Die Kanzlerin scheitert an den Ministerpräsidenten – jedes Bundesland öffnet seine Kitas und Schulen jetzt, wie es will

78

BERLIN. Kommt jetzt ein Wettlauf um schnelle Kita- und Schulöffnungen in Gang? Die Bundesländer, das ist Ergebnis des heutigen Bund-Länder-Gipfels, entscheiden eigenständig und unabgestimmt, ob und wie sie mit ihren Bildungseinrichtungen in der aktuellen Corona-Lage umgehen wollen. Bundeskanzlerin Angela Merkel (CDU) ist mit ihrem Bemühen gescheitert, eine gemeinsame Linie zu finden. Einige Bundesländer haben bereits am Abend mitgeteilt, Kitas und Grundschulen am 22. Februar wieder öffnen zu wollen. Zuvor hatte Sachsen – vor vier Wochen noch das Bundesland mit den höchsten Inzidenzwerten in Deutschland – die Öffnungen von Kitas und Grundschulen ohne Abstandsregel bereits für kommenden Montag angekündigt.

Die Bundeskanzlerin konnte sich einmal mehr nicht in der Schul- und Kitapolitik durchsetzen. (Archivbild) Foto: Alexandros Michailidis / Shutterstock

Bei allen Lockerungen müsse man die Auswirkungen auf die Entwicklung der Fallzahlen beobachten, mahnte Merkel die Bundesländer, räumte aber ein: »Ich habe bestimmte eigene Vorstellungen gehabt über das Öffnen von Kindertagesstätten und auch Schulen, die eher auf eine Öffnung zum 1. März gingen.« Im Bildungsföderalismus könne sie sich als Bundeskanzlerin aber nicht so durchsetzen, als habe sie ein Vetorecht. Deshalb habe man beschlossen, dass die Länder dies in eigener Verantwortung machen sollten.

Realschullehrerverband: „Wilde Öffnungsfantasien einiger Ministerpräsidenten und Kultusminister“

Jürgen Böhm, Bundesvorsitzender des Deutschen Realschullehrerverbands (VDR), sieht in den Ergebnissen der heutigen Ministerpräsidentenkonferenz mit der Kanzlerin einen Rückschlag in der Bewältigung der Corona-Krise an den Schulen. „Die Bundeskanzlerin wäre gut beraten gewesen, sich auch bei den Sicherheitsvorkehrungen an den Schulen durchzusetzen, um den wilden Öffnungsfantasien einiger Ministerpräsidenten und Kultusminister keinen freien Lauf zu lassen.“ Die getroffenen Vereinbarungen stellen den Bundesländern völlig frei, wie sie mit Schulöffnungen umgehen. Die von Bundesbildungsministerin Anja Karliczek (CDU) Anfang der Woche vorgestellten „vagen und unkonkreten“ Leitlinien lösten das Problem nicht.

„Besonders jetzt, nachdem wir sichtbare Erfolge nach Monaten des Lockdowns erreicht haben, darf ein zaghaftes Handeln nicht dazu führen, diese Fortschritte aufs Spiel zu setzen. Wir hätten uns jetzt entschiedene und klare Regeln mit konkreten Inzidenzwerten und eindeutigen und klar kommunizierten Stufenplänen für Distanz- und Präsenzunterricht gewünscht! Die Schüler bei einer 7-Tage-Inzidenz ab 100 in die Schulen zu holen ist schlichtweg unverantwortlich und nicht abhängig vom Alter der Schüler! Als Grenzwert für einen vollständigen Wechsel in den Präsenzunterricht muss der Inzidenzwert von 50 unbedingt eingehalten werden“, zeigt sich Böhm von den Gesprächen enttäuscht.

„Diese Entscheidungen sind ein Rückschritt in einer ohnehin zögerlichen und ständig schwankenden und unschlüssigen Debatte. Man hätte jetzt konsequent handeln müssen, um einen nachhaltigen Einstieg in die Schulen zu ermöglichen und einen Jojo-Effekt zu vermeiden“, erklärte Böhm.

Woidke: Die meisten Länder werden ihre Grundschulen am 22. Februar wieder öffnen

Die Grundschulen in Brandenburg können nach Angaben von Ministerpräsident Dietmar Woidke (SPD) voraussichtlich am 22. Februar wieder mit Wechselunterricht in der Corona-Krise öffnen. Das kündigte der Regierungschef nach den Gesprächen von Bund und Ländern an. Der Kabinettsbeschluss dazu sei für diesen Freitag vorgesehen. «Die Grundschulen werden in den Ländern an unterschiedlichen Daten, aber bei den meisten – wahrscheinlich auch bei uns in Brandenburg – am 22. Februar ihre Pforten wieder öffnen im Wechselunterricht für die Schülerinnen und Schüler», sagte Woidke im Rundfunk Berlin-Brandenburg.

Auch Baden-Württemberg will Kitas und Grundschulen nach den Faschingsferien am 22. Februar schrittweise wieder öffnen, so war am Abend in Stuttgart zu hören. Bayerns Ministerpräsident Markus Söder (CSU) nannte hingegen keine Öffnungstermine für die Schulen und Kitas im Freistaat. Er sagte allerdings, Bayern werde «eher etwas vorsichtig und zurückhaltend» vorgehen.

Sachsens Ministerpräsident Michael Kretschmer (CDU) verteidigte die Öffnung von Grundschulen und Kitas im Freistaat ab kommenden Montag verteidigt. Es gelte verschiedene Schutzgüter zu berücksichtigen. Die psychische Gesundheit von Kindern, Jugendlichen und Familien gehöre genauso dazu wie der Aspekt der Bildung. «Viele Kinder freuen sich darauf. Kinder brauchen Kinder, diese Möglichkeit wollen wir jetzt schaffen.» Die Öffnung werden von einem Testregime begleitet. Sollte die Zahl der Infektionen wieder steigen, werde man die Maßnahmen zurückfahren. News4teachers / mit Material der dpa

Jetzt wird doch eine höhere Impfpriorität für Lehrer und Erzieher geprüft

 

Anzeige


78 KOMMENTARE

  1. Die dritte Welle kann beginnen.
    Brauchen wir zwei oder drei Wochen bis die Zahlen steigen?
    Oder werde ich eine unerwartet Wendung erleben?

  2. Bin gespannt wie das läuft:

    – Präsenzunterricht im Wechsel gepaart mit
    – Distanzunterricht für die Mäuse zu Hause
    – kombiniert mit zig Quarantäne
    – und Testungen, die zeigen, dass man sich bereits infiziert hat.

    Cool. Weiß nicht, wovor ich aktuell mehr Angst habe: Corona oder Burnout?

  3. Wann werden die Kinder gefragt, wann wird nicht mehr nur über sie gesprochen?

    Es nervt mich so unsagbar, dass so viele wissen, was die Kinder wollen, aber niemand fragt sie wirklich, niemand kümmert sich darum ein Meinungsbild einzuholen, ein flächendeckendes, breites Stimmungsbild. Was wünschen sich die Kinder in dieser Pandemie? Wie geht es ihnen, was hilft ihnen, was wollen sie gar nicht?

