„A13 für alle Lehrkräfte“: VBE sammelt in zehn Tagen schon fast 12.000 Unterschriften

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DÜSSELDORF. Der Verband Bildung und Erziehung (VBE) Nordrhein-Westfalen hat bereits nach zehn Tagen fast 12.000 Unterschriften für die Petition „Stau auf der A13“ gesammelt. „Gleicher Lohn für gleiche Arbeit ist überfällig. Die Folge der Sparpolitik ist der Lehrermangel. Laut der vorige Woche vorgelegten KMK-Prognose fehlen gerade den Grundschulen die Lehrkräfte, dagegen gibt es für das Gymnasium einen Überhang. Solche Prognosen bringen nichts, wenn keine Konsequenz erfolgt. Wir fordern A13 (EG13) für alle Lehrkräfte aller Schulformen“, erklärt Stefan Behlau, Landesvorsitzender des VBE NRW.

Mit diesem Logo bewirbt der VBE seine Petition. Screenshot

Mit solchen Begründungen kommentierten Teilnehmer ihre Unterstützung:

  • „Grundschullehrer legen die Basis für ein lebenslanges Lernen. Eine Höhergruppierung ist mehr als verdient.“
  • „Mehrere Mitglieder meiner Familie sind Lehrer an verschiedenen Schulformen, ich selbst bin Realschullehrerin. Ich erlebe täglich, dass wir Arbeit im selben Umfang leisten und dafür unterschiedlich bezahlt werden.“
  • „Da ich selbst davon betroffen bin und mittlerweile zahlreiche Gymnasiallehrer unter uns Grundschullehrern als Quereinsteiger arbeiten, die tagtäglich überrascht sind, wie anspruchsvoll und zeitintensiv unsere Arbeit ist und mehrfach bestätigen, dass wir mindestens gleichwertige Arbeit leisten.“
  • „Weil ich nicht möchte, dass einzelne Lehrergruppen benachteiligt werden, obwohl sie genauso engagiert lehren und erziehen.“
  • „Weil ich es langsam nicht mehr einsehe, dass die Lehrerinnen und Lehrer im Grundschulbereich bis an die Grenzen der Belastbarkeit arbeiten und dieses in keinster Weise gewürdigt wird.“
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Die Petition des VBE richtet sich an die schwarz-gelbe Landesregierung von Nordrhein-Westfalen. „Es ist mehr als ernüchternd, dass in dem Haushaltsentwurf 2019 fehlt, was wir schon lange fordern. Die Lösung der Ungerechtigkeit in der Besoldungsfrage ist nicht im Ansatz zu erkennen, es sind nicht einmal kleinste Schritte zu erahnen“, so heißt es darin. „Diese Ignoranz gegenüber den Lehrkräften, die in Zeiten des Lehrkräftemangels sehr deutlich über die Belastungsgrenzen hinaus arbeiten und tägliche eine starke Arbeit in den Grund-, Haupt-, Real-, Sekundar-, Gesamtschulen leisten, ist fast schon unverschämt.“

Weiter heißt es: „Trotz veränderter Lehrerausbildung, gleichlangem universitären Studium, gleichlangem Referendariat, trotz der Tatsache, dass alle Lehrkräfte unabhängig von Schulstufe und Schulform heute Schlüsselqualifikationen vermitteln, Kinder mit und ohne Handicap unterrichten, Kinder mit Migrationshintergrund integrieren und mit Heterogenität umgehen, unterliegt die Bezahlung von Lehrerinnen und Lehrern in NRW immer noch einem sozialen Ranking aus dem 19. Jahrhundert. Das entspricht schon lange nicht mehr der Realität in den Schulen.“ News4teachers

Hier geht es zur Petition.

A13 für alle? Eisenmann schließt Höhergruppierung von Grundschullehrern kategorisch aus – “nicht gerechtfertigt”

 

 

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28 KOMMENTARE

  1. Das muss nicht verwundern. Die Herren und Damen Kollegen Grundschullehrer können sich herrlich darüber aufregen, weniger zu verdienen als andere Lehrer, aber dass der Dienstherr kein Geld für Handtücher und Toilettenpapier hat, findet kaum eine Reaktion, außer Empörung, wenn man sich das wohl nich selbst besorgen solle.

    https://www.news4teachers.de/2018/10/armes-deutschland-schueler-fordern-seife-und-handtuecher-fuer-die-schulklos-eben-weils-das-vielerorts-nicht-gibt/

    Wie wohl eine Onlinepetition dafür ausgehen würde?

    • Um mal zu schauen, wovon wir eigentlich reden, lohnt auch ein Blick in diesen Artikel.

