Start Nachrichten Auf Skilager: 13-jährige Schülerin stirbt nach Rodelunfall – gegen Baum geprallt

Auf Skilager: 13-jährige Schülerin stirbt nach Rodelunfall – gegen Baum geprallt

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SALZBURG. Eine Schülergruppe aus München verbringt Zeit in den österreichischen Bergen. Bei einem Rodelausflug kommen zwei Mädchen von der Piste ab. Der Unfall endet tragisch.

Piste bei Rauris. Foto: Shutterstock

Nach einem schweren Rodelunfall ist eine 13 Jahre alte Schülerin aus Bayern in Österreich an ihren schweren Verletzungen gestorben. Sie starb in einer Klinik in Salzburg, wie die Polizei am Samstag mitteilte. Das Unglück war am Donnerstag während eines Aufenthaltes einer Schulgruppe aus München im Wintersportgebiet Rauris passiert.

Nach Angaben der Polizei war die 13-Jährige mit einem gleichaltrigen Mädchen beim Rodeln von der Piste abgekommen und gegen einen Baum geprallt. Eines der Mädchen sei etwa 16 Meter tief über steiles Gelände im Wald abgestürzt, hieß es.

Schülerinnen trugen Helme

Beide Schülerinnen wurden verletzt und in Krankenhäuser gebracht. Über den Zustand des zweiten Mädchens machten die Behörden keine Angaben.

Die Schülerinnen trugen beim Rodeln Helme, wie eine Polizeisprecherin berichtete. Wie es zu dem Unfall kam, war vorerst unklar. Die österreichische Alpinpolizei hat Ermittlungen aufgenommen. News4teachers / mit Material der dpa

Auf Klassenfahrt in der Toskana: Zwei Schülerinnen bei Unfall getötet

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GraueMaus
27 Tage zuvor

WIR müssen ja auch unbedingt Ski fahren und rodeln, so als gäbe es nichts Wichtigeres (die Winter-Olympiade ist ja auch omnipräsent im Fernsehen, man redet uns da einiges ein). Schicki-Micki. Umweltfreundlich ist Skifahren überhaupt nicht, das wissen alle. Wenn es dem Esel zu wohl wird, dann …

Teacher Andi
27 Tage zuvor
Antwortet  GraueMaus

Als Sportlehrer weiß man um die positiven Einflüsse einer Skifreizeit, auch wenn das Ihnen nicht gefällt. Ich habe unzählige Skilager mitgemacht und weiß wovon ich rede. Ein Unfall ist immer drin, aber man kann viel durch Prophylaxe und Einweisung verhindern, das muss sein. Rodeln würde ich als Lehrer aus Risikogründen ganz herausnehmen, meist bei Dunkelheit und tatsächlich passiert da sehr viel. Es ist unverantwortlich, so was zuzulassen, da hat man keine Kontrolle mehr. Aber insgesamt die Winterausflüge zu verbieten, weil es nicht umweltfreundlich ist (was ist in unserer Konsumgesellschaft schon umweltfreundlich?) und vermeintlich “schicki-micki”, was so gar nicht stimmt, denn man lebt bei der Schülerfeizeit in bescheidenen Unterkünften und ist immer in der Natur, was viele Schüler schon gar nicht mehr kennen, was nichts mit dem Ballermann-Gehabe der immer mehr werdenden Ski (eher Après Ski) Spaßgesellschaft zu tun hat. Ihre Abneigung gegen diese Sportart könnte sich auch auf andere Sportarten beziehen, Bergwandern z.B. ist durch den Massentourismus samt Umweltverschnutzung auch sehr umstritten.
Im Prinzip geht es darum dass die Sportlehrer in diesen Fällen ihr Gehirn mehr einsetzen, anstatt solche Aktivitäten laufen zu lassen, weil die Schüler das gerne möchten.

GraueMaus
25 Tage zuvor
Antwortet  Teacher Andi

Und Geld spielt keine Rolex: Was kostet denn eine Ski-Ausrüstung mit allem drum und dran, und das bei der so viel zitierten Armut unter Kindern?
Allein die Gebühren für die Skilifte sind doch schon unverschämt hoch.
Es gibt ja wohl wesentlich preisgünstigere Sportarten, die eben nicht — wie auch Tennis, Golf etc. — zu den bekannten Unterscheidungsmerkmalen der sozialen Oberschicht gehören.

Delfinchen
24 Tage zuvor
Antwortet  GraueMaus

Es ging um RODELN, dafür braucht man keine Skiausrüstung.
Man kann außerdem auch noch Skifahren ohne zur sozialen Oberschicht zu gehören. Meine Kinder und ich fahren zu dritt 6 Tage in den Skiurlaub (in ein bekanntes Gebiet) und kommen mit Benzin auf knapp unter 1.000 Euro – klar, günstig ist das nicht, aber um die 330 Euro mit Übernachtung, Skiausleihe, Skipass – das ist auch nicht übermäßig teuer.

GraueMaus
23 Tage zuvor
Antwortet  Delfinchen

Aber Teacher Andi schrieb oben:
“Rodeln würde ich als Lehrer aus Risikogründen ganz herausnehmen …. Es ist unverantwortlich, so was zuzulassen, da hat man keine Kontrolle mehr.” 
Ich dachte eigentlich, das Skifahren hätte im Mittelpunkt gestanden.

