen Sie das bitte später Ihrem Kind, dass Sie es wegen der Angst vor einem schlechten Pisa Ergebnis einem Virus zum Fraß vorwerfen. Das muss echte Liebe sein.
      So ein Zufall auch, dass asiatische Schüler vor allem in den Naturwissenschaften meilenweit voraus sind. Sie sind uns auch bei der Pandemiebekämpfung voraus, weil sie verstanden haben, dass Schulen nur bei geringer Inzidenz geöffnet werden können.

    • Ist doch gut. Nur die Frage ist doch, wenn ein großer Teil der Kinder schon blöde zur Grundschule kommt, was sollen dann Grundschullehrkräfte tun, damit sie nicht weiter verblöden.

      Wenn GS-Lehrkräfte den Kindern erst einmal beibringen müssen, wie man Stift oder schre hält, um damit arbeiten zu können, ist doch im Vorfeld schon so einiges schief gelaufen.

      btw Bildung und formaler Bildungsabschluss sind unterschiedliche Baustellen. Wer auf die kanzleibögen bei den Abschlussprüfungen in der lage ist seinen Namen richtig zu schreiben, hat doch zumindest schon einmal 50% der geforderten Leistung erbracht und somit 2 Punkte. – für einen Punkt brauchts ja nur 43%.

    • Ihrer Aussage nach ist Deutschland anscheinend das einzige Land der Welt, in dem Kinder einfach nicht das wertvollste sind. Fragen Sie, genau, jeden Asiaten, die ja hier schon als Beispiel angeführt werden. Kein einziger Asiate wird sein Kind einer Gefahr aussetzten, schon gar nicht, einer für die es Beispiele einer Folgekatastrophe (Langzeitfolgen einer Erkrankung) gibt. Kinder „müssen in die Schule, Virus hin oder her“ .. diese Einstellung ist irgendwie verkehrte Welt

    • @Nicole

      Kinder könnten ja auch ein Buch lesen. Das hält die Verblödung in Grenzen.

      Ein „verlorenes“ Kernjahr ist ein gewonnenes Lebensjahr – mit Einschränkungen, gewiss. Die haben Sie den Coronaspinnern und Feierern zu verdanken.

      Viele kommen schon verblödet in die Schule. Das haben sie aber nicht von uns. Mal die Medien überprüfen, die zu Hause zum Einsatz kommen. Viele analoge Gesellschaftsspiele dabei? Oder eher die digitalen Babysitter?

      Das macht schon einen Unterschied aus.

      Viel draußen? Mit eigenen Händen etwas tun oder das Halten eines Hammers bei YouTube anschauen?

      Leider habe ich einen Vortrag zum Thema Auswirkung der Digitalisierung auf das kindliche Gehirn – ist schon länger her, war in SH von der GEW organisiert – gehört. Fazit für mich als Lehrkraft: Ich bin raus. Was nicht an Gedächtnisspuren ausgebildet wurde, nun, klappt nicht mehr.

      Kinder kommen in die Schule, das Kurzzeitgedächtnis ist bereits ramponiert. Man spricht von digitaler Demenz (G. Hüther).

      Geben Sie Ihrem Kind ein Buch. Regt das Kopfkino an. Lesen Sie Ihrem Kind vor. Das trainiert das Zuhören, die Konzentration, das Kurzzeitgedächtnis, die Fantasie, das Kopfkino… den Wortschatz, die Aussprache… die Beziehung zwischen Ihnen und Ihrem Kind.

      Fällt alles durch die elektronischen Nuckel weg. Ist aber weniger anstrengend.

      Nutzen Sie doch lieber die erzwungene gemeinsame Zeit um herauszufinden, was Ihr Kind mag, gerne hört, gerne liest, gerne malt. Wer Ihr Kind ist, was dich da für eine kleine Persönlichkeit entwickelt. Lernen Sie sich kennen. Sie werden staunen, Kinder können auch mit Erwachsenen etwas anfangen, wenn die sich etwas Mühe geben.

      Sonst würden Kinder unterrichten – keine Erwachsenen.

      (Nicht ganz ernst gemeint, der letzte Satz. Wir können schon noch so Manches mehr.)

      Und – wir sollten uns Gedanken machen, wieso die Pisa-Studien so schlecht ausfallen – VOR Corona. Die Gründe sind den KuMis bekannt. Die Lösungen nicht.

  2. Zunächst einmal : Erfolg in der Schule und im Leben stehen nicht in einem unmittelbaren Zusammenhang . Insofern ist es letztendlich zweitrangig , wie gut man in Deutsch , Englisch und Mathe war . Selbstverständlich müssen Kinder in die Schule . Sie können es aber in der gegenwärtigen Situation nicht . Dafür haben die Schulminister gesorgt , weil sie die Einrichtungen ohne Schutz bis kurz vor Weihnachten geöffnet haben . Man sieht ja jetzt : Schulen zu , Zahlen runter . Trotz Mutation .