      ““Doch auch abseits dieses Extrembeispiels offenbaren sich große Unterschiede. Betrachten wir etwa den Fall einer ganz normalen Grundschullehrerin in Bayern, die im Besoldungsgrad A12 eingestuft ist. Wenn sie nach 40 Dienstjahren in Rente geht, verdient sie 4578 Euro im Monat. Da pro Jahr knapp 1,8 Prozent des letzten Gehalts als Pension gezahlt werden beziehungsweise maximal 71,75 Prozent, bekommt sie im Ruhestand rein rechnerisch 3284 Euro im Monat. Zieht man davon den sogenannten Korrekturfaktor sowie den Abschlag für Pflegeleistungen ab, bleiben der pensionierten Grundschullehrerin immer noch 3142 Euro im Monat. Hinzu kommt noch ein Weihnachtsgeld, das hier jedoch unberücksichtigt bleiben soll.”
      https://www.wiwo.de/finanzen/vorsorge/rente-gegen-pension-so-viel-mehr-geld-haben-lehrer-im-ruhestand/23169172.html

      3142 Euro Pension monatlich. (bei A 12)
      Wie hoch war nochmal die Durchschnittsrente in Deutschland?

        • Emil, es hat Ihnen niemand verboten, das Lehramt Sek II zu studieren. Die ungleichen Besoldungsstufen und Beförderungsmöglichkeiten waren Ihnen spätestens seit dem Referendariat, eher schon vorher klar. Ihre Frust über die falsche Wahl und die derzeit miesen Arbeitsbedingungen brauchen Sie also nicht den Gymnasiallehrern anzukreiden. Die können am wenigsten dafür.

          • Wieso? Ein Referendariat haben Lehrkräfte flür Primarstufe und Sekundarstufe nie machen müssen.
            Der Besoldungsunterschied ist doch Folge der Tatsache, dass Lehrkräfte der Primarstufe und der Sekundarstufe I den Vorbereitungsdienst, der inhaltlich und zeitlich dem der Referendare entspricht, als Anwärter absolvieren.

          • Eine Frage an dickebank: Wie ist Ihr Kommentar gemeint? Wer hat kein Referendariat absolviert?

            Hier in Nds studieren Grund-, Haupt- und Realschullehrkräfte (=GS, Sek I) ein volles Bachelor- und anschließend Masterstudium (Regelstudienzeit 3 Jahre Bachelor, 2 Jahre Master of Education = 5 Jahre), danach kommt das Referendariat (1,5 Jahre). Soweit ich weiß waren GS- und Sek I-Lehrkräfte vorher aufgrund der kürzeren Ausbildungsdauer nicht für den höheren Dienst befähigt, sind es nun aber.

            Ergo: Wir studieren nun ein Jahr länger, bekommen später Geld und A13 sollen wir (laut der Gymnasialkolleg_innen) auch nicht bekommen. Wie viele werden sich jetzt wohl noch eher für ein Studium für das Gymnasium entscheiden (mehr Geld, weniger “Probleme” mit Inklusionsthemen, mehr Ansehen in der Bevölkerung)? Mir wurde das tatsächlich erst zum Master richtig bewusst, da mir vorher das Gehalt nicht so wichtig war. Leider wurden an der Gesamtschule, an der ich während meines Praxissemesters unterrichtet habe, ständig Diskussionen über das Gehalt geführt. Hier war es nämlich üblich, dass SekI Lehrkräfte von 5-11 unterrichten und zwar die gleichen Klassen und Themen, wie auch die Gymlehrkräfte. Diese verdienen jedoch immer mehr Geld , auch wenn sie keine Abiturkurse haben. Warum haben wir so ein kompliziertes “2-Klassen-System” in Deutschland? In meinen Augen ist es einfach nur giftig für die Schulen.

            Und mal abgesehen davon, dass ich als SekI wohl eh nicht an eine Gesamtschule kommen werde (zur Zeit soll wohl ein Einstellungsstopp wegen des Lehrermangels sein, Aussage der Schulleitung), würde ich das nach diesen für Kollegien giftigen Diskussionen eh nicht mehr wollen.

          • Lediglich der Vorbereitungdienst für die Laufbahngruppe II, zweites Einstiegsamt wird als Referendariat bezeichnet.
            Der Vorbeereitungsdienst der Laufbahngruppe II, erstes Einstiegsamt heißt Anwärtezeit.

    • Sie verstehen leider mal wieder die Strukturen des deutschen Bildungssystems nicht. Für Lehrerbesoldung sind die Länder zuständig, für Toiletten die Kommunen. Ist daher leider Quatsch….

