Schulministerin Gebauer ermahnt Lehrer: Kein Druck auf Schüler, Maske zu tragen!

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DÜSSELDORF. Viele Schulgemeinden in Nordrhein-Westfalen fühlen sich unwohl mit der neuen Maskenfreiheit im Unterricht und suchen Auswege. Die Ministerin sieht sich bereits zu Warnungen veranlasst: Kein Druck auf die Schüler! Damit – also nicht mit der Politik der Landesregierung, das Corona-Infektionsgeschehen in Schulen zu leugnen – werde die Gesellschaft gespalten. Mittlerweile verzeichnen vier Kommunen im Land Inzidenzen über 500 bei Kindern und Jugendlichen – die Stadt Köln hat heute die extreme Marke gerissen.

Macht Druck – gegen Masken: NRW-Schulministerin Yvonne Gebauer (FDP) bei einer Pressekonferenz am 6. Januar. Foto: Land NRW

Im anhaltenden Streit über die Maskenfreiheit im Unterricht hat Nordrhein-Westfalens Schulministerin Yvonne Gebauer (FDP) vor unzulässiger Einflussnahme auf die Schüler gewarnt. «Es darf weder über Lehrkräfte, noch über Schulleitungen Druck ausgeübt werden auf die Schülerinnen und Schüler – auch nicht über die Kommunen vor Ort, dass das umgangen wird», sagte Gebauer zur landesweiten Abschaffung der Maskenpflicht am Sitzplatz.

Die seit dem 2. November geltende Aufhebung gelte für alle Schulen, bekräftigte sie am Mittwoch im Schulausschuss des Düsseldorfer Landtags. Die Schulen seien nach wie vor «ein sicherer Lern- und Lebensort», unterstrich die Ministerin. «Es gibt Infektionen auch an Schulen, aber keine Ausbrüche.»

Nur etwa 1,5 Prozent der Lehrer und Schüler könnten laut jüngster Erhebung coronabedingt nicht am Präsenzunterricht teilnehmen, berichtete sie. Allerdings wurden die Zahlen zwischen dem 28. Oktober und dem 3. November erhoben und können mögliche Auswirkungen der Maskenbefreiung noch nicht abbilden.

Schulen versenden Briefe an Eltern mit dringenden Aufforderungen, die Maskenpflicht beizubehalten

Die SPD-Opposition untermauerte ihre Ansicht, die Maßnahme sei falsch und gehe angesichts steigender Corona-Neuinfektionsraten an den Warnungen der Virologen vorbei. Die Krefelder SPD-Abgeordnete Ina Spanier-Oppermann mahnte eine Kurskorrektur der schwarz-gelben Landesregierung an. An den Schulen vor Ort werde die Maskenfrage «absolut unterschiedlich gehandhabt». Eltern erhielten Briefe mit dringenden Aufforderungen, die Maskenpflicht beizubehalten.

Die Sorge sei verständlich: «Hinter jedem Schüler steht eine ganze Familie», sagte Spanier-Oppermann. Dazu gehörten eben auch besonders schutzbedürftige ältere Mitglieder. «Das macht was mit den Schülern und ihren Familien.» Dafür dürfe die Regierung «den politischen Instinkt nicht verlieren». Krefeld war kürzlich mit einem Antrag zur Fortsetzung der Maskenpflicht am Landesgesundheitsministerium gescheitert.

Ausdrücklich betonte Gebauer, «dass das Tragen von Masken – rein auf freiwilliger Basis, ohne Druck – auch im Unterricht am Sitzplatz selbstverständlich weiterhin möglich ist». Nicht tolerabel sei hingegen, wenn vor Ort «alles Mögliche aufgeführt wird» gegen die Maskenfreiheit und die Gesellschaft damit gespalten werde. Aus Sicht der SPD liegt das Konfliktpotenzial hingegen gerade in der nun an die einzelnen Schüler und Lehrer delegierte Entscheidungsfreiheit.

Die Inzidenz unter Kindern ist unterdessen weiter gestiegen: bei den Zehn- bis 14-Jährigen in nur einem Tag von 312 auf 340

Gebauer hatte gestern noch allen Ernstes erklärt, die Schulen seien „nach wie vor keine Pandemietreiber“. Die Zahl der mit dem Coronavirus infizierten Schüler sei in NRW „weiter sehr gering“. Die Inzidenz unter Kindern und Jugendlichen ist unterdessen laut Landesgesundheitszentrum weiter gestiegen: bei den Fünf- bis Neunjährigen in nur einem Tag von 302,9 auf 320,5, bei den Zehn- bis 14-Jährigen von 311,7 auf 339,8.

Sebastian Mohr, Physiker und Statistiker in einer Wissenschaftler-Gruppe um die Max-Planck-Forscherin Viola Priesemann, sammelt aktuelle Corona-Daten und veröffentlicht sie fortlaufend in einer Übersichtskarte mit Inzidenzen in den Städten und Kreisen in Deutschland, die sich auch nach Alter spezifizieren lässt. Waren es gestern erst drei nordrhein-westfälische Kommunen, die bei den Fünf- bis 14-Jährigen die überaus kritische Marke von 500 überschritten haben, sind es heute bereits vier: die Millionenstadt Köln (500,26) ist hinzugekommen. Negativer Spitzenreiter ist die Stadt Leverkusen mit 666. News4teachers / mit Material der dpa

Inzidenzen schießen bei Schülern auf knapp 300 – Wüst: „Nicht außergewöhnlich“

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90 KOMMENTARE

  1. Ist ja auch wirklich unerhört, wenn Lehrkräfte die ihnen anvertrauten Schüler vor Infektion schützen wollen und dabei die Empfehlungen des RKI anwenden. Da ist man als Kultusministerin geradezu gezwungen, das zu unterbinden! Schließlich unterläuft das den streng geheimen Plan der Durchseuchung!
    Echt, mit diesen KultusministerInnen kann man bald nur noch zum Verschwörungstheoretikern mutieren – mit erschließt sich der Sinn der merkwürdigen Anordnungen für die Schulen einfach nicht anders!

