Lin-Klitzing: Tarifabschluss sofort auf Beamte übertragen – „sonst gibt es Unruhe“

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BERLIN. Prof. Susanne Lin-Klitzing Bundesvorsitzende des Philologenverbands, hat den  Tarifabschluss für den öffentlichen Dienst der Länder gewürdigt – und eine sofortige und vollständige Übertragung auf die Beamtinnen und Beamten gefordert. Die Linie der Bundesländer ist demnach dabei nicht einheitlich. 

„Wir appellieren an die Bundesländer“: Philologen-Chefin Susanne Lin-Klitzing. Foto: DphV

„Wir haben jetzt ein durchaus gutes Ergebnis. Es ist dringend notwendig, dass das Engagement der Lehrkräfte in Zeiten von Mehrbelastung und gestiegener Inflation auch finanziell wertgeschätzt wird“, sagte Lin-Klitzing. „Wir appellieren jetzt an die Bundesländer, die Vereinbarungen auch auf die Landesbeamten und Landesbeamtinnen sowie Pensionäre und Pensionärinnen zu übertragen – und zwar überall und umgehend! Hier gibt es regional immer noch Unterschiede. So können weitere Arbeitskampfmaßnahmen und Unruhe bei den Lehrkräften verhindert werden. Die Entgeltordnung für Lehrkräfte muss überdies ausgebaut werden, um die Professionalität unserer Lehrtätigkeit auch künftig zu sichern.“

Lin-Klitzing: „Vor dem Hintergrund des Lehrkräftemangels sind die nun erreichten Entgelte ein notwendiges Signal für die Rahmenbedingungen im Bildungsbereich, die zu verbessern sind. In den vergangenen Wochen haben die Mitglieder der Verbände und Gewerkschaften in unserem Dachverband dbb unsere Erwartungen auf zahlreichen Mahnwachen und Demonstrationen deutlich gemacht.“

Die für Lehrkräfte relevanten Inhalte der Einigung sind:

  • Ein steuer- und sozialabgabenfreier Inflationsausgleich in Höhe von 3.000 Euro (stufenweise Auszahlung ab Dezember 2023).
  • Ab dem 1. November 2024 Erhöhung der Tabellenentgelte um 200 Euro (Sockelbetrag) und ab dem 1. Februar 2025 um 5,5 Prozent (Anpassung des Erhöhungsbetrags auf 340 Euro, wo dieser Wert nicht erreicht wird).
  • Ausbildungs- und Praktikantenentgelte werden zu den gleichen Zeitpunkten um insgesamt 150 Euro erhöht.
  • Vertragslaufzeit: 25 Monate. News4teachers

„Einkommens-Steigerungen liegen zwischen 8 und 16 Prozent“: Gewerkschaften zeigen sich mit Einigung im Tarifstreit zufrieden

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Kaffeetasse
2 Monate zuvor

Sonst gibt es Unruhe? Was für ein Gelaber. Weil die Beamten dann sauer sind, dass sie nicht bekommen, was die Angestellten bekommen? Ha,ha…. die Angestellten bekommen seit Jahrzehnten nicht, was die Beamten bekommen. Sofort ändern! Sonst gibt es (noch mehr) Unruhe!

LehrerBW
2 Monate zuvor
Antwortet  Kaffeetasse

Was bekommen denn die Angestellten nicht was die Beamten bekommen?
Soweit ich weiß bekommen die Angestellten sogar mehr Gehalt

Keksmonster
2 Monate zuvor
Antwortet  LehrerBW

Brutto. Netto sind es (nach Abzug der PKV bei den Beamten) ca. 800-1200 im Monat weniger für die Angestellten. Aufs Jahr gerechnet rund 12.000€ Differenz. Auf 30 Jahre…ach, das schaffen Sie selbst. Und dann ist noch nichts zur unterschiedlichen Bezugsdauer des Gehalts im Krankheitsfall und zum Vergleich Rente vs. Pension gesagt.

Ramon
2 Monate zuvor
Antwortet  Keksmonster

Das ist eines der Kernprobleme, das sich auch bei etlichen Tarifrunden nicht nivellieren lässt. Die Ungleichbehandlung ist eine Sauerei.
Und solange Lehrer (egal ob BW oder woanders) brutto und netto bzw. Rente und Pension nicht voneinander unterscheiden können wird auch das Gejammer der Beamten (auf megahohem Niverau) nicht enden. Beamte werden sich immer benachteilt fühlen und in den persönlichen Streik (lange bzw. häufige Krankheit) gehen.
Möglicherweise ist das Beamtentum bei den Lehrern das Problem. In jedem Fall aber die Zweiklassengesellschaft. Aber leider wird diese von den Beamten als legitim angesehen.

Grillsportler
2 Monate zuvor
Antwortet  Ramon

Dass ich mir als Beamter eine anständige Bezahlung für meine Arbeit wünsche, die die momentan herrschende Inflation ausgleicht, heißt doch nicht, dass ich es gerecht finde, dass es Kollegen gibt, die den gleichen Job machen und dabei nicht verbeamtet sind und daher viel schlechter bezahlt werden. Das ist ehrlicherweise sogar eine Sauerei, die es z.B. bei der Polizei nicht gibt, hat aber nichts mit meinem Gehalt(swünschen) zu tun.

Wutbürger
2 Monate zuvor
Antwortet  Grillsportler

Bei der Polizei werden sie aber auch gar nicht erst eingestellt (auch nicht als Angestellter), wenn sie nicht polizeitauglich sind. Da gibt es auch nicht die Wahl, ob sie angestellt oder verbeamtet werden wollen. Da heißt es alles oder nichts.

Mal abgesehen davon gibt es aber bei der Polizei genauso Angestellte, nur eben nicht als Polizisten.

Blau
2 Monate zuvor
Antwortet  Ramon

Als ob die Lehrer nicht den Unterschied zwischen Brutto und Netto und Rente und Pension nicht kennen würden. So ein Quatsch. Sie wollen nur auch, dass ihr Gehalt an die Inflation angepasst wird. Das ist nicht gegen Angestellte gerichtet.

447
2 Monate zuvor
Antwortet  Ramon

Null Problemo – mit entsprechender Entschädigung für entgangene Vorteile möge man mich ent-verbeamten. Wie bei jedem anderen Vertrag auch!

Nur nicht wundern und rumheulen, wenn Leute die was können und bereit sind ranzuklotzen – aus dem Siff-System Schule dann ganz kurz danach verschwunden sind 🙂 … oder sich ihr „Bleiben“ entsprechend bezahlen lassen.

Viel Spaß damit, Lehrer und „Beamter“ kann ja jeder! 🙂

Fakten sind Hate
2 Monate zuvor
Antwortet  Ramon

Nö. Ich bin als Beamter Mitglied bei SchaLL. Dort werden im Gegensatz zu GEW und Verdi vernüftige Forderungen gestellt.

