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Ex-Kultusministerin Beer (FDP) spicht vielen Lehrern die berufliche Eignung ab

MÜNCHEN. Die ehemalige hessische Kultusministerin Nicola Beer (FDP) – mittlerweile Generalsekretärin ihrer Partei – spricht vielen Lehrern die berufliche Eignung ab. «Wir haben viele tolle Lehrer, aber leider auch zu viele, die nicht in die Schule gehören», schrieb Beer in einem Beitrag auf «Focus Online». Deshalb sollten Lehramtsstudenten vom ersten Semester an Unterrichtserfahrung sammeln. Im dritten Semester solle entschieden werden, ob sich jemand für die Arbeit mit Kindern eigne, forderte die Liberale.

Bringt die FDP ins Gespräch: Hessens Ex-Kultusministerin Nicola Beer; Foto: Frank Ossenbrink / Kultusministerium Hessen

Bringt die FDP ins Gespräch: Hessens Ex-Kultusministerin Nicola Beer; Foto: Frank Ossenbrink / Kultusministerium Hessen

Beer war von 2012 bis Anfang 2014 Chefin von etwa 60 000 hessischen Lehrerinnen und Lehrern. Der Hessische Rundfunk zitierte am Freitag aus ihrer ersten Regierungserklärung 2012, in der sie Lehrer «Helden des Alltags» nannte. Ende 2013 lud sie den einflussreichen neuseeländischen Bildungsforscher John Hattie nach Frankfurt ein. Nach Hatties Forschung hängt Schulerfolg weniger von der Schulstruktur ab, sondern vom guten Unterricht engagierter Pädagogen. Lehrer sollten nach Erfolg bezahlt werden, forderte Beer in dem Gastbeitrag. Schulleitungen müssten professionalisiert werden. «Dabei darf es kein Tabu mehr sein, Schulleiter, die sich nicht bewähren, wieder abzuberufen.» dpa

Hier geht es zu dem Beitrag auf „Focus Online“.

Zum Bericht: Streit um Beers Schulpolitik eskaliert – Rücktritt und Retourkutsche

Ein Kommentar

  1. Milch der frommen Denkungsart

    Handelt es sich hierbei etwa vielleicht nur um eine billige Retourkutsche,
    da zu ihrer Amtszeit unzählige hessische Kollegen an Frau Beers Qualifikation
    zur Kultusministerin berechtigte Zweifel hegten ?

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