Bildungsforscher Maaz: Obergrenzen für Migrantenkinder “weder umsetzbar noch sinnvoll”

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FRANKFURT AM MAIN. Die Diskussion über Obergrenzen für Kinder mit Migrationshintergrund an Schulen hat in den vergangenen Tagen hohe Wellen geschlagen – auch unter Bildungsexpertinnen und -experten. Der renommierte Bildungsforscher Prof. Kai Maaz, Geschäftsführender Direktor des DIPF | Leibniz-Institut für Bildungsforschung und Bildungsinformation, hat sich nun mit einem pointierten Beitrag auf LinkedIn klar gegen entsprechende Vorschläge ausgesprochen.

“Schulen in herausfordernden Lagen gezielt unterstützen”: Prof. Kai Maaz, Geschäftsführender Direktor des DIPF. Foto: fotorismus für DIPF

Ausgangspunkt der Debatte war ein Interview der Bundesbildungsministerin Karin Prien (CDU) in der Sendung „Politikergrillen mit Jan Philipp Burgard“ auf Welt TV, in dem sie sich offen für eine solche Maßnahme zeigte. Wörtlich sagte Prien: „Das ist ein denkbares Modell.“ Zwar schränkte sie ein, dass sie als Bundesministerin für Bildung – bei Länderzuständigkeit – nur Empfehlungen aussprechen könne. Entscheidend sei aus ihrer Sicht ohnehin, dass Kinder „wenn sie in die Schule kämen, Deutsch könnten“. (News4teachers berichtete.)

Diese Aussage sei zwar geeignet, um eine Debatte anzustoßen, doch gehe sie am Kern der bildungspolitischen Herausforderungen vorbei, kritisiert Kai Maaz: „Obergrenzen für Kinder mit Migrationshintergrund sind weder praktisch umsetzbar noch pädagogisch sinnvoll. Sie verkennen die Realität an Schulen und adressieren nicht die eigentlichen strukturellen Herausforderungen und verengen die Diskussion auf ein Merkmal, das in der Praxis hochgradig heterogen ausgeprägt ist.“

„Niemand fordert Obergrenzen für Kinder aus privilegierten Haushalten“

Statt symbolischer Begrenzungen fordert der Bildungsforscher eine systematische Stärkung von Bildungsprozessen. Es gehe um echte Unterstützung statt um neue Hürden – insbesondere für Schulen in herausfordernden Lagen. In seinem Beitrag auf LinkedIn benennt Maaz sieben zentrale Handlungsfelder:

  • Frühe Sprachstandserhebungen und verbindliche, qualitativ hochwertige Förderangebote bereits vor Schuleintritt,

  • Begleitstrukturen für Kinder und Familien, die sprachliche, sozio-emotionale und kulturelle Aspekte integrieren

  • Aufwertung frühkindlicher Bildung als Bildungs-, nicht als Betreuungsauftrag

  • Harmonisierung von Bildungsübergängen, wie z. B. im rheinland-pfälzischen Modell im Rahmen des Startchancen-Programms, bei dem Kitas systematisch mit einbezogen werden

  • Modernisierung von Lern- und Prüfungskulturen, die kreatives, kollaboratives und reflektiertes Lernen ermöglichen

  • Wissenschaftlich basierte Fortbildungsprogramme zur Qualifizierung des pädagogischen Personals

  • Dauerhaft institutionalisierte Brückenstrukturen, die Wissenschaft, Politik, Verwaltung und Praxis verbinden.

Diese Maßnahmen seien aus Sicht von Maaz zentrale Elemente eines ganzheitlichen Ansatzes zur Förderung von Bildungsgerechtigkeit. „Wer Bildungsgerechtigkeit ernst meint, muss Schulen in herausfordernden Lagen gezielt unterstützen – durch Ressourcen, qualifiziertes Personal, Fortbildung und Prozessbegleitung. Nicht durch symbolische Begrenzungen“, schreibt er.

Maaz verweist auch auf eine implizite Schlagseite der aktuellen Diskussion: „Niemand fordert Obergrenzen für Kinder aus privilegierten Haushalten. Warum also umgekehrt?“ Einmal mehr, so lässt sich sein Appell zusammenfassen, bedarf es in der Bildungspolitik keiner verkürzten „Grenzdiskurse“, sondern kontextspezifischer, evidenzbasierter Lösungen. Bildung brauche Offenheit, aber eben auch Sachlichkeit. Maaz: „Die Realität in unseren Bildungseinrichtungen verlangt keine Grenzdiskurse, sondern kontextsensible, evidenzbasierte Lösungen.“ News4teachers

Migrantenquoten an Schulen deckeln? Prien rudert nach Kritik (VBE: “Nicht alles, was denkbar erscheint, ist eine Lösung”) zurück

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Jonas
5 Monate zuvor

Mich würde mal interessieren ob der Herr Kinder hat und wo diese zur Schule gehen. Häufig erlebe ich hier viel Heuchelei. Vielfalt ja, aber bitte nicht für meine Kinder. Bekannte aus dem Verein sind auch beide grün wählende Akademiker mit schicker Altbauwohnung mitten in der teuren Innenstadt. Jetzt wo der Sohnemann eingeschult werden soll und erkannt wurde, dass die nächstgelegene Schule wohl einen hohen Migrantenanteil hat, werden plötzlich Optionen geprüft. Sogar ein Umzug steht im Raum. Natürlich nur aus anderen Gründen versteht sich….

Walter Hasenbrot
5 Monate zuvor
Antwortet  Jonas

Ich verstehe, dass Sie hier nicht seriös argumentieren, sondern mit Unterstellungen um sich werfen.

Unfassbar
5 Monate zuvor
Antwortet  Walter Hasenbrot

Na ja, Habeck schickt seine Kinder auf eine dänische Privatschule.

AvL
5 Monate zuvor
Antwortet  Unfassbar

…, weil er, Habeck, einen deutsch-dänischen Hintergrund hat und die Kinder Zweisprachig aufwachsen.

Rainer Zufall
5 Monate zuvor
Antwortet  Unfassbar

Privatschulen abschaffen! Bin ganz bei Ihnen 😛

dickebank
5 Monate zuvor
Antwortet  Rainer Zufall

Wird mit den dänischen in SH nicht klappen.

Bla
5 Monate zuvor
Antwortet  Rainer Zufall

Und dann?

Wie gesagt … Kann man ja (gerne) machen.
Aber wie geht’s dann weiter?

Mal ganz von den rechtlichen, gesetzlichen “Hürden” und “Rechte” abgesehen. Sagen wir … Das wäre einfach so einfach machbar.

Wohin mit den SuS? Wer unterrichtet diese?

Würde mich einfach mal interessieren, wie Sie das so denken.
Vielleicht ist Ihr Ziel auch ein kompletter Systemzusammenbruch im Bereich Schule/Bildung. Dann okay. Verstehe ich.
Ansonsten … Schwierig.

Wir können auch gerne die Vor- und Nachteile an/mit/durch Privatschulen und Regelschulen sprechen. Klar. Die gibt es.

Also, wollen Sie das etwas ausführen bitte?

dickebank
5 Monate zuvor
Antwortet  Unfassbar

Sie kennen die Besonderheit der dänischen Minderheit in SH? Der SSW ist Ihnen ein Begriff? Sie wissen vermutlich auch, dass der SSW einen Sitz im BT hat?

Adele Horn
5 Monate zuvor
Antwortet  Unfassbar

Habecks Kinder sind längst erwachsen.

