FRANKFURT/MAIN. Abschiebungen treffen in Deutschland zunehmend Kinder, Jugendliche und junge Erwachsene mitten in Schule, Ausbildung und Beruf. Trotz Integration, laufender Qualifizierung und gravierendem Fachkräftemangel werden Bildungsbiografien abrupt beendet. Ein neues Bündnis aus Gewerkschaften, Flüchtlingsorganisationen und Schülervertretungen – darunter die GEW – warnt vor einer gefährlichen Entwicklung: Wenn Aufenthaltsrecht Bildung systematisch aushebelt, gerät das Recht auf Bildung selbst unter Druck.

Als Amira an diesem Morgen in Offenbach die Sprachnachricht verschickt, ist ihr Alltag bereits vorbei. „Ich kann heute nicht kommen, die Polizei ist da“, so lautet die Botschaft an eine Kollegin. Wenige Minuten später wird die junge Frau aus ihrer Wohnung geholt, im Schlafanzug, ohne Abschied. Amira, die in einer Offenbacher Kita gearbeitet, Kinder betreut, Deutsch gelernt und ihre Anerkennung als Erzieherin fast abgeschlossen hatte, wird abgeschoben – nach Litauen, in ein Flüchtlingslager. Ihr Fall, über den tagesschau.de berichtet, steht exemplarisch für eine Entwicklung, die Beratungsstellen, Gewerkschaften und Schülervertretungen seit Monaten alarmiert: Abschiebungen treffen zunehmend Kinder, Jugendliche und junge Erwachsene mitten in Schule, Ausbildung und Beruf.
Amira ist aus Afghanistan geflohen, nach der Machtübernahme der Taliban. Sie kam 2022 nach Hessen, arbeitete in der Kita „Die Krabbelstubb“ in Offenbach, übernahm Verantwortung, betreute eine eigene Kindergruppe, organisierte Angebote, schrieb den Newsletter. Für das Team war sie längst mehr als eine Mitarbeiterin. „Sie war eine Bereicherung“, sagt die Kita-Leitung. Für die Kinder war sie eine feste Bezugsperson. Für Amira selbst war die Arbeit ein Ankommen. „Ich war glücklich. Ich wollte hier bleiben, arbeiten, einen Unterschied machen für die Kinder“, sagt sie der tagesschau am Telefon.
Doch all das zählt im Asylsystem nicht. Ausschlaggebend war, dass Amira zuvor in Litauen Schutz erhalten hatte. Integration, Arbeit, Ausbildung – sie spielen im Verfahren keine Rolle, wie das Bundesamt für Migration und Flüchtlinge auf tagesschau-Anfrage betont. Die Folge: Abschiebung trotz Fachkräftemangels, trotz laufender Qualifizierung, trotz sozialer Einbindung. Zurück bleibt nicht nur eine junge Frau in tiefer Verzweiflung, sondern auch eine Kita, die Gruppen zusammenlegen muss, Eltern vertrösten und Kinder auffangen soll, die fragen: Wo ist Amira?
„Die Abschiebung signalisiert, dass du jederzeit abgeschoben werden kannst, egal wie hart du arbeitest“
Was in Offenbach geschah, ist kein Einzelfall. Darauf weist Pro Asyl in einer aktuellen Bilanz zu Abschiebungen im Jahr 2025 hin. Die Hilfsorganisation spricht von einer „neuen Härte“, die erreicht sei. Fast ein Fünftel mehr Abschiebungen als im Vorjahr werden politisch als Erfolg verkauft. Der Preis dafür sei hoch. Immer häufiger träfen Maßnahmen Familien, kranke Menschen und gut integrierte Geflüchtete. Allein zwischen Januar und September 2025 wurden 2.396 Kinder bis 13 Jahre abgeschoben, weitere 699 waren zwischen 14 und 17 Jahre alt. Insgesamt waren damit 17,5 Prozent der Abgeschobenen minderjährig.
Pro Asyl schildert zahlreiche Fälle, die zeigen, wie konsequent bestehende Bleiberechtsregelungen unterlaufen oder ignoriert werden. Da ist etwa der 14-jährige Lewan aus Georgien. Er lebte seit über drei Jahren mit seiner Familie in Norddeutschland, besuchte erfolgreich die Schule, war im Sportverein integriert und hätte alle Voraussetzungen für ein Bleiberecht nach Paragraf 25a Aufenthaltsgesetz erfüllt. Dennoch entzog die Ausländerbehörde ihm kurzfristig die notwendige Duldung. Wenige Wochen später stand die Polizei nachts um vier Uhr vor der Tür. Die ganze Familie wurde abgeschoben. Zurück bleiben traumatisierte Kinder, die weinen und nach Deutschland zurückwollen, und eine Klassengemeinschaft, die einen Freund verloren hat.
