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Social-Media-Verbot für Schüler? Lehrerverband will mehr schulische Medienerziehung, Bundeskanzler sieht keinen Sinn darin

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BERLIN. In der Bundesregierung und in den Ländern wächst der politische Wille zu einer gesetzlichen Altersbeschränkung für soziale Netzwerke. CDU und SPD diskutieren konkrete Modelle, die von einem vollständigen Verbot für unter 14-Jährige bis zu technisch abgesicherten Jugendversionen reichen. Der Deutsche Lehrerverband hält diesen Weg für rechtlich fragwürdig und pädagogisch verfehlt – und setzt stattdessen auf schulische Medienbildung. Bundeskanzler Friedrich Merz wiederum bezweifelt, dass Prävention in der Schule trägt.

«Dann müssten sie auch Alkohol schon in der Grundschule ausgeben, damit sie sich daran gewöhnen»: Bundeskanzler Friedrich Merz (CDU). Foto: Shutterstock / Mahmoud Mahdi Photo

Bundeskanzler Friedrich Merz (CDU) befürwortet ein Social-Media-Verbot für Minderjährige. «Wenn Kinder heute im Alter von 14 Jahren bis zu fünf Stunden und mehr Bildschirmzeit haben am Tag, wenn die gesamte Sozialisation nur noch über dieses Medium stattfindet, dann brauchen wir uns über Persönlichkeitsdefizite und Probleme im Sozialverhalten von jungen Menschen nicht zu wundern», sagte Merz dem Politik-Podcast «Machtwechsel».

Für den am Freitag beginnenden CDU-Parteitag liegt ein Antrag aus dem Landesverband Schleswig-Holstein vor. Er empfiehlt, das Mindestalter für die Nutzung von Instagram, Tiktok, Facebook und Co. auf 16 Jahre festzusetzen, «begleitet von einer verpflichtenden Altersverifikation». Merz äußerte Sympathien sowohl für diesen Vorschlag als auch für Überlegungen aus der SPD. Führende Sozialdemokraten hatten ein Papier mit konkreten Vorschlägen zur Umsetzung eines Verbots vorgelegt. Kern ist ein nach Altersgrenzen abgestuftes Modell, das ein vollständiges Verbot für Kinder unter 14 Jahren vorsieht – und Einschränkungen bis 16 Jahre.

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«Wenn soziale Medien nachweislich die psychische Gesundheit junger Menschen gefährden, dürfen wir nicht länger wegsehen»

Auch im Kanzleramt wird das Thema intensiv diskutiert. Kanzleramtsminister Thorsten Frei (CDU) rechnet beim CDU-Parteitag in Stuttgart mit einer breiten Debatte. «Das Thema treibt uns um. Wir müssen eine gesunde Balance finden, um auf der einen Seite Heranwachsende vor Hass, Desinformation und psychischen Belastungen zu schützen und ihnen auf der anderen Seite die Möglichkeit bieten, die Medienkompetenz zu stärken und digitale Chancen zu nutzen», sagte Frei der «Rheinischen Post».

Unterstützung kommt aus den Ländern. Der nordrhein-westfälische Ministerpräsident Hendrik Wüst sagte dem Magazin «Focus»: «Es wird höchste Zeit für eine wirksame Altersbeschränkung für Social Media, die Kinder im Alltag auch praktisch schützt.» Wüst verwies darauf, dass Deutschland Alkohol, Tabak und Glücksspiel reguliere, «weil sie nachweislich Schaden anrichten». Er fügte hinzu: «Wenn soziale Medien nachweislich die psychische Gesundheit junger Menschen gefährden, dürfen wir nicht länger wegsehen.»

Wüst setzt auf eine schnelle Verständigung mit dem Koalitionspartner. «Auf der Basis kann schnell eine geeinte Position Deutschlands erarbeitet werden, um unsere Kinder besser zu schützen», betonte er mit Blick auf CDU- und SPD-Vorschläge. «Ein Konsens der Mitte für eine Altersbeschränkung von Social Media wäre das richtige Zeichen.»

Die SPD schlägt ein technisch gestütztes, gestuftes Verfahren vor. Altersbeschränkungen sollen mit der sogenannten «EUDI-Wallet» verknüpft werden, der EU Digital Identity Wallet, einer digitalen Brieftasche auf dem Smartphone. Sie soll am 2. Januar 2027 in Deutschland starten. Wer ein Konto bei Instagram oder Tiktok einrichtet, müsste demnach über die Wallet sein Alter nachweisen. Bis 14 wäre der Zugang ausgeschlossen, von 14 bis 16 nur ohne algorithmisch gesteuerte Feeds und mit «kindgerechte(n) Voreinstellungen», die «Endlos-Scrollen» ausschließen. Für alle ab 16 – auch für Erwachsene – sollen Empfehlungsalgorithmen standardmäßig deaktiviert sein und bewusst aktiviert werden müssen.

