KMK-Präsidentin rechnet mit „vielen Hunderttausend“ zu beschulenden Flüchtlingskindern  

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LÜBECK. Kinder und Jugendliche, die auf der Flucht vor der russischen Kriegsgewalt nach Deutschland kommen, sollen möglichst schnell in die Schulen integriert werden. Die Kultusminister der Länder und Bundesbildungsministerin Bettina Stark-Watzinger (FDP) waren sich bei der Kultusministerkonferenz (KMK) am Donnerstag in Lübeck einig, gemeinsam handeln zu wollen – wie, das blieb aber unklar. Lehrerverbände haben bereits klare Vorstellungen.

Immer mehr Familien flüchten aus der Ukraine. Hier laut dem Bilderdienst Shutterstock ein Foto aus Ungarn nahe der Grenze.  Foto: Janossy Gergely / Shutterstock.com

«Wir sind gefordert, den Menschen, die zu uns kommen, schnell Hilfe zu geben», sagte Stark-Watzinger. Es sei ein wichtiges Signal, in dieser Situation eine Taskforce zu gründen und pragmatisch zusammenzuarbeiten.

Stark-Watzinger und die Präsidentin der KMK, die schleswig-holsteinische Kultusministerin Karin Prien (CDU) kündigten an, nach Deutschland geflüchtete ukrainische Lehrer einzubinden. Man habe ein starkes Signal der Zusammenarbeit von Bund und Ländern gesendet. «Ich glaube, das ist der Situation nur angemessen.» Prien sagte, dass man digitalisierte ukrainische Lehrwerke einsetzen wolle. «Wir werden uns gemeinsam darum bemühen, die Rechte an diesen Lehrwerken so zu sichern, dass wir sie verwenden können.»

GEW: „Die personelle Situation an den Schulen ist vielerorts katastrophal“

Nach Priens Angaben bereiten sich die Bundesländer auf eine große Zahl geflüchtete Kinder und Jugendliche aus der Ukraine vor. «Es werden sicherlich viele Hunderttausend Kinder zu uns kommen», sagte sie im ZDF-«Morgenmagazin». Darüber, wie die Schulen den Ansturm bewältigen sollen, sagte sie nichts. Entsprechend kritische Töne kamen von Lehrerverbänden.

Der Präsident des Deutschen Lehrerverbands, Heinz-Peter Meidinger, forderte, dass mehr Lehrpersonal eingestellt wird. «Ich kann mir vorstellen, dass man hierfür auch verstärkt Lehramtsstudenten und pensionierte Lehrkräfte gewinnen kann, weil es da eine enorme Hilfsbereitschaft in der Gesellschaft gibt. Aber dafür muss der Staat auch zusätzliche Ressourcen bereitstellen», sagte er den Funke-Zeitungen. Schon jetzt gebe es einen massiven Lehrermangel.

Der Vorsitzende des Verbands Bildung und Erziehung (VBE), Udo Beckmann, sagte, dass das Schulpersonal in der Regel nicht für Trauma-Arbeit ausgebildet sei. «Um den speziellen Bedürfnissen dieser Kinder in der jetzigen Situation bestmöglich begegnen zu können, braucht es multiprofessionelle Teams», sagte Beckmann dem Redaktionsnetzwerk Deutschland. Die Vorsitzende der Gewerkschaft Erziehung und Wissenschaft (GEW), Maike Finnern, erklärte: «Die Lehrkräfte und die pädagogischen Fachkräfte müssen für das Thema ‚Krieg, Flucht und Traumata‘ sensibilisiert werden, dafür benötigen sie Fort- und Weiterbildungsangebote.»

„Geflüchtete Kinder und Jugendliche aus der Ukraine sind auch in Bayern und in den Schulen und Kitas vor Ort willkommen“, sagte Martina Borgendale, Landesvorsitzende der GEW Bayern. Damit eine ausreichende, gute Unterstützung der jungen Menschen möglich wird, müssten aber jetzt schnell die Fragen nach Personal und Räumen geklärt werden. Aufwendiger werde die Suche nach Pädagogen und Pädagoginnen, die in ausreichender Anzahl neu eingestellt werden müssten. „Der Lehrkräftemangel war bereits lange vor Corona in den Grund-, Mittel- und Förderschulen massiv und nimmt auch in den Real- und Berufsschulen und am Gymnasium weiter zu. Auch der große Mangel an Fachkräften in den Kitas ist längst bekannt“, erklärte sie.

