Der Staat zwingt Schüler in ein Durchseuchungs-Programm. Mit uns nicht!

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Ein Kommentar von News4teachers-Herausgeber Andrej Priboschek.

BERLIN. Dieser Staat lässt die Familien im Stich – er schützt ihre Kinder in der Corona-Pandemie nicht. Sie werden nach den Sommerferien einem riskanten Durchseuchungs-Programm ausgesetzt, das den Namen Schule trägt. Meine Familie und ich haben daraus eine Konsequenz gezogen.

News4teachers-Herausgeber Andrej Priboschek. Foto: Tina Umlauf
News4teachers-Herausgeber Andrej Priboschek. Foto: Tina Umlauf

In der Corona-Pandemie ist die vierte Welle bereits absehbar; Virusmutationen befeuern das Geschehen. Die Kultusminister beschließen trotzdem: Das nächste Schuljahr soll im vollen Präsenzunterricht laufen – egal wie. Kein Wort zu weitergehenden Schutzmaßnahmen. Als hätte es bislang nicht Tausende von Corona-Ausbrüchen in Kitas und Schulen gegeben. Als wären die Schulen nicht monatelang geschlossen gewesen.

Statt flächendeckend beim Corona-Schutz aufzurüsten, werden Schutzmaßnahmen sogar abgebaut: Schnelltests gibt es nur noch unmittelbar nach den Sommerferien (in Rheinland-Pfalz zum Beispiel für zwei Wochen – danach nur noch „anlassbezogen“, wobei unklar ist, wie sich der „Anlass“ denn ohne Tests ermitteln lässt). Masken im Unterricht wird’s bald auch nicht mehr geben. Inzidenzwerte braucht niemand mehr als Richtgröße für den Schulbetrieb, wie die saarländische Bildungsministerin Christine Streichert-Clivot (SPD) erklärt hat. Alles egal. Das bedeutet: Delta und Co. werden nach den Sommerferien ungebremst durch die Bildungseinrichtungen rauschen.

Eltern werden dann also gezwungen, ihre Kinder in einen riesigen Menschenversuch zu geben. Der heißt Schule.

Die Ständige Impfkommission (Stiko) beschließt, keine generelle Impfempfehlung für Schülerinnen und Schüler auszusprechen. Das hat Folgen: Viele Ärzte impfen deshalb Kinder und Jugendliche nicht, obwohl ein Impfstoff für Kinder über zwölf längst zugelassen ist. Die Landesregierung NRW bremst eine große Impf-Aktion für 30.000 Schülerinnen und Schüler aus, die der Kreis Siegen-Wittgenstein und die Universität Siegen geplant hatten – weil Ministerpräsident und Unions-Kanzlerkandidat Armim Laschet den Stiko-Beschluss nicht unterlaufen möchte.

Dabei klingt die Begründung der Stiko ähnlich entrückt wie der KMK-Beschluss: Es sei «nicht besonders sinnvoll», das Thema Schule mit der Impfdebatte zu verknüpfen, meint Stiko-Vorsitzender Prof. Thomas Mertens, ein 71-jähriger Mediziner mit längst erwachsenen Kindern.

Ja was denn sonst? Elf Millionen Schülerinnen und Schüler kommen nun mal nach den Sommerferien in die Schulen und werden sich dort, behält Charité-Virologe Prof. Christian Drosten mit seiner Vorhersage wie üblich recht („Wer sich nicht impfen lässt, wird sich unweigerlich infizieren“), untereinander anstecken. Das kann man, wie der SPD-Gesundheitsexperte Karl Lauterbach, mit Fug und Recht ein Durchseuchungs-Programm nennen. Zumal die KMK bereits angekündigt hat: Die Schulpflicht – samt Präsenzpflicht – wird im nächsten Schuljahr in ganz Deutschland wieder gelten. Der Staat zwingt damit Schülerinnen und Schüler in Schulen, in denen er den Gesundheitsschutz nicht gewährleisten kann.

Meine Familie und ich vertrauen diesem Staat und seinen Institutionen hinsichtlich der Schulen nicht mehr

Eltern werden also genötigt, ihre Kinder in einen riesigen Menschenversuch zu geben. So oder so sind die Folgen nicht wirklich absehbar: Risiken, die aus mangelnden Informationen über die Langzeitfolgen der Corona-Schutzimpfung rühren, stehen Risiken, die sich aus Unkenntnis über die Langzeitfolgen einer Corona-Infektion ergeben, gegenüber.

Letztere sind, Stiko-Nicht-Empfehlung hin oder her, offenbar deutlich gravierender, als der lange von Politikern genutzte PR-Slogan „Kinder sind keine Treiber der Pandemie“ suggeriert. Den Spruch hat man übrigens lange nicht mehr aus dem Mund eines Kultusministers gehört. Offenbar hat sich mittlerweile herumgesprochen, dass er wissenschaftlich unhaltbar ist. Alle, die das Virus weitertragen, sind „Treiber der Pandemie“. Eben auch Kinder. Und gerade unter ihnen gibt es offenbar eine nennenswerte Zahl von Betroffenen, die nach einer Infektion gravierend unter „Long Covid“ oder noch schlimmeren Folgeerkrankungen leiden.

Informationen darüber von staatlichen Stellen suchen Familien vergebens. Dieser Staat lässt sie im Stich – er schützt ihre Kinder nicht. Schutz wäre möglich gewesen. Hätte es in Deutschland rechtzeitig, also im vergangenen Jahr, einen vernünftigen Krisenstab gegeben, der ergebnisoffen alle schnell umsetzbaren Schutzmaßnahmen für Kita und Schule geprüft hätte – wäre dieser zwangsläufig beim Thema mobile Luftfilter gelandet. Wohl auch bei Plexiglas-Wänden für Klassenräume, wie sie an jeder Supermarktkasse zu finden sind. Und bei einem durchgängig versetzten morgendlichen Unterrichtsbeginn, um die Schülerströme zu entzerren. Und bei der Nutzung der vielen in der Krise leerstehenden Veranstaltungsorte, um der räumlichen Enge in so manchen Klassenräumen zu begegnen. Alle diese Vorschläge waren rechtzeitig auf dem Tisch. Nichts davon wurde ernsthaft geprüft, geschweige denn umgesetzt. Alles war den Bürokraten zu aufwändig, zu umständlich, zu teuer.

Jetzt, nachdem die Kultusminister ein Jahr lang die Wirkung der (offensichtlich den Entscheidern zu teuren) mobilen Luftfilter geleugnet und daueroffene Fenster allen Ernstes als „Lüftungskonzept“ verkauft haben, schustern Bund und Länder kurz vor der Bundestagswahl auf die Schnelle Programme zur Anschaffung der Geräte zurecht, die bis zum Winter allenfalls noch einen Bruchteil der Kitas und Schulen erreichen. Heißt: Die allermeisten Kinder und Jugendlichen sitzen ungeimpft und damit weitgehend ungeschützt vor Infektionen bei Wind und Wetter mit offenen Fenstern in ihren Klassen- oder Gruppenräumen. Wie schon im letzten Winter. Innerhalb von einem Jahr hat sich damit für sie praktisch nichts geändert. Was für eine erbärmliche Bilanz.

Meine Familie und ich vertrauen diesem Staat und seinen Institutionen hinsichtlich der Schulen nicht mehr. Zu viel ist in der Pandemie gelogen und getäuscht worden. Zu oft wurde Offensichtliches geleugnet. Zu selten wurde zielgerichtet gehandelt. Wir haben uns deshalb dafür entschieden, den Schutz unserer jüngsten Tochter (12) in die eigenen Hände zu nehmen: Wir haben einen Arzt gesucht (und mit etwas Mühe gefunden), der sie impft – obwohl wir das eigentlich noch nicht wollten. Das damit verbundene Risiko erscheint uns jedoch überschaubarer, als sich auf diesen Staat und seine (un)verantwortlichen Politiker zu verlassen.

Die Kultusminister haben immer wieder darauf gesetzt, dass sich die Krise von selbst erledigt, zuletzt mit einer Impf-Empfehlung der Stiko. Sie haben gezockt – und die Familien haben verloren. Es ist Zeit, diesem Spiel ein Ende zu machen. News4teachers

Bund fördert Luftfilter in Bildungseinrichtungen mit 200 Millionen. Das reicht nicht!