AvL
5 Monate zuvor
Antwortet  Walter Hasenbrot

Derartige pauschalisierende Kommentare, hier der on top von einem Jonas, bedienen sich verallgemeinernder Klischee-Bilder gegen vermeintliche Besserverdienende.

Teacher Andi
5 Monate zuvor
Antwortet  Jonas

Offenbar lösen Sie hier bellende Hunde aus, die sie getroffen haben. Als pauschalisierend sehe ich nämlich Ihren Beitrag nicht, man kann durchaus solche Beispiele beobachten. Sie sprachen ja auch von “häufig”, und nicht von “generell”, das wird hier oft überlesen und die Erfahrungen als anekdotische Eindrücke abgetan.
Aber ich sehe das ähnlich, zumal die Besserverdienenden ihren Nachwuchs immer öfter in Privatschulen unterbringen oder immense Summen an Nachhilfe bezahlen, nur damit die Gymnasialbefähigung erreicht wird.
Oft hört man auch, wie man sich umweltbewusst benehmen sollte und wird schon mal gemaßregelt, wenn man eine verschmutzte Dose in den Restmüll wirft. Aber gerade diese Leute können es sich natürlich leisten, energieverschwendende Saunen und Pools zuhause zu haben, alle Geräte, die man auch mit Muskelkraft betätigen kann, werden mit Akku genutzt (Staubsauger, Mähroboter, E-Roller, E-Bikes), ständiger Apple earpod im Ohr, der Strom des teuren E-Autos kommt natürlcih ausschließlich aus der Steckdose, Fernflüge und Luxusreisen mit Event statt prägenden Wanderurlauben, luxuriöse Wohnmobile boomen, ein Smarthome mit allen Schikanen …… Alles sehr klimafreundlich …..
aber man rechtfertigt sich damit, dass man lokales Gemüse kauft und natürlich die CO2 Abgabe und deren Erhöhung befürwortet.
Stimmt schon, vieles ist Heuchelei.

AvL
5 Monate zuvor
Antwortet  Teacher Andi

Ich fühle mich durch derartige Kommentare nicht getroffen und schon einmal gar nicht angesprochen, nehme ich aber dennoch wahr, wenn diffamierende und stark verallgemeinerde und zu kurz gefasste Kommentare ohne einen Quellenbeleg hier anonym abgesetzt werden. Die Redaktion zeigt einmal wieder ihr tolerantes Gesicht, indem derartige klischegetränkte Bemerkungen ohne einen entsprechenden Gegenkommentar hier abgesetzt werden.

AvL
5 Monate zuvor
Antwortet  Teacher Andi

Wir sind trotzdem nicht betroffen, wir fördern unsere Kinder selber und keines besucht oder besuchte eine private Schule.

AvL
5 Monate zuvor
Antwortet  Teacher Andi

Danke für die drei Links, sind die doch sehr aufschlussreich über das Denken und Handeln derer, die sich aus der Solidargemeinschaft zurückgezogen haben. Deshalb ist es um so wichtiger mit einem anderen Beispiel voranzugehen.

Teacher Andi
5 Monate zuvor
Antwortet  AvL

Nur wird das nichts nützen, da die Wohlhabenden sich einen Dreck darum scheren, “Egoismus ist geil”, und diese Abgehobenheit sieht man leider auch bei unseren Politikern. Wein und Wasser, wie gehabt.

unverzagte
5 Monate zuvor
Antwortet  Teacher Andi

Wer aufgibt, hat schon verloren. Ich bin da ganz bei AvL: So handeln und denken, wie es einem richtig erscheint. Was könnte nützlicher sein, als bei der eigenen Nase anzufangen ?
Überlassen sie das Missionieren doch einfach den anderen.

Teacher Andi
5 Monate zuvor
Antwortet  unverzagte

Darum geht es eigentlich nicht.

unverzagte
5 Monate zuvor
Antwortet  Teacher Andi

Falls es Ihnen somit um Ihren Pessimismus gehen sollte “wird nichts nützen” – klagendes Ausharren bringt es eher weniger.

Bla
5 Monate zuvor
Antwortet  Teacher Andi

“Oft hört man auch, wie man sich umweltbewusst benehmen sollte und wird schon mal gemaßregelt, wenn man eine verschmutzte Dose in den Restmüll wirft. Aber …”

Aber … Sie (!) sollen sich umweltbewusst benehmen. In einer Fordergesellschaft ist Fordern eben nicht Fördern.
Sie sollen/müssen das machen … Gilt halt oft für einen selbst dann nicht. Machen Sie das doch bitte.
Und das bisschen Luxus, was man sich sonst gönnt … Man muss halt (hin)schauen, auf was man achtet und schaut…
Mit “Vegan”, “Fahrrad fahren” und “pingeligste Mülltrennung” stehen Sie eben (moralisch) oft höher als bei anderen “CO2 Fressern”. Dann dürfen Sie auch mal in den Urlaub fliegen. Auch über das Wochenende. Und auch gerne mal Kreuzfahrt … Ist ja schon toll. Aber wehe Sie kopieren ein Blatt unnötig. Dann kommt die Fingerpolizei mit der Moralkeule.

Rainer Zufall
5 Monate zuvor

“Entscheidend sei aus ihrer Sicht ohnehin, dass Kinder „wenn sie in die Schule kämen, Deutsch könnten””

Dann geb den Kommunen Geld, dass Kitas nicht nur Verwahren, sondern Bilden können

Jonas
5 Monate zuvor
Antwortet  Rainer Zufall

Deutsch zu lernen war früher mal eine Selbstverständlichkeit, die in den Aufgabenbereich der Eltern fiel. Vor der Einschulung waren Eltern dafür zuständig, dass Kinder die Sprache konnten, auf Toilette gehen konnten, Schere und Klebe zu nutzen wussten und ihre Schuhe binden konnten.

Es kann nicht sein, dass wir immer mehr Selbstverständlichkeiten an einen ohnehin schon überforderten Staat abladen. Soll der Staat noch mehr Geld und Personal aufwenden, um den Kindern irgendwann noch beizubringen, wie man richtig auf dem Pott sitzt?
Vielleicht sollte man mal wieder anfangen mehr Verantwortung auf das Elternhaus abzuladen. Oder vielleicht sich mal fragen, welche Ursachen dazu geführt haben, dass eben diese gesellschaftliche Absprache nicht mehr funktioniert

Jonas
5 Monate zuvor
Antwortet  Redaktion

Einwanderungsland kann man aber auch in verschiedenen Graden sein. Und wenn das Sprachbad nicht mehr funktioniert oder es möglich wird, dass Kinder in Bezirken überhaupt keinen Kontakt mehr zu Sprachvorbildern bekommen, dann muss man eventuell die Politik hinterfragen

Ureinwohner Nordost
5 Monate zuvor
Antwortet  Redaktion

Ach, Fachkräftebedarf?
ThyssenKrupp entlässt, Bayer entlässt, xxx entlässt, yyy entlässt.
Demnächst wird sich der FKM erledigt haben.
Die Arbeitslosigkeit steigt schon wieder auf 3 Mio.
Es ist reichlich Fachpersonal vorhanden, mehr braucht es doch gar nicht mehr.

Ureinwohner Nordost
5 Monate zuvor
Antwortet  Redaktion

Was wollen Sie denn mit den noch mehr Fachkräften anstellen, wenn doch schon wieder fast 3 Mio. arbeitslos sind?
Noch mehr arbeitslose Fachkräfte?
Dadurch mehr Konkurrenz auf dem Arbeitsmarkt? Dadurch Lohnsenkung? (Sie kennen doch den kapitalistischen Lohnmechanismus.)