Nicht so ein Scheiß wie „A13 für alle außer einer Vielzahl von Dummen“

Realist
2 Monate zuvor
Antwortet  Keksmonster

Ach, was immer gerne vergessen wird: Angestellte bekommen noch einen Batzen Weihnachtsgeld, den viele Beamte entweder gar nicht oder in stark reduzierter Form erhalten. Außerdem gibt es da noch die Zusatzversorgung VBL, die noch einmal einen ordentlichen Schluck aus der Rentenpulle verteilt. Dazu bezahlte Überstunden (natürlich nur für die, die den Ar… in der Hose habem dass gegenüber ihrer SL auch durchzusetzen)

Grinch
2 Monate zuvor
Antwortet  Realist

VBL und ordentlicher Schuch aus der Pulle – anscheinend haben Sie noch nicht nachgerechnet, wie alt man werden muss um wenigstens die eingezahlten Beiträger unverzinst zurückzubekommen! VBL ist ein Minusgeschäft für die Angestellten!

teachinginberlin
2 Monate zuvor
Antwortet  Realist

Ich habe das für mich mal durchgerechnet, was Sie hier beschreiben, da ich als nicht verbeamtete Lehrkraft in Berlin jetzt die Chance bekam.

Annahme: verheiratet, keine Kinder, GKV (bei Beamten mit pauschaler Beihilfe), mit Nachteilsauslgeich Angestellter 300€ Gehaltsstufe E/A13, 7 Jahre Berufserfahrung, Vergleich der Jahresgehälter mit Hauptstadtzulage 150 Euro und Jahressonderzahlungen eingerechnet sowie die für alten Arbeitsverträge die Nebenabrede eine Sonderzahlung zur Differenz auf E13 Stufe 5.

Ich muss noch 30 Jahre bis Pension/ Rente arbeiten. Bei der Übernahme in das Beamtenverhältnis habe ich mich wortgenau an den Gesetzestext gehalten:

folgende Rechnungen ergeben sich folgende Nettobeträge:
03 Jahre lang: Angestellter 1700 Euro > Beamter
04 Jahre lang: Angestellter 241.94 > Beamter
01 Jahre lang: Angestellter -424 < Beamter
03 Jahre lang: Angestellter 652 > Beamter
04 Jahre lang: Angestellter -678 < Beamter
14 Jahre lang: Angestellter -1378 < Beamter

In der Summe 7870 Euro Vorteil Beamter Netto. Muss ich erhlich sagen: hat mich überrascht und wäre für mich ein Argument Angestellter zu bleiben.

Alter: Vbl werden in etwa 1000 Euro, Rente 2100. In der Summe 3100 Brutto. Beamter Pension A13 Stufe 8, 40 Jahre Dienstzeit anerkannt (NTA Gesetz Berlin, mit Teilzeit etc bei mir individuell betrachtet) = 3400 Euro

Alles in allem finanziell ok würde ich sagen und könnte ich mit Leben, auch wenn 300 Brutto schon ne Hausnummer (pro Monat versteht sich) sind.

ABER:

  1. Alle Neuangestellten erhalten erstmal Stufe 1, maximal Stufe 3 bei förderlichen Zeiten, d.h. hier findet von Anfang an eine Systematische schlechterstellung Netto statt (trotz „Weihnachtsgeld“), jetzt auch in Berlin mit der Rückkehr zur Verbeamtung.
  2. Nachteilsausgleich und Hauptstadtzulage hat nur Berlin zur Zeit. 15 Bundesländer haben schonmal grundsätzlich 450 Brutto weniger.
  3. Bei Arbeitsunfähgikeit habe ich zur Zeit 1100 EU, Mindestpension: 2100.
  4. Als Beamter mit Beihilfe ist tatsächlich die PKV nochmal ein Preisvorteil, was schon nach 3 Jahren zur Gehaltsgleicheit führen dürfte (über die bessere Versorgung gar nicht gesprochen).
  5. Sobald Kinder im Spiel sind hat der Beamte gewonnen.

Es Bedarf also einer deutlchen Besserstellung von Angestellten Lehrern.

Ich hoffe ich habe jetzt nichts übersehen.

Blau
2 Monate zuvor
Antwortet  teachinginberlin

Tatsächlich ist die PKV keine bessere Versorgung als die GKV. Eine PKV auf GKV Niveau wäre nicht bezahlbar

Teacher Andi
2 Monate zuvor
Antwortet  Blau

Keine bessere Versorgung? Da habe ich aber schon andere Erfahrungen gemacht und habe den direkten Vergleich als Angestellter mit der Versorgung von Beamten. Schon alleine ein Krankenhausaufenthalt öffnet einem die Augen.

Fakten sind Hate
2 Monate zuvor
Antwortet  Teacher Andi

Sie können auch als Angestellter privatversichert sein.

Teacher Andi
2 Monate zuvor
Antwortet  Fakten sind Hate

Da bekomme ich keine Beihilfe, das rechnet sich nun gar nicht, da man als Angestellter nicht das üppigste Gehalt hat.

vhh
2 Monate zuvor
Antwortet  Realist

Wirklich so dumm? Das ist mir beim Lesen schon peinlich!
Bezahlte Überstunden (NRW) ab 4 Zusatzstunden, sofern nicht Teilzeit, identisch zu Beamten.
Weihnachtsgeld wurde für Beamte mit 01.01.2017 in die monatlichen Zahlungen integriert und fiel nicht weg, kann man leicht per google finden.
Der Schluck aus der Rentenpulle ist in vielen Betrieben als betriebliche Altersvorsorge üblich, übrigens auch im ÖD nur gegen entsprechende Beiträge. Ist nötig, weil das übliche Rentenniveau minimal unter 71% (des letzten Gehalts) liegt. Angemessene Alimentation im Alter ist dem lieben AG nämlich ansonsten egal für Angestellte.
Krankheitsdauer? Zuschläge? Aufstiegsstellen (ja, theoretisch auch im E-Bereich zugänglich…)?
Die Forderung nach gleichem Lohn für gleiche Arbeit wurde vom dbb noch nie erhoben, warum nur? Weniger Arbeit wäre die Alternative, aber ob Abitur, Konferenzen, Fahrten, Fachschaftsarbeit – einen Unterschied zu den Beamten gibt es da nicht.

dickebank
2 Monate zuvor
Antwortet  vhh

MAV ab der dritten zusätzlich gegebenen Stunde in einem Monat. Das schließt die dritte Stunde ein. Es müssen also nur zwei Stunden Mehrarbeit je Moanat geleistet werden.

Das „ab der 3. Stunde“ bedeutet mathematisch „größer gleich 3 Stunden“.
Leute lasst euch nicht bescheissen!