Die GEW schlägt vor, unter den Geflüchteten aus der Ukraine ErzieherInnen, Lehrkräfte, SchulassistentInnen und weiteres pädagogisches Personal anzusprechen und für die Arbeit in Schulen und Kitas zu gewinnen. Dabei müssten die Hürden für eine Beschäftigung niedriger als in Friedenszeiten angesetzt werden. Das werde auch die Kenntnis der deutschen Sprache betreffen. Dem Bedarf und der Nachfrage entsprechend müssten Fortbildungen angeboten werden.

„Zum eklatanten Fachkräftemangel kommen viele Quarantänefälle und Erkrankungen hinzu“

„Die personelle Situation an den Schulen ist vielerorts katastrophal. Zum eklatanten Fachkräftemangel kommen viele Quarantänefälle und Erkrankungen hinzu“, so Borgendale. Sie schlägt deshalb zudem vor, Pädagogen und Pädagoginnen unter den Geflüchteten aus der Ukraine für die Betreuung von Schülerinnen und Schülern im Grundschulalter in kleinen Gruppen von bis zu acht Kindern einzusetzen und dort für den Anfang Ankommen, Betreuung und Freizeitaktivitäten in den Mittelpunkt zu stellen. Schulpsychologen, Schulgesundheitsfachkräfte, Sozialpädagogen und Dolmetscher gehörten zu den hier dringend erforderlichen multiprofessionellen Teams.

Auch für die Kommunikation mit Eltern müssen die Lehrkräfte in ausreichenden Maß auf die Unterstützung von Dolmetschern zurückgreifen können. Es sei besonders wichtig, dass genügend Personal für Deutsch als Fremdsprache/Deutsch als Zweitsprache zur Verfügung stehe.

Aktuell erscheint es zudem sinnvoller, jeweils zwei oder drei Schülerinnen und Schüler aus der Ukraine in Regelklassen der Grund- oder Mittelschulen zu integrieren, als sie in reine Deutschklassen aufzunehmen. Für die Deutschklassen sei die von Bayerns Kultusminister Michael Piazolo (Freie Wähler) genannte Obergrenze von 18 Schülern deutlich zu hoch. „Ein noch weitergehendes Aufstocken ist vollständig indiskutabel. Sinnvoll, um auch wirklich Deutsch lernen zu können, sind zehn bis zwölf Schüler*innen“, so die GEW-Landeschefin. News4teachers / mit Material der dpa

Woher bekommen Schulen die Mittel, um ukrainische Kinder aufnehmen zu können? GEW: Lehrer von Klassenarbeiten entlasten!

 

 

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AusderPraxis
2 Monate zuvor

Dann kann man nur hoffen, dass viele LehrerInnen (Männer dürfen das Land ja nicht verlassen) unter den Flüchtlingen sind. Denn wo wir in Deutschland noch LK auftreiben sollen, ist mir ein Rätsel.
Anfang der Woche bekam eine unserer Lehrerinnen ihre Krebsdiagnose. Unwahrscheinlich, dass sie in diesem Schuljahr wieder einsatzfähig sein wird. Ersatz? Weit und breit nicht in Sicht. Jetzt sind wir nur noch zu 83% besetzt.
Die Schulsozialarbeiterin hat schon angekündigt, dass sie nach Ostern auf einen 6-wöchigen Trauma-Lehrgang geht.
Die Schulpsychologin ist für die nächsten Monate ausgebucht.
Pensionäre werden schon seit langem in schöner Regelmäßigkeit angeschrieben und „motiviert“. Da man aber nur in Frühpension gehen darf, wenn man eine Erkrankung amtsärztlich nachgewiesen hat, arbeiten eh alle anderen bis 66 und sind dann auch auf! Außerdem gibt es ja auch noch das Virus, dass sich gerade die Ende 60- Anfang 70-jährigen nicht unbedingt antun wollen! Dass Schulen sicher sind, glauben sie nämlich nicht so ganz!
Aber die KM werden schon wissen, wovon sie reden!
Also, es ist alles super vorbereitet! Raumnot und Personalmangel sind jetzt Geschichte!
Zur Not stellt die Bundeswehr Zelte auf und gibt gleich auch Unterricht. Meine Grundschüler fänden die Jungs in Uniform bestimmt toll!

Georg
2 Monate zuvor
Antwortet  AusderPraxis

„ Männer dürfen das Land ja nicht verlassen“

Sieht man an diversen „Studenten“ (männlich), die in Garmisch Partenkirchen angekommen sind.

potschemutschka
2 Monate zuvor
Antwortet  Georg

@Georg
Die Studenten, die sie wahrscheinlich meinen, sind keine ukrainischen staatsbürger, sondern ausländische studenten, die in der Ukraine studieren wollten. das ist ein kleiner Unterschied. Oder wollen Sie für ein fremdes Land zum Kriegsdienst verpflichtet werden, nur weil Sie sich zufällig bei Kriegsausbruch dort aufgehalten haben?