    • @Mika:
      Jepp….spannend ist dich letztlich, was die olle Zippe machen will, wenn KuK weiter auf die Verantwortung für sich selbst und andere verweisen, wenn sie weiterhin Empfehlungen aussprechen, die den Grundlagen unseres GG folgen.

      NIX … und wenn man mal genau hinschaut, dann kommt nach längerer Prüfung heraus …NIX!!

      Solange wir unser Verhalten auf der Grundlage unserer gemeinsamen Rechtsordnung ausrichten und dem Fürsorgeauftrag, den wir für unsere SuS haben, erfüllen kann sie NIX machen.

      Lasst sie doch selbstenlarvenden Unsinn in die Welt hinaus pöbeln…ich werde ihren Anforderungen nicht mehr folgen, denn die sind es, die verfassungsfeindlich sind … bin gespannt, wann es einem Gericht auffällt, dass die Gebauer’sche seit 19 Monaten gegen die Grundrechte unseres GG verstößt…und zwar nicht als Privatperson sondern im Amt.

  2. „Drucklose Schule“ da YG sich zu Warnungen veranlasst sieht.

    Die Sorgen möchte manch einer gerne haben!
    Vor lauter Scheiben(kleister) ist es ja auch hilfreich, seine Untergebenen gegen sich aufzubringen. Man erkennt da gleich die Führungsqualitäten. SuS haben ja nur die Schulpflicht zu erfüllen.

    Da das mit den Statistiken am MSB momentan auch trotz vielleicht Festplatten-Scheiben unrund läuft sollte mal der Blick auf die Landkarte schweifen. Aus Süd-Ost naht eine Coronafront gen Westen und da bleibt es nicht bei inzidenzwert 106.

  3. Uneträglich, wie verblendet man sich die Fakten zurechtbiegen kann. Und dann noch -leider- die Macht zu haben sich gegen den gesunden Menschenverstand und die Menschen durchzusetzen, die vor Ort die Lage einschätzen (und die Dynamik der Pandemie wenigstens einigermaßen durchblicken) können.

    Und das macht diese Frau seit dem Beginn der Pandemie. Es ist einfach unfassbar. Fehlt hier selbst das letze bisschen Selbstreflexion? Ich fürchte schon.

    Diese Hybris erinnert an finstere Zeiten.

  4. Yvonne Gebauer beim letzten Rückzugsgefecht … Bevor sie in Anbetracht der überlasteten Intensivstationen klein beigeben muss . Wie die Kollegin Ernst aus Brandenburg , immerhin Vorsitzende der KMK . Die musste sich von ihrer Gesundheitsministerin – die Ärztin ist ( Schau an , es gibt auch Politiker mit Ahnung , nicht nur Laumann und Spahn ) – sagen lassen , dass Schule ohne Maske aktuell nicht verantwortbar ist .

    • Am 15.12.2020 war Gebauers Krisen-Politik vor dem Lockdown noch ein „Kommunikationsfehler“ da häufig binnen weniger Stunden Entscheidungen her mussten.

      Jetzt könnte aber die Wüste Veränderungssperre greifen.

      • Ich würde die Gesichter von Patienten kurz vor einer anstehenden OP gerne sehen, wenn genau ein solcher Arzt ihnen sagt, dass er ohne Maske operieren wird, da diese keinen medizinischen Zweck erfüllt, sondern bei ihm eher psychische und physische Zerstörung hervorruft. So schnell wäre wohl noch niemand verklagt worden. Warum wohl wird im medizinischen Sektor mit diesen Masken gearbeitet??? Meine Güte nochmal!

  5. Frau Gebauer sollte einfach ein Zeichen setzen und ihr Büro für die Zeit der Pandemie in ein Klassenzimmer einer Ganztagesschule verlegen und das ohne Maske.
    Auf, Yvonne, steh deine Frau!

    • @AusderPraxis

      Menno!

      Schul(e) ist SICHER!

      Maske ist es nicht. Die hindert die Kids am Lernen.

      So isi it is, wenn ma Yvonnsche heißt.

  6. Die Frau halte ich für infam. SIE schickt SuS, LuL von ihrem sicheren Arbeitsplatz aus an die Coronafront, spricht ihnen jeglichen Schutz ab.
    Andere Bundesländer haben inzwischen erkannt, dass ihr Weg falsch war. Aber Fr. G. propagiert eine trügerische ZWANGSFREIHEIT.
    Ich verstehe das als eine Diktatur, die Experimente am Menschen zulässt, ja sogar veranlasst.

    Und By the way: 1.5 % ist eine Inzidenz von 1500 bei am Schulleben Beteiligten.

  7. Ich zeige gerade in den Klassen die Reportage „Unerkannt und unterschätzt“ des mdr.
    https://www.mdr.de/video/mdr-videos/reportagen-dokus/video-exakt-die-story-unerkannt-und-unterschaetzt-wenn-kinder-an-long-covid-leiden-100.html
    Dann rechnen wir zusammen aus, wie viele Kinder am Ende dieses Winters wahrscheinlich an Long Covid leiden.
    uups, 50.000!
    Wir überlegen auch, wie viele das dann an unserer Schule sind und wen es treffen könnte: einen Ungeimpften der Klasse, ein jüngeres Geschwisterkind? Dann setzen die Meisten die Maske wieder auf.
    Unter Druck setzen? Nein. Über Fakten informieren und selber denken!

    Ach so, selber denken ist nicht opportun? Lieber die Gebauer-Mantras beten?