Iris Naumann
2 Monate zuvor
Antwortet  Realist

Man sollte vielleicht etwas weniger pauschalieren. Angestellte bekommen keinen „Batzen“ Weihnachtsgeld, möglicherweise gibt es hier Unterschiede bezüglich des Bundeslandes, der Gehaltsstufe. Hier in MV sind alle Kollegen jenseits der 52 übrigens nicht verbeamtet. (Egal welche Ausbildung, man wollte das hier in MV damals so.) Natürlich sind das genau die Jahrgänge, die aktuell hier den Laden am Laufen halten. Es ist bitter, dass wir später eine magere Rente bekommen werden. Und wer als älterer Angestellter ernsthaft – also länger als sechs Wochen – krank ist der merkt ganz schnell die 2-Klassen-Gesellschaft in der Bezahlung. Vom geringeren Netto am Ende des Monats mal abgesehen, darüber redet gar keiner mehr.
Bezahlte Überstunden? Selbst Teilzeitkräfte sind VERPFLICHTET Überstunden zu leisten. Diese werden dann nach einem (!) Jahr ausgezahlt. Bei der höchsten Wochenstundenzahl in diesem Bundesland, einem akuten Lehrermangel und immer größer werdenden Klassen ist das doch ein echter Anreiz hier in MeckPomm als Lehrer zu arbeiten.

dickebank
2 Monate zuvor
Antwortet  Iris Naumann

In NRW sind es ab E13 nur 40% der Grundbezüge, die als Jahreseinmalzahlung geleistet werden. Darunter sind es 50%.
Wie es in den Entgeltgruppen E1 bis E8 aussieht, kann ich nicht sagen.

anka
2 Monate zuvor
Antwortet  Realist

Das Weihnachtsgeld der Beamten* wurde mitnichten gestrichen. Es wurde nur in die Bezüge integriert (d.h. auf die 12 Monate umgelegt).
Wer also nicht selbst einen Dauerauftrag auf ein extra Konto einrichtet, der bekäme auch kein Weihnachtsgeld im November.
Das ist etwas, das nicht der Dienstherr verantwortet, das muss der Beamte (m/w/d) gabz alleine organisieren.
Oder es lassen und die bitteren Konsequenzen in Kauf nehmen. Oh je- kein Weihnachtsgeld…

dickebank
2 Monate zuvor
Antwortet  anka

Richtig, die Einmalzahlung wurde zu je einem Dreizehntel auf die Monatsbezüge aufgeschlagen.

Die Jahressonderzahlung ist kein Weihnachtsgeld. Ersteres ist ein tarifvertraglicher Bestandteil, letzteres eine freiwillige Zahlung des AG, die auch einseitig gestrichen werden kann.

Keksmonster
2 Monate zuvor
Antwortet  Realist

Mein Weihnachtsgeld beträgt brutto ca. 40% eines Monatsgehaltes. Darauf zahle ich dann ca. 40% Lohnsteuer Sonderbezüge, so dass ein bisschen was über 1000€ netto übrig bleiben (volle Stelle). Die verpflichtende Zusatzrentenversicherung zahlt man als Angestellte fast überwiegend selbst – der AG – Anteil liegt im einstelligen Prozentbereich. Und was die VbL betrifft: da ist das liegenlassen des Geldes auf dem Konto sinnvoller. Bezahlte Überstunden? Genau wie bei den Beamten: ab der vierten Stunde im Monat, ansonsten nicht.
Wir können ja mal ein paar Monate die Bezüge tauschen, einfach zum Realitätscheck.

anka
2 Monate zuvor
Antwortet  Keksmonster

Zumindest für NRW stimmt folgendes gar nicht: „verpflichtende Zusatzrentenversicherung zahlt man als Angestellte fast überwiegend selbst – der AG – Anteil liegt im einstelligen Prozentbereich„.
Es ist genau andersherum:
AN:1,8%
AG: 5,49% des zusatzversorgungspflichtigen Einkommens.
https://www.finanzverwaltung.nrw.de/dienststellen/landesamt-fur-besoldung-und-versorgung-nrw/hinweise-zur-zusatzversorgung

dickebank
2 Monate zuvor
Antwortet  anka

Nur das der AG-Anteil durch einen Gehaltsverzicht vor Jahren erkauft worden ist.

anka
2 Monate zuvor
Antwortet  dickebank

Den AG Anteil gibt es schon immer.
nur: es wurden Veränderung zulasten der Angestellten vorgenommen:
der AG-Anteil wurde gesenkt und der AN-Anteil erhöht:
AN: von 1,4% (2014) schrittweise rauf auf die heutigen 1,81%
AG: von 6,45% (2015) schrittweise runter auf heutige 5,45%.

Teacher Andi
2 Monate zuvor
Antwortet  Realist

Typisch Beamter, sehen den Wald vor Bäumen nicht und sind auch noch neidisch. Es war auch ein Beamter, der mit Erfolg geklagt hat, so dass die Renten jetzt auch besteuert werden. Nur hatte der ganz übersehen, dass ja Pensionen mit 71% vom Gehalt der letzten 2 Jahre und Renten nur mit 49% über Rentenpunkte über die gesamte Arbeitszeit berechnet werden. Es geht einfach ungerecht zu. Aber wenn man damit argumentiert, kommt von den verbeamteten Kollegen nur: „das stimmt doch gar nciht“.

Sabine
21 Tage zuvor
Antwortet  Teacher Andi

Pensionen betragen maximal ( falls mind. 40 Dienstjahre in Vollzeit gearbeitet wurde) 71% des letzten Soldes. Das ist kein Durchschnittswert. Viele verbeamtete Lehrerkollegen gehen z. B.mit 50% bis 60% Ruhegegaltssatz in Pension.
Die 49% bei den Angestellten scheint mir hingegen ein Durchschnittswert zu sein.
Sollte dies so sein, ist ein Vergleich beider Prozentsätze unsinnig bzw.falsch!

Kohlrabi
2 Monate zuvor
Antwortet  Keksmonster

Genau. Dass das überhaupt noch jemand fragt?!? Kann man so uniformiert sein?

Pensionist
2 Monate zuvor
Antwortet  Kohlrabi

uniformiert?

unverzagte
2 Monate zuvor
Antwortet  Pensionist

un-informiert

anka
2 Monate zuvor
Antwortet  Kohlrabi

Aber er/sie/es scheint immerhin zu wissen, DASS es Angestellte gibt…

LehrerBW
2 Monate zuvor
Antwortet  Keksmonster

Dass der Beamte netto mehr verdient ist nicht des Beamten Schuld ‍♂️

Bla
2 Monate zuvor
Antwortet  LehrerBW

Troll?
Muss ja fast …
Was können die Angestellten denn dafür, dass sie weniger Netto bekommen?
Jetzt hat Keksmonster noch nichtmal den Familienzuschlag (Heirat/Kinder) genannt … Der kommt auch nochmal schön dazu als Unterschied.

Was können Angestellte dafür, dass Beamte nicht streiken dürfen? Haben dies doch gewählt? Usw.
Es ist einfach eine Ungerechtigkeit und Ungleichheit.

Gleicher Lohn für gleiche Arbeit. Dann mal schauen, wer sich verbeamten lässt. Das Gehalt ist halt nahezu der einzige Druckpunkt bei der Verbeamtung für viele. So kann der Staat/AG binden. Ist aus AG Sicht natürlich etwas tolles … Aus AN Sicht nicht.
Daher: Alle verbeamten, keinen verbeamten oder ein unterschiedliches Aufgabenprofil von Beamten und Angestellten (mehr Lohn – mehr im Aufgabenprofil). Wäre das nicht etwas „fairer“? Und logischer?

447
2 Monate zuvor
Antwortet  Bla

Meine Güte…NATÜRLICH lässt sich in der freien Marktwirtschaft einer freien Gesellschaft keiner verbeamten (=Gewichte anlegen), wenn es dafür nicht einen PREIS zur ENTSCHÄDIGUNG gibt…großes Pikachugesicht aktiviert…Grundgütigerhergottseibeiunsnocheins. 😀

Wutbürger
2 Monate zuvor
Antwortet  447

So sieht das nämlich aus. Nur wird der Preis der Entschädigung immer schlechter. Jedenfalls würde ich als Angestellter nicht als Lehrer arbeiten – das gleiche Gehalt bekommt man in der Wirtschaft oder Behörde (wenn man nicht gerade friesische Philologie studiert hast) genauso und sogar noch stressfreier.