Ein anderer Fall betrifft Mariam M., eine junge Frau aus Ruanda. Sie lebte seit 2022 in Niedersachsen, absolvierte Sprach- und Integrationskurse, arbeitete mit unbefristetem Vertrag in einem Seniorenzentrum und hatte eine Zusage für eine weiterführende Qualifizierung in der Pflege. Ein Spurwechsel in einen Aufenthaltstitel für Arbeit oder Ausbildung schien realistisch. Dennoch leitete die Ausländerbehörde ihre Abschiebung ein. Mariam kam in Abschiebehaft und wurde schließlich nach Ruanda abgeschoben. „Die Abschiebung signalisiert, dass du jederzeit abgeschoben werden kannst, egal wie hart du arbeitest“, sagt eine Freundin von ihr. Angst, Vertrauensverlust und das Gefühl, dass Menschlichkeit im System keinen Platz hat, seien die Folgen.
Auch Familien, die alles daransetzen, sich zu integrieren, bleiben nicht verschont. Pro Asyl berichtet von einer vierköpfigen Familie aus der Türkei, deren Kinder gut Deutsch sprachen, die Schulen besuchten und Erfolge erzielten, während die Eltern arbeiteten oder arbeiten wollten. Trotz Petitionsverfahren und nachweislicher Integration wurde die Familie abgeschoben.
„Wenn Mitschüler:innen plötzlich nicht mehr im Unterricht erscheinen, weil sie abgeschoben wurden, zerstört das Vertrauen“
Diese Fälle machen deutlich, was Beratungsstellen seit Langem beobachten: Bildung, Ausbildung und soziale Teilhabe bieten keinen verlässlichen Schutz mehr. Genau hier setzt das neu gegründete Bündnis „Bildung statt Abschiebung“ an. In Hessen haben sich der Hessische Flüchtlingsrat, die Diakonie Hessen, der Landesausländerbeirat, der Paritätische Hessen, die Landesschüler:innenvertretung und die GEW Hessen zusammengeschlossen. Über 150 Organisationen und Einzelpersonen haben sich bereits angeschlossen.
Aus Sicht des Bündnisses nimmt die politische Debatte eine gefährliche Richtung. Gut integrierte Kinder, Jugendliche und junge Erwachsene würden abgeschoben, obwohl sie zur Schule gehen, eine Ausbildung begonnen haben oder kurz davorstehen. Thilo Hartmann, Vorsitzender der GEW Hessen, betont: „Wenn Kinder oder Auszubildende aus ihrem Bildungskontext herausgerissen werden, ist das ein Angriff auf das Recht auf Bildung – und ein Schlag ins Gesicht all jener, die sich tagtäglich für gelingende Integration einsetzen. Wir brauchen Sicherheit und Verlässlichkeit für junge Menschen, nicht politisch motivierte Abschiebungen.“
Die Angst ist auch im Schulalltag spürbar. Freundinnen und Freunde verschwinden über Nacht, Klassengemeinschaften werden auseinandergerissen. Sunena Akbar von der Landesschüler:innenvertretung Hessen sagt: „Wenn Mitschüler:innen plötzlich nicht mehr im Unterricht erscheinen, weil sie abgeschoben wurden, zerstört das Vertrauen – in Politik, in Behörden und in ein sicheres Lernen. Bildung darf niemals vom Aufenthaltsstatus abhängen.“
Der Hessische Flüchtlingsrat kritisiert zudem, dass bestehende Bleiberechtsregelungen zu selten zugunsten der Betroffenen angewandt werden. Geschäftsführer Timmo Scherenberg spricht von Kurzsichtigkeit und Verantwortungslosigkeit. Gerade in Zeiten des Fachkräftemangels sei es widersprüchlich, angehende Erzieherinnen oder Pflegekräfte abzuschieben, während zugleich über Anerkennung ausländischer Abschlüsse diskutiert werde.
Der Fall Amira bündelt all diese Widersprüche. Er hat eine breite Protestbewegung ausgelöst. Für die abgeschobene Erzieherin wurde eine Petition gestartet, die binnen kurzer Zeit über 50.000 Unterschriften sammelte. Unter dem Titel „Amira gehört zu uns – nicht ins Abschiebelager!“ schildern Kolleginnen und Kollegen, was sie verloren haben: eine Kollegin, eine Bezugsperson für Kinder, ein Vorbild. Sie kritisieren ein System, das Integration fordere und sie zugleich bestrafe.
Amira selbst hat sich aus Litauen mit einer persönlichen Nachricht an die Unterstützerinnen und Unterstützer gewandt. Sie bedankt sich für die Solidarität, die ihr Kraft gebe. Die Abschiebung habe viele Menschen bewegt, schreibt sie, und die Reaktionen hätten gezeigt, dass sie nicht allein sei. Sie vermisse ihre Familie, die Kinder aus der Kita, die Kolleginnen und Freunde. „Eure Unterstützung hat uns Kraft gegeben. Sie ist ein Geschenk. Und sie ist ein Zeichen der Hoffnung – für eine Gesellschaft, in der Menschlichkeit, Mitgefühl und Gerechtigkeit nicht nur Worte, sondern gelebte Werte sind.“ Ihre Hoffnung richtet sich auf eine Rückkehr nach Deutschland, in das Land, das für sie ein zweites Zuhause geworden sei.