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100 KOMMENTARE

  1. Lieber Herr Priboschek,
    Dazu kann man ihnen aus meiner Sicht nur gratulieren. Meine Kinder sind aus Schule (und teilweise Universität) schon raus und zum Glück geimpft, sonst hätten wir das ganz genauso gemacht.
    Deutschland gibt im Umgang mit seiner Jugend ein insgesamt sehr beschämendes Bild ab. Ich spreche schon seit 16 Monaten davon, dass alle, die mit Schule zu tun haben, Teil eines sozialen Massenexperiments sind. Wobei man bei einem Experiment ja eine Frage an die Natur stellt und nach einer Antwort sucht. Das können wir uns hier sparen. Karl Lauterbach hat es in seiner brutal ehrlichen Art schon gesagt: ein Programm zur Durchseuchung.
    Ich vermag wirklich nicht zu sagen wie viele Eltern die schulische Situation ähnlich einschätzen oder warum sie zurück haltend sind und erst einmal “abwarten “ wollen (worauf eigentlich?), aber das Thema Schule und Infektionsschutz ist immer noch nicht mit der gebotenen Aufmerksamkeit und Seriösität in den Medien präsent.
    Wenn die Strategie im Herbst ( in meinem Bundesland schon im August) wieder darin besteht, den SuS PCR-Tests zu verweigern, kann man die Infektionszahlen wunderbar unter den Teppich kehren gemäß dem Motto “was ich nicht weiß macht mich nicht heiss “. Da nützt dann eine Aufarbeitung in frühestens 20 Jahren auch nichts wenn nur verlogenes bzw. indirekt manipuliertes Datenmaterial vorliegt. Wissen wir alles schon. Geschichte wiederholt sich…

    • Es gibt Tage, wo ich warte, dass ich aus bösen Traum erwache.

      Aber es gibt viel mehr diese, wo ich bereit bin weiter zu kämpfen, es koste was es wolle.

      Ich lasse meine Kinder nicht durchseuchen.

      Sie haben bloß ein Leben und nur eine Gesundheit.

      Das Leben bringt mit sich zu viele Risiken, dass ich erlauben würde, noch ein Risiko mehr mit der Gesundheit meiner Kinder bewusst einzugehen.

  2. Genau so sieht es aus und meine gesamte Familie (auch die erweiterte) hat genau dieselben Konsequenzen gezogen, selbst beim jüngsten Mitglied (gerade 12).

    Am liebsten würde ich alles packen und auswandern! Neuseeland soll sehr schön sein… Tja, geht aber leider nicht so einfach.

    Wenn Delta, wie es sich jetzt schon deutlich ankündigt, im Herbst durch alle Gassen und Flure fegt, bleibt abzuwarten,w wie viel die Impfungen bringen. Sicher ist, dass Ungeimpfte gar nicht geschützt sind. Und Lamda hat noch gar nicht gezeigt, was es wirklich kann…

    Zu erwarten wäre dann vielleicht auch eine weitere Mutation, die auf heimischem Boden entsteht. Mal abwarten! Ich würde dann den Namen ‚Idioten-Variante‘ vorschlagen! Ich nehme aber auch gerne andere Namensvorschläge an!
    In unserem angeblich so fortschrittlichen Land könnte man das nämlich durch passende Maßnahmen und Investitionen vermeiden… Aber was rede ich, dazu sind unsere Oberen viel zu schlau, im Herauslavieren!

  3. Am Wochenende gibt es in den Impfzentren in Niedersachsen Impfaktionen für Kinder ab 12.

    Den Kindern und ihren Eltern wird es die Sprache verschlagen, wenn die Impfärzte dann versuchen, ihnen das Impfen wieder auszureden.

    Das haben wir alle der Stiko zu verdanken.
    Es wird Zeit, dass die Stiko neu organisiert und anders besetzt wird.

  4. Die Stiko ist sowieso eine Mogelpackung.
    Es wird immer so getan als wöre das ein Team von Ärzten die gemeinsam irgendwelche Beschlüsse fasst. Das stimmt aber nicht. Auf der letzten Sitzung vom 21.3.21 wurde das Thema impfen von Kindern überhaupt nicht diskutiert (die Protokolle kann man beim RKI nachlesen).
    Es handelt sich also um einsame Entscheidungen von ein paar Menschen. Ich vermute, Herr Mertens trifft die. Deshalb reagiert er auch immer so angepisst wenn man nicht macht was er sagt.
    Diese angebliche Kommission ist null demokratisch legitimiert trifft aber Entscheidungen die weitreichende Konsequenzen haben….
    Es ist unglaublich

  5. Vertrauen tun wir als Familie der Politik und den KM nicht mehr. Die Zeit hat uns als Familie sehr geprägt und vieles abverlangt. Unsere Tochter ist 14 J. und wir haben trotz Krebserkrankung von meinem Mann keinen Kinderarzt oder Hausarzt gefunden der bereit war unsere Tochter zu impfen. Über die Impf-Hotline haben wir nach drei Wochen und Nachts Wecker stellen einen Termin mühsam erhalten. Wir haben im Impfzentrum Mosbach einen Termin erhalten und hatten eine Fahrzeit von 2 Stunden. Wir haben uns als Familie für diesen Weg gemeinsam entschieden und tragen auch die Konsequenzen. Wir wollen ausschliessen, dass unsere Tochter erkrankt. Sie hat auch durch die Erkrankung Ihres Vater schon eine sehr lange ausgebremste Lebensphase hinter sich und hat auf vieles verzichten müssen. wir sehen auch eine Durchseuchung sehr kritisch bzw. kommt für uns nicht in Frage. Unsere Tochter besucht die 8 Klasse Gymnasium in BW und die Bildungsschere innerhalb der Klasse ist sehr groß und viele Kinder haben den Anschluß verloren und zeigen große Lernlücken. Die Lehrer haben Schüler zu unterrichten mit einer großen Bildungsschere und sind sehr unter Druck und könnem keiner der Schüler gerecht werden. Auch viele Mitschüler sind in eine persönliche Krise geraten wie Magersucht, Bulimie, Angstzustände, Schlafstörungen, Depressionen, Unlust, Vereinsamung und vieles mehr. Auch diese Appelle und Mahnungen wollen die Politiker und KM nicht hören und verfolgen keine Ernsthaftikeit auf Gesundheitsschutz und faires Aufholprogramm für eine gebeutelte Schulgeneration. Auch keine Sommerschule ist angekommen und ganz zu Schweigen von dem Rückenwindprogramm liegt nichts auf dem Tisch der Schulen. Es werden nur Unwahrheiten verbreitet was alles Angeboten wird, um einen guten Wahlkampf zu führen. Taten werden von Frau Schopper und Herrn Kretschmann nicht umgesetzt und bleibt bei einer Augenwischerei von unterster Schublade. Frau Schopper versteckt sich hinter der Bühne und streut ein bißchen Zucker aus und dieser Zucker wird nicht gerecht verteilt und kommt gar nicht erst an. Die Betonung liegt bei allen sozialen Schichten ist der Hilfeschrei groß und egal welcher Herkunft und Schulzweig. G8 Schüler steht in BW das Wasser bis zum Hals und Frau Schopper und Herr kretschmann machen ganz unberührt an Ihrem Flickenteppich weiter. Es ist zum kotzen wie mit der Schülergeneration umgegangen wird und deren Eltern die täglich die Not Ihrer Kinder sehen.

  6. Es ist einfach unglaublich…
    Ich hoffe momentan darauf einen Kinderarzt zu finden der meine große nach ihrem Geburtstag impft, Chancen leider sehr gering da sich die Ärzte schon auf der HP auf die stiko berufen.
    Ich hätte den Vorschlag jeder dessen Kind der Durchseuchung zum Opfer fällt, Anzeige gegen die jeweilige Landesregierung bzw KM wegen vorsätzlicher Körperverletzung, auch wenn es leider nicht viel bringen wird…

    Ich warte übrigens weiterhin auf Antwort des Kultusministeriums RLP bzgl Schutz nächstes Schuljahr und willentliches duchseuchen der Klassenverbände. Ich muss den netten Herren wohl mal anrufen und fragen warum er nicht antwortet.

    • Tun Sie das und das immer wieder auch täglich nerven wenn nötig. Habe selbst die Erfahrung gemacht mit Schulamt, KM und Landesregierung bis zur Bundeskanzlerin, Ergebnis: null!!!!
      Wenn alle Eltern den Weg gehen würden die Verantwortlichen mit Strafanzeigen zu belegen, würde es eventuell was bewirken aber als einzelner ist man nur der freak für , die. Mein Kind ist zum Glück raus seit heute aus diesem System , aber es macht mich immer noch wütend und fassungslos wie mit Schülern und Eltern weiter umgegangen wird. Auswandern ist eine gute Idee, denn diese Fahrlässigkeit, Ignoranz und Gleichgültigkeit hier zu Lande ist einfach nur noch erbärmlich.
      Bitte nicht aufgeben und weiter kämpfen für unsere Kinder. Vielleicht irgendwann kommt der Tag wo abgerechnet wird. Es wird Zeit!!!

      • Und wie ich weiter nerven werde.
        Mal sehen wie oft ich anrufen darf bis ich bei der Festnetznummer nicht mehr auf eine Handymailbox weitergeleitet werde

        • Oder an den Ministerpräsidenten/in persönlich schreiben oder anrufen, wo die doch angeblich so volksnah sind. Würde mich echt wundern, wenn sich jemand von denen ernsthaft mit dem Problem auseinandersetzt. Meine Erfahrungen: null!!! Interesse, hätte ich auch nicht geglaubt, aber für unser KM und Ministerpräsidenten als Bewertung: totales Versagen und vorsätzliche Inkaufnahme das sich Schüler, Eltern und alte, vorerkrankte Angehörige anstecken frei nach dem Motto: ist nicht meine Baustelle.