447
2 Monate zuvor
Antwortet  Wutbürger

So ist es. Der deal muss passen, so oder so.

Bla
2 Monate zuvor
Antwortet  447

Und somit ist man grundlegend halt bei einem Problem der Ungleichheit und Ungerechtigkeit. Ganz einfache Sache. Daher sind vielleicht auch nicht alle kollegial sonderlich begeistert.

LehrerBW
2 Monate zuvor
Antwortet  Bla

Sie hätten ja Beamte werde können. Die Ungleichheit ist ja selbst gewählt. Und ein Beamter wird nicht für seine Arbeit bezahlt sondern für seinen Status und sein Verhältnis.

dickebank
2 Monate zuvor
Antwortet  LehrerBW

Als ob es eine Wahlmöglichkeit für Tarifbeschäftigte gäbe. Ob die Anstellung im Tarifbeschäftigtenverhältnis erfolgt legt doch nicht der bewerber fest. Jenseits der 38 ist die Verbeamtung in NRW ausgeschlossen.

LehrerBW
2 Monate zuvor
Antwortet  dickebank

Aber dann hat man halt zu lange gewartet.
Mit 45 wird man in Baden-Württemberg auch nicht mehr verbeamtet.

Teacher Andi
2 Monate zuvor
Antwortet  LehrerBW

Das merkt man bei einigen allerdings.

Teacher Andi
2 Monate zuvor
Antwortet  Teacher Andi

Ich meine die Bezahlung nach Status und nicht nach Arbeit.

Bla
2 Monate zuvor
Antwortet  LehrerBW

Stimmt. Was für einen Sozialstaat spricht. Wenn man einige Beamte nach Leistung zahlen würde, dann wären die an der Armutsgrenze. [Nehmt es etwas mit Humor]

Ich habe andere Arbeitsbedingungen und meine Gehaltsverhandlungen gehen weder nach einem Tarif noch nach sonst was Staatliches. Betrifft mich also nicht direkt. Aber ja, ich hätte Beamter werden können und habe mich (aktuell) deutlich dagegen entschieden. Mit allen Vor- und Nachteilen. Die Ungleichheit betrifft mich nur bedingt, da mein Aufgabenprofil sich nicht mit der eines Beamten deckt. Zum Glück.

Ändert aber doch nichts an meinen generellen Grundaussagen?
Gleiche Arbeit für gleiches Geld.
Da liegt doch der Knackpunkt. Wenn das Berufsprofil von Beamten deutlich mehr in der Praxis wäre … Okay. Aber bei gleicher Erwartungshaltung usw. ist das Argument „bin doch Beamter“ schon etwas peinlich. Darf aber jeder für sich selbst entscheiden.
Fair ist mehr im Leben nicht. Auch damit muss man leben.
Trotzdem ist Ihre obige Aussage „Dass der Beamte netto mehr verdient ist nicht des Beamten Schuld ‍♂️“ einfach quatsch, wenngleich logischerweise richtig. Da stehen ganz andere Interessensgruppen und „Vertreter“ dahinter.
Macht es aber in der Gesamtbetrachtung weder gerechter noch sinnvoller.
Wofür einige Beamte was können: Das wehemente Einsetzen gegen gleichen Lohn bei gleicher Tätigkeit. „Weil man eben Beamter ist“
Da braucht man sich auch nicht wundern, dass Beamte oft einen sehr schlechten Ruf haben.

Ich_bin_neu_hier
2 Monate zuvor
Antwortet  Bla

„Wenn man einige Beamte nach Leistung zahlen würde, dann wären die an der Armutsgrenze. [Nehmt es etwas mit Humor]“ – Das tue ich gerne: Offenbar habe ich dann ja bei der Berufswahl (und der Entscheidung für die Verbeamtung) alles richtig gemacht. [Nehmen Sie es bitte etwas mit Humor – und mit einem kräftigen Schuss Ironie].

dickebank
2 Monate zuvor
Antwortet  Bla

Einfach mal die Klage zum Streikrecht für Beamte vor dem EUGH abwarten …

Teacher Andi
2 Monate zuvor
Antwortet  dickebank

Ist gekippt, war zu erwarten. Da würde an den Schulen bald das Chaos ausbrechen, ähnlich wie bei der Bahn.

Pensionist
2 Monate zuvor
Antwortet  Keksmonster

Entschuldigen Sie die Frage:

Warum sind Sie kein Beamter geworden?

anka
2 Monate zuvor
Antwortet  Pensionist

Bei mir: weil die Altersgrenze in NRW immer erst nachträglich heraufgesetzt wurde, so dass ich immer wieder zu alt war.
Und der Knüller: als ich die Verbeamtung beantragt hatte, weil das Zustandekommen der Altersgrenze auf dem Verordnungswege nicht der Landesverfassung entsprach, folgende Antwort: Da hätten Sie direkt bei Einstellung klagen müssen, jetzt ist es dafür zu spät, die Einspruchsfrist (ca. 1 Jahr) ist abgelaufen.
Rat der Rechtsberatung von GEW und Philologen und einem unabhängigen Anwalt: nichts zu machen, diese Absage ist rechtsfest.
Danke für nichts.

Dejott
2 Monate zuvor
Antwortet  LehrerBW

Vielleicht sollten Sie sich doch mal informieren…

anka
2 Monate zuvor
Antwortet  LehrerBW

Ich dachte, in Sachsen sei das Tal der Ahnungslosen.
Scheint nach BaWü ausgewandert zu sein.

Fakten sind Hate
2 Monate zuvor
Antwortet  LehrerBW

Ich würde im Monat 1500Euro netto weniger bekommen als Angestellter. Knapp 1000Euro ist der Unterschied zwischen Gehalt und Besoldung. Die restlichen 500Euro sind die Euros, welche man zurücklegen müsste, um eine „Rente“ zu erhalten, die betragsmäßig so hoch ist wie die Pension.

Reisinger850
2 Monate zuvor
Antwortet  Kaffeetasse

Beamte müssten aufgrund der nicht amtsangemessen Alimentation noch viel mehr bekommen. Es ist durchaus möglich, dass Beamte dann nochmal deutlich mehr erhalten. Bei mir schätze ich geht es von 4.000 auf 5.000 netto dann.

Realist
2 Monate zuvor
Antwortet  Reisinger850

„amtsangemessen Alimentation“

Traumtänzer. Da wird seit mehr als 10 Jahren geklagt und herausgekommen ist bisher nur eine Erhöhung des Familienzuschlags für einige Beamte. Der Gesetzgeber hat bei der Interpretation der „amtsangemessen Alimentation“ einen weiten Spielraum. Entscheidend sind und bleiben die Tarifabschlüsse. Und die waren / sind / werden im öffentlichen Dienst aufgrund der vielen sonstigen Aufgaben, die der Staat sich mittlerweile aufgeladen hat schlecht bleiben. Bevor der Staat soziale Unruhen wegen Geldmangels riskiert, wird bei den Angestellen und Beamten im öffentlichen Dienst weiter gespart. Kann man in zig anderen Ländern mit ruinierten Staatsfinanzen beobachten. Die guten Zeiten für den öD in Deutschland sind vorbei (Euro / Migration / Klima / Krieg).