Ob diese Hoffnung erfüllt wird, ist offen – trotz des gravierenden Personalmangels in (west-)deutschen Kitas. News4teachers









Kinder haben Angst, dass sie oder ihre Freunde gehen müssen, dass plötzlich die Staatsgewalt vor der Tür steht. Wie vor 80 Jahren… oder kann mir jemand den grundsätzlichen Unterschied erklären… verständlich, nachvollziehbar, auch für meine Schüler zu verstehen und zu akzeptieren?
Wie sollen Kinder lernen können, die ihrer Existenz in Deutschland nicht sicher sind?
Wie sollen Kinder lernen wollen, wenn sie wissen, dass sie nicht erwünscht sind?
Verheerend für das ganze Bildungssystem, auch für die hier geborenen Kinder und Jugendlichen!
Politik ignoriert Mitmenschlichkeit, das Recht auf Bildung und jede Menge Kinderrechte. Selbst profane wirtschaftliche Erwägungen – wir brauchen Arbeitskräfte – unterliegen der irren Idee, man müsse “Fremde” abschieben…
Politiker, die so denken, vertreten mich nicht!
Wann kommt der Punkt, an dem ich nicht mehr für eine derart handelnde Regierung arbeiten will, das nicht mehr mit meinem Gewissen vereinbaren kann?
Was können wir tun, dass es nicht so weit kommt!
“Wie vor achtzig Jahren”?
Ich bin durchaus der Meinung, dass wir viel zu oft die Falschen abschieben. Ich verstehe auch nicht, warum Familien abgeschoben werden, deren Kinder hier aufgewachsen, vielleicht sogar schon hier geboren, die hier zu Hause und voll integriert sind.
Vielleicht liegt es daran, dass man derer leichter habhaft werden kann, und diejenigen, die wirklich abgeschoben gehörten, diejenigen sind, die mit allen Tricks arbeiten, um der Abschiebung zu entgehen. Und um zeigen zu können – “seht her, wir schieben doch ab”, nimmt man die, “die man kriegen kann”. Auch wenn die Betroffenen sich hier eine Existenz aufgebaut haben.
Und es liegt wohl auch daran, das die Gründe für eine Duldung oder für Asyl entfallen, weil die Verhältnisse im ursprünglichen Heimatland der Familien sich verändert haben. Man kann trotzdem darüber streiten, ob es “sinnvoll” ist Menschen abzuschieben, die hier arbeiten, eine Ausbildung machen oder zur Schule gehen.
Aber vor achtzig Jahren wurden Menschen abgeholt, in Güterzüge verfrachtet und in Konzentrationslager gesteckt. Dort wurden sie unter unwürdigsten Bedingungen eingesperrt, mußten bis zur völligen Erschöpfung schuften, ohne auch nur ansatzweise ausreichend mit Nahrung versorgt zu werden, wurden, wenn sie nicht mehr konnten, umgebracht oder man hat sie sofort “an der Rampe” aussortiert und in die Gaskammer gesteckt. Und es spielte nicht im Geringsten eine Rolle, welchen “Aufenthaltsstatus” diese Menschen hatten. Es genügte völlig Jude, Sinti, Roma, Behinderter, Homosexueller oder Regimekritiker zu sein. Diese Menschen waren nicht nach Deutschland geflüchtet, hatten hier Aufnahme gefunden, ein Dach über dem Kopf, Sicherheit und finanzielle Unterstützung, weil ihnen in ihrer Heimat Ungemach, welcher Art auch immer, drohte, so wie die Menschen, von denen Sie sprechen und die nun, aus welchen Gründen auch immer, berechtigt oder nicht, in ihre ursprüngliche Heimat zurückkehren sollen.
Diese Menschen wurden gequält und getötet für das, was sie sind. Diejenigen, die das Martyrium des KZ’s überlebten, waren bei der Befreiung durch die Alliierten zu Sekeletten abgemagert und hatte oft sämtlich Angehörigen verloren.
Also wirklich “wie vor achtzig Jahren”?
Wenn Sie tatsächlich jemanden brauchen, der Ihnen “diesen Unterschied grundsätzlich erklärt”, tja, was soll ich dazu noch sagen…….
Danke. Ich würde es auch begrüßen, wenn diese unseligen Nazi- und DDR-Vergleiche aufhören, in denen die Nazi- oder DDR-Zeit für eigene Zwecke instrumentalisiert, um nicht zu sagen missbraucht wird.
Aus der Sicht der betroffenen Kinder und ihrer Mitschüler kein Unterschied… für die einen verschwinden Freunde, die anderen müssen Freunde und Lebensumfeld verlassen, ohne es selbst bestimmen zu können… oftmals in ein Land, das sie nie gesehen haben oder als Kleinkind verließen – “weil sie Ausländer sind” (so von den Kindern formuliert, die Angst haben, die nächsten zu sein)!
