Widerstand gegen Neuauflage der Wehrpflicht – auch von der Bundesbildungsministerin

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BERLIN. Seit der Aussetzung der Wehrpflicht kämpft die Bundeswehr um Nachwuchs – auch in Schulen. Eine Neuauflage angesichts des Kriegs im Osten stößt aber auf viel Ablehnung. Auch Bundesbildungsministerin Stark-Watzinger hält davon nichts.

Die Bundeswehr informiert regelmäßig in Schulen (Symbolfoto). Foto: Shutterstock

Der Generalinspekteur der Bundeswehr wie auch führende SPD-Politiker haben sich klar gegen eine Wiedereinführung der Wehrpflicht ausgesprochen. «Die Wehrpflicht, so, wie wir sie noch kennen, ist in der jetzigen Situation nicht erforderlich», sagte Generalinspekteur Eberhard Zorn den Zeitungen der Funke-Mediengruppe. Die Bundeswehr und ihre Aufgaben hätten sich verändert. «Für den Kampf im Cyberraum, um nur ein Beispiel zu nennen, sind Wehrpflichtige absolut ungeeignet», erklärte Zorn. «Wir brauchen gut ausgebildetes, in Teilen sogar hochspezialisiertes Personal, um das gesamte Aufgabenspektrum abzudecken.»

«Eine Reaktivierung der Wehrpflicht leistet keinen Beitrag zum Abbau aktueller Bedrohungen und lenkt von dringlichen Problemen ab»

Zorn wies daraufhin, dass eine Entscheidung dieser Tragweite nicht auf die Schnelle getroffen werden könne. «Mit Blick auf eine Umstrukturierung der Bundeswehr wieder hin zu einer Streitkraft, die sich wesentlich auf eine Mobilmachung aus dem Volk heraus abstützt, muss es vorher eine gesamtgesellschaftliche Debatte geben, die deutlich über das Wehrressort hinausgeht», sagte er. «Die Vorbereitungen dafür bräuchten dann auch viel Zeit, Kraft und den politischen wie gesellschaftlichen Konsens, dass das sicherheitspolitisch erforderlich ist – von der Klärung rechtlicher und grundgesetzlicher Fragen ganz abgesehen.»

Auch führende SPD-Politiker sprachen sich gegen die Wehrpflicht als Reaktion auf den Angriff Russlands auf die Ukraine aus. «Eine Reaktivierung der Wehrpflicht leistet keinen Beitrag zum Abbau aktueller Bedrohungen und lenkt von dringlichen Problemen ab», sagte SPD-Generalsekretär Kevin Kühnert den Funke-Zeitungen. «Die Debatte ist mehrfach ausgiebig geführt worden und sie ist entschieden.» Auch der SPD-Vorsitzende Lars Klingbeil sprach sich nach Informationen der Funke-Zeitungen gegen eine solche Debatte aus.

Die Wehrpflicht war 2011 nach 55 Jahren unter dem damaligen Verteidigungsminister Karl-Theodor zu Guttenberg (CSU) ausgesetzt worden, was in der Praxis einer Abschaffung von Wehr- und Zivildienst gleich kam. Der russische Angriff auf die Ukraine hat eine neue Debatte über die Einführung einer allgemeinen Dienstpflicht in Deutschland ausgelöst. Politiker aus Union und SPD forderten eine Diskussion über einen solchen Schritt, der Wehrdienst und soziale Dienste vereint. Der Sicherheitsexperte der SPD-Bundestagsfraktion, Wolfgang Hellmich, hatte der «Rheinischen Post» gesagt, die Debatte müssen dringend geführt werden. Eine Dienstpflicht würde den Gemeinsinn fördern. Dagegen hatte FDP-Fraktionschef Christian Dürr eine Neuauflage für ausgeschlossen erklärt.

CDU-Generalsekretär Mario Czaja forderte eine Aufwertung der bestehenden Freiwilligendienste, «zum Beispiel durch eine Anrechnung auf Wartesemester oder den Numerus Clausus oder das Ansammeln von Rentenpunkten». Eine erneute Wehrpflicht hält aber auch er nicht für sinnvoll, wie er beim Redaktionsnetzwerk Deutschland (RND) mit Blick auf den hohen Technologisierungsgrad der Bundeswehr deutlich machte.

«Dass die Union nun die allgemeine Dienstpflicht aus der Mottenkiste holt, ist mehr als befremdlich»

Der Hamburger CDU-Chef Christoph Ploß unterstützte hingegen die Forderung mehrerer Unionspolitiker nach einer allgemeinen Dienstpflicht, die «bei der Bundeswehr, aber etwa auch bei Hilfsorganisationen oder in den Bereichen Pflege und Erziehung absolviert werden kann», wie er den Funke-Zeitungen sagte.