          • Und trotzdem werden solche SPD-Leute immer schön weiter gewählt, aber wen soll man auch wählen? Die deutsche „Kinder-sind-nix-wert-Denke“ ist ja nicht nur auf die SPD beschränkt. Es wird Zeit, dass die Angst der Kinder vor Infektion gleichberechtigt zu der Angst der Erwachsenen vor Infektion gewertet wird. Ein PräsenzZWANG ist extrem kinderfeindlich während einer Pandemie. Aber es interessiert nur die, die Kinder in diesem Alter haben…

      • Wenn man vor allem gezwungenermaßen einer Präsenzpflicht unterliegen sollte im Herbst un d es inenrhalb der Schule zu einer Infektion kommt, werde ich auch eine Anzeige machen und das auch versuchen nachzuweisen. Ob dies allerdings möglich ist bzw ob hier wirklich das anerkannt wird, wenn man hier z.B Trackingdaten und Aufenthaltsortdaten vorlegt z.B eine Arztpraxis und das dann auch nachgeprüft wird, bezweifle ich trotzdem. Aber zu irgendwas kann und sollte das doch mal gut sein ^^

  7. Ich sehe es genauso wir Herr Priboschek. Mit meinen fünfzehnjährigen Sohn habe ich gleich einen Impftermin in einem Impfzentrum. Geht offensichtlich im Saarland. Für meine elfjährige Tochter muss ich noch hoffen, dass es bis Januar gut geht. Da wird sie zwölf.

  8. Schnellumfrage: Der Schulstart 21/22 wird sicher. – Ja/Nein?

    [Los hopp, alle mitspielen, sonst halte ich die Luft an, bis ich blau werde!]

    • Schon Blau oder erst Dunkelrot? Ich empfehle eine angenehmere Variante, um Blau zu werden. 😉

      Ich bin ja etwas unentschlossen *haha*, aber ich tippe mal auf NEIN!

    • Schulstart 21/22 wird sicher… ein riesengroßes Quarantäne-on-off , die Schulen bleiben offen und im Hunderterpack werden Infizierte und Kontaktpersonen jeweils für 14 Tage heimgeschickt. Das ist dann die neue Form von Wechselunterricht. Also von daher: NEIN …

    • @ Dil:

      Der Schulstart wird sicher nicht sicher. Das ist sicher….da bin ich mir sicher. Sicherlich sehen unsere Politiker das immer noch anders….aber ziemlich sicher werden sie eines Besseren, in diesem Fall Schlechteren belehrt werden!

      Ich sach ma: NÖ!!!!

      Uuuund: Einatmen!!!!

    • @Dil Uhlenspiegel

      Jaaaa, ich will mal so sagen: Nein.

      Aber da bin ich … ziemlich … sicher und ich sage … nicht umsonst … wichtig ist, was hinten rauskommt, weil … ääääh … hinten, ja, da ist die Ente fett und aus diesem Grund bekräftige ich mit den historischen und in einer ebenda dynamischen Lage bewährten Worten:

      „Das tritt nach meiner Kenntnis … ist das sofort, unverzüglich.“
      😉

        • Nix Kassandra, und auch nicht Pythia, dem Orakel von Delphi. Denn als Lehre aus Hamburg verbieten sich bewusstseinserweiternde Stoffe an Schulen.

          Wozu auch der ganze technische Krempel? In einer Klasse sitzen durchschnittlich 28 Biofilter (m/w/d), die die Luft ein und ausatmen und durch 140 Lungenlappen und Abermillionen Alveolen filtern …

    • Na dann werden die Klimaziele eben eher erreicht. Wer die Luft anhält kann auch kein CO2 ausatmen:)

      Das ist die 24/7/365 Strafe der gerontoktatischen Politik dafür, dass die Kids fridays for future sind. Haben die Kids Long-Covid kann ihnen freitags und an allen anderen Tagen das Klima egal sein.

    • Nein, der Schulstart wird nicht sicher. Und woran liegt es? An den paar Lehrer/innen die sich nicht impfen lassen wollen natürlich (Ironie off ist hier vermutluch nötig, da es in diesem Forum Menschen gibt, die das tatsächlich glauben.)

    • Nein, das fängt doch schon mal damit an das frühmorgens sich alle die Masken abziehen, um sich zu testen. Sicherlich wird währenddessen gelüftet. Luftfilter/Abzugsanlagen werden nicht alle haben. Dazu dürfen sicher alle ihre Pausenbrote essen. Nachdem dann auch alle nun wieder anwesend ist, fehlt hier ganz sicher der notwendige Abstand und bei einer ungünstigen Strömungsdynamik könnte es hierbei trotz alledem meiner Ansicht nach zu einer Infektion kommen. Covid-19 Test entdecken auch nicht am ersten Tag die Infektion und dienen eher nur einer Früherkennung. Dann ist es eigentlich schon auch zu spät, zumindest wenn man in einen gewissen Umkreis gesessen hat. Masken sollen nur die ersten 2 Wochen gelten falls eine niedrige Inzidenz besteht. Ich kanns verstehen das man hier gerne im Unterricht auf Masken verzichten möchte aber ich halte das einfach für leichtsinnig. Kinder sollten vor der Schule getestet werden und nicht gleichzeitig im Klassenzimmer Inzidenz hin oder her. Selbstverständlich brauchen Kinder ein Pausenbrot, aber das kann man auch auf dem Pausenhof essen. Nun ja…ich find all das nicht wirklich überzeugend, auch wenn ich gelesen habe das eine gewisse Virusanzahl notwendig sein soll um sich anzustecken…aber ich kann mir denken das dies nicht so schwer ist innerhalb von 20 min eine nennenswerte Viruszahl zu erreichen bei der Anzahl Personen, bis man wieder ein Fenster aufmacht. Mag nun sein das ich kein Virologe und auch kein Strömungsmechaniker bin, definitiv finde ich war im letzten Jahr Jahr offensichtlich das Schutzkonzept nicht immer ausreichend und es ist uns einfach Unrecht. Noch sind nicht ausreichend viele geimpft oder können sich gar nicht impfen lassen und scheinbar brauchts doch noch eine modifizierte Auffrischungsimpfung, das man auch wirklich geschützt ist. Wenn man ließt das doch Personen aus den Risikogruppen, trotz Impfung ein weiterhin bestehendes Risiko haben fühlt man sich auch nicht so wirklich sicher und übertragbar scheint es dennoch zu sein trotz Impfung. Trotzdem wird immer von einem ausreichend guten Schutzkonzept gesprochen, dennoch überzeugt mich das einfach nicht und ich finde die genannten Beispiele eben doch etwas bedenklich. Wir haben mehrere Familienmitglieder die nicht geimpft sind, weil es noch nicht möglich ist und wir haben mehrere Familienmitglieder aus mehreren Risikogruppen. Wir machen weiter Distanzunterricht. Uns gefällt das und es lief bei uns wirklich gut im letzten Jahr damit. Selbst mein Schulkind möchte das immer noch weiterhin und ganz ehrlich ist uns das ganze Heck Meck und diese ständigen Veränderungen einfach zu blöd. Mein Kind hat sich gut gemacht und wir erwarten ein weiteres gutes Zeugnis. Wir sind bisher echt gut durch die Pandemie gekommen und hatten auch trotzdem Spaß, ohne allzu großes Risiko. Präsenzpflicht während der Pandemie – Nein danke, wir kriegen das auch so hin.

  9. Man bleibt fassungslos und wütend zurück.
    Danke für Ihre Klarheit und Standfestigkeit, Herr Priboschek.
    Ohne Ihre Beiträge auf ‚News for teachers‘ hätte ich oft an meinem Verstand gezweifelt.
    Sie haben einen wesentlichen Beitrag mit Ihrem kritischen Blick geleistet und die einseitige Darstellung bestimmter Medien und des Staatsfernsehens so für den/ die Interessierten relativiert.

    Ich freue mich für alle Eltern, die ihre Kinder jetzt impfen lassen können.
    Aber die Kinder U12 werden durchseucht… Ohne Pointe.

    Diejenigen, die immernoch keine Termine für ihre Kinder beim Hausarzt machen konnten: schaut mal auf Twitter vorbei. Ärzte vergeben Termine an Kinder > 12 J.
    Ich wäre wohl bis zum Mond geflogen… Man muss mitunter eine weitere Anreise innerhalb Deutschlands antreten.
    Aber so what… Manche Eltern haben wirklich in Erwägung gezogen ihre Kids im Ausland impfen zu lassen.
    Wollen wir mal hoffen, dass das dicke Ende bzgl der Impfungen und möglicher langfristiger Komplikationen nicht noch kommt.

    Mehr kann man gerade nicht machen.
    Die Lüftungsanlagennummer ist eine Luftnummer und billiges Wahlkampfgetöse.
    Herr Laschet haut mal wieder auf die Pauke… Ausser heißer Luft wird nichts dabei rumkommen… Er hat kapiert, dass er die doofen Eltern noch ins Boot hieven muss… Schließlich möchte er so so gerne König von Deutschland werden.

