Start Nachrichten Debatte um neue Schulform: GEW warnt vor “Etikettenschwindel” 

Debatte um neue Schulform: GEW warnt vor “Etikettenschwindel” 

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MAGDEBURG. Die CDU bringt in einem Wahlprogramm-Entwurf für Sachsen-Anhalt eine neue Schulform ins Spiel: die Oberschule. Kritik kommt jetzt von der Gewerkschaft.

Superschule. (Symbolbild.) Illustration: News4teachers

Die GEW Sachsen-Anhalt hat Überlegungen der CDU als unzureichend kritisiert, Sekundar- und Gemeinschaftsschulen im Land durch Oberschulen zu ersetzen. Ein Namenswechsel allein reiche nicht aus, sagte die Landesvorsitzende der GEW, Eva Gerth. Es brauche auch eine bessere Ausstattung und bessere Konzepte. «Es ist dringend notwendig, sich der bisher vernachlässigten Schulform, die zum mittleren Schulabschluss führt, anzunehmen.»

Dabei gehe es vor allem um die Verbesserung der Unterrichtsversorgung. Eine Ausrichtung «nur für die Wirtschaft oder das Handwerk» lehne die GEW ab.

In Sachsen-Anhalt wird seit Tagen über eine mögliche Neuordnung der Schulformen diskutiert. CDU und SPD wollen das Schulsystem nach der Landtagswahl umbauen. Im Entwurf des SPD-Wahlprogramms wird mittelfristig ein System mit zwei weiterführenden Schulenformen angestrebt: Gymnasium und Gemeinschaftsschule. Die CDU plant laut ihrem Regierungsprogramm-Entwurf eine neue Oberschule, die Sekundar- und Gemeinschaftsschule zusammenführen und profilieren soll. News4teachers / mit Material der dpa

Das Chaos der Schulstruktur: Wie viele Schulformen dürfen es denn sein?

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