  8. Man möchte völlig hysterisch losschreien…
    Dieses weichgespülte Gelaber, mit dem das Infektionsgeschehen an Schulen seit Beginn der Pandemie verharmlost wird, hat ja erst dazu beigetragen, dass vielen Eltern das Ganze völlig egal zu sein scheint. In Thüringen, wo wir froh sind, endlich bei Inzidenzen Richtung 500 wieder Test- und Maskenpflicht zu haben, protestieren ja sogar Eltern gegen die verschärften Maßnahmen. Ach und in Düsseldorf nimmt man keine Intensivpatienten mehr auf. Es ist wirklich nicht zu verstehen, was in den Köpfen der KuMis so vor sich geht.

  9. Ach Leute!!!

    Dat Ywonnschä kann doch jaa nit daafüää …

    Eigentlich tut sie doch nur absolut verlässlich ihren Dienst, die Bremsscheibe unter dem Zickzack-Scheitel.
    Kann man nicht meckern.
    *würg* (Statt meckern.)

  10. Die Frau ist schon lange nicht mehr tragbar und sollte möglichst bald abgesetzt werden – dass sie von selbst zurücktritt, ist ja eher nicht zu erwarten, denn sie wird bis zuletzt versuchen, ihre Fehlentscheidungen als richtig darzustellen. Nur glaubt ihr das keiner mehr… oder glaubt irgendwer an die „Bremsscheibentheorie“? Wobei… Bremsscheiben alleine haben ohne die Bremsklötze nicht die geringste Wirkung… vielleicht ist das der tiefere Sinn ihrer Aussage?

    Sie ZWINGT die Kinder schutzlos in die Schule… und redet davon, dass kein Druck ausgeübt werden soll? Vielleicht sollte sie mal in den Spiegel sehen…

    • Wie ich schon geschriebe habe, glaube ich gehört Fr. Gebauer zu der Sorte Mensch, die abslout kritikunfähig sind. Da wird weiter die Relität gebogen, bis sie zu passen scheint, auch wenn es absurd wird.

      Ja es gibt solche Leute, die einfach keine Fehler eingestehen können, nicht reflektieren. Wir Lehrer wurden ja spätestens im Referendariat darauf gedrillt, alles zu reflektieren; andere Leute kommen wunderbar durchs Leben ohne diese Fähigkeit.

  11. Wen das noch wundert, der wird sich noch umschauen, wenn diese gelben liberalen Markthörigen erst im Bund mit regieren. Eine Partei, die die Interessen von weniger als 1 Prozent der Bevölkerung vertreten. Freut euch schon Mal.

  12. Okay!
    Ich verzichte ab sofort auf Einflussnahme.
    Ich sage nichts mehr, bevor die Kinder vom Klettergerüst gefallen sind.
    Ich schreite nicht mehr ein, wenn sie auf den Fluren Rutschpartien Kopf voraus Richtung Wand veranstalten.
    Ich greife nicht mehr ein, wenn sie Fußbälle, Schneebälle, Getränkedosen oder Eiskugeln auf Mitschüler werfen.
    Ich erkläre auch nichts mehr, wenn sie sich ohne Maske anschreien und anspucken.
    Ich halte nicht mehr an, um Kindern zu erklären, dass man auf dem Bürgersteig auf dem Bus warten muss und nicht auf der Straße.
    Ich lasse sie nach Herzenslust mit Bleistift und Geodreieck im Geischt herumstochern.
    Ich werde auch keinen Druck mehr auf die Tischnachbarn ausüben, damit sie aufhören, das mit dem Bleistift nasebohrende Kind dabei zu stoßen und zu schubsen.

    Ab sofort bin ich stiller Beobachter dieser interessanten und kreativen Verhaltensweisen, die man da so täglich und stündlich studieren kann.

    Sicher, es wird Unfälle geben, aber es wird bestimmt kein Blut fließen und keine Verletzten geben…
    Die Wand wird ja nicht wissen, dass sie vorher da war. Der Fußball wird wissen, dass er ins Tor soll und nicht gegen den Kopf, die Viren werden wissen, dass sie da, wo die Maske sein sollte, aufhören müssen zu fliegen…

    !?%)$(„/(„§$=/%)/$§“§///&$((§$!!!!!!?????????????????????
    Die Schulen sind sicher – solange die Lehrkräfte keinen Einfluss nehmen.

    Deswegen darf die Ministerin die Kids auch in die Schule zwingen, weil da kein Druck ausgeübt wird.

    Herr, wirf Hirn vom Himmel!!!
    Wenn wir wirklich tun würden, was unsere Vorgesetzte da sagt, hätten wir umgehend die ersten Kinder im Krankenhaus und Dienstaufsichtsbeschwerden am Hals!

    Vielleicht ist das die Lösung:
    Wir machen einfach gar nichts mehr, keinen Druck, keinen Einfluss, und schon sind die Krankenhäuser und Kinderstationen durch Schulunfälle überlastet.
    Das würde die Intensivstationen noch schneller fluten als Corona.
    Ein paar Erwachsene müssen dann auch noch dran glauben, weil Kindern ihnen ins Auto gelaufen sind – nur die Lehrer wissen, dass man keinen Einfluss nehmen soll, alle anderen fahren im Reflex mit dem Auto gegen die nächste Wand und landen auch im Krankenhaus.
    Dann ist alles dicht, keiner darf mehr auf die Straße, das Virus findet keine Opfer mehr und stirbt einfach aus.

    JAAAAAAAA, das war Ironie! NEIN, ich weiß dass ich Fritzchen morgen wieder vom Lehrerparkplatz schicken muss und Mariechen nicht erlauben darf, aufs Sporthallendach zu klettern…
    Was (ob) unsere Ministerin denkt, weiß ich hingegen nicht!!

