Corona: Lange Nacht der Wissenschaften fällt aus – in Präsenz jedenfalls

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BERLIN. Die Lange Nacht der Wissenschaften fällt auch in diesem Jahr wegen der Corona-Pandemie aus. Betroffen sind allein in Berlin und Potsdam mehr als 45 wissenschaftliche und wissenschaftsnahe Einrichtungen, die an Präsenzformaten gearbeitet hatten, wie eine Agentur für die Veranstalter am Freitag mitteilte. Einige digitale Angebote sowie eine Sondersendung von Radioeins (RBB) soll es aber trotzdem geben. Die Lange Nacht der Wissenschaften sollte eigentlich am 5. Juni stattfinden. 

Von der Langen Nacht der Wissenschaften bleibt nur – die Nacht. Foto: Shutterstock

«Wir können uns unter den aktuellen Umständen nicht vorstellen, ausgerechnet jetzt, da die Wissenschaft zu strikter Kontaktvermeidung rät und bei entsprechenden Inzidenzwerten Ausgangssperren eintreten, eine Wissenschaftsveranstaltung vor Ort umzusetzen, die davon lebt, dass möglichst viele Menschen sie besuchen», sagte Ulrich Panne, Chemiker und Vorsitzender des Vereins, der die Lange Nacht veranstaltet.

Zahlreiche Hochschulen, Forschungseinrichtungen und Museen bundesweit öffnen bei der Langen Nacht traditionell ihre Türen. Bei Vorträgen, Experimenten, Führungen und Ausstellungen erhalten Tausende Gäste Einblicke in Wissenschaftswelten. dpa

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2 KOMMENTARE

  1. „Lange Nacht der Wissenschaften fällt aus.“
    Nicht schlimm, wir hatten ja schon über ein ganzes Jahr lang Nacht der Wissenschaften.

  2. Schade,
    eine digitale Nacht mit Einblicken in die Wissenschaft, die auch weit entfernt von üblichen Standorten einsehbar gewesen wäre, hätte bestimmt seinen Reiz und lockt womöglich auch Menschen, die Museen in staubiger Erinnerung halten.

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