Schüler bei Schnelltests beaufsichtigen, ohne geschützt zu sein: Lehrer drohen in Brandbrief an die Senatorin mit wildem Streik

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BERLIN. Es rumort in Deutschland Schulkollegien. Die Verpflichtung, die mittlerweile obligatorischen Selbsttests von Schülern in Klassenzimmern beaufsichtigen zu müssen – ungeschützt, häufig ohne geimpft zu sein –, bringt das Fass zum Überlaufen. In Berlin hagelt es in dieser Woche Brandbriefe an die Bildungssenatorin. Ein Kollegium droht jetzt sogar mit wildem Streik.

Dutzende von Brandbriefen überlasteter Kollegien kursieren bundesweit. Foto: Annie Roi / flickr (CC BY 2.0)
Es hagelt Brandbriefe: Die Stimmung in vielen Kollegien ist auf dem Siedepunkt. Foto: Annie Roi / flickr (CC BY 2.0)

Man sei als Lehrerschaft nicht länger bereit, alles klaglos hinzunehmen – und stehe am Rande eines wilden Streiks, heißt es in dem Schreiben der Lehrerinnen und Lehrer eines Gymnasiums aus Berlin-Mitte an Bildungssenatorin Sandra Scheeres (SPD), aus dem die „Berliner Zeitung“ zitiert.

Eine schulinterne Umfrage spiegelt die explosive Stimmung im Kollegium wider: 81 Prozent der Lehrkräfte fühlen sich in ihrer Gesundheit gefährdet, 87,5 Prozent sehen sich übermäßiger Arbeitsbelastung ausgesetzt. Sogar 98,5 Prozent haben nicht den Eindruck, von der Bildungsverwaltung unterstützt zu werden. An der Schulleitung liege der Unmut nicht, das betonen die Absender des Briefes. Im Gegenteil: Ohne deren „kunstfertige Führungsarbeit“, mit der plötzliche oder nicht nachvollziehbare Vorgaben der Senatsverwaltung im Schulalltag umgesetzt worden sei, hätten die Lehrer nicht so lange so geduldig funktioniert – „zum Wohle unserer Schüler*innen, für die wir uns verantwortlich fühlen.“

„Ich finde die Art und Weise, wie mit uns Lehrkräften vom Senat umgegangen wird, einfach ungeheuerlich“

Die Lehrer klagen: Bei einer Inzidenz von 300 unter Schülern in Berlin-Mitte seien 80 Prozent der Lehrer am Gymnasium nicht geimpft. Sie fordern ein kurzfristiges neues Impfangebot – und bis dahin die Schließung der Schulen, wenn die Inzidenzen bei Jugendlichen den Wert 100 überschreitet. „Wir können das eigenverantwortlich“, bekräftigen die Lehrer und drängen außerdem auf mehr Entscheidungsspielraum für einzelne Schulen.

„Ich finde die Art und Weise, wie mit uns vom Senat umgegangen wird, einfach ungeheuerlich; das Impfdebakel hat dem ganzen die Krone aufgesetzt. Dadurch fühle ich mich in meiner Arbeit weder geachtet noch motiviert, ich fühle mich mitunter wütend, leer und blockiert“, so begründet einer der beteiligten Lehrer die Aktion gegenüber dem Blatt.

Es ist nicht der erste Brandbrief einer Berliner Schule in dieser Woche. Am Zaun eines  Gymnasium im Bezirk Charlottenburg-Wilmersdorf hat das Kollegium nun ein Plakat aufgehängt, das eine Spritze mit einer Skala von 0 bis 70 zeigt (was die Anzahl der Lehrer der Schule symbolisiert). In dieser Spritze ist mit roter Farbe markiert, wie viele der Beschäftigten mittlerweile geimpft sind: gerade mal sechs – und das auch nur wegen ihres fortgeschrittenen Alters, nicht aufgrund ihrer beruflichen Situation. In einem Brandbrief an Bildungssenatorin Sandra Scheeres (SPD), über den die „Berliner Morgenpost“ berichtet, fordern die Lehrkräfte von Scheeres und ihrer Bildungsverwaltung, sie müssten „endlich Ihrer Fürsorgepflicht als Arbeitgeber“ nachkommen.