  13. Ich würde Eltern, deren Kinder sich in der Schule mit Corona infizieren raten Strafanzeige gegen das Schulministerium NRW, namentlich Frau Ministerin Gebauer und Herrn Staatssekretär Richter, zu stellen. Begründung grob fahrlässige/vorsätzliche Körperverletzung durch Missachtung/ignorieren der Empfehlungen des RKIs und anderer wissenschaftlicher/ärztlicher Empfehlungen. Das gleiche würde ich auch Kollegen empfehlen, die sich während der Dienstzeit mit Corona infizieren, gerade auch aufgrund der finanziellen Konsequenzen, die Long-Covid bei den tarifangestellten Kollegen bewirken kann (bei Dienstunfähigkeit bis zur Sozialhilfe).

    • Dann hätten sie auch einen Nachweis, wenn noch Spätfolgen auftreten. Der tarifangestellte Kollege muss schliesslich alles nachweisen, während bei den verbeamteten Kollegen erheblich weniger Aufwand nötig ist, so wurde es am 09.11.2021 auf der PV meines Personalrates kommuniziert.

    • @eknus48:
      Wie soll denn nachgewiesen werden, dass die Ansteckung in der Schule erfolgte? Viel Erfolg dabei! Allein die Tatsache, dass infizierte Kinder in der Klasse sind, reicht nicht aus, um nachzuweisen, dass die Ansteckung NUR dort erfolgt sein könnte. Ich kann Ihnen jetzt schon sagen, dass dies genau der Punkt sein wird, weswegen die Anzeige sofort eingestellt wird. Schade um die Mühe, die vergeudete Zeit und unnötige Belastung der Behörden. Genau das ist nämlich auch der Grund, warum eine Corona-Infektion nie als Dienstunfall anerkannt wird.

      • @Lila,
        bei der Polizei wurden schon diverse Coronainfektionen als Dienstunfall anerkannt. Und ja, es ist schwer, aber ich denke es besteht daher auch eine Chance. Gerade bei den tarifangestellten Kollegen ist ein Nachweis mehr als wichtig, so haben sie wenigstens ein zusätzliches Dokument an der Hand.

  14. Danke, Frau Gebauer.

    Bei uns wurde das nämlich versucht. Die Lehrer sollten die Eltern bitten, dass die Kinder freiwillig weiter Masken tragen, sonst, so wurde angedeutet, könnte es im Falle eines Coronafundes dazu führen, dass alle ganz lange in Quarantäne müssen und kein Präsenzunterricht mehr stattfindet.

    • Es gibt sogar 2 Kollegen, die sich seit der Abschaffung der Maskenpflicht krankgemeldet haben. Beamte können das ja zeitlich unbegrenzt! 🙁

        • Mein Gott Pit….woher hast du immer diese wundervollenmedialen Volltreffer zum Versenken dümmliche Kommentare.
          Ich bin immer wieder beeindruckt … und natürlich amüsiert! 🙂

          • @Andre Hog

            Ich habe ein verflixt gutes Gedächtnis für alles, was mich irgendwie beeindruckt hat, weil es wichtig ist.
            ALLES ist wichtig.
            😉 🙂

          • @Andre, Pit ist der Mann mit dem sogenannten Universal-Archiv!!! 😉
            Nicht verzagen…immer Pit fragen!

    • Tja, genau darauf läuft es aber hinaus – Infektionen der Kinder und damit verbunden mindestens 10 Tage Quarantäne. Wenn dann die Lehrer noch in den nächsten Wochen keine Boosterprio kriegen und sich ebenfalls infizieren, gibt es tatsächlich keinen PU mehr. Wo kein Lehrer, da kein Unterricht, das verstehen schon Dreijährige, aber leider keine KuMi.

    • Na und, Frau Gebauer darf da keinen Einfluss nehmen, was die Lehrer sagen und worum sie bitten.

      Sie merkt halt, dass sie die Kontrolle verliert und die Basis nicht mehr ihren Irrsinn mitträgt.

  15. Spinnertes Weibsbild.
    Soll dann lieber gar nichts mehr machen oder sagen bevor so ein Drech bei rumkommt.

    Meine Höflichkeit ist hiermit offiziell beendet..

  16. Ich bleibe bei meiner Reptiloiden-Theorie aus der Verschwörungsbranche. Zuerst darüber gelacht und nun immer überzeugter: einige Politiker müssen reptiloid sein. Für Kultusminister scheint es sogar Voraussetzung zu sein. An dieser Stelle bitte ich alle Qs um Verzeihung, die ich 2020 noch verspottet habe.

  17. Merkt hier irgendeiner noch etwas. Lasst doch entlich die Kinder in Ruhe. So scheinheilig tun und selbst im Lehrerzimmer und Konferenzen die Masken absetzen mit dem Argument, man ist ja geimpft.
    Kennt irgendjemand von ihnen ein einziges Kind das schwer an C-19 erkrankt ist und stationär, geschweigeden Intensivmedizinisch behandelt werden musste?
    Ich kenne Gott sei Dank keins.
    Andersrum aber , Kinder die psychische Probleme haben bis hin zu Suizidgedanken aber leider einige.

    • Diese Kinder waren in der Regel vorher auch schon labil und gefährdet. Da hat es aber niemanden interessiert, erst jetzt wo man es als Argument nutzen kann.

      Ich finde es widerwärtig wenn man diese Kinder jetzt zum Eigennutz instrumentalisiert, um die Masken loszuwerden. Shame!

    • Ja ich merke noch etwas
      wie scheinbar (mit Verlaub) Ihren Egoismus aufkeimen, denn wenn es Ihnen wirklich um das Wohl von Kindern und deren Ruhe gehen sollte, müssten für Sie gerade Kinder mit Vorerkrankungen auch auf dem Schirm haben, wenn Sie schon psychische Probleme und Suizidalität anführen. Ich empfehle Ihnen diese Lektüre:
      (Es ist die Vorabversion zur Veröffentlichung 18.11.2021 des RKI, somit wären Sie bereits vor vielen Anderen im Bilde.)

