Studie: Migranten bei Empfehlung für Gymnasium nicht benachteiligt

0

BERLIN. Schüler mit Migrationshintergrund werden beim Wechsel auf eine weiterführende Schule einer Studie zufolge nicht benachteiligt.

Grundschullehrer werden von der sozialen Schicht beeinflusst, egal ob es sich um Migranten oder Deutschstämmige handelt. Foto: multimediahaess / Flickr
Grundschullehrer werden von der sozialen Schicht beeinflusst, egal ob es sich um Migranten oder Deutschstämmige handelt. Foto: multimediahaess / Flickr

Sie erhalten mindestens ebenso häufig eine Empfehlung fürs Gymnasium wie Kinder deutscher Eltern – bei vergleichbaren schulischen Leistungen und wenn die Eltern einer ähnlichen Sozialschicht angehören. Das geht aus einer am Donnerstag veröffentlichten Studie des Berliner Wissenschaftszentrums für Sozialforschung hervor.

Anzeige


Demnach schicken Grundschullehrer Migrantenkinder zwar insgesamt seltener aufs Gymnasium. Wenn man die schulische Leistung und die soziale Herkunft berücksichtigt, gebe es aber keinen Unterschied mehr. Etwa 80 Prozent der Eltern melden ihr Kind dann auch bei der vom Lehrer empfohlenen Schulform an. dpa

(31.5.2012)

Anzeige


HINTERLASSEN SIE EINE ANTWORT

Please enter your comment!
Please enter your name here