    In meinem Umfeld frage ich seit Monaten viele Kinder unterschiedlicher Altersklassen und bekomme Antworten wie:

    „Du bist die erste, die mich fragt, was ich mir eigentlich wünsche, was ich eigentlich will.“

    „Lehrer fragen doch gar nicht danach, was wir uns wünschen, wir sollen doch nur funktionieren, sollen zuhören und brav mitmachen, was wir vorgesetzt bekommen.“

    „Mir geht es gut, wenn ich von meinen Lehrern gute Aufgaben bekomme und sie mir zuhören würden, aber leider tun sie das nicht.“ „Ich bin ganz froh, wenn ich nicht in die Schule muss. Es findet zuhause kein Mobbing statt, in der Schule schon, das finde ich richtig blöd. Was in der Schule passiert interessiert meine Lehrer nicht.“ „Lernen kann ich zuhause total gut. Meine Freunde kann ich zwar nicht real sehen, aber das sind nur drei oder vier meiner Klasse. Mit den meisten meiner Klasse habe ich nichts zu tun, daher vermisse ich sie auch nicht.“ „Darf ich sagen, was ich mir wünsche? Wirklich? Das interessiert Lehrer doch gar nicht.“

    Wenn ich solche Fragen/Antworten/Aussagen höre, macht mich das traurig, sehr traurig sogar. Was läuft denn eigentlich schief in den Schulen, oder läuft gar nichts schief? Für was sind unsere sogenannten Bildungseinrichtungen denn gut, zur Aufbewahrung und zum Funktionieren? Was macht gute Bildung aus? Ist es nicht das Herstellen von Zukunftsfähigkeit und reflektiert, kritisch und selbstbestimmt zu werden? Ich jedenfalls wünsche mir eine Schule, die nach den Bedürfnissen der Kinder fragt. Daher wird es zeitnah vom Grundschulverband Hessen eine Umfrage geben, die sich an die Kinder richtet, die die Bedürfnisse der Kinder erfragt und vielleicht kann das Ziel, ein flächendeckendes Stimmungsbild der Kinder zu erhalten, erreicht werden. Es wäre ein Traum, schließlich leben wir in einer Demokratie, oder gilt das nicht für die Kinder?

    Ihre @Frau Stricker

    • Ich frage meine Klasse wöchentlich im Klassenrat nach ihren Wünschen. Meine Zweitklässler sind hin und her gerissen. Sie würden gerne weiterhin Onlineunterricht machen, weil sie große Angst haben, sich und ihre Familien anzustecken. Besonders nachdem wir schon Corona in der Klasse hatten und in Quarantäne mussten. Übrigens trotz Querlüften und angeblich funktionierender Lüftungsanlage und vorbildlichen Verhalten mit Maske und Desinfektion.
      Auf der anderen Seite haben aber auch das Bedürfnis, sich wieder echt zu treffen.

      Ich bin sehr gespannt, wie das alles weitergehen wird und hoffe, dass nicht noch irgendein Verwandter meiner Kinder angesteckt wird und daran verstirbt.

      Das wäre etwas, was sich nie mehr kitten lässt und daher finde ich es wichtig darauf zu verweisen, dass es NICHT ihre eigene Entscheidung ist, wie es weiter läuft.

    • @ Frau Stricker: Ich frage mich, was Sie tun, wenn die Kinder (ganz im Normalbetrieb, ohne Corona) auf Ihre Frage antworten: „Ich will jetzt Ferien haben“, „Nein, ich mach keine Hausaufgaben“, oder „Ich mag Sie nicht, ich will einen anderen Lehrer, oder ich bleibe zuhause“. Auch das sind (erfundene, so wie Ihre, wie ich an Formulierungen zu erkennen glaube-so sprechen Kinder nicht) Kinderaussagen, die aber recht realitätsnah sind. Gilt für Sie auch dann das „Prinzip Demokratie“.
      Näher liegt der Wunsch „Ich will heute aus dem Fenster springen, aber mein Lehrer erlaubt das nicht“, der eher Parallelen zu Corona zeigt.
      Ihr Handlungsvorschlag, der aber unbedingt demokratisch orientiert sein sollte, bitte?

      • Lieber besorgter Vater,

        Kinder nach ihrer Meinung zu fragen bedeutet nicht, sie mit dieser Meinung alleine zu lassen, sondern sie zu lehren, dass sie ihre Meinung begründen müssen und verantwortlich sind für sie. Das ist Demokratiebildung. Es geht um Rousseaus Lehre: „Die Freiheit des Menschen liegt nicht darin, dass er tun kann, was er will, sondern, dass er nicht tun muss, was er nicht will.“ Es geht darum, mit den Kindern zu sprechen und darum, dass zur Zeit viele Kinder sehr zufrieden wären, wenn ihnen vernünftiger Fernunterricht angeboten werden würde. Dies bedeutet jedoch ein Umdenken für die Lehrkräfte, was mit Anstrengung und Veränderungsbereitschaft verbunden ist. Ich freue mich über jedwede Veränderungsbereitschaft und Offenheit für Neues. Die Kinder sind offen für Neues, sie haben aber ein Recht darauf gehört und mit einbezogen zu werden. Das wiederum bedeutet jedoch, dass man sich mit den Kindern aktiv auseinandersetzen muss, vielleicht auch die ein oder andere unangenehme Frage zu beantworten ist. Selbstverständlich ist es einfacher, wenn die Kinder nichts sagen und „brav ausführen, was die Erwachsenen von ihnen wollen/verlangen“, aber das ist nicht im Sinne der Kinder und das verhilft den Kindern nicht zu mündigen Bürgern zu werden. Das verstehe ich unter: Kinder fragen.

        • Kinder wuenschen sich fernunterricht? Schön dass sie sich eine Welt ohne Integration und ungemütliche Bewegung und Kontakte wünschen. Die benachteiligten und bildungsfernen Familien sind auch nicht existent in dieser Welt . Ach ja und die Alleinerziehenden haben selber schuld.
          Freunde braucht man nicht. 2 oder 3 reicht. Mit dem andern gesocks muss man sich dann auch nicht mehr rumschlagen. Supi. Und voll demokratisch…

          • @ Jennifer S.: das ist billigste Polemik, noch unter Niveau der Bildzeitung. Wenn Zuwanderer sich integrieren wollen, können sie das auch tun, wenn die Schulen vorübergehend schließen. Wenn sie sich nicht integrieren wollen, können sie das jederzeit auch tun, Beispiele gibt es genug.

