Teilnehmende gesucht: Befragung zur „Klassenführung im Kontext inklusiver Lernsettings“

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Das Institut für Schulentwicklungsforschung (IFS) an der TU Dortmund startet eine bundesweite Lehrkraftbefragung zum Thema „Klassenführung im Kontext inklusiver Lernsettings“ – und sucht dafür Teilnehmerinnen und Teilnehmer: Wie kann ich mit gleichzeitigen Störungen in inklusiven Klassen umgehen? Wie kann ich Schülerinnen und Schüler mit sonderpädagogischem Förderbedarf einbeziehen?

Auszug aus dem innovativen digitalen Tool zur Klassenführung im Kontext inklusiver Lernsettings. Foto: IFS

Mit der Ratifizierung der Behindertenrechtskonvention der Vereinten Nationen (VN) durch die Bundesrepublik Deutschland im Jahr 2009 verpflichtete sich diese, eine Schule für Alle zu etablieren. Dies bedeutet für schulische Lernprozesse, dass die Gestaltung, Steuerung und Begleitung erfolgreicher Lehr- und Lernprozesse für alle Schülerinnen und Schülern ungeachtet ihres Geschlechts, sozialer und kultureller Herkunft, ihrer Begabung oder ihrer Behinderung realisiert werden müssen. Dabei bilden die erfolgreichen schulischen Lernprozesse die Basis für individuelle Entwicklung und selbstbestimmte gleichberechtigte gesellschaftliche Teilhabe. Allerdings müssen dafür angehende Lehrkräfte, Lehrkräfte im schulischen Dienst und pädagogische Fachkräfte hinreichend ausgebildet und weitergebildet werden.

Ziel: evidenzbasierte Optimierung der Aus- und Weiterbildung von Lehrkräften

Die Umsetzung inklusiven Unterrichts stellt trotz anderer zentraler Themen insbesondere Lehrkräfte in Deutschland vor große Herausforderungen. Das vom BMBF geförderte Projekt „EQuaL-I“ untersucht den für schulisches Lernen zentralen Aspekt gelingender Klassenführung im Kontext inklusiver Lernsettings und verfolgt dabei das Ziel der evidenzbasierten Optimierung der Aus- und Weiterbildung von Lehrkräften.

Nutzen:

  • Teilnahme an einem innovativen digitalen Tool zur Klassenführung in inklusiven Lernsettings
  • Buchgutscheine im Wert von 50€ für die Klassenkasse zu gewinnen

Zeitaufwand:

  • 120 Min

Ablauf:

  • Angaben zur Demographie
  • Fragen zur Klassenführung
  • Innovatives Tool
  • Fragen zur Einstellung über Inklusion

Wurde Ihr Interesse geweckt? Dann melden Sie sich bei (annika.ohle-peters@tu-dortmund.de) oder Jennifer Igler (jennifer.igler@tu-dortmund.de), um die Links zur Umfrage zu erhalten.

Für Fragen zu dieser Erhebung oder dem Projekt allgemein steht Ihnen Dr. Annika Ohle-Peters (annika.ohle-peters@tu-dortmund.de) oder Jennifer Igler (jennifer.igler@tu-dortmund.de) zur Verfügung. Weitere Informationen zum Projekt finden Sie sonst auch unter: http://www.ifs.tu-dortmund.de/cms/en/research/Research-Projects/EQuaL-I.html.

Institutsportrait: Das interdisziplinäre Institut für Schulentwicklungsforschung (IFS) an der TU Dortmund ist als Forschungseinrichtung an der Schnittstelle von Wissenschaft, schulischer Praxis und Politik angesiedelt. Die durch vier Professuren und rund 40 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter gestalteten Forschungsbereiche des Instituts arbeiten zu aktuellen Themen im Bereich der Empirischen Bildungsforschung mit dem Ziel, schulische Lern- und Entwicklungsprozesse, Schulentwicklung und Bildungsergebnisse im Kontext ihrer individuellen, sozialen und institutionellen Bedingungen zu erfassen, zu erklären und zu optimieren. Das IFS trägt mit seiner Arbeit wesentlich den Profilbereich Bildung, Schule und Inklusion der TU Dortmund mit.

Eine Pressemitteilung des Instituts für Schulentwicklungsforschung der TU Dortmund.

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4 KOMMENTARE

  1. Ich empfinde die hier verwendete Sprache als abstrakt, unpersönlich und allgemein unangenehm. Wir Lehrer versuchen so gut wir können verständlich und anschaulich zu sprechen und zu schreiben. Warum dieser krasse Gegensatz?

    • @Lakon

      „Eine Pressemitteilung des Instituts für Schulentwicklungsforschung der TU Dortmund.“

      Die Quelle ist die TU, die hat den Text verfasst.
      Vermutlich gibt es immer nur eine Pressemitteilung für die „Fachwelt“, darum wird wohl dieses sehr gekünstelte „Wissenschaftler-Sprech“ benutzt.
      Ob man sich damit absichtlich vom interessierten Normalbürger (alle, die eben nicht an FH oder Uni auf Wissenschaftsebene arbeiten) abgrenzen will oder ob das nur in Kauf genommen wird?
      Womöglich ist das den Leuten dort auch gar nicht bewusst.

      Aber wenn ein guter Koch (auch Sternekoch) Kurse gibt und die Zielgruppe offen halten will, dann sollte er sich auch jedem Niveau anpassen können, das würde mit der Einladung zum Kurs beginnen.

      So betoniert man das Bild von den Wissenschaftlern „im Elfenbeinturm“.

      Auch VOR Covid haben aber schon Wissenschaftler aller Altersklassen oder entsprechend Journalisten, die über Wissenschaft berichten (z.B. Bas Kast zum Thema Ernährung), gezeigt, dass es auch sehr gut ganz anders gehen kann.

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