Jetzt kommen Warnstreiks (auch in Schulen?): Tarifrunde endet ergebnislos

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POTSDAM. Die Verhandlungen der zweiten Tarifrunde für den öffentlichen Dienst der Länder sind ohne Ergebnis zu Ende gegangen. „Die gewerkschaftlichen Forderungen abzulehnen, gleichfalls aber kein eigenes Angebot vorzulegen, ist zu wenig“ kommentiert Udo Beckmann, Bundesvorsitzender des VBE, in Richtung der Vertreterinnen und Vertreter der Tarifgemeinschaft der Länder.

Sechs Prozent – so lautet die Forderung der Gewerkschaften. Illustration: Shutterstock

Beckmann: „Unsere tarifbeschäftigten Mitglieder werden sich an Warnstreiks in den Ländern beteiligen. Es braucht eine angemessene Bezahlung, um den Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern im öffentlichen Dienst die Wertschätzung entgegenzubringen, die sie verdienen und um den öffentlichen Dienst insgesamt attraktiv und konkurrenzfähig zu halten“, fordert Beckmann.

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Der VBE ist über seinen Dachverband, den dbb beamtenbund und tarifunion, in die Verhandlungen eingebunden. Daneben sind noch die im DGB zusammengeschlossenen Gewerkschaften beteiligt, darunter ver.di und die GEW. Mit folgenden Forderungen treten die Angestelltenvertreter an:

  • Erhöhung der Tabellenentgelte um 6 Prozent, mindestens 200 Euro,
  • Erhöhung der Ausbildungs- und Praktikantenentgelte um 100 Euro,
  • Weiterentwicklung der Entgeltordnung Lehrkräfte, insbesondere Realisierung der Paralleltabelle,
  • Erhöhung des Urlaubs für Auszubildende/Praktikanten auf 30 Tage,
  • Zeitgleiche und systemgerechte Übertragung des Volumens auf den Beamtenbereich.

Der dritte und vorerst letzte Verhandlungstermin ist für den 28. Februar bis 01. März 2019 in Potsdam geplant. News4teachers

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