Studentenwerk: Psychosoziale Beratung „wird förmlich überrannt“

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Das Deutsche Studentenwerk schlägt wegen der Pandemiefolgen für Studierende Alarm. «Die psychosoziale Beratung der Studenten- und Studierendenwerke wird förmlich überrannt, die Wartezeiten werden länger», sagte der Generalsekretär des Deutschen Studentenwerks, Matthias Anbuhl. Bund und Länder müssten hier in einem Aktionsprogramm dringend die Ressourcen aufstocken.

Die Corona-Krise sorgt bei vielen Studierenden für psychische Belastungen. (Symbolfoto) Foto: Shutterstock

«Nötig sind bis zu zehn Millionen Euro in den kommenden vier Semestern», sagte Anbuhl. Er appellierte an Bund und Länder, solche Themen stärker in der Corona-Krisenpolitik zu berücksichtigen.

Studierende litten unter fehlender Präsenzlehre. «Vereinsamung, digitale Isolation und depressive Verstimmung sind oftmals die Folge.» Anbuhl forderte, dass Hochschulen so lange offen bleiben müssten, wie möglich. «Und das heißt im Zweifel auch: länger als Bars, Restaurants, Fußballstadien und andere Teile des öffentlichen Lebens.» dpa

Pandemie sorgt für Nachfrageboom: Private Hochschulen im Stimmungshoch

 

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Rike
10 Monate zuvor

«Und das heißt im Zweifel auch: länger als Bars, Restaurants, Fußballstadien und andere Teile des öffentlichen Lebens.»
Sie sind aber schon wieder zu! Selbst letzter Labortag Pharmazie 6. Semester diese Woche war schon wieder digital. Obwohl überall an der Uni ( Greifswald) 2G gilt. Aber über die Studenten und die Auswirkungen aus die gesamte Familie spricht ja niemand.

Schattenläufer
10 Monate zuvor
Antwortet  Rike

Studenten brauchen keine Betreuung mehr durch die Eltern. Die können also auch arbeiten gehen, wenn die Uni zu ist.
Uni schließen ist also kein Problem.
Daher sind die Schulen sicher und die Uni ist nicht sicher.
Ist doch ganz einfach.
immer so wie es passt.

Frau M.
10 Monate zuvor

Die Schulen haben Präsenzunterricht, die Unis aber nicht. Das verstehe, wer wolle. Wie wäre es mit Hybridunterricht, dann gäbe es auch nicht so viele psychische Probleme!
Die Studierenden sind seit Anfang der Pandemie gekniffen und tun mir sehr leid!