    • Es macht mich echt fertig!!

      @Illy: Besonders den ersten Teil Ihres Beitrages unterstreiche ich mehrfach. In Rot!

      Ich möchte kündigen.
      Alternative jedoch bisher nicht in Sicht. Aber ich bleibe dran.

      • …merklich viele ältere LuL an der Schule meiner Kinder sind nun in den (vorzeitigen) Ruhestand gegangen…und manche verlängern gerade die Elternzeit.
        …ich kann jeden LuL verstehen, der sich nach Alternativen umsieht.

        Ich werde den Kurs bzgl Durchseuchung von SuS und die Unterlassung der Verantwortlichen, Schulen mit mobilen Lüftungsanlagen sicher zu machen, niemals verstehen.
        Bereits letzten Sommer war klar,dass die Lüftungsanlagen angeschafft werden müssen. Da wurde stolz das Hygienekonzept und der LüftungsLeitfaden an den Schulen herausgegeben und man freute sich über Fenstergriffe…während die satten Politiker in ihren Plexiglaskabinen mit Lüftungsanlagen bereits ihrer ersten Impfung entgegen sahen.
        …und Frau Gebauer hatte die schicke Idee Atemschutzmasken im Unterricht einzuführen für zwei Wochen.

        Hier im Forum wurde heiß diskutiert und man hatte den Eindruck, dass Mitarbeiter der Landesregierung sich hier trollen um das Maß an Desinformation und Intransparenz auf einem hohen Level zu erhalten.
        …es liegt eine anstrengende Zeit hinter uns…auch hinter den Idioten :). Jedem Vernunftbegabten sollte klar sein: die Pandemie ist noch nicht vorbei und Schulen werden nicht flächendeckend mit den notwendigen Standards ausgestattet….
        Es geht um enorm viel Kohle, die Lüftungsanlagen alleine sind nicht das Problem in diesem kaputten System.
        Das ist Geld, welches einfach nicht zur Verfügung gestellt wird und über Jahrzehnte eingespart wurde.
        Es wäre auch ohne Pandemie nicht besser geworden…mit Pandemie sowieso nicht.
        Klingt jetzt vielleicht melodramatisch…aber ich würde sagen: rette sich wer kann.

  10. Lieber Herr Priboschek,
    wie immer: volle Zustimmung. Meine Große ist geimpft.
    Leider nur ist meine kleine Tochter erst 10 Jahre alt. Da hilft nur hoffen, dass der Impfstoff für Kinder im September von der EMA zugelassen wird. Ob es dann Impfstoff in Deutschland für Menschen u12 geben wird, wird natürlich auch dahingestellt sein. Mit unserem Stiko-Bremsklotz wird es schwierig.

    • Entschuldigung: „da hilft nur hoffen…“ – NEIN. Gründen Sie doch einen Elternbund auf facebook oder twitter, verweigern Sie Präsenzzwang für die Kleine – Ihr zehnjähriges Kind ist kein Durchseuchungsmaterial. Es ist ein wertvoller junger Mensch mit einem Recht auf Gesundheit.

  11. Wir sind auch alle geimpft, zuhause … und eigentlich auch zwischenzeitlich alle in unserem Umfeld (auch beruflich).

    Aber ich fühle mich dennoch nicht sicher, weil ich Fluchtmutationen befürchte, wenn hier oder auch woanders hohe Infektionszahlen in Kauf genommen werden.

    Darum (wegen der Fluchtmutationen) sollte weltweit möglichst schnell und viel geimpft werden und überall da, wo sich Ungeimpfte tummeln, auch deshalb alles getan werden, um Infektionen weiterhin (oder endlich) zu vermeiden.

    Sonst hört das nie auf!!!

    Und Kinder sollten nicht bewusst krank gemacht werden – aus Geiz oder Bequemlichkeit schon gar nicht!

  12. Es ist so, wie immer behauptet wurde: Kinder erkranken äußerst selten an Corona und Kinder sind keine Pandemietreiber, auch wenn man das hier ständig infrage stellt oder gar leugnet.

    „Studie aus England: Kinder erkranken und sterben äußerst selten an Corona

    – Ein Forscherteam hat analysiert, dass in England innerhalb eines Jahres 25 Kinder an einer Corona-Infektion starben

    – Die meisten von ihnen hatten schwere Vorerkrankungen.

    – Das Risiko für Kinder und Jugendlich, schwer zu erkranken oder zu sterben, sei demnach weiter gering.“

    Hannover. Nach mehr als einem Jahr Corona-Pandemie kommt eine englische Studie zu dem Schluss, dass Kinder äußerst selten schwer an Corona erkranken oder an einer Infektion sterben. So zeigt eine Studie der ersten 12 Monaten der Pandemie in England, dass zwischen März 2020 und Februar 2021 25 unter 18-Jährige an den Folgen einer Corona-Infektion gestorben sind. Auf England bezogen ergibt sich dadurch das Risiko, dass zwei von einer Million Kindern an Sars-CoV-2 sterben könnten. …“
    https://www.rnd.de/gesundheit/corona-kinder-erkranken-und-sterben-aeusserst-selten-SU76V4GEIZAMRAV3TAKWNHXUAE.html

    Ja, jeder Tote ist einer zuviel, aber dann doch bitte bei jeder anderen Krankheit auch!!!!!!!!!!

    • Sehr geehrter fabianBLN,

      was bedeutet „Kinder sind keine Pandemietreiber“ – können Kinder Infektionen nicht weitergeben? Das ist nachweislich falsch. Sind Kinder seltener infiziert? Auch das ist nachweislich falsch – die Inzidenzen unter Kindern und Jugendlichen waren in den vergangenen Monaten (seit man Schüler testet) zum Teil doppelt so hoch wie in anderen Altersklassen. Bleibt übrig: Kinder erkranken in den allermeisten Fällen nicht schwer, jedenfalls zunächst nicht (Long Covid könnte sich allerdings noch zum echten Problem auswachsen).

      Dass Kinder zunächst nicht schwer erkranken, ist gottseidank so, hat aber mit der Ausbreitung der Pandemie nichts zu tun. Potenzielle „Pandemietreiber“ sind infizierte Kinder deshalb trotzdem. Wie jeder andere Infizierte eben auch.

      Das können Sie gerne bei Prof. Drosten nachlesen – hier: https://www.news4teachers.de/2021/02/schulen-sind-keine-pandemie-treiber-drosten-erklaert-den-kultusministern-warum-der-satz-keinen-sinn-macht-und-fordert-endlich-eine-ehrliche-debatte/

      Herzliche Grüße
      Die Redaktion

      • Genauso nachweislich falsch ist es, liebe Redaktion, dass Schulen Treiber der Pandemie sind und Kinder massiv erkranken und massiv das Virus weitergeben. Dazu verweise ich auf die bereits verlinkte Studie.

        Treiber der Pandemie oder nicht, scheint eher ein „Kampfbegriff“ geworden zu sein. Was verstehen Sie denn darunter, wenn Sie permanent darauf verweisen, dass das „nachweislich“ doch so sei. Niemand versteht normalerweise darunter, dass sich auch mal Kinder an Covid-19 anstecken. Immer versteht man darunter im Alltagsgebrauch, dass es zu massiven Erkrankungen und zur massiven Weitergabe des Virus‘ kommt.

        Dass das NICHT so ist, hat sich nicht Fabian aus Berlin mal eben so gedacht, sondern das ist z.B. jetzt wieder Ergebnis der zitierten Studie. Unter „Pandemietreiber“ versteht man nicht, dass sich jemand infiziert und andere ansteckt. Das ist doch klar. Dann würde man nicht von „Treiber“ sprechen.

        Ist dieses Begriffs-Missverständnis unser Problem hier???

        • „Treiber“ ist im Wortsinne jemand oder etwas, der oder das verstärkt eine Entwicklung voranbringt. Das sind Kinder als Gruppe in der Corona-Pandemie nicht, weil sie nicht ansteckender als Erwachsene sind (allerdings sind sie auch nicht weniger ansteckend, weshalb die Feststellung logischerweise keine Rechtfertigung dafür sein kann, bei ihnen auf die für alle anderen geltenden Schutzmaßnahmen wie die Abstandsregel zu verzichten). Schulen und Kitas sind sehr wohl „Treiber“ der Pandemie, weil in ihnen viele Menschen ohne wirkungsvollen Coronaschutz zusammenkommen und deshalb dort Ausbrüche stattfinden. Das wären z. B. Fußballstadien auch, wenn man sie nicht geschlossen hätte.

          Den Begriff „Treiber der Pandemie“ haben übrigens die Kultusminister zum Kampfbegriff gemacht – in dem sie mit der Negation („Kinder/Schulen sind keine Treiber der Pandemie“) begründeten, warum es in Kitas und Schulen nicht der gleichen Schutzmaßnahmen bedarf wie außerhalb. Das ist natürlich Unsinn – auch wenn der PR-Slogan, um nichts anderes handelt es sich, von Medizinern gerne wiedergekäut wird.