    • Ich habe vollstes Verständnis für die Lage der Kinder und frage sie auch regelmäßig danach, wie es ihnen geht oder wie ich ihnen helfen kann. Aber – und ich finde, das muss hier auch mal ganz klar gesagt werden – Pandemie ist kein Wunschkonzert! In Zeiten von kollabierender Wirtschaft, steigender Arbeitslosigkeit und hunderten Toten am Tag ist es wirklich egal, was Kinder sich wünschen! Ganz abgesehen davon, dass Kinder diese Lage zwar emotional aufnehmen, ihre Tragweite aber gar nicht überblicken können. Hier geht es jetzt nicht um Wunscherfüllung, sondern um Schadensbegrenzung. Und dabei brauchen Kinder Verantwortliche, die den Mut haben, zur Not auch gegen die Wünsche von Kindern zu entscheiden. Denn was Kinder brauchen und was sie sich wünschen, sind oft zweierlei paar Stiefel. Wenn ich meine SuS fragen würde, ob sie in die Schule kommen und lernen wollen, wären die meisten auch eher am Zocken… Ich bin sehr dafür, die Kinder in ihren Ängsten ernstzunehmen, sie zu unterstützen und ihnen Trost zu spenden. Ich bin sehr dagegen, sie – besonders in diesen schwierigen Zeiten – Entscheidungen mitbestimmen zu lassen! Denn ich bin sicher, wenn man die Bedürfnisse von Kindern (ich orientiere mich dabei der Einfachheit halber mal an Maslow) und die der Gesellschaft gegenüberstellt, finden sich da wirklich viele Überschneidungen. Und darum geht es zur Zeit, nicht darum, was Kinder sich wünschen würden. Ich würde mir auch wünschen, wir hätten keine Pandemie!
      Die Idee einer flächendeckenden Umfrage finde ich gut und unterstützenswert. Und zwar, um diese bedrohliche Situation im Anschluss mit den SuS aufzuarbeiten und vielleicht auch ein bisschen, um sie dafür zu entschädigen (bspw. kostenlose Mitgliedschaft im Sportverein). Aber nicht, um diese Umfrage zur Grundlage für zukünftige Entscheidungen zu machen!

    • Liebe Christiane, ein sehr guter, wahrer und wichtiger Beitrag ! Meine Kinder sind gern im Homeschooling und beide haben ihre Noten in dieser Zeit verbessert…hört vermutlich kein Lehrer gern, ist aber wahr. Sie können Zuhause besser lernen als in der Schule und auch sie wünschen sich Lehrer die zuhören und aufgeschlossener für eigenes Denken sind. Und tatsächlich habe ich meine Kinder auch gern Zuhause, obgleich es für mich als Alleinerziehende sehr anstrengend ist. Meine Kinder leiden nicht unter dem Lockdown, das Gegenteil ist der Fall. Zur Politik sage ich hier nichts, denn das würde den Rahmen wohl sprengen und zu Brechreiz führen. Zumindest bei mir.

      • @Eine Mutter

        „Meine Kinder sind gern im Homeschooling und beide haben ihre Noten in dieser Zeit verbessert…hört vermutlich kein Lehrer gern, ist aber wahr.“

        „hört vermutlich kein Lehrer gern“
        Ernsthaft: Das verstehe ich nicht.
        Das würde ich aber gerne verstehen können.

        Noch einmal ernsthaft:
        Ich freue mich auf Ihre Erklärung.

  4. Jürgen Böhm, Bundesvorsitzender des Deutschen Realschullehrerverbands (VDR), sieht in den Ergebnissen der heutigen Ministerpräsidentenkonferenz mit der Kanzlerin einen Rückschlag in der Bewältigung der Corona-Krise an den Schulen. „Die Bundeskanzlerin wäre gut beraten gewesen, sich auch bei den Sicherheitsvorkehrungen an den Schulen durchzusetzen, um den wilden Öffnungsfantasien einiger Ministerpräsidenten und Kultusminister keinen freien Lauf zu lassen.“

    Ja was hätte sie denn machen sollen Herr Böhm?
    Die MPs „inhaftieren“ bis sie auf sie „hören“? Es gibt nun mal Bereiche die in der Hoheit der Bundesländer liegen.
    Und das MPs und KMs oftmals beratungsresistent sind, haben diese in den vergangenen Wochen/Monaten häufig genug bewiesen.

    Zum Tatbestand, dass der bisher angeblich geschlosse KiTa- und Schulbetrieb nun weiter hochgefahren wird, ja was soll ich dazu schreiben?
    Ich habe diesen aus meiner Sicht unverantwortlichen Schritt befürchtet und er wird die Entstehung der 3. Welle beschleunigen.

  5. Dumm, dümmer, Kultusminister!
    Sie werden Langzeitkranke und Tote auf dem Gewissen haben. Wie es dann erst mit der Psyche der Kinder aussieht…..
    Hauptsache Bildung!

  6. Und Drosten wird Recht behalten,
    100.000 Neuinfektionen sind wohl drin und die x-Tsd. Toten per day auch nicht all zu unrealistisch.
    Abschlussprüfungen und Abiturprüfungen nach Ostern – könnt Ihr Euch abschminken
    ITS – werden es nicht mehr schaffen
    Triage – wird wohl kommen
    Wirtschaft – wann kollabiert sie?
    Totaler Lockdown und Ausgangssperren über Tag – aus der Luft gegriffen?

    Bei der Idiotie der Lokalpolitiker …. Präsenzpflicht bei kompletter Einstellung des Stadtbahnbetriebs!
    https://www.haz.de/Hannover/Aus-der-Stadt/Schulen-in-Hannover-und-Umland-bieten-am-Donnerstag-wieder-Praesenzunterricht-an

    Vom kleinen Schwachsinn der Region zum großen Schwachsinn der MPs ist es nur ein kleiner Schritt!

  7. Man kann über die kurzsichtigen Entscheidungen der Politiker nur noch den Kopf schütteln. Vor wenigen Tagen erst machte man sich “grosse Sorgen“ wegen der Mutationen und nun….hurra hurra, die nächste Welle kommt. Wie schööööön. Ich bin sehr enttäuscht von den Entscheidungen und diesem unnötigen und wenig zielgerichtetem Hin und Her. Nach dem Impfdesaster ist das der nächste Schritt, dem Virus Tür und Tor freundlich zu öffnen. Jetzt brauchen wir nur noch die Den und Herren aus Berlin, um dem Virus auch noch Tee einzuschenken. Die Politik verspielt so das Vertrauen und die Mitwirkung der Bürger.

  8. Ohne Worte!!!!
    Wir rollen auf die dritte Welle zu. Ein einziges Machtspiel zwischen den Ländern und der Kanzlerin.
    Die letzten harten Monate wurde heute zu nichte gemacht. Unglaublich wie mir der Gesundheit gespielt wird.