Die unabhängige Beauftragte der Bundesregierung gegen sexuellen Missbrauch von Kindern und Jugendlichen, Kerstin Claus, begrüßte die differenzierten Überlegungen der SPD. «Er zeigt: Die pauschale Verbotsdebatte verkennt die Komplexität des Problems», sagte Claus den Zeitungen der Mediengruppe Bayern. Zugleich mahnte sie, Online-Spiele einzubeziehen. «Auch Gaming-Plattformen bergen erhebliche Risiken: Über ihre Chatfunktionen entstehen Interaktionsräume, die denen sozialer Medien in nichts nachstehen – mit denselben Gefahren für Kinder und Jugendliche. Hier darf es keine Schutzlücke geben», sagte Claus.

Der Grünen-Politiker und Arzt Janosch Dahmen schlägt in die gleiche Kerbe. «Aus medizinischer Sicht können wir die gesundheitlichen Risiken exzessiver Social-Media-Nutzung bei Kindern und Jugendlichen nicht länger relativieren», sagte Dahmen dem Redaktionsnetzwerk Deutschland. «Wir reden hier nicht über ein harmloses Freizeitvergnügen, sondern über ein System, das gezielt auf maximale Bindung und Abhängigkeit ausgelegt ist – mit besonders gravierenden Folgen für junge Menschen, deren Gehirn sich noch in der Entwicklung befindet.» Wie Wüst zog auch Dahmen Parallelen zu anderen Suchtbereichen: «Wir haben Altersgrenzen bei Alkohol, Tabak und Glücksspiel, weil wir wissen, dass Kinder besonderen Schutz brauchen. Dieser Schutz darf im digitalen Raum nicht enden.»

«Das Onlineverhalten Älterer zeigt: Eine analoge Kindheit schützt nicht automatisch vor Onlinerisiken»

Unterdessen äußert der Deutsche Lehrerverband erhebliche Zweifel an der Wirksamkeit eines Verbots. Verbandspräsident Stefan Düll sagte im «Spiegel» (in einem Streitgespräch mit Niedersachsens Kultusministerin Julia Hamburg, Grüne): «Das Onlineverhalten Älterer zeigt: Eine analoge Kindheit schützt nicht automatisch vor Onlinerisiken.»

Ein Social-Media-Verbot durchsetzen zu wollen, sei «eine Illusion», so Düll. «Wir müssen anders mit dem Problem umgehen.» Er verweist auf offene Zuständigkeitsfragen zwischen Europäischer Union, Bund und Ländern sowie auf rechtliche Aspekte wie die Uno-Kinderrechtskonvention und das Recht auf Information. «Bevor ein Verbot für bestimmte Altersgruppen greifen kann, wären aber unendlich viele Fragen zu klären», sagte Düll. «Damit würden wir nur Zeit verlieren.»

Zudem stellt er die moralische Dimension in den Raum: «Wollen wir wirklich dem geflüchteten 13-jährigen Jungen aus Syrien verbieten, via Instagram mit seinen Großeltern Kontakt aufzunehmen? Oder dem Mädchen aus der Ukraine, mit seinem Vater an der Front über WhatsApp zu sprechen?» Ein Verbot bis 16 Jahre sei «grober Unfug». Der Staat sei bislang nicht einmal in der Lage, sicherzustellen, dass Nutzer von Pornoplattformen volljährig seien. «Also erwarte ich auch nicht, dass er in der Lage ist, ein Social-Media-Verbot bis 14 oder 16 umzusetzen.»

«Wir müssen uns an Schulen viel stärker aktiv mit den neuen Medien beschäftigen – darauf muss der Schwerpunkt liegen»

Stattdessen plädiert der Lehrerverband für eine deutlich stärkere Medienbildung an Schulen. «Wir müssen uns an Schulen viel stärker aktiv mit den neuen Medien beschäftigen – darauf muss der Schwerpunkt liegen», sagte Düll. Kinder und Jugendliche müssten lernen, welche Folgen eigene Posts haben können. Schulen sollten eigene Social-Media-Accounts betreiben, die gemeinsam mit Schülerinnen und Schülern gestaltet werden. «Dann lernen sie nämlich noch etwas anderes: wie schwierig es ist, einen Inhalt vernünftig aufzubereiten, sodass er ins Format passt. Das wäre umfassende Medienkompetenz.»

Bundeskanzler Merz hingegen äußert grundsätzliche Zweifel an diesem Ansatz. Zwar sollten Kinder in der Schule den Umgang mit elektronischen Medien lernen. «Aber das Argument, man muss Kinder heranführen, damit sie es können, trägt ehrlich gesagt nicht», betonte er. Zur Begründung zog er einen Vergleich heran: «Dann müssten sie auch Alkohol schon in der Grundschule ausgeben, damit sie sich daran gewöhnen.»