Mit dem Schreiben wollen die Lehrkräfte als Arbeitnehmer nach eigenem Bekunden ihrer Pflicht nachkommen, „Vorgesetzten jede festgestellte unmittelbare erhebliche Gefahr für die Sicherheit und Gesundheit“ anzuzeigen. Die zentrale Forderung steht am Anfang des Briefes: Der Senat müsse Lehrern an weiterführenden Schulen endlich ein Impfangebot machen.

„Lehrkräfte haben engen Kontakt mit sehr vielen Menschen, mehr als die allermeisten Berufsgruppen“

Es rumort an Berlins Schulen, und wohl nicht nur an denen in der Bundeshauptstadt. Die „Berliner Zeitung“ schreibt bereits über einen „Aufstand der Lehrer“. Auch die GEW macht mobil – sie hat ebenfalls einen Brandbrief an Scheeres und Gesundheitssenatorin Dilek Kalayci (SPD) geschrieben. Die Gewerkschaft fordert die beiden Politikerinnen eindringlich dazu auf, schnellstmöglich Impfangebote für die Beschäftigten der weiterführenden Schulen zu ermöglichen. Bei den inzwischen ohne Impfpriorisierung vergebenen Impfterminen mit AstraZeneca sollten die priorisierten Gruppen Vorrang haben. Aber auch für die sonstigen Impfstoffe müsste es längst Angebote geben.

„Lehrkräfte haben engen Kontakt mit sehr vielen Menschen, mehr als die allermeisten Berufsgruppen. Die Inzidenz unter der Gruppe der Schüler*innen ist nochmal deutlich höher als im Durchschnitt der Bevölkerung. Dennoch ist ein Großteil der Lehrkräfte weiterhin ohne Impfschutz. Das steht im eklatanten Widerspruch zu den Beteuerungen der Politik, der Öffnung von Schulen Priorität einzuräumen“, erklärt GEW-Landesvorsitzender Tom Erdmann.

„Die Beschäftigten an weiterführenden Berliner Schulen sehen, dass bereits Personen aus der dritthöchsten Impfpriorität Impftermine erhalten. Auch Beschäftigte an weiterführenden Schulen in anderen Bundesländern wie Sachsen, Thüringen, Baden-Württemberg, Mecklenburg-Vorpommern, Hessen, Bremen und Brandenburg werden inzwischen geimpft“, sagt Erdmann. „Es ist für die GEW Berlin völlig unverständlich, dass die Impfpriorisierung mit AstraZeneca aufgehoben wurde, bevor den Beschäftigten an weiterführenden Berliner Schulen ein Impfangebot unterbreitet wurde.“

Auch mit Blick auf das kommende Schuljahr seien Impfungen längst überfällig. „Wenn jetzt Impftermine vergeben werden, ist die Zweitimpfung oft frühestens Ende Juli und damit ist der vollständige Immunschutz erst Mitte August hergestellt. Es ist jetzt allerhöchste Zeit, allen Kolleg*innen im Bildungsbereich ein Impfangebot zu unterbreiten“, fordert der Gewerkschafter. News4teachers

„Wir fühlen uns komplett im Stich gelassen“: Ein Großteil der Lehrerschaft wartet noch immer auf ein Impfangebot

 

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23 KOMMENTARE

  1. Die Lehrer/in haben in dem Ausnahmezustand unendlich viel geleistet für uns Eltern und für die Schulgeneration. Für mich ist es unbegreiflich, dass Bundesländer es unterschiedlich umsetzen
    dürfen. Ich kann Ihren angestauten Frust verstehen und es ist grob fahrlässig wie man mit Ihnen als Lehrer/in umgeht. Die Schulpolitik hat uns nicht gut durch die schwere Krise geführt und außer Befehlen und kurzfristigen Ankündigungen kam nie etwas fruchtbares Zustande.
    Die Schulpolitik muß auch Konsequenzen spüren bei dem planlosen aggieren. Die Schulpolitik hat eine Gleichgültigkeit uns allen vorgelebt und keine Zusammenarbeit auf Augenhöhe angestrebt.

  2. Und an dieser Stell‘ sei erinnert, dass ja die Schulen monatelang „sicher“ geschwätzt wurden, bis es vollends gar nicht mehr ging, diese tote Mähr‘ weiterzureiten.
    Doch selbst seit dieses vertrocknete Narrativ nun ganz zerbröselt auf dem Boden der Tatsachen liegt, hat sich grundlegend etwas geändert im Infektionsschutz in Schulen und Kitas? – Und ich meine „grundlegend“ im Sinne von „deutlich und wahrhaftig“.