    • Sie können es auch nicht, weil Sozial- und Kultusminister über Jahre dafür gesorgt haben, dass in KiTa und Schulen schlechte Bedingungen vorherrschen, Personalnot, mangelnder Arbeitsschutz, keine zusätzlichen und zum Ausweichen zur Verfügung stehenden Räume …

      Man sieht jetzt auch, wie schlecht die Ausstattung ganz ohne Pandemie war und dass der Mangel längst so groß ist, dass täglich improvisiert werden muss, um Kinder überhaupt betreuen und beschulen zu können.

  3. Meine Kinder verblöden zuhause bestimmt nicht!

    Im Gegenteil, endlich haben sie mal Zeit, intensiv und am Stück ihren vielfältigen Interessen zu folgen. Das haben sie schon immer gerne getan. Sie finden zuhause vieles vor, was sie nutzen können und sind darin geübt, sich Beschäftigungen auszudenken. Sie genießen es und lernen jeden Tag dazu. Ich staune, was dabei alles so herauskommt.

    • Und genau so sollte es laufen. Allerdings schreien gerade diejenigen besonders laut, denen die eigene Erziehung ihrer kleinen Könige brutal auf die Füße fällt.

    • Das ist eine sehr hilfreiche Einstellung! Ganztagsbetreuung in Kita und Schule ist noch garnicht so alt. Waren die Kinder vorher unglücklich oder weniger gebildet, bestimmt nicht. Toll, wenn jemand wie Sie weiß was wichtig ist. Bitte mehr davon.

    • Meine Kinder sind so froh den ganzen Tag zuhause sein zu dürfen, die streiten schon und knallen Türen bevor ich sie überhaupt gesehen habe um guten Morgen zu sagen! Wirklich ganz ausgeglichen und erfreut. Backen, basteln und was man sonst noch so gerne anbietet wird dankend abgelehnt oder kurz nur kurz gemacht… schön wenn es in ihrer Familie so entspannt läuft, ist aber nicht über all so! Aber ich bin sicher ich habe grundlegende Fehler in der Erziehung gemacht, deswegen habe ich jetzt die Probleme, nicht weil die Kinder Bedürfnisse haben die wir im familiären Kontext nicht erfüllen können!

  4. Bei uns in der Kita sind ebenfalls ein Großteil der Kinder in der Notbetreuung.
    Und das, obwohl Eltern in Elternzeit sind, Mütter schwanger zu Hause, Friseur- Eltern die plötzlich renovieren- die Frau hilft mit, trotz Baby, manche Selbständige haben plötzlich einen zweiten Job …etc.
    Die Liste ist endlos! Die Eltern sind dermaßen dreist und unehrlich- es ist unglaublich wie da getrickst wird!
    Die Notbetreuung sollte nur für systemrelevante Berufe gelten, so wie es im März gehandhabt wurde. Basta!
    Den meisten Eltern geht der Gesundheitsschutz der Erzieherinnen am Allerwertesten vorbei!
    Ich darf privat nur eine Freundin treffen, soll aber 20 oder mehr Haushalte in der Kita betreuen. Ohne Schutz!
    Um genervte Eltern zu entlasten, die ihr Kind abschieben, obwohl sie keinen Anspruch haben.
    Unmöglich!

    • Ich sehe das genauso. Bin selber Erzieherin und muss mir auch jeden Tag neue wundervolle Märchengeschichten der Eltern anhören, Eltern die nicht berufstätig sind. Unser Klassiker: plötzlich haben ganz viele Eltern, ganz wichtige unaufschiebbare Arzttermine und diese Arzttermine sind dann sogar regelmäßig dreimal die Woche.

      • @Peppe
        Aufgrund solcher Kommentare gehen meine Kinder nicht in die Kita, sie sind einfach nicht erwünscht und das obwohl wir auch bei totaler Schließung Anspruch hätten, ich bin selbst um der Jugendhilfe/Behindertenhilfe tätig. Keine Ahnung wie es weiter geht, aber da hab ich lieber den Kopf unter dem Arm als die Kinder wohin schicken zu müssen wo sich hinter dem Rücken der Eltern „das Maul über eben diese“ zerrissen wird. Und dieses komische Gefühl welches einem jetzt vermittelt wird, wird auch bleiben falls die Kitas wieder ohne Begrenzung öffnen dürfen. Schade nur das noch 2 1/2 Jahre Kindergarten vor uns liegen, ich kann kaum erwarten das sie rum sind!

        • Man muss immer beide Seiten sehen.Die Kinder können nichts dafür…nicht für die Ignoranz der Politik,nicht für die finanziellen Belastungen und nicht für die Gefahr,die sie mit tragen und die unter den Tisch gefegt wird.So werden sie bei uns empfangen und es wird um eine Normalität gerungen,die einem 2-Welten-Szenario gleicht.Die Welt vor der Kita ist voll drastischer Maßnahmen ,drinnen muss man so tun als wären sie nicht da,sie vergessen.Das ging so lange gut,bis der Virus uns gefunden hat und innerhalb weniger Tage das Personal flachgelegt hat.Ob Kinder getestet werden?Nein.Sie würden klar zeigen,dass ihre Liebe uns alle angesteckt hat,das darf nicht erkannt werden.Wir hatten keine Chance zum Schutz.