Prävention in der Schule zu vernachlässigen, ist aber offensichtlich auch keine Lösung: Nach jüngsten Daten der Weltgesundheitsorganisation konsumierten Menschen in Deutschland im Jahr 2022 im Schnitt 11,2 Liter reinen Alkohol pro Person – im internationalen Vergleich liegt die Bundesrepublik damit auf Platz 15 und gilt (trotz des geltenden Jugendschutzes) als «Hochkonsumland». News4teachers / mit Material der dpa

Social-Media-Verbot für Schüler in Deutschland rückt näher – Erfahrungen eines Lehrers aus Australien: Teenager lachen darüber 

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Katze
1 Monat zuvor

Der Lehrerverband fordert mehr schulische Medienerziehung, der Kanzler sieht keinen Sinn darin und ausnahmsweise liegt er damit nicht völlig daneben. Bevor man Schülern noch mehr Bildschirmzeit verordnet, wäre ein Analogpakt tatsächlich die größere Innovation. Stattdessen wird mit rührseligen Beispielen gearbeitet. «Wollen wir wirklich dem geflüchteten 13‑jährigen Jungen aus Syrien verbieten, via Instagram mit seinen Großeltern Kontakt aufzunehmen?» Als wäre Instagram ein humanitärer Hilfsdienst und nicht eine Dopaminmaschine mit Endlosschleifen. Für Familienkontakt braucht niemand einen Influencer‑Feed; ein Messenger reicht.
«Oder dem Mädchen aus der Ukraine, mit seinem Vater an der Front über WhatsApp zu sprechen?» WhatsApp ist ein Messenger, kein Social‑Media‑Dienst. Nebelkerze? Niemand will WhatsApp verbieten
«Ein Verbot bis 16 Jahre sei grober Unfug.» Grober Unfug ist eher, dass wir seit Jahren wissen, wie zuverlässig Social Media Schlaf, Konzentration und Selbstwert von Jugendlichen zerlegt und trotzdem so tun, als ließe sich das mit einer Medienkompetenz‑Stunde wegmoderieren.
«Der Staat ist nicht einmal in der Lage, sicherzustellen, dass Nutzer von Pornoplattformen volljährig sind.»
Das ist ungefähr so überzeugend wie: Ich bekomme mein Fahrradschloss nicht zu, also lasse ich auch die Haustür offen. Eine schlechte Umsetzung beweist nicht, dass Regulierung sinnlos wäre – nur, dass man sie bisher nicht ernsthaft angegangen ist.
Am Ende wirkt es, als ginge es weniger um Schutz von Kindern und Jugendlichen als um die Verteidigung der heiligen Kuh Social Media. Ein Verbot bis 14 oder 16 wäre schlicht der Versuch, Jugendliche vor einem System zu schützen, das selbst viele Erwachsene zuverlässig überfordert. Und wer ernsthaft glaubt, noch mehr Bildschirmzeit in der Schule sei die Lösung, übersieht, dass Kinder schon genug Zeit vor Displays verbringen – da wären Lehrbuch und Gespräche fast schon die sinnvollere (radikalere?) Innovation im Rahmen eines Analogpakts Schule.

Halt, mir kommt da so ein Gedanke: Die Debatte dreht sich gar nicht um Kinder – sie dreht sich um Erwachsene, die ohne ihren Feed nervöser werden als jeder 9.-Klässler.

HarneEinrichson
1 Monat zuvor
Antwortet  Katze

Und weil wir wissen wie schlecht zu viel Zeit vor Bildschirmen ist, gibt es jetzt auch in vielen Grundschulen ausschließlich digitale Tafel, damit die 4-6 Stunden Unterricht nicht ohne Bildschirm verbracht werden müssen.
Der Mehrwert war meiner Erfahrung nach bisher sehr begrenzt.

Tatsächlich könnte man WhatsApp durch Funktionen wie den Status und die Kanäle auch als soziales Netzwerk zählen. Es ist kein reiner Messenger mehr.

H. F.
1 Monat zuvor
Antwortet  HarneEinrichson

// Der Mehrwert war meiner Erfahrung nach bisher sehr begrenzt. //

Das sehen die “Junglehrer” meines Sohnes aber anders: Mit Checker-Tobi und Kahoot lässt sich super easy Unterrichtszeit herumbekommen. Außerdem muss man sich nicht mehr mit Kreide abmühen bei der Erstellung und Übertragung eines (Achtung oldschool!) Tafelbildes ins Heft. Mit wenigen Klicks ist der aus den Tiefen des Internets geholte “Inhalt” für die Schüler sichtbar und (dem Glauben nach) auch gleich in deren Kopf. Dann kann auch schon die Projekt- oder Gruppenarbeitsphase starten, am besten am Tablet.

Der Erfolg dieser Methodik ist atemberaubend. (NICHT!)

HarneEinrichson
1 Monat zuvor
Antwortet  H. F.

Das klappt tatsächlich sehr gut…
Auch wir haben in Vorlesungen schon Kahoots verwendet, um damit Inhalte zu wiederholen und auszuwerten (aber halt nicht ständig, sondern sehr situativ).