  3. Homo homini lupus…

    Von mir auch als Elternteil volle Unterstützung.

    Eltern sollten sich über diese Situation auch endlich den Kopf machen.

    Jede einzelne verlorene Gesundheit oder Leben ist einfach eine zu viel, besonders wenn man sie sehr wohl schützen kann, und nicht die Covid-Opfer einfach in Kauf nehmen.

    Die Impfungen werden kommen, es darf nicht wahr sein, dass man sich noch eine Weile nicht dulden kann. Wenn das auch noch ein Jahr bedeutet, dann noch ein Jahr, bis wir das Virus endlich im Griff haben.

  4. Schön, dass in diesem Zusammenhang auch die Kinder berücksichtigt sind und sich LehrerInnen endlich und aktiv für einen umfassenden Schutz derer einsetzen, die noch sehr lange NICHT in den Genuss einer lebensrettenden Impfung kommen können und Tests aus diesem Grund nicht mehr beaufsichtigen. Finde soviel Weitsicht und Selbstlosigkeit klasse! Endlich, weiter so!

    • Ich stimme Ihnen absolut zu. Ich habe mich auch schon über einige egoistische Kommentare gerade hier richtig aufgeregt.

      Aber, die Eltern sollen auch mitmachen und nicht einfach Kopflos Kinder weiter in der Schule schicken und viele tuen es, weil sie keine Nerven haben, die Kinder selbst betreuen, sogar die, die sich das leisten können, da sie nicht arbeiten. Kenne zu viele Beispiele, wo sogar die Kinder lieber zu Hause bleiben wollen, aber die Eltern drängen sie zur Schule.

      Und das mach mich richtig fertig.

      Meine Kinder müssen nicht unbedigt einem Lehrer am Herzen liegen, aber mir!

      • Aber letztendlich sind daran auch nicht alleine die Eltern (Bevölkrenung) schuld, sondern ein Jahr lang verbreitende Lügen seitens Politik.

    • Nicht endlich … Lehrer haben von Anfang an, also seit letztem März, die Ministerien angeschrieben, die Personalräte aktiviert etc., auf die Misstände im Arbeitsrecht/Gesundheitsschutz für ALLE Beteiligten und die Risiken besonders für die in die Familie eingeschleppten Infektionen sehr deutlich benannt und um Abhilfe gekämpft. Es war auch von Anfang an klar, dass das Eine nicht mit dem Anderen geht, dass Lehrer nicht geschützt sind solange Schüler nicht geschützt sind und umgekehrt.
      Außer „Schule ist sicher“ und „Kinder sind nicht ansteckend“ kam da nichts; doch, die Anweisung, sich weiter einzusetzen und die Drohung, ansonsten mit dienstrechtlichen Konsequenzen rechnen zu müssen.
      Dienstrechtliche Konsequenzen, weil jemand nicht verantworten will und absolut riskant, ja fahrlässig findet, mit seinem Gewissen nicht vereinbaren kann, Kinder in die Schulen zwingen zu müssen???

      Leider sind diese Dinge immer an den Dienstweg gebunden und werden normalerweise nicht öffentlich. Man könnte auf die Idee kommen, diese Regelungen und das Verbot für Lehrer, sich öffentlich zu äußern, sei dazu gemacht, einen Keil zwischen Lehrerschaft einerseits und Elternschaft andererseits zu treiben.
      Der eine weiß vom anderen nicht, die Bemühungen werden hier wie dort abgebügelt, am Ende verdächtigen die einen die anderen und umgekehrt, nur für sich selbst zu sprechen, egoistisch auf eigene Vorteile bedacht zu sein, die anderen Betroffenen nicht im Blick zu haben…

      Schade.