Gen Z: „Lehram (und öffentlicher Dienst allgemein)? Ich bin doch nicht blöd!“

Bla
2 Monate zuvor
Antwortet  Reisinger850

Soll es. Und bei Angestellten mit gleichen Aufgabenprofil eben Brutto so angleichen, dass es Netto etwa das Gleiche gibt.
Wo ist das Problem?

anka
2 Monate zuvor
Antwortet  Bla

wird halt teurer und betrifft nur eine kleine Minderheit (die Angestellten LuL).

Alex
2 Monate zuvor
Antwortet  Bla

Warum sollte es Netto das Gleiche geben? Von meinem Netto gehen noch etwa 300 € PKV/PV ab, die sind in Ihrem Netto schon eingepreist.

Bla
2 Monate zuvor
Antwortet  Alex

Stimmt. Das ist ein guter Punkt. Also müsste man noch die GKV auch für Beamte bezuschussen.
Dann würde halt der Zuschuss zur PKV entfallen? Oder eben beides wählbar als 50% Zuschuss vom AG.

anka
2 Monate zuvor
Antwortet  Reisinger850

Obwohl Angestellter, sehe ich das genauso (nähme der Dienstherr die „besondere Fürsorgepflicht“ hier ernst).

Blau
2 Monate zuvor
Antwortet  Reisinger850

Bitte nicht. Ich will unter der JAE bleiben, sonst hat man nur noch 4 Kindkranktage. Das ist echt beschissen bei Beamten.

Reisinger850
2 Monate zuvor
Antwortet  Blau

In NRW hat man gerade noch 15 pro Kind. Manche haben über 40 Kindkranktage

anka
2 Monate zuvor
Antwortet  Blau

HiHi 🙂
Da es ja auch gar keine Lohrfortzahlung im (eigenen) Krankheitsfall gibt, würde ich mir da auch Sorgen machen. HiHi 🙂

Depe
2 Monate zuvor

Man kann sicher nachvollziehen, dass der Abschluss, der für aktive Mitarbeiter erreicht wurde, auch aktiven Beamten zusteht. Aber warum werden auch Pensionäre mit einbezogen? Gerecht und Unruhe vermeidend wäre doch wohl, Pensionen wie gesetzliche Renten zu erhöhen und somit wenigstens da an die allgemeine Lohnentwicklung zu koppeln.

Kohlrabi
2 Monate zuvor
Antwortet  Depe

Das interessiert doch die Beamten nicht.

Bla
2 Monate zuvor
Antwortet  Depe

Kann man. Bei anderen Berufsprofil sogar noch viel mehr. Bei gleichen/sehr ähnlichen allerdings nicht wirklich. Oder wie begründet man dies wirklich sinnvoll?

anka
2 Monate zuvor
Antwortet  Depe

Als ob die Inflation vor den Pensionären Halt machen würde.

Marie
2 Monate zuvor
Antwortet  Depe

Da hätten die Pensionäre in den letzten Jahren echt profitiert, die Rentenerhöhungen lagen nämlich deutlich über den Abschlüssen im ÖD.

Alter Pauker
2 Monate zuvor
Antwortet  Depe

Sorry, die Renten sind in den letzten 2 Jahren jeweils um 5% gestiegen. Warum sollten die Pe Sinnen nicht ebenfalls steigen???

Teacher Andi
2 Monate zuvor
Antwortet  Alter Pauker

Weil die Pensionen von Haus aus schon viel höher sind und Beamte nie in die Rentenversicherung einzahlen. Das sind zwei völlig entkoppelte Systeme. Sie sind ja auch nicht betroffen, wenn die Rentenversicherungsbeiträge steigen! Reicht es denn nicht? Diejenigen, die eh schon viel haben, wollen immer mehr, unerträglich.

Marie
2 Monate zuvor
Antwortet  Teacher Andi

Von jeder Gehaltserhöhung wird ein kleiner Anteil einbehalten und wandert in die Pensionsrückstellungen. Dumm nur, wenn das Land sie in griechischen Anleihen versenkt oder einfach Geld aus der Rücklage für andere Bedarfe im Haushalt entnimmt.

Teacher Andi
2 Monate zuvor
Antwortet  Marie

Das gilt für die eingezahlten Rentenbeiträge um so mehr.Seit Bestehen der Rentenkasse in der der Form, wie wir sie jetzt als Umlagesystem haben, geht man von mehr als 900 Milliarden Entnahmen für versicherungsfremde Leistungen.

dickebank
2 Monate zuvor
Antwortet  Marie

Das hat aber nichts mit den Unterschieden bei pensionen und Renten zu tun.
Ein Teil der Angestelltenbezüge landet ja auch in der Zusatzversorgung bei der VBL. Und ehrlicherweise ist zu sagen, die Rendite auf die durch Gehaltsverzicht erzielten Beiträge ist grottenschlecht.
Die Pensionshöhe hingegen ist garantiert, da sie aus dem jeweils laufenden Haushalt bestritten wird.

Dejott
2 Monate zuvor

Inwiefern gibt es Unruhe und Arbeitskämpfe, wenn Tariferhöhungen nicht möglichst schnell auf Beamte übertragen werden?
Umgekehrt leben die angestellten Lehrer doch seit Jahr und Tag mit einer Lohnlücke zu den Beamten.
Vorschlag für den Philologenverband: Setzen Sie sich doch mal für gleiche Bezahlung bei gleicher Arbeit ein. Nur mal so ne Idee.

Hans Malz
2 Monate zuvor
Antwortet  Dejott

Der Philologenverband setzt sich für seine Mitglieder ein … wofür auch sonst.
Die GEW setzt sich für alles Mögliche ein und hier beschweren sich dann immer die gleichen Gestalten, dass das kaum einer mitträgt.

Fragezeichen
2 Monate zuvor
Antwortet  Hans Malz

Oh, das heißt, Sie waren gegen Gehaltserhöhungen? Weil Sie finden, Sie kriegen eh genug? Oh…..

447
2 Monate zuvor
Antwortet  Dejott

Ich frage mich ernsthaft, ob angestellte Lehrer sich vielleicht „damals“ oder auch heute minimal Gedanken gemacht haben?

Der Vorteil des Angestellten ist die FREIHEIT, um besseres zu pokern!
Der Beamte (wie ich z.B.) kann das nicht.
Jammer ich darüber? Nö, weil ich mir das vorher überlegt habe.

Bei den Einstellungsgesprächen damals habe ich immer sofort abgebrochen, wenn die Frechheit von wegen „kein A 13“ kam.

Angestellte haben die WAHL – passt nicht? Tschö, Arbeitgeber, f*** you! 🙂

Der Preis dafür ist der deutlich geringere Lohn.

Wer den Preis zahlt, die dafür erworbenen „Güter“ aber nicht in Anspruch nimmt … ja, was soll man dazu sagen??? 🙁

vhh
2 Monate zuvor
Antwortet  447

Wenn 80%, die verpflichtet sind, den Laden am Laufen zu halten und das auch tun, den restlichen 20% ein fröhliches ’selbst schuld, kämpft halt besser‘ zurufen und regelmäßig von diesem Kampf profitieren ist das schon ein ganz klein wenig zynisch, oder?

447
2 Monate zuvor
Antwortet  vhh

Es wäre zynisch, wenn man es böse meinen würde.