Ihren Rentenquatsch können Sie sich übrigens sparen. Sollte das eintreten, ist ganz schnell Ende, dann hat die Mehrheit nichts mehr zu verlieren und die etablieren Parteien nichts mehr zu melden. Das wissen Sie doch, oder?

Ureinwohner Nordost
5 Monate zuvor
Antwortet  Redaktion

Sehen Sie, bis Mitte 2030er Jahre 20,4 Mio. Rentenbezieher. Und denen wollen Sie ja “die Rente streichen”.
Oder stand das nicht in Ihrem Schreiben von vor 11 Stunden?

Bla
5 Monate zuvor
Antwortet  Redaktion

Rentensystem mal anpassen…
Wir sind hier in einer Spirale ansonsten. Das ist doch ersichtlich und logisch? Wie lange will man denn diese Spirale dann aufrecht erhalten?

Dazu kommt eben der Wandel durch “neue” Techniken. Dies kann man nur bedingt ersehen.
Dazu machen doch die TOP Unternehmen perverseste Gewinne … Auch das kann man doch gerne mal bisschen entzerren.
Reiche werden immer reicher.
Arme bleiben arm.
Das ergibt sich v. A. schon alleine durch “Geburtenlotto”.
Manche Menschen werden in das System reingeboren und müssten gar nicht arbeiten. Passives Einkommen deutlich höher als Durchschnittsgehalt.
Diesen Luxus leistet man sich schließlich doch auch.
Schlagwort … Reichensteuer.

Es gibt halt eben einige Wege, wie man etwas “erreicht” oder auch nicht.

Rainer Zufall
5 Monate zuvor

Bis 2050 wird der Staat die Hälfte seines Etats für die Rentenkasse ausgeben – es WIRD etwas passieren.

Es gibt sogar ein paar brutale, knallharte Voschläge, die auf… Solidarität (!) setzen – der Horror!

https://www.spiegel.de/wirtschaft/soziales/altersarmut-wie-ein-boomer-soli-das-rentenproblem-lindern-koennte-a-d54b1efb-16a9-47ed-a32d-ad5d4f53c523

(Falls jemand antwortet: Ihre Enkel zahlen mehr und bekommen weniger)

Bla
5 Monate zuvor
Antwortet  Redaktion

Oder vielleicht mal das Rentensystem anpassen … Wie wäre es damit?

Und alles andere ist sehr spekulativ … KI, Technologien, Effizienz, Bedarfsorte und Bedarfsgebiete usw. usf.
Das ist nicht “nur eine Zahl”.
Man könnte natürlich alles Stellen mit den Personen besetzen momentan. Nur die jeweiligen Qualifikationen fehlen eben oft. Dazu weitere Faktoren.
Also auch hier … “Einfach so rein” funktionierte nie und funktioniert nicht.
Rein Wirtschaftlich (und Gesellschaftlich/Produktion/Arbeit) gesehen.
Humanistisch und Sozialgesellschaftlich gesehen kann man natürlich anders argumentieren. Absolut.

Zur Wahrheit gehört halt das auch? Zumindest etwas … Oder?

Bla
5 Monate zuvor
Antwortet  Redaktion

“Kann nur bedeuten: Kürzen. Aber dafür können wir Deutschen uns dann gegenseitig anmumpfen und werden dabei nicht von bösen Ausländern gestört (Spaß). ”

Das meine ich doch gar nicht. Momentan zahlen die Einzahler eben die Rentner.
Warum sollten die Einzahler nicht sich selbst “vorauszahlen”?
Das ist doch schonmal eine systemische Sache und diese kann man auch nur systemisch angehen bei Bedarf.
Ansonsten entsteht eben die Spirale irgendwann (die wir momentan haben). Und dort kommt man dann normalerweise bei gleichbleibenden Bedingungen nicht raus. Also hat man genau das Problem, welches wir halt momentan haben. Oder was sehe ich hier nicht?

Ganz unabhängig von “Ausländer”. Das Problem haben wir ja so oder so. Ohne “Ausländer” sogar noch deutlicher.
Aber dann muss man halt versuchen systemisch aus der “Spiralwirkung” zu kommen?
Gerne auch “mit Ausländer”. Warum denn nicht. “Die” sind nicht das Problem. Es ist systemisch.

“Migration funktioniert (obwohl Deutschland bis heute die Strukturen eines Einwanderungslandes fehlen) – die von 2015 ebenso wie die frühere. ”

Migration funktioniert STELLENWEISE (ÜBERWIEGEND …usw.). Ansonsten ist das pauschal einfach nicht ganz so richtig.
In manchen Bereichen funktioniert es besser und in manchen nicht so gut.
Da kann man jetzt Quellen hin und her schicken. Ich weiß nicht, ob das an dieser Stelle sinnvoll ist. Aber können wir natürlich machen.

Und man muss halt schauen, wo es nicht funktioniert und weshalb nicht. Und dem entgegenwirken.

Ansonsten sind wir dann wieder bei Tatschlagargumenten, wenn Sie das vollumfänglich so hinstellen … Bspw. “Wo ist dann das Problem?” Und dann gibt es kein “Es funktioniert leider nicht gut genug. Deutschland muss attraktiver als Land für Fachkräfte werden.” … Weil auch das wissen Sie, dass das ein Problem ist.
Und an dieser Stelle funktioniert in Bezug auf Deutschland Migration halt nicht ganz so gut, wie es sein sollte. Mitunter selbst gemachtes Problem.

Bla
5 Monate zuvor
Antwortet  Redaktion

Absolut richtig. Weil man eben dieses System dementsprechend “gestaltet” hat.
Hier wird man jedoch auch nicht rauskommen, wenn man jetzt “noch mehr und mehr” “unten reinsteckt”.
Außer, dass wir zyklisch dieses “Problem” ‘mitnehmen/verschieben’.
Außer wir hätten tatsächlich eine Stabilität innerhalb dieses Systems.

Wo es hingegen relativ egal ist … Bei “jeder finanziert überwiegend sich selbst”. Da spielt es absolut keine Rolle, wieviel “unten” einzahlen und “oben stehen”.

Wie will man anders hier raus? Will man das überhaupt?

Also das sind nur Fragen und Überlegungen.
Aber das Problem bzw. die Probleme bei diesem System sieht man doch … Und die werden noch mehr… Will man das lösen, indem man dann weiterhin darauf basierend agiert? Ich weiß ja nicht so recht …

Bla
5 Monate zuvor
Antwortet  Redaktion

Nur mal als Gedankengang:

– Reichensteuer
– Transaktionsgebühren bei großen Unternehmen [ja, die werden das versuchen zu umgehen … Da bleibt dann trotzdem vieles übrig]
– Erbschaftssteuern anpassen [Großzügiger Freibetrag unten, steilere Deckelung nach oben]
– Soli bleibt … Logisch
– Auf die “Null” verzichten … Wir müssen uns einfach mehr verschulden. Anders wird es so oder so schwierig gesamtgesehen [v. A. Wenn wir nicht an die obigen Punkte stark rangehen wollen …]
– Traumvorstellung/Utopie [aktuell zumindest]: Bedingungsloses Grundeinkommen (zumindest mal die ersten Schritte und den Weg diesbezüglich etwas vorbereiten … Wir werden hier so oder so irgendwann durch potentielle Massenarbeitslosigkeit etc. dies als “Zwangslösung” in betracht ziehen MÜSSEN denke ich. Und entweder man hat dann “vorgearbeitet” oder man steht wieder mal doof da und konnte es nicht wissen)
-> Damit lassen sich dann einige “Probleme” auch lösen und natürlich entstehen (mindestens als Übergang) neue Probleme. Ganz klar.
– Steuern generell sinnvoller gestalten und abwägen … Wir haben und erheben auf jeden Quatsch irgendwelche “Kleinsteuern” … Hier ist oft der Aufwand und die Bürokratie, sowie die Kosten drumherum extremst fragwürdig und ineffizient
– Mindestlohn anheben auf 15 Euro
– Schauen, dass Wohnungen wieder günstiger werden und erneut mehr gefördert werden
– Steuerumverteilung … Keine Mehrfachbesteuerung auf Grundbedarf … Das trifft “nach unten” immer doppelt … Und hier fehlt es. Auch die Rentner dementsprechend. Auch (andere) Arme vor allem. Und diese werden dann im Rentenalter wiederum nichts gespart haben, weil man diese hier schon “isoliert”
– Usw. Das fällt mir spontan als “Ansätze” mal ein … Mit etwas Recherche oder sonst was findet man mit Sicherheit noch viele weitere Ansätze und potentiellen Möglichkeiten