  2. Mal abgesehen vom Für-und-Wieder bei der Frage nach A13 für alle stellen sich bei mir immer wieder die Nackenhaare auf, wenn ich vom Überhang an Gymnasien lese und höre.
    Gibt es da nur die allgemein Keule oder auch mal differenzierte Angaben?
    Für mich – und da kann man mir gerne wiedersprechen – gibt es immer wieder die zwei Aspekte:

    1. Allgemein gibt es und wird es langfristig zu viele Lehrkräfte für das Gymnasium geben.
    2. Speziell nach Fächern wird NIE differenziert und so der fachliche Mangel verschleiert.

    An meiner Schule waren die letzten Referndare mit großer Mehrheit immer Deutsch-Geschichte, Englisch-Geschichte, Deutsch-Musik, Englisch-Erdkunde, Geschichte-Erdkunde …
    Man merkt da einen Trend zu gewissen Fächern, der doch mal klar werden muss.
    (Ich bin seit sechs Jahren aus dem Referendariat raus und seit dieser Zeit hatte meine Schule nur einen Referandar aus dem “Kreis” Mathe-Physik-Chemie. Gibt es überhaupt Informatik-Referendare oder ist Biologie mittlerweile das einzige MINT-Fach?)
    Informatik wird bei uns nur fachfremd unterrichtet. Mathematik, Chemie und Physik sind seit Jahren unterbesetzt und die Kollegen kämpfen mit der Belastung. In diesen Fächern konnte der Unterricht nur durch Seiteneinsteiger abgedeckt werden, nachdem er bereits gekürzt worden ist. Die vier Seiteneinsteiger, die man statt ausgebildeten Kollegen erhalten hat, wurden direkt voll eingesetzt und nur durch freiwillige Mehrarbeit der Kollegen konnte das Niveau des Unterrichts in irgendeiner Form gesichert werden.
    Langfristig ist das aber keine Lösung.

    Bei mir wird also jedes Mal der Würgereiz ausgelöst, wenn ich von zu vielen Lehrkräften an Gymnasien höre, denn, auch wenn man mit Deutsch- und Englisch-Lehrkräften die Wände tapezieren kann, ist in MINT- und anderen Bereichen damit nicht geholfen.

    • Entsprechend noch schlimmer muss die Situation in Sek I-Schulen sein, weil sich ein für den Bereich MINT interessierter Mensch gleich das “richtige” MINT-Studium auf Sek II-Niveau oder Hauptfach aussucht.

      • Genau das erlebe ich in meinem Sek I-Studium. Wir sind jetzt im Master nur noch sechs Studierende in Chemie – und nur Frauen. Von Anfang an waren wir nur ca. zehn Studierende (9w, 1m) und da kann jetzt jeder sagen was er will: Wir können halt später keine Oberstufe unterrichten und daher fallen viele tolle Themen und Experimente komplett raus. Zudem haben wir ja ein “schlechteres Ansehen” und Gehalt, trotz Befähigung für den höheren Dienst (da volles BA & MA-Studium, auch wenn es stärker auf die Fachdidaktik der Naturwissenschaften ausgelegt ist). Mir wurde schon des Öfteren von Studierenden auf Gym-Lehramt gesagt, dass ich ja eigentlich voll dumm sei, weil ich ja auch so lange studiere aber später weniger dafür bekomme. Danke für nichts, ich brenne trotzdem für meinen späteren Beruf und auch genau diese Schulformen. Trotzdem vergiften die Diskussionen und diese zwei-Klassen-Gesellschaft die Schulen und damit auch den schönsten Beruf der Welt (egal an welcher Schulform).

      • Es wäre doch interessant zu wissen wie viele Bewerber es bei M/Ph gab, die nicht eingestellt wurden. Es könnte ja sein, dass mit M/Ph alle eingestellt wurden und die schlechteste Note eben 2,47 war? Ich kann mir erst recht nicht vorstellen, dass die Grenze in M/In bei 2,17 lag.

    • @sofawolf: Ich kann gar nicht sagen wie mir ihre polemischen Kommentare auf den Wecker fallen. Sie reden wie sie es verstehen. Und sowas darf im Gymnasium unterrichten. Diese Pauschalverurteilung von Grundschullehrern ist sowas von daneben und kommt mir stark nach Stammtischreden vor. Ich könnte ihnen zahllose Beispiele für riesige Versager an der Philologenfront geben, aber dazu habe ich keine Lust. Das macht das Schulsystem mit all seinen Problemen nicht besser.