Meine ich aber nicht, sondern ich verstehe NICHT, wie wiederum andere grundlegende deals nicht begreifen!

Natürlich labert man offiziell was von leuchtenden Kinderaugen – trotzdem findet diese Diskusblase doch INNERHALB der grösseren Blase unseres Gesellschaftssystems statt – mit den erwähnten Koordinaten…ich kapiere es ernsthaft nicht, wie man da den Preis für Freiheit brzahlen kann (schlechter Angestellten-Lohn), ohne dann halt auch die Vorteile zu nutzen.

Pippilotta
2 Monate zuvor

Beamte müssen sofort mehr bekommen? Warum? Angestellte Lehrer sind von vornherein trotz gleicher Ausbildung und Tätigkeit eine Stufe niedriger eingestuft (zb E11 statt A12). Das macht schon mindestens 500 € netto weniger aus. Dazu die Sozialabgaben, die Beamte nicht haben. Dazu Rente erst mit 67 und nicht 65. Dazu Rente nur 47% und nicht Pension mit erheblich mehr vom letzten Netto. Wann endlich wird diese Ungerechtigkeit abgebaut?

Peace
2 Monate zuvor
Antwortet  Pippilotta

Wenden Sie sich vertrauensvoll an den Staat. Der macht die Gesetze und da Politiker auch Beamte sind, wird sich wohl wenig ändern. Diese Unterschiede gibt es in der freien Wirtschaft auch. Es gibt Angestellte und Arbeiter. Gleiche Ausbildungszeit, gleiche Prüfungsanforderung aber unterschiedliche Gehaltsgruppe. Da höre ich in der Firma wenig Gejammer.

anka
2 Monate zuvor
Antwortet  Peace

Angestellte und Arbeiter unterscheiden sich auch im Arbeitsprofil, wie Sie wissen sollten.
Arbeiter werden i.d.R. nicht pauschal bezahlt, ihre Entlohnung ist gekoppelt an z.B. Herstellung einer Zahl X von Werkstücken oder pro Stunde.
Angestellte hingegen werden pauschal für ihren Beruf bezahlt: ob die Akte abgearbeitet ist oder nicht, macht hier keinen Unterschied.
Und ernsthaft: sehen Sie solche Unterschiede zwischen beamteten Lehrern und den angestellten KuK?
Haben die Angestellten hier ein anderes Aufgabenspektrum?
Nicht wirklich oder?
Somit hinkt ihr lahmer Vergleich auf beiden Beinen.

Peace
2 Monate zuvor
Antwortet  anka

Arbeiter werden bei uns nicht nach Akkord bezahlt. Natürlich ist ihr Aufgabenfeld anders. Arbeiten Sie deshalb weniger oder schlechter? Mir nicht bekannt. Es geht ja wohl bei den Lohngruppen um andere Aspekte. Die wenigsten werden in großen Unternehmen noch nach Akkord bezahlt. Viele empfinden das auch als ungerecht. Letztendlich entscheiden die Länder, wer wie angestellt wird. Ich habe auch nicht gesagt, dass ich das als gerecht empfinde. Was wäre denn die Lösung? Alle Lehrer treten in den Streik? Wohl auch unwahrscheinlich. Also was?

anka
2 Monate zuvor
Antwortet  Peace

[…] „oder pro Stunde

447
2 Monate zuvor
Antwortet  Peace

Ergänzung um eine Facette:

Wenn der „Arbeiter“ den „großen“ Schweisserschein hat/ bereit ist zu kündigen/ Gas-Wasser-Sch****e kann/ mobil & umzugswillig ist … dann kann der AG gerne schonmal mit Scheine reinstopfen anfangen und die guten Dienstwagen freimachen…



die Frage ist, was man kann und wie man verhandelt.

Angestellte können das, heute Lehrer, mirgen im Fachverlag, übermorgen Baustelle, nächste Wochen Spanien…die OPTIONEN (nicht jedoch Garantien) sind da.

Der Beamte kriegt die Garantien, aber keine Optionen.

So einfach ist der deal.

Peace
2 Monate zuvor
Antwortet  447

Sie glauben ja wohl nicht, dass das so einfach ist. Ich kündige mal und dann ist alles wieder gut oder was? Da hängt ja oft noch ganz viel dran. Familie, Arbeit des Partners, längerer Arbeitsweg…. Und auch in der Industrie hat man bei vielen Sachen kein Mitspracherecht. Hängt auch viel vom Betriebsrat ab. Bei uns wurden Betriebe geschlossen, Mitarbeiter versetzt und in der Lohngruppe runtergestuft oder man muss gehen. Da ist nichts mit Optionen geschweige denn Garantien.

447
2 Monate zuvor
Antwortet  Peace

„Oder gehen“ – genau. GENAU DAS.

Ja, da hängt vieles dran, keine Frage. Logisch. Nur: Mann oder Maus? Meckern (und sich unterbuttern lassen) oder machen (und davon profitieren)?

Wenn ein AG auch nur riecht, dass man da als AN mit der klassisch-braven AN-Einstellung rangeht (mimimi, Frau und Kinder meckern wenn ich Rückgrad zeige) – na klar wird der sie gnadenlos unterbuttern für den nächsten Porsche. Und sich dann kalt lächelnd für ihre „langjährige Mitarbeit“ bedanken.

dickebank
2 Monate zuvor
Antwortet  Peace

Politiker sind keine Beamte. Den Unterschied zwische Exekutive und Legislative haben Sie verstanden?

Peace
2 Monate zuvor
Antwortet  dickebank

Sorry, richtig. Es gibt politische Beamte.

dickebank
2 Monate zuvor
Antwortet  Peace

Nein, auch das nicht.
Politische Beamte – auch Wahlbeamte genannt – sind B-besoldet. Sie unterliegen dem Beamtenrecht. Zu den Wahlbeamten gehören Bürgermeister, Beigeordnete, aber auch Staatssekretäre und Minister sowie der Bundeskanzler oder die Ministerpräsidenten der Länder.

Abgeordnete unterliegen dem jeweiligen Abgeordnetengesetz, das auch die Bezüge (Diäten und Aufwandsentschädigungen) regelt.

Merke:
Der Begriff „Politiker“ ist erst einmal eine Sammelbezeichnung für alle, die sich politisch betätigen. Dies kann auch ehrenamtlich sein, ohne dass ein Anspruch auf Vergütung besteht. Aufwandsentschädigungen sind keine Versorgungsbezüge.
Jeder Politiker, der als Volksvertreter gewählt worden ist, ist ein Abgeordneter, er erhält aber dennoch keine beamtenrechtlichen Bezüge (Besoldung).
Darüber hinaus gibt es gewählte Volksvertreter, die sowohl als Abgeordnete in einem Parlament ein Mandat inne haben als auch ein politisches Amt der Exekutive als besoldete (Wahl-)Beamte ausüben.
In NRW und auch im Bund muss ein Minister, der im Kabinett sitzt, nicht zwangsläufig gewähltes Mitglied des Parlamentes sein. Die Ernennung zum Minister erfolgt durch den Regierungschef des Landes bzw. bei Bundesministern durch den Bundespräsidenten auf Vorschlag des BK. Lediglich der MinPrä in NRW und der BK müssen auch gewählte Mitglieder des jeweiligen Parlamentes sein.
Es hat Gründe, warum der Präsident des Deutschen Bundestages und des Bundesrates protokollarisch über dem BK rangieren.