Ansonsten erklärt man sich so oder so “ins aus”.
Dazu müsste man dann logischerweise – rein wirtschaftlich – alle “arbeitslosen Ausländer” rauswerfen. Die kosten halt. Und nur noch “Ausländer” auf Basis von Arbeitsgenehmigungen “inkludieren”. Das kann’s halt auch nicht sein?
D.h. wirklich nur noch, falls Arbeitsstelle gestellt und “gesichert”. Alles andere wäre rein wirtschaftlich auf Logik basierend totaler Quatsch.

Wenn wir gesellschaftlich, sozial und human dies betrachten ist das eine andere Sache. Darum ging es dann letztendlich nur noch bedingt.

Rainer Zufall
5 Monate zuvor

Ich glaube, da tuen Sie einen Undienst an der Boomer-Generation…
Es gehen ja mehr in Ruhestand als nachrücken – (fast) alle unnötig? 😉

Rainer Zufall
5 Monate zuvor
Antwortet  Jonas

“dann muss man eventuell die Politik hinterfragen”
Machen Sie nicht das Gegenteil, indem Sie es zur Eigenverantwortung der Eltern erklären? Da ist Scheitern eine Möglichkeit des Systems, war es ja früher auch, wenn man die Zahlen der Schulabbrecher*innen betrachtet 🙁

Können wir uns jetzt halt nicht mehr leisten

Bla
5 Monate zuvor
Antwortet  Rainer Zufall

Das eine schließt das andere tatsächlich nicht aus.

Im Bereich Sprache sehe ich die “Eigenverantwortung” jedoch nicht primär bei Eltern. Dies funktionierte nicht und funktioniert auch nicht. Hier muss dann der Staat eben fördern. Nicht nur fordern.
In anderen Bereichen … Sieht das wiederum jedoch anders aus. Hier sollte durchaus auch das Elternhaus herangezogen werden.
Daher … Differenzieren.
Was sind die Probleme? Was die Ursachen? Was die Ziele? Wie (und durch wen) können diese behoben werden?
Und schon sind wir halt bei … Kinder müssen die Landessprache sprechen.
Wenn diese sie nicht hinreichend sprechen. Problem.
Was sind Ursachen? Bspw. Eltern sprechen sie selbst nicht [DAF Kurse] + Kita/Schule hat zu wenig Ressourcen und Rahmenbedingungen [Geld investieren, Qualitativ ausstatten, fördern].
Und schon kommt man halt auf einen Nenner.

Rainer Zufall
5 Monate zuvor
Antwortet  Bla

Im Prinzip nicht, aber im Forum wird nicht selten die Forderung nach mehr Eigenverantwortung gestellt, dass der Staat etwas nicht kompensieren könne/ sollte, für das die Eltern einzuspringen haben…

Warum ebendiese Eltern es auf einmal plötzlich können sollten, erschließt sich mir nicht.
Auch früher hatten wir tausende ohne Abschluss, heute können wir das nicht mehr stemmen und das jahrzehntelange Problem soll sich heute aus eigener Kraft heraus lösen :/

F.B.
5 Monate zuvor
Antwortet  Redaktion

Könnte, es ist einfacher als jemals zuvor, App herunterladen- Sprache lernen. Das ist dieses digitale, von dem immer gesprochen wird.
Deutsch wird jedoch innerhalb der eigenen Community nicht benötigt, allenfalls für Behördengänge, aber im Alltag nicht wirklich.

Bla
5 Monate zuvor
Antwortet  F.B.

Genau … Duolingo wird zur Zeit massivst kritisiert.
– Entlässt qualitativ hochwertiges Personal
– Setzt fehlerhafte KI ein
– Begründung: “Man will sich nicht abhängen lassen.” [Was stimmt … Aber halt absolut schlecht umgesetzt wird und man “erstmal” abgehängt wird]

Das wollen Sie jetzt gerade zu dieser Zeit und Situation also “als App” vorschlagen?
Bei einer so komplexen Sprache wie Deutsch?
Naja … Gut… Wird schon funktionieren … Wenn Sie daran nur genug glauben.

Fakt ist: KI und Lernapps unterstützen. Je nachdem, “wie weit” man ist kann man damit natürlich komplett alleine als Methodik eine Sprache lernen. Kinder sind in der Regel – nicht einfach so … So weit. Die wenigsten Kinder.
So … Das Bedarf dann natürlich auch sehr viel Zeit, Management, Planung und Anstrengung. V. A. durch das Kind dann selbst. Oder ggf. durch Eltern als Unterstützung.
Scheitert es häufig nicht sowieso schon an (der Bereitschaft) Hausaufgaben und Vokabeln zu lernen?
Wie stellen Sie sich das ernsthaft als “generelles Alltagsinstrument” und Lösung diesbezüglich vor?
Das ist eine Utopie [oder Dystopie].
Gerne mal “Ihr” Konzept … Oder Ihre Gedanken vorstellen … Bin ich ja mal gespannt.

F.B.
5 Monate zuvor
Antwortet  Bla

Natürlich braucht es Anreize um die Fremdsprache zu lernen, sehr viel Disziplin und ein entsprechendes Umfeld, welches den Kindern und Jugendlichen diesbezüglich als Vorbild dient.

Ich erkenne, dass dies viel zu oft nicht gegeben ist. Dennoch, die technischen Möglichkeiten Fremdsprachen zu lernen sind besser denn je.

Deutsch zu lernen war früher mal eine Selbstverständlichkeit, die in den Aufgabenbereich der Eltern fiel.

Es hängt sicherlich auch sehr von den Migrationsmotiven ab – inwieweit nämlich besteht Anspruch und Notwendigkeit, sich mit der heimischen Kultur zu verbinden.

ExLehrerin
5 Monate zuvor
Antwortet  Redaktion

“Wie sollen Eltern, die selbst nicht oder nur schlecht Deutsch sprechen, ihren Kindern Deutsch beibringen? ”
Einen Nachhilfeunterricht für die Kinder nehmen. Schon nach 3 Monaten mit einer einmal wöchentlichen Nachhilfe geht es bestens!
Wer will, der findet Wege, wer nicht will, findet Ausreden!

DerechteNorden
5 Monate zuvor
Antwortet  ExLehrerin

“Einen Nachhilfeunterricht für die Kinder nehmen. Schon nach 3 Monaten mit einer einmal wöchentlichen Nachhilfe geht es bestens!”

DerechteNorden
5 Monate zuvor
Antwortet  ExLehrerin

Upps. Da feht: Was für ein Blödsinn.