          Zum wissenschaftlichen Hintergrund – gerne hier nachlesen: https://www.news4teachers.de/2021/03/epidemiologe-scholz-im-interview-kitas-und-schulen-sind-ein-wesentlicher-faktor-in-der-pandemie-die-datenlage-dafuer-ist-ueberwaeltigend/

          Herzliche Grüße
          Die Redaktion

    • Ja, Sie haben ja recht, aber jetzt ist mal gut mit dem Sterben hier: Wer auch nur ein wenig aufmerksam dranbleibt, der sieht seit längerem, dass es bei Kindern/Jugendlichen – bei bisherigen Varianten – nicht primär um die Sorge geht, wie viele sterben, sondern darum, wie viele infiziert werden, dann andere und ältere Leute infizieren, also die nächste Welle anschieben, u.U. Mutanten hervorbringen und wie viele Junge bei womöglich annähernd 100% Durchseuchungsrate dann Langzeitschäden davontragen, auch wenn sie ggf. gar nicht/kaum akut erkranken und nur wenige Prozent/Promille Long Covid bzw. dauerhafte Schäden entwickeln. Von den Auswirkungen massenhafter Quarantänen sei hier gar nicht weiter gesprochen.

      Ist es echt möglich, dass nach all den Monaten noch immer nicht zwischen

      symptomatisch infiziert + infektiös
      asymptomatisch infiziert + infektiös
      akut erkrankt (Covid) und
      Langzeit-erkrankt (Long Covid)

      unterschieden werden kann?

      Kinder werden infiziert, aber erkranken akut seltener als Erwachsene, zeigen also wenige/keine Symptome, sind aber infektiös und verbreiten das Virus. Dem Quasi-Fachbegriff nach sind sie keine „Treiber“, weil sie nicht mit höherer Wahrscheinlichkeit infizieren als Erwachsene, aber eben auch nicht mit geringerer Wahrscheinlichkeit!

      Langfristige Auswirkungen bei Long Covid sind
      a) offenbar nicht vom Schweregrad der akuten Infektions-/Krankheitsphase abhängig und
      b) nach Ansicht etwa britischer Forscher häufiger als man sich monatelang in Pink herbeifabuliert hat.

      • @Dil Uhlenspiegel

        Oh vielen Dank, das hat’s nach etlichen (in der Sache mindestens seltsamen und erstaunlichen) Kommentaren mal wieder gebraucht.
        Könnte täglich erneut gepostet werden …

        • Na, dann können Sie sich ja in Ihrer Blase weiter bequem machen. Es gab jemanden, der das auch so sieht wie Sie. Aber schauen Sie doch mal gelegentlich aus dem Fenster. Warum sehen so viele andere das anders? Und warum wissen Sie das alles am besten? Besser noch als all so viele Experten? Weil Sie auch einer sind, Pit und Dil ?

          • Apropos „Experten“ – Pit und Dil können halt Fachzeitschriften lesen 🙂 :

            Aufruf in der Zeitschrift „Lancet“ britischer Wissenschaftler*innen angesichts der erneuten Welle in UK:
            „First, unmitigated transmission will disproportionately affect unvaccinated children and young people who have already suffered greatly. Official UK Government data show that as of July 4, 2021, 51% of the total UK population have been fully vaccinated and 68% have been partially vaccinated. Even assuming that approximately 20% of unvaccinated people are protected by previous SARS-CoV-2 infection, this still leaves more than 17 million people with no protection against COVID-19. Given this, and the high transmissibility of the SARS-CoV-2 Delta variant, exponential growth will probably continue until millions more people are infected, leaving hundreds of thousands of people with long-term illness and disability.4
            This strategy risks creating a generation left with chronic health problems and disability, the personal and economic impacts of which might be felt for decades to come.“

            https://www.thelancet.com/journals/lancet/article/PIIS0140-6736(21)01589-0/fulltext#sec1

            Im Appendix des Artikel eine lange Liste mit international anerkannten Forscher*innen, die sich große Sorgen machen, die Jugend zu „durchseuchen“.

          • @fabianBLN

            Auftrag ausgeführt:
            Bin in meiner Blase zum Fenster geschwebt.
            Es regnet nicht mehr.
            VG an den sachlich argumentierenden Experten-Kollegen (?) Fabian im Sammelplatz für Allround-Experten (= BLN).

          • Experte bin ich eher für anderen Schabernack. Ich versuche ja schon meine Blase regelmäßig platzen zu lassen durch komplett konträre Ansichten und Meldungen. So wirklich bequem ist es darin nämlich überhaupt nicht, muss ich sagen – es gibt da viel schöner Vorstellungsblasen herumschweben, gerade jetzt. Bisher bleibt sie aber recht stabil, schon eine ganze Weile sogar, was eigentlich den Verdacht nahelegen muss, dass man sich ein Luftschloss gebaut hat und darin nun schön einrichtet … aber es platzt einfach nicht trotz aller Bemühungen meinerseits und vielerandererseits.

          • Aber sehr viele sehen es eben auch genauso wie Dil und Pit und nicht so, wie z. B. fabianBLN. Und nun?

      • B aus A, das ist ja eine Quatschargumentation. Auf die gleiche Weise könnten Sie jemanden fragen, der das Flugzeugfliegen nicht verbieten will, weil es extrem selten zu Abstürzen kommt, wie er wohl argumentieren würde, wenn in diesem einen Absturz seine Eltern säßen?

        Und das könnte man so fortführen bei etlichen anderen Gefahren und Krankheuten und Süchten …

        f aus b

        • Es geht nicht um das Verbieten, sondern um das genaue Gegenteil, nämlich das Einrichten wirksamer Schutzmechnanismen, damit ein Schulunterricht OHNE Durchseuchungsgefahr und Langzeitfolgen ermöglicht werden kann. Dazu gehören Luftfilter, Schutzwände, größere Räume / kleinere Lerngruppen – eben alles was Geld kostet. Und dazu gehört auch der Schutz durch Impfungen für Kinder und Jugendliche, damit endlich wieder normales Lernen und Leben für diese Altersgruppe möglich wird.

          PS: und wenn ich in Ihr zuvor zitiertes Flugzeug nicht einsteigen will, weil es mir nicht sicher genug erscheint, dann tue ich das eben nicht – oder erlaube es auch meinen Kindern nicht. Dies ist leider bzgl. des Schulunterrichts nicht möglich, da wir eine Schulpflicht haben. Der Vergleich hinkt also.

    • Vielen Dank, der einzige Kommentar mit Verstand. Ich bin Lehrerin, hatte Covid, meine Jungs auch. Viele andere auch bei uns an der Schule. Und? Leichte Erkältungssymptome. Wie kann man das Risiko einer Impfung für sein Kind in Kauf nehmen, wenn Covid null Risiko für Kinder bedeutet? Unverantwortlich.

      • Die Behauptung, dass Covid null Risiko für Kinder bedeutet, ist falsch. Informieren Sie sich bitte in der Jenaer PostCovidAmbulanz zu den Langzeitfolgen für Kinder.

      • Einfach mal lesen:

        „[…] Vor allem Teenager von Long Covid betroffen
        Kinder- und Jugendmedizinerinnen und -mediziner haben im Zuge der dritten Welle vor einer steigenden Zahl von Corona-Spätfolgen bei Heranwachsenden gewarnt. Denn Kinder und Jugendliche haben sich während dieser Phase des Infektionsgeschehens besonders häufig mit dem Coronavirus infiziert. „Das Problem wird derzeit eher größer als kleiner, wir sehen schon jetzt deutlich mehr Post-Covid-Fälle“, hatte Markus Hufnagel vom Zentrum für Kinder- und Jugendmedizin der Universitätsklinik Freiburg Ende März gegenüber der dpa gesagt. „Das sind eher Patienten im Jugendalter; Fälle in den ersten zehn Lebensjahren sind deutlich seltener.“

        https://www.rnd.de/gesundheit/long-covid-wenn-kinder-und-jugendliche-unter-corona-spaetfolgen-leiden-TRZWXBIOSNDRFKCCY6IXFCMN2U.html

        „[…] Corona spielt ein bisschen verkehrte Welt. Die Patienten, die dem Tod quasi von der Schippe gesprungen sind, leiden selten unter Post-Covid – also Atembeschwerden, Muskelverspannungen, anhaltender Mattigkeit oder Depressionen. Die Jungen, an denen Corona fast unbemerkt vorbei ging, kämpfen oft noch Monate mit den Nachwirkungen. Als würde die Krankheit nicht gehen wollen. Doch Reuken hat dafür eine Erklärung: „Die ambulanten Patienten bekommen keine Therapie – die stationären schon. Es gibt zwar keine spezifischen Medikamente gegen das Virus, aber die Patienten erhalten zum Beispiel eine Thrombose-Prophylaxe. Wir glauben, dass sich die Blutgefäße durch die Corona-Infektion verengen und verschließen.“

        https://www.mdr.de/nachrichten/thueringen/ost-thueringen/jena/corona-post-covid-ambulanz-uniklinikum-jena-100.html

  13. Es ist gut, richtig und vernünftig, Herr Pribotschek, dass Sie Ihre Kinder impfen lassen.

    Die STIKO hat das Impfen nur einfach NOCH NICHT empfohlen, weil es weitere Datenerhebungen dazu abwarten wollte. Dem gegenwärtigen Noch-Nicht-Empfehlen liegen nur die Daten bis März zugrunde. Wir haben aber inzwischen Juli und in den USA wurden Millionen Kinder geimpft („MarkusLanz“ gestern!).