          • @Shelly: Mein Kommentar bezieht sich auf die Eltern wo wir genau wissen, dass diese nicht berufstätig sind und wo wir auch wissen, dass kein Härtefall vorliegt. Das sind Eltern die Corona nicht Ernst nehmen und gerne beim Abholen/Bringen der Kinder ohne Mundschutz vor der Tür stehen.

        • @Svebel: Mein Kommentar bezieht sich auf die Eltern wo wir genau wissen, dass diese nicht berufstätig sind und wo wir auch wissen, dass kein Härtefall vorliegt. Das sind Eltern die Corona nicht Ernst nehmen und gerne beim Abholen/Bringen der Kinder ohne Mundschutz vor der Tür stehen.

          • Das glauben Sie zu wissen!
            Was zuhause bei den Familien los ist können Sie nur mutmaßen! Nur weil ein Elternteil nicht arbeiten geht, keine Maske trägt beim abholen oder, oder, oder können immer noch sehr private Gründe vorliegen die zu einer außergewöhnlichen Belastung führen. Es wird nicht immer alles „vertrauensvoll“ im Kindergarten mitgeteilt!
            Es mag Eltern geben die die Situation Ausnutzen , keine Frage, nichts desto trotz werfen solche Kommentare ein schlechtes Licht auf die Einrichtungen bzw deren Mitarbeiter. Und ich bin mir ziemlich sicher das solche viel Kommentare öfter der Fall sind, auch im normalen Kita-Alltag ohne Ausnahmezustand, als Elternratsmitglied bekommt man auch so dann und wann schonmal mit wie das Kindergartenteam über so manche Eltern denkt und spricht…

    • Sunshine, die Kita in unserer Straße ist auch voll. Das wird uns bald auf die Füße fliegen, weil dadurch das Verständnis für Einschränkungen immer weiter abnimmt. Es hätte reine Notbetreuung sein sollen, ist aber reguläre Kita. Freunde hatten ihre Kinder vor Weihnachten aus der Kita genommen, aber der Druck in den Eltern Whatsapp Gruppen steigt, die Kinder wieder abzuliefern.

    • Genauso ist es vielfach. Das erlebe ich auch jeden Tag. Wenn der Minister nur WischiWaschi Verordnung erlässt und die bittet verantwortungsvoll selbst zu entscheiden, kommt das dabei raus.

      • Die Kinder nicht in die Kita zu schicken bedeutet für Eltern auch sich jeden Tag aktiv gegen sein Kind entscheiden zu müssen… Jeden Morgen gefragt zu werden ob heute wieder Kindergarten ist oder gesagt zu bekommen das der Kindergarten vermisst wird ist auch auf Dauer für Eltern schwer auszuhalten, wenn man sogar Notbetreuung nutzen könnte, damit verwehre ich nämlich aktiv einen Wunsch oder Bedürfnis!
        Unsere Jüngste fragte neulich ob sie denn überhaupt wieder in den Kindergarten DARF wenn es je wieder erlaubt sein sollte…

    • Das stimmt. Die „Renovierungsausrede“ gab es bei uns auch schon zweimal. Mütter, die in Elternzeit sind, schaffen es plötzlich auch nicht mehr, sich um ihr großes Kind zu kümmern. Dann nimmt man doch lieber in Kauf, dass sich das eigene Kind ansteckt. Einige Eltern geben derzeit in er Pandemie kein gutes Bild ab. Die NOT-Betreuung auszunutzen, obwohl man eigentlich keinen Anspruch hat, ist dreist und vor allem unverschämt gegenüber den Eltern, die im Pflegebereich oder Supermarkt arbeiten und WIRKLICH keine andere Betreuungsmöglichkeit haben.

  5. „Insbesondere Kanzlerin Merkel hatte sich nach Informationen des „Spiegel“ für eine konsequente Schließung der Bildungseinrichtungen ausgesprochen. Gegen diesen strikten Kurs gab es insbesondere aus den SPD-geführten Ländern Widerstand.“

    Föderalismus hin oder her. Bei der derzeitigen Situation muss letztlich das Staatsoberhaupt das letzte Wort haben!!

    • @ Ellen „Bei der derzeitigen Situation muss letztlich das Staatsoberhaupt das letzte Wort haben“ – interessante Sichtweise, allerdings nicht meine.

      Erst eine gründliche Debatte in allen 16 Landesparlamenten – danach auch im Bundestag – und zuletzt darf auch die deutsche Kanzlerin etwas sagen und ggf. handeln.

  6. Alle schimpfen auf die Eltern, die ihre Kinder in die Betreuung geben, dabei sind die Büros voll… da sagt keiner was. Teamleiter wollen die Mitarbeiter lieber vor Ort haben, weil ihnen das lieber ist. Es nervt mich so sehr, dass alle denken, Homeoffice bedeutet gleich Urlaub haben! Wie können Sie arbeiten, wenn die ganze Zeit ein 2jähriges Kind nebenbei betreut werden muss?! Und das seit fast einem Jahr. Wie gesagt, Büros und Nahverkehr sind voll (in Berlin), aber es ist ja leichter auf die egoistischen Eltern zu schimpfen.