«Dass die Union nun die allgemeine Dienstpflicht aus der Mottenkiste holt, ist mehr als befremdlich», sagte Bundesbildungsministerin Bettina Stark-Watzinger (FDP) dem RND. Kinder und Jugendliche bräuchten nach der Corona-Pandemie nicht auch noch einen staatlichen Eingriff in ihren Lebenslauf. «Zumal es ausreichend freiwillige Angebote wie den Bundesfreiwilligendienst gibt.» Auch der Bundeswehr sei damit nicht geholfen. News4teachers / mit Material der dpa

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Georg
2 Monate zuvor

Wenn Wehrpflicht, dann für alle – egal ob Mann, Frau, Divers, Trans, ethnisch deutsch, ethnisch nicht deutsch. Allerdings möchte ich nicht der einzig deutsche Soldat in einer Stube mit drei Arabern, einem Türken und zwei Rumänen sein. Ob die sich von einer 1,60m kleinen Berufssoldatin etwas sagen lassen, ist noch eine ganz andere Frage, über die man sich dringend Gedanken machen muss.

Unerträglich
2 Monate zuvor
Antwortet  Georg

Wieder zuviel Tichys gelesen Georg? Deine Phobie gegen alles, was anders ist ist echt grenzwertig. Ich glaube die wollen beim Bund Leute mit deinem Gedankengut überhaupt nicht.

Georg
2 Monate zuvor
Antwortet  Unerträglich

Wie stellen Sie sich dann die Zimmerzuteilung vor? Bedenken Sie, dass es solche Leute, wie ich sie beschrieben habe, in Deutschland zuhauf im wehrpflichtigen Alter gibt.

PS: Ich bin kein Deutscher und aktuell auch froh drum.
PPS: Ich lese Tichy nicht. Ich habe nur das notwendige Spektrum angedeutet. Wer lesen kann, ist unfassbar klar im Vorteil und hat regnendes Hirn abbekommen. Halleluja.

potschemutschka
2 Monate zuvor
Antwortet  Georg

@Georg
Wenn Sie froh sind, kein Deutscher zu sein, warum sind Sie dann in Deutschland? Um zu meckern?

Unerträglich
2 Monate zuvor
Antwortet  Georg

Wo du Probleme siehst, existieren meistens keine Georg. Nur weil jemand andere Wurzeln hat, ist es durchaus möglich, sich mit ihm ein Zimmer zu teilen. Wo siehst du denn da das Problem? Möchte garnicht wissen, was du so liest, bei dem Schmodder, den du hier so oft von dir gibst. Inshalla.

Georg
2 Monate zuvor
Antwortet  Unerträglich
potschemutschka
2 Monate zuvor
Antwortet  Georg

@Georg
Ich wiederhole noch einmal meine Frage: Warum sind Sie in Deutschland? Und noch eine Frage: Wenn Sie kein deutscher sind, wieso möchten Sie dann nicht der einzige Deutsche in einer Stube der Kaserne sein? Ihre Argumentation verstehe ich nicht, bitte klären Sie mich auf. Danke!

potschemutschka
2 Monate zuvor
Antwortet  potschemutschka

@Georg
Keine Antwort, ist auch eine Antwort. Vielleicht wäre es dann auch generell eine gute Idee, wenn Sie schweigen würden, wenn es um Probleme in Deutschland geht! Sie scheinen ja im Gegensatz zu den meisten Foristen hier, kein wirkliches Interesse an den in Deutschland bestehenden Problemen und an Verbesserungen zu haben. Leben Sie Ihre Phobien in Bezug auf Migranten in Zukunft bitte woanders aus.

Georg
2 Monate zuvor
Antwortet  potschemutschka

Erstens: In den Stuben sind es formal alles Deutsche, kulturell aber im Extremfall höchst inkompatibel zueinander. Das verändert ein Eid auf die Verfassung auch nicht.

Zweitens benenne ich die Probleme fortlaufend. Sie sind nur politisch oder idelologisch nicht erwünscht. Stattdessen gibt es Unfassbar viele Unerträgliche Kommentare, die eher beleidigen sollen als auf ein regnendes Hirn schließen lassen.

Drittens habe ich keine Phobien gegen Migranten. Ich habe jedoch etwas gegen in meinen Augen falsche Verhaltensweisen, Einstellungen und Doppelstandards.

Viertens habe ich möglicherweise schon geantwortet, aber die Antwort kam ebenfalls möglicherweise warum auch immer nicht durch.

Marc
2 Monate zuvor
Antwortet  Georg

spannender finde ich eher die Frage, ob Soldaten anderer Herkunft auch Deutschland im Zweifel verteidigen würden?
Würden muslimische Soldaten gegen ihre Glaubensbrüder auf deutscher Seite kämpfen im Falle eines Krieges gegen ein muslimisches Land?
Würden eingebürgerte Russen auch wirklich gegen Russland kämpfen?
Das sind natürlich unangenehme Fragen, aber eben auch berechtigte.

Gerade bei der Armee braucht man ein gewisses Maß Patriotismus. Etwas, das man heutzutage ja am liebsten den Leuten austreiben möchte.

Bernd
2 Monate zuvor
Antwortet  Marc

Und Patriotismus bekommt man (nur) per Abstammung? Also gibt es ein Deutschen-Gen? Hatten wir schon mal, nannte sich Ariernachweis.

Jeder Soldat und jede Soldatin leistet einen Eid – damit ist das Thema erledigt. Es sei denn, Sie wollten hier lupenreinen Rassismus verbreiten.