    • In Deutschland sind auch schon über 600.000 Ü-12-Kinder geimpft. (Pressekonferenz Merkel, Wieler Spahn gestern). Die meisten auf Stiko-Empfehlung hin. Aber nicht alle. Und sie warten ab, ob ihre Empfehlung richtig war? DAS hat ja Hand und Fuß!

  14. Die Nebenwirkungen kommen noch. Bei der Impfung der Schweinegrippe nach 2 Jahren. Eltern die ihre Kinder impfen tragen das Risiko. Hoffentlich gibt es kein böses Erwachen!

    • Die Nebenwirkungen kommen evtl. noch: Bei der Infektion mit Covid vlt. erst nach Wochen oder Monaten. Eltern, die ihre Kinder nicht impfen, tragen auch ein hohes, vlt. viel höheres Risiko. Hoffentlich gibt es kein böses Erwachen.

    • Falls es Ihnen noch nicht aufgefallen ist: Eltern tragen in JEDEM Fall das Risiko, besser gesagt ihre Kinder:
      Aufgrund der mangelnden Infektionsschutzmaßnahmen in und den immer weiter zurück gefahrenen Maßnahmen außerhalb der Schulen wird die Infektion durch Schulen und Kitas nahezu ungebremst durchlaufen – gut zu sehen in Israel und Frankreich. Das Risiko der Infektion in Kita und Schule ist extrem hoch: die Frage ist nicht OB, sondern WANN.
      Eltern müssen sich also entscheiden, ob sie ihr Kind dem Risiko von schweren Verläufen (bislang sehr geringes Risiko), dem Risiko von Langzeitfolgen durch die Infektion (betrifft ca. 7 – 10% der Infizierten) oder dem Risiko für eventuelle Langzeitfolgen durch die Impfung aussetzen.
      Das ist eine miese Nummer der Politik: das Risiko der Infektion für die Kinder könnte man deutlich! gering halten, indem die Schulen und Kitas entsprechend ausgestattet würden und auch die erwachsene Bevölkerung zum Schutz der Kinder gewisse Einschränkungen in Kauf nehmen würde. Dann könnten sich Eltern guten Gewissens gegen die Impfung entscheiden. Aber das Eine ist offensichtlich zu teuer und das Andere… nun, das ichbezogene Verhalten nicht weniger Erwachsener und das Wahlkampf – Balzverhalten eigentlich aller Politiker spricht für sich.
      Sie sehen also: Eltern und Kinder können hier nur verlieren. Sprüche wie der Ihre: „Eltern die ihre Kinder impfen tragen das Risiko. Hoffentlich gibt es kein böses Erwachen!“ sind an dieser Stelle einfach nur zynisch.

    • Hallo,
      und nein, die Nebenwirkungen war bei Pandemrix 4 Wochen nach Impfbeginn bekannt. Aber es gab keine wissenschaftliche Begleitung, d.h. das Vermehrte Auftreten wurde nich registriert. Daraus hat man gelernt, jeder kann nach der Impfung seine Nebenwirkungen dem RKI melden und es wird verfolgt.

      Gruß

      • @Ale:
        Ganz richtig! Es sind bislang bei keinerlei Impfungen echte Langzeitnebenwirkungen bekannt. Alle bekannten Nebenwirkungen bei bisherigen Impfungen traten immer nach ca. 3 Monaten auf. Die Narkolepsie-Fälle beim Schweinegrippe-Impfstoff traten auch in diesem Zeitraum auf – nur wurde erst nach zwei Jahren ein Bezug zwischen Impfung und den Narkolepsie-Fällen hergestellt. Daher rührt der Mythos, dass diese Nebenwirkungen erst nach 2 Jahren auftauchten – ist aber faktisch nicht der Fall!
        Beim Corona-Impfstoff laufen viel weitreichendere begleitende Studien. Und schlimme Nebenwirkungen auch bei den Kindern müssten da eigentlich schon aufgefallen sein. Sicher kann man sich natürlich nie sein, m.E. nach sind Langzeitnebenwirkungen aber eher unwahrscheinlich…

  15. Es gibt Menschen, bei denen hört das Denken ab „Kinder haben keinen schweren Infektionsverlauf zu befürchten“ einfach auf.

    • Eine Myokarditis nach einer Impfung mit einem m-RNA-Impfstoff bei jungen Männern ist leider eine schwere Nebenwirkung einer derartigen Impfung. Da das zahlenmäßige Risiko und die Nebenwirkungen bei Kindern unter 12 Jahren nicht bekannt sind, kann man das Impfrisiko und das Risiko einer Infektion nicht sicher abwägen.
      Es gelten für den Bereich der Schulen unverändert die AWMF-Leitlinien für den Unterricht in Schulen, und so wird je nach Inzidenz die dort beschriebenen Maßnahmen ihre Anwendung finden. Jeder hat die Möglichkeit die Anwendung und die Umsetzung dieser wissenschaftlich fundierten Leitlinien durchzusetzen! Diese sind nicht aufgehoben oder außer Kraft gesetzt, und diese schreiben bei steigenden Infektionszahlen in Abstufungen eine bis zum radikalen Shutdown der Schulen reichenden Vorgehensweise vor.
      Wer anderes denkt, schreibt oder handelt, der betreibt unwissentlich oder wissentlich Falschinformation, aus welcher Motivation heraus auch immer.
      Wir werden uns alle an diese vorgegebenen Verhaltensmaßnahmen halten, egal aus welcher Richtung dagegen argumentiert und manipuliert wird.

      • Die AWMF – Leitlinien sind EMPFEHLUNGEN und keine Vorschriften. Die Länder können diese als Grundlage für ihre Coronaregeln in den Bildungseinrichtungen nehmen, müssen aber nicht und tun das auch nicht. So gab es trotz enorm hoher Inzidenzen in fast allen Bundesländern angeordneten Präsenzunterricht für die Abschlussjahrgänge, obwohl doch laut Leitlinie Distanzunterricht hätte stattfinden sollen, wurde das Abstandsgebot aufgehoben, so dass man sich zu 30 und mehr über Stunden gemeinsam in einem Klassenraum aufgehalten hat und so weiter.
        Was mögliche Nebenwirkungen der Impfung betrifft: lesen Sie mal den Beipackzettel z.B. von Paracetamol… und machen Sie sich bitte bewusst, dass es kaum ein Medikament gibt, welches keine möglichen Nebenwirkungen hat. Hier ist immer abzuwägen, was gravierender ist: der Schaden durch das Nichtanwenden des Medikaments/ der Impfung oder das Risiko des Eintretens von Nebenwirkungen. Letzteres wird nach derzeitigem Wissensstand in Bezug auf Herzmuskelentzündungen nach mRNA – Impfung als vertretbar gering angesehen. Meines Wissens nach gibt es bislang keinen Todesfall durch Herzmuskelentzündung nach einer mRNA- Impfung, und diese sind gut behandelbar. Wichtig ist, für diese mögliche Nebenwirkung zu sensibilisieren, damit diese gegebenenfalls auch erkannt wird.

      • Oh doch, die Bundesnotbremse ist außer Kraft gesetzt – und damit das einzige Instrument, welches explizite Schließungsschritte vorsah. Im übrigen würde ich mich z.B. unglaublich gern an die Abstandsregel halten, nur leider ist das bei 28 Kindern + 1 LK in einem winzigen Klassenraum mal so gar nicht möglich. Zudem ist in NRW der Abstand bis zu einer Inzidenz ü35 nur noch eine Empfehlung.

      • Was wollen Sie uns damit sagen?
        Mit AWMF Leitlinien in Schulen? Jeder hätte die Möglichkeit diese durchzuführen ?
        Ich kann Ihnen eins sagen, wir in Schulen Beschäftigte tun alles um die Hygieneregeln und AHA Regeln umzusetzen und für deren Einhaltung zu sorgen.
        Bei Vollpräsenz daran zu glauben, dass die Einhaltung gewährleistet werden kann, ist naiv. Da können Sie auch glauben die Erde ist eine Scheibe.
        30 SuS in einem Klassenraum und das mal xx ( je nach Größe und Zügigkeit der jeweiligen Schule) , da kommen sie auf mehrere Hundert SuS, zuzüglich der Beschäftigten, des sonstigen Personals. Händewaschen und Masketragen mag noch einigermaßen zu „überwachen“ sein in manchen Situationen, wobei auch das sehr schwierig ist, denn wie stellen Sie sich hier die Kontrolle vor. Aber das Einhalten von Abständen ist unmöglich.
        Mit Ihren Worten: Wer anders schreibt, denkt oder handelt, betreibt unwissentlich oder wissentlich Falschinformation, aus welcher Motivation auch immer.
        Schulen sind nicht sicher!!!
        Nicht unter den derzeitigen Verhältnissen und Massnahmen!