DAS kann ich keinem Schüler erklären…
Den Satz “wie vor 80 Jahren” haben Sie ins Spiel gebracht und nicht die Kinder. Die Kinder berichten von ihren, durchaus verständlichen, Ängsten.
Diese in Verbindung mit der Deportation von Juden und anderen mißliebigen Personen während der Zeit des Nazi-Regimes zu bringen, ist auf Ihrem Mist gewachsen.
Und selbst wenn ein solcher Vergleich durch Schüler gezogen werden sollte, kann man diesen entkräften – s.o. – und die Ängste der Betroffenen dennoch ernst nehmen.
Ich teile übrigens das Unverständnis über das Vorgehen gegen die junge Afghanin, die Frau aus Ruanda und den 14jährigen Lewan aus Georgien. Es ist mir völlig unverständlich, warum da so vorgegangen wird, noch dazu, wenn die gesetzlichen Voraussetzung für ein Bleiberecht, wie bei Lewan, doch offenbar erfüllt sind.
Leider scheinen nur die Zahlen wichtig zu sein.
Sogar wenn man die Angelegenheit komplett emotionslos betrachtet, müsste einem doch aufgehen, dass es nicht sinnvoll ist, Menschen in Ausbildung, mit Beruf und offensichtlichem Willen etwas zu erreichen, abzuschieben.
Ist man nicht in der Lage zu differenzieren? Was bitte ist so schwer daran zu erkennen, dass jemand eine Ausbildung macht oder arbeitet?
“Timmo Scherenberg spricht von Kurzsichtigkeit und Verantwortungslosigkeit. Gerade in Zeiten des Fachkräftemangels sei es widersprüchlich”
Leider nein, Ausländerfeindlichkeit geht vor. Und morgen wundern sich alle, was die AfD groß gemacht hat, warum die Lebensqualität “trotzdem” abnimmt und wo eigentlich all die Werte hin sind, die so gerne abgestaubt werden, wenn es gegen andere Kulturen geht 🙁
Aber zumindest muss niemand mehr den Schwachsinn verbreiten, es ginge um (nennenswerte) Kriminalität, Geld oder dass man sich “nur richtig benehmen” müsse…
Scheußlich!
Das wirkt immer irgendwie hart und unmenschlich. Zumindest will man mit sicherlich mit solchen “Hervorhebungen” diesen Eindruck erwecken. Nur wen soll man überhaupt noch abschieben, wenn diese und jene und andere es doch eigentlich “nicht verdient” haben? Lauter Ausnahmen zu generieren, macht da keinen Sinn. Man muss entscheiden zwischen abschieben oder nicht abschieben. Und da, finde ich, muss das Kriterium sein, ob jemand auf Dauer oder auf Zeit in unser Land gekommen ist, also wusste, dass es nur vorübergehend sein wird, und wie die Verhältnisse inzwischen in seinem Land sind, sprich, ob ihm dort Lebensgefahr droht oder nicht. Darum ging es doch (angeblich), als jemand herkam und dazu dient das “Asylrecht”. Wenn letztendlich immer alle bleiben dürfen, weil sie doch so nett sind, bleiben am Ende nahezu alle. Kann man ja auch wollen, aber soll man klar und deutlich sagen. Nur dann lesen wir wieder, dass die Kommunen und die Gesellschaft überfordert sind (á la Gauck “unser Herz ist weit, aber unsere Möglichkeiten begrenzt”).
Es erscheint mir trotzdem widersinnig, wenn gerade solche junge Menschen abgeschoben werden, die eine Berufsausbildung absolvieren, oft noch in Mangelberufen. Für diese Menschen müsste m.M. eine praktikable Möglichkeit zum Spurwechsel geschaffen werden. siehe z.B.
“Bittere Entscheidung” Mosbacher Pflege-Azubi abgeschoben”
“Heimleiterin versteht die Welt nicht mehr: Ihr Azubi soll abgeschoben werden”
“Pflege-Azubi während der Schicht nach Äthiopien abgeschoben”
usw.
Sind Sie gegen solche Abschiebungen?
Natürlich, Sie etwa nicht?
Es überrascht mich aufrichtig, dass Sie eine Haltung zu etwas haben.
Immerhin betonten Sie, wie viel Zeit sie sich damit lassen wollen bzw. dass Sie Ihre Privatmeinung nicht einzubringen wünschen.
Aber da habe ich Ihren Wirtschaftlichkeitssinn wohl unterschätzt – erfreulich 🙂
Probieren Sie es ruhig weiter mit Ihren Unterstellungen, wenn Sie das brauchen.
Ich kann solche Dinge schon ab, sonst würde ich hier nichts schreiben.
Wenn Sie die Frage nicht beantworten wollen, kann ich das auch tolerieren.
“Wenn Sie die Frage nicht beantworten wollen, kann ich das auch tolerieren.”
Ja, das ganze Forum bebt vor Spannung, ob ich eine Meinung zu einem Thema habe XD
https://www.news4teachers.de/2025/12/neue-haerte-abschiebungen-treffen-zunehmend-kinder-jugendliche-und-junge-erwachsene-mitten-in-schule-ausbildung-und-beruf/#comment-764421
Sie schreiben anders als ich sehr selten Ihre eigene Meinung, was – nur meine Meinung – bei den allermeisten Themen einen Austausch mit Ihnen verunmöglicht.