      Epidemiologisches Bulletin 46/2021
      Warum müssen wir Kinder vor einer SARS-CoV-2-Infektion schützen?

      … kommt die Tatsache, dass bisher keine gezielte präventive oder kurative Therapie für Long COVID zur Verfügung steht. Auch deshalb ist es wichtig, Kinder und Jugendliche vor möglichen langanhaltenden oder dauerhaften Konsequenzen einer SARS-CoV-2-Infektion bestmöglich zu schützen.

      … Ein weiterer wichtiger Aspekt ist das Risiko für mögliche Langzeitfolgen einer SARS-CoV-2-Infektion bei Kindern und Jugendlichen: Symptome, die im Anschluss an eine SARS-CoV-2-Infektion über die akute Krankheitsphase hinaus anhalten oder neu auftreten können. Eine große Kohortenstudie weist auf der Grundlage von Gesundheitsversorgungsdaten darauf hin, dass nicht nur Erwachsene, sondern auch Kinder und Jugendliche von Langzeitfolgen nach SARS-CoV-2-Infektion betroffen sind…

      …SARS-CoV-2-Infektionen bei Kindern verlaufen, anders als bei Erwachsenen, meist mild bzw. asymptomatisch. Wenn auch selten, so treten schwere Krankheitsverläufe und Todesfälle ebenfalls bei Kindern auf. Zudem können auch asymptomatisch
      infizierte Kinder nach einer akuten SARS-CoV-2- Infektion die zwar seltene, aber schwere Folgeerkrankung PIMS (Paediatric Inflammatory Multisystem Syndrome)/MIS-C (Multisystem Inflammatory Syndrome in Children) entwickeln. Bei zuneh-
      mender SARS-CoV-2-Ausbreitung unter Kindern könnte es im Winter zu einer hohen Zahl an Infektionen im Kindes- und Jugendalter kommen. Je mehr Kinder infiziert werden, desto höher würde dann auch die Anzahl der schweren Krankheitsverläufe ausfallen. Kinder mit Vorerkrankungen wären hiervon stärker betroffen, ebenso Kinder aus
      Regionen mit niedrigerem sozioökonomischem Status….

      https://www.rki.de/DE/Content/Infekt/EpidBull/Archiv/2021/Ausgaben/46_21.pdf?__blob=publicationFile

      • Lieber Birkenstock,

        das ist aber alles so schrecklich UNBEQUEEEEEEM…*quengel, quengel*. Kinder schützen und so, das ist so anstrengend…

        Dann behaupte ich lieber, dass es den Kindern gut geht und die Krankheit ungefährlich ist. Dann muss ich nämlich NIX machen und kostet auch nix.

        Darf ich jetzt auch Kultusminister werden?

    • @Y.M.

      Au we ia! Da muss ich einfach antworten.

      „Merkt hier irgendeiner noch etwas.“ Ähm, ja. Sonst würden wir hier nicht schreiben.

      „Lasst doch entlich die Kinder in Ruhe.“ Ähm, ich lasse alle Kinder in Ruhe. Die stören mich und meinen Unterricht (Scherz).
      Ich lasse Kinder auch nicht kippeln. Ich lasse Kinder auch nicht ihren Nachbarn mit dem Zirkel durchbohren. Ich lasse Kinder auch nicht die Fahrräder von anderen kaputt machen.

      Soll ich das Lassen jetzt lassen? Kommt viel Ärger auf die Eltern zu. Gerne doch.

      „So scheinheilig tun und selbst im Lehrerzimmer und Konferenzen die Masken absetzen mit dem Argument, man ist ja geimpft.“

      Ich tu nicht scheinheilig, ich bin es. (auch s.o.). Ich bin aber geimpft und zweimal die Woche getestet. Die Kids sind meist nur eines. Und wo die sich mit ihren ungeimpften Eltern herumbewegen, …., wer weiß? Ich nicht. Ich habe im Unterricht die Maske auf und basta!

      Die dürfen sich gerne alle gegenseitig anstecken – dankt bitte den Impfgegnern, Coronaleugnern und Frau Gebauer – ich tue meine Pflicht den Kids gegenüber.

      Viele fühlen sich übrigens wohler mit der Maske. Das werde ich bestimmt nicht verbieten.

      „Kennt irgendjemand von ihnen ein einziges Kind das schwer an C-19 erkrankt ist und stationär, geschweigeden Intensivmedizinisch behandelt werden musste?“

      Das kann ich nicht beantworten – aber ich kenne einige, die Corona bereits hatten. Die Verläufe waren sehr unterschiedlich, sogar unter Geschwistern. Richtig auf die Beine gekommen ist noch keins der Kinder. (Reicht mir schon, um eine weitere Ansteckung nicht wollen zu wollen.)

      „Ich kenne Gott sei Dank keins.“ Dem Himmel sei Dank – dennoch gibt es sie.

      „Andersrum aber , Kinder die psychische Probleme haben bis hin zu Suizidgedanken aber leider einige.““ Ja, hört sich böse an, doch die gab es schon vorher. Bereits da gab es zu wenig Hilfe – kostet nämlich Geld. Haben KuMis nicht, zumindest nicht im Staatssäckel für die Bildung und das Drumherum. Privat?! Wer weiß!?
      Ein Problem, das in diesem Zusammenhang immer wieder genannt wird – SUCHT. Vor allem nach dem digitalen Zeugs, Fortnite, neu SquidGames, Spiele jeder Art, E-Sport (hust,röchel, kann nicht mehr!). Wurde nur verstärkt.

      Stellt euch mal vor: Corona, Lockdown, kein Digitalgetöns und die Kids hätten Bücher! Und würden sie lesen!

