GEW-Studie: Große regionale Unterschiede bei Investitionen in Schulen

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FRANKFURT/MAIN. Die kommunalen Investitionen in Schulgebäude variieren in Hessen nach einer Gewerkschaftsstudie teils erheblich. Demnach steckt der Hochtaunuskreis das meiste Geld in den Bau und Erhalt von Schulen, Kassel am wenigsten. Das teilte die Lehrergewerkschaft GEW am Donnerstag in Frankfurt mit. Auffällig sei die große Spannweite der Werte, erklärte die Landesvorsitzende Maike Wiedwald. Der Hochtaunuskreis habe pro Jahr und Schüler real fünfmal so viel für Investitionen und Instandhaltung seiner Schulgebäude aufgewandt wie das Schlusslicht Kassel.

Schulen werden höchst unterschiedlich von ihren Trägern finanziert. Foto: Shutterstock

«Auch die Landkreise Main-Taunus und Groß-Gerau weisen immerhin noch einen dreimal so hohen Pro-Kopf-Wert wie die Stadt Kassel auf», erläuterte Wiedwald. Ebenfalls am Schluss der Liste landeten der Vogelsbergkreis und der Schwalm-Eder-Kreis. Die Gewerkschaft untersuchte mit Unterstützung des Statistischen Landesamtes die Jahre 1992 bis 2017. Zu drei Landkreise gibt es keine Auswertung.

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Laut GEW-Tabelle gab Kassel durchschnittlich pro Jahr und Schüler 246 Euro für Schulbau und -sanierung aus, der Hochtaunuskreis 1299 Euro. Die GEW-Co-Vorsitzende Birgit Koch schränkte ein, die Zahlen müssten mit Vorsicht interpretiert werden, da nichts über den Zustand der Gebäude am Ausgangspunkt der Berechnung bekannt sei. dpa

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