Daher FREUE ich mich, wenn Sie Ihre Meinung schreiben, selbst wenn die sich bisher ausschließlich auf Wirtschaftlichkeit bezieht. Dranbleiben! 😀
Es ist aber nicht zu erklären, dass Täter nicht abgeschoben werden dürfen, weil sie keine Pässe mehr haben und keine oder falsche Angaben zu ihrer Herkunft gegeben haben, Menschen, die an Regeln halten, werden aber sehr wohl abgeschoben.
Das erinnert mich wieder an das Buch von Ulrich Wickert: “Der Ehrliche ist der Dumme”. Leider in vielen Bereichen unseres Lebens zu beobachten, nicht wahr?! Da bin ich ganz bei Ihnen. Allerdings wäre die Frage, was ist nun die Konsequenz: Alle dürfen bleiben: Die “Ehrlichen”, damit sie keinen Nachteil gegenüber den “Unehrlichen” haben und die “Unehrlichen”, weil sie mit ihrer Unehrlichkeit erfolgreich sind. Tun wir doch mehr gegen die Unehrlichkeiten?!? So würden wir e in anderen Bereichen doch auch erwarten und nicht: Dann begehen eben alle “Steuerbetrug”, weil man der Unehrlichen in diesem Bereich nicht habhaftbar wird. (Ich glaube, darum ging es in dem Buch von Ulrich Wickert.)
Das Kriterium sollte bei Migranten, die nur auf Zeit da bleiben, sein: integriert sich oder nicht. Wenn sich eine Familie hier ihr Leben aufgebaut hat, einem Job nachgegangen wird (wenn man denn darf – augenroll), die Kinder gegelmäßig in die Schule gehen, die Sprache gelernt wird, ihre Ausbildung hier machen etc. und nicht kriminell auffällig war, gibt es für mich keine sinnvolle Begründung für eine Abschiebung. Hier sollen nur Zahlen generiert werden und so werden die “Guten” abgeschoben und die “Kriminelle” tauchen ab.
Das ist ein Widerspruch in sich: Wenn die, die nur auf Zeit gekommen sind, hierbleiben dürfen, wenn sie integriert sind, dann bleiben sie ja doch nicht nur auf Zeit.
Und ein Zuwanderer/Flüchtling, der kriminell ist, kann doch auch integriert sein (spricht sehr gut Deutsch, hat inzwischen eine deutsche Ehefrau + Kinder, geht vielleicht sogar “nebenbei” einer geregelten Arbeit nach…). Und sind deutsche Staatsbürger, die kriminell werden, nicht integriert, weil sie ja kriminell geworden sind?
Die “abgeschobenen kriminellen Ausländer” werden, wie man hört, in ihrer Heimat nicht mal vor Gericht gestellt. Sie haben hier vielleicht jemanden ermordet und werden in ihrer Heimat nicht dafür belangt. Wenn ein deutscher Staatsbürger im Ausland eine Straftat begeht, wird er doch auch nicht abgeschoben und bleibt dann hier straffrei, oder? Er wird dort bestraft und kommt dort u.U. ins Gefängnis.
Deshalb bleibe ich lieber bei meinem oben genannten Kriterium. Das scheint mir objektiv zu sein. Wer auf Zeit kommt und dann für immer bleiben will, sollte eine Einwanderung beantragen, für die es klare Bedingungen, aber auch Grenzen gibt. Es kann auch bedeuten, dass man, weil der Asylgrund nicht mehr vorliegt, erstmal zurück in die alte Heimat muss, um von dort dann die Einwanderung zu beantragen. Haben wir eigentlich schon ein Einwanderungsgesetz?
“Es kann auch bedeuten, dass man, weil der Asylgrund nicht mehr vorliegt, erstmal zurück in die alte Heimat muss, um von dort dann die Einwanderung zu beantragen.”
Mit “auf Zeit” ist natürlich gemeint, dass sie erstmal nur Asyl beantragt haben und dieser “verfällt ” doch, wenn die Bedingungen sich im Heimatland verbessert haben. Wenn sich diese aber mittlerweile hier ein Leben aufgebaut haben, sollten sie das Angebot bekommen, dass Sie hierbleiben dürfen. Von mir aus mit “füllen Sie dazu diesen Antrag aus”. Sie aber, obwohl Sie hier gebraucht werden, einfach rauszuschmeißen und zu sagen, ihr könnt ja von dort die Einwanderung beantragen, ist doch unsinnig.
Kriminelle mit dt. Staatsbürgerschaft kann man sich nicht aussuchen. Ohne schon. Wenn also integriert, aber kriminell, würde ich abschieben.
Ich schrieb ja integriert (….) UND nicht kriminell.
Was ist integriert? Und was machen wir mit Deutschen, die nicht integriert sind (um Ihre Erklärung der Bestandteile einer Integration vorwegzunehmen, wenn z.B. Arbeit/Berufstätigkeit dazu gehören soll)?