    • Soweit ich das sehe, wird hier eher – mit Recht – auf die Eltern geschimpft, die derzeit ihr Kind unnötig in die sogenannte „ Notbetreuung“ schicken, obwohl sie selbst daheim sind und sich kümmern könnten. Gegen volle Büros soll ja jetzt endlich was unternommen werden.

    • Hier habe ich bisher in erster Linie von Leuten gelesen, die die Pandemie eindämmen wollen und ganz klar: da gehören die Büroarbeit und der öffentliche Nahverkehr dazu. Sagt niemand was anderes. Gerade beim Verkehr bringt es aber enorme Entlastung, wenn die Kinder zuhause bleiben. Dass Multitasking anstrengend ist- auch das ist klar. Deshalb kamen für mich nie viele Kinder in Frage. Die sind nämlich meine Verantwortung und ich gehöre nicht zu den multitaskingbegabten Eltern.
      Und eigentlich geht es mir überhaupt nicht darum andere Menschen auszudeuten- einige in dieser Krise verfolgen scheinbar nur dieses Ziel leider. Mir geht es darum, Leid uns Angst zu beenden und das geht am besten indem man Infektionen verhindert.

    • Lehrer haben diese Situation schon immer. Meine Frau und ich haben derzeit unsere zwei Kinder zu Hause, obwohl wir beide Vollzeit, teils in Präsenz (Notbetreuung) und bis in die Nacht am PC arbeiten (Distanzunterricht). Hören Sie auf zu Jammern! Übernehmen Sie die Verantwortung für Ihre Kinder! Der Staat kann das nicht auch noch für Sie tun! Bei solchen Einstellungen ist es kein Wunder, dass die Infektionszahlen nur langsam nach unten gehen. Schlimm.

  7. Ich kann es nicht mehr hören, was da gerade durch die Medien verbreitet wird. „…obwohl Schulen und Kitas dicht sind…“, „Schulen und Kitas sollen weiterhin geschlossen bleiben…“. Wohl damit es keine Diskussion um Schließungen gibt, wenn ja angeblich bereits alles geschlossen ist.
    Wo ist denn wirklich etwas geschlossen??? Schulen und Kitas sind voll. Bei uns in Hessen wurde auch lediglich die Präsenzpflicht ausgesetzt. Das sieht bei uns (OGS Grundschule) so aus, dass ca. 50% der Schüler anwesend sind… Tendenz steigend.
    Und nach der Unterrichtszeit hüpfen dann alle Klassen (immerhin nach Jahrgängen getrennt) ohne Masken fröhlich durcheinander.
    Bin mal gespannt, wann uns das um die Ohren fliegt. Gerade jetzt, mit diesen Mutationen.

    • Anordnung der Schule Maskenpflicht ab der 1. Klasse, auch in der OGS und dem Gelände… geht also auch anders! Und das schon seit Oktober.

      Abgesehen davon geht der Trend nach unten, obwohl doch wie hier ausführlich berichtet wird „ja sowieso alles auf ist“!

  8. Bei uns in der Notbetreuung einer Oberhausener Schule sind genügend 6. Klässler, obwohl deren Eltern zurzeit nicht arbeiten.
    Ich kann nicht nachvollziehen, warum Eltern keine Bescheinigung vom Arbeitgeber abgeben müssen, wenn die ihre Kinder in die Notbetreuung schicken.
    Ist doch klar, dass die alleinige Bitte, die Kinder möglichst nicht zu schicken, bei vielen verhallt und nicht ausreicht.

    In der Vorlage des Ministeriums steht in der Anmeldung zur Notbetreuung: Ein Nachweis vom Arbeitgeber ist nicht erforderlich.

    Das ist doch das falsche Signal. Die Notbetreuung dürfte nur für Kinder deren Eltern zur Schulzeit arbeiten sein…mit entsprechendem Nachweis vom Arbeitgeber.

    Es darf nicht sein, dass Eltern zuhause sitzen ( weil sie zum Beispiel durch den Lockdown nicht arbeiten wie Friseure etc) und ihre Kinder trotzdem zur Betreuung abgeben dürfen.

  9. Wenn ich das geschrieben von euch Frauen hier lese kommts mir echt hoch. Team Merkel euer Ernst. Unser aller doppelte Mutti. Die nichts anders will als die Wirtschaft und Schulen kaputt zu machen. JA DIE SCHULEN MÜSSEN AUFGEMACHT WERDEN. Alleine schon damit die Eltern wieder ihrem Job nachgehen können, um Geld zum Leben zu verdienen damit die Kinder wat zu Essen auf den Tisch bekommen. Denn das möchtegernlehrer spielen wird nicht vergütet.