      • @olleschachtel wir scheinen einen ähnlichen wecker zu haben, daher erlaube ich mir, ihnen zu raten: versuchen sie, solche generalisierungen zu ignorieren anstatt sich selbst über die persönlichen polemikprobleme anderer zu ärgern oder diese gar noch mit beiträgen zu nähren, ist nur schade um die zeit.

  3. Hier Genaueres:

    “Hamburger Erklärung

    Seit dem vergangenen Dezember wissen wir: Knapp ein Fünftel der Zehnjährigen in Deutschland kann nicht so lesen, dass der Text dabei auch verstanden wird (18,9%, Internationale IGLU-Studie 2016). Im internationalen Vergleich ist Deutschland damit seit 2001 von Platz 5 auf Platz 21 aller beteiligten Länder abgerutscht und liegt unter dem EU- wie dem OECD-Durchschnitt. Zudem ist Deutschland das Land, bei dem das Ergebnis am stärksten von der sozialen Herkunft abhängt. Wer nach der Grundschulzeit nicht sinnentnehmend lesen kann, wird es in den weiterführenden Schulen nicht lernen. Denn hier wird Lesen nicht mehr gelehrt, sondern vorausgesetzt.”

    https://www.change.org/p/jedes-kind-muss-lesen-lernen

  4. Die Lösung kann nur E9 für alle Schularten sein. Dann könnte man mehr Lehrerstellen finanzieren und es würde kein Student nur wegen des Gehalts Gymnasiallehramt studieren.

    • Für das Gehalt dürften die allerwenigsten überhaupt Lehramt studieren. Für ein potenzielles E9, also 2500€ brutto Einstiegsgehalt, würde niemand studieren, die händeringend gesuchten MINT-Leute sowieso nicht, weil die in der freien Wirtschaft mindestens das doppelte zum Einstieg bekommen können mit entsprechenden Aufstiegschancen auf ein (niedrig) sechsstelliges Jahreseinkommen.

      • Das sehe ich auch so. Für E9 dürfte man natürlich dann keinen Master mehr verlangen, aber selbst ein Bachelorstudium wird sich dann niemand aus dem MINT-Bereich antun. Genau deshalb bin ich für flexiblere Gehälter. Sie haben es selbst gesagt, und das ist auch meine eigene Erfahrung, mit einem Master in Mathe, Physik oder Informatik steigt man meist mit 50-60 Tausend Euro in den Beruf ein. Wenn man dann sich irgendwo spezialisiert und einige Jahre Berufserfahrung hat liegt man, so ist es bei meinen Bekannten, schnell mal bei 90 Tausend Euro. Mit entsprechender Führungsverantwortung kann es auch sechsstellig werden und damit sind Gruppen- oder Abteilungsleiter gemeint und nicht Geschäftsführer. Wieso sollte also jemand Lehrer werden, wenn sein Einstiegsgehalt in der Wirtschaft das Endgehalt im Lehrerberuf ist? Ich glaube gleichzeitig, dass es kein Problem wäre Lehrer für Deutsch, Englisch, etc. zu finden, wenn man sie nach E9 bezahlen würde. Vielleicht studieren es dann nicht mehr so viele wie momentan, aber genug wären es sicherlich immer noch.

        Das Problem dabei ist nur folgendes: es würden sich dann Lehrer benachteiligt fühlen. Man hat das Gefühl, dass man für die gleiche Arbeit weniger Lohn bekommt. Es wird unterschieden, wenn jemand Deutsch/Englisch unterrichtet. Dann hat er mehr Korrekturaufwand als ein Sport/Erdkunde-Lehrer, aber wenn es um den Lohn geht wollen alle gleich behandelt werden. Da möchte der Sport/Erdkunde-Lehrer genauso viel verdienen wie der Deutsch/Englisch-Lehrer und dieser möchte genauso viel verdienen wie der Mathe/Physik-Lehrer. Dass das nicht realitätsnah ist, sollte jedem klar sein.

          • Nur dass die jüngeren Absolventen der Hochschulen für angewandte Wissenschaften – vormals F H – mit Master-Degree die formalen Vorrausetungen für die Aufnahme in den Vorbereitungsdienst der Laufbahngruppe II, zweites Einstiegsamt erfüllen.
            Die Grundvoraussetung für die Aufnahme als Anwärter ist der Bachelor- Degree.

            Des Weiteren wird wohl kein Beschäftigter mit FH-Diplom, der vor Jahren mit A9 bzw. E9 eingestiegen ist, heute noch in der Einstiegsbesoldungs-/Tarifgruppe vergütet werden. Ein erheblicher Anteil wird mittlerweile sogar als Oberamtsrat in das Übergangsamt (A13) aufgestiegen sein.