Katinka
2 Monate zuvor

Nadann stellen wir ein paar Stühle dazu, dann passt das schon. Schule macht es möglich.

Pit2020
2 Monate zuvor
Antwortet  Katinka

@Katinka

Ich plädiere für Klappstühle!
Die lassen wir einfach zugeklappt – so kriegen wir noch viiiieeeel meeeeeehr Stühle in einen Klassenkarton, äh sorry, Klassenraum.
😉

Und für meine nächste geniale Idee hätte ich dann auch gerne
a) die finanzielle „Zuwendung“, die in der ministerialen Ebene üblich ist und
b) dasselbe, was die Herrschaften zum Kaffee knabbern. Ich nehme an es sind … Kekse. 😉

OhneWorte
2 Monate zuvor

https://www.tagesschau.de/inland/kultusministerkonferenz-fluechtlinge-ukraine-101.html

Laut unserer allwissenden KMK Präsidentin ist also alles ganz einfach. Die ukrainischen LehrerInnen unterrichten die ukrainischen Kinder. Hoffentlich bringen sie dafür auch ihre ukrainischen Schulen mit.

Kann die auch was anderes als völlig weltfremde Phrasen dreschen?

Wir werden das schon wuppen mit den ukrainischen Kids, wir wuppen ja immer alles. Aber diese Präsidentin ertrage ich einfach nicht mehr.

Lessi
2 Monate zuvor
Antwortet  OhneWorte

Richtig!
Aber die GEW ertrage ich auch schon lange nicht mehr: ,,Die Vorsitzende der Gewerkschaft Erziehung und Wissenschaft (GEW), Maike Finnern, erklärte: «Die Lehrkräfte und die pädagogischen Fachkräfte müssen für das Thema ‚Krieg, Flucht und Traumata‘ sensibilisiert werden, dafür benötigen sie Fort- und Weiterbildungsangebote.» “
Wann bitte sollen die Pädagogen das alles nebst Beschulung der infizierten Kinder daheim, Vertretung kranker LuL, Fortbildung zur Digitalisierung usw. usw. erledigen? Sollen wir Familie und Schlaf einfach weglassen??? Bin echt sauer.

Walter
2 Monate zuvor

Ob sich die KM da auch an die eigenen Vorgaben wie
– Wochenpflichtstunden der Schülerinnen und Schüler
– Vorgaben für die Klassenbildung im Schuljahr 2021/2022
– Pflichtstunden der Lehrkräfte an allgemeinbildenden und beruflichen Schulen
– Ermäßigungen für bestimmte Altersgruppen der Voll- bzw. Teilzeitlehrkräfte
– Besondere Arbeitszeitmodelle
noch halten werden?

Besorgt
2 Monate zuvor
Antwortet  Walter

Ich befürchte … NEIN.

Berufsschullehrer NRW
2 Monate zuvor

Schafft das Referendariat endlich ab. Schreibt die Leute an die gekündigt haben und macht denen ein Angebot. Führt ein Berfuseinstiegsjahr ein wie von der GEW gefordert. Senkt die Hürden für eine Kündigung und übernimmt die Pensionsansprüche in die gesetzliche Rentenversicherung. Eröffnet einen regulären und zügigen Wiedereinsteig ins Beamtentum, Referendariat etc. wenn man sich doch umentscheidet und verbessert die Arbeitsbedingen.
Richtet eine Beschwerbestelle bei unzureichenden Arbeitsbedingen und zur Behandlung von Missständen ein. Schafft die ZfsLs ab und übernimmt die Mitarbeiter und Beamten in den Schuldient. Stellt hauptberufliche Trainer und Coaches aus der freien Wirtschaft und den Universitäten als Ausbilder in den Schulen ein.

Danke
2 Monate zuvor

@Berufsschullehrer NRW
Wäre zwar sinnvoll aber:
KMK:
„Kein Geld (dafür)“

Trotzdem vielen Dank für Ihre Ideen. Sie werden dies bestimmt ohne Geldmittel umsetzen, Sie scheinen ja engagiert und kreativ zu sein.
Schon einmal vielen Dank von Seiten der KM.