  18. Die Ministerin hätte besser nichts gesagt, und im Angesicht der explodierenden manifesten Corona-Erkrankungen gerät sie mit ihrer Fehlentscheidung der Aufhebung der Maskenpflicht in Schulen zum Winter hin zu Recht unter Rechtfertigungsdruck.
    Frau Gebauer, revidieren sie Ihre Fehlentscheidung der Aufhebung der OP-Maskenpflicht in den Schulen bevor uns bayrische, sächsische und thüringische Verhältnisse in der Krankenhäusern drohen.

    • Die Aufhebung der Maskenpflicht war Gebauers erster Sargnargel . Der zweite war die Warnung , Schüler vom freiwilligen Masketragen zu überzeugen . Was kommt als Nächstes ? Verbot von FFP2 für Lehrer ? Die Dame ist gleichermaßen durchgedreht wie unfähig . Der neue MP sollte seiner Fürsorgepflicht nachkommen und sie von ihrem Dienst entbinden . Sie ist ihm intellektuell und moralisch nicht gewachsen …

      • Die Dame ist offensichtlich von ihren Beratern einseitig informiert worden.
        Im Sommer, bei geöffneten Fenstern in den Schulen, wäre diese Entscheidung bei einer deutliche höheren Impfquote eventuell möglich gewesen. Da lag die Impfquote noch zu niedrig. Zum jetzigen Zeitpunkt hätte sie aber wieder bei 40.000 bis 50.000 täglichen Neuinfektionen /100.000 in der Woche die Maskenpflicht wieder einführen müssen, da die Kinder die Infektionen in die Familien tragen.
        Nächstes Jahr wird in NRW wieder gewählt. Wenn unsere Intensivstationen weiter mit Covid-Patienten geflutet werden, so wird die Versorgung anderer Erkrankungen schwieriger werden, und elektive Operationen und Eingriffe werden nicht mehr möglich sein. Auch die Nachsorge von Tumorerkrankungen wird davon betroffen sein.
        Dem Virus wird es egal sein, es bekommt jetzt ungeahnte Möglichkeiten sich weiter auszubreiten und neue Varianten hervorzubringen, die sich noch besser an den neuen Wirt anpassen werden.

        • Die Zahl der unbezahlten Bereitschaftsdienste verringert sich drastisch, wenn die beschäftigten im gesundheitswesen 24-7 ohne Urlaub und Ausgleichtstage arbeiten, am besten ohne Zuschläge …

          Die Tiefbauer können dann auch zusätliche aufträge aquirieren.
          Apropos, wie betreibt man ein Krematorium klimaneutral?

          • Die Gebauer sorgt durch ihre leichtfertigen Verlautbarungen und ihre leichtsinnigen Entscheidungen für sehr viel Unverständnis und Unmut bei den Mitarbeitenden unserer Krankenhäuser.
            Wir sehen da wieder eine Infektionswelle auf uns zurollen, die unsere Entscheidungsfreiheit medizinisch sinnvoller Maßnahmen einschränken wird, sodass elektive Eingriffe nicht mehr durchgeführt werden können.
            Zum Glück halten sich die meisten Schüler an die wissenschaftlichen Vorgaben des RKI und der intensivmedizinischen Fachgesellschaften.
            Kinder erkranken sehr selten schwer an Covid-19, sie sind aber Überträger der Krankheit auf Erwachsene, die dann unsere Patienten werden und in ihrer Masse alles lahmlegen werden.
            Frau Ministerin, revidieren sie ihre Entscheidung.

          • @dickebacke
            „Praktisch denken, Särge schenken.“
            Vielleicht sollte man bei drohenden zusätzlichen 100.000 Toten diesen Winter in Aktien der Sargindustrie investieren? Gibt’s die überhaupt?

            Es bleibt nur noch Galgenhumor…

          • @Hellus – lohnt bei dem massiven Fichtensterben nicht. Holz für die sargtischlereien ist günstig. Ich würde anstelle der DUH eine Klage gegen die Betreiber der Krematorien wegen des CO2-Ausstosses im Stile des Abmahnverein favorisieren, da ist das Geschäftsrisiko geringer.
            Ansonsten gilt, sind die Wahlen erst einmal vorbei, können die Urnen recycelt werden.

          • Der Präsident des Kölner Karnevalkomitees ist übrigens im Hauptberuf Bestatter. Klingt wie ein schlechter Scherz…

          • Ob Leichenzug oder Karnevalszug, es kommt auf die praktische Erfahrung an. Und der große Vorsitzende des Komitees war jahrelang Zugleiter.

  19. Das ist de facto die Vorstufe zum Maskenverbot, was ich vor Wochen bereits prohezeit habe, dass die Gebauer das irgendwann raushauen wird.

    Jede Schule darf natürlich Empfehlungen aussprechen, Gebauer überschreitet erneut Ihre Kompetenzen wenn sie das verbietet und fördert damit das Infektionsgeschehen als Pandemietreiberin!

    • Stimme Ihnen zu und prophezeie, es wird erst nach den närrischen Tagen etwas geändert.
      Donnerstag kommt ja nun die neue Beratung, also geduldig bleiben.

      Frau G. erscheint mir trotz helfenden Parteibuch einfach eine Fehlbesetzung mit durchhalte, —ähm ich meine aussitz Qualitäten.

  20. Die Gute meint wohl, sie befände sich in einer Win-Win-Situation! Zum einen wird der Druck auf die Ungeimpften durch die Durchseuchung (Streichen der AHA-L-Regeln) über die NRW-Schulen erhöht, zum anderen werden die freiwillig und unfreiwillig Ungeimpften zwangsläufig natürlich durchinfiziert. Am Ende (bis zum Frühjahr?) soll dann wohl die vorübergehende Immunität aller stehen!