Ich habe eher das Gefühl, dass die Smartboards alleine durch tolle Windows Updates mehr Unterrichtszeit verschwenden, als man durch langsameres Schreiben an einer Kreidetafel jemals verlieren würde

Katze
1 Monat zuvor
Antwortet  H. F.

Frisch gebackene Junglehrer, die mit ihrem Feel‑Good‑Kahoot‑Dauerfeuer die Unterrichtszeit verballern, werden zum Glück nicht von allen Schülern und Eltern als pädagogische Messiase gefeiert. Bei vielen setzt spätestens vor der nächsten Klausur das Kopfschütteln ein – nämlich dann, wenn man merkt, dass bunte Quizrunden zwar nett aussehen, aber weder Wissen noch Können vermitteln. In Prüfungen zählt nun einmal auch Faktenreproduktion und sauberes Anwenden, Vernetzen und Schlussfolgern – und genau da zeigt sich, wie wenig dieses Trullala trägt.
Zumal die besonders „cleveren“ Junglehrer sich mit solchen Dauer‑Spielchen auch noch elegant die Unterrichtsvorbereitung sparen.
Umso beruhigender ist es, dass es gerade im MINT‑Bereich auch ganz andere Exemplare gibt: junge Kolleginnen und Kollegen, die im Anspruch den Oldschool‑Lehrern in nichts nachstehen und nach ihrer letzten Lehrprobe genau in die Schiene einfahren, die echten Unterricht ausmacht.

447
1 Monat zuvor
Antwortet  Katze

Ahhhhh, der süße Geschmack der gesparten Unterrichtsvorbereitung!
So fleischig, so saftig, so süß!
Jaaaaahhhhhhh!
*fliegt kleine Loopings*

Mika BB
1 Monat zuvor
Antwortet  Katze

„ In Prüfungen zählt nun einmal auch Faktenreproduktion und sauberes Anwenden, Vernetzen und Schlussfolgern“

Nicht mehr lange, denke ich. Woher soll’s auch kommen…

447
1 Monat zuvor
Antwortet  H. F.

*dunkle Bühne*
Sprecher 1: “Checker-Tobi”…”KAHOOOOOT”
*langsam anschwellende Streicher*
Sprecher 2: “mit wenigen Klicks aus dem Internet geholt!”, “mit wenigen Klicks Klicks Klicks…”
*Streicher verdunklen sich*
*Bühne weiter im Dunkel, hinten links: Rotes Visorlicht erglimmt*
*leichte surrende Geräusch*
*eine Bildungsdrohne erscheint, steht schwebend*
“Sie haben schülersensibel evaluierten Bildungswissenschaftsunterricht bestellt? Bitte sehr, geliefert wie bestellt! Andere Kunden kauften auch: Mentimeter, Internetrecherche, Stationenlernen, Gruppenpräsentation.”

Ceterumcenseo
1 Monat zuvor
Antwortet  HarneEinrichson

Doch Mehrwert war Mehrgewinn für die Big Five! Pädagogischer Mehrwert eher fraglich. Aber so schon im Hype sind die Schulen und so modern…

blau
1 Monat zuvor
Antwortet  HarneEinrichson

Status und Kanäle könnte man für Minderjährige auch beschränken

Sepp
1 Monat zuvor
Antwortet  Katze

Die spannende Frage wäre ja auch, ob ein Kind unbedingt unbegleitet Familienmitglieder “an der Front” oder in Syrien kontaktieren sollte.

Wie wäre es denn, wenn man das gemeinsam mit der Mutter von deren Smartphone macgen würde? Die könnte dem Kind auch helfen, Eindrücke besser einzuordnen und kindgerecht erklären.

Aber wir leben ja auch in Zeiten, in denen bspw. die Eltern einer meiner Schülerinnen per WhatsApp geschrieben haben, dass Oma gerade gestorben sei. Dass sie aufspringt und heulend aus dem Klassenraum rennt, damit hätten sie wohl nicht gerechnet – oder es war ihnen egal.

Pit2020
1 Monat zuvor

“Unterstützung kommt aus den Ländern. Der nordrhein-westfälische Ministerpräsident Hendrik Wüst sagte dem Magazin «Focus»: «Es wird höchste Zeit für eine wirksame Altersbeschränkung für Social Media, die Kinder im Alltag auch praktisch schützt.» Wüst verwies darauf, dass Deutschland Alkohol, Tabak und Glücksspiel reguliere, «weil sie nachweislich Schaden anrichten». Er fügte hinzu: «Wenn soziale Medien nachweislich die psychische Gesundheit junger Menschen gefährden, dürfen wir nicht länger wegsehen.» …”