Arbeit und Berufstätigkeit hab ich bewusst eingefügt, damit es nicht wieder von rechts heißt, “die” werden durchgefüttert.
Integrieren heißt, Anpassen an Normen und Werte, Gesetze, Erlernen der Sprache und ja, wenn man kein Anrecht mehr auf Hilfe hat, muss gearbeitet werden.
Das kann man natürlich nicht auf Deutsche (gemeint ist: mit Staatsbürgerschaft) anwenden.
Könnte man nicht ein Kompromiss machen … Wer “auf Zeit (gedacht)” hier ist und sich TROTZDEM integriert … “Darf” bleiben?
Wäre das nicht logisch und nachvollziehbar?
Sehe ich persönlich wenig Gründe dagegen … Außer Zahlen und “Bürokratische Vorgaben”. Schlimmstenfalls sogar “Fremdenfeindlichkeit” (wobei diese ja keine “Fremden” dann mehr sind … Nicht mehr und nicht weniger als viele andere eben …).
Können sich Lebenssituationen nicht ändern und anpassen?
Müssten wir nicht “stolz” auf eben genau diese Menschen sein? Angepasst, integriert, willig … Also ein Teil “von uns”?
Egal ob man das jetzt rational und logisch begründet und/oder emotional?
Ist das nicht so oder so ein Mehrgewinn dann?
Löst das nicht zugleich einige andere “Baustellen” [sogar mehrdeutig …] und Probleme?
Ich verstehe ja Ihre Fragen und Perspektive … Ja, das ist berechtigt. Ja, das sind Gedanken und Umgänge mit Bürokratischen Entscheidungen… Aber die Konsistenz und Konsequenz fehlt hier etwas. Zusätzlich der “Nutzenaspekt” und das rationale situative Agieren.
Wer hier her kommt. Sich wohl fühlt. Sich integriert [sozial, familiär, gesetzlich, sprachlich]. Familie ggf. gründet oder eben nicht. Ein Teil der Gesellschaft sein will UND BEREITS IST. Hier arbeit sucht, findet und arbeitet. Da sprechen wir von “aber dort ist es sicher”? Und auf der anderen Seite “werben” wir Fachkräfte und wundern, dass “wir” nicht (mehr) lukrativ dazu sind? Echt jetzt?
Hier müssen “wir” uns ernsthaft mal ehrlich machen und gesellschaftlich, sowie politisch reflektieren und v. A. agieren …
Das ist doch vollkommen absurd.
Zugleich muss man natürlich schauen, wo dies nicht der Fall ist. Dort bestenfalls Strukturen und Bedingungen machen, damit dies der Fall sein wird/überhaupt “kann”. Auch hier ist massiv Handlungsbedarf.
Und als dritte “Ebene” muss man natürlich schauen, wo dies definitiv nicht der Fall ist und hier Handhabe zeigen. Beispielsweise eben bei Kriminalität. Auch die gibt es halt. Auch hier muss man sich ehrlich machen. Und auch hier braucht man Lösungen. Ob das jetzt “Flug zurück” oder “Gefängnis/Psychatrie” ist und in welchen Rahmen und Ausmaß … Darüber lässt sich diskutieren und streiten. Aber auch hier hilft es nichts, einfach “Sachen runterzureden”. Handeln hilft. In allen Fällen tatsächlich.
So sehe ich das auch. Ein Mensch flüchtet hierher, aus welchen Gründen auch immer. Die Voraussetzung, unter der er herkommt, lautet, “vorübergehend”, mit der Absicht in das Heimatland zurückzukehren, sobald die Verhältnisse dich dort ändern, bzw. stabilisieren.
Nun lebt dieser Mensch hier. Jahre vergehen. In dieser Zeit wurde er bei uns heimisch, hat Freunde gefunden, die Sprache gelernt, geht zur Schule/macht eine Berufsausbildung/geht einer Arbeit nach…
Vielleicht hat er Kinder, die noch klein waren, als sie hierherkamen. Sie gehen zur Schule, pflegen Freundschaften, sind hier zu Hause. Ihr ursprüngliches Herkunftsland kennen sie kaum noch. Vielleicht sind sie sogar schon hier geboren.
All das muß doch Berücksichtigung finden, bei der Entscheidung darüber, ob ein Mensch nun vielleicht doch dauerhaft bleiben darf, oder ob er wieder zurück muß.
Klar geht man zunächst davon aus – wenn der Krieg vorbei ist, wenn das diktatotische Regime gefallen ist o.ä., dann kehren diese Menschen in ihre Heimat zurück. Wahrscheinlich gehen die meisten selbst davon aus.
Aber was, wenn sie inzwischen hier ein zu Hause gefunden haben? Wenn sie sich hier eine Existenz aufgebaut haben?
Wenn sie deshalb bleiben wollen und es gute Gründe dafür gibt sie auch bleiben zu lassen?
Warum dann trotzdem abschieben? Wegen irgendwelcher Paragraphen?