Alle Amtsbezeichnungen gelten natürlich auch in der weiblichen Form entsprechend der gesetzlichen Regelungen.

Blau
2 Monate zuvor
Antwortet  Pippilotta

Pension mit 65? Schön wär´s

Fragezeichen
2 Monate zuvor
Antwortet  Blau

In Berlin noch!

Teacher Andi
2 Monate zuvor
Antwortet  Blau

Geht schon, wenn man es geschickt anstellt. Als Angestellter dagegen muss ich mit Abschlägen auskommen.

Wutbürger
2 Monate zuvor
Antwortet  Pippilotta

Angestellte Lehrer sind von vornherein trotz gleicher Ausbildung und Tätigkeit eine Stufe niedriger eingestuft (zb E11 statt A12).“

Das ist ja oft eben nicht so. Nach meiner Erfahrung haben die meisten Angestellten (hier nehme ich die alten Ostkollegen einmal aus) eben oft nicht die gleiche Ausbildung bestanden z.B. kein Referendariat oder die Probezeit.

Teacher Andi
2 Monate zuvor
Antwortet  Wutbürger

Das ist ja wohl schlichtweg falsch. Verbreiten Sie nicht solche Unwahrheiten. Wir reden hier nicht von Quereinsteigern.

Wutbürger
2 Monate zuvor
Antwortet  Teacher Andi

Sie wollen also „meine Erfahrung“ besser kennen als ich? Steile These!

Aber bestimmt können Sie ja dann die offiziellen Zahlen, wie viele angestellte Lehrer kein 2. Staatsexamen haben oder nicht verbeamtet wurden, weil sie zu dick oder gesundheitliche Einschränkungen haben, hier verlinken. Danke schon im Voraus.

Teacher Andi
2 Monate zuvor
Antwortet  Wutbürger

Was ist denn das für eine komische Argumentation. Es geht hier nicht darum, dass man nicht verbeamtet wird, wenn man gewisse Voraussetzungen erfüllt, sondern um den Lehrerberuf, der mit zweierlei Maß vergütet wird. Lehrer werden kann nur, wer die Ausbildung hat, auch wenn man die jetzt aus Not verkürzen möchte. Alles andere sind Quereinsteiger, die natürlich nicht verbeamtet werden. Meine Kollegen, die aus der freien Wirtschaft ins Lehramt gewechselt sind. mussten eine pädagogische Ausbildung und Referendariat machen, hatten vorher aber einen vollwertigen anderen Beruf mit Studium, weshalb man die Ausbildung gekürzt hat. Ohne Fakultas geht keine Verbeamtung, aber ohne Studium und pädagogische Ausbildung können nur Quereinsteiger Lehrer werden, und die verdienen dann noch weniger wie die angestellten Lehrer mit Fakultas.
Wenn Sie behaupten, dass die meisten angestellten Lehrer nicht die Fakultas haben, dann stimmt das einfach nicht. Jetzt beim Lehrermangel vielleicht schon, da wird dann alles genommen.

Fakten sind Hate
2 Monate zuvor
Antwortet  Teacher Andi

Das ist nicht falsch. Es wurde lediglich das falsche Vokabular verwendet.

Für Sie speziell: Wenn ein Angestellter von E14 auf E15 befördert wird, kann es durchaus vorkommen, dass der Angestellter weniger Geld mit nach Hause bringt, als vor der Beförderung. Wie kann das passieren? Der Angestellte wird nach der Beförderung wieder auf die Erfahrungsstufe 1 zurückgestuft. Das kann dem Beamten nicht passieren.

Teacher Andi
2 Monate zuvor
Antwortet  Fakten sind Hate

Wo habe ich da etwas als falsch bezeichnet?

Fakten sind Hate
2 Monate zuvor
Antwortet  Teacher Andi

„Das ist ja wohl schlichtweg falsch.“

Ich habe Ihre Aussage so interpretiert, dass Sie den kompletten Kommetar von Wütbürger gemeint haben. Dessen Inhalt ist aber korrekt, nur mit falschem Vokabular formuliert.

Teacher Andi
2 Monate zuvor
Antwortet  Fakten sind Hate

Er sagte, „die meisten angetellten Lehrer haben nicht dieselbe Ausbildung, kein 2. Staatsexamen, keine Referndarzeit, keine Probezeit“, und dagegen habe ich argumentiert, weil es nicht stimmt. Welches Vokabular meinen Sie? Er hat sich doch deutlich ausgedrückt.

dickebank
2 Monate zuvor
Antwortet  Fakten sind Hate

Nein, bei einer Beförderung in eine höhere Entgeltgruppe verliert man – zumindest hier in NRW – nur eine Erfahrungsstufe.

Fakten sind Hate
2 Monate zuvor
Antwortet  dickebank

Ok, danke für die Korrektur In dem mir bekannten Fall, hätte die Person aber tatsächlich einen Nettogehaltsverlust in den ersten Jahren erhalten.

Fakten sind Hate
2 Monate zuvor
Antwortet  Wutbürger

Davon habe ich noch nie was gehört. In NRW werden die Stellen/Vertretungsstellen mit E13/A13 bzw. E12/A12 (etc.) ausgeschrieben. Diese Dinger heißen Besoldungsgruppen bzw. im TV-L wohl anders.

Die Besoldungsstufen (Erfahrungsstufen) sind die Eingruppierung nach Erfahrung bzw. früher nach dem eigenen Alter. Hierbei wird tatsächlich unterschiedlich eingestuft.

dickebank
2 Monate zuvor
Antwortet  Wutbürger

Die Eingruppierung in E11 für Nichterfüller hängt nicht davon ab, ob der seiteneinsteiger ein abgeschlossenes zweites (Lehramts-)Staatsexamen hat oder nicht. Der Nichterfüller-Status wird damit begründet, dass ein anderes Hochschulstudium als ein Lehramtsstudium abgeschlossen worden ist.
Also jede(r), der einen Abschluss absolviert hat, der nicht durch das staatliche Prüfungsamt I für Lehrämter sondern durch ein Prüfungsamt einer Hochschule oder Universität ausgestellt worden ist, ist zwangsläufig ein Nichterfüller.

Besonderheit:
Nichterfüller mit einer Lehrberechtigung für die SekI+II werden in E13 eingruppiert.
Nichterfüller mit einer Lehrbefähigung für GHR werden in E11 eingruppiert. Bei einer Beförderung ist aber der „Sprung“ von E11 nach E13 statthaft, wenn die Beförderungsstelle zu A13/E13 ausgeschrieben worden ist.

Fragezeichen
2 Monate zuvor
Antwortet  Pippilotta

Aber nur noch in Berlin gehen die Beamten mit 65 in Pension. Soll aber geändert werden. Naja, soll…..

dickebank
2 Monate zuvor
Antwortet  Pippilotta

Aber nicht in den Sphären für die sich der DPhV zuständig erachtet.
Nichterfüller werden lediglich in der Laufbahngruppe II, erstes Einstiegsamt in E11 staat in E12 eingruppiert. Nichterfüller in der laufbahngruppe II, zweites Einstiegsamt ergalten im Einstiegsamt E13.
D.h. Seiteneinsteiger mit Lehramt für GS, RS, HS und SekI anderer Schulformen erhalten bei Einstellung E11 und an GY sowie BK E13. Warum wundern sich so viele, dass der Lehrkräftemangel an GY geringer ist als an anderen Schulformen?