Marc
2 Monate zuvor
Antwortet  Bernd

Lesen ist nicht Ihre Stärke oder? Habe ich irgendwas von Abstammung oder Genen geredet? Ein altbekannter Trick unter Populisten ist es, dem Gegenüber Worte in den Mund zu legen, die er nie gesagt hat, um Ihn damit in Verbindung zu bringen und die Person zu diskreditieren.

Die Frage ging nich um Gene, sondern Religion, Wertegemeinschaft, Patriotismus. Die Frage ist, wie sieht es da aus bei zugewanderten Personen im Militär. Diese Frage darf man auch stellen. Soweit ich weiß, gibt es da keine Zahlen zu.

Bernd
2 Monate zuvor
Antwortet  Marc

Wieso stellt sich die Frage für Sie bei „zugewanderten Personen“ – aber nicht bei Ostdeutschen, bei deutschstämmigen Rechtsradikalen, Tierquälern oder Kinderschändern?

Sie verteten hier plumpen Rassismus. „Wertegemeinschaft“? Habe ich mit Leuten wie Ihnen nicht, egal welcher Abstammung.

Georg
2 Monate zuvor
Antwortet  Bernd

Ich hoffe, dass Sie damit recht behalten. Falls nämlich nicht, haben Sie nicht nur „Deutsche“ mit einem Problem mit Deutschen, sondern „Deutsche“ mit einem Problem mit Deutschen, die noch dazu an der Waffe ausgebildet sind.

Unerträglich
2 Monate zuvor
Antwortet  Marc

Deine „berechtigten“ Fragen sind Populismus und nicht Bernds Kommentar. Aber das versteht ihr blaubraunen ja nicht.
Ich bin wirklich entsetzt, was für einen Schmodder ich mir hier mittlerweile täglich durchlesen muss.

Marc
2 Monate zuvor
Antwortet  Unerträglich

Nein, berechtigte Fragen sind schlicht berechtigte Fragen. Und mir jetzt direkt wieder irgendeine politische Gesinnung zu unterstellen, ist leider ein Symptom unserer gespaltenen Gesellschaft. Sie sollten so ein Denken dringend überwinden. Anstatt Leute in Schubladen zu packen, sollten sie eher auf die Fragen und Argumente eingehen. Die Frage nach der Haltung zugewanderter Soldaten ist jetzt alles andere als per se böse.

Bernd
2 Monate zuvor
Antwortet  Marc

Warum sind Marcs, die sich mit c schreiben, eigentlich immer doof?

Berechtigte Fragen sind schlicht berechtigte Fragen. Und mir jetzt eine beleidigende Absicht zu unterstellen, ist leider Symptom unserer gespaltenen Gesellschaft.

DerDip
2 Monate zuvor
Antwortet  Marc

@Marc: Diese Problematik sehe ich auch. Allerdings weniger dadurch, dass viele Menschen bei uns einen Migrationshintergrund haben, sondern eher dadurch, dass viele zugewanderte Menschen unsere Lebensweise und unsere Werte nicht im Ansatz übernehmen. Denn in der Regel sind Menschen nur dann bereit eine Gemeinschaft auf eigene Kosten zu schützen, wenn sie sich als fester Bestandteil dieser Gemeinschaft sehen. Wer in einer Parallelgesellschaft lebt, wird vermutlich vor allem die jeweilige Parallelgesellschaft schützen.
Am Beispiel der Ukraine wird m.E. deutlich, dass es im Verteidigungsfall nicht nur Patriotismus bedarf, sondern einen gesunden Nationalismus. Denn das Ziel der kämpfenden Ukrainer ist m.E. ziemlich klar: Freiheit für das Ukrainische Volk auf eigenem Boden (also nationale Motivation). Bestünde Das Ziel darin, möglichst viele Opfer zu vermeiden, hätten sie schon längst kapitulieren müssen.

Bernd
2 Monate zuvor
Antwortet  DerDip

Was sind denn „unsere Lebensweise“ und „unsere Werte“? Rassistische Ressentiments? Biersaufen im Oktoberfestzelt? Schweinefleisch essen?

Oder geht es um das Grundgesetz, mit dem auch so manche Deutschstämmige (AfD) ihre Probleme haben?

Es gibt keinen „gesunden Nationalismus“ – genauso wenig wie es „gesundes Gift“ gibt. Nationalismus ist laut Bundeszentrale für politische Bildung ein „übersteigertes Bewusstsein vom Wert und der Bedeutung der eigenen Nation. Im Gegensatz zum Nationalbewusstsein und zum Patriotismus (Vaterlandsliebe) glorifiziert der Nationalismus die eigene Nation und setzt andere Nationen herab. Zugleich wird ein Sendungsbewusstsein entwickelt, möglichst die ganze Welt nach den eigenen Vorstellungen zu formen.“

Das ist krank und mündet in Faschismus, so, wie wir ihn jetzt bei Putin erleben. Wir Deutschen haben damit ja auch schon unsere Erfahrungen gemacht. Scheinen aber manche hierzulande vergessen zu haben.

