Berlin: Senat will Schulen bei Gewalttaten besser informieren

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BERLIN. Nach dem sexuellen Missbrauch an einer Grundschule in Berlin will die Bildungsverwaltung Schulen und Eltern bei Gewalttaten besser informieren. «Wir entwickeln derzeit einheitliche Kriterien für alle Bezirke, wann und durch wen die Schulleiter der umliegenden Schulen benachrichtigt werden müssen und wann diese wiederum die Eltern informieren müssen», sagte Beate Stoffers, Sprecherin von Bildungssenatorin Sandra Scheeres (SPD), der «Berliner Morgenpost».

Die Handlungsanweisungen, die gemeinsam mit den Schulpsychologen erarbeitet werden, sollen laut Zeitungsbericht nicht allein auf Missbrauchsfälle reduziert sein, sondern allgemein für die Gefahr einer Gewalttat durch Schulfremde gelten. «Es muss beispielsweise genau definiert werden, wann auch umliegende Schulen betroffen sein könnten», sagte Stoffers.

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Vor knapp fünf Monaten hatte sich ein Mann auf einer Schultoilette in Berlin-Wedding an einer Achtjährigen vergangen. Am Dienstag gestand der 30-Jährige die Tat vor Gericht. Nach dem Missbrauchsfall wurde die Sicherheit an Schulen verstärkt. dpa

(25.7.2012)

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