Berufsschullehrer NRW
2 Monate zuvor

„Zum eklatanten Fachkräftemangel kommen viele Quarantänefälle und Erkrankungen hinzu“ Ein weiterer Aspekt sind die weiter zunehmenden Kündigungen von Lehrern und Referendaren. Ebenso die teilweise riesigen Abbruchraten (u.a. Studie der Uni Greifswald) im Lehramtstudium zwischen 30 – 86%.

gehtsnoch
2 Monate zuvor

Im Juli 2021 war die Rede von über 700 LuL in Berlin welche gekündigt haben sollen.
Dann war am 24.08.2021 in der „BZ – Die Stimme Berlins“ zu lesen:
3.254 Berliner Lehrer haben die Schule geschmissen

https://www.bz-berlin.de/berlin/dramatische-zahlen-3254-berliner-lehrer-haben-die-schule-geschmissen

Danach hat man so gut wie nichts mehr aus Berlin darüber gehört.
Kürzlich las man dann:
https://www.rbb24.de/politik/beitrag/2022/03/lehrkraeftemangel-berlin-beamte-lehrer.html

Mein Name ist Hase
2 Monate zuvor

Da werden zunächst einmal digitalisierte Fortbildungsangebote für „Deutsch als Fremdsprache“ kommen – ein online-Kurs, ein Zettel, dann kannste Deutsch unterrichten. Es kann so einfach sein …

Leseratte
2 Monate zuvor

„Flucht vor dem Krieg – einfach nur ein spannendes Event? Der Bildungssenatorin ist ein Bericht zur Begegnung mit Waisenkindern völlig missglückt. Ein Kommentar von Nina Breher

https://checkpoint.tagesspiegel.de/langmeldung/3Sn2ywbXrEMWlwLNOiPs0g?utm_source=tagesspiegel&utm_medium=hp-teaser&utm_campaign=flucht-ist-keine-abenteuerreise

So kann man auch davon ablenken, welche Probleme mit den vielen traumatisierten Kindern auf die Schulen zukommen. Vielleicht sind sie gar nicht traumatisiert, sondern hatten/haben ein Abenteuer? Unglaublich, diese Wortwahl. Gibt es eigentlich noch KuMis, die noch nicht in einen verbalen Fettnapf übler Sorte getreten sind?

Mona
2 Monate zuvor

Heute morgen vom Staatssekretär in BW an die Kitas (aus der Erinnerung aus einem Gespräch mit dem Hauptamtsleiter der Kommune meiner früheren Kita aufgeschrieben):

– Jede Kita ist verpflichtet, zusätzlich ukrainische Kinder im erforderlichen Umfang aufzunehmen und zu betreuen. Die Personalschlüssel sind „insoweit“ (?) ausgesetzt.
– Die gesetzliche Masernimpfpflicht soll auf Anordnung des KM missachtet werden, keine Information an die anderen Eltern in der Einrichtung.
– Ab sofort können auch i.w. ungelernte Hilfskräfte zur Betreuung eingestellt werden, jedenfalls „vorübergehend“.

Na, da hat man sich in the Länd unter dem Feigenblatt der humanitären Hilfe die Forderungen des Gemeindetags aus der „Agenda 2025“ (https://bit.ly/3J6ITXA) ja blitzschnell zu eigen gemacht, um den Beruf noch weiter zu entwerten und für die Träger zu verbilligen. Wer unter solchen Vorzeichen, die Fakten auch lang in die Zukunft hinein schafft, noch in diesem Beruf verbleibt, dem ist nicht mehr zu helfen.

Mona
2 Monate zuvor
Antwortet  Mona

schafft -> schaffen

In Sorge
2 Monate zuvor
Antwortet  Mona

@Mona
Das mit dem Aussetzen der Masernimpfpflicht für Flüchtlinge ist gut zu wissen!
Gilt das nur für die Kinder oder auch für Erwachsene, die in den Einrichtungen arbeiten wollen?
Muss die Impfung dann irgendwann nachgeholt werden?

gehtsnoch
2 Monate zuvor
Antwortet  Mona

Masern gehören zu den ansteckendsten Infektionskrankheiten beim Menschen überhaupt.
Sehr beunruhigend und schnelle Abhilfe nötig!
(Vorweg, natürlich ist die Unterbringung der Kriegsflüchtlinge und Versorgung der Kinder wichtig und hat oberste Priorität, was allerdings die Verantwortlichen nicht von zeitnahen Regulierungen entbinden darf.)