      Zum Thema „egoistische “ Kommentare:
      Bedenken Sie, liebe Eltern, bitte auch, dass der Kanal der Lehrer schon lange, lange voll ist, dass die Leistungsbereitschaft und das Pflichtbewusstsein der Lehrer seit Jahrzehnten unglaublich ausgenutzt wird.
      Da kommt dem einen oder anderen sicher nach Jahrzehnten ohne Anerkennung (z.B. durch gerechte Bezahlung, bezahlte Überstunden, vielleicht sogar mal den Verzicht auf eine allein politisch motivierte, in der Praxis aber mehr als überflüssige „Neuerung“) die Galle hoch.
      Vielen Lehrern geht es im Moment so absolut und tiefgreifend an die Substanz – genau wie vielen Eltern – dass dann doch irgendwann ein Punkt kommt, an dem das eigene Hemd am nächsten ist. Das ist aber die Spitze des Eisberges!
      Letztendlich muss das m.E. auch kein Fehler sein. Wenn Lehrer für bessere Arbeitsbedingungen kämpfen, kämpfen sie für mehr Personal, bessere Ausstattung der Schulen, jetzt gerade für mehr Gesundheitsschutz.
      Das alles kommt doch letztlich nicht dem Lehrer persönlich zugute, sondern dem System Schule.
      Das kann/muss auch für Kinder noch viel besser werden, zukunftsorientierter, realitätsnaher, ressourcenorientierter, an den Bedürfnissen der Gesamtgesellschaft und ihrer Ziele ausgerichtet! Über die muss sich die Gesellschaft allerdings dringend klar werden: Wollen wir zurück zum „alten Leben“ oder wollen wir ein besseres – auch in der Schule?

      Würden Lehrer (leider viel zu wenige) wirklich egoistisch und damit im Sinne aller agieren, fände Schule schon lange nicht mehr (in Präsenz) statt, dafür wären dann aber alle Beteiligten besser vrn Krankheit geschützt.

      Zu guter Letzt ein Denkanstoß:
      Was muss die Gesellschaft – Eltern, Großeltern, sonstige Bezugspersonen, Arbeitgeber, Institutionen und Organisationen – ändern, damit Kinder zu Hause und in der Schule angenehmere Zeitgenossen sind als es leider zunehmend der Fall ist?
      Hier sind nicht die Folgen der Corona-Einschränkungen gemeint, die alle eine bisschen „durch den Wind“ bringt.
      Vielmehr geht es um grundsätzliche Bedingungen, das Aufwachsen der Kinder, die ihnen vermittelten Werte, die oftmals fehlenden Grenzen, ihre immer öfter fehlende Reflexionsfähigkeit, ihre „Ich-Bezogenheit“ (hier ganz neutral und nur beschreibend gemeint), ihre Fokussierung auf vermeintlich „wichtigere Dinge“ als Schule als da zu nennen sind Smartphone, Computerspiel, Abhängen, Party…
      Auf der anderen Seite müsste es um den Stellenwert von Kinderbetreuung, den der Arbeit als Lebensinhalt, um Anerkennung für verschiedene Tätigkeiten, um Flexibilität für Arbeitnehmer, um die Rolle von Freizeit, Hobby, Selbstorganisation, Freiräumen zur Persönlichkeitsentwicklung und vieles mehr gehen.

      Ich beobachte seit einiger Zeit eine „Spaltung“ der Schülerschaft in sehr reflektierte, sehr umsichtige und umgängliche, lernbereite junge Leute einerseits und viele lustlose, unmotivierte, wenig leistungsbereite Jugendliche ohne Ziele und ohne wirksame, positive Vorbilder andererseits.
      Die Verteilung auf die Schultypen kann sich jeder selbst denken – nach meiner Einschätzung durch die weitgehende Abschaffung der Hauptschulen eher noch verschärft in den Folgen.
      Jeder kann sich auch denken, welche Kinder besser mit der Corona-Situation klarkommen.

      Wir müssten dringend Schlüsse daraus ziehen und nicht nur Mäntelchen drumhängen und uns „Altes“ zurückzuwünschen.

      • Ihr Eintrag sollte man veröffentlichen. Danke!

        Ich bin kein Lehrer, merke ich aber das Gleiche.

        Kernproblematik unserer Gesellschaft haben Sie beschrieben.

  5. Unter https://wir-zaehlen.com wird die Abstimmung mit den Füßen sichtbar gemacht. Die Idee zu dieser Plattform wurde übrigens hier in der n4t-Kommentarfunktion geboren.
    Seit etwa 10 Tagen ist die Website nun online.

    Bisher haben sich 1843 Personen eingetragen, die sagen:

    „Präsenz in Schulen und Kitas trotz hoher Inzidenzen? Ohne uns!“

    Kinder, Jugendliche, Lehrer*innen, Erzieher*innen, Eltern und Familien sind bei hohen Corona-Inzidenzwerten einem großen Infektionsrisiko in Bildungs- und Betreuungseinrichtungen ausgesetzt.

    Überall im Land übernehmen sie selbst Verantwortung für den Infektionsschutz und verweigern die Präsenz.