Bla
5 Monate zuvor
Antwortet  DerechteNorden

So kann man es natürlich auch kurz fassen. 🙂

Ja. Ist Quatsch. Hat mit der Realität absolut nichts zu tun.
Wie man alleine auf die Aussage kommt … Muss man ja eigentlich “reintrollen”, oder? Oder gibt es Menschen, die das Ernst meinen? @ExLehrerin

Bla
5 Monate zuvor
Antwortet  ExLehrerin

“Einen Nachhilfeunterricht für die Kinder nehmen.”

Wer zahlt das?
Gute Nachhilfe ist gefragt ohne Ende momentan. Dazu nicht ganz so billig.
Gerade Menschen an der Armutsgrenze können sich das nicht leisten. Darunter sowieso nicht.
Wie lange soll die “einmal wöchentliche Nachhilfe” denn sein? In welchem Alter? Und nur 3 Monate? Bei allen Kindern/Erwachsenen? Das sehe ich ja schon bisschen skeptisch …
Und ich hatte auch paar Berührungspunkte mit Sprachen und kann sagen … Ich persönlich tue mich extremst schwer. Deutsch, Englisch, Spanisch, Französisch, Latein, Niederländisch, Esperanto. Alles durchaus … Schwierig bei mir gewesen und “anstrengend”. Dazu sehr schnell wieder “bei Null” gewesen in den meisten Sprachen.

Wo kann ich denn bei einmal die Woche in 3 Monaten beispielsweise Chinesisch oder Russisch lernen? Gerne würde ich mal diesen Versuch wagen … Wenn ich Zeit dazu finde.

Ich empfinde Ihren Beitrag sehr … Einfach gehalten.

unverzagte
5 Monate zuvor
Antwortet  Jonas

Offensichtlich waren Sie früher nicht in diesem Land oder Sie haben lediglich vergessen, dass es schon immer Eltern oder Alleinerziehende gab und geben wird, die mit Ihren “Selbstverständlichkeiten” aus den unterschiedlichsten Gründen durchaus nachvollziehbar überfordert sind.

Vielleicht sollten Sie sich mal fragen, warum Sie kaum Verständnis für das Prinzip Chancengleichheit haben ?

Bettina
5 Monate zuvor
Antwortet  unverzagte

Ihre Frage sollte besser so lauten: “Vielleicht sollten Sie sich mal fragen, warum Sie kaum Verständnis für meine Vorstellung von Chancengleichheit haben?
Sie tun gerade so, als gäbe es beim “Prinzip Chancengleichheit” nur ein Verständnis und genau das verträten Sie.
Bitte etwas mehr Demut (auch bei anderen Themen) und Respekt vor den Beiträgen anderer!

unverzagte
5 Monate zuvor
Antwortet  Bettina

Demut und Respekt beginnt für Sie also mit Verbesserung von Fragen anderer, ach so.

Bla
5 Monate zuvor
Antwortet  unverzagte

Naja … Recht habt ihr beide irgendwie …

Ich würde das gar nicht mal mit “Chancengleichheit”, “Gleichheit der Bedingungen”, “Chancengerechtigkeit” usw. immer und überall “handhaben” …

Warum stellt man sich nicht einfach die Frage: Was ist sinnvoll? Und wie ist es sinnvoll?

Und schon bekommt man hier ein (sinnvolleres) Ergebnis im Diskurs meines Erachtens nach.

Und dann wird man wahrscheinlich irgendwann hier ankommen:
– “Friss oder stirb” [Pech gehabt]
– “Wir fördern bestmöglich Menschen, welche gefördert werden wollen” [Dann Rahmenbedingungen diesbezüglich stellen …]
– “Wir wollen alle fördern” [auch hier Rahmenbedingungen stellen … + jeder/jede lässt sich einfach nicht “mitnehmen” … Daher zusätzlich Resilienzschulungen … Dazu ggf. Wahlmöglichkeit einer Therapie bei Bedarf]
[Jaaaa, bisschen überspitzt ist es. Aber ich denke man merkt klar, auf was ich hinaus will …]

Rainer Zufall
5 Monate zuvor
Antwortet  Bla

““Friss oder stirb” [Pech gehabt]”
Können wir uns nicht mehr leisten.

“Wir fördern bestmöglich Menschen, welche gefördert werden wollen”
Ggf. tuen wir dies außerhalb von Privatschulen nicht. Die Lehrkräfte leisten meist ihr Bestes, aber “bestmögliche Förderung” hat außerhalb von Privatschulen kein Bundesland verdient – spreche da aber auch überwiegend nur für mein Geisterland, PISA-Verlierer und Länder, deren Jugend makelose rechtsextremistische Parolen schreiben kann 😛

“Wir wollen alle fördern”
Ja… ist schon echt hart für die Redaktion, die ganzen Pro Inklusion-Kommentare zu löschen, dass wir nicht völlig im Willen ersticken, alle bestmöglich zu fördern und nicht nach IQ auszusortieren XD

Bla
5 Monate zuvor
Antwortet  Rainer Zufall

““Wir wollen alle fördern”
Ja… ist schon echt hart für die Redaktion, die ganzen Pro Inklusion-Kommentare zu löschen, dass wir nicht völlig im Willen ersticken, alle bestmöglich zu fördern und nicht nach IQ auszusortieren XD”

Damit meinte ich nicht Inklusion. Damit meinte ich SuS, welche sich schlichtweg weigern mitzuarbeiten und stattdessen bestmöglich andere SuS (und LuL) daran hindern, dies zu tun.
Das machen Inklusionskinder in der Regel nicht. Hier muss man Rahmenbedingungen stellen, damit es funktionieren kann. Das ist allerdings dann ein Mangel an Ressourcen usw. als systemisches Problem. Wollen würden die meisten I-Kinder.
Und hier kann man natürlich dann bei Minderbegabung usw. nicht gleich “Abitur” erwarten und realistisch anstreben. Aber fördern könnte man halt, wenn der Wille da ist – und das wäre er bei den meisten I-Kindern. Bei vielen anderen SuS ist dieser Wille jedoch … Zu suchen und hinterfragen. Und ob man diese auch alle bedingungslos “mitnehmen” muss bzw. sollte … Ich weiß nicht. Totalverweigerer – sowohl als SuS, als auch als Elternseite dann oft … Sehe ich inzwischen einfach anders. Lieber dann die Lernwillen mehr fördern.
Mitunter daher bin ich inzwischen eben auch für eine Bildungspflicht und keine Schul-/Präsenzpflicht mehr … Sollen doch die Eltern dann hier agieren. Oder es gibt Sanktionen.

Rainer Zufall
5 Monate zuvor
Antwortet  Jonas

“Deutsch zu lernen war früher mal eine Selbstverständlichkeit, die in den Aufgabenbereich der Eltern fiel.”
Wird heute offensichtlich nicht mehr in diesem Maße ausgefüllt.

“Vielleicht sollte man mal wieder anfangen mehr Verantwortung auf das Elternhaus abzuladen.”
Taten wir unentwegt. Die Eltern liefern aus diversen Grünen nicht das gewünschte Ergebnis und Sie wollen sich auf gerade diese Eltern stützen…

“Oder vielleicht sich mal fragen, welche Ursachen dazu geführt haben, dass eben diese gesellschaftliche Absprache nicht mehr funktioniert”
Das Deutschland kein Einwanderungsland sei, Menschen nur “kurz” als Gastarbeiter bleiben, es umstritten wurde, ob der Islam zu Deutschland gehört und sich die populistische Politik mehr mit der Bekämpfung von Migration als dem Lösen der Probleme in der Migration widmet, KÖNNTEN ein paar Anhaltspunkte sein.