Zur Wahrheit gehört allerdings (auch):
1)
Der Staat nimmt über die Besteuerung von z.B. Tabak ganz ordentlich Geld ein …
2)
Wie wirksam ist denn diese Regulation?
Antwort für z.B. Tabak hier:
https://www.ardmediathek.de/video/echt/snus-das-neue-geschaeft-oder-reportage/wdr/Y3JpZDovL3dkci5kZS9CZWl0cmFnLXNvcGhvcmEtNzk3ZDA0MjUtOGEyOC00Mzk1LTkxYTItODdkMTNhMGNkY2Yy
Bloß gut, dass junge Leute schon seit Jahren immer weniger Zigaretten rauchen! 😉

Und wie leicht die Kids (halbherzig / schlecht gemachte?) Regulierung aushebeln?
Aktuell wurde da schon einiges festgestellt, z.B.:
https://www.news4teachers.de/2026/02/social-media-verbot-fuer-schueler-in-deutschland-rueckt-naeher-erfahrungen-eines-lehrers-aus-australien-teenager-lachen-darueber/

HerrLampe
1 Monat zuvor
Antwortet  Pit2020

Der Vergleich ist auch nicht passend. Social-Media-Dienste sind eben nicht, wie Alkohol und Tabak, sondern wie der Supermarkt, wo es diese Dinge zu kaufen gibt. Und jetzt mal Hand aufs Herz, welchen Supermarkt kennen Sie, den Kinder nicht betreten betreten dürfen?

Hinzu kommt, dass Schüler ab 16 in vielen Bundesländern bereits wählen dürfen. Da es in einem Supermarkt eben nicht nur Alkohol und Tabak gibt, sondern auch Grundnahrungsmittel, würde ein so umfangreiches Verbot auch gegen Artikel 5 GG verstoßen.

Rüdiger Vehrenkamp
1 Monat zuvor

Okay, dann lasst Schulen einfach mehr über Zigaretten und Alkohol aufklären (Gesundheitserziehung), dann können wir die Sachen auch wieder für alle Kinder freigeben 🙂

GraueMaus
1 Monat zuvor

Genau das wollte ich auch gerade schreiben. 🙂
Wohl noch nie wurde Tabak- und Alkoholerziehung gefordert. Wäre vielleicht ganz neckisch auf Klassenfahrten: Weinprobe im Rheingau, “Whisky tasting” in Schottland, Besuch einer Zigarettenfabrik.

GraueMaus
1 Monat zuvor
Antwortet  Redaktion

… aber eben nicht in Richtung maßvollen Konsum, sondern gar keinen Konsum. Beim Digitalen soll aber sehr wohl (maßvoll) konsumiert werden, damit die Konzerne wenigstens etwas verdienen und die ganze Sache einen positiven Touch behält. 🙂

447
1 Monat zuvor
Antwortet  GraueMaus

Alkohl z.B. wurde schonmal verboten und auch fleissig bekämpft.

Das Ergebnis war die moderne Mafia.

447
1 Monat zuvor
Antwortet  Redaktion

Mich persönlich müssen Sie nicht überzeugen, ich trinke praktisch garkeinen Alkohol, in welcher Form auch immer.

Ist die Bundesrepublik seit der juristischen und vorher faktischen Legalisierung von kiffen eigentlich auch “Kiffernation” ?

Rainer Zufall
1 Monat zuvor
Antwortet  Redaktion

Warum Herr Merz DAS nicht seiner Wählerschaft vorwirft…
Aber im Ernst, tatsächlich geht der mit gutem Beispiel voran: https://www.tagesspiegel.de/politik/cdu-bundesparteitag-merz-verbietet-ausschank-von-bier-und-wein-15250770.html

Kein Alkohol bei der Arbeit, vielleicht ist da die CDU auf etwas gestoßen 😀

Rainer Zufall
1 Monat zuvor
Antwortet  447

Und seitdem können Schulkinder wieder öffentlich trinken – gutes Beispiel!

Rainer Zufall
1 Monat zuvor
Antwortet  GraueMaus

“… aber eben nicht in Richtung maßvollen Konsum, sondern gar keinen Konsum.”
Lebenslanges Social-Media-Verbot?
Wo haben Sie denn diesen Mist gelesen?

Aber immer schön, quasi eine kleine Zeitkapsel zu erleben, wie früher Rauchen und Alkohol verteidigt wurde :/

Mika BB
1 Monat zuvor

Das wäre die logische Konsequenz aus der Argumentation des Lehrervertreters…

Ulla
1 Monat zuvor

Wir machen schon in der Grundschule Suchtprävention. Alkohol, Zigaretten, Digitales.

AvL
1 Monat zuvor

Alkohol und Zigaretten freizugeben ist nich gesundheitsfördernd.

Rüdiger Vehrenkamp
1 Monat zuvor
Antwortet  AvL

Korrekt. Soziale Medien sind es auch nicht. Da gehts halt auf die Psyche.

Rainer Zufall
1 Monat zuvor

Volle Zustimmung!