Quelle: https://www.bpb.de/kurz-knapp/lexika/pocket-politik/16503/nationalismus/

DerDip
2 Monate zuvor
Antwortet  Bernd

@Bernd: Ja, Nationalismus wird zunehmend abwertend verstanden, insbesondere in D. Das ist jedoch nicht meine Sichtweise und ich meine dass dies zu Unrecht so gesehen wird.
Nationalismus ist letztlich die Grundlage von Nationalstaaten. Und im konkreten Fall möchte z. B. die Ukraine ein unabhängiger Nationalstaat bleiben. Grundlage hierfür ist der ukrainische Nationalismus.
Nationalismen können natürlich negative Auswirkungen haben und zum Zerfall von Vielvölkerstaaten führen (z. B
Jugoslawien, Sowietunion, Tschechoslowakei) oder zumindest zu derartigen Bestrebungen führen (z. B. die Katalonien).
Aber ein gesundes Nationalgefühl führt zum Zusammenhalt und zur Solidarität innerhalb einer Nation (siehe jetzt Ukraine oder unsere Wiedervereinigung) und es kann dabei helfen, die religiösen oder ethischen Unterschiede zu Überbrücken.
Nationalismus ist keineswegs mit Faschismus gleichzusetzen.
Aber wenn Sie sich dabei besser fühlen, dann sprechen wir eben von Patriotismus und Vaterlandsliebe. Aus meiner Sicht ist dies Wortklauberei.

DerDip
2 Monate zuvor
Antwortet  Bernd

@Bernd: Noch eines muss ich zu Ihrer Frage „Was sind denn unsere Werte?“ honterherschieben: Sagen Sie mir doch mal, welche Werte Ihnen wichtig sind und zwar so wichtig, dass Sie hierfür bereit wären gegen einen Aggressor in den Kampf zu ziehen?

DerDip
2 Monate zuvor
Antwortet  Bernd

@Bernd: Und noch ein interessanter Teil
„. Zugleich wird ein Sendungsbewusstsein entwickelt, möglichst die ganze Welt nach den eigenen Vorstellungen zu formen.“

Kennen wir dies nicht nur zu gut aus der Deutschen Klimapolitik? Oder der Atomenergie? Oder dem Umgang mit Flüchtlingen? Oder den Umgang mit der Corona-Pandemie?
Viele Politiker, Journalisten und Menschen in D halten den deutschen Weg sehr oft für den Besten im Vergleich zu anderen Staaten und möchten auch den Rest der Welt danach formen. Zählt das dann auch als Nationalismus und als glorifizierung des eigenen Landes? Ich würde sagen:ja.

Bernd
2 Monate zuvor
Antwortet  Bernd

Für politische Überzeugungen/Interessen einzustehen, hat doch nichts mit Nationalismus zu tun.

Bernd
2 Monate zuvor
Antwortet  Bernd

Welche Werte mir wichtig sind? Mit einem Wort: das Grundgesetz.

Georg
2 Monate zuvor
Antwortet  Bernd

DasGrundgesetz dürfte den Leuten, die die Scharia befürworten, reichlich egal sein. Von denen sind Syrien und Afghanistan in den letzten sieben Jahren eine Menge nach Deutschland gekommen.

tachelesme
1 Monat zuvor
Antwortet  DerDip

Da rollen sich einem die Nägel auf den Füßen. „Gesunder Nationalismus“ liebe Dip, gibt es nicht. Alle Nationalismen gehören in das 19. Jahrhundert, wo sie entstanden waren und schließlich im 20. sehr viel Übles angerichtet hatten. Schließlich ist der Krieg in der Ukraine, neben den wirtschaftlichen Interessen, klar aufgrund von Nationalismus entstanden. Es hilft auch mal in Geschichtsbücher zu schauen um die Gegenwart zu verstehen. Sonst kommt jemand noch auf die Idee den „totalen Krieg“ zu „führen“. Also bitte ins 21. Jahrhundert zu schauen und nachdenken.

Andreas
2 Monate zuvor
Antwortet  Georg

Könnte es sein, dass Sie das Personal in Schulen mit dem soldatischen Personal verwechseln? Vermutlich ist eine Berufssoldatin eine Respektsperson, was man von vielen Lehrern nicht behaupten kann, sonst wäre die Situation in den Schulen eine andere. Außerdem gibt es bei der Bundeswehr auch recht unangenehme Sanktionsmöglichkeiten. Bei welcher Teilstreitkraft haben Sie Ihren Wehrdienst verbracht, dass Sie das nicht wissen?

Georg
2 Monate zuvor
Antwortet  Andreas

Wer Frauen per def nicht ernst nimmt, nimmt sie bei der Wehrpflicht aus Zwang erst einmal auch nicht ernst. Die Sanktionsmöglichkeiten können helfen, aber sobald der kleinste Rassismusverdacht auftritt, bei Sanktion, weil Befehl einer Vorgesetzten Frau ignoriert, weil Muslim durchaus plausibel, könnte es Schwierigkeiten geben. Die Bundeswehr gilt ja schon als tendenziell rechts oder schlimmer.

Marc
2 Monate zuvor
Antwortet  Andreas

„Warum sind Marcs, die sich mit c schreiben, eigentlich immer doof?“

Jemand der so argumentiert kann nicht ernsthaft Lehrer sein. Eine Frage nach dem Nationalgefühl und Zugehörigkeitsgefühl im Konfliktfall bei Migranten mit stumpfer Polemik zu vergleichen ist schon grenzwertig lächerlich.