  9. Also Teil 3 … – warum bin ich nicht überrascht? 🙁

    Ich sehe 16 Ego-Bratzen und das triggert sofort Zitate von Leuten, die mit ihrem Oberstübchen etwas anzufangen wussten …

    Ich glaube, das ist von Ingeborg Bachmann:
    „Die Geschichte lehrt dauernd, aber sie findet keine Schüler.“

    „Viele Menschen sind gut genug erzogen,
    um nicht mit vollem Mund zu sprechen,
    aber haben keine Bedenken, es mit leerem Kopf zu tun.“
    (Orson Welles)

    Ich könnte stundenlang so weitermachen, nur zur Ablenkung – leider bringt es den Betroffenen nicht 1 funktionierende Gehirnzelle mehr …
    🙁

      • @Pit 2020 und @Besorgter Bürger

        Ja, Ja. Davon viel mehr!!!!

        Wie schon Harry Potter sagte: Wir werden was zum Lachen brauchen.

        • @Riesenzwerg
          @Besorgter Bürger

          Also gut … hier ein paar Häppchen aus meiner Zitate-Schatzkiste:

          „Ich bin kein religiöser Mensch. Aber wenn es dich wirklich gibt, dann rette mich, Superman!“
          (Homer Simpson)

          „Es hat nie eine moralische Bestrafung für den gegeben, der nicht nachdenken will.“
          (Dieter Hildebrandt)

          „Politiker beherrschen die Kunst, so viele Worte zu machen, dass sie hinterher die Wahl haben, zu welchem sie stehen wollen.“
          (Dieter Hildebrandt)

          „Das ist keine Lüge sondern eine sachzwangreduzierte Ehrlichkeit.“
          (Dieter Hildebrandt)

          „Das Denken ist zwar allen Menschen erlaubt, aber vielen bleibt es erspart.“
          (Curt Goetz, war ein deutsch-schweizerischer Schriftsteller und Schauspieler)

          „Denken ist die schwerste Arbeit, die es gibt. Das ist wahrscheinlich auch der Grund, dass sich so wenige Leute damit beschäftigen.“
          (Henry Ford, war selbst kein „Sozial-Engel“)

          „Willst du den Charakter eines Menschen kennenlernen, so gib ihm Macht.“
          (Abraham Lincoln)

          „Es ist leichter eine Lüge zu glauben, die man tausend Mal hört, als die Wahrheit, die man nur einmal hört.“
          (Abraham Lincoln)
          (Meiner Meinung nach ist das nur eine „kann-Regel“, aber es ginge anders …)

          „Wer den Weg der Wahrheit geht, stolpert nicht.“
          (Mahatma Gandhi)

          „Unterschätze nie die Macht dummer Leute, die einer Meinung sind.“
          (Kurt Tucholsky)

          „Wenn Pippi Langstrumpf jemals eine Funktion gehabt hat, außer zu unterhalten, dann war es die, zu zeigen, dass man Macht haben kann und sie nicht missbraucht. Und das ist wohl das Schwerste, was es im Leben gibt.“
          (Astrid Lindgren)

          „Manche Menschen wollen immer nur glänzen, obwohl sie keinen Schimmer haben.“
          (Heinz Erhardt)

          „Bei manchen Menschen geht alles schnell zum einen Ohr rein und zum anderen raus – die haben auch nicht viel dazwischen.“
          (Heinz Erhardt)

          • @Pit 2020
            Vielen Dank für dieses Repertoire. Ich bewundere Menschen, die komplizierte Sachverhalte kurz und knackig auf den Punkt bringen und uns mitunter sogar noch ein Schmunzeln ins Gesicht zaubern.

  10. Bis kurz vor den Osterferien wird sich jetzt wieder mit steigenden Zahlen gerettet.
    Und zur Beruhigung der Lehrkräfte werden Impfungen angekündigt. Damit kann weiter auf alle Hygiene-Maßnahmen verzichtet werden. Obwohl noch unbekannt ist welcher Impfstoff gegen welche Mutationen hilft und die Infektion und somit die Weitergabe trotz Impfung ohnehin möglich ist.

  11. Dieser Unverstand war absehbar! Nun kann man nur noch Fortuna bemühen beim Surfen auf der dritten Welle. Ave, Karliczek, morituri te salutant!

  12. Berlin,@Herr Müller,Bürgermeister,
    nach allen Kraftanstrengungen und Verzicht,Insovenzen und Stress in den Familien muss ich leider sagen das Sie nichts aber auch garnichts dazu gelernt haben. Kinder sind Superspreader, Veranstaltungen dürfen nicht stattfinden,Einzelhandel nur mit 1 Person auf 20 m2 geöffnet werden aber Kinder und Jugendliche in Klassenräume die viel zu klein sind, .Sie gefährden Lehrer ,Erzieher,Kinder und Familien wissentlich. Oder ist Corona ein Fake.Wofür die ganzen Einschränkungen wenn es am Ende am Mumm einiger weniger hängt sich einfach mal einzusetzen. ..für die Bevölkerung und deren Gesundheit. Ich habe 0 Verständnis für diese Öffnungen der Kitas und Schulen. Und ich habe 0 Bock darauf zuzusehen wie InfektinsZahlen ,Todeszahlen steigen ,vielleicht sogar die 3.Welle auslösen. Solidarität geht anders in Pandemiezeiten. Und es wird in diesem Jahr gewählt…wenn Parteien denken sollten,so Wählerstimmen generieren zu können dann wissen sie scheinbar nicht was sie tun.Mfg

  13. Eine große Truppe an Profilneurotikern – jeder kocht sein eigenes Süppchen.
    Manchmal frage ich mich, wie Frau Merkel diese Leute aushält. Das ist doch kein politisches Miteinander in einer Krise, das ist eine billige Komödie auf Kosten aller.

    • Das frage ich mich auch manchmal…wie das Frau Merkel aushält. Nur gut, dass wir sie nicht denken hören können! Dieses förderalistische Kasperletheater bringt uns die dritte Welle schnell näher.
      Ich kann nur hoffen, dass die Kanzlerin genug Einfluss auf Jens Spahn hat und ihm vorher genug Impfdosen für Lehrer und Erzieher abringt. Der Gedanke ist empathisch und vernünftig, vielen Dank dafür. Ob er umgesetzt wird, daran hab ich zumindest meine Zweifel…

  14. „Sollte die Zahl der Infektionen wieder steigen, werde man die Maßnahmen zurückfahren.“

    Aber sicherheitshalber sagt niemand eine Inzidenz dazu.

    Ansonsten ist erstaunlich, wie wenig die Verantwortlichen aus der zweiten Welle gelernt haben. Die Inzidenzwerte fallen aktuell sehr langsam, was vermutlich auch daran liegt, dass B117 langsam immer weiter um sich greift. Wenn man in diesem leicht sinkenden Trend jetzt WESENTLICH mehr Kontakte zulässt, dann kippt das ganze sehr schnell wieder in die andere Richtung.

    Besonders traurig daran ist: Mit diesem Vorgehen wird vermutlich endgültig jede Chance vernichtet, in diesem Schuljahr noch so etwas wie Normalität zu bekommen.