Andreas
2 Monate zuvor

Es braucht eine Reform der althergebrachten Beamtenprivilegien und zwar durch Änderung des Grundgesetzes. Ich habe mein Vertrauen in meine Beamtenkollegen verloren und hier im Forum geht es auch sehr unsachlich zu. So wie jetzt, kann es nicht weitergehen. Ich glaube, da stimmen mir sehr viele zu. Das Problem ist meines Erachtens die Reformunwillligkeit. Das wird ein fiskalisches Destaster. Ich habe damit abgeschlossen, dass man als Angestellter nicht ernst genommen wird. Es ist so traurig. Ich erbitte mir bei den Antworten den Verzicht auf „Hinweise“ wie Neid, Missgunst oder sonstige trotzige Bewertungen.

Fragezeichen
2 Monate zuvor
Antwortet  Andreas

Die Beamten könnten viel erreichen, wenn sie sich organisieren und sich mobilisieren ließen. In Berlin wird es weiterhin gut 8000 angestellte Lehrer geben. An den Streiks nahmen nur etwas 2000 Teil.

Sie hatten doch auch keine Lust, nicht wahr?!

Fragezeichen
2 Monate zuvor
Antwortet  Andreas

Die Angestellten meine ich!

Marie
2 Monate zuvor
Antwortet  Andreas

Ihre Beiträge („trotzige Bewertungen“) sind natürlich im Gegensatz zu allen anderen extrem sachlich…

Fakten sind Hate
2 Monate zuvor
Antwortet  Andreas

Ich bin als Beamter bei SchaLL Mitglied und hoffe das meine 70Euro im Jahr Veränderungen bewirken.

Manfred
2 Monate zuvor

Habe Sorge, dass die Mathelehrer abhauen und Jobs mit 1000 Eur mehr sowie 4-Tage Woche und 30% Homeoffice suchen.

Wenn schon alles in Präsenz, dann auch mit guter Bezahlung und nicht noch Abstrafung.
Hatte die Gewerkschaft nicht auch die 4-Tage Woche auf den Tisch gelegt kurz vorher?

3000 Infaltionsprämie sollte sofort zum 1. Jan ausgezahlt werden. Wir sind sowieso schon spät dran!

Tina
2 Monate zuvor
Antwortet  Manfred

wo jetzt noch das Benzin viel teuer wird und damit die Kosten für den Schulweg 🙁
Das geht bei 5 Tagen ins Gewicht 🙁

vhh
2 Monate zuvor
Antwortet  Manfred

So schnell wie möglich heißt – wenn es so schnell wie bei den Überstunden klappt – etwa drei Monate. „So schnell wie möglich mit Verzinsung zu 6% ab sofort“ hätte eine ganz andere Wirkung.
Sockelbetrag 250,- ab sofort würde mir allerdings besser gefallen als dieses Almosen nach Gutsherrenart.

Kohlrabi
2 Monate zuvor
Antwortet  Manfred

Was heißt Gewerkschaft? Es gibt verschiedene für verschiedene Branchen. Keine Bildungsgewerkschaften hatte eine 4-Tage-Woche vorgeschlagen, geschweige denn gefordert.

Leider war die Streikbereitschaft so gering, dass wir froh sein müssen über das, was wir bekommen haben.

Martina Ste. Oldenburg
2 Monate zuvor
Antwortet  Kohlrabi

unmöglich 5 Tage und dann noch Benzingeld, wenn andere 5 Tage im Homeoffice sind. geht so nicht

Karl Heinz
2 Monate zuvor
Antwortet  Kohlrabi

Vielleicht braucht es zunächst einmal wieder führende Gewerkschafter mit Mut.
So wie ihn hier:
phoenix persönlich: GDL-Vorsitzender Claus Weselsky | ARD Mediathek

Fragezeichen
2 Monate zuvor

Unruhe? Wie denn? Wollen die Beamten die Postfächer ihrer Dienstherren zuspamen?

Se Länd
2 Monate zuvor

Diese Diskussion hier im Forum bringt doch absolut nichts. Es sind halt zwei getrennte Systeme und ich habe persönlich meinen Frieden damit geschlossen. Wenn die verbeamteten KollegInnen jetzt 100%, 10% oder 0% mehr bekommen oder nicht, ist mir persönlich vollkommen egal. Es hat auf mich persönlich keinen Einfluss und sich mit anderen Menschen ständig zu vergleichen bringt auch nichts, insbesondere wenn man daran nichts ändern kann oder will. Versteht mich nicht falsch, ich gönne jedem Alles. Von mir aus auch ein Einhorn, aber es kratzt mich auch nicht wenn die PKV um Betrag x steigt, wieso auch. Von daher sind doch diese endlosen und sinnlosen Vergleiche dieser beiden Systeme absolut unnötig. Wir Angestellten haben doch unseren Tarifabschluss und was die Beamten mit ihrem Dienstherrn ausklügeln ist eine ganz andere Sache.
Nochmals, falls jetzt hier böse Kommentare kommen. Ich habe nichts gegen das Beamtentum, ich gönne allen jede Erhöhung und jedes Privileg.

Teacher Andi
2 Monate zuvor
Antwortet  Se Länd

Es kann aber nicht sein, dass eine gleichwertige Ausbildung und derselbe Beruf so unterschiedlich bezahlt werden, zumal hier nicht die Leistung und das Engagement zugrunde liegt, sondern nur der Dienstgrad.

Karl Heinz
2 Monate zuvor
Antwortet  Teacher Andi

dazu hatte die Heute-Show schon vor 6 Jahren was
Lehrer: Beamte vs. Angestellte – das sind die Unterschiede

Kohlrabi
2 Monate zuvor
Antwortet  Se Länd

Das stimmt. Nur hat man hier lauter Meckerer über den Abschluss, der auf die Beamten übertragen wird, von wahrscheinlich hauptsächlich Beamten, die nichts dafür tun, dass es einen besseren Abschluss gibt, außer zu meckern.

Clara
2 Monate zuvor

Die in Aussicht gestellte „Unruhe“ wirkt schon sehr niedlich. Will heißen: bisschen Protest hinter vorgehaltener Hand, aber immer so, dass beamtenrechtlich nichts passieren kann.

LehrerBW
2 Monate zuvor

Bisher haben ja fast alle Bundesländer zugesichert, dass es übertragen wird.
Ich denke, dass die IAP aber noch nicht mit dem Januargehalt Ende Dezember kommt, sondern erst mit den Bezügen für Februar im Januar und dafür dann halt zusätzlich mit den Monaten Januar und Februar.
Ist doch fein….gibts zum Februar gleich mal 2000 netto.
Unabhängig davon, dass der gesamte Tarifabschluss zu spät kommt mit einer viel zu langen Laufzeit.

dickebank
2 Monate zuvor
Antwortet  LehrerBW

Reißen Sie am Anfang eines Monats alle Kalenderblätter auf einmal ab, dann kommt der Termin für die nächste Zahlung der Bezüge schneller!

Teacher Andi
2 Monate zuvor
Antwortet  LehrerBW

Und legen Sie das Geld gleich in Aktien an, denn aktuell brauchen sie es sicherlich nicht …….