Aber Obacht, nach Grauer Maus wurde möglicherweise alles für immer verboten ^^

Mika BB
1 Monat zuvor

Mal nur so als Idee: wie wäre denn Verbot für u14/16 ZUSAMMEN mit Prävention? Quasi als Vorbereitung?
Ich bin da tatsächlich (das ist ein merkwürdiges Gefühl) ganz bei Friedrich Merz.

Und an denjenigen gerichtet, der den letzten Satz des Artikels verantwortet hat: das sind die Zahlen MIT Alkoholverbot für Minderjährige. Wie hoch wären diese Zahlen, wenn Alkohol ohne Altersbegrenzung ausgegeben und konsumiert werden dürfte?

Muxi
1 Monat zuvor

Wenn man Digital also Problem sieht: Wie wäre es, wenn man zuerst wieder analoge Schulen macht?
Keine QR-Codes mehr.
Schulbücher, in denen einfach der Lernstoff drinsteht. Ohne Kompetenzblödsinn und realitätsfernem Anwendungsbezug. Also Bücher, bei denen Schüler kein ChatGPT brauchen um sich erklären zu lassen was die Autoren dieser Bücher vielleicht meinen könnten.
Und statt google für jedes Fach ein jahrgangsübergreifendes Nachschlagewerk, das die Schüler die ganze Schulzeit behalten, gerne auch danach. Zumindest meine Schüler sagen oft, dass sie sich (va. in Mathe) eine (Formel)Sammlung wünschen.

HarneEinrichson
1 Monat zuvor
Antwortet  Muxi

Aber was machen wir mit den ganzen Smartboards? Und woher bekommen wir wieder Kreidetafeln? Und noch wichtiger: Wer bezahlt das? Geld gibt es zumeist ja nur über den Digitalpakt in “ausreichendem” Umfang

blau
1 Monat zuvor
Antwortet  HarneEinrichson

Ich habe schon lange nicht mehr analog unterrichtet. Mit dem Beamer und Powerpoint. Es ist so viel einfacher, wenn man den Blick auf die Klasse richten kann, ihr nicht den Rücken zuwenden muss, wenn man den roten Faden in der Präsentation hat statt auf dem Papier (oder schlimmer noch man hat gar keine Planung), gleich mit Zeiten für die einzelnen Phasen des Unterrichts, mit Lösungen für die SuS zum Vergleich in Mathe. Aufwändige Konstruktionen mal eben auf Knopfdruck präsentieren… All das macht meinen Unterricht effektiver. Ohne das würde ich die Themen zeitlich nicht durchbringen bzw würde meinen Schülern Übungszeit fehlen. Ob die nun auf die Kreidetafel gucken oder auf die Projektion oder digitale Tafel, macht für mich keinen Unterschied

Stine
1 Monat zuvor
Antwortet  blau

Digitale Lösungen zu nutzen, da wo sie Sinn machen, ist gut. Aber kleines Beispiel: Die Kinder schaffen es heutzutage nicht, die Zahlen in die Hefte mit kleinen Kästchen zu schreiben. Um zuhause zu üben, gibt es die Anton App, wo man selber keine Zahlen schreiben muss… es gibt hier Werbung für digitale Lesehilfen, wo die Kinder sich mal etwas vorlesen lassen können, wenn sie selber nicht weiterkommen (und so ohne selber zu lesen sozusagen weiterkommen)… sie werden so dazu erzogen, am Bildschirm zu arbeiten, dass sie es sich ohne Bildschirm gar nicht mehr vorstellen können….

laromir
1 Monat zuvor
Antwortet  Stine

Sie können es sich nicht nur nicht mehr vorstellen, sie können es einfach nicht mehr. Und Tafel und nicht einfach Knopfdruck macht ab und zu schon mal Sinn, wenn man mal gemeinsam etwas entwickeln möchte. Davon abgesehen, das Schreibtempo ist mittlerweile so lahm, da kann ich auch anschreiben und bin trotzdem noch früher mit allem fertig.

Katze
1 Monat zuvor
Antwortet  Muxi

“Schulbücher, in denen einfach der Lernstoff drinsteht. Ohne Kompetenzblödsinn und realitätsfernem Anwendungsbezug.”
Das wäre ein Träumchen. 

447
1 Monat zuvor
Antwortet  Katze

Aber halt, halt!

Was wird dann aus Schland 2035?!
Was aus “Haftbefehl im Deutschunterricht”?
Und die offenen Lernlandschaften, sollen die etwa im Möbelhaus wohnen?

Oldfashion
1 Monat zuvor

Und ICH will eine verpflichtende Elternschulung – mit Anwesenheitspflicht und Prüfung!

Maybe
1 Monat zuvor
Antwortet  Oldfashion

Klasse Idee – wer macht diese Schulung ?
Wir, abends nach dem Korrigieren, so ab 22.00 Uhr? 🙂
Aber nein, das machen dann H.Vehrenkamp&Co, sozial und pädagogisch.