Mit welcher Wehemenns sie mich persönlich dabei angehen, zeugt von einem seltsamen Charakter. Aber wenn Sie sich dabei besser fühlen, können Sie gerne weiter auf meine Person eindreschen. Ich finde dennoch dass solche Fragen wichtig sind und gestellt werden dürfen

Bernd
2 Monate zuvor
Antwortet  Marc

Wenn Sie Migrantinnen und Migranten etwas unterstellen, das an den Haaren herbeigezogen ist, dann ist das legitim. Wenn Ihnen etwas vergleichbar Herbeigeholtes unterstellt wird, dann ist das Polemik. Ah ja.

Die alte AfD-Nummer „Das wird man ja wohl noch fragen dürfen“ ist sowas von durchgenudelt. Klar darf man – es darf aber auch zurückgefragt werden.

Marc
2 Monate zuvor
Antwortet  Bernd

Sie glauben ein Nationalgefühl bei Zugewanderten ist ähnlich weit hergeholt wie eine auf reine Polemik zielende Aussage bezüglich des Namens und Intelligenz? Ich bitte sie…..

„darf man – es darf aber auch zurückgefragt werden.“
Dann sind wir doch einer Meinung. Fragen sie mich gerne etwas zurück. Aber lassen sie dann Polemik bitte außen vor.
Man darf übrigens Fragen zu Gruppen sehr wohl stellen. Das ist nichts böses.
Man darf fragen wie friedlich BVB Ultras sind, wie intelligent Chinesen im Durchschnitt sind, wie stark Weißbierkonsum in Bayern vertreten ist und auch wie viel Nationalbewusstsein Migranten haben.
Ich verstehe nicht wieso sie so sehr ein Problem damit haben wenn die Untersuchungsgruppe Migranten sind.

Bernd
2 Monate zuvor
Antwortet  Bernd

Ich habe ein Problem damit, wenn die Untersuchungsgruppe nur Migrantinnen und Migranten sind (gibt auch Frauen in der Bundeswehr, by the way).

Fragen Sie doch mal grundsätzlich, wie es mit der Grundgesetz-Treue von Soldatinnen und Soldaten aussieht. Und siehe da: Das Problem sind nicht Migrantinnen und Migranten – es sind Rechtsradikale.

„In der Bundeswehr und anderen Sicherheitsbehörden existieren rechtsextreme Netzwerke. Das ist das Ergebnis einer Untersuchung, die das Parlamentarische Kontrollgremium (PKGr) des Bundestags am Freitag in Berlin vorstellte. So seien in der Truppe und bei Polizeien und Nachrichtendiensten von Bund und Ländern nicht nur ‚eine Reihe von Beschäftigten mit rechtsextremistischem – auch gewaltorientiertem – Gedankengut‘ tätig, sondern es sei auch eine ‚besorgniserregende reale und digitale Verflechtung“ dieser bisher isolierten Personen zu rechtsextremistischen Bestrebungen zu beobachten.“

Quelle: https://www.faz.net/aktuell/politik/inland/rechtsextreme-netzwerke-in-der-bundeswehr-17097563.html

Georg
2 Monate zuvor
Antwortet  Bernd

2008-2017 wurden insgesamt — nicht jährlich — 200 Soldaten als rechtsextrem eingestuft. Im Vergleich von 180000 Soldaten ist das wenig bis nichts. Selbst 5000 Soldaten, also rund 3%, sind noch weniger als im Bundesdurchschnitt und somit unvermeidbar. Wenn man wie Sie eine tendenziell eher rechts stehende Bundeswehrklientel annimmt, was ich allerdings aufgrund des Waffenkultes, der Disziplin usw. für durchaus plausibel halte, sind die 20 Soldaten pro Jahr noch weniger. So dramatisch wie Sie es darstellen, ist dieser Nazihaufen somit nicht.

Marc
2 Monate zuvor
Antwortet  Bernd

Es geht doch gerade überhaupt nicht um Rechtsextreme. Und nur mal am Rande: Rechtsradikale sind gesetzestreu. Denn das zentrale Merkmal von Rechtsradikalen ist die Grundgesetztreue im Gegensatz zu Rechtsextremen. Das ist schon die Definition.
Wir diskutieren in diesem Abschnitt aber über das Nationalbewusstsein von Migranten. Und wenn sie echt ein Problem damit haben wenn man Migranten als Untersuchungsgruppe auswählt, dann haben Sie wirklich ein sehr seltsames Denken oder schlicht Angst vor Erkenntnis. Studien über politische Gruppen scheint für Sie ja ok. Über Gruppen mit gewissen Staatsangehörigkeiten nicht. Schon seltsam. Genießt die eine Gruppe bei Ihnen Sonderstatus? Immunität? Dürfen keine Studien über diese durchgeführt werden? Weil Sie ihrer Meinung nach nicht mit Studien konfrontiert werden dürfen, die sie eventuell belasten könnten? Oder sind nur Studien ok, die zeigen wie toll die Gruppe ist?