Aber das wäre ganz schon viel Arbeit im Vergleich zum einfachsten: Ausländer und Behinderte raus -__+

Bla
5 Monate zuvor
Antwortet  Rainer Zufall

Hier stimme ich Ihnen sogar mal zu … Wow.

Mehr Geld für/in Kitas. Mehr Geld und “Herzblut” in DAF/DAZ (Kurse). Wichtig: Nicht die Ausbilder … Die haben alle Herzblut. Sondern in die Methodik und Didaktik. Dazu Umsetzung …hier könnte und sollte man so einiges kritisieren und verbessern. Systemisch. Dazu Personell (Mehr Personal).

Rainer Zufall
5 Monate zuvor
Antwortet  Bla

“Mehr Geld und “Herzblut” in DAF/DAZ (Kurse). Wichtig: Nicht die Ausbilder”
Ihre Meinung überrascht mich nicht – trotz des Herzblutes -__-

Bla
5 Monate zuvor
Antwortet  Rainer Zufall

Verstehe Ihren Beitrag nicht. Können Sie das ausführen?
Haben Sie meinen Beitrag überhaupt verstanden?

Unfassbar
5 Monate zuvor

Nach der Logik dürfte man auch keine Obergrenze oder gar ein Verbot von Migrantenkindern in Schwimmbädern fordern (oder gar durchsetzen).

ed840
5 Monate zuvor
Antwortet  Redaktion

Gilt aber nicht in allen Bereichen. Parteien dürfen z.B. den Zugang zu bestimmten Posten / Ämtern etc. verwehren, wenn Bewerber das “falsche ” Geschlecht haben.

AvL
5 Monate zuvor
Antwortet  ed840

Ihre Anmerkung entspricht einer falschen Behauptung, auch weil eine derartige Vorgehensweise gegen den Artikel 3 des Grundgesetz verstoßen würde.
Jedes Arbeitsgericht kippt eine derartige Entscheidung.
(1) Alle Menschen sind vor dem Gesetz gleich.
(2) Männer und Frauen sind gleichberechtigt. Der Staat fördert die tatsächliche Durchsetzung der Gleichberechtigung von Frauen und Männern und wirkt auf die Beseitigung bestehender Nachteile hin.
(3) Niemand darf wegen seines Geschlechtes, seiner Abstammung, seiner Rasse, seiner Sprache, seiner Heimat und Herkunft, seines Glaubens, seiner religiösen oder politischen Anschauungen benachteiligt oder bevorzugt werden. Niemand darf wegen seiner Behinderung benachteiligt werden.

ed840
5 Monate zuvor
Antwortet  AvL

Warum sollten für Besetzung von Parteiämtern denn Arbeitsgerichte zuständig sein? Was passieren kann, wenn eine Person in eine Position gewählt wird, die laut Parteistatut nur mit Personen eines anderen Geschlechts besetzt werden darf, hat man z.B. bei der Bundestagswahl 2021 gesehen.

Da wurde die Sache aber auch nicht vom Arbeitsgericht, sondern von der Landeswahlleitung geklärt.

AvL
5 Monate zuvor
Antwortet  AvL

Da hilft es vielleicht einmal gegen derartige Praktiken der Stellenvergabe zu klagen.
Leitenden Stellen nach der Beliebtheit bei den Kollegen und mit Hilfe von Mobbing zu vergeben entspricht auch nicht gerade einer von Vernunft und Rationalität in der Entscheidungsfindung einer Stellenvergabe. Oder nach oben bücken ist auch nicht meins.
https://de.video.search.yahoo.com/yhs/search?fr=yhs-trp-015&ei=UTF-8&hsimp=yhs-015&hspart=trp&p=Youtube+B%C3%BCck+dich+nach+oben&type=Y23_F163_212979_070121#id=18&vid=9f8a66deb5364d4ad6a70fa4585681a5&action=view

Pauker_In
5 Monate zuvor
Antwortet  AvL

“Gleichstellungsbeaftragte” heißt das bei uns.
Und auch das, äh will sagen, die, kann nur eine Frau werden.
Schuldienst ist Satire.

Bla
5 Monate zuvor
Antwortet  Redaktion

Weil “Unfassbar” dazu nichts mehr geschrieben hat … Will ich das an dieser Stelle machen.

“Darf “man” ja auch nicht – was für eine abstruse Forderung.”

Das fordert hoffentlich “Unfassbar” auch nicht. Ich gehe davon aus, dass er/sie (?) Bezug einfach nimmt, dass das genau so – ich glaube in der Schweiz ? – gemacht wird (wurde?).
Ich habe diesbezüglich irgendwie das mitbekommen. Das ist jedoch eher Halbwissen “nebenbei” meinerseits. Vielleicht finden Sie dazu mehr bei Recherche. Ist ja eigentlich ein sehr interessantes Thema.

https://www.oe24.at/welt/weltchronik/wegen-belaestigung-schweizer-freibad-sperrt-auslaender-aus/639514751
https://kurier.at/chronik/welt/schweizer-freibad-pruntrut-verbannt-auslaender-franzosen-belaestigung/403055351
https://exxpress.at/politik/schwimmbad-fuehrt-auslaender-verbot-ein-einheimische-jubeln/
https://www.merkur.de/welt/alpen-freibad-sperrt-auslaender-aus-uebergriffe-belaestigung-93817993.html

Natürlich könnte (wird?) der Diskurs vllt. auch überschwappen.
Ich geh einfach mal davon aus, dass daher der Beitrag so ist, wie er ist …

Bla
5 Monate zuvor
Antwortet  Redaktion

Ok, danke.
Da stellen sich mir nur weitere Fragen … Wie sieht dann eine “Ausländerquote” statt “Migrantenquote” aus? Wäre das dann in dem Fall so viel besser? Ich weiß ja nicht …
Wer Quatsch macht … “Soll fliegen”/bestaft werden.
Rest halt nicht. Egal welche Nationalität und/oder Herkunft usw.

dickebank
5 Monate zuvor
Antwortet  Redaktion

Die konterkariert aber die Forderung “Kinder statt Inder”.

Rainer Zufall
5 Monate zuvor
Antwortet  Bla

Ach, DAS meinten Sie mit “Herzblut”.
DAVON haben wir also “mehr als genug”

Ich glaube, wir sind uns doch nicht so einig, wie Sie vermuteten 😀
https://www.news4teachers.de/2025/07/maaz-obergrenzen-fuer-migrantenkinder-weder-praktisch-umsetzbar-noch-paedagogisch-sinnvoll/#comment-706860

Bla
5 Monate zuvor
Antwortet  Rainer Zufall

Mit Herzblut mein(t)e ich, dass die DAF/DAZ Lehrkräfte/Ausbilder Herzblut in ihre Berufsausübung haben/mit einbringen.

Allerdings ist so manches systemisch in den DAZ/DAF Kursen zu kritisieren und zu hinterfragen.
Warum sollt ich bspw. keine Kurse/Methodik als Duale Möglichkeit fördern? Warum muss ich hier denn rein Deutsch die Kurse halten? Usw. Hier verliert man durchaus einiges an Potential denke ich.

Das mit der “Ausländerquote” war bezogen auf “Ausländer” und nicht “Migranten” sind in der Schweiz betroffen. Ja. Aber wir haben viele “Ausländer”. Und eine “Ausländerquote” funktioniert genauso gut oder schlecht wie eine “Migrationsquote”.

