Grüne fordern weitgehenden Regelbetrieb an Schulen – wie in Sachsen

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SCHWERIN. Die Grünen in Mecklenburg-Vorpommern fordern einen eingeschränkten Regelbetrieb an den Schulen Mecklenburg-Vorpommerns. «Schülerinnen und Schüler brauchen regelmäßige soziale Kontakte und Eltern müssen bei der Betreuung entlastet werden. Deshalb wollen wir kontinuierlichen Präsenzunterricht, der durch einen kleineren Anteil Homeschooling ergänzt werden kann», erklärte Parteichefin Ulrike Berger am Dienstag. Ein Tag Unterricht pro Woche, wie derzeit von der rot-schwarzen Landesregierung vorgesehen, könne nicht das Ende der Überlegungen sein.

Fordert das sächsische Modell der Öffnungen von Schulen und Kitas offenbar auch für Mecklenburg-Vorpommern: Grünen-Landeschefin Ulrike Bergern. Foto: Bündnis 90 / Die Grünen

Ein Maßnahmenpaket der Landespartei sieht unter anderem vor, dass Kinder in Grundschulen vier Stunden am Tag unterrichtet werden, von der fünften Klasse an sollen es bis zu sechs Stunden sein. Die Pausen-, Anfangs- und Endzeiten sollen sich nach Klassen staffeln. Ebenfalls schlagen die Grünen eine höhere Taktung an Schulbussen vor. Lehrkräfte sollen zudem regelmäßig auf das neuartige Coronavirus getestet werden. dpa

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1 KOMMENTAR

  1. Ist die Aufgabe von Schule also Kontaktvermittlung und KIínderbetreuung. Gab es da nicht auch mal andere Aufgaben. Was ist mit der Psyche der Kinder, wenn Lehrer oder Angehörige oder sie selbst krank werden oder sogar sterben?

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