      • Eine Myokarditis wird aber auch ohne Covid-19-Impfung bei Kindern ganz oft nicht erkannt. So geht man wohl davon aus, dass bis zum 15. Lebensjahr etwa 10% aller Kinder und Jugendlichen eine Myokarditis durchlaufen haben. Unwissentlich, was schlimm ist, denn rechtzeitig behandelt und mit Schonung zuhause könnten Spätschäden vermieden werden!

        Apropos Myokarditis: Ich persönlich würde mir sehr wünschen, dass bei Long-Covid-Symptomen immer auch eine Mykokarditis ausgeschlossen wird, denn die Symptome gleichen sich doch sehr. Aber ich bin nur Laie. Bei Long-Covid-Symptomen sind aber derzeit alle noch medizinische Laien!

        Zu Ihren sonstigen Ausführungen hilft ein Blick in die Realität. Den kann man nur selbst machen. Zunächst aber muss dazu ein Wille vorhanden sein, sonst geht das nicht.

    • Ziemlich narzisstisch oder nennt man das nun schon „diktatorisch“, die Aussage, wer anders denke, der … So eine Art „sich selbst bestätigende Rechtfertigung“: Wenn andere den eigenen Aussagen zustimmen, hat man Recht gehabt – wenn sie nicht zustimmen, lügen sie und/oder verfolgen böse Absichten.

      Ich mache mir die Welt, wie sie mir gefällt!?!

      Im Osten kannte man das als „Die Partei, die Partei, die hat immer Recht …“ (bekanntes Lied)

  16. Man spricht die Durchseuchung ganz offiziell aus, z.B. die neue KM:

    „[…] Schopper rechnet damit, dass viele ungeimpfte Kinder und Jugendliche sich mit der aggressiveren Deltavariante anstecken werden. „Delta wird sich in den Schulen breitmachen, da muss man sich nichts vormachen.“
    Allerdings zeichne sich ab, dass es bei Schülern nur leichte Verläufe gebe. Kinder und Jugendliche bräuchten im wesentlichen „einen Packen Taschentücher“.
    Die Ministerin hält es deshalb nicht für nötig, dass die Schulen wieder geschlossen werden müssen, wenn die Inzidenzen „in die Höhe schnellen“.
    Auch für Lehrkräfte gelte Präsenzpflicht, machte Schopper deutlich. „Wir gehen davon aus, dass alle Lehrer einsetzbar sind, weil alle ein Impfangebot hatten.“ Wer sich nicht mit einem Attest entschuldige, müsse in die Schule kommen.

    https://www.bild.de/regional/stuttgart/stuttgart-aktuell/trotz-delta-variante-landesministerin-holt-kinder-an-schulen-zurueck-77090890.bild.html

    Na super. LongCovid bei Kindern? Gibt es nicht. Infektionen bei doppelt Geimpften mit anschließend LongCovid? Gibt es nicht. Vulnerable Personen im Haushalt von SuS und LuL, die entweder nicht geimpft werden können oder deren Impfschutz von Januar oder Februar schon wieder nachlässt (Auffrischungsimpfungen hält ja die Stiko wegen fehlender Daten zur Infektion von Geimpften bisher nicht für nötig)? Gibt es nicht.
    In GB gegen gerade die Krankenhauseinweisungen in die Höhe. Wir können uns doch nicht ernsthaft Johnson zum Vorbild nehmen! Und verkünden, dass es uns egal ist, wenn die Kinder und Jugendlichen, die so lange auf vieles verzichtet haben, sich einfach mal so durchinfizieren??? Sicher gibt es dann passend dazu eine 10-seitige Anweisung, wie die Infizierten ihre Taschentücher zu entnehmen, zu benutzen und zu entsorgen haben. Tests und Quarantäne braucht man dann auch nicht mehr, denn: is ja eh egal. Ich bin fassungslos. Jeden Tag mehr.

    Zu @Pit 2020 14. Juli 2021 um 16:31
    @Leseratte
    Ja, traurig, dass es bei der Obrigkeit noch nicht mal mehr für eigene dumme (!) Ideen reicht.
    Ich bin schon doll gespannt auf die nächstTIEFERE Entwicklungsstufe …

    Lieber Pit, es ist immer noch Luft nach oben (bzw. nach unten).
    Menschenverachtender kann man es eigentlich nicht ausdrücken, dass einem als KM die Gesundheit der Kinder egal ist.

    • @Leseratte

      Wohl wahr …
      🙁

      Wahrscheinlich kommt aus dem Hause der Schopperin bald eine Sammlung lustiger Bastelideen, die mit benutzten Taschentüchern (in Verbindung mit geöffneten Fenstern im Winter) am besten gelingen?

      Immer, wenn man denkt, da KANN kein Schwachsinn mehr nachkommen, meldet sich so eine Gedanken-Pups-Maschine aus der Deckung.
      Was für ’ne kranke Challenge haben die laufen?!

    • Es ist mir wirklich unverständlich das manche Personen scheinbar nicht weitere Faktoren bedenken. Es macht schon einen sehr leichtfertig Eindruck. Leider gab es schon so einige Meldungen im vergangenen Jahr die einen unverständlich vorkamen und einen den Eindruck vermittelte das man hier nicht alles ausführlich durchdacht hat. Ich kann nur immer wieder den Kopf schütteln und mich wundern…allerdings hofft man trotzdem auch das man nun mit mehr Vernunft und Vorsicht handelt im nächsten Herbst/Winter, doch mancher eins geht scheinbar davon aus das alle eine Impfangebot hatten und manch einer lässt weitere Bedenken einfach mal weitgehend außer Acht. Wir würden einstimmig am liebsten weiter Heimunterricht machen, dann kann man sich wenigstens von der Problematik distanzieren und sich auf das besinnen was wichtig ist. Statt sich immer wieder über all das zu wundern oder gar zu ärgern. Ganz ehrlich, mich ärgert das immer wieder mal sehr, den wen man gezwungenermaßen einer Präsenzpflicht unterliegt während einer Pandemie, ist das schon sehr grenzwertig und absolut inakzeptabel wenn solche Personen mit leichtfertigen Aussagen um sich werfen, ohne weitere Faktoren zu berücksichtigen. Man muss sich wirklich fragen, was solche Personen sich dabei denken und dann soll man ihnen auch noch ein Vertrauen entgegen bringen. Es ärgert mich das die Spielregeln nun wieder geändert werden sollen und so leichtfertige Vorstellungen publiziert werden. *abermals kann ich nun nur mit Kopf schütteln und hoffe das wir nochmal ein Attest bekommen. Den man kann durchaus zu Hause mit seinen Kindern lernen und auch etwas erreichen wenn man sich engagiert und sich darauf konzentriert….wenn man den darf und sich nicht über sowas aufregen muss.

  17. „Schopper [neue KM in BW] rechnet damit, dass viele ungeimpfte Kinder und Jugendliche sich mit der aggressiveren Deltavariante anstecken werden. „Delta wird sich in den Schulen breitmachen, da muss man sich nichts vormachen.“ Allerdings zeichne sich ab, dass es bei Schülerinnen und Schülern nur leichte Verläufe gebe. Kinder und Jugendliche bräuchten im wesentlichen „einen Packen Taschentücher“. Die Ministerin hält es deshalb nicht für nötig, dass die Schulen wieder geschlossen werden müssen, wenn die Inzidenzen „in die Höhe schnellen“.
    Auch für Lehrkräfte gelte Präsenzpflicht, machte Schopper deutlich. „Wir gehen davon aus, dass alle Lehrer einsetzbar sind, weil alle ein Impfangebot hatten.“ Wer sich nicht mit einem Attest entschuldige, müsse in die Schule kommen. Zwar dürfe man aus datenschutzrechtlichen Gründen nicht nachfragen, welche Lehrerinnen und Lehrer sich haben impfen lassen. Die Rückmeldung aus den Schulen sei aber so, dass wohl die meisten Pädagogen sich haben impfen lassen.“

    https://www.stuttgarter-zeitung.de/inhalt.coronavirus-an-schulen-kultusministerin-rechnet-mitrueckkehr-zu-praesenzpflicht.f2134948-ebb9-4337-8faf-c076ac48ab32.html

    Vielleicht sollte die Dame mal einen Ausflug in den Osten der Republik machen und sich mit dem Leiter der LongCovid-Ambulanz für Kinder in Jena unterhalten. Und bitte alle anderen KuMis und FaMis (Stamp…) gleich mitnehmen!!!!