    • Christian Bauer,
      warum müssen sich andere Schüler und deren Familien in Gefahr begeben, weil Sie nicht in der Lage sind, Verantwortung für Ihre Kinder zu tragen?
      Sie haben Kinderkrankentage, können unbezahlten Urlaub nehmen oder der Zweitverdiener setzt während der Pandemie aus, wenn Sie nicht gerade alleinerziehend sind. Sie können Ihre Verantwortung nicht auf die Schulen abwälzen. Wenn Sie systemrelevant sind, haben Sie Anspruch auf Notbetreuung. Wenn nicht, Betreuung und Erziehung ist Ihr Job als Vater.

      • Aber die systehmrelevanten sollen und müssen dann die Notbetreuung nutzen,oder wie? Was ist wenn die auch viel lieber Verantwortung für ihre Kinder übernehmen wollen und die angeführten Dinge nutzen wollen und zuhause bleiben, könnte ja sein… da wäre der Aufschrei bestimmt groß!

    • Christian Bauer, Leute wie Sie kapieren es nicht,vermutlich. Wenn die Schulen offen sind,und besonders mit der schnelleren Verbreitung nun, dann werden auch Ihre Kinder krank. Vielleicht asymptotisch, hoffentlich. Und dann werden Sie angesteckt. Hoffentlich auch nur asymptotisch, aber,wenn Sie tatsächlich einen Job haben, den man jetzt braucht, dann werden Sie getestet.oder Ihre Frau, oder wer sonst noch in Ihrem Haushalt wohnt. Dann BLEIBEN SIE daheim, Quarantäne. UND VERDIENEN DAS ESSEN DANN ERST MAL NICHT. .. und wenn das in weiteren Familien passiert .. und in weiteren .. die alle ihre Kinder nicht zu Hause haben wollen .. DANN WERDEN DIE LOCKDOWNS WEITERGEHEN. Eben WEIL es ein soziales Land ist.Und jedes Leben wertvoll ist,nun, ja, auch Ihres… Fazit: Mit Ihrer Einstellung verlängern sich dieLockdowns in Unendliche. Und NEIN, Sie verdienen dann AUCH KEIN ESSEN weil entweder Ihr Arbeitgebern zumacht oder Ihre Kunden nicht kommen .. ah.

    • Christian Bauer
      Merkel macht alles kaputt. Das werden die Lehrer erst dann merken, wenn auch fuer sie kein Geld mehr da ist.
      Was interessiert sich ein Lehrer fuer Maredo, Hotels, usw. A12 bis A16 ist sicher.
      Eben nicht!!!!! Wenn fie Wirtschaft nicht laeuft, gibt es A Null.
      Und dann geht das Geschreie los.

  10. Ich bin ebenfalls Erzieherin. Ehrlich gesagt bin ich einerseits sehr froh, dass mein 6- Jähriger jetzt in die Kita darf. Vor fast einem Jahr musste ich ihm erklären, warum ich Kinder betreuen gehe und er daheim bleiben muss. Andererseits ist es daheim sicherer. Wenn ich die Wahl hätte…
    Aber nun mal zur unberechtigt in Anspruch genommenen Notbetreuung. Bei uns gibt es leider auch Eltern, welche z.B. ärztliche Attest einholen, eine Bestätigung des Arbeitgebers oder sogar über den Träger die Notwendigkeit erklären lassen. Als Einrichtung macht man sich zum Clown. Wo ist das Ordnungsamt, wo der Bußgeldkatalog für diese neuartigen Delikte. Überall ist Maskenpflicht. Wer die nicht trägt, muss ein Bußgeld zahlen. Das größte Übel was ich bisher erlebt habe ist jedoch, dass selbst Direktoren der Schulen unberechtigt einer Notbetreuung zustimmen, obwohl denen die Hintergründe bekannt sind. So (mit Vitamin B geschmiert) funktioniert es auf dem Land.

  11. Nur Eltern mit Arbeit sollten Kita und Schule nutzen , um alle zu schützen .
    Meine Kinder lernen gut zu Hause .
    Und weil ich meine Kinder liebe, lerne ich gerne mit dazu .
    Und wenn ich immer höre „wir müssen Eltern entlasten „!
    Mein Tipp schick eure Kinder ins Jahresinternat zum Geburtstag können sie mal anrufen .
    An alle die in der Schule und Kita arbeiten ,bleibt gesund .

  12. „Unsere Kinder verblöden langsam wenn die nächste Pisa Studie kommt belegen wir zun100% den letzten Platz
    Wir Deutschen galten mal als sehr gewissenhaft in Sachen Bildung
    Diesen ganzen lernstoff nachzuholen den die Kinder verpasst haben ein Ding der Unmöglichkeit
    Corona hin Corona her.
    Die Kinder müssen.in die Schule.
    In 1 Linie müssen die Grundschüler unbedingt in die Schule und die Abschluss Klassen. Ab der 6 Klasse sind die Kinder soweit selbständig das sie in der Lage sind homeschooling zu machen .“

    Prima!
    Genau so ist es!!
    Grundschule muss wieder öffnen!!