    Leider verschließt sie die Augen darüber, dass die Durchseuchung der Schüler(innen) und die enorme Dunkelziffer, die in den Schulen wie überall dadurch entsteht, dass Geimpfte weder getestet werden noch als Kontaktpersonen in Quarantäne gehen sollen, zu einer gesamtgesellschaftlichen Eskalation der Infektionen führen, was und nun gehen die Augen zu … unbestritten eine steigende Zahl von schweren Verläufen und Todesfällen mit sich bringt, so dermaßen steigend, dass das Gesundheitssystem in der BRD erneut auch in diesem Winter sogar trotz Vorhandenseins guter Impfstoffe ernsthaft bedroht wird!

    Von einer Mitschuld an der derzeitigen und erwartbaren zukünftigen Situation wird sie sich ebenso wie die ganzen anderen politischen Durchseuchungsakteure sich niemals mehr freisprechen können! Was wird erst sein, wenn der Tag kommt, an dem das Gesundheitssystem diese Durchseuchungspolitik gar nicht mehr tragen kann? Kommt sie dann doch und viel, viel zu spät… die allgemeine Impfpflicht, die die Opferzahlen und den allgemeinen – auch wirtschaftlichen – Schaden in der BRD hätte reduzieren können? Denn es bleibt doch auch zu bedenken, dass es nach einer Infektion keine lebenslange Immunität gibt und die saisonalen Hochzeiten (so der Herbst/Winter) des Coronavirus und seinen Mutationen vermutlich die Menschheit Jahr für Jahr von nun an belasten wird.

    Wieviele Jahre wird Deutschland brauchen, um das Rumeiern unter Zählen – bei niedrigen Impfquoten und der nur noch verbleibenden (Rest-)Durchseuchungsvariante – der vielen, vielen Opfer und ein alljährliches Zittern um das marode Gesundheitssystem endlich zu beenden? Jegliche Zeitverzögerung und Umwege über 2G etc. tragen zwar den Menschen, die sich nicht impfen lassen wollen, ihrem Recht auf natürliche Infektion Rechnung und ermöglichen einen weitgehend normal erscheinden Alltag der 2G, belasten aber die Geimpften, die gerade weil sie geimpft sind, nun zunehmend darum bangen müssen, im Falle einer jeglichen Schwererkrankung oder eines Unfalls keine angemessene Krankenhausversorgung mehr zu erhalten. Die jetzige Situation, in der Krankenhäuser Prämien dafür erhalten, Intensivbetten für Covid-19-Kranke freizuhalten, macht die Lage auch für die Geimpften noch bedrohlicher! Wieso wird man als Geimpfte(r) überhaupt erst in eine solche Lage gebracht? Geimpfte kommen durch Impfung ihrer gesellschaftlichen und moralischen Verpflichtung sich selbst und anderen gegenüber nach, müssen aber trotzdem aus Rücksicht auf diejenigen, die sich nicht impfen lassen WOLLEN und deshalb vermehrt schwer an Covid-19 erkranken, damit rechnen, dass ihr Gesundheitsschutz, für den sie monatlich Krankenversicherungsbeiträge zahlen, nicht mehr gewährleistet wird, weil die Covid-19-Erkrankungen, die politisch in Kauf genommen und auch duch die Schülerdurchseuchung „auf leisen Sohlen“ von Schulministerien im Zusammenspiel mit Gesundheitsministerien und Landesregierungen sogar vorangetrieben werden, Vorrang haben? Das ist genauso unfair wie Kinder für die Durchseuchungspolitik zu gefährden und zu instrumentalisieren oder die Gefahr von Impfdurchbrüchen, die der Impfstoff von vornherein impliziert, durch unkontrolliertes Infektionsgeschehen zu erhöhen!

    All Ihr Durchseuchungsakteure und Impfplichtpaniker habt das Wählerkreuz NICHT verdient! Auf Euch lastet schwere Schuld!

  21. Man kann gerade im NRW Landtag auch beobachten, wie der neue MP von der FDP und ihrer Erfüllungsgehilfin Y.G. gegângelt wird.
    Nennt sich das Demokratie, wenn diese paar lumpigen % die Politik erpressen? Und es wird bald im ganzen Land so sein.

    • Gut ist aber, dass es immer mehr Menschen bewusst wird, wie viele FDP-Funktionäre (neben anderen lobbyistischen Parteien) so ticken. Nützt uns nur gerade im Moment nichts! So hat auch Montgomery, der Vorsitzende des Weltärztebundes, neulich laut Tagesschau die FDP stark kritisiert, dass sie es als Freiheit verkaufe, den Menschen möglichst viele Möglichkeiten zur Ansteckung zu geben. Es sei ein völlig falscher Freiheitsbegriff für ihn: eine Freiheit zum Krankwerden und Sterben und nicht eine Freiheit zum Leben, die wir doch eigentlich alle brauchen und wollen.

      Die FDP ist für mich im Moment als Teil der Ampel der allergrößte Aufreger in den Medien! Und das liegt nicht nur an Frau G..Es ist für mich ähnlich schlimm wie damals in der Flüchtlingskrise als die AfD so auftrumpfte, dass man sie nicht mehr los wurde bis heute. Die haben wohl fast alle zuviel allseits berechtigt kritisierter „Great-Barrington-Erklärung“ einst „getankt“, passt wohl gut zu ihren jeweiligen sonstigen Interessen. Die FDP hat sehr von den Stimmen von Erstwählern in der Pandemie profitiert. Junge Menschen, die sich ein möglichst normales Leben in der Pandemie wünschen und nicht gleich komplett „rechts“ wählen wollten. Irgendwie scheint jede Krise eine Partei mit „verschobenen“ Freiheitsbegriffen zu puschen mit Folgen für viele Jahre, selbst wenn die Wähler(innen) aufgrund Interessenswegfalls bereits innerlich wieder abgewandert sind. Die Zeit bis zur nächsten Wahl ist immer viel zu lang…

      • Mich widert auch die Argumentation an, dass man ja ohne Maske in Restaurant etc. darf – und das dann erst Recht für Schule gelten müsse.
        Eben weil man ohne Maske ins Restaurant, zum Karneval etc. DARF, MÜSSEN eben alle die, die das wünschen, geschützt werden. Weil Schule kein DARF, sondern ein MUSS ist
        Meine Freiheit begrenzt sich nämlich an der der Andersdenkenden. Aber Rosa Luxemburg ist eher nicht was für die Gelben Freiheitsverkäufer auf Kosten anderer

  22. Nur noch kriminell. Wann endlich verschwindet diese unfähige, soziopatische Person aus ihrem Amt. Lehrer sind noch nicht alle geboostet, und haben zuhause vielleicht auch sogar vulnerable Personen und sie erlaubt sich noch mehr Schmarrn rauszulassen. Sie LERNT nie. Da hilft nichts anderes als Anzeige wegen Körperverletzung.