Ukulele
24 Tage zuvor
Antwortet  GraueMaus

Gerade deshalb wäre es doch sinnvoll, möglichst allen Kindern im Rahmen von Schulfahrten einen Skiurlaub zu ermöglichen. Außerhalb der Ferien und als Gruppe lässt sich Skiurlaub wesentlich günstiger machen und auch Familien mit wenig Geld könnten ihren Kindern diese Erfahrung mal ermöglichen.

dickebank
27 Tage zuvor
Antwortet  GraueMaus

OMG – wäre es Ihnen besser zu vermitteln gewesen, wenn der Tod die Schülerin nicht während einer Skifreizeit sondern beim täglich Weg zur Schule ereilt hätte? In Köln ist vor einiger Zeit eine Schülergruppe mit ihren Begleitern an einer beampelten Kreuzung von einem Auto erfasst worden. Auch dort gab es Tote. Ich will hie nichts relativieren, aber manche Äußerungen stossen bei mir auf völliges Unverständnis.

Auch wenn es für die betroffene Familie unerträglich ist, Unfälle passieren – so tragisch das auch ist.

GraueMaus
25 Tage zuvor
Antwortet  dickebank

Vielleicht waren die beiden Rodel-Mädchen einfach leichtsinnig?

dickebank
24 Tage zuvor
Antwortet  GraueMaus

Oder ungeübt?

Na ja
25 Tage zuvor
Antwortet  dickebank

Es tut mir leid, aber auf mich wirkt Ihre Antwort fast zynisch. Die Eltern des Mädchens denken sich jetzt sicherlich “och ja, da haben wir einfach Pech gehabt, Unfälle passieren halt.” (Achtung Ironie.) Warum wohl sind bei bestimmten Freizeitaktivitäten die Beiträge für Unfall- und Lebensversicherungen höher? Ich möchte als Elternteil meinem Kind eine schöne Klassenfahrt ermöglichen, das muss aber nicht mit einem gewissen Risiko einhergehen. Sie relativieren hier ganz gehörig, das stößt bei mir auf Unverständnis.

dickebank
24 Tage zuvor
Antwortet  Na ja

Ich relativieren da gar nichts.
Da gab es einen Unfall mit Todesfolge während einer Klassenfahrt. Bis jetzt gibt es keine Informationen über die Unfallursache, aber der allgemeine Aufschrei ist groß und alle mutmaßen hinsichtlich der Schuldfrage. Und weil es eine Schulveranstaltung ist, gehen die Mutmaßungen alle in ein und die selbe Richtung.

S.B.
26 Tage zuvor
Antwortet  GraueMaus

Skifahren und Rodeln ist allemal besser als Heimbeschulung.

wombatlover
27 Tage zuvor

Mein Mitgefühl gilt den Familien, Freunden und Lehrern.
Trotzdem frage ich mich, warum eine Seite für Lehrer die deutsche Sprache so schlecht beherrscht.
Wie es zu dem Unfall kam, war vorerst unklar.” – Das heißt doch, jetzt ist es klar, wie es zu dem Unfall kam. Dann sagt es doch auch, vielleicht hilft das einen Unfall verhindern. Oder kapiert ihr einfach nicht, dass das Präteritum an dieser Stelle bedeutungsverändernd ist?

dickebank
27 Tage zuvor
Antwortet  wombatlover

Wenn die Grammatik in dem Zusammenhang Ihr größtes Problem ist, dann herzlichen Glückwunsch. Jedem anderen Leser dürfte klar sein, dass es bis zum Zeitpunkt der Veröffentlichung der Meldung noch keine Erkenntnisse zur Unfallursache gegeben hat.
Häufig werden solche Säze aus den Agenturmeldungen übernommen bzw. von der meldenden Behörde so im Wortlaut übermittelt.

Teacher Andi
26 Tage zuvor
Antwortet  dickebank

Es gibt sie halt noch, die schulmeisterlichen Lehrer, die dann ihren Fokus auf solche Dinge legen.

dickebank
26 Tage zuvor
Antwortet  Teacher Andi

Hospitation an einer nicht-gymnasialen Schulform könnte da Wunder wirken.

Corinna Gonest- Miss 71%
22 Tage zuvor
Antwortet  dickebank

Wieso? Passt man sich dort oder dann sprachlicher Kompetenz und Niveau der Schüler:innenschaft an?

Hysterican
27 Tage zuvor

Nun ja, die erfolgenden Untersuchungen werden natürlich erheben, dass die begleitenden Lehrpersonen voll verantwortlich zu machen sind für dieses Unglück … egal, wie und was detailliert dazu geführt hat … schon gut, wenn man in solchen Fällen benennen kann, wer die Schuld trägt.
Lakonie: aus!

mama51
27 Tage zuvor

Zum Schluss sind “selbstverständlich” (!!!) die LK voll verantwortlich! ☹️
Fazit:
Bleiben Sie mit dem unteren Ende des Rückens daheim und gehen Sie den Kernaufgaben des Lehrberufs nach!
Fertig! Punkt ●

dickebank
25 Tage zuvor
Antwortet  mama51

Wer sonst? Lehrkräfte sind die einzigen, die in keinem Verwandtschaftverhältnis zu Pontius Pilatus stehen, also nicht unter Waschzwang leiden.

447
24 Tage zuvor
Antwortet  mama51

Ich wette darauf – es wird zunächst alles versucht werden, es den Lehrkräften anzuhängen.

Auch an unserer Schule wurde so Rodel-/Sku-Zeug neulich gemacht…ich hätte mitfahren können.

Ich habe freundlich abgelehnt und gesagt, dass ich kein Ski fahren kann.

Glücklicherweise passierte niemanden irgendwas – schön.
Die Wahrscheinlichkeit ist aber hoch.

HELL NO fahre ich auf was mit Bergen, Ski oder Wasser…