    • Das fordern hauptsächlich Eltern, die mit ihren Kindern ÜBER-fordert sind. Der Frust ist bei solchen Eltern groß, wenn sie plötzlich selber merken, wie anstrengend es ist, sich mit dem eigenen Kind mal in einen Bildungs- und Erziehungsprozess zu begeben. Menschen wie Sie sollten JEDEN Tag dankbar sein, dass es hier in Deutschland staatliche Institutionen gibt, die Ihnen das abnehmen, was Sie selbst nicht zu leisten vermögen. In Ländern wie den USA ist das nicht so. Da sind die Eltern stärker in der Verantwortung.

      • Man stelle sich bloß vor das Kind verweigert sich beim Thema Schule den Eltern, was dann? Die Klassenlehrerin ist nach wie vor überrascht wie sehr mein Kind den schulischen Kontext braucht zum lernen und die Aufgaben zu bearbeiten! In Absprache mit der Lehrerin haben wir einige Strategien im letzten Jahr versucht, mit wenig Erfolg.
        Wievielen Eltern mögen sie also einfach so nebenbei unterstellen ÜBERFORDERT zu sein und damit in ihren Augen nicht qualifiziert genug Kinder zu erziehen?

        • @Svenja: „Man stelle sich bloß vor das Kind verweigert sich beim Thema Schule den Eltern, was dann?“
          Scham, Einsicht, Besserung, wie bei jedem selbstverursachten Problem?
          😉 🙂

          • @ Lehrerberlin
            Worin liegt den das selbstverusrachte Problem Ihrer Meinung denn begründet? Würde mich jetzt interessieren, dann teile ich da auch der Klassenlehrerin mit die meine Tochter in der Schule vollkommen anders erlebt. Sie sprechen der Kollegin (?) ja direkt die Kompetenz ab die Lage zu beurteilen!
            Ich soll mich also dafür schämen das ich eine willenstarke siebenjährige herangezogen habe, die zu ihrer Meinung steht, soll endlich einsehen das das vollkommen falsch war und Besserung herbei führe in dem ich die vollkommen richtige Meinung das ich die Mutter bin und nicht die Lehrerin und das hier ihr Zuhause ist und nicht die Schule als falsch hinstellen und vom Tisch wische.
            Ihr fehlt der schulische Kontext, nicht mehr und nicht weniger und das sieht die Klassenlehrerin genauso so, also schein diese ihren Beruf auch verfehlt…

          • Liebe Svenja: Die Lehrerin ist wahrscheinlich nur zu nett oder weiß, dass sie es eh regeln muss. Oder sie will keinen Stress. Sie wirken ja nicht sehr einsichtig, sorry.
            Was sie verursacht haben: Sie können Ihr Kind nicht zu ein pasr Wochen Arbeit motivieren. Das ist eine erzieherische Bankrotterklärung. Ich an Ihrer Stelle würde das Jugendamt kontaktieren und einen Kurs belegen.
            Aber sie quasseln lieber hier über Ihr „Leid“. Da gibts dann halt klare Kante.

          • @Lehrerberlin
            Ein gewagtes Urteil, was sie aus so wenigen Zeilen alles über einen Menschen herausfinden können! Aber wirft ja auch kein gutes Bildauf auf die Pädagogen, wenn sie Stress aus dem Weg gehen wollen statt Schülern zu helfen oder Eltern wenn sie sich an sie wenden!
            Habe ich irgendwo geschrieben das mein Kind die Aufgaben nicht erledigen mußte? Stellen sie sich vor, mein Kind hat in der Schule einfach alles aufgeholt, obwohl ich sie nur bedingt motivieren konnte, verrückt oder? Laut der Lehrerin ohne ihr zu tun, sonst hätte sie mich als beratungsresistente Mutter ja wieder belogen. Ein bißchen normaler Schulalltag hat es gerichtet. Und jetzt kommt’s noch besser, weil ich mit all meiner Inkompetenz ihr das Lernen im letzten Jahr nicht verdorben habe klappt es in den letzten Wochen gleich viel besser! Ihre Arroganz ist ja fast erschreckend! Aber gut, ich geh dann mal zum Jugendamt eine Kurs besuchen!

          • Svenja, was du schreibst ist ein Sprung in die Schublade. Arbeite lange genug mit Eltern. Und scheint ja zu treffen.
            Ich amüsiere mich köstlich. Dieses ganze Laientheater ist der Lichtblick bei dieser Pandemie. GROßARTIG!!!
            🙂 🙂 🙂 🙂 🙂 🙂 🙂
            VIEL SPAß IM ELTERNKURS.

  13. wer selbst die deutsche Rechtschreibung nicht beherrscht, möchte natürlich auf jeden Fall und unter allen Umständen dass sein Kind in die Schule geht;)

  14. Das glauben Sie zu wissen!
    Was zuhause bei den Familien los ist können Sie nur mutmaßen! Nur weil ein Elternteil nicht arbeiten geht, können immer noch sehr private Gründe vorliegen die zu einer außergewöhnlichen Belastung führen. Es wird nicht immer alles „vertrauensvoll“ im Kindergarten mitgeteilt!
    Es mag Eltern geben die die Situation Ausnutzen , keine Frage, nichts desto trotz werfen solche Kommentare ein schlechtes Licht auf den Kindergarten bzw deren Mitarbeiter. Und ich bin mir ziemlich sicher das solche Kommentare öfter der Fall sind, als Elternratsmitglied bekommt man auch so dann und wann schonmal mit wie der Kindergartenteam über so manche Eltern denkt und spricht!