    Die KMK hat wieder einmal nicht verstanden, dass das Ziel nicht darin liegt, möglichst lange (Herbst) oder möglichst bald (jetzt) Präsenz zu haben, sondern insgesamt möglichst VIEL Normalität zu haben. Das erreicht man aber nicht mit Festhalten an längst widerlegten Dingen und auch nicht mit Überbietungswettbewerben.

    Willkommen am Anfang der dritten Welle!

  15. Ich habe es zwar geahnt, bin aber dennoch fassungslos und verzweifelt. Günther möchte tatsächlich ab dem 22.02. die Grundschulen in fast allen Kreisen in SH öffnen. Präsenzunterricht unter Pandemie-Bedingungen. Klar, die Kontaktbeschränkungen bleiben natürlich weiter bestehen. Der Lockdown wird ja schließlich bis zum 7.03. verlängert. Nachdem ich täglich mit über 50 verschiedenen Haushalten zusammen war und meine eigenen Kinder auch, dürfen wir uns weiterhin privat nur mit 1 Person treffen. Das macht so viel Sinn, wie …
    Mir fällt gar kein Beispiel ein. Ich bin so sauer! Meine erste Reaktion war: So möchte ich keine Lehrerin mehr sein. Welche Fernstudium-Kurse gibt es noch gleich? Oder: Ich lasse mich für drei Wochen krank schreiben. Dann sind die Infektionszahlen eh wieder so hoch, so dass die Schulen wieder geschlossen werden müssen. Es sei denn, es wird weiterhin so lückenhaft getestet und das Gesundheitsamt drückt bei der Anordnung der Quarantäne drei Augen zu.

    • Warum machen sich die Herrn Minister keine Gedanken wie man Erzieher und Kinder besser schützen könnte. Es gibt genug Möglichkeiten und Studien: Luftfiltergeräte(empfohlen u.getestet von derBunderwehrhochschule Neubiburg zu 1.200€), günstige POOL- Schnellteste (20-30 Gurgelteste, wie in Erlangen), genügend Schulbusse(die Reiseunternehmen sind in Kurzarbeit), usw. Außer Fenster immer noch weiter aufreißen, Masken auf und Abstand wissen die Verantwortlichen , seit einem Jahr nichts weiter… und das Virus wird nicht über Nacht verschwinden. Fenster öffnen bei minus 15 Grad ist für die Minister wohl toll!!!! Sie sitzen ja in kalten Büros!!!@Jetzt noch die Schüler (1.Klasse) ob sie in die Schule wollen oder nicht??? Ja, dann könnte man ja auch fragen willst du etwas lernen oder nicht und die Schule freiwillig machen.

  16. Endlich sind die Leinen los.
    Jetzt dürfen die tollen Kumis machen was sie wollen. Und das werden sie tun.
    Schade für Einzelhandel und Gastronomie, weil unter 35 kommen wir so nie wieder.
    Schade für Schüler und Lehrer, lange bleiben die Schulen so nicht in Präsenz.
    Lasset die Corona Festspiele Part III beginnen.
    Ostern im komplett Lockdown wird bestimmt lustig.

  17. Erst impfen, dann öffnen. Daraus wird leider nichts.

    Bleibt nur zu hoffen, dass Wechselunterricht und Tests den R-Faktor in Zaum halten bis endlich geimpft wird.

    Nur was soll die Inzidenz in den Kitas ausbremsen?
    Kinder sollen ja nicht mal getestet werden.

    Nach dem Motto, es wird schon schief gehen.

  18. Ich freue mich schon auf das Lüftungsergebnis bei —15 Grad. Die gegenwärtige Wetterlage scheint den KuMis eher eine lästige Begleiterscheinung zu sein. Denkt da irgendwer noch irgendwie?

    • @Eher

      Vielleicht denkt da ja wirklich jemand…….. wenn es so kalt ist……..werden die Schüler krank………wegen Erkältung und Erfrierungen……….kein Corona nachweisbar………sicher alle Kranken zu Hause………kein Test bei Erkältung und Erfrierungen………kein Corona nachweisbar………Geld gespart und Inzidenzien bei Null.

      Und mit Glück kommt noch Glatteis dazwischen – Beine brechen usw. – und die kommen alle ins Krankenhaus – und holen sich Corona da.

      Denn wie wir inzwischen alle wissen (gähn):

      Die Schulen sind sicher (nicht die einzigen Orte, an denen Infektionen stattfinden).

  19. So werden sie Inzidenzen von 35 gar nie erreichen wenn sie die Schulen öffnen.
    Lüften bei Schnee und eisiger Kälte geht auch nicht.
    Schützende medizinische FFP2 Masken für Kinder gibt es wohl gar nicht. Sollen diese jetzt wieder die gerade als untauglich verteufelten Alltagsmasken tragen? Wenn ja: wurde bedacht dass die ansteckenderen Mutationen auch viele schwere Verkäufe bei Kindern machen? Und wenn die das auch tödliche Virus dann nach Hause bringen: Hat man sich schon überlegt Wie viel Etat man in Zukunft für Waisenhäuser benötigt?

    • @S.F.

      Ich lüfte auch bei 100Grad minus – soll mir keiner nachsagen können, ich käme den tollen Maßnahmen zur Eindämmung der Pandemie nicht nach.

      Pech, wenn sich jemand erkältet und sich so die Anzahl der am Präsenzunterricht Teilnehmenden reduziert. Halbe Klasse – prima!

  20. Krisenmanagement und gleichzeitig Wahlen passen einfach nicht zusammen.

    Ich bin gespannt ob einer der Politiker in die Not kommen wird, den Eltern erneute Schulschließungen zu verkünden.

    Und ich bin gespannt wieviel Unterricht durch Erkältungen entfallen wird, wenn bei diesen Aussentemperaturen konsequent gelüftet wird.

  21. Unerträglich, diese chaotische, kurzsichtige Länderpolitik. Als Lehrer(in) würde ich um“schulen“. Und mich als Erziehungsberechtigte(r) weigern, meine Kinder als Versuchsobjekt missbrauchen zu lassen.

  22. Die grottendumme Bevölkerung blenden wir so lange mit allen möglichen „Schutzangeboten“ bis sie uns blindlings und kommentarlos freiwillig hinterher tappt – und falls (mit Sicherheit) die 3. Welle kommt, können wir die Schuld ja bei den Friseuren suchen und nicht etwa bei Schulen/Kitas – Herr, lass Hirn regnen!

  23. Sehr schade, dass die Kanzlerin wieder an den Betonköpfen scheitert. Will eigentlich das Gute, um vielleicht nochmal Schulen zu verhindern. Aber…so ist das, jedes Bundesland und eigentlich Jeder macht ,was er will. Das Aufregen lohnt nicht mehr. Schnell sein muss man…schneller als Corona und die Mutanten, um sich nicht einholen zu lassen, alles schon sehr makaber und nicht im Sinne von Gesundheit aller, aber der Bildung- genau!!!