Bernd
2 Monate zuvor
Antwortet  Bernd

Wieso diskutieren „wir“ hier das Nationalbewusstsein von Migranten? Sie tun das gemeinsam mit Ihren Kumpels von Rechtsaußen – pathologisch.

Im Beitrag oben ist in keiner Zeile davon die Rede.

Bernd
2 Monate zuvor
Antwortet  Bernd

PS. Mit Ihrer eigenwilligen Charakterisierung von Rechtsextremen zeigen Sie ja nun deutlich, aus welcher Ecke Sie kommen.

Quod erat demonstrandum.

Biene
2 Monate zuvor
Antwortet  Andreas

Ich muss Ihnen leider widersprechen Andreas, die Kinder in den Schulen sehen sich als Zentrum der Klasse und zwar jeder einzelne, weil sie es von zu hause nicht anders kennen. Geben Sie den Vorwurf bitte an die Eltern dieser Kinder weiter.

Ich kenne auch Ausnahmen, aber diese werden immer seltener.

Ich muss da mal was loswerden
2 Monate zuvor

Na ja, aber eins ist auch hier wieder klar: Deutschland handelt mal wieder rein reaktiv mit dieser Diskussion, nicht aber proaktiv. Proaktiv heißt hier auch nicht: mehr Soldaten ausbilden für den nächsten Krieg, sondern proaktiv heißt die Weltpolitik aktiv zum Frieden mitgestalten.

Krieg ist immer reaktiv. Passiert immer dann, wenn alles andere fehlgeschlagen ist.

„Violence is the last resort of the incompetent.“

DerDip
2 Monate zuvor

@Ich muss… : Diese Haltung (Frieden gestalten) die Sie beschreiben, konnte den Krieg aber nicht verhindern. Und für einen solchen Fall sollte man ebenfalls proaktiv vorsorgen (eigentlich schon vorgesorgt haben): Deutschlands Führungsrolle in Europa sollte sich nicht nur wirtschaftlich und umweltpolitisch sondern auch militärisch widerspiegeln.

Ich muss da mal was loswerden
2 Monate zuvor
Antwortet  DerDip

Die Soldaten überall haben den Krieg in der Ukraine ebenso wenig verhindert, wie man grad feststellt. Und die Ukraine hat mehr Truppen als Deutschland im aktiven Dienst. Also ist das allein auch kein Weg.

Diplomatie und Völkerverständnis muss der Grundpfeiler sein, nicht gegen sondern mit anderen Völkern. Putin ist nicht ohne Grund so wie er heute ist, er war mal offen für Gespräche, Anfang der 2000er. Die Chance hat man verpasst und verspielt und zahlt heute einen hohen Preis dafür.

Trotzdem – und da gebe ich Ihnen Recht – muss man militärisch mindestens so stark sein, dass Diplomatie und Verhandlung immer die bessere und gewinnbringendere Option sind für den Gegenüber als ein Krieg!

DerDip
2 Monate zuvor

@Ich muss.. : Ich teile Ihre Einschätzung, dass man Anfang der 2000er Jahre Russland hätte stärker einbinden sollen. Genauso bin ich dafür, Kriege, soweit möglich, zu vermeiden.
Im konkreten Fall war es aber für den Westen ein Dilemma und ich weiß selbst nicht so recht, wie ich entschieden hätte. Man hätte den Krieg gegen die Ukraine evtl noch vor einigen Wochen abwenden können, wenn man die Ukraine dem Putin geopfert hätte in dem Sinne, dass man eine EU und NATO Mitgliedschaft der Ukraine für die nächsten Jahrzehnte offiziell ausgeschlossen und jede militärische Unterstützung der Ukraine unterlassen hätte. (Es ist ja bekannt, dass die Ukraine bereits mehrfach an Militärubungen mit der NATO teilgenommen hat). Vielleicht wäre es aber trotzdem zum Krieg gekommen.
Was wir in der westliche Welt m.E. lernen müssen: Menschen wie Putin denken geostrategisch und in Dimensionen von Landkarten und langem Zeiträumen bzw. Geschichtsbüchern von morgen. Putin selbst hat die Brücke zur Zarenzeit geschlagen.
Bei uns hingegen denkt man in Dimensionen wie: Nächste Wahlen, Meinungsumfragen, Konsumklima, Gendern.

Walter
2 Monate zuvor
Antwortet  DerDip

“ Man hätte den Krieg gegen die Ukraine evtl noch vor einigen Wochen abwenden können, wenn man die Ukraine dem Putin geopfert hätte…“

Annexion der Macht wegen wäre ok?
Gestern die Krim (2014), heute die Ukraine und wer dann Morgen?