Spaß beiseite, nötig wäre das mittlerweile.

Oldfashion
1 Monat zuvor
Antwortet  Maybe

Da doch so viele die Wirtschaft (nicht die Gesellschaft) retten sollen…..

Alle eine Stunde mehr pro Tag (pro Woche kann der Söder…) arbeiten und …. fertig!

Im Ernst – das ist Elternjob. Die kaufen diese Dinger.

Sonst betrachte ich das als Hebammenaufgabe. Hä? Ja!

Mein Plan – Elternschulung schon während der Schwangerschaft mit ALLEN notwendigen Informationen und Unterstützungen bis zum zehnten Lebensjahr – mindestens!

Wer das gut hinkriegt, kriegt mehr Freizeit (nein, nicht zum Googeln …. zum Spielen und Erziehen ihrer Kinder) alle andere müssen weitere Schulungen machen. Entscheidungsgrundlage: Verhalten des Kindes.

Natürlich müssen da noch jahrelang evaluierte Bögen auf megaindividueller Basis erstellt und genehmigt werden, aber dann kann’s losgehen!

Oder – Eltern kümmern sich und fertig! Es sind ihre Kinder, die verblöden und verrohen. Das ist m.E. Kindeswohlgefährdung im Reinformat.

Wer glaubt, dass die sich im Erwachsenenalter von alleine zu Menschen entwickeln, die Gemeinschaft leben, hat den Schuss immer noch nicht gehört.

Der Mensch – die Dornenkrone der Schöpfung…..

blau
1 Monat zuvor

Das hat Herr Merz doch gar nicht gesagt. Er sagt richtigerseise, dass man das Handy nicht braucht, um den richtigen Umgang mit dem Internet zu erlernen. Medienkompetenz bedeutet nicht freier Zugang zu Social Media. Aufklärung muss VOR der süchtigmachenden Wirkung von Social Media stehen.

M. S.
1 Monat zuvor

In erster Linie sollte eines – und das vor allem heutzutage – klargestellt werden: Ein Politiker wie Herr Merz mag eine Meinung haben, aber nicht das nötige Fachwissen, um das abschließend beurteilen zu können.
Das Thema Medienverbot Ja/Nein/Vielleicht ist etwas, da müssen in erster Linie Fachleute darüber reden – eben Psychologen, Sozialpädagogen und Lehrkräfte. Keine Politiker oder Journalisten.
Meinungen sind kein Fachwissen.
Und dieses Thema ist komplexer, als es den ersten Anschein hat. Um sinnvolle Entscheidungen treffen zu können muss man es auch erstmal in Tiefe beleuchten.

Bildungsnah
1 Monat zuvor

Wir reden natürlich nicht darüber, wie das technisch realisiert wird. Wie lässt sich das Umsetzen, ohne eine permanente Identifikation und Überwachung aller Internet Nutzer zu ermöglichen? Oder ist das entweder ein interessanter Nebeneffekt oder vielleicht sogar das Hauptanliegen?

Die ganze “Medienerziehung” erfolgt oft durch Menschen, die die technischen Hintergründe gar nicht verstehen, sondern schlicht nachplappern was sie Irgendwo gelesen haben. Was für einen Effekt erwarten wir uns davon? Und dafür fahren wir schon wieder die Bildung in anderen Bereichen zurück? Irgendwo muss ja auch mal noch ein bisschen Mathematik gelernt werden können, zwischen Medienerziehung, Demokratiererziehung, Mobbing-Workshops, Anti-Rassismus-Training etc. pp. Sonst müssen wir irgendwann auch die Multiplikation aus dem Lehrplan der Grundschule streichen.

Die Nutzung von Social Media geschieht in der Freizeit und größtenteils im Elternhaus. Ermöglicht durch die Eltern. Diese sind in der Verantwortung und nicht der Staat.

Eltern können ohne weiteres die Nutzung passend beschränken und sollten das auch tun. Eltern sollten diejenigen sein, die nachprüfen was die Sprösslinge im Internet machen und nicht der Staat, der bei dieser Gelegenheit, wenn man schon dabei ist, die Erwachsenen gleich mit überwacht.

laromir
1 Monat zuvor
Antwortet  Bildungsnah

Machen sie aber nicht. Konsequenzen dafür tragen dann Schule und Gesellschaft. Man müsste die Eltern bestrafen, die den Kids die Zugänge einrichten und freigeben. Dann würden die das u.U. nicht mehr tun und mal mehr drauf achten, was die Kinder so tun.
Problem ist weiterhin, ist es legal, ist es nicht schlimm. Problematische Haltung auch bei anderen Suchtmitteln.

447
1 Monat zuvor
Antwortet  Bildungsnah

Ihr erster Absatz?

Ding-Ding-Ding, what do we have here, Johnny?
A winner!