  24. Ein Schwangerschaftstest schützt vor Schwangerschaft ? Genau, tut er nicht. Aber ein Coronaschnelltest soll mich vor Corona schützen ? Und die Kinder werden nicht getestet. Für wie dumm halten uns die Politiker ?

  25. War doch klar…Die Kanzlerin zieht sich locker aus der Schulaffäre und die Kunis öffnen wieder wie sie wollen Unsere kleinen dürfen wieder Versuchskaninchen spielen Frau Gebauer sie sollten sich schämen.Sitzen sie Mal sechs Stunden durchgehend mit Maske auf im Unterricht in der Pause bei voll geöffneten Fenstern…aber da ziehen sie den Schwanz ein…es könnte ja kalt werden.Mein Sohn kommt dann wieder täglich frierend aus der Schule aber Hauptsache sie haben nen warmen Hintern…

  26. Wenn unsere Kinder und Heranwachsenden den Kultusministern so am Herzen liegen, frage ich mich, wo sind all die Milliarden für Sozialarbeiter, personelle Aufstockung der Jugendämter, Gesundheitsämter, Kitas und Schulen, Lüftungsanalgen, sanitäre Einrichtungen, Administratoren usw.. Jetzt können die Länder endlich wieder auf die Schuldenbremse treten und dem fröhlichen Stoßlüften frönen. Aber erst streitet man sich noch mit erhobenen Zeigefinger mit dem Bund um die Finanzierung der Schnelltests. Diese sollen aber zunächst nur für Lehrer in Frage kommen. Dann kann man ja auch wieder argumentieren, dass es fast ausschließlich Erzieher und Lehrer sind, die Corona in die Bildungsstätten schleppen.

  27. Die Kinder haben Angst sich anzustecken weil sie das entweder in den Medien gehört, gesehen oder von den Eltern es eingeimpft bekommen haben.
    6 jährige können sowas noch gar nicht beurteilen!
    Die Meisten Kinder geben an, sich einsam zu fühlen und das Homeschooling nervt. Das sie zurück in die Schule und zu ihren Freunden möchten. Zurück zum geliebten Sportverein etc.
    Und das ist richtig so!!! Alles andere nicht! Und wenn ein Kind sagt es bleibt lieber zuhause weil es da kein Mobbing gibt… Dann gab es vor Corona schon ein großes Problem!
    Ich finde es gut das es Montag wieder los geht!

    • Homeschooling nervt nicht ALLE Kinder!!!Und dafür muss es nicht um Mobbi g gehen.Meine 12jährige ging gern zur Schule,hat in der Klasse einen wirklich guten Stand..aber…mit Maske und viel zu schwerer Mappe in die 5.Etage,wenn man aus der zu vollen Bahn steigt, dann zum Hände waschen mit kaltem Wasser anstehen,und im Unterricht weiter Maske drauf. Der Klassenraum empfängt mit Kälte..Heizung kaputt? Nein,nur das Hygienekonzept…ach ja,bei solchen Temperaturen gab es sonst Kältefrei..jetzt nennt sich das Hygiene…der Tisch ist so kalt,dass es weh tut,wenn man schreibt. Der Lehrer ist viel schwerer zu verstehen ,es fühlt sich unheimlich an. In der Pause im abgesperrten Bereich umherlaufen,nicht zu dicht,strenge Aufsicht.Das klingt wie in einem Strafgefangenenlager? Ja,es fühlt sich nicht gut an. Im Homeschooling sitzt sie an ihrem Schreibtisch,keine Ablenkung,sie kann entscheiden wie sie sich die Arbeit einteilt.Das klappt schon richtig gut. Mit dem Tablet informiert sie sich über Dinge,um das Arbeitsblatt zu verstehen.Es gibt dort tolle Lehrer,die super erklären können..1zu1..ohne Störenfriede.Und wenn die Freundin anruft,kann man auch mal was zusammen arbeiten.Mein Kind ist in dieser Zeit sehr viel selbständiger geworden und hat sich andere Lernstrategien erarbeitet,kann am PC viel machen.Natürlich fehlen ihr die Kinder.Aber sie braucht die Normalität dazu.Und die macht die Öffnung wieder nicht möglich.Hinzu kommt die Angst,den Virus zu bekommen.

    • @ProSchule: Ist es dann auch OK für Sie, wenn die Schüler sagen: „Ich mache keine Hausaufgaben“, oder „Schule ist doof, ich will zuhause bleiben“ – kommen Sie diesen und anderen Wünschen auch nach?
      Kinder sind nicht nur 6-jährige!
      Schule hat sehr wohl auch Kinder und Jugendliche, die in der Lage sind, sich selbst ein Urteil zu bilden und spätestens 4. Klässler haben oft sehr deutliche Meinungen, die sie auch begründen können. Im täglichen Online-Klassen-Gesprächskreis geben 14- und 15-jährige meiner Klasse an, Angst davor zu haben, im Augenblick wieder in die Schule zu müssen (21 von 25 SchülerInnen). Ein Teil (9 Kinder) geben dabei explizit die Busfahrt zur Schule an, 12 Kinder haben Angst davor, Corona nach Hause zu bringen und selbst krank zu werden, fast alle sehen die hygienische Maßnahme „Lüften“ als Hinderungsgrund, weil es jetzt so kalt sei und die am Fenster, bei Regen oder Schnee, immer etwas davon abbekommen. Dazuhin sei es „blöd“ immer Hände zu waschen und nur wenig Schule zu haben.

      Von wegen: „von den Eltern eingeimpft bekommen“…

    • Was glaubt man eigentlich wie Schule zur Zeit stattfindet.
      Glauben sie wirklich Schule ist zur Zeit ein Kinderparadies? Hier mal ein paar Fakten fern von „es ist zu kalt“ und „die Kinder müssen -10 Stunden die Masken tragen“.

      – Pausen gibt es nicht mehr bzw. finden nur im Klassenverband statt.
      -Das Toben in den Pausen ist nicht gewollt.
      -Projekte gibt es nicht mehr. Tanz, Theater etc.
      -Gruppenarbeit gibt es nicht mehr.
      -Sportunterricht fernab von dem, was im Unterricht gemacht werden soll.
      -Singen verboten
      -Kinder sitzen praktisch 9 Stunden auf ihren Plätzen und trauen sich nicht auf Toilette zu gehen, weil die Toiletten verdreckt sind.
      -Eine Durchmischung der Klassen gibt es nicht. Außenseiter in der Klasse verzweifeln grad, weil sie im Klassenverband ausgegrenzt werden (kam mir grad in den Sinn).

      Das, was grad läuft ist vielmehr Frontalunterricht, wie vor 50 Jahren. Wenn man das dem Distanzunterricht, welcher zumindest bei uns, sehr abwechslungsreich gestaltet war, vorzieht, dann ist das wirklich eine traurige Welt.

      In diesen Schulen kann sich ein Kind niemals wohlfühlen. Das kann mir keiner erzählen.