DerDip
2 Monate zuvor
Antwortet  DerDip

@Walter: Das Vorgenannte war nur ein Gedankenspiel ohne Wertung meinerseits. Deswegen schrieb ich ja, dass sich der Westen in einem Dilemma befand.
Das eine Extrem wäre m.E. gewesen die Ukraine garnicht unterstützen und damit dieses Gebiet faktisch im Einflussbereich vom Putin kampflos überlassen (Vermutlich ohne Kriegshandlungen). Dies wäre die vorerst insgesamt friedlichste Lösung gewesen.
Der jetzige Mittelweg: Etwas Unterstützung der Ukraine durch Waffen und Hilfslieferungen sowie Sanktionen gegen Russland um damit den Krieg für Putin zu verteuern (aber eben auch auf Kosten von Menschenleben).
Das andere Extrem: Kurzfristige Aufnahme der Ukraine in die EU oder sogar NATO. Damit einhergehend echte und direkte militärische Unterstützung durch den Westen. Vermutlich mit einem Weltkrieg als Ergebnis verbunden und unvorstellbaren Opferzahlen.
Dazwischen gibt es wohl noch Zwischenlösungen. Ich sage nicht, welcher Weg der bessere ist. Ich weiß es einfach nicht. Aber man kann doch die Optionen betrachten. Jede Handlung oder Nichthandlung hat Konsequenzen.

trotzki
2 Monate zuvor

Frieden mitgestalten funktioniert halt aber auch nur dann, wenn alle mitgestalten wollen.
Wenn aber jemand sich absolut nicht einbinden lassen will und derjenige auch eine gewisse Macht/Stärke/Skruplelosigkeit aufweist, wird es mit einer proaktiven Friendsgestaltung schwierig.

Ob sich der Führer der russischen Nation selbst als inkompetent einschätzt, zweifle ich jetzt einfach mal an.

Ich muss da mal was loswerden
2 Monate zuvor
Antwortet  trotzki

Das Zitat ist übergeordnet zu verstehen: Es kommt immer dann zu Krieg/Gewalt, wenn alle anderen zivilisierteren Methoden ausgeschöpft wurden. Es geht nicht um die Inkompetenz im Sinne von Intelligenz. Zweifelsohne ist Putin ein intelligenter Mann.

Für diejenigen, die den Frieden nicht mitgestalten wollen muss man den Preis für Alternativen so hoch gestalten, das auch sie nicht anders können, als am Frieden mitzuarbeiten oder zumindest zu Verhandlungen bereit sind.

Das kann eine militärische Streitmacht sein oder aber andere Dinge wie wirtschaftliche Verknüpfungen, die der Aggressor verliert, sobald er angreift. Letzteres sehen wir gerade, das Problem ist aber, dass dabei die Wirkung verfliegt, sobald alles gekappt wurde und die Gewalt trotzdem aufrechterhalten werden kann.

Ich muss da mal was loswerden
2 Monate zuvor

Außerdem muss ich da Frau Stark-Watzinger beipflichten: wie wollen Sie das einem Kind aus der Generation-Corona vermitteln, dass es erst 2 Jahre Jugend verloren hat durch die Pandemie, vieles aufholen muss und dann zur Belohnung noch ein Jahr allgemeine Dienstpflicht für einen Staat geschenkt bekommt, der – bei aller Liebe – die Kinder während der Pandmie nicht gerade in den Vordergrund gestellt hat. Warum sollten Kinder unsere Politiker noch ernst nehmen?

DerDip
2 Monate zuvor

@Ich muss… : Ja, da gebe ich Ihnen zum Teil recht. In der Pandemie wurde ja von vielen Kommentatoren bei N4T argumentiert, dass es ein Primat der körperliche Unversehrtheit gäbe und solche Aspekte wie Freiheit nachrangig seien.
Nun wird es schwer sein den Kindern in D zu erklären, dass viele Ukrainer bereit sind, um der Freiheit willen in den Krieg zu ziehen und damit ihre Leben zu riskieren.
Stellen Sie sich mal vor, es gäbe in der Ukraine das Primat der körperlichen Unversehrtheit. Dann müssten sich die Ukrainer doch alle direkt ergeben, richtig? Und dann unter Putin gesund weiterleben.

Ich muss da mal was loswerden
2 Monate zuvor
Antwortet  DerDip

Ja, und doch ist Krieg nochmal eine ganz andere Hausnummer.

Und Putins Soldaten müssten dann auch das gleiche tun – sich ebenfalls ergeben und nicht weiter kämpfen. Auch für Sie würde das Primat der Unversehrheit gelten.

Sissi
2 Monate zuvor

@ Ich muss da mal was loswerden
Ihre Aussagen könnten langsam zu psychischen
(Ohne- Kollateral-) Schäden bei den Politikern führen.
Im Ernst: Ich bin absolut Ihrer Meinung; insbesondere in puncto “ Ernst nehmen „

dickebank
2 Monate zuvor

Komisches Rechtsverständnis, die allgemine Wehrpflicht muss ja gar nicht neu beschlossen werden, da sie de jure ja nicht abgeschafft ist. Sie ist de facto lediglich ausgesetzt. Wird die Aussetzung aufgehoben, gilt wieder die allgemeine Wehrpflicht. So einfach ist es.

Da Politik es aber gerne kompliziert hat, wird der Weg nicht ganz so einfach. Zum einen wird sich eine allgemeine Dienstpflicht anstelle der nur Männer betreffenden Wehrpflicht durchsetzen müssen, und zum anderen geht es dann um die Ausgestalltung dieser allgemeinen Dienstpflicht, die ja neben dem reinen Wehrdienst auch den Zivil- sowie den Ersatzdienst betrifft.