Geht einfach
1 Monat zuvor

In China gelten für die Kurzvideo-App Douyin (das chinesische Pendant zu TikTok) strenge Nutzungsbeschränkungen für Minderjährige, um Internetsucht zu bekämpfen. Kinder unter 14 Jahren, die sich mit echtem Namen registrieren, dürfen die App nur noch maximal 40 Minuten pro Tag nutzen, wobei ein „Jugendmodus“ mit pädagogischen Inhalten aktiv ist. heise online
 +2
Die wichtigsten Fakten zur Nutzung in China (Douyin):

  • Zeitlimit: Maximal 40 Minuten täglich für unter 14-Jährige.
  • Nachtruhe: Zwischen 22:00 Uhr und 06:00 Uhr ist die Nutzung komplett gesperrt.
  • Identifizierung: Anmeldung erfordert oft eine Verifizierung (z.B. Personalausweis), um Minderjährige automatisch in den Jugendmodus zu versetzen.
  • Inhalte: Im Jugendmodus werden vorrangig lehrreiche Inhalte wie Wissenschaftsexperimente oder Museumsführungen gezeigt. BBC
  •  +2

Die App Xiao Qu Xing, eine weitere von ByteDance entwickelte App für Kinder, setzt das Limit werktags oft sogar auf 30 Minuten. Diese Maßnahmen sind Teil einer staatlich angeordneten Regulierung zum Schutz der physischen und psychischen Gesundheit von Minderjährigen.

Bildungsnah
1 Monat zuvor
Antwortet  Geht einfach

Ach so, wir schauen uns von China ab, wie man den Zugang zum Internet und die Überwachung der Social Media Aktivitäten der Bürger managen könnte.

Klar, was soll schon groß schief gehen.

unfassbar
1 Monat zuvor
Antwortet  Bildungsnah

Zumindest TikTok ist in China besser.

GriasDi
1 Monat zuvor

Wie soll Medienerziehung gegen die von hochbezahlten Psychologen entwickelten, suchtmachenden Inhalte ankommen? Das hat bisher nicht funktioniert und wird auch weiterhin nicht funktionieren. Was soll denn Inhalt von Medienerziehung sein? Fakenews erkennen? Dazu muss ich etwas wissen. Mit KI umgehen? Dazu muss ich etwas wissen.
Medienerziehung ist zu einem Schlagwort ohne Inhalt verkommen.

mama51
1 Monat zuvor
Antwortet  GriasDi

Richtig!
Es muss etwas “gewusst werden”! Wie schön!

Nun ist es inzwischen halt auch ganz allgemein mit dem “Wissen” so eine Sache:
Sich “Wissen anzueignen” scheint wohl mittlerweile verpönt. Dazu müsste ja etwas richtig gelernt und vor allem auswendig (!!!) und somit abrufbar im Kopf behalten werden.SuS, die das ernstthaft wollen und zielgerichtet arbeiten, werden schnell zum Streber abgestempelt. 🙁 Warum ist “streben” = ein Ziel erreichen wollen, häufig mittlerweile ein Schimpfwort?).

Da sehe ich schwarz. Nicht nur bei der Medienerziehung… 🙁

unfassbar
1 Monat zuvor

Abgesehen davon, dass es das Volk namens Eltern noch als Kontrollinstanz für die Nutzung sozialer Medien ihrer Kinder gibt (bzw. geben sollten), möge man sich mal überlegen, wie die Nutzung sozialer Medien durch Schüler ohne Identifikations- und Klarnamenpflicht für alle Internetnutzer umgesetzt werden soll. Anschließend überlege man sich die Konsequenzen der Klarnamen- und Identifikationspflicht auf die laut Grundgesetz garantierte Meinungs-, Informations- und Redefreiheit der Menschen als Abwehrrechte gegenüber dem Staat.

Mika BB
1 Monat zuvor
Antwortet  unfassbar

Inwiefern beeinträchtigt eine Identifikations- und Klarnamenpflicht, egal wo, Ihre gesetzlichen Rechte auf Rede-, Meinungs- und Informationsfreiheit in Deutschland?Von welchen Konsequenzen sprechen Sie?

Mondmatt
1 Monat zuvor

Etwas das unbestreitbar existiert und inzwischen einen zentralen Punkt der Lebenswelt bildet in den Schulen einfach zu verbieten und weg zu leugnen ist quasi unmöglich und gefährlich.

Hilfreich wäre tatsächlich den richtigen und verantwortungsvollen Umgang mit sozial Media und Handy allgemein in den Mittelpunkt zu rücken.

GriasDi
1 Monat zuvor
Antwortet  Mondmatt

Zitat:
“… verantwortungsvollen Umgang mit sozial Media und Handy allgemein in den Mittelpunkt zu rücken”
Hat bisher nicht funktioniert, wird auch weiter nicht funktionieren. Wer soll gegen die bewusst suchterzeugenden Algorithmen ankommen?
Verantwortungsvoller Umgang? Von Kindern? Wenn nicht mal StudentInnen oder Eltern das können.