    • @ProSchule

      „Und wenn ein Kind sagt es bleibt lieber zuhause weil es da kein Mobbing gibt… Dann gab es vor Corona schon ein großes Problem!“

      Gab es auch – und nicht nur eines. Wollten unsere KuMis aber nicht hören, nicht lesen, nicht sehen, nicht behandeln.

  28. Ich bin fassungslos. Jeder weiß doch mittlerweile, das die Infektionszahlen nicht realistisch sind. Bsp. ein Familienmitglied wird positiv getestet, die Familie und Leute, die mit der positiven Person in Kontakt waren, werden in Quarantäne geschickt, aber nicht getestet. Nach zwei Wochen ist alles “ normal“ und keiner weiß wirklich, ob das Virus in sich hat und so mit weiter schickt. Sinnlos.
    Und nochwas, es wird immer von Kita Schließungen gesprochen. Also, ich habe eher das Gefühl, das in einigen Kitas an der Tür Korona abgegeben wird. Von Schließung kann da keine Rede sein.
    Denkt denn auch mal jemand an die Erzieher?
    Ich arbeite in einer FS und würde mir echt wünschen, einer von diesen“schlauen“ Entscheidern würde mal vorbei kommen und uns zeigen, wie man bei schwerstbehinderten Kindern den Sicherheitsabstand ein hält und was passiert, wenn man vor diesen Kindern mit Maske steht.
    Und denkt die Obrigkeit etwa, das es unseren Kindern wirklich gut tut, wenn sie sie jetzt 2-3 Wochen wieder in die Schule dürfen und dann alles wieder von vorn los geht?
    Ich denke eher nicht.

  29. Die Regierung in Niedersachsen ist da ein Vorreiter: Unsere Grundschulen sind schon die 4.Woche geöffnet. Alles Tippi toppi! Die Vokabeln „Infektion“, „Ansteckung“ und „Angst“ haben wir Lehrer aus dem Vokabular gestrichen. By the way, wie mein kleiner Sohn immer sagt, habe ich gerade ein positives Testergebnis bekommen und liege schön gemütlich mit Kopfschmerzen und Husten vor dem Kamin. Da den Kindern, auch in der Schule, oft nichts anzumerken ist und Tests zumindest in Niedersachsen Gold wert sind, gilt weiterhin: Augen zu und durch!

    • Ich wünsche dir von ganzem Herzen eine harmlosen Verlauf und eine gute Besserung…wenn du nach deiner Genesung noch zu schlapp bist, dann sollten auf jeden Fall noch Rekonvaleszenztage beantragt werden.

  30. Also, Frau Merkel hat sich gestern gewünscht, dass die Schulen bis zum 1.3 geschlossen bleiben….die meisten öffnen zum 22.2 im Wechselbetrieb… Da reden wir von 7 Tagen Unterschied und nur wenn die Zahlen nicht hochgehen…
    Es kann also keine Rede davon sein, dass Frau Merkel eine Zero-covid-Strategie faehrt oder Schulschließungen bis Ostern vorhatte und nun ueberrannt wurde.

    • „nur wenn die Zahlen nicht hochgehen…“ Wer glaubt denn noch dieses Ammenmärchen? Den KuMis waren hoch gehende Zahlen bisher so was von egal. Jetzt haben sie endlich ihren Öffnungswahn durchgesetzt, da werden die doch nicht nächste Woche zur Rolle rückwärts ansetzen! Im Gegenteil, Tests werden reduziert, damit sinken die Zahlen und husch-husch, alle zurück in den Regelbetrieb. Macht sich einfach gut in Wahlzeiten. Mein neuer „Lieblingssatz“ ist übrigens „Kinder brauchen Kinder“, der wird gerade inflationär quer durch alle Bundesländer gebraucht und rechtfertigt überall den Präsenzunterricht.

  31. Das hat doch nichts mit einem Scheitern oder der Durchsetzungsfähigkeit der Kanzlerin zu tun. Bildung ist Sache der Länder. Punkt. Wir sollten eher danach fragen, warum unsere Bildungsminister derartig realitätsfern, so kurzfristig orientiert, so kleinkarierr regional denkend und am Gesundheitsschutz für alle so wenig interessiert sind. Die Schulen sind keine Treiber der Pandemie. Ja. Und Trump wurde die Wahl gestohlen.

  32. Toll, dann kann die dritte Welle kommen. Es gibt keinerlei Sicherheitsvorbeugung, wie man es in jedem Supermarkt sieht. Keine Luftfilter, keine Scheiben zwischen den Tischen. Bei uns halten sich die Familien auch gar nicht an Kontaktbeschränkungen.
    Somit kann mein Sohn den Virus wohl bald Heim bringen. Auch halten sich die Kinder in der Schule nicht an die Abstandsregeln. Die Lehrer dort übrigens auch nicht.
    Damit ist keinem geholfen! Tolle Idee, die Präsenzpflicht wieder einzuführen. Somit hat man keine Chance, sich zu schützen.
    Das Ganze wird dermaßen nach Hinten losgehen! Traurig!!!

  33. @ Wunder SAM hat oben einen Link zu einer reinen Online Schule, welche die üblichen Schulabschlüsse vermittelt eingefügt. Was dort bei der Beschreibung zu Einstellungen steht, sollte uns, die wir als Lehrer an staatlichen Schulen beim Distanzunterricht und laufend wechselnden Bedingungen manchmal am Rand des Burnouts stehen, überlegen lassen, warum ähnliches von unseren vorgesetzten Dienststellen, nicht erkannt wird:
    Zitat aus https://webindividualschule.de/jobs.php:
    „Die Arbeit an der web-individualschule ist eine herausfordernde Tätigkeit. Jeder Schüler ist anders , verschiedene Charaktere warten auf ihre Beschulung und erwarten von unseren Lehrern die Einstellung, um den Ansprüchen jedes Schülers gerecht zu werden. Wir sind uns dieser Belastung unserer Mitarbeiter bewusst und sorgen durch einen entsprechenden Freizeitausgleich, Teamevents und psychologische Betreuung für den adäquaten Ausgleich.
    Wir verstehen uns als modernes Unternehmen mit einer großen Wertschätzung und Respekt gegenüber unseren Mitarbeitern. “

    Inhalte, die jedem helfen würden, auch wenn nur im Ansatz realisiert oder angeboten, die aktuelle Situation durchzustehen. Ich meine damit nicht den Freizeitausgleich… aber „Wertschätzung“, „Respekt“ und „psychologische Betreuung“ sind bei uns, im staatlichen Schulwesen, kaum bekannt-würden aber täglich neu motivieren.
    Wir kennen stattdessen viel besser: „mach mal“, „arbeite und halte den Mund“, „wenn’s dir dreckig geht, hilf dir selbst“.

    Leider sind dort keine Stellen mehr frei.