    • Die Notbetreuung auszunutzen, obwohl man nicht in systemrelevanten Berufen arbeitet, ist unsolidarisch gegenüber den Eltern, die in solchen Berufen arbeiten. Die müssen dann ihre Kinder – ohne Alternative – in eine völlig überfüllte Notbetreuung schicken. Ein Bekannter von uns ist Arzt im Klinikum und findet diese derzeitigen Zustand unhaltbar. Wer zu Hause ist, kann aich auch um seine Kinder kümmern. Ich bin auch dafür, dass Bußgelder für unberechtigte Inanspruchnahme der Notbetreuung verhängt werden. Nur GEMEINSAM schaffen wir den eg aus der Pandemie. Wer unberechtigt die Notbetreuung ausnutzt, verhält sich unsolidarisch und egoistisch.

      • Und wo bekommen die Arbeitnehmer ihr Geld her die nicht systemrelevant arbeiten und trotzdem arbeiten gehen müssen und nicht ins Homeoffice können? Die dürfen ihr Kind ja selbst mit Homeoffice nach Ihnen nicht abgeben? Bei einem Kind sind Ende Februar wahrscheinlich die 40 Tage „Kinderkrank“ aufgebraucht unter Umständen im letzten Jahr schon die 20 Wochen nahezu verbraucht… nehmen die dann unbezahlten Urlaub und leben von Luft und Liebe?
        Ich arbeite übrigens systemrelvant, wir geben die Kinder nicht ab weil ich das Gefühl habe das sie selbst bei Anspruch nicht erwünscht sind. Eine andere Betreuungsmöglichket gibt es nicht, also kommt es bei uns entweder zu finanziellen Verlusten weil mein Mann auf die Kinder aufpasst da er Selbständig ist oder ich gehe dauerhaft über die Belastungsgrenze. Mein Mann könnte seine Selbstständigkeit natürlich auch aufgeben, verbucht man dann wohl unter Pech gehabt zu gunsten der Solidarität!

        • Man kommt Eltern finanziell sehr weit entgegen, da das Problem erkannt wurde. Wenn Eltern 40 Kindkrankentage und offene Kitas wollen, ist das ein Widerspruch und dreistes Ausnutzen der Gegebenheiten. Wer nicht systemrelevant ist, erzieht sein Kind zuhause und übernimmt Verantwortung. Das aktuelle Vorgehen führt nur dazu, dass Kinder von Ärzten und Pflegern nicht mehr hingeschickt werden, weil die Angst vor Ansteckung groß ist. Stattdessen sitzen dort jetzt die Kinder der Teilzeit Büroangestellten und Home Office Eltern. Unsinniger geht es kaum!

          • „Das aktuelle Vorgehen führt nur dazu, dass Kinder von Ärzten und Pflegern nicht mehr hingeschickt werden, weil die Angst vor Ansteckung groß ist. Stattdessen sitzen dort jetzt die Kinder der Teilzeit Büroangestellten und Home Office Eltern. Unsinniger geht es kaum!“ Das ist es, was ein Bekannter von uns kritisiert. Er (als Klinikarzt) MUSS seine Tochter in die völlig überfüllte Nitbetreuung schicken. Über die Homeoffice-Eltern, die vermeintlich überforderten, kann er nur fassungslos den Kopf schütteln. Eigentlich sollte ja jeder seinen Teil zum Rückgang der Pandemie beitragen? Tun das wirklich alle Eltern? Bei uns an der Schule ist die Notbetreuung rappelvoll. Ältere Kolleginne Ü60 „betreuen“ / unterrichten bis zu 15 Kindern in einem Raum. Während Eltern zu zweit im Homeoffice arbeiten. Absurder gehts kaum. Pfleger und Ärzte auf Intensivstationen tun mir leid. Homeoffice-Eltern nicht.

  15. Ich bin eine dankbare Mami von 3 Kindern.
    Zwei Kinder sind im Kindergartenalter und unsere jüngste ist gerade 5 Monate alt.
    Ich bekomme nachts nur sehr wenig Schlaf weil meine Kleine alle 30min – 45min wach ist und schreit.
    Tagsüber muss ich mich aber auch noch ab 06:30Uhr um die anderen beiden Kinder kümmern.
    Kindergartenkinder beschäftigen sich eben nur kurzzeitig alleine, es ist sehr belastend und die Nerven liegen durch den dauerhaften Schlafmangel blank.
    Wenn die Kleine vormittags schläft, kann ich mich leider nicht kurz hinlegen, weil ich nich zwei andere kleine Kinder habe.
    Habe ich eine andere Wahl, als die Kinder hin und wieder zu Oma und Opa, welche beide zur Risikogruppe gehören, zu bringen?
    Ich weiß, dass ich kein Einzelfall bin und ich habe auch Kontakten zu Mamis die sich in ähnlichen Situationen mit Säuglingen und Kleinkinder befinden.
    Wer hilft uns? 24h Dauerbetreuung Tag und Nacht ist einfach zuviel, wie belastbar ist ein Mensch?