Ich muss da mal was loswerden
2 Monate zuvor
Antwortet  dickebank

Also wenn Dienstpflicht, dann sicher nicht die gleiche wie damals. Die wäre nicht mehr zeitgemäß. So einfach ist es dann also doch nicht.

Georg
2 Monate zuvor

Haben Sie Vorschläge?

dickebank
2 Monate zuvor

Die Frage ist doch, welches „Damals“ als Blaupause herangezogen werden soll?

Ich muss da mal was loswerden
2 Monate zuvor

Ich bin erstmal gar nicht für eine grundsätzliche Dienstpflicht, weil ich nicht glaube, dass es unser Problem löst, wehrfähiger als ganzes Land zu werden. Menschen die z.B. einmalig die Wehrpflicht abgeleistet haben und dann 20 Jahre später in den Krieg ziehen müssen, sind keine schlagkräftige Truppe. Wir brauchen mehr: beste Ausrüstung und exzellent ausgebildetes Personal, dass dauerhaft einsatzbereit ist. Das geht nur mit einer Berufsarmee. Ob die zahlenmäßig größer sein muss, das können wir gern diskutieren.

Außerdem brauchen wir Profis im Gebiet der Cyber Warfare. Dafür ist eine Dienstpflicht komplett ungeeignet.

Ich muss da mal was loswerden
2 Monate zuvor

Als Antwort auf Georg gemeint, aber auch gern als allgemeines Statement zu sehen.

dickebank
2 Monate zuvor

Sehe ich auch so. Die allgemeine Dienstpflicht wird nicht kommen. Weder die Pflegedienste und sozialen Einrichtungen im zivilen Bereich noch die Bundeswehr benötigen diese Zwangsverpflichteten. Um den Mangel an Bewerbern (m/w/d) zu bekämpfen, bedarf es eben besserer Ausbildung, besserer Ausrüstung und einer besseren Vergütung.

Und für die Bereiche Zivil- und Katastrophenschutz gilt Ähnliches. Zum einen mehr hauptamtliche Kräfte und zum anderen mehr Benefits für die vielen ehrenamtlichen, freiwilligen Kräfte.

Dass es bei der Bundeswehr mehr Berufssoldaten (m/w/d) geben müsste, dürfte absehbar sein. Mit drei Divisionen und zweien für Spezialkräfte dürfte die Verteidigung der Bundesrepublik unter Beachtung der Bündnsiverpflichtungen nicht zu verteidigen sein.

AvL
2 Monate zuvor

Was wäre, wenn diese heranwachsenden Erwachsenden russischen Söhne einfach nach Hause zu ihren Müttern gingen.
Der gesamte Wahnsinn eines größenwahnsinnigen Szenarios fände abrupt ein Ende.
Tatsächlich schlagen russische Rekruten Lecks in ihre Fahrzeuge, um dem grausamen Schlachten zu entfliehen. Das sind Lichtblicke in dem üblen Szenario eines sinnlosen Treibens menschlicher Tragödien.
Dieser Wahnsinn muss schnell beendet werden, und es wird so kommen.
Jeder Tote ist unverzeihlich, all die nachfolgenden posttraumatischen Belastungsstörungen bedürfen einer jahrelangen Aufarbeitung. Diese jungen Leute werden als Kanonenfutter verheizt, die Angehörigen können noch nicht einmal Abschied von den leblosen Körpern nehmen, und Kinder werden verwaist sein, traumatisiert von den Gräueln des Krieges und seiner unbarmherzigen Gewalt gegen alles menschliche.
Erkennet was ihr vor Augen habt, denn an ihren Handlungen werdet ihr sie erkennen.
Wer aber den Tot gefunden haben wird, der wird unermessliche Trauer bei seinen Angehörigen und Sehnsucht nach einem Wiedersehen hervorrufen.
Dieser selbsternannte Kaiser hat nichts von dem verdient, was wir ihm geben könnten, außer Verachtung im Angesicht seiner unmenschlichen Entscheidungen.

Schande über Putin.

DerDip
2 Monate zuvor

@AvL: Mit ihrem Gedankengang im ersten Absatz haben Sie recht. Icj wünschte mir, so könnte es kommen. Nur ist dies leider Phantasie, die in der Realität nicht passieren wird.
Putin wird vermutlich erst aufhören, wenn er sein Ziel erreicht hat. Da werden keine Sanktionen helfen und auch nicht die Demos in Russland.
Da der Westen keinen Krieg gegen Russland eingehen möchte, schauen wir uns nun das Elend an. Auch die Friedensdemos sind nur ein Symbol, bewirken faktisch nichts.

Sissi
2 Monate zuvor

@ AvL
Da gab es schon mal eine Größenwahnsinnigen, der wie Putin Pferde mochte, sogar mit einem das Bett teilte –
und dann Rom anzündete, begleitet von Leier zum eigenen Gesang.
Da Putin so historisch orientiert handelt, vlt.
würden seine Untertanen aufwachen, wenn er es Nero gleichtun würde.
Damals hat es geklappt.
Putin ist dabei, sich im eigenen Lügengespinst zu verheddern. Das Volk leidet bereits unter den Folgen der westlichen Maßnahmen, hat aber Angst vor dem, zu was er in unglaublicher Grausamkeit nach wie vor fähig ist.