Dies würde immer zu Zwangsumsiedlungen führen. Das wäre natürlich die Konsequenz. Ob und wie sinnvoll das ist. Das lässt sich streiten und diskutieren.
Wenn wir dies nicht machen als Land, dann ist die logische Konsequenz eben: Mehr Geld einsetzen. Brennpunkte deutlich besser ausstatten. Hier mit besonders guten Rahmenbedingungen ausgleichen. Ansonsten wird das nichts. Daher ist eben eine mögliche Forderung und Verbesserung … Stattet verdammt nochmal arme Kommunen mit mehr Geld (vom Bund) aus. Stellt hier gute Rahmenbedingungen, damit man auch sinnvoll arbeiten kann.
Ansonsten ist es eben logisch, dass arme Standorte potentiell mehr Probleme haben. Und da diese günstiger sind, ist hier oft der Migrationsanteil höher. Und so haben wir den Zirkelschluss.

Walter Hasenbrot
5 Monate zuvor
Antwortet  Unfassbar

Das fordern auch nur Rassisten und Rechtsextreme.

Rainer Zufall
5 Monate zuvor
Antwortet  Walter Hasenbrot

Ist ja kein Widerspruch zu Unfassbars Forderung 😉

Bla
5 Monate zuvor
Antwortet  Rainer Zufall

Lesen Sie meinen Beitrag. In der Schweiz (und hier) ist das durchaus ein aktueller Diskurs und ein aktuelles Thema.
Das sagt per se mal gar nichts darüber aus, ob “Unfassbar” das fordert oder nicht.
Man braucht halt eben auch bisschen (Fach)Kontext.

Rainer Zufall
5 Monate zuvor
Antwortet  Bla

Wow! Rechtsextreme in der Schweiz, wer hätte das gedacht?

Spielen Sie darauf an, dass wir “mehr als genug” (zu viel) ausländischen Herzblutes verfügen? 😉

Bla
5 Monate zuvor
Antwortet  Rainer Zufall

So ein Quatsch aber auch. Wie kommen Sie immer auf die Hirngesprinste?
Herzblut in der Tätigkeit. Bei den DAF/DAZ-Ausbildern und -LuL.
Das hat rein gar nichts mit Rassengedanken oder “Nationalblut” zu tun.
Sie wollen das doch falsch verstehen? Anders kann ich mir das inzwischen echt nicht erklären.

Ansonsten erkläre/vermute ich nur, auf was “Unfassbar” hier eben anspielte. Reine Vermutung.

Das hat null mit meiner Meinung zu tun .. wenn sie hier Fragen haben … Fragen Sie mich halt. Das kann man doch trennen? Nur weil ich einen möglichen Bezug [Kontext] hier vermute, heißt das nicht, dass ich “weniger Ausländer” fordern würde.
Ernsthaft … Wie kommt man denn auf den Quatsch?

Rainer Zufall
5 Monate zuvor
Antwortet  Unfassbar

Sie müssen es wissen 😉

DerechteNorden
5 Monate zuvor

Ich fordere eine stärkere soziale Durchmischung sowie eine Obergrenze von Kindern, die nicht ausreichend Deutsch sprechen in deutschen Schulklassen egal ob an staatlichen oder privaten Schulen.
Dazu fordere ich die kostenlose Nutzung des ÖPNV, damit Kids mühelos auch zu etwas weiter weg gelegenen Schulen kommen.

Unfassbar
5 Monate zuvor
Antwortet  DerechteNorden

Ich kann die Obergrenze sogar konkret benennen: 0
Eine Ausnahme muss von den betroffenen Familien gut begründet werden. Wenn diese greift, soll diese Familie alle erforderliche Förderung erhalten und zeitlich begrenzt finanziert bekommen. In Vollzeit kann man die deutsche Sprache sehr schnell lernen.

Karin Nolte
5 Monate zuvor
Antwortet  DerechteNorden

Die aus dem Süden!

Eine soziale Mischung gibt es in meinem Stadtteil Hamburgs nicht.
Alles Kinder von sehr gut situierten Bürgern oder Beamten .
Eltern meist s.g. Helikopter Eltern , eine Herausforderung für Lehrer:innen. Im Gegenzug ein anderer Stadtteil Hamburgs auch im Bezirk Wandsbek, hier auch keine Mischung, aber in die andere Richtung : mit sehr wenigen Ausnahmen sehr prekär, 90 % ausländische Bürger , auf einer Strecke von 400 Meter. Z.B. Barbershops am anderen x Handyshops. X Dönerläden und alles in der Richtung, Striptease Shops eigenartige Schönheitssalons, Zockerbuden
Auch absolut gar keine für Durchmischung . Alle 5 Meter ein betteln der Mensch .

DerechteNorden
5 Monate zuvor
Antwortet  Karin Nolte

? Verstehe nicht, was das mit meiner Forderung zu tun hat. Ich würde ja nichts fordern, was es schon gibt.

ed840
5 Monate zuvor
Antwortet  DerechteNorden

Ist schon klar. Nach welchen Kriterien soll dann ausgewählt werden, welche Kinder mit mangelden Sprachkenntnissen in der Stadt bleiben dürfen und welche aufs Land pendeln müssen? Und wie wird bestimmt welche Kinder mit guten Sprachkenntnissen vom Land in die Stadt pendeln müssen um die Zahlen auszugleichen?

DerechteNorden
5 Monate zuvor
Antwortet  ed840

? Warum sollten Kinder aufs Land pendeln müssen?

ed840
5 Monate zuvor
Antwortet  DerechteNorden

Die durchschnittlichen Prozenanteile sind halt mal nicht in allen Bundesländern so niedrig wie in SH.

Siehe z.B. Ludwigshafen, Stichwort Gräfenauschule.

Wenn also in Großstädten im Süden und Westen die Anteile zu groß wären, wie soll dann sonst der Ausgleich stattfinden?

DerechteNorden
5 Monate zuvor
Antwortet  ed840

? Innerhalb der Städte.

ed840
5 Monate zuvor
Antwortet  DerechteNorden

Wenn die durchschnittlichen Prozentanteile innerhalb der Großstädte schon zu groß wären, könnte das rein mathematisch aber nicht aufgehen. .

DerechteNorden
5 Monate zuvor
Antwortet  ed840

Ich denke nicht, dass die Anzahl der Kinder, die so schlecht Deutsch sprechen, so hoch ist, dass man sich darüber ernsthaft Gedanken machen müsste.

ed840
5 Monate zuvor
Antwortet  DerechteNorden

Wenn in einer Großstadt z.B. 64% der Schüler*innen an integrierten Sekundarschulen nicht die Mindestanforderungen in Deutsch erreichen , wie soll man dann durch stadtinterne Verschiebungen den Schnitt in den Klassen unter 30% senken?

DerechteNorden
5 Monate zuvor
Antwortet  ed840

Sind die Anforderungen für das Fach “Deutsch” dieselben wie für “Deutsch als Bildungssprache allgemein verwenden können”?

ed840
5 Monate zuvor
Antwortet  DerechteNorden

Unterbreiten Sie Ihrem KuMi einfach einen detailliert ausgearbeiteten Vorschlag, wie und zu welchen Zeitpukten die Sprachstände jeweils festgestellt werden sollen, nach welchen Kriterien die Kinder ausgewählt werden sollen, die hin oder her pendeln sollen. Wie verfahren wird, wenn sich Eltern querstellen und den Rechtsweg beschreiten. Wer wann zurückwechseln darf, wenn sich die Sprachkenntnisse gebessert haben und keine Begründug mehr für das Verschieben besteht usw. usw.
Mag sein, dass Sie ja offene Türen einrennen.