Wenn Gesetze so schlecht gemacht sind, sollten sie geändert werden.
Wie kann uch mich ganz konkret für das Bleiberecht einsetzen?
Leute, guckt mal ins Stadtbild:
Wer brutzelt die Döner, wer bedient im Café, wer reinigt die Wege, wer fährt die Busse, wer pflegt eure Eltern, wer behandelt in der Notaufnahme?
Mit schrumpeligen Kartoffeln aus eigenem Anbau (vom nährstoffarmen Bildungsacker) wird das nichts!
Erinnert an Merz, nur richtig rum.
Zrem?
Wie meinen ?
Och, nö.
MMMM Erz.
Vielleicht?
Bisschen wie Gasgerd?
@Lera
Die Menge an rassistischen Vorurteilen die Sie hier verbreiten, ist erstaunlich.
Aber ich vermute, Sie halten sich für eine/n von den Guten.
Das verstehe ich nicht. Welche Vorurteile?
Ich stelle mir vor, ich hätte zufällig so einen Fluchthintergrund, wäre aber damals noch sehr jung gewesen und könnte mich an nichts von dort erinnern. Ich spreche die Sprache aus dem Land nicht, habe nichts mit der Kultur zu tun. Ich bin gewohnt Menschenrechte zu haben, Frauenrechte, Recht auf Bildung, medizinische Versorgung, Recht auf einen Anwalt, auf Sicherheit.
Ich habe vielleicht eine Ausbildung gemacht, die ich in dem Land, in das ich abgeschoben werde, gar nicht gebrauchen kann. Ich habe dort evtl keine Angehörigen, keinen Besitz. Ich müsste vielleicht etwas landwirtschaftliches können, um dort vor Hunger sicher zu sein.
Ich bekomme evtl eine Starthilfe mit auf den Weg, die wird aber recht schnell aufgebraucht sein, denn ich habe dort ja nichts und muss es schaffen, dort auf eigenen Beinen zu stehen, bis die Starthilfe aufgebraucht ist.
Vielleicht habe ich eine Einschränkung, Behinderung oder benötige Medikamente.
Das einzige Kriterium für das Land, in das ich zurückkehren soll, scheint aber zu sein, dass mir keine Lebensgefahr droht?
Wie komme ich dort zB im Rollstuhl sitzend klar? Oder auch nur mit annähernden Problemen?
Wenn ich erst abgeschoben wurde, meine Starthilfe bekommen habe und mir keine akute Lebensgefahr durch Krieg oder ähnliches droht, interessiert es dann noch irgend jemand, wenn ich dort hungern muss, weil ich den falschen Beruf gelernt hatte und meine Behinderung dem Leben dort, vielleicht auch nur leicht, im Weg steht und ich dort keine Angehörigen habe, die sich um mich kümmern?
Vielleicht wird am Ende noch mein Kind dort krank oder stirbt, aber nicht wegen Krieg, sondern fehlender medizinischer Versorgung.
Dies alles aus Sicht einer Person, die nicht nur kurz in Deutschland war, sondern gar nichts anderes kennt und dachte, sie hätte Rechte und ein sicheres Leben.
Was wäre das Ergebnis? Wut!
Auf das vergreisende, immer harmlosere, unfähigere Deutschland.
Und nun stellen wir uns diese Wut mal Millionen von der Afd abgeschobener Bürger vor.
– Ich würde prognostizieren, die würden sich irgendwann zusammen tun und sich ihr Deutschland von den Greisen zurück holen… und würden mit den Greisen dort vermutlich nicht sehr sozial umgehen.
Das ist nicht neu, ich kann mich an ähnliche Berichte Ende der 90er erinnern, als gut Integrierte Mitschüler ins ehemalige Jugoslawien abgeschoben wurden.
Auch wenn ich das nicht im Detail verfolge, so hab ich doch immer wieder den Eindruck, wir schieben schlicht die falschen ab, diejenigen, die sich nicht wehren. Und das sind i.d.R. die, über deren Anwesenheit man sich freut.
Ich finde sowas nicht in ordnung das mit bürger einfach so ihr aufenthalt in wilkür entzogen werden und krimienelle ausländer einfach in deutschland bleiben können ohne das sie abgeschoben werden oder andere plötzlich aufenthalts papiere bekommen obwohl sie keinerlei von ausweispapieren vorlegt obwohl es die ausländer behörde verlangt und die ausweisung verlangt und plötzlich bekommen sie papiere
Beim Anfang gehe ich mit … Das mit den Ausweisen muss man hier jedoch richtig stellen … Das ist ja nicht “so einfach”.
Warum können viele keine Ausweise vorzeigen? Naja … In einigen Ländern gibt es eben kein Interesse daran, dass man diese ausstellt. Ggf. auch nicht, dass diese “bei Flucht” dabei wären. Zum einen – da es keine gibt. Zum anderen, da dies ggf. den nahezu sicheren Tot “auf Durchreise/Flucht” bei Auffinden bedeutet. Und wiederum zum anderen, da nicht jeder die Zeit hat, hier ewig suchen zu können … So funktioniert Flucht und “das Drumherum” eben für gewöhnlich nicht.
