
Der rheinland-pfälzische Bildungsminister Sven Teuber (SPD) rechnet trotz der Bemühungen um einen Frieden in der Ukraine nicht mit einer schnellen Heimkehr der Familien mit ihren Kindern. «Sollte es, wie von manchen vermutet, nach den bisherigen Gesprächen auf eine Kapitulation der Ukraine im Krieg mit Russland hinauslaufen, würde das vielen Geflüchteten noch weniger Lebensgrundlage in ihrer Heimat bieten», sagte Teuber in Mainz.
Er erwarte auch nicht, dass nach einem positiven Ausgang der Verhandlungen eine große Zahl an ukrainischen Schülerinnen und Schülern die Klassen in Rheinland-Pfalz verlassen werden. Seit dem russischen Überfall auf die Ukraine vom 24. Februar 2022 sind nach Angaben des Ministers 10.500 Kinder und Jugendliche in den Schulen in Rheinland-Pfalz angekommen.
Im vergangenen Schuljahr habe es einen Zuwachs von 390 Schülerinnen und Schülern gegeben. Im laufenden Schuljahr liege die Zahl bei etwas über 500, berichtete der SPD-Politiker. Derzeit gebe es wieder etwas mehr Zulauf. Dieser sei aber nicht so stark wie in der Anfangszeit des Krieges. Die Integration der Kinder rund Jugendlichen in den Schulen im Land laufe gut, sagte der Bildungsminister. Es gebe bei ihnen den großen Wunsch, sesshaft zu werden. News4teachers / mit Material der dpa
Ukrainische Kinder in deutschen Schulen: Integration mit Herausforderungen









Ich kenne auch etliche, die sagen, sie wollen nicht zurück. Das ist ja auch verständlich. Man hat sich hier eingelebt, etwas aufgebaut, aber dort ist im Osten des Landes alles kaputt und in Schutt und Asche. Ich kann das gut verstehen, finde aber, es sollte nur bleiben dürfen, eben wer sich eine eigene Existenz aufgebaut hat.
Leider sprechen einige der ukrainischen Kinder, die in meinen Klassen sitzen, auch nach 2-3 Jahren eher schlecht Deutsch. Das ist zwar durchaus verständlich, wenn man bedenkt, wie groß die Gruppe jener ist, mit denen sie sich im Unterricht und den Pausen unterhalten können, das heißt dann aber mitunter auch, dass SuS, die bspw. erst in der 7./8. Klasse in den Regelklassen sitzen, gegebenenfalls keinen oder keinen guten Abschluss aufgrund der Sprachdefizite machen.
Ich mache mir auch große Sorgen um die Jugendlichen aus der Ukraine. Die Kleinen finden sich in der Grundschule schon ein, aber die Älteren sind oft mit Kopf und Herz in der Ukraine und nehmen nur körperlich teil.
Wir kommen nicht gut an sie ran. Sie sind häufig auch ziemlich beratungsresistent (“Für mich gibt es nur das Gymnasium”), weil sie die vielfältigen Möglichkeiten, die das dt. Schulsystem bietet, nicht verstehen.
Den Unterricht sitzen sie brav ab, scheinen aber oft gar nicht zuzuhören, sind ganz perplex, wenn sie rangenommen werden. Nachmittags dann Musikunterricht in der Muttersprache und ebensolche Onlineaktivitäten.
Es ist alles verständlich, aber sie werden große Probleme mit den Abschlüssen bekommen, wenn sie sich nicht öffnen und wenn die notwendige Förderung ausbleibt.
Jetzt 76 Jahre alt. Als ich in ms zur Realschule (56 -1976)ging lernten wir in 4 Jahren im wahlfach Franz. Den Stoff von 2 Jahren, grund: keine Disziplin. Nur im Mathefach lernten wir alles was vorgesehen war.Lehrer war der Direktor, Feldwebel im Krieg zuvor, kurze schnelle Schritte, ein Blick ueber die Klasse. Dann ein schrei aus 43 schülerkehlen, voller Respekt und Anerkennung. Siehe da!! In Mathematik haben wir alle was gelernt. Gruss brueggemann aus muenster Vorort kotenbeiss.