    „Daniel Vilser, Leiter der Long-Covid-Ambulanz für Kinder an der Uniklinik Jena, sagt, aus seiner Sicht werde die Gefahr für Kinder „ganz klar unterschätzt“. Kinder litten im Fall von Long Covid wie Erwachsene oft unter verminderter Belastbarkeit, Kopf- und Bauchschmerzen sowie Schlaf- und Konzentrationsproblemen.“

    https://www.rnd.de/politik/schulen-droht-ein-zweites-corona-chaos-was-jetzt-getan-werden-muss-NSQYQSJC6NEZVGU5SBNCU2OIRY.html

  18. Es ist faszinierend zu sehen, dass die Politik die Alten schützt während die Jungen drohen unterzugehen. Wer kümmert sich um die Alten, wenn die Jungen wegfallen? Schade ist auch, dass eine Lufthansa mit 9 Milliarden bezuschusst wird während Kinder und Eltern „durchseucht“ werden sollen, da ja kein Geld und keine Notwendigkeit für Schulen und Kitas gesehen wir. Armes Deutschland!!!! Unseren obersten Schlaumaiern sollte es alle erwischen mit der Durchseuchung, mal sehen wie sie die Sache dann sehen!

    • Ach bitte @Jess, das ist doch eine dumme Argumentation. Hätte man also zuerst die Jungen schützen (impfen) sollen, die nur ein geringes Risiko haben, und die Alten mit dem hohen Risiko hätte man massenhaft sterben lassen sollen oder wie?

      Man hat zuerst die mit dem hohen Risiko geschützt und das ist richtig so. Danach kommen nach und nach die anderen dran. Da „die anderen“, also die Jungen ein geringes Risiko haben, wird Ihr Schreckenssenario auch nicht eintreten, dass keiner mehr da ist, um sich um die Alten zu kümmern.

      Entschuldigen Sie, aber das ist alles so dumm, was ich da lese. Es ist viel getan worden für Schulen und Kitas und es wird weiterhin viel getan, Streitpunkt ist nur, ob es das Richtige ist und ob es reicht. Seien Sie doch bitte selbst nicht so ein (ahnungsloser) Schlaumeier, wie Sie es anderen vorwerfen.

      PS: Dank GEW 500 Millionen für Dienstlaptops für Lehrer. (Davon kann man ja auch dies oder jenes halten, aber hier wurde das vehement eingefordert!)

      • ad Tsundoku3: „Hätte man also zuerst die Jungen schützen (impfen) sollen, die nur ein geringes Risiko haben, und die Alten mit dem hohen Risiko hätte man massenhaft sterben lassen sollen oder wie? “ Das hat Jess nicht gesagt. Sie unterstellen nicht zum ersten Mal anderen Forist*innen krude Argumentationsketten.

        • Jess hat beklagt, dass die Politik die Alten schützt und die Jungen untergehen lässt. Dazu habe ich nicht gesagt, sondern die Frage gestellt (außerdem im Konjunktiv, wenn Ihnen das was sagt), ob die Politik denn die Alten nicht hätte schützen sollen. Das ist also keine Unterstellung.

          Außerdem formuliert Jess inhaltlich sachlich so überzogen falsch (haben nichts getan), dass man sich schon gar nicht damit auseinandersetzen mag. Es ist einfach nur „ahnungslos“. Auf dieser Basis lohnt sich gar keine Diskussion. Muss ich jetzt aufzählen, was alles getan wurde, auch um die Jungen zu schützen. Hatten die Jungen von all den Corona-Maßnahmen keinen Schutz auch für sich?

          Jess mag Google befragen. Er/Sie würde eh nun alles abstreiten, was ich dazu sage.

      • Ich habe bis heute noch kein Dienstlaptop, obwohl schon im Mai 2020! – also vor über einem Jahr angekündigt. Zu den Präsenztagen am Ende der Sommerferien sollen wir für die anstehende Weiterbildung zur Digitalisierung des Unterrichts erst einmal unsere privaten Endgeräte mitbringen. Hoffentlich haben wir dann wenigstens funktionierendes Wlan in allen Räumen.

  19. Danke sehr Herr Priboschek für Ihre hervorragende Arbeit, journalistisch und rhetorisch wieder sehr gut auf den Punkt gebracht! Ich sehe mit Schrecken dem Herbst entgegen, da ist man als Eltern von Grundschülern wieder komplett dem katastrophalem Irrsinn der KM & Politiker ausgesetzt :(((

    • @Alina: Ja, da möchte ich mich mit meinem Dank ebenfalls anschließen. Vielen Dank, verehrter Herr Priboschek, dass Sie Kritik üben, Schulpolitik hinterfragen, und uns hier Kommentare ermöglichen. Da ja die meisten Menschen nicht übermäßig viel in emphatischer Weise über Kinder in der Pandemie nachdenken, tat es mir oft gut, hier Menschen zu finden…..die ebenfalls den Kopf schütteln. An der Schule unseres Sohnes waren wir stets die EINZIGEN, die den Präsenzzwang unerträglich fanden. Fast, dass ich vor Sorge kaum ein Auge zutun konnte….Inzwischen ist unser Sohn geimpft. Wir auch. Wäre er unter 12, tja, dann bräuchten wir eine Dauerkrankschreibung für die Schule – und keiner hätte dafür Verständnis, nur HIER fühlen viele ähnlich mit…das hat mich oft getröstet. Danke.

      • Ich habe Verständnis für euch und ich finde es sehr traurig das man nicht wirklich ausreichend Empathie an den Tag legt. Während einer Pandemie einen Präsenzpflicht umzusetzen ist grenzüberschreitend. Meiner Ansicht sollte zumindest während der Pandemie die Möglichkeit bestehen, die Kinder zu Hause zu unterrichten wenn man sich als Familie gemeinsam hierzu entscheidet und seine Kinder hierbei gut unterstützt. Das ohne einer Attestpflicht. Den es ist für manche einfach eine Belastung und zudem ein ernsthaftes Risiko für die Gesundheit oder gar das Leben. Und hier über die Köpfe hinweg über die betroffenen Familien zu entscheiden, das die Kinder einer Präsenzpflicht unterliegen – während einer Pandemie – ist einfach grenzüberschreitend und inakzeptabel, dennoch hat man das getan. Es gab sicherlich einige Kinder die sich selbst dabei unwohl gefühlt haben und man hätte hier definitiv mehr Empathie an den Tag legen sollen. Meine Kinder haben sich selbst dafür entschieden Distanzunterricht umzusetzen und möchten das auch weiterführen. Selbstverständlich ermögliche ich Ihnen das und bin selbst froh darüber das wir alle uns einvernehmlich hierfür aussprechen und ich möchte das man uns das gewährt, allerdings habe ich daran Zweifel. Höchstwahrscheinlich wird eine Präsenzpflicht umgesetzt, auch wenn noch nicht alle geimpft werden konnten.

  20. „Informationen darüber von staatlichen Stellen suchen Familien vergebens. Dieser Staat lässt sie im Stich – er schützt ihre Kinder nicht.“

    Mehr kann und muss man nicht mehr sagen!

    Bitter weitermachen und nicht müde werden Herr Priboschek & Team.

  21. Das toppt ja sogar noch unseren Oskar aus der…äh Herrn Tonne mit seinem „Lüften ist gesund.“Ich bin fassungslos,dass in unserem Land so etwas ohne Konsequenzen gesagt und getan werden darf. Unseren hat den Schulen nun mobile Filter zugesichert, anschaffen muss sie aber die jeweilige SL .Nun Frage ich mich,wenn diese sich dagegen entscheidet und Kinder oder Eltern schwer erkranken und dies nachweislich in der Schule, wer haftet dann dafür?Denn eines ist sicher,Klagen werden dann kommen.

  22. Eine Option gibt es immer noch: die Kinder bleiben zu Hause. Nicht erlaubt? Doch: ich erlaube es ihnen, wenn mir alle anderen Möglichkeiten zu unsicher erscheinen. Die Meinung irgendwelcher inkompetenter Politiker interessiert mich langsam nicht mehr.

  23. Delta ist m.E. so ansteckend, dass fast jeder es bekommen wird – egal ob geimpft oder ungeimpft. Wir wissen doch inzwischen aus Israel etc., dass die Immunisierung mit Biontech etc. nicht „steril“ ist, sondern lediglich vor schweren Verläufen schützt. Kinder haben ohnehin keine schweren Verläufe. Zudem soll ja die Delta-Variante laut dem WHO-Epidemiologen Klaus Stöhr mindestens viermal harmloser sein. Wollen wir mal hoffen, dass sich die Viren an diese vielfach beobachtete Korrelation der Evolution halten. Die geplante neue Apartheid zwischen Geimpften und Ungeimpften ist wissenschaftlich jedenfalls nicht begründbar. In einem funktionierenden Rechtsstaat müsste sie rasch von den Gerichten gekippt werden. Es gibt nur zwei Möglichkeiten: Wieder alles zumachen und Kinder einsperren oder der schwedisch-eidgenössische Weg.

  24. Tsundoku3
    ,,Dank GEW 500 Millionen für Dienstlaptops für Lehrer. (Davon kann man ja auch dies oder jenes halten, aber hier wurde das vehement eingefordert!)“
    Soll das ein Scherz sein???

  25. Ich wünsche Ihnen, dass die Impfentscheidung für Ihre Tochter richtig war.
    Andererseits respektiere ich die Ansicht vieler Ärzte, Kinder nicht zu impfen.
    Schließlich kennen wir die Langzeitwirkung der Impfstoffe nicht.

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