Warum ist das ein Problem? Naja … Menschen können eben ebenfalls Ausweise wegwerfen.
Wie will man das jetzt sonderlich “kontrollieren”? Fakt und Herausforderung ist in dem Fall: “Beide Seiten” kommen ohne Ausweise/Papiere an.
Jetzt kann man alle aufnehmen, keinen oder einen Teil.
Das BAMF ist nicht dazu da, dass primär Menschen aufgenommen werden. Es ist primär dazu da, dass diese abgelehnt werden. Daher oft eine 10-15 Seitige rechtskräftige Ablehnung mit Begründung geschrieben wird. Und hier stochert man halt oftmals so rum, um was zu finden … Beispielsweise “gibt Gebiet xy an” – “Amtssprache …(Kyrillisch)” – “kann die Person überhaupt diese Amtssprache”? Und das wird dann halt überprüft – soweit Fachpersonal vorhanden. Und je nachdem kommt es zur Ablehnung oder weitere Wege.
Zudem muss man überlegen, wie man das Problem löst, dass keine Ausweise vorhanden sind (weggeworfen, abhanden, zurückgelassen, vernichtet, nie vorhanden). Und hier ist der Grund erstmal sogar egal – man braucht eine Lösung. Das Problem “kein Ausweis” ist ja da und klar. Die Lösung ist bspw. zumindest ein Dokument auszustellen und mal derzeitigen Stand zu dokumentieren. Das macht ja auch durchaus Sinn.
Ich hoffe, dass Sie vielleicht eine “(er)weiter(t)e” Sicht auf diesen Bezug haben … Leider verstehen und “sehen” das viele Personen nicht. Das ist absolut nachvollziehbar jedoch. Ist jetzt auch nicht unbedingt eine Sache, welche man [Politiker] nicht wissen/wüssten. Ansonsten sind diese eine Fehlbesetzung. So hart das auch klingt.
Auch beim BAMF gab es damals – vermeintlich … – (Dienst-)Anweisungen diesbezüglich. Daher … Irgendwer machte diese … Wer wohl.
Unwissenheit? Nur wer unwissend sein will.
Was mir fehlt ist eine Diskussion auch darüber, dass unser Steuergeld investiert wurde in Schule und Ausbildung junger Menschen – und dann werden sie weggebracht, so dass sie nichts davon der Gesellschaft zurückgeben können – wie sinnlos ist das denn?
Das passt wieder genau. Der deutsche Staat ist stark gegen die Bürger, aber handzahm gegen Verbrecher und alle die dreist genug sind ihn zu ignorieren. Keinerlei Augenmaß; man greift gegen die durch, die sich Mühe geben und nach den Regeln spielen.
Für die Politik zählt am Ende nur die Zahl. Die Zahl der Abgeschobenen, die man dann als Erfolg verbuchen kann. Ob es sich dabei um die Integrierte ehrliche und arbeitende Person handelt oder den straffälligen spielt keine Rolle für die Zahl. Dummerweise lässt sich eine ehrliche integrierte Person, die kein offizielles Schutzbedürfnis hat einfacher abschieben als der straffällige, ohne ehrlichen Job und wechselnden Wohnorten der leider ein Schutzbedürfnis hat.
Die Person, die ursprünglich alles richtig macht, sich erst in einem anderen Land anmeldet und dann hier auf Jobsuche geht, ist halt der gelackmeierte.
Unsere Bürokratie und Ohnmacht vielen Dingen gegenüber trifft halt leider oft die falschen. Wir haben halt mittlerweile einen Verwaltungsapparat der so träge ist, dass er zum einen alles fix regeln muss, Verluste und Individualität sind dabei egal, Hauptsache ich habe eine fixe Regel die angewendet wird und gleichzeitig sich in vielen Dingen ohnmächtig zeigt, weil er gefühlt immer 10-20 Jahre hinterherhinkt.
In 10-20 Jahren wird man dann halt hinterher wieder die jetzigen Fehler korrigieren versuchen, wenn man feststellt, dass man leider die falschen abgeschoben hat.
Das ist Deutschland. Es ist für die Beamten doch einfacher unbescholtene Menschen abzuschieben als kriminelle die von geldgeilen Winkeladvokaten vertreten werden.
Sie werden nicht abgeschoben., OBWOHL, sondern WEIL sie gut integriert sind. Leute, die das nicht sind, kann man nicht so leicht fassen.
Egal wen man abschiebt, es trifft immer die fleißigsten, sympathischsten und am besten integrierten Mitmenschen. Also immer die Falschen! Das macht es für die Behörden nicht leichter, den Willen der Mehrheit in der Bevölkerung umzusetzen
Katastrophe!
Die etablierten Politiker versagen auf voller Länge.
Das christliche Abendland hat gar nichts mehr mit Jesus als Vorbild zu tun.
Das ist unser klarer Untergang.
Alle spielen das dreckige Spiel mit.