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Brandenburgs Polizei und Schulen verstärken Zusammenarbeit gegen Internetkriminalität

POTSDAM. Brandenburgs Bildungsministerin Martina Münch (SPD) will, dass Schulen und Polizei ihre Zusammenarbeit zum Schutz der Schüler vor Internet-Kriminalität weiter ausbauen. Am Freitag unterzeichneten Innenminister Dietmar Woidke (SPD) und Münch ein entsprechendes Kooperationsabkommen.

Das Abkommen ersetzt eine Vereinbarung, die vor zehn Jahren getroffen wurde. Die Kooperation orientiert sich jetzt stärker an den neuen Herausforderungen der digitalen Gesellschaft. «Cybermobbing kristallisiert sich als ein ernsthaftes Thema im Schulleben heraus. Dagegen wollen wir aktiv etwas unternehmen», betonte Münch.

Kultusministerin, Ärztin, Mutter von sieben Kindern: Martina Münch (SPD).

Martina Münch (SPD) sieht in der Internetkriminalität ein ernsthaftes Problem.

Schulen erhalten direkte Ansprechpartner bei der Polizei. Polizeibeamte kommen zur Präventionsarbeit in die Bildungseinrichtungen, können sehr schnell bei Problemlagen intervenieren, erklärte Innenminister Woidke. Der Fokus liegt neben der Internetkriminalität auch auf Verkehrserziehung und Gewaltprävention. 855 Schulen im Land unterhalten bereits Partnerschaften mit der Polizei. dpa

(10.5.2013)

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