  34. Juhuuu…es geht bald wieder von vorne los. Soll das so sein? Warum machen die KuMis wieder alles kaputt was so schwer zu erreichen war ? Warum sind es immer die KuMis mit ihren falschen Entscheidungen? Und stimmt es wirklich dass die Eltern wirklich wollen dass ihre Kinder schnellstmöglich wieder zur Schule gehen? Frau Merkel kann einem nur Leid tun mit solchen unbelehrbaren Besserwisser an ihrer Seite. 16 Ministerpräsident:innen und 16 KuMis. Kein Wunder dass sie bei einer 3. Welle keine Verantwortung mehr übernehmen will. Jedesmal soll sie für den Mist den anderen machen gerade stehen. Der Mist, der in jedem Bundesland gemacht wird.

  35. Liebe Leser und Redakteure,
    Ich möchte nur einmal anmerken das es schon seit der 1.Welle so ist das jedes Bundesland macht was es will. Ich persönlich lebe in Hessen und muss meine Kinder in die Notgruppen von Kita und Schule schicken weil hier nur die Präsenzpflicht aufgehoben ist. Da meine Frau und ich aber kein Homeoffice machen können, müssen wir zur Arbeit und unsere Kinder in Schule und Kita. Auch gibt es keine Ersatzleistungen vom Staat sollte man sich Entscheiden die Kinder Zuhause zu lassen, denn die Schulen sind nicht geschlossen!
    Ich bin fest davon überzeugt das es nie um das Wohl der Menschen geht, sondern nur um Geld und Macht. Sollten unsere Politiker wirklich um unsere Gesundheit besorgt sein, dann hätte man das digitale Lernen letzten Sommer ausgebaut und den Schulen Budget zur Verfügung gestellt um Coronagerecht die Schulen herzurichten, aber nein, nur Vorschläge und Massnahmen die nichts kosten und die Verantwortung auf die Eltern legen.
    Momentan sind meine Kinder in den Einrichtungen sicher, weil eh nur 2 bis 3 andere Mitschüler anwesend sind.
    Alles in allem kann man wohl sagen das die Politik in ihrer Pandemiebekämpfung nur eines macht:
    Gute Ratschläge, Verantwortung nach unten verschieben und sich lieb mit den großen der Wirtschaft stellen, denn nach der politischen Karriere muss man ja schließlich noch irgendwo arbeiten.

  36. Also ich werde mich davor hüten meine Kinder so in die Schule zu schicken. Meine Kinder sind keine Testpersonen an denen mal eben getestet werden kann , wann die dritte Welle los geht. Geschweige denn ist das hin und her ebenfalls nicht gut für die Kids. Das Homeschooling läuft einwandfrei bei mir . Soll sich doch mal die gesamte „Sippschaft“ von Politikern zu denen ihren Bedingungen in die Schule setzen. Mal schauen wie es denen geht . Ganztägig mit Maske, Dauerlüften usw auszuhalten. Furchtbar die Leute!!!!!

  37. Wir brauchen viele Stimmen, um den bestmöglichen Schutz für Erzieher zu erhalten.
    Beteiligt euch daher bitte an dieser Petition, die anzeigt, dass wir uns nun gemeinsam stark machen müssen, um die Politik zu erreichen, die sich wohl denkt, solange sich niemand meldet, ignorieren wir einfach diese gefährdete Gruppe,
    Wir lassen uns nicht länger auf unsere gesundheitlichen Kosten an der Nase herumführen und wir lassen nicht mehr zu, dass man mit unserem Leben spielt.
    Jeder Mensch hat das Recht auf Unversehrtheit und auf Leben, das steht im Grundgesetz.
    Helft bitte alle mit, Vielen Dank

    https://weact.campact.de/petitions/schutzt-auch-erzieher-innen-vor-corona?bucket=&source=whatsapp-share-button&utm_campaign=&utm_medium=recommendation&utm_source=rec-wa&share=4225c619-6a41-4cc7-84d8-59195c5d6bd5

  38. Wir brauchen viele Stimmen, um den bestmöglichen Schutz für Erzieher zu erhalten.
    Beteiligt euch daher bitte an dieser Petition, die anzeigt, dass wir uns nun GEMEINSAM STARK machen müssen, um auch solche Politiker zu erreichen, die zweifellos wenig Interesse an unserer Gesundheit haben und ganz bewusst mit dem Leben einer Berufsgruppe spielt, die unsichbar bleiben sollte und daher nie erwähnt wurde, anders als Schulen und Lehrer.
    Wir haben das Recht auf Unversehrtheit und auf Leben, das steht im Grundgesetz. WIE KANN MAN UNS NUR SO BEWUSST IGNORIEREN. Es ist einfach nur Menschenverachtend.

  39. Wir brauchen jetzt viele Stimmen, um den bestmöglichen Schutz für Erzieher zu erreichen.

    Beteiligt euch bitte daher an dieser Petition, die anzeigt, dass wir uns nun GEMEINSAM STARK machen müssen, um auch solche Politiker zu erreichen, die zweifellos wenig Interesse an der Gesundheit und dem Wohlergehen unserer Berufgruppe zu haben scheinen.

    Wir wurden wohl ganz bewusst nie von der Politik erwähnt, anders als Schulen und Lehrer. Wir sollten wohl unsichtbar bleiben!

    Wir müssen nun unsere Stimme erheben, denn es kann nicht sein, dass manche Politiker auf unsere Kosten Wählerstimmen einheimsen und wir den Preis dafür bezahlen, nicht zuletzt mit unserem Leben.

    „Jeder Mensch hat das Recht auf Leben und Unversehrtheit“, das steht im Grundgesetz!

    Es ist einfach menschenverachtend uns so bewusst ins Messer laufen zu lassen.

    Wir brauchen jede Stimme, vielen Dank

    https://weact.campact.de/petitions/schutzt-auch-erzieher-innen-vor-corona?bucket=&source=whatsapp-share-button&utm_campaign=&utm_medium=recommendation&utm_source=rec-wa&share=4225c619-6a41-4cc7-84d8-59195c5d6bd5

    Jeder Mensch hat das Recht auf Leben und Unversehrtheit, das steht im Grundgesetz.
    Man lässt uns als einzige Berufsgruppe ins offene Messer laufen. Wir sagen „jetzt reicht es“. Also bitte schließt bitte dieser Petition an, vielen Dank

  40. Ja, es ist immer nur die Rede von den „armen“ Eltern und Kindern gewesen.Erzieher und Lehrer kamen einfach nicht vor, unglaublich…

    • @Chorleiterin

      Liebe @Chorleiterin,
      es ist nun einmal so, dass Erzieher und Lehrer gar nicht „arm“ sein können: Wir werden reich entlohnt durch den Glanz in den Augen der glücklichen Kinder.
      (Ja, Ironie – aber sowas von!)
      Und wir können nur hoffen, dass wir nicht noch was ganz winzig Kleines in Aerosolform dazu bekommen …
      (Das ist bitter ernst gemeint.)
      🙁

HINTERLASSEN SIE EINE ANTWORT

Please enter your comment!
Please enter your name here