  23. Man kann ja durchaus geteilter Meinung über die Maskenpflicht in Unterricht sein. Es gibt auch nicht nur Corona, und es ist unstrittig, dass es insbesondere für das Immunsystem gerade von Kindern gar nicht unbedenklich ist, wenn sie ständig eine Maske aufzusetzen haben. Das kommunizieren zwar weniger die medial Omnipräsenten, aber es ist unstrittig.

    Es ist nicht nachvollziehbar, dass in NRW in Zeiten sehr niedriger Inzidenzen an den Schulen Test- und Maskenpflicht bestanden. Die Kinder mussten sich also testen und unmittelbar danach im Unterricht, über lange Zeit sogar auf dem Schulhof, eine Maske tragen, obwohl ihr Infektionsrisiko in der Schule angesichts der vielen Tests, der sehr niedrigen Inzidenzen und des regelmäßigen Lüftens tatsächlich minimal war. Kaum jemand konnte das nachvollziehen.

    Jetzt, da die Infektionszahlen doch bedenklich steigen, was, aller Voraussicht nach, auch noch einige Wochen so bleiben wird, schafft man die Maskenpflicht im Unterricht ab.

    Wie passt das logisch zusammen?

  24. Schilda liegt doch in NRW – so rechnet NRW für sichere Schulen

    Liefervertrag für neue Antigen-Selbsttests an Schulen ab Januar 2022 in NRW,
    aber es gibt Ø nur 39 POC-Tests für jede Schule IN DER WOCHE, oder aber 95% der SuS sind bis 17.01.2022 vollständig geimpft (?).

    Allerdings hat der Haushalts- und Finanzausschuss des Landtags die Mittel dafür noch nicht einmal freigegeben. (SZ)

    Düsseldorf
    Der aktuelle Liefervertrag für Corona-Schnelltests an Schulen in NRW läuft bald aus. Die Alternative soll nun zeitnah gefunden werden.
    Laut aktuell erschienener Ausschreibung soll spätestens ab dem 17. Januar. geliefert werden.

    Das Ministerium hat im Rahmen eines „beschleunigten offenen Verfahrens“ die Angebotsfrist auf 15 Tage verkürzt. Anbieter müssen 7000 Schulen mit rund 3,3 Millionen Antigen-Selbsttests beliefern. „Der Mengenbedarf kann unter Berücksichtigung der Testfrequenz und weiterer Umstände der Pandemieentwicklung stark variieren“, heißt es in der Ausschreibung.

    3.300.000 POC-Tests an 7.000 Schulen = 471 Tests für jede Schule! sind von einem Lieferanten für Corona-Schnelltests ab dem 17.01.20211 bis zu den Osterferien auszuliefern.
    471 für 12 Wochen/Schule = gut 39 Tests die Woche. Dann 3x wöchentlich getestet sind 13 Tests an einem Testtag. (WZ)

    https://www.wz.de/nrw/nrw-corona-schnelltests-fuer-schulen-ausgeschrieben_aid-64078695

    https://www.zeit.de/news/2021-11/10/schulministerium-noch-keine-ausschreibung-fuer-corona-tests?utm_referrer=https%3A%2F%2Fwww.google.com%2F

    https://www.aachener-nachrichten.de/nrw-region/schulen-sollen-bis-zu-den-osterferien-weiter-testen_aid-64079451

    • Würde ich die Artikel falsch verstehen und es wären in der Woche 3,3 Mio. Tests ergäbe dies dann 40 Mio. Tests bis Ostern und im Schnitt dann 157 Tets am Testtag bei 3x wöchentlicher Testung.
      Bei Elbphilharmonie und BER gab es auch schon solche Rechenkünstler.

    • Nachtrag:
      –> Pflicht zum Antigen-Selbsttests auch für ungeimpfte LuL

      Die Ausschreibung ist Online verfügbar. Es sind in der Woche 3,3 Mio. Tests.
      Leistungsbeschreibung (Auszug):
      „Aktueller Mengenbedarf des AG
      Der aktuelle (unverbindliche) Bedarf des AG (bei derzeit 3 Testtagen pro Wo-
      che) beläuft sich derzeit auf wöchentlich ca. 3.300.000 nasaler Antigen-Selbst-
      tests. Der Mengenbedarf kann unter Berücksichtigung der Testfrequenz und
      weiterer Umstände der Pandemieentwicklung stark variieren.

      Die Tests sind für nichtgenesene und nichtgeimpfte Personen aller Schulfor-
      men verpflichtend (Schülerinnen und Schüler, Lehrkräfte, sonstiges Personal),
      sofern sie nicht an anderen Testverfahren teilnehmen (Pooltestverfahren für
      Schülerinnen und Schüler in der Primarstufe, externe Bürgertests). Schulen,
      deren Schülerinnen und Schüler an anderen Testverfahren teilnehmen, müs-
      sen gleichwohl für diese einen Vorrat an Antigen-Selbsttests für eine Unter-
      richtswoche vorhalten. „

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