          • Haben Sie auch da Zahlen zu? Zahlreich erscheint mir schon ein bisschen gewagt, wenn man bedenkt, dass große Konzerne Top-Gehälter zahlen und trotzdem Probleme haben genug Informatiker zu bekommen. Würde mal gerne sehen wie viele mit E9 dort einsteigen.

            Schauen sie sich mal die Stellenausschreibungen beim BKA, LKA oder Bundes- bzw. Landespolizei an. Dort werden Stellen ausgeschrieben, die ein Bachelorstudium einer FH voraussetzen, jedoch als Einstiegsgehalt E11 meist jedoch E12 haben. Genauso gibt es die Möglichkeit sich nach dem Bachelorstudium direkt für den höheren Dienst zu bewerben. Es werden bei der Bewerbungsphase die Studiengänge ausgeschrieben, die bevorzugt werden. Dazu zählte in der Vergangenheit die Informatik immer. Dann macht man ein Masterstudiengang über 2 Jahre, bezahlt natürlich, bei z.B. der Bundespolizei und steigt danach direkt mit A13 ein.

            Was passiert, wenn sie einen Masterabschluss haben, hat ihnen @dickebank bereits erläutert.

            Somit ist es sehr unwahrscheinlich, dass sie genug Personal mit E9 erhalten. Die meisten müssen sie mit E12 locken und mit Aufsicht auf E13/A13 und höher. Nur dann bekommen sie die Idealisten, die auf ein wenig Geld verzichten, weil ihnen dieser Job so viel Spaß macht.

            Im Übrigen sollten sie bei einer Sache aufpassen. Es gibt beim Land und Bund einige ITler, die eine Berufsausbildung gemacht haben und somit Fachinformatiker sind. Daneben kann die Anforderung Bachelorstudium FH eben ein gravierender Unterschied zu dem was eine Informatiklehrkraft können muss darstellen.

  5. Also 12 000 Unterschriften ist angesichts einer Gesamtzahl von fast 100 000 Grund- Und Sekundarstufe 1-Lehrkräften in NRW ja nicht gerade besonders berauschend!

    • … und es sind ja nicht mal 12.000 Unterschriften nur aus NRW. Hier hatten ja auch schon einige bekundet, unterschrieben zu haben.

      Und ob das nur Lehrer unterschreiben dürfen? Wie erkennt das die Online-Petition?

  6. @ Olle Schachtel, Zitat:

    “@sofawolf: Ich kann gar nicht sagen wie mir ihre polemischen Kommentare auf den Wecker fallen. Sie reden wie sie es verstehen. Und sowas darf im Gymnasium unterrichten. Diese Pauschalverurteilung von Grundschullehrern ist sowas von daneben und kommt mir stark nach Stammtischreden vor. Ich könnte ihnen zahllose Beispiele für riesige Versager an der Philologenfront geben, aber dazu habe ich keine Lust. Das macht das Schulsystem mit all seinen Problemen nicht besser.”

    Na, da sind wohl gerade die Pferde mit Ihnen durchgegangen, Olle Schachtel. Glauben Sie, so einfach ließe ich mir von Ihnen den Mund verbieten? Weil Sie nicht hören, was ich zu sagen habe? So einfach ist das?

    Natürlich rede ich so, wie ich es verstehe. Wie denn sonst? Reden Sie so, wie Sie es nicht verstehen? Das käme seltsam vor, ohne sagen zu wollen: Und “sowas” darf an einer Grundschule unterrichten. Ich würde mir dann wirklich Sorgen machen um die Ausbildung unserer Kinder.

    Meine Formulierung war zugespitzt. Habe ich doch geschrieben. Dass immer nur über Grundschullehrer hier debattiert wird, wird immer wieder gerne behauptet. Ich erinnere mich genau, dazu eingeladen zu haben, bei betreffenden Themen auch mal Themen weiterführender Schulen zu diskutieren. Das kam nie zustande bzw. verlief rasch im Sande. Dass die Redaktion hier bevorzugt Grundschullehrerthemen bringt und halt auch oft immer wieder die Gleichen ist nicht die Schule von uns anderen. Es wurde schon festgestellt, dass n4t wohl eher Grundschullehrer im Blick hat (Zielgruppe) und eher GEW und VBE im Hintergrund. Abweichende Meinungen sollten Sie aushalten können. Ich hoffe, Sie erziehen Ihre Schüler auch in diesem Sinne und brüllen nicht nieder, was Ihnen msisfällt.

    Ob mir Ihre Äußerungen auf den Wecker gehen oder nicht, behalte ich für mich.

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