„Laut Zahlen der Weltgesundheitsorganisation (WHO) hat die Ukraine seit 2018 die weltweit zweithöchste Zahl an Masernvirusinfektionen.“

„Die Hauptursache für die schnelle Ausbreitung der Masern ist die niedrige Impfrate, die wiederum eine Folge der Krise des ukrainischen Gesundheitssektors ist, sowie die Verbreitung von Desinformationen über die angeblich schädlichen Auswirkungen von Impfstoffen oder ihre Unwirksamkeit.
Dies hat dazu geführt, dass der Anteil der Kleinkinder, die gegen Masern geimpft sind, bis 2016 auf 42 Prozent fiel. Mit einer Impfrate von weniger als 31 Prozent bei Kindern unter 6 Jahren lag die Ukraine in dieser Altersgruppe im weltweiten Vergleich in der Schlussgruppe.“

https://www.bpb.de/themen/europa/ukraine/312660/analyse-die-geschwaechte-immunitaet-des-staates-die-masernepidemie-in-der-ukraine/

https://www.masernschutz.de/
„Pflicht zum Nachweis eines Masernschutzes
Nach dem neuen Gesetz müssen Kinder ab einem
Alter von einem Jahr eine und ab zwei Jahren zwei
Impfungen gegen Masern oder ausreichende Im –
munität gegen Masern vorweisen, wenn sie in einer
Gemeinschaftseinrichtung nach § 33 Nummer 1 bis
3 IfSG oder in einem Kinderheim betreut werden
oder wenn sie in einer Gemeinschaftsunterkunft für
Asylbewerber und Flüchtlinge oder Spätaussiedler
untergebracht sind.“
https://edoc.rki.de/bitstream/handle/176904/6501/10_2020_DOI_Masernschutzgesetz.pdf?sequence=1&isAllowed=y

https://www.rki.de/DE/Content/Infekt/EpidBull/Merkblaetter/Ratgeber_Masern.html

hunderttausend
2 Monate zuvor

„Hunderttausend“, nicht „Hundertausend“.
Der Rechtschreibfehler in der Überschrift triggert mich etwas, sorry.

Sissi
2 Monate zuvor

@ Pit2020
Also sowas, nicht übertreiben, Kekse! Sie bekommen sogar Lübecker Spezialitäten! -, )

Teacher Andi
2 Monate zuvor

Ach ja, die KMK rechnet?? Wie immer werden sie sich wieder verrechnen. Jahrzehntelange Verunglimpfung der Lehrkräfte, Vernachlässigung der Fürsorgepflicht, chaotische Coronamaßnahmen, Sparmaßnahmen zu Lasten der Pädagogik …. nun, da sind jetzt kaum noch motivierte Lehrer da, sofern sie noch gesund sind. Tja, der Bumerang kommt irgendwann zurück, jetzt braucht man die faulen Säcke wieder, aber es sind zu wenig da, weil man viele nicht eingestellt hat, da man kurzsichtige Planung macht. Jeder, der im Beruf so mies behandelt wird, sieht sich nach etwas anderem um. Beamtentum hin oder her, man hat ja auch noch so was wie eine Ehre.
Schlimm ist, von so einem dilettantischen Laden abhängig zu sein, ich wünsche mir pädagogische Experten, die dieses Dilemma beenden. Kultusministeramt als Auffangbecken für Möchtegerns, die sonst nicht unterkommen, das haben wir Lehrer und die Schüler nicht verdient, denn wir haben jederzeit und unermüdlich die Situation für diese Minister, die sich mit fremden Federn schmücken, gerettet. Der Dank: noch mehr Aufgaben, geht doch.

Dreamghost
2 Monate zuvor

Verlaitbarung des KMK
„Jede Lehrkraft die nicht der ukrainischen UND russischen Sprache mächtig ist, hat dies unverzüglich in ihrer Freizeit nachzuholen. Unterstützungsseminare werden wöchentlich Freitag Nachmittags angeboten. Für eventuell anfallendes Zusatzmaterial werden die Kosten nicht übernommen. Der Nachweis über die Sprachbefähigungen sind am letzten Freitag, der in Ihrem Bundesland stattfindenden Osterferien an das für Sie zuständige Kultusministerium in fünffacher Ausfertigung zu faxen. Lehrkräfte die diesen Nachweis nicht rechtzeitig erbringen werden als „faule Säcke“ und „herzlose Putinversteher“ öffentlich gebrandmarkt. Wir danken Ihnen für Ihr außerordentliches Engagement in diesen sehr interessanten und abwechslungsreichen Zeiten.“

Dreamghost
2 Monate zuvor
Antwortet  Dreamghost

*Verlautbarung