DerechteNorden
5 Monate zuvor
Antwortet  ed840

Das beantwortet meine Frage nicht.

ed840
5 Monate zuvor
Antwortet  DerechteNorden

Nachdem Sie meine Frage weiter oben auch nicht beantwortet haben, dachte ich es würde Ihnen nichts ausmachen.

Die Frage kann ich leider nicht im Detail beantworten, da es sich meiner Kenntnis entzieht ob es überhaupt schon einen Anforderungskatalog und eine Prüfung gibt, die rechtssicher festlegt welche Kinder jeweils für Verschiebung in Frage kämen oder nicht. Würde mich auch wundern, wenn die Kriterien in jedem Bundesland gleich wären.

Wie ist das in Ihrem Bundesland? Welche Voraussetzungen müssten erfüllt sein, dass ein Kind in Deutsch als so schlecht eingestuft würde, dass es in eine Schule verschoben werden soll, wo der Anteil mit ähnlich schlechten Sprachkenntnissen noch unter dem Grenzwert wäre?

Und welche Werte in Deutsch müssten erreicht werden, dass die Verschiebung wieder rückgängig gemacht würde.

Und nach welchem System würde ausgewählt, wer verschoben würde, wenn es mehrere Kinder einer Klasse beträfe und wie würden die Kinder ausgewählt, die als Ausgleich in Gegenrichtung verschoben würden?

Lera
5 Monate zuvor

Ich fordere eine Obergrenze für die Klassengröße – die wäre

a) umsetzbar und
b) effektiv.

Aber man kann sich natürlich auch weiter über nicht umsetzbare Symbole unterhalten.

Unfassbar
5 Monate zuvor
Antwortet  Lera

Wie setzen Sie die um? Und auf welche Größe wollen Sie reduzieren? Bedenken Sie dabei, dass Sie dafür mehr Personal und mehr Räume brauchen. Zudem ist eine Reduzierung von 30 auf 27 kaum der Rede wert, angenehm wird es erst ab unter 20 und das Wort “individuelle Förderung” ist erst ab unter 15 ernsthaft möglich.

ExLehrerin
5 Monate zuvor
Antwortet  Unfassbar

Ich würde hier auf 15 SuS reduzieren und eine Zweischichtschule einführen. In gewissen Ländern funktioniert es gut. Zum Beispiel 1. und 2. Klasse haben vormittags Unterricht, 3. und 4. nachmittags Unterricht. Wobei Jugendliche schon naturgemäß Eulen sind und gerne ausschlafen. Natürlich werden einige Eltern unzufrieden sein, aber die gibt’s immer.

Die Lehrer werden gerne in kleinen Klassen unterrichten und kommen wieder zurück. So wie ich, beispielsweise.

Aber diese Gedanken werden höchstens in 50 Jahren umgesetzt

Unfassbar
5 Monate zuvor
Antwortet  ExLehrerin

Sobald Sie aber mehr als 25 Wochenstunden Unterricht haben, klappt das mit dem Zweischichtsystem nicht mehr. Und selbst bei 25 Stunden wären wir bei Unterrichtsschluss um nicht weit vor 18 Uhr.

Lera
5 Monate zuvor
Antwortet  Unfassbar

Schon 25 Stunden sind zu viel, das kann man leicht auf 15 eindampfen, einfach das Gedöns weglassen und straight unterrichten.

Grundschulen haben übrigens nie mehr als 25 Stunden.

Zweischichtsystem braucht es auch nicht, wenn man das Angebot auf das Machbare beschränkt.

Sepp
5 Monate zuvor
Antwortet  ExLehrerin

Das System verstehe ich nicht:

Wenn Sie die Klassen halbieren und im Zweischichtsystem betreuen, haben Sie doppelt so viele Stunden zu verteilen, brauchen also auch doppelt so viele Lehrerstunden bzw. Lehrkräfte, die bekanntlich Mangelware sind…

Und wie gestaltet sich das dann praktisch, wenn ich bspw. Unterricht in den Jahrgängen 5, 6 11 und 12 habe? – Dann bin ich in der Frühschicht mit Jahrgang 5 und 6 und muss abends noch Oberstufenunterricht in Jahrgang 11 und 12 machen?
Dann bin ich im schlimmsten Fall von 7:40 Uhr bis 18 Uhr in der Schule, mit vielen Hohlstunden.

Lera
5 Monate zuvor
Antwortet  Sepp

Ja, man kann nichts verändern.

Am besten einfach weiter lamentieren.

ExLehrerin
5 Monate zuvor
Antwortet  Sepp

Ich könnte Ihnen ein Konzept entwerfen, aber das würde hier den Rahmen dieses Forums sprengen. Die Zeit ist mir zu schade, wobei es hier ehe nur ums Lamentieten geht und niemanden potentielle Möglichkeiten interessieren.

blau
5 Monate zuvor
Antwortet  ExLehrerin

Ähm sorry aber Lehrkräfte haben auch Kinder?!
Zudem: Nachmittags ist es ab Mai in unserer Schule gar nicht mehr auszuhalten vor Hitze. Da müsste eine Schicht schon nachts unterrichtet werden

Lera
5 Monate zuvor
Antwortet  Unfassbar

Das pädagogisch Sinnvolle umzusetzen, erfordert natürlich die passende Organisation.

Zuerst wäre es ratsam, die jetzige Stundentafel an den jetzigen personellen Möglichkeiten auszurichten

UND GLEICHZEITIG durch mehr Kohle und die besseren Arbeitsbedingungen für mehr Nachwuchs zu sorgen.

Man kann natürlich auch sagen: Die Stundentafel ist gesetzt, egal wie viele Lehrer wir haben.

Das ist der Status Quo, über den ja alle gerne schimpfen.

Da müsste man sich dann vielleicht mal entscheiden, ob man Veränderungen will – dann müsste man diese fordern und begrüßen – oder, ob man diese nicht will – dann müsste man aufs Lamentieren verzichten.

Bla
5 Monate zuvor
Antwortet  Unfassbar

Wie überall?
– Rahmenbedingungen verbessern.
– Image und PR achten [statt selbst diesen zu besudeln als AG].
– Zugänglichkeit sinnvoll gestalten [Reform: Uni, Referendariat]
– Ggf. mit Gehalt und Goodies

Seltsame Frage. Ist eigentlich ein No-Brainer im Personalmanagement Bereich?
Ob man das auch machen “möchte” und “kann” … Das ist die andere Sache. Ist dann halt die Frage, was “uns” Zukunft, Teilhabe, Bildung und der Mensch (Kind + zukünftiger Erwachsene, Eltern) so wert sind … [Eigentlich sogar sein muss … Aber da sind “wir” ja noch lange nicht bei Gedanken und Verständnis vieler Politiker …]

Rainer Zufall
5 Monate zuvor
Antwortet  Lera

Kreuze an Schulen? Bin ganz Ihrer Meinung!
Warum können die Menschen sich nicht realisierbaren Dingen widmen, wie dem Tragen eines Kopftuches oder dem Hissen der Regenbogenfahne? 😀

Tja, warum wohl…

ExLehrerin
5 Monate zuvor

Woher hat der Bildungsforscher seine Daten? Er soll mal in den Brennpunktschulen einen Monat hospitieren.

Aus eigener Erfahrung weiß sehr gut, wie es ist, eine Klasse mit 3 von 27 SuS mit schlechten Deutschkenntnissen und 8/27 SuS zu unterrichten. Ein himmelweiter Unterschied!

ed840
5 Monate zuvor
Antwortet  ExLehrerin

Würde mich nicht wundern, wenn Bildungsforscher erklären würden, das wäre doch vorteilhaft, weil dann alle Kinder miteinader und voneinander lernen könnten und jede Gruppe davon profitieren würde.