    Da politische Entscheider Schulen und Kitas weiterhin geöffnet halten und in einigen Bundesländern sogar die Präsenzpflicht aufrecht erhalten, fühlen sich viele genötigt, ihre Kinder bzw. sich selbst krank zu melden.

    Wir machen die unsichtbare „Abstimmung mit den Füßen“ sichtbar.

    Denn:

    Die Gesundheit von Kindern und Jugendlichen zählt!

    Die Gesundheit von Lehrer*innen und Erzieher*innen zählt!

    Die Gesundheit von Eltern und Familien zählt!

    Wir zählen!

    Jetzt anonym eintragen und mitzählen!

  6. Ich kann als Elternteil zu hunderprozent verstehen, dass das Vorgehen von Scheeres, aber auch der meisten anderen KuMis, vollkommen inakzeptabel ist: Wo bitte gibt es Testzentren, in denen ungeimpfte Testende arbeiten? Und in den Schulen haben Lehrkräfte bei den gefährlichen Massentests noch nicht einmal Schutzkleidung. Sind LEHRKRÄFTE unverwundbare SUPERHEROES? Präsenzunterricht ist unzumutbar bei den hohen Inzidenzen unter Kindern und Jugendlichen.
    AUCH KINDER und ELTERN müssen ENDLICH GESCHÜTZT werden durch Impfungen, Abstände, Masken, mobile Luftfilter und Plexiglas.
    UNS REICHT ES!!! DAS MASS IST VOLL, ihr auf wundersame Weise bereits geimpften Politiker*innen!!!

  7. An unserer Schule in Berlin sind 99% der Kinder trotz Testpflicht da. Das Testen verläuft ganz unkompliziert, je nach Klassenstufe. Inzwischen wissen die Kinder, wie es geht. Sehr selten passiert mal ein Malheur. Einen positiven Fund hatten wir bisher noch nicht.

    • Schon komisch, dass mein bei den hohen Inzidenzen unter Schüler nur so selten oder sogar gar kein positives Testergebnis bekommt. Ob das vielleicht an den Tests liehen mag?

  8. Ich kann mich den Worten ebenfalls nur anschließen. Der Protest ist längst überfällig! Und hier müssen alle an einem Strang ziehen: Lehrer/Eltern/Schüler. Es ist wichtig, ALLE zu schützen!!!

    Wenn Vernunft und wissenschaftliche Empfehlung nicht gehört wird, hilft nur der Streik!
    Eltern, lasst eure Kinder zu Hause, wenn ihr die Betreuung zu Hause ermöglichen könnt!

    Sicher gibt es Fälle, in denen das aus welchen Gründen auch immer nicht möglich ist. Aber so reduziert man schon mal die Anzahl derer, die ein Präsenzangebot dringend benötigen.

    Ich kann die Plattform https://wir-zaehlen.com ebenfalls wärmstens empfehlen. Es werden täglich mehr. Das macht Hoffnung.

    Eine leidgeplagte Mutter zweier Kinder, leider wohnhaft in NRW, wo die Präsenzpflicht immer noch das Maß aller Dinge ist.

  9. Liebe Berliner KollegInnen, Recht habt Ihr! Das Impfangebot an die Lehrkräfte der weiterführenden Schulen in Brandenburg ist allerdings unter dem Gesichtspunkt zu betrachten, dass Brandenburg seit einiger Zeit die Terminvergabe für Erstimpfungen aufgrund von Impfstoffmangel ausgesetzt hat. Wir haben hier seit Montag zwar die Berechtigung, aber eben nicht die Möglichkeit, einen Impftermin zu bekommen. Von daher geht’s den Lehrkräften weiterführender Schulen in Brandenburg und Berlin genauso: null Schutz.

  10. Berlin:
    „Lehrer:innen und anderes Dienstpersonal an weiterführenden und beruflichen Schulen. Die etwa 50.000 Beschäftigten können umgehend einen Impftermin buchen. Über Details werden Sie per Brief von der Senatsbildungsverwaltung informiert.“
    https://www.tagesspiegel.de/plus/jetzt-auch-prioritaetengruppe-3-ab-kommenden-montag-sind-mehr-berliner-impfberechtigt/27147656.html

    Ich würde mich aber mit der Anmeldung beeilen, denn ab Montag können alle in Prio 3 ohne Impfcode einen Termin buchen!

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