    • Großfamilie
      ich frage mich gerade, wenn ich das von Ihnen hier so lese:
      „Kindergartenkinder beschäftigen sich eben nur kurzzeitig alleine, es ist sehr belastend und die Nerven liegen durch den dauerhaften Schlafmangel blank.
      Wenn die Kleine vormittags schläft, kann ich mich leider nicht kurz hinlegen, weil ich nich zwei andere kleine Kinder habe.“

      WIE haben die Mütter (Hausfrau und daheim mit 3 Kindern zwischen „Säugling“ und 4 Jahre alt) vor ca. 30/40 Jahren das eigentlich gemacht? KiGa- Plätze gab es frühestens bei uns, wenn die Kinder 4 Jahre alt waren und dann nur von 08:00h bis 12h… Wie war das zu organisieren, wenn der Göttergatte am Ende noch zum (warmen!) Mittagessen kurz nach Hause kam und spätestens um 18 Uhr nach „Pantoffeln“, der Zeitung und dem Abendessen verlangte und selbstverständlich seine „Ruhe haben wollte“? Und „Schreibabys“ gab es damals auch schon …
      Leute, hier wird auf hohem Niveau geklagt!

    • Ich kann es nachempfinden, aber das ist eine Pandemie, kein Ponyhof und kein Grund, Erzieherinnen und andere Eltern zu gefährden. Schlaf ist auch bei uns Mangelware und ich bin seit 6.30 im HO.

  16. Ganz ehrlich? Sind Sie berufstätig?Jetzt werde ich vermutlich für mein Kommentar gesteinigt…Ich verstehe einfach nicht wieso Menschen mehrere Kinder in die Welt setzen und dann erst bemerken wie anstrengend sowas ist? Man entscheidet sich doch bewusst für ein Kind bzw. für eine Großfamilie? Wie haben es denn die Frauen früher gemacht, wo Kitas kaum oder gar nicht vorhanden waren?

  17. In meiner GS gibt es 4 volle Gruppen Notbetreuung, wovon eine seit Mittwoch aufgrund eines positiven Schülers in Quarantäne ist. Das kann es ja wohl nicht sein, oder? Konsequenz: die Lehrerin der Notbetreuung muss 10 Tage un Quarantäne, die Kinder können sich nach einem Schnelltest 5 Tage später „freitesten“. Also fehlt eine Lehrerin für 1 Woche in der Notbetreuung. Die muss vom Fernunterricht jetzt abgezogen werden, sodass ihre eigene Klasse keinen Onlineunterricht erhält nächste Woche. Die Gruppen sind zu voll, die Ansteckungsgefahr ist enorm. Alle haben Angst, sich anzustecken!

    • „Die Gruppen sind zu voll, die Ansteckungsgefahr ist enorm. Alle haben Angst, sich anzustecken!“ Das ist die Situation in den Grundschulen und Kitas – auf den Punkt gebracht. Diejenigen, die das geringste Gehalt und die wenigste Anerkennung kriegen, „dürfen“ sich auf Arbeit nun auch noch mit Covid-19 anstecken. Klarer kann man Missachtung von Berufsständen poltisch nicht zeigen. Hier ist die GEW am Zug!

  18. Auch wenn ich jetzt Gefahr laufe, gesteinigt zu werden, ich habe immer sehr darunter gelitten, dass ich meine Kinder, ich hatte alleinerziehend zwei, in die Kindereinrichtungen bringen musste.
    Ich hätte mich gefreut, mal ein paar Wochen am Stück Zeit nur mit ihnen allein zu verbringen, mich ihnen voll zu widmen und mich voll auf sie einlassen zu können.
    Tut mir Leid, ich kann dieses ganze Elterngejammere nicht mehr hören.

  19. Ich finde hier einiges sogar noch viel zu kurz gedacht:

    Diejenigen, die meinen, sie müssten ihr Kind ohne triftigen Grund in Notbetreuungen abgeben, riskieren nicht nur Infektionen ihres Kindes, anderer Kinder oder der ErzieherInnen/LuL, sondern sie riskieren auch eine mögliche Verschärfung der Schutzmaßnahmen bis hin zu einem wirklich knallharten Lockdown, der ALLES dichtmachen muss, auch Kitas und Notbetreuungen (wenn man diese aktuell überhaupt noch NOT-Betreuung nennen kann).

    Was ist dann gewonnen? Die Eltern und Kinder werden es dann wohl nicht besser getroffen haben. Dann wird es vorerst GAR KEINE Möglichkeiten mehr geben, die eigenen Kinder außerhalb des eigenen Umfeldes unterzubringen. Für wie lange???

    Aber das Denken bis zur nächsten Ecke machen uns unsere KM ja täglich vor…
    Und wer nicht denken kann/will, der muss dann eben fühlen.
    Deprimierend ist das!!!

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